r Fauna Arctica. Eine Zusammenstellung der arktischen Tierformen, mit besonderer Berücksichtigung des Spitzbergen-Gebietes auf Grund der Ergebnisse der Deutschen Expedition in das Nördliche Eismeer im Jahre 1898. Unter Mitwirkung zahlreicher Fachgenossen herausgegeben von Dr. Fritz Römer und Dr. Fritz Sehaudinn in Frankfurt a. M. in Rovigno. Zweiter Band. Mit 6 Tafeln, 3 geograph. Karten und 13 Abbildungen im Text Jena, Verlag von Gustav Fischer. 1902. Uebersetzungsrecht vorbehalten. Inhaltsverzeichnis. I. Lieferung, ausgegeben Mitte Juli 1901. Seite Ude, H., Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden, sowie die geographische Verbreitung dieser Familien. Mit Tafel I und II 1 — 34 Möbius, K., Arktische und subarktische Pantopoden. Mit 1 Kartenskizze 35 — 64 Ehrenbaum, E., Die Fische 65—168 Römer, Fritz, Die Siphonophoren 169 — 184 Schaudinn, F., Die Tardigraden 185—196 II. Lieferung, ausgegeben Mitte Februar 1902. Pagenstecher, Arnold, Die arktische Lepidopterenfauna 197 — 400 III. Lieferung, ausgegeben Ende November 1902. Kiaer, Hans, Die arktischen Tenthrediniden. Mit 1 Kartenskizze 401 — 438 Friese, H., Die arktischen Hymenopteren , mit Ausschluß der Tenthrediniden. Mit Tafel III und 1 Kartenskizze 439 — 498 Mräzek, AI., Arktische Copepoden. Mit Tafel IV— VI und 13 Figuren im Text '. 499—528 Breddin, Gustav, Die Hemipteren und Siphunculaten des arktischen Gebietes 529—560 XHL 7f Die arktischen Enckyträiden und Lumbriciden, sowie die geographische Verbreitung dieser Familien. Von Dr. H. Ude, Oberlehrer in Hannover. Mit den Tafeln r und II. Fauna Arctica, Bd. II. X2 Im Herbst 1899 erhielt ich von den Herren Dr. Römer und Dr. Schaudinn eine kleine Sammlung Oligochäten, die auf der Bären-Insel gefunden waren. Es stellte sich bei der Untersuchung heraus, daß die Tiere — abgesehen von einigen nicht bestimmbaren Exemplaren — einer einzigen, aber neuen Art der Enchyträiden angehörten. Fast zu gleicher Zeit empfing ich von Herrn Prof. Dr. Henking in Hannover, dem Generalsekretär des Deutschen Seefischereivereins , ebenfalls eine Sammlung Enchyträiden von der Bären-Insel, die im Sommer 1900 durch Ueberreichung weiteren Materials noch vermehrt wurde. Sie umfaßt 4 Arten. Schließlich stellte mir Herr Dr. Michaelsen, Assistent am Xaturhistorischen Museum in Hamburg, noch Material von Spitzbergen und der Bären-Insel zur Verfügung, das 3 Arten Enchyträiden aufwies. Außerdem benutze ich die Gelegenheit und berichte über einige Beobachtungen an solchen arktischen Enchyträiden, die zugleich in der Subarktis vorkommen und von denen mir ein größeres Material zur Verfügung stand. Zunächst soll hier nun das vorliegende Enchyträidenmaterial beschrieben werden. Im Anschluß daran gebe ich dann eine Zusammenstellung der bisher in der Arktis beobachteten Enchyträiden und Lumbriciden und eine Darstellung der geographischen Verbreitung dieser Familien. I. Ueber arktische Enchyträiden. 1. Gattung: Enchytraeus Henle, em. Mchlsn. Enchytraeus albidns Henle. In der von der Bären-Insel stammenden Sammlung des Herrn Prof. Dr. Henking befand sich ein Exemplar dieser altbekannten und weit verbreiteten Art, die im Jahre 1837 von Henle aufgestellt wurde und seitdem unter verschiedenen Namen beschrieben ist, so durch Eisen im Jahre 1878 als Neoenchyiraeus vejdovskyi von Nowaja Semlja, durch Vejdovsky 1879 als Enchytraeus humicultor aus Böhmen, durch Michaelsen 1886 als Enchytrae,us moebii aus Deutschland, durch Goodrich 1896 als Ench hortensis aus Nord- Amerika. H. UDE, Uebersicht über die Enchytraeus-Arten des Gebietes. Außer der vorigen Art ist aus diesem Gebiete noch Enchytraeus hyalinus (Eisen) von Nowaja Semlja bekannt. Die 2 Arten stimmen in den meisten Merkmalen überein, lassen sich jedoch durch folgende Unterschiede trennen: a) Borsten zu 3 in allen Bündeln, gerade, gleich lang. Samentaschen mit unregelmäßig sack- förmiger Ampulle und einer atriumartigen Erweiterung des Ausführungsganges E. hyalinus (Eisen). b) Borsten zu 3—5, meist 4, gerade, gleich lang. Samentaschen mit sackförmiger Ampulle, jedoch ohne atriumartige Erweiterung des Ausführungsganges E. albidus Henle. 2. Gattung: Fridericia Mchlsn. Fridericia leydigi (Vejd.). Taf. I, Fig. 1. Durch Herrn Dr. Michaelsen erhielt ich einige von Spitzbergen stammende Enchyträiden, die mit Vorbehalt als Fr. leydigi (Vejd.) bezeichnet waren. Schnittserien erwiesen die Bezeichnung als richtig. Ich benutze die Gelegenheit, um einige frühere Angaben richtig zu stellen. Was zunächst die Form des Gehirns anlangt, so fand ich an gut gelungenen horizontalen Längsschnitten (Fig. 1), daß dasselbe vorn nicht ausgeschnitten, sondern sowohl vorn wie hinten schwach vorgewölbt ist. Die Zahl der Borsten beträgt bei dem untersuchten Exemplare durchgehends 2, doch ist nicht ausgeschlossen, daß bei anderen Exemplaren 4 vorkommen. Die Samentaschen bestehen aus einem zuckerhutförmigen Hauptteil mit 2 keilförmigen, gegenständigen Divertikeln und einem langen, dünnen Ausführungsgange. Kopulations- drüsen fehlen. In einer früheren Arbeit (1) habe ich unter dem Namen Fr. biselosa (Lev.) Enchyträiden von Cale- feld beschrieben, die auch meist nur 2 Borsten besitzen und deren 2 Samentaschendivertikel keilförmig sind. Später ist es mir gelungen, bei Calefeld auch diejenige Art mit 2—4 Borsten zu finden, die sich im wesentlichen durch die 2 kugeligen, gestielten Samentaschendivertikel auszeichnet. Diese Art ist als Fr. bisetosa (Lev.) zu bezeichnen, während die früher von mir mit diesem Namen belegte Species als Fr. leydigi (Vejd.) aufzufassen ist. Fr. bisetosa (Lev.) besitzt ebenfalls keine Kopulationsdrüsen. Uebersicht über die Fridericia- Arten des Gebietes. Außer Fr. leydigi (Vejd.) sind aus dem Gebiete noch beschrieben Fr. callosa (Eisen), Fr. ratzeli (Vejd.) und Fr. dura (Eisen). Da ich vor mehreren Jahren Gelegenheit hatte, eine Sammlung west- preußischer Enchyträiden zu untersuchen, die ich zum Teil diesen 3 Arten zuordnete, so sei es mir ge- stattet, auf Grund meiner damaligen, bisher nicht veröffentlichten Beobachtungen folgende Mitteilungen zu machen. Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden. ^ Fridericia callosa (Eisen). Taf. I, Fig. 2—5. Diagnose nach Eisen (2, p. 27, Fig. 21, 39, 64, 65): Länge 10—20 mm, Dicke ca. 0,5 — 1 mm. Segmentzahl 64. Borsten zu 3 oder 4 im Bündel. Gehirn länger als breit, vorn und hinten konvex. Nephridien mit großem Anteseptale und noch größerem Postseptale, an dessen unterer Kante dicht hinter dem Dissepimente der Ausführungsgang entspringt. Samentrichter länger als breit. Die Samentaschen bestehen aus einem langen Ausführungsgange und einer flaschenförmigen Ampulle, die nach Eisen's Zeich- nungen (Fig. 21 h, k, m, q) dicht über der Basis 4 unvollkommene, nicht zur vollständigen Sonderung ge- langte, divertikelähnliche Ausbeutelungen trägt. Diese Diagnose findet sich auch in Michaelsen's Oligochäten, p. 90; jedoch mit der Angabe, daß der Ausführungsgang der Nephridien am Hinterende des Postseptale entspringt. Eisen (Fig. 39) zeichnet jedoch den Ausführungsgang als dicht hinter der dissepimentalen Anheftung entspringend. Zu diesen Darstellungen kann ich nach Untersuchung der bei Osche und Schwetz in Westpreußen gefundenen Enchyträiden die folgenden Angaben machen. Die Zahl der Borsten (Fig. 2), die gerade gestreckt und ungleich lang sind, schwankt zwischen 3 und 6. Vor dem Gürtel findet man meist 5 oder 6, seltener 4, hinter demselben dagegen fast stets nur 4 oder 2 Borsten; am Hinterende (fast l /s des Körpers) sind die Borsten außerdem fast gleich lang, wie es auch Eisen in Fig. 21 e zeichnet (vergl. Fig. 2). Rückenporen sind vorhanden. Das Gehirn ist vorn mehr oder weniger stark vorgewölbt, hinten fast gerade abgestutzt oder schwach konvex (Fig. 3). Das Rückengefäß entspringt im 16. Segmente. Die Speicheldrüsen (Fig. 4) sind schmale Bänder, die sich am Hinterende in mehrere (3 — 5) Zweige auflösen, welche ihrerseits wiederum gegabelt sein können. Die Nephridien bestehen aus einem großen Anteseptale, in dem der Kanal schon in Windungen verläuft, und einem etwa doppelt so großen Postseptale, an dem der Ausführungsgang vorn seitlich ent- springt, wie es auch Eisen angiebt. Die Hoden sind kompakt, die Samentrichter etwa doppelt so lang, wie dick. Die Samentaschen (Fig. 5) bestehen aus einem langen, schlanken Ausführungsgange und einer kegelförmigen Ampulle, deren breitere Basis eine mehr oder weniger starke, ringförmig verlaufende Aus- buchtung ihres Randes besitzt, ähnlich wie es Eisen in Fig. 21 h und q darstellt. Eine Ausbildung von 4 unvollkommenen Divertikeln, worauf Eisen's Fig. 21 k und m hindeuten, habe ich bei meinen Exemplaren nicht erkannt. Trotzdem bezweifle ich ihre Identität mit Fr. callosa (Eisen) nicht. Kopulationsdrüsen fehlen. Fundorte: Schwetz und Osche in Westpreußen; unter Moos, vermodernden Blättern an Bächen und der Rinde vermodernder Buchen. Der Fr. callosa steht Fr. striata (Levins.), die auch keine Kopulationsdrüsen besitzt, sehr nahe. Fridericia dura (Eisen). Taf. I, Fig. 6-8. Diese Art ist neuerdings von Michaelsen (10, p. 100) zu Fr. rateeli (Eisen) gezogen. Da es nur an den Exemplaren von Osche und Schwetz in Westpreußen gelungen ist, beide nahe verwandte Arten 6 H. UDE, durch ein scharfes Unterscheidungsmittel von einander zu trennen, so will ich Fr. dura zunächst näher beschreiben. Länge 15—20 mm, Dicke 1 mm, Segmentzahl etwa 50. Borsten gerade, ungleich lang, zu 4 — 6 im Bündel und zwar meist 4 oder 5. Rückenporen beginnen zwischen dem 6. und 7. Segmente. Gürtel mit kleinen, abgerundet-polygonalen Drüsen besetzt. Lymphkörper: große kreisförmige und kleine navicellenähnliche. Gehirn länger als breit, vorn mehr oder weniger stark vorgewölbt, hinten fast gerade abgestutzt oder schwach konvex (Fig. 6). Rückengefäß entspringt im 18. Segmente. Magendarm geht allmählich in die Speiseröhre über. Speicheldrüsen sind schmale, an ihrem Hinterende verzweigte Bänder (Fig. 7). Segmentalorgane bestehen aus einem sehr großen Anteseptale, in dem der Kanal in Windungen verläuft, und einem nur wenig längeren und breiteren Postseptale, an dem der Ausführungsgang seitlich, dicht hinter der dissepimentalen Anheftung entspringt. Vergl auch Eisen, Fig. 41. Hoden bestehen aus kompakten braunen Massen. Samentrichter sind cylindrisch, etwa dreimal so lang wie dick, Samenleiter lang, aufgewunden, auf das 12. Segment beschränkt. Samentaschen bestehen aus einem langen, schlanken Ausführungsgange und einer kegelförmigen Ampulle, die an ihrer Basis 5, 6 oder 7, meist 6 sack- oder taschenförmige Divertikel trägt. Bei einem Exemplare fand ich an einer Seite 6, an der anderen 7 Divertikel. Eine Kopulationsdrüse (Fig. 8) liegt im 13. Segmente und ist etwa halb so lang wie das Segment. Sie umschließt als kompakte, nicht weit abstehende Masse die ventrale und jederseits die halbe laterale Seite des Bauchstranges. Auf einem Querschnitt erkennt man, daß ihr Dickendurchmesser etwa demjenigen des Bauchstranges gleichkommt und daß sie sich fest an das Nervensystem anlegt, etwa wie die Cupula der Eichel. Seitlich reicht sie nicht ganz bis an die ventralen Borsten. Die lang ausgezogenen Drüsen vereinigen sich ventral zu einem gemeinsamen Strange. In der Umgebung der Ausmündung dieser Drüsen besteht die Hypodermis aus erhöhten Zellen. Durch den Bau der Kopulationsdrüse ist Fr. dura scharf charakterisiert. Fundort: Unter vermodernden Pflanzen am Bache und unter Schlehengestrüpp. Fridericia rätselt (Eisen). Taf. I, Fig. 9. Schon äußerlich ist diese Art durch ihre bedeutende Größe ausgezeichnet; ich fand Exemplare, die im ausgestreckten Zustande 3 1 / 2 cm erreichten. Alle von mir untersuchten, aus Deutschland stammenden Exemplare besaßen vorn vorwiegend 6 — 8, hinten häufig nur 4 Borsten und an der Basis der flaschen- förmigen Ampulle der Samentaschen stets 8 sackförmige Divertikel. Besonders scharf ist diese Art von der vorigen durch den Bau der im 13. Segmente auftretenden Kopulationsdrüse (Fig. 9) getrennt, die bereits von Hesse (p. 12, 13, Fig. 25) beschrieben und abgebildet ist. Auf einem Querschnitte (Fig. 9) erkennen wir, daß die breit-ovale Drüsenmasse sich nicht an den Bauchstrang anlegt, sondern davon getrennt bleibt, und daß sie jederseits etwas über die ventralen Borsten hinausreicht. Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden. j Besonders ist hervorzuheben, daß die lang ausgezogenen Drüsenzellen ventral vom Bauchstrang nicht zu einer Masse zusammengelagert sind wie bei Fr. dura, sondern daß die Bündel jederseits gesondert von einander in der Hypodermis, der sie zweifellos entstammen, ausmünden, indem sie durch Längsmuskeln in 2 oder 3 Stränge getrennt werden. Fr. rätselt liefert besonders gute Präparate zur Erkennung der langen Drüsenzellen. Anhang. Nahe verwandt mit Fr. dura und Fr. ratzeli ist die in Deutschland häufige Fr. galba (Hoffm.). Sie besitzt ebenfalls eine Kopulationsdrüse (Taf. I, Fig. 10) im 13. Segmente, die auf einem Querschnitt folgenden Bau zeigt. Die schmalen, flügeiförmigen Drüsenmassen sind vom Bauchmark voll- ständig getrennt, vereinigen sich unterhalb desselben und münden hier in 3 durch Längsmuskeln von einander geschiedenen Strängen nach außen. Die 4 arktischen Fridericien lassen sich durch folgende Merkmale von einander unterscheiden: a) Borsten zu 3 oder 4 im Bündel. Der Ausführungsgang der Nephridien entspringt vorn am Postseptale, dicht hinter der dis- sepimentalen Anheftung. Kegelförmige Ampulle der Samentaschen ohne eigentliche Divertikelbildung. Kopulationsdrüsen fehlen. Frid. callosa (Eisen) b) Borsten meist zu 2, selten zu 4 im Bündel. Der Ausführungsgang der Nephridien entspringt am Hinterende des Postseptale. Die kegelförmige Ampulle der Samentaschen besitzt 2 keilförmige, gegenständige Divertikel. Kopulationsdrüsen fehlen. Frid. leydigi (Vejd.) c) Borsten zu 4—6, meist 4 oder 5 im Bündel. Der Ausführungsgang der Nephridien entspringt vorn am Postseptale. Die kegelförmige Ampulle der Samentaschen besitzt meist 6, selten 5 oder 7 sackförmige Divertikel. Kopulationsdrüse im 13. Segmente: die Drüsenmassen liegen der ventralen Fläche und den unteren Hälften der lateralen Flächen des Bauchmarks dicht an, ragen seitlich bis an die ventralen Borsten und vereinigen sich ventral zu einem einzigen Strange. Frid. dura (Eisen) d) Borsten vorn zu 6 — 8, hinten zu 4 im Bündel. Der Ausführungsgang der Nephridien entspringt vorn am Postseptale. Die flaschenförmige Ampulle der Samentaschen besitzt 8 sackförmige Divertikel. Kopulationsdrüse im 13. Segmente: die dicken, im Querschnitt keulenförmigen Drüsenmassen legen sich nicht an das Bauchmark an, reichen seitlich über die ventralen Borsten hinaus und münden jederseits ventral vom Bauchmark in 2 oder 3, durch Längsmuskeln von einander getrennten Strängen nach außen. Frid. ratzeli (Eisen) 3. Gattung: Mesenchytraeus Eisen. Von Herrn Dr. Michaelsen erhielt ich ein von Spitzbergen stammendes Exemplar der Gattung; Mesenchytraeus, das nicht geschlechtsreif war und sich daher nicht bestimmen ließ. Ich sehe daher auch davon ab, hier eine Uebersicht über die bisher aus der arktischen Zone bekannt gewordenen Arten dieser Gattung zu geben, und verweise auf die weiter unten folgende Tabelle. H. UDE. 4. Gattung: Marionina Mchlsn. Marionina ebudensis (Clap.). Taf. I, Fig. 11— 13. Sammlung Henking. Fundort Bären-Insel. Länge etwa 10 mm, Segmentzahl 50. Borsten zu 2 oder 3 im Bündel, sehr schwach S-förmig gebogen. Gürtel hat die normale Lage und umfaßt den Körper ringförmig; dorsal ist er stärker entwickelt als ventral und hat ventral in der Mitte des 12. Segmentes ein drüsenloses Feld mit 2 tiefen Längsfurchen, in denen die Samenleiter ausmünden. Kopfporus zwischen Kopflappen und Kopfring. Gehirn besitzt hinten einen tiefen Einschnitt. Lymphkörper groß, oval. Magendarm, der von großen Chloragogenzellen besetzt ist, geht allmählich in die Speiseröhre über. Septaldrüsen normal. Speicheldrüsen fehlen. Rückengefäß entspringt im 15. Segment. Segmentalorgane bestehen aus einem kleinen Anteseptale und einem beträchtlich größeren, ovalen, abgeplatteten Postseptale, an dessen hinterem Pole der Ausführungsgang, welcher kürzer und bedeutend dünner als das Postseptale ist, entspringt. Hoden bilden kompakte Massen. Samentrichter (Fig. 11) schlank und sehr lang, etwa 8mal so lang wie dick. Der lange Samen- leiter liegt in vielfachen Windungen im 12. Segmente und mündet hier durch eine penisartige Anschwellung nach außen. Samentaschen (Fig. 12) im ganzen keulenförmig. Die mehr oder weniger kugelige Ampulle hat eine dünne Wand und kommuniziert mit dem Darme; sie geht allmählich in den dickwandigen, längeren Ausführungsgang über, jedoch ist äußerlich eine schwache Einschnürung an der Grenze zwischen Ampulle und Kanal zu erkennen. Auf Längsschnitten durch die Samentaschen sieht man weiter, daß sich das weite Lumen der Ampulle scharf vom engen Kanal des Ausführungsganges absetzt. An der Basis des Aus- führungsganges steht ein Kranz großer Drüsenzellen. Kopulationsdrüsen (Fig. 13) liegen in den Segmenten 13, 14 und 15. Sie sind kompakt, legen sich fest an den Bauchstrang an und umfassen ihn ventral und lateral, aber nicht dorsal. Die Flügel sind auf einem Querschnitte doppelt so hoch und 2— 3 mal so breit wie der Bauchstrang und reichen seitlich bis zu den ventralen Borsten. Die im obigen beschriebenen Enchyträiden habe ich mit Pachydrilus ebudmsis Clap. [= M. ebudensis (Clap.)] identifiziert, obgleich die CLAPAREDE'sche Diagnose nur unvollständig ist. Veranlaßt haben mich die Angaben Claparede's (2), daß die Samentrichter der von ihm untersuchten Tiere fast iomal so lang wie dick sind und daß der Ausführungsgang der Samentaschen von der Ampulle nicht scharf abgesetzt ist. Auch die Lebensweise der Tiere — am Meeresstrande der Hebriden und der Bären-Insel ■ lassen eine Identifizierung gerechtfertigt erscheinen. Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden. n 31. ebudensis (Clap.) steht der M. arenaria (Mchlsn.) sehr nahe, doch unterscheiden sie sich wesent- lich dadurch, daß der Ausführungsgang der Nephridien bei M. ebudensis am hinteren Pole des Postseptale entspringt, während er bei M. arenaria vorn am Postseptale seinen Ursprung nimmt. M. ebudensis ist bisher die einzige Marionina- Art, die in der arktischen Zone nachgewiesen ist. 5. Gattung: Lumbricillus Oerst. (= Pachydrilus [part.J Clap.). Lumbricillus pagenstecheri (Ratz.), Taf. I, Fig. 14. Die von Herrn Dr. Michaelsen mir zugesandten und mit Lumbricillus nervosus (Eisen) bezeichneten Enchyträiden erwiesen sich als L. pagenstecheri (Ratz.). Fundort: Spitzbergen, am Meeresstrande, im Detritus; gesammelt von Dr. Leupold Juli 1898. L. pagenstecheri (Ratz.) gehört bekanntlich zu jenen Lumbricillus- Arten, deren Ausführungsgang der Samentaschen scharf von der Ampulle abgesetzt und dicht mit Drüsen umstellt ist. Die Art steht besonders dem L. nervosus (Eisen) und L. profugus (Eisen) sehr nahe, ist jedoch von ersterem durch den Bau der Kopulationsdrüsen und von letzterem durch die Zahl der Borsten zu unterscheiden. Die Kopulationsdrüsen liegen im 13. und 14. Segmente und bilden kompakte Massen, die sich fest an den Bauchstrang anlegen und denselben ventral, lateral und auch dorsal zum größten Teil umfassen ; dorsal entsteht so in der Drüsenmasse eine schmale, tiefe Furche. Auf einem Querschnitte (Fig. 14) erkennt man, daß die Drüsen- masse so dick ist wie der Bauchstrang und seitlich bis an die ventralen Borstenbündel reicht. Bei L. nervosus sind die Drüsen bedeutend stärker entwickelt, bestehen aus mehreren übereinander gelegten Blättern und sind nur ventral mit dem Bauchmark verwachsen. Von L. profugus sind die Kopulations- drüsen nicht bekannt. Lumbricillus henkingi nov. spec. Taf. II, Fig. 15—18. Zu dieser neuen Art gehört sowohl ein Teil der von Herrn Prof. Henking gesammelten Enchy- träiden, als auch fast das ganze Material, das mir die Herren Römer und Schaudinn übersandten. Fundort: Bären-Insel, am Meeresstrande. Länge etwa 13 mm, Segmentzahl etwa 60. Die in Alkohol konservierten Tiere waren farblos, während die in Formol aufbewahrten Exemplare die rote Blutfarbe noch erkennen ließen. Borsten fast gleich lang, S-förmig gebogen, zu 3—7 im Bündel; lateral meist 3-5, ventral 4—7 und zwar häufig 5 oder 6, seltener 7. Gürtel hat die normale Lage. Er umfaßt den Körper fast ringförmig und läßt ventral nur einen schmalen, drüsenlosen Längsstreifen frei, der sich in der Mitte des 12. Segmentes zu einem breiteren drüsen- losen Felde erweitert und 2 kurze, aber tiefe Längsfurchen besitzt, in denen die Samenleiter ausmünden. Lymphkörper scheibenförmig. Gehirn ist etwas länger als breit, hinten seicht eingebuchtet. Magendarm geht allmählich in die Speiseröhre über. Speicheldrüsen fehlen. Septaldrüsen sind normal entwickelt. Rückengefäß entspringt im 13. Segmente. Blut rot. Fauna Arctica, Bd. II. IO H. UDE, Segmentalorgane (Fig. 15) bestehen aus einem kleinen Anteseptale mit trichterförmigem Kanal und einem beträchtlich umfangreicheren Postseptale, an dessen hinterem Pole der Ausführungsgang ent- springt, der ebenso lang und fast halb so breit wie das Postseptale ist und kurz vor seiner Ausmündung noch etwas verbreitert ist, dann aber sich stark verdünnt. Hoden bilden birnförmige Teilstücke. Samentrichter ist doppelt so lang wie breit; der Samenleiter bildet im 12. Segmente zahlreiche Windungen und mündet mit dickem Wulste aus. Samentaschen (Fig. 16) bestehen aus einer birnförmigen Ampulle, deren oberes Ende mit dem Darme zusammenhängt, und einem scharf abgesetzten, dünneren Ausführungsgange, der etwas länger als die Ampulle und dicht mit hohen Drüsen, die an der Ausmündung eine Rosette bilden, besetzt ist. Kopulationsdrüsen (Fig. 17 und 18) finden sich im 13. und 14. Segmente; auch in den beiden vorhergehenden Segmenten und in der Nähe der Samentaschen treten drüsige Bildungen am Bauchstrang auf, doch sind dieselben sehr gering entwickelt und wenig charakteristisch ; anders steht es mit denjenigen im 13. und 14. Segmente. Auf Querschnitten durch diese erkennt man, daß sie den im Durchschnitt ovalen Bauchstrang in seiner unteren Hälfte (Fig. 17), zum Teil nur so weit, wie die Ganglienzellschicht reicht, (Fig. 18) umfassen, während die obere Hälfte, also die dorsale und jederseits die halbe laterale Fläche, frei bleibt. Die Flügel sind etwa 4 mal so lang wie der größte Durchmesser des Bauchstranges und ragen seitlich bis etwas über die ventralen Borstenbündel hinaus. L. JienJcingi ist sehr nahe verwandt mit L. pagenstecheri, L. nervosus und L. profugus. Von den beiden ersteren unterscheidet sich diese Art scharf durch den abweichenden Bau der Kopulationsdrüsen, von L. profugns, dessen Kopulationsdrüsen leider nicht bekannt sind, durch die geringere Anzahl der Borsten. Ich glaube, diesem Unterschiede in der Borstenzahl bei diesen Lumbricil Ihts- Arten mehr Bedeutung zuschreiben zu dürfen, als das sonst geschieht. Dazu berechtigt nämlich die Thatsache, daß L. pagensteclieri, L. nervosus und L. herikingi, obgleich sie in den meisten Merkmalen übereinstimmen, doch Abweichungen zeigen, die zwar in der verschiedenen Zahl der Borsten nur gering sind, dagegen in dem Bau der Kopulationsdrüsen zum Ausdruck gelangen. Solange also die Kopulationsdrüsen von L. profugus nicht bekannt sind, dürfen wil- der hohen Borstenzahl Artcharakter zuschreiben und können mit dieser Species nicht ohne weiteres L. herikingi identifizieren. Lumbricillus fossarum (Tauber). Taf. II, Fig. 19—22. In der Sammlung des Herrn Prof. Dr. Henking befanden sich einige Exemplare, die ich der TAUBER'schen Art zuzähle. Fundort: Bären-Insel. Länge etwa 12 mm, Segmentzahl etwa 50, Farbe der in Alkohol konservierten Tiere grau-weiß. Borsten S-förmig gebogen, annähernd gleich lang, zu 3 — 8; lateral zu 3 — 5, und zw T ar vor dem Gürtel meist 4 oder 5, hinter demselben meist 3 oder 4; ventral zu 5 — 8, häufig und besonders vor dem Gürtel 6 oder 7 Borsten, selten 8. Gürtel hat die normale Lage; er umfaßt den Körper fast ringförmig, läßt jedoch ventral einen schmalen Längsstreifen frei, der in der Mitte des 12. Segmentes ein breiteres, viereckiges Feld bildet, das 2 tiefe Längsfurchen mit den Samenleiteröffnungen besitzt. Lymphkörper groß, oval. Gehirn fast so breit wie lang, hinten mit flacher Einbuchtung. Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden. II Magendarm geht allmählich in die Speiseröhre über, Speicheldrüsen fehlen, Septaldrüsen normal. Rückengefäß entspingt auf der Grenze zwischen dem 14. und 15. Segment. Blut der in Alkohol bezw. Formol konservierten Tiere farblos, im Leben jedenfalls rot. Segmentalorgane (Fig. 19) bestehen aus einem kleinen Anteseptale mit trichterförmigem Kanal und einem bedeutend größeren, ovalen, platten Postseptale. Der Ausführungsgang entspringt mit breiter Basis in der Mitte der unteren schmalen Kante des Postseptale und ist etwa halb so lang und breit wie das Postseptale. Hoden bestehen aus birnförmigen Teilstücken. Samentrichter doppelt so lang wie breit, etwa so lang, wie das Segment breit ist. Der Samen- leiter liegt in vielfachen Windungen im 12. Segment und mündet in einen dicken Wulst, der durch einen Kanal penisartig vorgestülpt werden kann. Samentaschen (Fig. 20) bestehen aus einer ovalen, an ihrem oberen Ende mit dem Darme ver- verwachsenen Ampulle und einem sich scharf absetzenden Ausführungsgange, der in seiner ganzen Länge mit hohen Drüsenzellen dicht besetzt ist, die an der Ausmündung eine Rosette von größeren Zellen bilden. Kopulationsdrüsen (Fig. 21 und 22) finden sich in den Segmenten 10, II, 12, 14 und 15, Segment 13 enthält keine Drüse. Diejenigen der Segmente 10, 11 und 12 sind verhältnismäßig schwach entwickelt; auf Querschnitten (Fig. 21) erkennt man, daß sie den im Durchschnitt elliptischen Bauchstrang nur in seiner unteren Hälfte umfassen und kurze, seitwärts gerichtete Flügel bilden, die etwa so lang sind wie der größte Durchmesser des Bauchstranges. Weit mächtiger sind die Kopulationsdrüsen im 14. und 15. Segment entwickelt (Fig. 22). Hier umfaßt die Drüsenmasse ebenfalls den Bauchstrang nur in seiner ventralen Hälfte, bildet aber seitwärts in der Leibeshöhle verlaufende kompakte Flügel, die über die ventralen Borstenbündel hinausreichen bis fast zur lateralen Mittellinie des Körpers ; sie sind jederseits etwa 5 mal so lang wie der größte Durchmesser des Bauchstranges. L. fossarum war bislang nur vom Meeresstande Dänemarks bekannt. Ich habe die im obigen beschriebenen Enchyträiden zu der TAUBER'schen Art gezogen, da sie mit dieser das charakteristische Merkmal besitzen, daß der Ausführungsgang der Nephridien in der Mitte des Postseptale entspringt. Das- selbe finden wir bei L. minutus (Müller) O. Fabr., doch zeichnet sich diese Art durch den Besitz von 12 — 14 Borsten im Bündel aus. Uebersicht über die LumbricMus-Arten des Gebietes. Außer den obigen Arten sind aus dem Gebiete noch bekannt L. nervosus (Eisen) von Nowaja Semlja und Spitzbergen, L. minutus (Müll.) und L. profugus (Eisen) von Grönland. Die folgende Tabelle enthält die wichtigsten Unterschiede. a) Borsten zu 2 — 6, lateral meist zu 3, ventral meist zu 5. Der Ausführungsgang der Nephridien am hinteren Pole des Postseptale. Kopulationsdrüsen im 13. und 14. Segment, kompakt, umfassen den Bauchstrang bis auf einen schmalen dorsalen Streifen fast vollkommen und reichen bis an die ventralen Borstenbündel. L. pagenstecheri (Ratz.) b) Borsten zu 3 — 7, lateral meist 3 — 5, ventral 4—7. Der Ausführungsgang der Nephridien entspringt am hinteren Pole des Postseptale. 12 H. UDE, Kopulationsdrüsen im 13. und 14. Segment, umfassen die untere Hälfte des Bauchstranges und reichen wenig über die ventralen Borstenbündel hinaus. L. henkingi nov. spec. c) Borsten zu 4—6, selten 7. Der Ausführungsgang der Nephridien entspringt am hinteren Pole des Postseptale. Die Kopulationsdrüsen umfassen den Bauchstrang nur ventral und bestehen aus mehreren über- einander gelegten Blättern. L. nervosus (Eisen i d) Borsten zu 3—9, lateral 3 — 8, ventral 5 — 9. Der Ausführungsgang der Nephridien entspringt am hinteren Pole des Postseptale. Die Kopulationsdrüsen sind nicht bekannt. L profugus (Elsen) e) Borsten zu 3 — 8, lateral 3 — 5, ventral 5 — 8. Der Ausführungsgang der Nephridien entspringt in der Mitte des Postseptale. Die Kopulationsdrüsen des 14. und 15. Segmentes umfassen den Bauchstrang nur in seiner unteren Hälfte und reichen bis fast zur lateralen Mittellinie des Körpers. L. fossarum (Tauber) f) Borsten zu 12 — 14. Der Ausführungsgang der Nephridien entspringt in der Mitte des Postseptale. Die Kopulationsdrüsen sind nicht bekannt. L. minutus (Müll.) O. Fabr. II. Uebersieht über die arktischen Enehyträiden und Lumbrieiden, sowie über die geographische Verbreitung dieser Familien. Außer den in folgender Zusammenstellung aufgeführten Enehyträiden und Lumbrieiden soll nach Eisen (4, p. 9) auch Lumbriculus variegatus (Müll.) in der Arktis und zwar in Sibirien (und Grönland?) gefunden sein. Da nun weitere Arten der Familie LumbricuUdae bisher aus der Arktis nicht bekannt ge- worden sind, so will ich mich mit der Erwähnung dieser Species begnügen. Familie : Enchytraeidae. Gattung: Enchytraevis Henle, em. Mchlsn. Verbreitung der Gattung: Nowaja Semlja, Bären-Insel, ganz Europa, Grönland, Massaschusetts, Süd-Brasilien, Süd-Patagonien, Süd-Georgien. Enchytraeus albidus Henle. 1837 Enchytraeus albidus, Henle, p. 74. 1873 Halodrilus liltoralis, Verrill, p. 623. 1873 Enchytraeus spiculus, Möp.ius, p. 107. 1879 Neoenchytraeus Vejdovskyi, Eisen, 5, p. 25, Fig. 19. 1879 „ Stuxbergi, Eisen, 5, p. 26, Fig. 18. 1879 Enchytraeus humicultor, Vejdovsky, 1, p. 57, Taf. 4, Fig. 2 — 9, und Taf. 5. 1879 ? „ vermicularis, Tauber, p. 72. Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden. j t 1880 Enchytraeus üttoralis, Czerniavsky, p. 357. 1884 „ Vejdovskyi, E. Stuxbergii und E. lacteus?, Vejdovskt, 4, p. 41. 1884 „ fucorum und E. sordidus, Levinsen, p. 235. 1886 „ Moebii, Michaelsen, p. 1, Taf. 1—3. 1889 „ Vejdovskyi. Michaelsen, 3, p. 35. 1892 „ humicultor, Ude, 1, p. 84. 1895 ., (Ilalodrilusi üttoralis, Trank Smith, p. 289. 1896 „ hortensis, Goodrich, p. 51, Taf. 5, Fig. 1 — 16; Taf. 6, Fig. IS — 26, 28. 1896 „ humicultor und E. humicultor var. similis, Ude, 3, p. 26, 27. 1900 „ albidus, Michaelsen, 10, p. 89. 1900 „ „ Ude, diese Abhandlung, p. 3. Verb reit uns: in der Arktis: Nowaja Semlja (Besimenaja 72 ° 55', Cap Gusinnoj, Kostin-Straße, Jugor-Straße), Solowetsk-Insel im Weißen Meere, Grönland (Karajak), Bären-Insel. Sonstige Verbreitung: Dänemark, Deutschland, Böhmen, Schweiz. Massachusetts (Wood's Hall). Uruguay, Süd-Patagonien, Südküste von Feuerland. Fundorte: Im Detritus und unter Steinen am Meeresstrande, in Gartenerde und Blumentöpfen, an düngerhaltigen Oertlichkeiten. Enchytraeus hyalinus (Eisen). 1878 Neoenchytraeus hyalinus, Eisen, 2, p. 76. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 26, Fig. 20, 38. 1884 Enchytraeus hyalinus, Vejdovskt, 4, p. 41. Verbreitung: Nowaja Semlja (Matotschkin-Straße). Gattung: Fridericia Mchlsn. Verbreitung der Gattung: Sibirien, Nowaja Semlja, Spitzbergen und Bären-Insel, Europa, Nord-Amerika, Süd-Brasilien, Uruguay, Chile, Neu-Seeland. Fridericia leydigi (Veto.). 1877 Enchytraeus Leydigii, Vejdovsky, 2, p. 303. 1879 „ „ Vejdovskt, 1, p. 59, Taf. 9, Fig. 9 — 15. 1887 Neoenchytraeus Leydigii, Rosa, 3, p. 1. 1889 Fridericia Leydigii, Michaelsen, 3, p. 43. 1892 „ bisetosa, Ude, 1, p. 79, Fig. 5. 1900 „ leydigi, Ude, diese Abhandlung, p. 4. Verbreitung in der Arktis: Spitzbergen. Sonstige Verbreitung: Deutschland, Böhmen, Schweiz, Italien. Fundorte: In humusreicher Erde und unter Moos. Fridericia callosa (Eisen). 1878 Neoenchytraeus callosus, Eisen, 2, p. 76. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 27, Fig. 21, 39, 64, 65. 1884 Enchytraeus callosus, Vejdovskt, 4, p. 41. 1889 Fridericia callosa, Michaelsen, 3, p. 42. 1900 „ „ Ude, diese Abhandlung, p. 5. Verbreitung in der Arktis: Sibirien (Dicksons Harbour 73 25', Jefremow Kamen 72 40', Mesenkin 71 20', Dudino 69 15', Werschininskoj 69 5', Potapovskoj 68° 55', Chantoiskoj 68° 5', Troitskoj 14 H. UDE, 65° 45', Surgutskoj 62 ° 50', Vorogova Selo 60 ° 50'), Nowaja Semlja (Matotschkin 73 ° 20', Besimenaja 72 ° 50'), Solowetsk-Insel im Weißen Meere. Sonstige Verbreitung: Westpreußen (Osche, Schwetz). Fundorte: Unter Moos, vermodernden Blättern an Bächen und der Rinde vermodernder Buchen. Fridericia dura (Eisen). 1878 Neoenchytraeus durus, Eisen, 2, p. 77. 1879 „ „ Eisen, 2, p. 28, Fig. 23, 4L 1884 Enchytraeus durus, Levinsen, p. 236. 1884 „ „ Vejdovsky, 4, p. 41. 1889 Fridericia dura, Michaelsen, 3, p. 44. 1900 „ ratseli, Michaelsen, 10, p. 100. 1900 „ dura, Ude, diese Abb.., p. 5. Verbreitung in der Arktis: Carlsö (Lofot-Inseln 69 °). Sonstige Verbreitung: Westpreußen (Osche, Schwetz). Fundorte: Unter vermodernden Pflanzen. Fridericia ratzeli (Eisen). 1872 Enchytraeus Ratzelii, Eisen, 4, p. 123, Taf. 2, Fig. 8—15. 1878 Neoenchytraeus Ratzelii, Eisen, 2, p. 77. 1879 „ Ratzeli, Eisen, 5, p. 29, Fig. 22. 1884 Enchytraeus Ratzelii, Vejdovsky, 4, p. 41. 1889 Fridericia Ratzelii, Michaelsen, 3, p. 44. 1892 „ „ Ude, 1, p. 82, Fig. 6. 1899 „ Ratzeli, Bretscheb, 2, p. 406. 1900 „ ratzeli, Ude, diese Abb., p. 6. Verbreitung in der Arktis: Tromsö (Norwegen ög 1 ^ ). Sonstige Verbreitung: Deutschland, Schweiz, Italien (Turin). Fundorte: In fettem Erdreich und unter feuchtem Moos. Gattung: Henlea Mchlsn. Verbreitung der Gattung: Sibirien, Nowaja Semlja, Waigatsch, ganz Europa, Nord- Amerika (?); Neu-Seeland, Süd-Patagonien, Chile (? verschleppt). Henlea, dicksoni (Eisen). 1878 Archienchytraeus Dicksonii, Eiseii, 2, p. 70. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 18, Fig. 7, 30, 53. 1889 Henlea Dicksonii, Michaelsen, 3, p. 33. 1892 „ „ Ude, 1, p. 87, Fig. 7, 8. IS'.»:, „ dicksonii, Ude, 2, p. 120, Taf. 6, Fig. 9. 1899 „ Dicksoni, Bp.etscher, 2, p. 412. Verbreitung in der Arktis: Nowaja Semlja (Insel Karmakul, Cap Gusinnoj, 72 ° 30'). Sonstige Verbreitung: Deutschland, Schweiz. Fundorte: Unter feuchtem Moos. Die arktischen Enchvträiden nnd Lumbriciden. Henlea nasuta (Eisen). ' 15 1878 Archienchytraeus nasutus, und ? A. affinis, Eisen, 2, p. 72. 1879 „ .. Eisen, 5, p. 20, Fig. 10, 33, 66. 1879 ? „ affinis, Eisen, 5, p. 21, Fig. 11, 52. 1S79 Enchytraeus leptodera, Vejdovskt, 1, p. 55, Taf. 10, 11, Fig. 2—8: Taf. 13, Fig. 15—17. 1884 „ nasutus, Vejdovskt, 4, p. 41. 1884 ? „ affinis, Vejdovskt, 4, p. 41. 1886 „ leptodera, Michaelsen, 2, p. 41. lss'i „ nasutus, L. Vaillant, p. 274. 1889 Henlea nasuta, Michaelsen, 3, p. 32, Fig. 1. lsvi „ leptodera, Michaelsen, 3, p. 32. 1892 „ „ Ude, 1, p. 89. 1896 „ „ Bretscher, 2, p. 517. 1900 „ nasuta, Michaelsen, 10, p. 69. Anmerkung: In meiner Arbeit von 1892 hatte ich darauf hingewiesen, daß H. leptodera (Vejd.) und H. nasuta (Eisen) zu vereinigen seien. Dieser Ansicht schließt sich Michaelsen in seinen „Oligochäten" („Das Tierreich") jetzt an, nennt aber die Art H. nasuta (Eisen), da Eisen's Arbeit vor Vejdovsky's Mono- graphie der Enchyträiden erschienen ist. üb mit dieser Art auch Archienchytraeus affinis (Eisen) zu ver- einigen ist, wie das Michaelsen zuerst in seiner Synopsis der Enchyträiden p. 32 (Abh. Ver. Hamburg, 1889) gethan hat, bleibt vorläufig noch zweifelhaft, soll hier jedoch als berechtigt angenommen werden. Verbreitung in der Arktis: Sibirien (Dickson Harbour 73 ° 25', Jefremon Kamen 72 ° 40', Schaitanskoj 71 ° 55', Mesenkin 71 ° 20', Dudino 69" 15', Troitskoj 65 45', Nischnij Imbatsk 65 50', Woro- gowa Selo 6o° 50'). Solowetsk-Insel im Weißen Meere. Sonstige Verbreitung: Deutschland, Böhmen, Schweiz, Italien (Turin), Frankreich (Nizza). Fundorte: In Blumentöpfen und Gartenerde, unter faulendem Laub und in vermodernden Baum- stümpfen. Henlea gemmata (Eisem. 1878 Archienchytraeus gemmatus, Eisen, 2, p. 71. 1879 „ ,. Eisen, 5, p. 19, Fig. 8, 13, 31. 1889 Enchytraeus (A.) „ L. Vaillant, p. 286. 1900 Henlea gemmata, Michaelsen, 10, p. 70. Verbreitung in der Arktis: Insel Waigatsch (Jugor-Straße 69 ° 40'). Henlea lampas (Eisen). l s 7s Archienchytraeus lampas, Eisen, 2, p. 70. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 18, Fig. 6, 49, 50. 1889 Enchytraeus (A.) gemmatus, L. Vaillant, p. 284. 1900 Henlea gemmata, Michaelsen, 10, p. 70. Verbreitung in der Arktis: Sibirien (Dudino am Jenissei 69 15'). Henlea tenella (Eisen). 1878 Archienchytraeus tenellus, Eisen, 2, p. 70. 1879 ,. „ + A. t. var. elongatus, Eisen, 5, p. 17, Taf. 3 und 4, Fig. 5, 28, 48. 1889 Enchytraeus (A.) tenellus, L. Vaillant, p. 283. 1900 Henlea tenella, Miciiaelsen, 1<», p. 70. Verbreitung in der Arktis: Sibirien (Sapotschnoja Korja am Jenissei 71 41'). Solowetsk- Insel im Weißen Meere. Tromsö (in Norwegen 69 1 /, °). l6 H. ODE, Henlea ochracea (Eisen). 1878 Archienchytraeus ochraceus, Eisen, 2, p. 71. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 20, Fig. 9, 32, 51. 1889 Enchytraeus (A.) ochraceus, L. Vaillant, p. 273. 1900 Henlea ochracea, Michaelsen, 10, p. 71. Verbreitung in der Arktis: Nowaja Semlja (Cap Grebeni) und Insel Waigatsch. Gattung: Marionina Mchlsn. Verbreitung der Gattung: Bären-Insel, Hebriden, Südspitze von Süd-Amerika, Süd-Georgien, Mittel-Europa. Marionina ebudensis (Clap.). 1861 Pachydrilus ebudensis, Claparede, 2, p. S5, Taf. 1, Fig. 8. 1889 Marionina ebudensis, Michaelsen, 3, p. 29. 1896 „ „ Ude, 3, p. 20. 1900 „ .. Michaelsen, 10, p. 77. 1900 ., ., Ude, diese Abh., p. 8. Verbreitung in der Arktis: Bären-Insel. Sonstige Verbreitung: Hebriden (Insel Skye). Fundorte: Am Meeresstrande. Gattung: Ltmibricillus Oerst. (= Pachydrilus Clap.). Verbreitung der Gattung: Nowaja Semlja, Grönland, ganz Europa, Uruguay, Südspitze von Süd-Amerika, Süd-Georgien. Lutubricillus nervosus (Eisen). 1878 Archienchytraeus nervosus, Eisen, 2, p. 73. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 23, Fig. 16. 1884 Enchytraeus nervosus, Vejbovsky, 4, p. 41. 1888 Pachydrilus „ Michaelsen, 7, p. 58, Taf. 2, Fig. 3. 1889 Enchytraeus {Archienchytraeus) nervosus, L. Vaillant, p. 286. 1900 LumbriciUus nervosus, Michaelsen, 10, p. 81. Verbreitung in der Arktis: Nowaja Semlja (Cap Gusinnoj 72 ° IO'). LumbriciUus minutus (Müll.) O. Fabr. V 1 776 Lumbricus minutus, 0. F. Müller, p. 216. 1780 „ „ 0. Fabkicius, p. 2s 1. 1820 Clitellio minutus, savigny, 1, p. 104. L884 Pachydrilus minutus, Levinsex, p. 231. 1900 LumbriciUus minutus, Michaelsex, 10, p. 82. Verbreitung in der Arktis: Grönland. LumbriciUus fossarum (Tauber). 1879 Pachydrilus fossarum, Tauber, p. 71. 1884 „ „ Levinsex, p. 231. 1900 LumbriciUus fossarum, Michaelsen, 10, p. 82. L900 „ .. Ude, diese Abh., p. IC Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden. j« Verbreitung in der Arktis: Bären-Insel. Sonstige Verbreitung: Dänemark (Kopenhagen). Fundort: Am Meeresstrande. Lumbricilltis henkingi Ude. 1900 Lumbricillus henkingi, Ude, diese Abh., p. 9, Taf. II, Fig. 15 — 18. Verbreitung in der Arktis: Bären-Insel. Fundort: Am Meeresstrande. Lumbricillus profugus (Eisen). 1872 Enchytraeus pagenstecheri, Eisen, 1, p. 122, Taf. 2, Fig. 1 — 7. 1878 Archienchytraeus profugus, Eisen, 2, p. 73. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 22, Fig. 12, 34, 54. 1884 Pachydrilus profugus, Levinsen, p. 231. 1896 „ nervosus (laps.), [Michaelsen in:] Ude, 3, p. 27, Anmerkung. 1900 Lumbricillus profugus, Michaslsen, 10, p. 83. Verbreitung in der Arktis: Grönland (Godhavn, Karajak-Station). Lumbricillus pagenstecheri (Ratz.). 1869 Enchytraeus Pagenstecheri, Ratzel, p. 587, Taf. 42, Fig. 13, 20 b, 21. 1869 ? Pachydrilus Krohnii, Claparede, 1, p. 571. 1877 „ Pagenstecheri, Vejdovskt, 2, p. 298. 1879 ? Enchytraeus Pagenstecheri, Tauber, p. 72. 1879 Pachydrilus Pagenstecheri (part.), Vejdovskt, 1, p. 53. 1886 ? „ limosus, Dieffenbach, p. 106. 1900 Lumbricillus pagenstecheri, Michaelsen, 10, p. 87. 1900 „ „ Ude, diese Abh., p. 9, Taf. I, Fig. 14. Verbreitung in der Arktis: Spitzbergen. Sonstige Verbreitung: Deutschland, Böhmen. Fundorte: An düngerhaltigen Oertlichkeiten. Gattung: Mesenchytraeus Eisen. Verbreitung der Gattung: Nordwest-Sibirien, Nowaja Semlja, Spitzbergen, Dänemark, Nord- Deutschland, Schweiz, Nord-Amerika (Pennsylvania, Alaska). Mesenchytraeus falciformis Eisen. 1878 Mesenchytraeus falciformis, Eisen, 2, p. 68. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 14, Fig. 2, 26, 46. 1884 Enchytraeus falciformis, Vejdovsky, 4, p. 41. 1887 Mesenchytraeus falciformis, Michaelsen, 1, p. 370. 1889 Enchytraeus {Mesenchytraeus) falciformis, L. Vaillant, p. 272. Verbreitung in der Arktis: Nowaja Semlja (Matotschkin-Straße). Mesenchytraeus spec. Ude. 1900 Mesenchytraeus spec, Ude, diese Abh., p. 7. Verbreitung in der Arktis: Spitzbergen. Fauna Arctica, Bd. II. 3 18 H. UDE, Mesenchytraeus fenestratus (Eisen). 1878 Neoenchytraeus fenestratus, Eisen, 2, p. 74. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 24, Eig. 17, 35, 55, 56. 1884 Enchytraeus fenestratus, Vejdovsky, 4, p. 41. 1884 Analycus glandulosus, Levinsen, p. 232. 1889 Mesenchytraeus fenestratus, Michaelsex, 3, p. 17. 1889 Enchytraeus {Neoenchytraeus) fenestratus, L. Vaillant, p. 266. 1889 Pachydrilus glandulosus, L. Vaillant, p. 245. 1900 Mesenchytraeus fenestratus, Michaelsen, 10, p. 85. Verbreitung in der Arktis: Nord-Sibirien (Jalmal 72 20'). Sonstige Verbreitung: Dänemark. Fundort: Unter Moos. Mesenchytraeus primaevus Eisen. 1878 Mesenchytraeus primaevus, Eisen, 2, p. 68. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 12, Fig. 1, 24, 42. 1884 Enchytraeus primaevus, Vejdovsky, 4, p. 41. 1887 Mesenchytraeus primaevus, Michaelsen, 1, p. 370. 1889 Enchytraeus {Mesenchytraeus) primaevus, L. Vaillant, p. 269. Verbreitung in der Arktis: Nord-Sibirien (Intsarevo 62 °, Melnitschnij 65 ° 17', Krestowskoj 72 ° 15' am Jenissei), Nowaja Semlja (Möller 72 ° 25', Matotschkin 73 ° 25'). Mesenchytraeus mirabilis Eisen. 1878 Mesenchytraeus mirabilis, Eisen, 2, p. 68. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 13, Fig. 3, 25, 43—45. 1884 Enchytraeus mirabilis, Vejdovsky, 4, p. 41. 1887 Mesenchytraeus mirabilis, Michaelsen, 1, p. 370, Taf. 21, Fig. 3. 1889 Enchytraeus {Mesenchytraeus) mirabilis, L. Vaillant, p. 268. Verbreitung in der Arktis: Nord-Sibirien (Mesenkin am Jenissei 71 20'). Mesenchytraeus solifugtis (Emery). 1898 Melanenchytraeus spec, Emery, 2, p. 21. 1898 „ solifugus, Emery, 1, p. 110. 1899 Mesenchytraeus solifugus, J. P. Moore, p. 125, Taf. 7, Fig. 1—8. Verbreitung in der Arktis: Alaska (Berg St. Elias). Wenig bekannte oder zweifelhafte Arten. Mesenchytraeus niveus J. P. Moore. 1899 Mesenchytraeus nivus, J. P. Moore, p. 130. 1900 „ niveus, Michaelsen, 10, p. 87. Verbreitung in der Arktis: Alaska (Berg St. Elias). Archienchytraeus levinseni Eisen. 1878 Archienchytraeus Levinsenii, Eisen, 2, p. 69. 1879 „ „ Eisen, 5, p. 16, Fig. 4, 27, 47. 1889 Enchytraeus {A.) Levinsenii, L. Vaillant, p. 282. Verbreitung: Süd-Sibirien (zwischen Tomsk und Krasnojarsk). Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden. Ig Archienchytraeus albimaris Obnorsky. 1895 Archienchytraeus albimaris, Obnorsky, Compt. rend. seances Soc. Imp. Nat. St. Petersb., No. 6, p. 11, 24. Verbreitung in der Arktis: Solowetsk-Insel (Weißes Meer). Echinodriltis multispinus (Grube). 1851 Lumbricus multispinus, Gbube, p. 19, Taf. 2, Fig. 4, 4 a. 1868 Echinodrilus multispinus, L. Vaillant, p. 254. Verbreitung: Sibirien. Um die Beziehungen zwischen der geographischen Verbreitung der Enchyträiden der Arktis und derjenigen der Subarktis und Subantarktis feststellen zu können, bringe ich eine Zusammenstellung aller Arten dieser Familie, wobei ich die weniger bekannten oder unsicheren Species unberücksichtigt lassen will. Bemerkt sei noch, daß aus dem antarktischen Gebiete bisher keine Enchyträiden bekannt geworden sind. Der Tabelle ist das Oligochäten-Werk von Michaelsen (io) zu Grunde gelegt. Unsere Kenntnisse über die geographische Verbreitung sind, wie auch die umstehende Zusammenstellung erkennen läßt, noch recht lückenhaft. Eingehender erforscht sind bisher nur die europäisch-asiatischen Gebiete der Arktis, dann England, Dänemark, Nord-Deutschland, Böhmen, Schweiz, Nord-Italien, wenige Gegenden der östlichen Vereinigten Staaten von Nord-Amerika und das südliche Süd-Amerika ; dazu kommen einige vereinzelte Fundorte. Dagegen sind das arktische Nord-Amerika und die ganzen Tropen unbekannt. Wenn ich trotzdem aus der Tabelle einige allgemeinere Schlüsse ziehe, so kann das nur unter allem Vor- behalt bezüglich der Richtigkeit geschehen. Es ist ja auch nicht zu bezweifeln, daß bei fortgesetzten Forschungen noch manche Formen gefunden werden, die vielleicht schon durch ihre systematische Stellung und verwandtschaftlichen Beziehungen geeignet sind, ein ganz anderes Bild zu liefern. Von den folgenden Betrachtungen schließe ich alle jene Gattungen aus , die bisher nur in der Subarktis gefunden sind. Sie geben uns vorläufig keine sicheren Anhaltspunkte, um aus ihrer Verbreitung Schlüsse von allgemeinerer Bedeutung ziehen zu können, falls es sich nicht herausstellt, daß sie in der Subarktis endemisch sind. Dahin gehören die Gattungen: Bryodrilus, Bucltholzia, Stercutus, Chirodrilus, Distichopus und Achaeta. In der Arktis ist besonders reich vertreten die Gattung Henlea; denn von den bekannten Q Arten dieses Genus sind nicht weniger als 6 in den arktischen Gebieten Europas und Asiens gefunden und von diesen sind wiederum 4 Species rein arktisch, während 2 Arten auch in subarktischen Gebieten Europas verbreitet sind. Von den 3 übrigen Species des subarktischen Europas kommt eine Art, nämlich H. ventri- culosa, auch im subarktischen Nord-Amerika und — vielleicht durch Verschleppung — auch im südlichen Süd- Amerika, sowie auf Neu -Seeland vor. Lassen wir diese Fundorte unberücksichtigt, so läßt sich vielleicht in der Verbreitung von H. ventriculosa — Kirgisen-Steppe, Central-Europa (Deutschland, Dänemark, Belgien, Böhmen, Schweiz, Italien), Nord-Amerika (Philadelphia) — eine Cirkumpolarität erkennen. Von den 13 Arten der Gattung Marionina ist in der Arktis bisher nur 1 Art (M. ebudensis), die zugleich subarktisch ist, gefunden. Dagegen ist diese Gattung im subarktischen Gebiete von Süd-Amerika durch 4 Arten (nämlich M. singula, exigua, georgiana, insignis) vertreten, die auf diesen Bezirk beschränkt zu sein scheinen. Uebrigens sind 9 Species aus dem subarktischen Europa bekannt. Im Vergleich zu den gemäßigten Ländern scheint die Arktis arm an Arten dieser Gattung zu sein. 3* 20 H. UDE, u H 03 J3 U S u tu J3 ■3 Vi J3 ü 3 Im 1 >-• 'S Vi 5 3 H u cu :l < : M z M a cu bX) u O 2 a V '3 c Cd U -O =3 O u Ü T3 B - *-* M u cd s B Q T3 c cd ü CO -t-> 3 CU O 13 cu _£'- u pq T3 S 3 TS 53 w S *j CO CU c CU '5 £ cd U + ') + + + + + .var. orten- talis) + + + Schwe- den? + + + + ■HG) + + + (Sici- lien) + ? + + + (Süd; + + + +? „ (H.) taschkentensis (Mchlsn.) „ (A.) jassyensis (MCHLSN.) + Eisenia alpina var. armen iea (ROSA) . Octolasium complanalum (Ant. Dug.), Mittelmeer-Länder 8 ) 1) 60 ° 50' bis 71 ° 55' n. B, Insel Waigatsch 69 ° 45', Krym?. verschleppt nach Ilha do Principe. 2) Außerdem Hawaii ?. 3) Außerdem Balearen, 4* 28 H. UDE, Asien Nord-Afrika Europa Inseln des Atlant. Oceans Nord- Amerika g CS EL n — i a 'u '£ V 13 V V V tn "3 j* '3 PQ M Gfl OJ M u 3 H e V <ü EL, a V 'S u 3 < u i5 — w *J CO CU o e u s 2, U Helodrilus (D.) victoris (E. Perkier) . „ (Psubsp.) norvegicus (Eisen) „ (D.) rhenani (Bretscher) . Helodrilus (D.) mariupolienis (Wyss.) Helodrilus (A.) smaragdinus (ROSA) „ (A.) mehadiensis (Rosa) . „ (ß.) platijurus (Fitz.) + „ (H.) opisthoeystis (Rosa) Eisenia rosea var. macednnica, (Rosa) „ {D.) pygmaeus (Sav.) Rosa Helodrilus (A.) savignyi (Guerne „ (D.) madeirensis (Mchlsn.) Helodrilus (B.) palustris (H. F. Moore) + + + + + + + + + + + + + + (Süd) + + + + + + + ? + + + + + + + + + + + + (adri- atische Küste l + + (Triest) + + + + + + + + + Corfu (Llssa) + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + (Süd- West) + + + + + + + + + + + + + i) Außerdem Hawaii. 2) Außerdem Argentinien, Neu-Süd-Wales. 3) Außerdem Guatemala, Capland. Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden. 2Q Aus dieser Tabelle erkennen wir zunächst, daß eine große Anzahl endemischer Lumbriciden das nördliche und südwestliche Asien, ganz Europa und die östlichen Vereinigten Staaten von Nord-Amerika bewohnt, daß ferner auch an der Nordküste Afrikas und auf den Inseln des Atlantischen Oceans besondere Arten vorkommen. — Größeres Interesse ruft dann weiterhin die südliche Grenze des Verbreitungsgebietes der Lumbriciden hervor, die von Michaelsen in seiner Arbeit: „Die Lumbriciden-Fauna Nord-Amerikas" zuerst eingehender verfolgt ist. Wir sehen nämlich, daß sich die endemischen Arten in breitem Gürtel von Japan über Sibirien mit dem Baikal-See-Gebiet und Turkestan bis Persien hinziehen, so daß hier der Indische Ocean die Südgrenze bildet (vergl. Michaelsen, Die Lumbriciden-Fauna Eurasiens). Weiterhin folgen Armenien, die Kaukasus-Länder und dann einerseits vom Mittelmeer Syrien, Palästina, Kairo, Tunis, Algerien, Marokko, andererseits Kleinasien, Macedonien (wahrscheinlich nebst dem noch wenig erforschten Griechenland), Bulgarien, dalmatinisches Küstengebiet, Nord-Italien, Schweiz, Frankreich und schließlich Spanien und Portugal. Im Atlantischen Ocean scheinen Madeira, die Azoren und Island sich eng an das europäische Ver- breitungsgebiet anzuschließen. Von Nord-Amerika werden zweifellos die östlichen Vereinigten Staaten von endemischen Formen eingenommen, während das westlich von dem Felsengebirge liegende Ländergebiet möglicherweise eine Lücke in der cirkumpolaren Verbreitung der Lumbriciden darstellt ; denn die bisher in Californien gefundenen Arten sind auch von anderen Gebieten her bekannt. Indes ist die Lumbriciden-Fauna jener Gebiete und zwar besonders der westlichen arktischen Länderstrecken noch zu wenig bekannt, um schon jetzt ein abschließendes Urteil zu gestatten. Daß Nord-Amerika auch endemische Arten aus anderen Familien als der Lumbriciden im engeren Sinne beherbergt, sei hier nur kurz erwähnt; da in der vorliegenden Arbeit nur die Verbreitung der Lumbriciden im engeren Sinne zu berücksichtigen ist, so scheiden jene Formen von der Betrachtung aus. Schließlich ist noch eine bemerkenswerte Thatsache zu erwähnen, auf die ebenfalls Michaelsen zuerst aufmerksam gemacht hat und welche die Verbreitung der Lumbricidae in Europa und dem nördlichen Afrika betrifft. Rechnen wir Helodrilus rhenani (Bretscher) zu den südeuropäischen Arten , da sie nur in Süd- Deutschland (Urach) und der Schweiz vorkommt, so ergiebt sich für das nördliche Europa (Norwegen, Großbritannien, Irland, Dänemark, Nord-Deutschland, Belgien) eine Summe von n Arten 1 ), während auf Süd-Europa (Süd-Rußland, Oesterreich-Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Macedonien, Italien, Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal) die große Zahl von 49 Species kommt, von denen 40 nur in diesen Gebieten gefunden sind. Interessanter wird die Thatsache aber noch dadurch, daß von jenen 1 1 Arten nicht weniger als 9 auch in Süd-Europa auftreten, daß also als charakteristisch für den Norden nur 2 Arten, nämlich Helodrilus norvegicus (Eisen) und H. beddardi (Mchlsn.) zu betrachten sind. Von diesen ist indes die zweite Art auch in den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika, Californien und Hawaii gefunden, so daß wir sie also wohl von unserer Betrachtung ausschließen dürfen, während H. norvegicus (Eisen) von Tromsö noch wenig bekannt ist und möglicherweise auch in anderen Gegenden gefunden wird. Mithin dürfen wir behaupten, daß fast alle nordeuropäischen Arten auch im südlichen Europa vorkommen. Anders steht es dagegen mit jenen 40 in Süd-Europa endemischen Arten; von diesen ist bisher keine einzige Species im nördlichen Gebiete gefunden und voraussichtlich wird es sich auch durch fortgesetzte 1) Wobei Eisenia nordenskiöldi (Eisen) nicht mitgerechnet ist. 30 H. UDE, Forschungen als Thatsache erweisen, daß alle oder doch der größte Teil dieser Formen durchaus süd- europäisch sind. Wir sind auf Grund dieser auffallenden Erscheinung mit Michaelsen (8) zu der Ansicht berechtigt, daß die ursprüngliche Heimat der europäischen Lumbriciden die südeuropäischen Länder sind, daß Nord- Europa infolge der gewaltigen Vergletscherung während der Eiszeiten keine Regenwürmer beherbergte und daß seit Verschwinden jener Eismassen sich noch keine besonderen Arten haben entwickeln können, daß vielmehr die jetzige nordeuropäische Lumbriciden-Fauna vom Süden her eingewandert ist. Wie diese Verhältnisse in Nord-Amerika liegen, wo bekanntlich die Vergletscherung noch weiter nach Süden reichte als in Europa, indes den größten Teil der Vereinigten Staaten unbedeckt ließ, entzieht sich vorläufig noch unserem Urteil. An der Küste von Nord-Afrika sind folgende Arten gefunden : Helodrilus jassyensis var. orientalis (Mchlsn.) und H. victoris (E. Perrier) in Aegypten (Kairo), Helodrilus festae (Rosa) in Tunis und Octolasium complanatum (Rosa) in Algerien und Marokko. Es erhebt sich nun die Frage: sind diese Formen in Nord- Afrika endemisch und bildet das Mittelmeer oder erst das große Wüstengebiet der Sahara die Südgrenze im Verbreitungsgebiete der Lumbriciden? H. jassyensis var. orientalis ist außerdem aus Palästina bekannt, während die Stammform H. jassyensis (Mchlsn.) in Rumänien, Süd-Rußland, Turkestan und vielleicht auch der Schweiz vorkommt. Octolasium complanatum (Rosa) ist eine echte mediterrane Form, die von Syrien und Palästina über Griechenland (Athen), Rumänien, Oesterreich-Ungarn, Italien , Süd-Frankreich bis Spanien verfolgt und auch auf den Inseln des Mittelmeeres (Sicilien und Balearen) nachgewiesen ist. Nur H. festae (Rosa) ist bisher von Nord- Afrika her bekannt. Da indes die Mittelmeer-Inseln und besonders auch das südliche Italien und Griechen- land noch wenig durchforscht sind, so ist es möglich, daß diese Art auch in jenen Gebieten noch angetroffen werden wird. Nun wissen wir weiterhin, daß im Mittelmeergebiet eine ganz andere Regenwurm-Gattung, das zur Familie Glossoscolecidae gehörende Genus Hormogaster Rosa, durch 2 Arten vertreten ist, nämlich Hormogaster redii Rosa in Italien (Toscana, Rom), Sardinien, Sicilien, Tunis und H pretiosa Mchlsn. in Sardinien. Diese Arten sind hier zweifellos endemisch, und wir dürfen sie mit Michaelsen als Relikte einer mediterranen Urbevölkerung auffassen, die vielleicht durch die lebenszähen europäischen Lumbriciden verdrängt sind. Immerhin dürfen wir aber auch nicht vergessen, daß in solchen Grenzgebieten, wie Aegypten, das in den Oligochäten-Gattungen Alma und Nannodrilus enge Beziehung zum tropischen Afrika besitzt, ein solches zwischen der tropisch -afrikanischen und der mediterranen Fauna darstellt, eine gemischte Fauna wohl existieren kann, ohne daß Anhaltspunkte vorhanden sind , die es uns ermöglichten, die ursprünglichen Insassen mit Sicherheit festzustellen. Auch wissen wir aus der geographischen Verbreitung anderer Tier- klassen, daß Nord-Afrika mit dem südeuropäischen Gebiet in Bezug auf seine Fauna nahe Verwandtschaft zeigt. Indessen berechtigen uns diese Thatsachen nur zu der Ansicht, daß heutigen Tages die nord- afrikanische Küste zum Verbreitungsgebiet der Lumbriciden gehört. Ob aber die dort vorkommenden Arten endemisch sind, bleibt vorläufig noch zweifelhaft. Schließlich sei noch erwähnt, daß, während die Arktis von Arten der Familie Lumbricidae bewohnt wird, in den subantarktischen Gebieten vorwiegend Mitglieder der Familie Megascolecidae endemisch sind. Von Bipolarität kann also bei den Regenwürmern keine Rede sein. Aus obigen Betrachtungen, die besonders das Ergebnis der Untersuchungen Michaelsen's sind, können wir folgende Schlüsse ziehen : Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden. 3] 1) Die Familie Lumbricidae ist in ihrer Verbreitung auf die Arktis und Subarktis beschränkt. 2) Die südliche Grenze dieses Verbreitungsgebietes erstreckt sich von Japan über den Baikal-See- Distrikt Sibiriens nach Turkestan, Persien, Armenien, Syrien und Palästina, Kairo, Tunis, Algerien und Marokko. Im Atlantischen Ocean bildet Madeira die Südgrenze und in Amerika die südlichen Distrikte der östlich von den Cordilleren gelegenen Vereinigten Staaten. 3) Das westlich von den Cordilleren gelegene Gebiet von Nord-Amerika scheint eine Lücke in der Cirkumpolarität zu bilden, wenigstens in seinem subarktischen Teile; denn das ganze arktische Nord- Amerika ist bislang noch unerforscht. 4) Die größte Zahl endemischer Arten findet sich in den südlichen Gebieten Europas : Süd-Rußland, Oesterreich-Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Macedonien (vielleicht ganz Griechenland), Nord-Italien, Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal. Diese Gebiete sind als die Urheimat der Lumbriciden Europas zu betrachten ; von ihnen aus erfolgte wahrscheinlich eine Einwanderung in die nördlichen Länder. 5) Ob die in Nord-Afrika vorkommenden Arten der Familie Lumbricidae endemisch sind oder ob sie sich dieses Gebiet von Norden her erobert haben, bleibt vorläufig unentschieden. Endemisch ist hier sowie auf Sicilien, Sardinien und in Italien jedenfalls die Glossoscoleciden-Gattung Hormogaster, die vielleicht als Relikt einer einstigen mediterranen Urbevölkerung anzusehen ist. Das Nilgebiet schließt sich mit seinen Gattungen Alma und Nanuodrilus an das tropische Afrika an. 6) Bipolarität ist bei den Regenwürmern nicht vorhanden ; denn die Arktis und Subarktis wird von Arten der Familie Lumbricidae bewohnt, während in den subantarktischen Gebieten die Megascoleciden vorherrschen. 32 H. UDE, Litteratur. Bketscher, K., 1) Die Oligochäten von Zürich. Revue Suisse de Zoologie, T. III, Fase. 4, p. 499 — 532, 1896. 2) Beitrag zur Kenntnis der Oligochätenfauna der Schweiz. Ibid., T. VI, p. 369 — 426, 1899. Claparede, E., 1) Histologische Untersuchungen über den Regenwurm (Lumbricus terrestris L.). Zeitschr. f. wissensch. Zoologie, Bd. XIX, p. 3—64, Taf. 43-48. 2) Etudes anatomiques sur les Annelides, Tubellaries, Opalines et Gregarines observes dans les Hebrides. Mem. 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Anst., Bd. V, p. 53 — 73, Taf. 1, 2. 8) Die Lumbriciden-Fauna Nordamerikas. Abh. Nat. Ver. Hamburg, Bd. XVI, 1899. 9) Die Lumbriciden-Fauna Eurasiens. Ann. Mus. zool. Ac. Imp. Sei. St. Petersbourg, T. V, 1900, p. 213—225. 10 1 Oligochaeta. „Das Tierreich", Lief. 10, 1900. Möbids, Die wirbellosen Tiere der Ostsee. Jahresber. Komm. wiss. Unters, deutsch. Meere, 1873. Moore, J. P., A snow-inhabiting Enchytraeid (Mesenchytraeus solifugus Emery), collected by Mr. Henry G. Bryant on the Malaspina Glacier, Alaska. Proc. Ac Nat. Sei. Philadelphia, 1899, p. 125 — 144, Taf. 7. Müller, 0. F., Zoologia danica, seu auimalium Daniae et Norvegiae rariorum ac minus notorum descriptiones et historia, Hafniae 1788—1806. Obnorskv, Khanatomic i sistematikye Olighokhet byelagho moryo. (Ueber die Anatomie und Systematik der Oligo- chäten des Weißen Meeres.) Compt. r. des seances de la Soc. Imp. Nat. St. Petersbourg, No. 6, p. 11, 24. 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Fauna Arctica, Bd. II. 5 34 H. UDE, Die arktischen Enchyträiden und Lumbriciden. Vaillant, L., Histoire natur. des Anneies marins et d'eau douce, T. III, Paris 1889. Vejdovskt, F., 1) Beiträge zur vergleichenden Morphologie der Anneliden. I. Monographie der Enchyträiden, Prag 1879. 2) Zur Anatomie und Systematik der Enchyträiden. Sitzungsber. Böhm. Ges., 1877, p. 294 — 304. 3) Beiträge zur Oligochätenfauna Böhmens. Sitzungsber. Böhm. Ges., 1875, p. 191 — 201. 4) System und Morphologie der Oligochäten, Prag 1884. Veeeil, A. E., Report upon the animals of Vineyard Sound and the adjacent waters, with an account of the physical characters of the regions. Rep. cond. Sea Fisheries of South Coast, New England, in 1871, 1872. Oligo- chaeta, p. 324, 388, 463, 622 — 624. Arktische und subarktische Pantopoden. Zusammengestellt von K. Möbius in Berlin. Mit 1 Kartenskizze. 5* Vorwort und Ueberbliek des Inhaltes. Die erste Grundlage für diese Abhandlung lieferten mir die von den Herren Römer und Schaudinn auf ihrer Spitzbergenfahrt 189S gesammelten und sehr gut konservierten Pantopoden. Herr Dr. C. Hartlaub hatte die Güte, mir auch die von ihm während der ebenfalls 1898 auf S. M. S. „Olga" unternommenen Unter- suchungsfahrt des Deutschen Seefischerei-Vereins nach der Bären-Insel und Westspitzbergen gesammelten Pantopoden zur Bestimmung anzuvertrauen. Ich kam dadurch in die Lage, mehrere von den Herren Römer und Schaudinn nicht gefundene Arten untersuchen zu können. Durch gütiges Entgegenkommen seitens des Herrn Dr. Meinert erhielt ich aus dem Kopenhagener zoologischen Museum eine Anzahl von ihm auf der Ingolf-Expedition und früher von anderen dänischen Zoologen gesammelter nordatlantischer Pantopoden- arten zur Vergleichung. Allen genannten Herren danke ich für ihre Unterstützung meiner Bestimmungsarbeit. In dieser findet man Bemerkungen über die Grenze zwischen dem arktischen und subarktischen Gebiete, Angaben über die Temperatur des kalten nordatlantischen Meeresgrundes, über die Anzahl der rein arktischen Arten, der im arktischen und subarktischen Gebiete gefundenen, der nur subarktisch vorkommenden und der mutmaßlich cirk um polar verbreiteten Species, nebst Bemerkungen über den unsicheren Wert dieser hauptsächlich auf Beschreibungen und Abbildungen gestützten Zahlen. In einer Tabelle ist die horizontale Verbreitung aller Arten zusammengestellt. Der nun folgende systematische Teil enthält A. die Litteratur und Verbreitung der nordatlantischen, den Familien Nymphwädae, Pullenidae, Phoxichilidiidae, Ammotheidae, Eurycydidae, Colossendeidae und Pycno- gonidae angehörenden 16 Gattungen und 52 Arten. Die Synonymie der weit verbreiteten eurythermen und euryhyalinen Species Nymphon grossipes wird ausführlich erörtert. Nun folgt B. eine Zusammenstellung der südwärts von 30 südlicher Breite in kalten Wasserschichten gefundenen, ebenfalls den 7 genannten Familien angehörenden Pantopoden mit einer Schlußbemerkung über das eine große Pantopodenreich der Erde. Ein Verzeichnis der angeführten 76 Schriften, nach den Namen der Verfasser alphabetisch geordnet, schließt die Abhandlung ab. Die meisten Bearbeiter von Meerspinnen nennen die ganze Gruppe dieser Arthropoden Pycno- gonida. Ich halte es für besser, sie wie C. Semper (1874) und A. Dohrn (1881) Pantopoden zu nennen, um Verwechslungen mit der Familie Pycnogonidae vorzubeugen. 38 K. MOBIUS, Allgemeiner Teil. Die Zahl der bekannten, hier zusammengestellten arktischen und subarktischen Pantopodenarten beträgt 52. Nach Edw. Forbes *) reicht die Südgrenze der arktischen Seetier-Region an der Ostseite des Atlantischen Oceans bis zum Polarkreis, an der Westseite bis zum Cap Cod (42 °). Auch Michael Sars und G. Ossian Sars 2 ), sowie nach ihnen viele andere Faunisten des nordöstlichen Atlantischen Oceans betrachten den nördlichen Polarkreis als Grenzlinie zwischen dem Wohngebiet der arktischen und subarktischen Seetiere. Die geographische Verbreitung der Seetiere hängt hauptsächlich ab von der Temperatur und dem Salzgehalt des Wassers. Die Beschaffenheit beider wird aber nicht bloß durch die geographische Breite, sondern auch durch die Form der Küstenlinien bestimmt. So dient denn auch der nördliche Polarkreis als eine sehr bekannte Linie nur zur Bezeichnung Nordatlantischer Ocean. Nach H. Mohn. — Grenzlinie der kalten Area, in der die Temperatur der ungefähren Grenze zwischen dem fast gleichmäßig kalten und dem wechsel- w armen Gebiete des nordatlantischen Oceans. Rein arktische Seetiere leben in Wasserschichten, deren Temperatur nur un- bedeutend um o° schwankt. Solche gleich- mäßig kalte Schichten reichen im Eismeere bis an die Oberfläche, weiter nach dem Aequator hin liegen sie tiefer. Nach Mohn schwankt die Temperatur des Meeresbodens im nord- atlantischen Ocean auf Tiefen von mehr als 600 Faden = 1097 m nur zwischen o° bis — i,7°C. Die Grenzen dieser nordatlantischen kalten Area stellt Mohn dar in der Karte XXV seiner Schrift: Nordhavets Dybder, Temperatur og Strömninger, Christiania 1887. Auch G. O. Sars hat diese Karte in seine Schrift über die Pycnogoniden der norwegischen Nordmeer- Expedition aufgenommen. Die nebenstehende verkleinerte Kopie derselben zeigt, daß arktische Seetiere in Tiefen unter 1100 m bis in die Breite der Shetlandsinseln das ihnen zusagende gleichmäßig kalte Wasser finden. Ich betrachte daher alle Pantopoden, die ich unter der Bezeichnung „Nordatlantisch" in der tabellarischen Uebersicht der geographischen Verbreitung mit einem Kreuz versehen habe, als rein arktische, kalt-stenotherme Arten. Andere, die außer diesen niedrigen Temperaturen auch noch höhere Wärmegrade vertragen können, sind daher keine rein arktischen Arten. Die meisten dieser eurythermen Pantopoden haben eine weite Verbreitung in subarktischen Gebieten und leben in diesen sowohl in höheren als auch in tieferen Wasserschichten. Ihre Verbreitung bis an die Ostküste von Nordamerika erklären die 1) Edw. Forbes, Natural history of the European Seas, edited and continued by R. Godwin-Austen London 1859. p. 28. 2) G. O. Sars, Bidrag til Kundskaben om Norges Arktiske Fauna I. Mollusca Regionis arcticae Norvegiae, Christiania 187S, p. I. Arktische und subarktische Pantopoden. 39 schönen Karten, welche J. Murray in A Summary of the scientific results of the voyage of H. M. S. Chal- lenger, 1895 veröffentlicht hat. Er benutzte für die Ausarbeitung derselben auch andere, nach der Challenger- Reise bis 1894 ausgeführte Temperaturbeobachtungen. Sie veranschaulichen die Temperaturen in Tiefen von 100 Faden, 200 Faden u. s. w. bis 2200 Faden in FAHRENHEiT'schen Graden. In der hier folgenden Tabelle wird die Richtung der von Murray gezeichneten Isothermen angegeben. Die Tiefen sind in Meter, die Temperaturen in CELSius-Grade umgerechnet. Tiefe 1 Faden Uete l Meter 100 182,8 200 365,7 300 548,6 400 731,5 500 914,3 600 1097,2 700 1280,1 800 1463,0 900 1645,8 1000 [828,7 1500 2743 2200 4023 Spitzbergen N bis Island O Grönland O 1 — 1," — 1.1 1 — 1,11 — 1,11 — 1," — i," — i,n — 1,11 — 1,11 -.,67 - [,67 Davisstraße + 3,33 + 1,67 + 1,67 Spitzbergen W bis 1 Island O j + 1,67 + 1,67 0" o° — o,55 bis + 0,55 — i,'i — 1,11 — 1,1 1 — 1,1 1 — 1,67 Island S bis | Nordamerika O | + 4,44 + 4,44 + 3,89 + 3,33 + 3,33 + 3,33 + 3,33 + 2,22 Spitzbergen S bis \ Norwegen W und N | + 1,67 + 2,22 — o,55 • -1,11 — 1,11 — 1,11 — i," Norwegen N bis 1 Neufundland J + 4,44 + 4,44 • Norwegen W Schottland W I Irland W bis Nordamerika 42 ° n B. | + 10 + 10 + 2,78 bis 3,89 + 8,89 o° bis + 0,55 + 7,78 + 4,44 — i,ii + 4,44 + 3,33 + 3,33 + 3,33 + 3,33 + 2.78 Frankreich W bis ( Straße von Gibraltar W | + 10 + 10 + 7,7* + 7,22 + 4,44 + 4,44 + 2,78 Mitteltemperatur aller Oceane 16 10 7 5,4 4,45 3,S9 3,33 2,94 2,62 2,2= 1,83 i,77 Der Salzgehalt des Meerwassers beträgt im ganzen arktischen Kaltwassergebiet sowohl an der Oberfläche wie auch am Meeresgrunde meistens 3,5 auf 100 Teile Wasser. Das ist der mittlere oceanische Salzgehalt, der nur an den Küsten und Eiskanten durch Süßwasser vermindert wird. Pantopoden, die nicht allein Schwankungen der Temperatur, sondern auch des Salzgehaltes ertragen, sind horizontal und bathy- metrisch weit verbreitet, z. B. Nymphou grossipes. Sie werden in gleichmäßig kalten Tiefen größer als an wechselwarmen Stellen. Manche der 52 hier angeführten Arten beruhen nur auf Beschreibungen einzelner Individuen. Sie wiegen deshalb in den Summen der arktischen und subarktischen Arten viel leichter als andere Species, deren Begriffe aus Vergleichungen vieler Individuen von verschiedenen Fundorten abgeleitet sind. Zahlen sind mathematische Zeichen für Naturkenntnisse, deren Wert häufig überschätzt wird. Unsere Kenntnisse über die Pantopoden des Meeresgrundes, welche in einiger Entfernung von den Küsten leben, ist so mangel- haft, daß die hier angegebenen Zahlen über arktische und subarktische Arten nur geringen Wert haben. Sicherlich werden weitere Tiefseeforschungen sie noch sehr verändern. Wie mathematische Ausdrücke in den Beschreibungen der Tiere, werden häufig auch Abbildungen dieser überschätzt. Die vollkommensten Photographien, die genauesten Zeichnungen, die schönsten gemalten Tierbilder, die besten schematischen Umrisse der Artformen haben stets individuelle Eigentümlichkeiten, die der geistigen Auffassung der Species durch den Darsteller entsprechen. Kein Bild stellt also die Natur der Species rein und voll dar. Jedes Bild fügt zu den schon untersuchten wirklichen Exemplaren nur noch ein künstliches Exemplar hinzu, das nur eine kleine Anzahl der vielen Eigenschaften der wirklichen Exemplare nachahmt. Diese Gedanken glaubte ich aussprechen zu müssen, weil mir die meisten hier angeführten Pantopoden nur durch Beschreibungen und Abbildungen bekannt geworden sind. 40 K. MOBIUS, Uebersicht der horizontalen Verbreitung der arktischen und subarktischen Pantopoden. c 42 V tu hfl SS 5°' n' - 0) s 7, (/) V cd CO CS Bl O K/J Z D - cü C M S E SS .S'S r- ■ u CA C a -C -I o C - K DO önland mark- iße d Wes land, Straße *-• D-:3 c C g K T3 2* g G c -t. =>s> O Z 3 > W yj O in C es c > c Z M ^2 oz J. Nymphonidae. Nymhon grossipes . . . . „ sluiteri „ microrhynckum . ,, bren'tarse . . . . „ micronyx . . . . „ serratuiii . . . . „ megalops . . . . ,. sarsi „ longimanum . . ., hoeki „ ström i „ longitarsc . . . . „ leptocheles . . . . „ elegans „ macrum . . . . ., groenlandicum . . „ brevicollum . . . Chaetonymphon spinosum . „ ienellum „ hirtum . . „ macronyx . Boreonymphon robustu/m . Paranymphon spinosum II. Pallenldae. Pallenc brcrirostris . . . . „ producta „ acus „ hastata Pseudopallene circularis ,, spinipes . . Cordyloehele malleolata . . „ loiigicollis . . ,, brevicollis . . Pallenopsis plumipes . . . III. PhoxichiUdidae. Plioxich ilidium femoratio» Anoplodactylus petiolatus „ tl/plllops . . IV. Ammotheidae. Ammothea cchinata . . . „ laevis ., spinosa . . . . ,, scabra . . . . V. Eurycydidae. Eurycyde hispida . . . . Aseorhynehus abyssi . . . „ tridens . . . VI. Colossendeidae, Colossendeis prdboscidea ,, aiajusta . . . „ cotossea . . . „ clarata . . . „ macerrima . . „ hü mäa? . . . VII. Pijcnogonidae. Pycnogonum littorale . . . „ crassirostre . Phoxichilus spi/nosus . . . + + + -r + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + "T + + + + + + + + + + + + + + + + + + +? + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + ■ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + . + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Arktische und subarktische Pantopoden. 41 Nach unseren jetzigen Kenntnissen sind als rein arktische Pantopoden anzusehen folgende 23 Arten: N. micronychum, N. brevitarse, A 7 . micronyx, N. serratum, N. megalops, N. sarsi, N. longimanum, N. hoeki, N. groenlandicum, N. brevicollum , Chaetonymphon tenellum, Ch. hirium, Boreonymphon robustum, Pallene acus, P. hastala, Pseudopällene spinipes, Cordylochele malleolata, ('. longieollis, Pattenopsis plumipes, Eurycyde hispida, Ascorhynchus abyssi, A. tridens, Colossendeis proboscidia. Arktisch und subarktisch sind 17 Arten: Nymphon grossipes, N. sluiteri. N. strömi, N. leptocheles, N. elegans, N. macrum, Chaetonymphon spinosum, Ch. macronyx , Paranymphon spinosum, Palhne brevirostris, Pseudopällene circularis, Phoxichilidium femoratum, Anoplodactylus petiolatus, Colossendeis angusta, C. colossea, C. macerrima, Pycnogottum littorale. Nur subarktisch sind 8 Arten: Pallene producta, Anoplodactylus typhlops, Ammothea echinata, A. lar.vis, A. spinosa, A. scabra, Pycnogonum crassirostre, Phoxichilus sjnnosus. Ob Colossendeis clavata und minuta als arktische oder subarktische Arten anzusehen sind, ist nach den heutigen Kenntnissen derselben zweifelhaft. Cirkum polare Verbreitung ist von keiner Art bekannt. Wahrscheinlich sind folgende auf der östlichen und westlichen Hemisphäre gefundenen, rein arktischen Arten cirkumpolar verbreitet: Nymphon brevitarse, N. longitarse, N. leptocheles, N. elegans, N. macrum, N. groenlandicum, Boreonymphon robustum, Pseudo- /1 diene spinipes, Cordylochele malleolata, Colossendeis proboseidea. In gleichmäßig kalten tiefen Wasserschichten haben sich größere Pantopodenformen ausgebildet als in geringeren Tiefen mit höheren und wechselnden Temperaturen und schwachem Salzgehalte. Systematischer Teil. A. Litteratur und Verbreitung der nordatlantischen Arten. Farn. I. Nymphonidae. Rumpf deutlich segmentiert. Erwachsene Tiere mit gut ausgebildeten Scheren und Palpen. Der Rüssel ist walzenförmig und unbeweglich. Männchen und Weibchen haben Brutbeine (Eierträger). Gen. Nymphon. A. Augenhügel mit kegelförmiger Spitze. Nymphon grossipes (Fabr.) 1780 Pycnogonum grossipes, Fabricius, 229. 1789 11 V, Abildgaard, 67, Taf. 119, Fig. 5 — 9. 1844 v n KßÖYER, i< »8. 1849 n Qaimard (Kröyer), Taf. 36, Fig. 1 a— k 1873 ■• Möbius, 126. 1874 )5 H Fauna Arctica, Bd. 11. Bucholz, 396. 4 2 K. MÖBIUS, 1878 Pycnogonum grossipes, Wilson, 20, Taf. 7, Fig. la — g. 1880 „ ,. Wilson, 491, Taf. 6, Fig. 32—37; Taf. 7, Fig. 42. 1881 „ „ Hoek, 12, Taf. 1, Fig. 17-21. 1887 „ „ Hansen, 16, Taf. 18, Fig. 8, 8 a. 18SS „ .. Saks, 346. 1891 .. „ Sars, 65, Taf. 6, Fig. 2a-i. 1898 „ „ Cabpenter, 629. 1814 Nymphon gracüe, Leach, 45, Taf. 19, Fig. 1. 1837 „ „ Johnston, 380, Taf. 13, Fig. 9—12. 1876 „ „ Hoek, 241, Taf. 15, Fig. 11—13. 1881 .. ., Miees, 49. 1884 „ „ Hansen, 648. 1885 „ „ Hansen, 127, Taf. 7, Fig. IS. 1888 „ .. Sars, 345. 1891 „ „ Saes, 55, Taf. 5, Fig. 1 a— h. 1844 „ mixtum, Kköyer, 110. 1849 „ „ Gaimard (Keöyeri, Taf. 35, Fig. 2a— f. 1884 .. „ Hansen, 649. 1885 „ „ Hansen, 128, Taf. 7, Fig. 19. 1888 „ „ Sars, 346. 1891 „ „ Sars, US, Taf. 6, Fig. 3 a— i. 1851 „ glaciale, Lilljeisorg, 311. 1888 „ „ Saes, 346. 1891 „ „ Sars, 63, Taf. 6, Fig. 1 a— g. 1867 „ rubrum, Hodge, 41, Taf. 10, Fig. 1. 1888 .. „ Sars, 345. 1891 .. „ Sars, 58, Taf. 5, Fig. 2 a— k. 1898 .. piliferum, Caepentek, 628, Taf. 46, Fig. 1—13. Meine Ansicht, daß die Artbegriffe Nymphon gracüe Leach (1814), N. mixtum Kröyer (1844), N. glaciale Lilljeborg (1850), N. rubrum Hodge (1865) und N. piliferum Carpenter (1898) als Synonyme des älteren Artbegriffes N. grossipes Fabricius aufzufassen seien, gründet sich auf die Untersuchungen von 207 Exemplaren von 33 verschiedenen Fundorten, sowie auf Vergleichungen derselben mit den oben angeführten Beschreibungen und Abbildungen. Als ich an Bearbeitung der von Römer und Schaudinn 1898 gesammelten Pycnogoniden ging, nahm ich natürlich an, daß zwischen den von G. O. Sars in seiner höchst wertvollen Schrift über die Pycnogonidea der norwegischen nordatlantischen Expedition (1891) ausführlich beschriebenen und gut abgebildeten Nym2)hon-Arten auch in der Natur beständige trennende Unterschiede vorhanden seien. Ich fand auch viele Exemplare, die als die Formen grossipes und mixtum aufgefaßt werden konnten; einige ließen sich auch als Formen von N. gracüe und noch andere als Formen von N. glaciale ansehen. Außer diesen 4 Formen sind aber noch andere mit ihnen nicht ganz übereinstimmende vorhanden, die als neue Arten beschrieben werden müßten, wenn jene Artbegriffe wirklich beständigen Naturformen entsprächen. Alle sind sich sehr ähnlich in der Form des Rumpfes, der Größe und Entfernung der beintragenden Rumpffortsätze, in der Höhe und Zuspitzung des Augenhügels, in der Form der Scheren, der Taster, der eiertragenden Brutbeine und der Beschaffenheit der sägeartigen Dornen an deren letzten Gliedern, in der Zahl und Befestigung der Eierballen, der Länge der Beine und der verhältnismäßigen Größe ihrer Glieder. Bei allen ist das 2. Tarsalglied an der Unterseite mit einer größeren Zahl langer Dornen bewaffnet. Die Kralle ist sehr dick und ungefähr halb so lang wie das 2. Tarsalglied. Die Nebenklauen sind halb so lang wie die Klaue. Das 1. Tarsalglied ist bei vielen Formen ebenso lang wie das 2., nicht selten aber auch kürzer oder länger. Selbst an verschiedenen Beinen eines und desselben Individuums Arktische und subarktische Pantopoclen. 43 treten Tarsalglieder von ungleichen Größenverhältnissen auf. Wilson bildet (1878) Taf. 6, Fig. 37 vier verschiedene Tarsenformen von N. grossipes ab, Sars (1891) zwei verschiedene Formen Taf. 6, Fig. 2 g und 2 h. Die Autoren der Arten, die ich für synonym mit N. grossipes Fabr. halte, legen aber gerade Gewicht auf ein festes, beständiges Größenverhältnis zwischen den beiden Tarsalgliedern. Den Artbegriff N. grossipes (Fabr.) hat Kröyer (1844) kritisch beleuchtet und vervollständigt. Nach ihm ist das 1. Tarsalglied ebenso lang oder nur wenig länger als das 2. Bei der von Kröyer auf- gestellten neuen Species N. mixtum soll das erste Tarsusglied doppelt so lang sein als das zweite. Nach Lilljeborg sind bei seiner neuen Species Nymphon glaciale beide Tarsenglieder fast gleich lang. Die Species N. rubrum gründete Hodge 1867 auf ein einziges hellrotes Individuum, das an der Küste von Durham in tiefem Wasser gefunden wurde. Die Form, welche er beschreibt und abbildet, paßt sehr gut auf N. grossipes Fabr. Verschiedenfarbige Individuen sind bei mehreren Pantopodenarten bekannt geworden. Phoxichilidium femoratum fand Hansen purpurfarbig (Zoologia danica, p. 129), Wilson schwärz- lich, braun oder fast weiß (1880, p. 481). Unter einem Dutzend Individuen von Phoxichilus sjnnosus fand Hoek (18S2, p. 519) 6 grün, 4 braunrot. Lediglich auf eine ungewöhnliche Farbe darf keine neue Panto- podenspecies gegründet werden. Den Artbegriff Nymphon gracile hat Leach 1814 mit folgenden Worten in die Zoologie ein- geführt: „N. cinereum; femoribus cylindricis. In mari Britannico vulgatissimum. Slender Nymphon. Cinerous ; thighs cylindric. Inhabits the British sea everywhere , but as it never attains the size of Ström's Phalangium marinum [History of Söndmör, 208, Tab. 2, Fig. 16, which is referred to by Linnaeus 1 ) as his Phalangium grossipes], I am doubtful whether it be the same species." In der von Leach beigefügten Abbildung haben beide Tarsalglieder gleiche Länge. Johnston's (1837) Beschreibung von N. gracile enthält keine anderen Merkmale als der Artbegriff N. grossipes Fabr., Kröyer ; denn seine Bemerkung, daß das 1. Tarsalglied nur halb so lang sei, als das 2., hat keinen speeifischen Trennungswert. In seinen Abbildungen sind beide Tarsalglieder gleich lang. Johnston ist auch unsicher, ob nicht N. gracile Leach mit N. grossipes Fabr. synonym sei. Hoek ist (1876) über die Artberechtigung der Species gracile auch in Zweifel. Seine Abbildungen Taf. 15, Fig. 11 — 13 und Taf. 16, Fig. 18 passen auf mir vorliegende Exemplare, die bei Helgoland, in der Kieler Föhrde und an den dänischen Küsten gesammelt wurden. Auch 1882 hält Hoek noch weitere Unter- suchungen über die Artunterschiede der Nymphoji- Arten der englischen, französischen und holländischen Küsten für nötig. Seine Bilder von N. gracile, Taf. 23, Fig. 1—5, entsprechen den von mir bei N. grossipes Fabr. gefundenen Eigenschaften. Nach Hansen (1884 und 1885) ist N. gracile die häufigste Pycnogoniden-Species der dänischen Meer- gebiete. Die andere dort noch selten bei Hoellebaek in tiefem Wasser gefundene Art ist nach Hansen N. mixtum Kröyer. Nach den Beschreibungen und Abbildungen, die er in der populären Zoologia danica giebt, sind beide Arten sehr ähnlich; aber gracile ist kaum halb so groß wie mixtum. Auch die ausführliche Beschreibung, welche G. O. Sars (1891) von N. gracile giebt, hat mich nicht überzeugt, daß X. gracile Leach von 'N. grossipes Fabr. durch beständige, vererbliche speeifische Eigenschaften getrennt seien. Die Artbegriffe X. gracile, mixtum, glaciale und rubrum fallen also zusammen mit dem älteren Artbegriff Nymphon cft'ossipes. 11 Linke, Systema naturae, XII. 1767, p. 10^7. 44 K. MÖBIUS, Vom nördlichen Eismeere bis an die Westküste Frankreichs, an die Küsten Englands und selbst bis in die westliche Ostsee verbreitet, besitzt sie als eurytheme und euryhaline Species eine bedeutende Anpassungsfähigkeit an verschiedene biokönotische Verhältnisse; sie wird groß und vermehrt sich reichlich unter günstigen Verhältnissen; sie bleibt klein, wo Temperatur und Salzgehalt im Laufe der Jahreszeiten sehr differieren. N. grossipes verhält sich hierin wie viele andere in der westlichen Ostsee, an den Küsten der dänischen Inseln und in der Nordsee lebenden Tiere, z. B. Clupea harengus L., Nassa reticulata L., Mytilus edulis L.^Pycnogonum littorale (Ström), Gammarus locusta L., Priapulus priapus (L.), Aster acantlnon rubens (L.), Aurelia aurita (L.). Nymphon grossipes fand die deutsche Spitzbergen-Expedition 1898 auf den Stationen: 2 (Bären-Insel), 3, 4, 5, 8, 9, 15, 31, 32, 33, 34, 37, 44, 45, 46, 47 (Spitzbergen, Ostseite), 14 (Spitzbergen, Nordseite 80 x / 2 ° n. Br.), 12 (Spitzbergen, Westseite), 59 (Murmanküste), 56 (Weißes Meer). Nymphon grossipes lebt bei Franz-Josefs-Land, Nowaja Semlja im Karameer, bei Spitzbergen, (an Mayen, bei Russisch- und Norwegisch-Finmarken, an der Westküste Norwegens, im Kattegat, bei den dänischen Inseln, in der westlichen Ostsee, an den britischen Küsten, bei Holland, Belgien, Nordfrankreich, zwischen den Faröern und Island, zwischen Island und Grönland, an der Ost- und Westküste Grönlands, in der Davisstraße, bei Labrador, Neu-Schottland, an der Ostküste der Vereinigten Staaten bis Long Island (41 ° n. Br.). Das Verbreitungsgebiet reicht also im Osten vom 80 ° n. Br. bis zum 50 °, im Westen bis zum 41 ° n. Br. (Wilson). Man hat N. grossipes im flachen Küstenwasser nur 2 — 5 m tief, bei Franz-Josefs-Land 14 — 237 m tief (Carpenter), bei Spitzbergen und Grönland (Sars, Meinert) 1300— 1415 m tief gefunden, auf Mud, Schlick, Sand, Steinen, Schalen von Muscheln und Cirripeden, Wurmröhren, toten und lebenden Seepflanzen und Spongien in Temperaturen von 20 u bis — 2" C. Nymphon sVuiteri Hoek 1881 Nymphon sluüeri, Hoek, 18, Tai'. 2, Fig. 30—34. 1887 „ ., Hansen, 166, Taf. 18, Fig. 5 a, b. 1888 .. ., Sars, 347. 1891 ., .. Saks, 73, Taf. 7, Fig. 2 a— g. 1898 „ „ Carpenter, 630. 1899 „ ., Meinert, 36. Gefunden auf den Stationen der deutschen Spitzbergenfahrt 1898 18 (Spitzbergen, NW.) und 31 (König-Karls-Land), 480 und 36 m tief auf blauem Mud und kleinen Steinen. Nympihon sluiteri ist verbreitet vom 62° n. Br. (Faröer-Inseln) bis 8o° n. Br. (Franz-Josefs-Land). Bei Franz-Josefs-Land wurde es 237 m tief gefangen (Carpenter), im Karischen Meere 36 — 110 m tief (Hansen), in der Barentssee 292 m tief (Hoek), zwischen Finmarken und Bären-Insel 349 m tief, zwischen Faröer-Inseln und Jan Mayen 700 — 1444 m tief (Meinert). *Nymphon micronychum O. Sars 1 ) 1888 Nymphon micronychum, 0. Sars, 347. 1891 „ „ 0. Sars, 71, Taf. 7, Fig. 1 a— g. 1887 „ longitarse, Hansen (non Kröyeb), 169, Taf. 18, Fig. 7 a— c. Im Karischen Meere 73—91 m tief gefunden (Hansen, Sars). I) Ein Stern (*) vor dem Namen der Species zeigt an, daß sie auf den deutschen Spitzbergenfahrten im Jahre 1898 nicht gefangen wurde. Arktische und subarktische Pantopoden. ac B. Augenhügel abgestumpft. Nymphon brevitarse Kröy. 1844 Nymphon brevitarse, Kköyer, 115. 1849 „ „ Gaimard (Kröyer), Tat'. 36, Fig. 4 a — f. 1888 „ „ Sars, 346. 1891 „ „ Sars, 61, Taf. 5, Fig. 3 a— g. 1898 „ „ Carpenter, 627. 1899 ,, „ Meinert, 37. Die Olga-Expedition (Hartlaub) fand 1898 1 Exemplar bei dem Südcap von Spitzbergen 70 m tief auf grauem Mud und Steinen. Nymphon brevitarse wurde gefunden bei Nowaja Semlja auf Schlick- grund 18—23 m tief (Sars), bei Grönland 18 — 24 m tief (Kröyer), bei Franz-Josefs-Land 27 — 36 m tief (Carpenter), in der Dänemarkstraße 1383 — 1415 m tief bei 1,2° — 2,1° Temperatur (Meinert). *Nymphon micronyx O. Sars 1888 Nymphon micronyx, Saks, 350. 1891 „ „ Sars, 91, Taf. 9, Fig. 3 a— g. Gefunden bei Nowaja Semlja 3 — 27 m tief. Nymphon serratum O. Sars 1879 Nymphon serratum, Sars, 471. 1881 „ .. Hoek, 16, Taf. 1, Fig. 24—28; Taf. 2, Fig. 24. 1887 „ .. Hansen, 161, Taf. 18, Fig. 2 a— c. 1888 „ „ Sars, 351, No. 30. 1891 „ „ Sars, 95, Taf. 10, Fig. 2 a— h. L899 „ „ Meinert, 37. N. serratum wurde 1898 von Römer und Schaudinn auf den Stationen 4, 5 (Spitzbergen, O.), 13 (Spitzbergen, N.) und 33 (König-Karls-Land) 45—105 m tief auf Laminarien, blauem Schlick, rotem Lehm und Muschelschalen gefunden, ferner im Karischen Meere 94 m tief (Hansen), in der Barentssee 291 m (Hoek), zwischen der Bären-Insel und Spitzbergen 266 — 329 m , zwischen Island und Grönland , in der Davisstraße 82—2461 m tief (Meinert). Auf der Olga-Expedition wurde N. serratum westlich von der Bären-Insel von Dr. Hartlaub 132—165 m tief auf feinem Sand gefangen. *Nymj>hon megalops O. Sars 1877 Nymphon megalops, Sars, 366, No. 7. 1888 „ „ Sars, 352, No. 31. 1891 „ .. Sars, 98, Taf. 10, Fig. 3 a— g. 1899 „ ., Meinert, 37. Im arktischen Meere weit verbreitet, südwärts bis zu den Faröer-Inseln 61 ° 23' bei o° C. (Meinert), O. von Island, SW. von Spitzbergen 530—1358 m (Sars), bei Ostgrönland 1010 m (Hansen), Dänemark- straße 1544 m tief (Meinert) auf Steinen, Schalen und Mud. *Nymphon sarsi Mein. 1899 Nymphon Sarsii, Meinert, 38, Taf. 3, Fig. 1 — 6. Zwischen Faröer-Inseln und Island 493 m tief auf steinigem Thongrund I Exemplar. Temp. 5,3 ° C. 46 K. MÖBIUS, *Nymphon longimanum O. Sars 1888 Nymphon longimanum, Sars, 351, No. 29. 1891 „ „ Saes, 93, Taf. 10, Fig. 1 a— f. I Exemplar gefangen im Karischen Meere 109 m tief. 2) Die beiden letzten Palpenglieder lang und dünn. *NympJion lioeki Mein. 1899 Nymphon Eoekii, Meinert, 39, Taf. '■'., Fig. 7—13. In der Dänemarkstraße 1416 m tief gefangen, Temp. 2,1° C. Nymphon strömt Kröy. 1844 Nymphon Strömii, Kröyer, 111. 1849 „ „ Gaimard (Kröyer), Taf. 35, Fig. 3 a — f. 1869 .. ,. Norman, 301. 1877 ,. „ Miers, 109. '1878 „ ., Wilson, 17, Taf. C, Fig. 1 a— h. 1880 .. ,. Wilson, 485, Taf. 6, Fig. 29. 1881 ,. ,. Hoek, 9, Taf. 1, Fig. 9—16. 1891 „ „ Saes, 80, Taf. 8, Fig. 2 a— k. 1893 „ „ Norman, 153. 1899 ,. „ Meinert, 40. 1845 „ giganteum, Goodsir, 293. 1875 „ gracilipes, Heller, 16, Taf. 4, Fig. 15; Taf. 5, Fig. 1 — 2. 1888 Saes, 349, No. 25. 1891 .. .. Saes, 83, Taf. 8, Fig. 3 a— g. Die deutsche Spitzbergen -Expedition 1898 fand diese Nymplion-Art auf den Stationen 4, 25 (Spitzbergen, O.), 37 (Spitzbergen, NO.), 14, 39 (Spitzbergen, N.), 40 — 365 m tief auf Laminarien, Florideen,- Kalkalgen, Steinen und Schlickgrund; die Olga-Expedition 1898 (Hartlaub) in der Sassenbai, Spitz- bergen, W., auf Sand und Steinen 110 — 180 m tief, im Norden der Bären-Insel auf Schlick 110— 140 m tief. Nymphon strömi ist gefunden bei Franz -Josefs -Land (Heller), im Karischen Meere (Hansen), in der Barentssee (Hoek), an der Küste Norwegens bis zum Skager Rack und Kattegat (Sars), an den britischen Küsten (Goodsir, Norman), in der Dänemarkstraße und Davisstraße (Meinert), an den Küsten von Nord- amerika 82 n. Br. (Miers) und südwärts bis zum 42 ° n. Br. (Wilson) in geringen und größeren Tiefen (14 — 839 m) (Wilson, Sars) auf sehr verschiedenem Grunde. Im hohen Norden auf größeren Tiefen wird die Art groß, hat lange Klauen und kurze Neben - klauen ; in geringeren Tiefen und mehr wechselnder Temperatur bleibt sie kleiner und hat kürzere und dickere Klauen mit etwas größeren Nebenklauen. Für die Synonymie der HELLER'schen Species gracilipes mit strömi Kröyer haben sich auch Wilson, Hoek, Hansen und Meinert ausgesprochen. Nymphon longitarse Kröy. 1844 Nymphon longitarse, Ktoyer, 112. 1849 Gaimard (Kröyer), Taf. 36, Fig. 2 a— f. 1867 1878 1880 1881 1888 H'ODGE, 41. Wilson, 19, Taf. 7, Fig. 2 a— h. Wilson, 489, Taf. 6, Fig. 30, 31. Hoek, 15, Taf. 1, Fig. 22—23. Sars, 348, No. 22. Arktische und subarktische Pantopoden. 47 1891 Nymphon longitarse, Saes, 75, Taf. 7, Fig. 3 a— h. 1898 ., ,, Carpenter, 636. 1899 ., „ Meinert, 41. Die deutsche Expedition 1898 hat diese Art gefangen auf den Stationen 3, 44, 49, Spitzbergen, O. Sie ist gefunden bei Franz-Josefs-Land (Carpenter), im Karischen Meere (Sars), in der Barentssee (Hoek), an der ganzen norwegischen Küste (Sars), an der Ostküste Englands (Hodge), in der Davisstraße und Baffinsbay (Meinert), an der nordamerikanischen Ostküste bis nach Massachusetts. Sie lebt auf ver- schiedenem Grunde in Tiefen von 30 — 182 m. *Nymphon leptocheles O. Sars 1888 Nymphon leptocheles, 0. Saes, 348, No. 23. 1891 „ ., Sars, 78, Taf. 8, Fig. 1 a— i. 1893 „ ,, Norman, 153. 1899 „ „ Meinert, 43. Sars fand diese Art an der ganzen Küste Norwegens bis Finmarken und bei der Bären-Insel 50 — 253 m tief, Norman bei Norwegen 45 — 457 m tief, Meinert bei Island und in der Davisstraße 681 — 11 30 m tief. Nymphon elegans Hansen 1887 Nymphon elegans, Hansen, 165, Taf. 18, Fig. 4 a— d. 1888 „ .. Saes, 349, No. 26. 1891 , .. Saes, 86, Taf. 9, Fig. 1 a— g. 1898 , .. Carpenter, 631. 1899 .. ., Meinert, 42. Die deutsche Spitzbergenfahrt fand diese Art auf den Stationen 3 und 36 an der Ostseite Spitzbergens in 52—66 m Tiefe auf Mud und Steinen. Sie lebt an der norwegischen Küste bei Island, Jan Mayen, Bären-Insel, Spitzbergen, Karasee (Sars, Hansen), Franz-Josefs-Land (Carpenter), in der Dänemark- straße und bei Grönland (Meinert) 30 — 1358 m tief. *Nymphon macrxim Wilson L880 Nymphon nmcriim, Wilson, 487, Taf. 4, Fig. 21—23. 1888 ., ., Saes, 350. 1891 „ ., Saes, 89, Taf. 9, Fig. 2 a— g. 1893 „ „ Norman, 154. 1899 .. , Meinert, 43. Lebt an der Küste Norwegens, zwischen Finmarken und Bären-Insel (Sars), SW. von Island, in der Davisstraße (Meinert), an der Ostküste Nordamerikas bis 44 n. Br., Maine (Wilson), in Tiefen von 73 — 1095 m, meistens auf Mudgrund. *Nymphon groenlanclicum Mein. 1899 Nymjihon groenlanclicum, Meinest, 41, Taf. 3, Fig. 14 — 22. In der Davisstraße auf Steinen und grauem Schlick 551 m tief häufig. Bodentemperatur 3,8° C. * Nymphon brevicollum Hoek 1881 Ntjmphon brevicollum, Hoek, 45, Taf. 3, Fig. 13—15; Taf. 15, Fig. 12 — 13. S. von Halifax 43 3' n. Br. 151 m tief, i,S° C. 48 K. MÖBIUS, Gen. Chaetonymphon Sars. Chaetonymphon spinosum (Goods.) 1842 Nymphon spinosum, Goodsir, 139, Taf. 3, Fig. 3. 1844 „ „ Goodsik, 3, Taf. 1, Fig. 17, 18. 1888 Chaetonymphon spinosum, Saks, 353, No. 34. 1891 „ „ Sars, 107, Taf. 11, Fig. 3a-i. 1899 Nymphon spinosum, Meinert, 44. 1S55 „ hirtipes, Bell, 403, Taf. 35, Fig. 3. 1878 „ „ Wilson-, 22, Taf. 5, Fig. 3; Taf. 6, Fig. 2 a— k. 1881 „ „ Hoek, 6, Taf. 1, Fig. 1—8. 1887 „ .. Hansen, 159. 1888 Chaetonymphon hirtipes, Sars, 353, No. 33. 1891 ,. ,. Sars, 103, Taf. 11, Fig. 2a— k. 1898 „ „ Carrexter, 631. 1878 Nymphon hirtnm, Wilson, 495, Taf. 7, Fig. 38—41. 1893 Chaetonymphon spinosissimum ? Norman, 154. Wie Meinert halte auch ich Bell's Nymphoyi hirtipes für synonym mit Goodsir's N. spinosum. Zwischen den von Sars als verschiedene Arten ausführlich beschriebenen und vortrefflich abgebildeten Formen habe ich Uebergänge gefunden. Die Nebenkrallen sind nicht immer so kurz, wie man sie bei der Form hirtipes findet. Ich konnte 140 Exemplare untersuchen. Die weite Verbreitung der Art erklärt ihre Variabilität. Die deutsche Spitzbergen fahrt 1898 fand sie an der Westseite von Spitzbergen auf den Stationen 11, 13, 21, 22, im Norden auf den Stationen 13 und 14, in Nordwesst auf den Stationen 18 und 19, in Nordost auf den Stationen 36, 37, 38 und 39, im Osten auf den Stationen 3, 5, 8, 16, 25, 44, 48, 49, bei Kön ig -Karls- Land auf den Stationen 27, 31, 32, 33, an der Murman k üste auf den Stationen 57 und 59, im Weißen Meere auf Station 56, in Tiefen von 36— 480 m auf Pflanzen, Muschel- schalen, Steinen, Mud- und Schlickgrund. Die 1 ga- Expedit ion 1898 (Hartlaub) fand Nymphon spinosum bei der Bären-Insel und auf der Fahrt nach Spitzbergen 140 — 165 m tief auf Sand- und Schlick- grund. Frühere Expeditionen fanden N. spinosum an der britischen (Goodsir) und norwegischen Küste (Sars), bei Finmarken, Jan Mayen, im Karischen Meere, bei Spitzbergen (Sars), in der Barentssee (Hoek), bei Franz-Josefs- Land (Carpenter) , in der Dänemarkstraße, Davisstraße, an der grönländischen Küste 55—1506 m (Hansen, Miers, Meinert), an der Ostküste Nordamerikas bis Massachusetts (Wilson), auf verschiedenem Grunde in Tiefen von 45 — 1506 m. *Chaetonymp1ion tenellum O. Sars 1888 Chaetonymphon tenellum, Sars, 353, No. 35. 1891 ,. ., Sars, 109, Taf. 12, Fig. la— h. 1899 Nymphon tenellum, Meinert, 45. Gefunden westlich von Finmarken im nordatlantischen Ocean (Sars, Meinert) 790 — 1130 m tief. Chaetonymphon hirtum (F.) 1794 Nymphon hirtum, Fabricius, 417. 1844 ,. „ Kröyer, 113. 1849 „ „ Gaimard ( Kröyer 1, Taf. 36, Fig. 3 a— g. 1874 „ „ BrcHiioLz, 397. 1887 „ „ Hansen, 161. 1888 Chaetonymphon hirtum, Sars, 352. No. 32. 1891 .. ., Sars, Taf. 11, Fig. 1 a— g. Arktische und subarktische Pantopoden. 40 Im nordatlantischen Ocean 146—164 m tief zwischen Hydroiden gefunden (Sars), an der Ostküste Grönlands bei Spitzbergen (Buchholz). Cliaetonymphon macronyx O. Sars 1877 Nymphon macronyx, Sars, 365. 1881 „ „ ' Hoek, 95, Taf. 15, Fig. 1—7. 1887 „ „ Hansex, 167, Taf. 18, Fig. 6a— c. 1888 Cliaetonymphon macronyx, Sars, 354, No. 36. 1891 „ „ ' Saks, 111, Taf. 12, Fig. 2a-k. 1898 „ „ Carpenter, 632, Taf. 46, Fig. 14—16. 1899 Nymphon macronyx, Meinert, 43. Die Olga- Expedition fand I Exemplar westlich von der Bären-Insel auf Station 55 140 m tief. Vorher wurde Ch. macronyx von der Küste Norwegens, bei den Faröer-Inseln, Island, Jan Mayen, Spitz- bergen, im Karischen Meere (Sars, Meinert) und bei Franz-Josefs-Land gefunden (Carpenter) in Tiefen von 115— 1321 m. Gen. Boreonymphon O. Sars Boreonymphon robustum (Bell) 1855 Nymphon robustum, Bell, 409, Taf. 35, Fig. 4. 1877 „ „ Sars, 365. 1881 ,. „ Hoek, 20, Taf. 2, Fig. 35-40 (Barents). 1881 „ „ Hoek, 97 (Challenger). 1887 „ „ Hansen, 158, Taf. 18, Fig. 1. 1888 Boreonymphon robustum, Sars, 355. 1891 „ „ Sars, 115, Taf. 12, Fig. 3a-d. 1898 „ „ Carpenter, 633. 1899 Nymphon robustum, Meinert, 45, Taf. 3, Fig. 23—24. 1873 „ abyssorum, Wyv. Thomson (Norman), 129, Fig. 22. 1875 „ hians, Heller, 17, Taf. 5, Fig. 3—5. Die deutsche Spitzbergen- Expedition fand Boreonymphon robustum auf 8l° n. Br. im Norden von Spitzbergen, im Storefjord und bei König-Karls-Land (Station 39, 5 und 34) 65— 140 m tief auf gelbem Schlick, Wurmröhren und Steinen. Es wurde gefunden zwischen Norwegen und Island, südwärts bis zu den Faröer-Inseln (Sars), im Karischen Meere (Hansen), in der Barentssee (Hoek), bei Franz-Josefs-Land (Heller, Carpenter), in der Dänemarkstraße, an der Westküste Grönlands, in der Davisstraße (Meinert), im arktischen Nordamerika (Bell, Miers) 60— 1506 m tief. Gen. Paranymphon Caull. * Baratt ymphon spinosum Caull. 1896 Paranymphon spinosum, Caullery, 361, Taf. 12, Fig. 1—6. 1899 „ „ Meinert, 46, Taf. 4, Fig. 20-28. 1895 westlich von Frankreich im Busen von Gascogne 650— 1710 m tief gefunden (Caullery), dann auf der dänischen Ingolf-Expedition 1896 in der Davisstraße und in der Dänemarkstraße bis beinahe 65 ° n. Br., 384—1195 m tief auf weichem Mudgrunde. In der Dänemarkstraße betrug die Bodentemperatur 4,1°, in der Davisstraße 3,3°. Fauna Arcuca, Bd. II. 7 N. 50 K. MÖBIUS, Fam. IL Pallenidae. Mit Scheren. Palpen verkümmert oder fehlend. Rumpf deutlich segmentiert. Rüssel unbeweglich. Brutbeine bei Männchen und Weibchen. Gen. Pallene Johnst. *Pallene brevirostris Johnst. 1837 Pallene brevirostris, Johnston, 380, Taf. 13, Fig. 7—8. 1868 .. .. Grube, 28, Taf. 1, Fig. 5 a— c. 1876 „ „ Hoek, 237, Taf. 15, Fig. 4—7. 1882 „ „ Hoek, 511, Taf. 26, Fig. 17. 1884 ,. „ Hansen, 649. 1885 .. „ Hansen, 129, Taf. 7, Fig. 20. 1888 ., „ Sars, 342, No. 7. 1891 „ „ Sars, 32, Taf. 3, Fig. la— h. 1878 „ empusa, Wilson, 9, Taf. 3. Fig. 2 a— g. 1880 „ „ Wilson, 476, Taf. 2, Fig. 5—7. Pallene brevirostris lebt an der Nordküste von Frankreich, bei Holland (Hoek), bei Helgoland (Semper, Wilson), an den dänischen Inseln bis zum Kleinen Belt (Hansen), an der Küste Norwegens bis Nordland 68° n. Br. (Sars), an der Ostküste von Nordamerika, Connecticut (Wilson) im flachen Wasser bis 5 m tief zwischen Algen und Hydroidpolypen. *JPallene producta O. Sars 1888 Pallene producta, Sars, 342, No. 8. 1891 „ „ Sars, 36, Taf. 3, Fig. 2a-d. An der Küste Norwegens, im Amt Drontheim, 109 — 182 m tief auf Thonboden gefunden. *Pallene acus Mein. 1899 Pallene acus, Meinert, 48, Taf. 4, Fig. 8—13. In der Davisstraße auf blauem Schlickgrund 2237 m tief gefunden. Temperatur 2,4 °. *Pallene hastata Mein. 1899 Pallene hastata, Meinert, 49, Taf. 4, Fig. 14—19. In der Davisstraße 2727 m tief auf grauem Mud gefunden. Temperatui 1,5°. Gen. Psetidopallene Wilson 1878. * Pseudopal leite circularis (Goods.) 1842 Pallene circularis, Goodsir 1888 I'seudopallene circularis, Sars, 343, No. 'K 1891 „ „ Sars. 38, Taf. 3, Fig. 3 a— h. 1899 „ „ Meinert, 50. 1844 Pallene intermedia, Kröter, 119. 1849 „ „ Gaimard (Kröyer), Taf. 37, Fig. 2 a— 1. 1885 „ „ Jarztnsky (Wagner), 171. 1887 Pseudopallene intermedia, Hansen, 175, Taf. 19, Fig. 2 a — 1. Arktische und subarktische Pantopoden. 51 1844 Pallene discoidea, Keöter, 120. 1849 ,. „ Gaimaed (Keöyeb), Taf. 37, Fig. 3 a— g. 1878 Pseudopallene discoidea, Wilson, 12, Taf. 3, Fig. 3 a — c. 1854 Pallene hispida, Stimpson, 37. 1878 Pseudopallene hispida, Wilson, 10, Taf. 3, Fig. la — e. Pseudopallene circularis wurde gefunden bei Schottland (Goodsir), an der Westküste von Norwegen, bei Finmarken (Sars, Meinert), an der Murmanküste (Jarzynsky), bei Nowaja Semlja (Hansen), nördlich von Island (Meinert), an der Ostküste von Nordamerika bei Neubraunschweig (Stimpson) und Connecticut (Wilson). Sie lebt zwischen Algen und Hydroiden in geringen Tiefen von 10 — 100 m. Pseudopallene spinipes (O. Fabr.) 1780 Pycnogonum spinipes, 0. Fabeicius, 232. 1844 Pallene spinipes, Kröyee, 118. 1849 „ „ Gaimard (Kröyee), Taf. 37, Fig. 1 a — g. 1885 „ „ Jaezynsky (Wagner), 171. 1888 Pseudopallene spinipes, 0. Saks, 343, No. 10. 1891 „ „ Sars, 42, Taf. 3, Fig. 4 a— g. 1898 „ „ Carpenter, 627. Die deutsche Spitzbergen-Expedition fand diese Art an der Murmanküste 45 m tief auf Kalkalgen, Sand, Muschelschalen und Steinen, 86 m tief auf ähnlichem Grunde am Eingang in das Weiße Meer. Sie wurde früher gefunden an der Murmanküste von Jarzynsky, in der Karasee, an der Küste Finmarkens bis zu den Lofoten südwärts (Sars), nordwärts bis Franz-Josefs-Land (Carpenter) und Grönland (Fabricius, Kröyer), 11 — 380 m tief. Gen. Cordylochele O. Sars iü *Cordylochele malleolata (O. Sars) 1S79 Pallene malleolata, Sars, 469, No. 48. 1887 „ „ Hoek, 6, Taf. 1, Fig. 7. 1888 Cordylochele malleolata, Sars, 344, No. 11. 1891 „ „ Saks, 45, Taf. 4, Fig. 1 a— k. 1899 „ ,. Meinert, 50. Gefunden in der Karasee 73 — 91 m tief, zwischen Finmarken und der Bären-Insel, NW. von Spitz- bergen 348—820 m tief, vor der Küste Norwegens, in der Dänemarkstraße, Davisstraße, bei Grönland 376—565 m tief (Meinert). * Cordylochele longicollis O. Sars 1888 Cordylochele longicollis, Sars, 344, No. 12. 1891 .. „ Sars, 49, Taf. 4, Fig. 2 a— g. 1899 .. „ Meinert, 50. Gefunden an der norwegischen Küste bei Nordland und den Lofoten 182 — 218 m tief (Sars), SVV. von Island und in der Davisstraße 753 — 1129 m tief (Meinert). *Co)'di/loeIiele brevicollis O. Sars 1888 Cordylochele brevicollis, Sars, 344, No. 13. 1891 „ „ Sars, 51, Taf. 4, Fig. 3 a— g. Gefunden bei Vadsö an der norwegischen Küste 182 m tief auf Thongrund und im Karischen Meere 91 m tief (Sars). 7* 52 K. MÖBIUS, Gen. Pallenopsis Wilson 1880. * Pallenopsis plumipes Mein. 1899 Pallenopsis plumipes, Meinbrt, 51, Taf. 4, Fig. 1—7. Im nordatlantischen Meere 61 ° 32 ° n. Br. 1788 m tief auf grauem Thon und Globigerinenschlamm gefunden, Bodentemperatur 3,23° (Meinert). Farn. III. Phoxichilididae. Rumpf segmentiert. Mit Scheren, ohne Palpen. Rüssel unbeweglich an der Unterseite des ersten Segmentes schräg abwärts gerichtet. Brutbeine nur bei Männchen. Gen. Phoxichilidium M. Edw. 1840. * Phoxichilidium femoratum (Rathke) 1799 Phoxichilidium femoratum (Rathke), p. 201, Taf. 5, Fig. H 1 — 3. 1844 „ „ Kröter, 123. 1849 „ „ Gaimard (Kböyer), Taf. 38, Fig. 2 a— g. 1876 „ „ Hoek, 2-10, Taf. 15, Fig. 8—10. 1882 „ „ Hoek, 512, Taf. 26, Fig. 18—21; Taf. 27, Fig. 19. 1884 „ „ Hansen, 650. 1885 „ „ Hansen, 129, Taf. 7, Fig. 21. 1888 „ „ Sars, 340, No. 4. 1891 „ „ Saks, 21, Taf. 2, Fig. la-g. 1837 Orithya coccinea, Johnston, 378, Taf. 13, Fig. 4 — 6. 1844 Phoxichilidium coccineum, Goodsir, 2, Taf. 1, Fig. 6 — 8. 1847 „ „ Frey und Ledckart, 164. 1885 „ „ Jarzynsky (Wagner), 171. 1853 „ maxittare, Sttmpson, 37. 1878 „ „ Wilson, 12, Taf. 4, Fig. 1 a— e. 1880 „ „ Wilson, 480, Taf. 3, Fig. 12—15. Diese Art wurde gefunden an der Murmanküste (Jarzynsky), an der Küste Norwegens von Finmarken bis ins Skagerrack (Sars), an den dänischen Küsten bis in den Kleinen Belt (Hansen), an den britischen Küsten (Johnston), an der Nordküste von Frankreich, bei Holland und Helgoland (Hoek), bei Grönland (Kröyer) und an der Ostküste von Nordamerika südwärts bis nach Massachusetts (Stimpson, Wilson), unter Steinen, oft zusammen mit Pycnogonum littorale, im flachen Wasser, kommt aber auch bis 182 m tief vor. Gen. Anoplodactylus Wilson 1878. ^Anoplodactylus petiolatus (Kröyer) 1844 Phoxichilidium petiolatum, Kröyer, 123. 1849 „ „ Gaimard (Kröyer), Taf. 38, Fig. 3 a— f. 1884 „ „ Hansen, 650. 1885 „ „ Hansen, 130, Taf. 7, Fig. 22. 1888 Anoplodactylus petiolatus, Sars, 341, No. 5. 1891 „ „ Sars, 25, Taf. 2, Fig. 2a— 1. 1893 „ „ Norman, 152. 1847 Phoxichilidium mutilatum, Frey und Leuckart, 165. 1874 .. „ Semper, 271, Taf. 17, Fig. 12—16. Arktische und subarktische Pantopoden. 53 1864 Pallene pygmaea Hodge, 116, Taf. 13, Fig. 16 — 17. 1882 Phoxichilidium pygmaeum, Hoek, 514, Taf. 26—27, Fig. 22—25. 1878 Anoplodactylus lentus, Wilson, 14, Taf. 4, Fig. 3 a — e. 1880 „ „ Wilson, 482, Taf. 3, Fig. 16—18. 1881 Phoxichilidium longicolle, Dohrn, 177, Taf. 13, Fig. 1 — 8. 1881 „ exiguum, Dohrn, 181, Taf. 12, Fig. 19—22. Im flachen Wasser 10—22 m tief auf Mudgrund gefunden an der norwegischen Küste bei Arendal, Drontheim, Nordland (Sars, Norman), an den dänischen Küsten bis in den Sund, Grossen und Kleinen Belt (Hansen), bei England (Hodge), Helgoland auf Tubularien (Frey und Leuckart, Semper), Holland, Nordfrankreich (Hoek), an der spanischen Küste (Norman), im Golf von Neapel auf Bryozoen 14 m tief (Dohrn). An der Ostküste von Nordamerika lebt diese Art an Polypenstöcken und Ascidien bis 11 m tief (Wilson). * Anoplodactylus typhlops O. Sars 1888 Anoplodactylus typhlops, Sars, 341, No. 6. 1891 „ „ Sars, 29, Taf. 2, Fig. 3 a— e. Bei Magno, S. von Drontheimfjord 182 m tief gefunden (Sars). Farn. IV. Ammotheidae. Rumpf undeutlich segmentiert. Scheren verkümmert oder fehlend. Palpen gegliedert. Rüssel spindel- förmig, beweglich. Brutbeine bei Männchen und Weibchen. Gen. Ammothea Leach 1815. *Ammothea echinata Hodge 1864 Achelia echinata, Hodge, 115, Taf. 12, Fig. 7—10. 1868 „ „ Grube, 27, Taf. 1, Fig. 6. 1882 Ammothea echinata, Hoek, 509, Taf. 25, Fig. 14—16. 1888 „ „ 0. Saks, 355, No. 38. 1891 „ „ Sars, 120, Taf. 13, Fig. la— m. 1864 Ammothea brevipes, Hodge, 114, Taf. 12, Fig. 1 — 4. 1878 Ammothea acheloides, Wilson, 16, Taf. 5, Fig. la— e. 1880 „ „ Wilson, 484, Taf. 4, Fig. 19—20. 1881 Ammothea fibulifera, Dohrn, 141, Taf. 4, Fig. 1—22. Ammothea echinata lebt im flachen Wasser an der Westküste Norwegens bis 37 m tief (Sars). Sie wurde gefunden an der britischen Küste (Hodge), bei Holland, Nordfrankreich (Hoek, Grube) und im Golf von Neapel 8 — 10 m tief (Dohrn). Die von Wilson angegebene Verschiedenheit zwischen brevipes Hodge (= echinata Hodge) und seiner Art acheloides halte ich nicht für ausreichend, um einen neuen Artbegriff für die bei Neubraunschweig gefundenen Exemplare aufzustellen. * Aminot hea laevis (Hodge) 1864 Achelia laevis, Hodge, 115, Taf. 13, Fig. 12. 1*91 Ammothea laevis, Sars, 124, Taf. 13, Fig. 2a— m. An der englischen Küste (Hodge) und an der norwegischen Küste bei Christiansund 38—56 m tief auf Algen und Bryozoen nur 2 Exemplare gefunden. Vielleicht fällt diese Art zusammen mit A. echinata. 54 K. MÖBIUS, *Aminothea spinosa (Stps.) 1853 Zetes spinosa, Stimpson, 37. 1878 Achelia spinosa, Wilson, 7, Taf. 2, Fig. la— h. 1880 „ .. Wilson, 473, Taf. 1, Fig. 4; Taf. 2, Fig. 8. An der Ostküste Nordamerikas, von Neubraunschweig bis Block Island (41 ° n. Br.) auf Ascidien, Hydroidpolypen, unter Steinen bis 62 m tief. *A)Hi}tothea scnbra (Wilson) 1880' Achelia scabra, Wilson, 475. An der Ostküste Nordamerikas wurden 2 Exemplare gefunden. Ammothea spinosa und scabra sind wahrscheinlich nur lokale Formen von A. echinata (Hodge). Farn. V. Eurycydidae. Rumpf deutlich segmentiert. Rüssel beweglich unter den Rumpf gebogen. Scheren mehr oder weniger verkümmert. Hand klein. Palpen lang. Brutbeine bei Männchen und Weibchen. Beine ohne Neben- klauen. Gen. Etivycyde Schiödte 1857. Eurycyde hispida (Kröy.) 1844 Zetes hispidus, Kröyer, 117. 1849 „ „ Gaimaed (Keöyer), Taf. 38, Fig. la— h. 1885 „ ,. Jarzynsky (Wagner), 171. 1857 Eurycyde hispida, Schiödte, 71. 1887 „ ,. Hansen, 171, Taf. 19, Fig. la— b. 1888 „ „ Sars, 356, No. 40. 1891 „ .. Sars, 128, Taf. 14, Fig. la— g. Gefunden auf der deutschen Spitzbergen- Expedition 1898 auf Station 33 bei König-Karls- Land 105 m tief auf Steinen, blauem Schlick- und Muschelgrund, vorher in der Karasee (Hansen), an der Murmanküste (Jarzynsky), an der Küste Norwegens 91— 182 m tief, zwischen Finmarken und Bären-Insel (Sars) und an der Ostküste Grönlands (Kröyer). Gen. Ascorhynchus O. Sars 1876. * Ascorhynchus abyssi O. Sars 1877 Ascorhynchus ahyssi, Sars, 367, No. 8. 1888 ,. ,. Sars, 356, No. 41. 1891 „ „ Sars, 133, Taf. 14, Fig. 2 a— t, Gefunden vom 63. bis 78. ° n. Br. SW. von den Lofoten, zwischen Faröer-Insel und Island, zwischen Bären-Insel, Spitzbergen, Jan Mayen und Grönland 1976—2758 m tief (Sars). * Ascorhynchus tridens Mein. 1899 Ascorhynchns tridens, Meinert, 55, Taf. 5, Fig. 7 — 18. Südöstlich von Grönland 932—2464 m tief auf graubraunem und blauem Mud und Biloculin-Mud, Temp. o,6° bis i,i° (Meinert). Diese Art ist nur wenig verschieden von A. abyssi O. Sars. Arktische und subarktische Pantopoden. er Farn. VI. Colossendeidae. Rumpf nicht segmentiert. Rüssel gross, unbeweglich. Scheren fehlen erwachsenen Individuen. Palpen gegliedert. Brutbeine bei Männchen uud Weibchen. Gen. Colossendeis Jarzynsky 1870. Colossendeis proboscidea (Sab.) 1824 Plioxichilus proboscideus, Sabine, C'CXXVI. 1877 Colossendeis proboscidea, Sars, 368. 1881 „ „ Hoek, 22, Taf. 2, Fig. 41—42. 1887 .. ., Hansen, 174. 1888 .. ,. Sars, 356, No. 42. 1891 .. „ Sars, 138, Taf. 15, Fig. la— d. 1898 „ „ Carpenter, 633. 1899 „ „ Meinert, 57. 1885 Colossendeis borealis, Jarzynsky (Wagner i, 171. 1881 Anomorhynchus Smithi, Miers, 50, Taf. 7, Fig. 6 — 8. Die Olga-Expedition (Hartlaub) fand viele Exemplare im W. der Bären-Insel 84 — 165 m tief auf Sand- und Schlickgrund. Das Verbreitungsgebiet reicht vom 64 ° bis zum 80 ° n. Br. Fundstätten sind: Storeggenbank zwischen Norwegen und Faröer-Inseln 753 m tief (Sars), Faröerkanal (Hoek), Jan Mayen (Meinert), Murmanküste ( Jarrzynsky), Barentssee (Hoek), Karasee (Hansen), sibirische Küste (Stuxberg), Franz-Josefs-Land 54 m (Miers, Carpenter), Davisstraße, Grönland 753 — 1320 m tief (Meinert), arktisches Nordamerika (Sabine). ^Colossendeis angusta O. Sars 1877 Colossendeis angusta, Sars, 368. 1881 „ „ Wilson, 243, Taf. 8, Fig. 8 und 13. 1887 „ „ Hoek, 5, Taf. 1, Fig. 8. 1887 „ „ Hansen, 175. 1888 „ „ Sars, 356, No. 43. 1891 „ .. Sars, 140, Taf. 15, Fig. 2 a— f. 1899 „ .. Meinert, 59, Taf. 5, Fig. 21—22. Zwischen Norwegen und den Faröer-Inseln, bei den Lofoten, der Bären-Insel (Hoek, Sars), Jan Mayen, Island, Grönland (Meinert), Karasee (Hansen), an der Ostküste Nordamerikas bis 38 ° n. Br. auf Tiefen von 96 — 2270 m. Die meisten wurden 1300 -1500 m tief gefunden (Meinert). ^Colossendeis colossea Wilson 1881 Colossendeis colossea, Wilson, 244, Taf. 1, Fig. 1 ; Taf. 3, Fig. 5—7. 1899 „ „ Meinert, 58. Gefunden an der Ostküste von Nordamerika zwischen 38 "45' und 41 ° 33' n. Br. 958—2022 m tief (Wilson), im Nord-Atlantik 61 ° 44' n. Br. 2137 m und in der Dänemarkstraße 2448 m tief (Meinert). Nach Meinert ist C. colossea Wilson nicht identisch mit gigas Hoek, wofür sich Hoek und Schimkevvitsch aus- gesprochen haben. *Colossendeis clavata Mein. 1899 Colossendeis clavata, Meinert, 57, Taf. 5, Fig. 19—20. Südlich von Island wurde 1 Exemplar i960 m tief gefunden, Temperatur 3,1 ° (Meinert). 56 K. MÖBIUS, * Colossendeis macerrima Wilson 1881 Colossendeis macerrima, Wilson, 246, Taf. 1, Fig. 2; Taf. 3, Fig. 9 — 12; Taf. 5. Fig. 32. 1899 „ „ Meinert, 60. ?1896 Colossendeis leptorhynchus, Hoek ; var. septentrionalis, Caullery, 362. An der Nordostküste von Amerika 38" 18' n. Br. 1685 m tief (Wilson), zwischen Island und Grön- land 143 und 2448 m tief (Meinert), und (?) im Golf von Gascogne 1710 m (Caullery). Hoek hält seine Species leptorhynchus, beschrieben im Challenger-Report 1881, p. 64, Taf. 8, Fig. 3—7, im Schlußwort p. 147 für sehr ähnlich, wenn nicht identisch mit macerrima Wilson. Erweist sich diese Ansicht als richtig, dann lebt macerrima nicht bloß im nordatlantischen, sondern auch in großen kalten Tiefen, 2500—2900 m, des südatlantischen Meeres zwischen 33 ° 42' bis 51° s. Br. in Temperaturen von 0,8 ° bis 1,5° C, 730 m tief bei 7,9° C auf 51 ° 30' s. Br. *Colossendeis minuta Hoek 1881 Colossendeis minuta, Hoek, 73, Taf. 10, Fig. 12—14. Ein vielleicht nicht ganz ausgewachsenes Exemplar wurde südlich von Halifax, Neuschottland, 2213 m tief bei 2,8" C Bodentemperatur auf grauem Mud gefangen. Hoek bemerkt, daß es nach der Form des Rüssels zwischen C. leptorhynchus und C. gracdis steht. Sehr wünschenswert sind Vergleichungen vieler Exemplare aller der Formen, welche zur Auf- stellung der Artbegriffe Colossendeis angusta, macerrima, colossea, gigas, leptorhynchus, gracilis, minuta und clavata gedient haben. Farn. VII. Pycnogonidae. Rumpf deutlich segmentiert. Ohne Scheren, ohne Palpen. Brutbeine haben nur die Männchen. 1762 Phalangium 1 764 Pycnogonum 1780 1789 1837 1840 1843 1844 1845 1849 1869 1869 1873 1877 1880 1881 1882 1884 1885 Gen. Pycnogonum Brünnich 1764. Pycnogonum littorale (Ström) littorale, Ström I, 209, Taf. 1, Fig. 17. littorale, Brünnich, 87, Fig. 4. Fabricius, 233. Abildgaard, 68, Taf. 119, Fig. 10—12. Johnston, 376, Taf. 13, Fig. 1 — 3. Milne-Edwards, 537. Thompson, 270. Oersted, 73. Kröver, 126. Gaimard (Kröter), Taf. 38, Fig. 4a— e. Grube, 64 (S.A.). Norman, 301. Möbiü.s, 153. Hoek, 236. Wilson, 469, Taf. 1, Fig. 1—3. Hoek, 99. Hoek, 520. Hansen, 652. Jarzynsky (Wagner), 171. Arktische und subarktische Pantopoden. cy 1888 Pycnogonum littorale, Sars, 339. 1891 „ „ Sars, 7, Taf. 1, Fig. la— e. 1893 „ „ Möbius, 76. 1896 „ „ Caullerv, 363. 1766 Acarus marinus s Polygonopus, Pallas, 188, Taf. 14, Fig. 21 — 23. 1767 Phalangium bnlaenarum, Linne, 1028. 1804- .. „ Latreille, 332. 1844 .. .. Goodsie, 1, Taf. 1, Fig. 1. 1854 „ pelagicum, Stimpson, 37. Pycnogonum littorale lebt an den europäischen Küsten vom 71 ° bis zum 45 °, an den ostamerikanischen von Grönland (66°) bis Long Island (40 °). Es wurde gefunden im Weißen Meere und an der Murman- küste (Jarzynsky, Hansen), in Finmarken, bei den Lofoten und an anderen Stellen der norwegischen Küste (Ström, Brünnich, O. F. Müller, Kröyer, Sars, Möbius), im Kattegat, Sund, Großen und Kleinen Belt (Örsted, Möbius, Hansen), auf Nordsee-Austern bänken , an den britischen Küsten (Johnston, Thompson, Goodsir, Norman), an der holländischen und belgischen Küste (Pallas, Hoek), an der Westküste Frankreichs (Milne-Edwards, Grube, Caullery), bei Island (Kröyer), Grönland (Fabricius), an der Ostküste von Nordamerika (Stimpson, Wilson). Im flachen Wasser lebt Pycnogonum unter Steinen, an Actinien, an Pflanzen, in größeren Tiefen auf Sand und Mudgrund. An der schottischen Küste ist es bis 97 m tief gefangen worden (Hoek), an der norwegischen bis 150 m (Sars), vor der Westküste Frankreichs 400 m, an der Ost- küste von Nordamerika bis 742 m tief (Wilson). In gleichmäßig kalten Regionen wird es größer als in wechselwarmen. *I*ycnogonwm crassirostre O. Sars 188S Pycnogonum crassirostre, G. 0. Sars, 340. 1891 .. „ G. 0. Sars, 12, Taf. 1, Fig. 2, 2 a— li. 1894 .. „ Norman, 151. 1899 „ „ Meinert, 61. Von diesem schlanken, dickrüsseligen Pycnogonum wurden nur wenige Exemplare an der norwegischen Küste und bei Island 54 — 143 m tief in 6 — 7 warmem Bodenwasser gefunden. Gen. Phoxichilus Latreille 1816. *Phoxichilus spinosus (Mont.) 1808 Phalangium spinosum. Montagu, 100, Taf. 5, Fig. 7 a, b. 1837 Phoxichilus spinosus, Johnston, 377. 1844 ,. ,. Goodsir, 2, Taf. 1, Fig. 3—5. 1844 „ „ Kröyer, 125. 1849 ,. „ Gaimard (Kröyer), Taf. 35, Fig. la— f. 1882 .. „ Hoek, 518, Taf. 27, Fig. 29: Taf. 28, Fig. 33. 1888 .. „ Sars, 340, No. 3. 1891 „ ,. Sars, 15, Taf. 1, Fig. 3, 3 a— g. 1898 „ .. Kerville, 354. 1843 Endeis gracilis, Philippi, 176, Taf. 9, Fig. la— b. 1867 Phoxichilus inermis, Hesse, 199. 1869 „ laevis, Grube, 50, Taf. 1, Fig. la — c. 1881 ,. vulgaris, Dohrn, 169, Taf. 10, Fig. 6; Taf. 10a, Fig. 16 — 20; Taf. 11, Fig. 1—10, 12, 13, 16—27. Fauna Arctica, Bd. II. 8 58 K. MÖBIUS, Phoxichilus spinosus lebt an der Westküste Norwegens bis 60 ° n. Br. (Sars, Kröyer), an den Küsten von Schottland und England (Leach, Montagu), Nordfrankreich (Grube, Hoek, Kerville), im Golf von Neapel im flachen Wasser 1 — 2 m tief an Polypenstöcken und Ascidien. B. Zusammenstellung der Pantopoden, welche südwärts von dem 30° s. Br. in kaltem Wasser gefunden worden sind. I. Nymphonidae. Nymphon procerum Hoek 1881, 39. W. von Valparaiso, 33 ° 31' s. Br., 74 ° 43' w. L., 3948 m, Temp. 1,1 ° C. Nymphon longicollum Hoek, 1881, 40. W. von Chili, 34 ° 7' s. Br., 73 ° 56' w. L., 4060 m, Temp. 1,3° C. Diese Art steht N. longitarse Kröy. nahe. Nymphon phasmodes Böhm 1879, 173. SW. vom Cap der guten Hoffnung, 94 m. Nymphon antarcticum Pfeffer 1889, 41. Süd-Georgien. Nymphon brevicaudatum Miers 1879, 212. Kerguelen. Nahe verwandt mit N brevitarse Kröyer Nymphon brachyrhynchus Hoek 1881, 47. Kerguelen, 82—220 m. Aehnlich N. strömi Kröyer Nymphon hamatum Hoek i88i, 36. Crozet-Inseln, 2513 — 2925 m, Temp. 1,5° bis 0,8 n . Nymphon fuscum Hoek 1881, 48. Kerguelen, 45 m. Aehnlich N. gracilipes Miers Nymphon meridionale Hoek 1881, 43. 65 ° 42' s. Br., 79 49' ö. L., 3062 m. Aehnlich N. gracilipes Miers Nymphon gracilipes Miers Kerguelen. Den Namen Nymphon gracilipes, womit Heller 1875 die subarktisch-arktische Art Nymphon strömi bezeichnete (s. p. 46) gab Miers in demselben Jahre einer bei den Kerguelen gefundenen Art, die nicht mit N. strömi übereinstimmt. Nachdem er von der Verwendung des Speciesnamens gracilipes für eine nordische Nynqjhon-Art Kenntnis erhalten hatte, gab er 1879 (p. 211) seiner antarktischen Art den Namen antarcticum. Sie ist nach seiner Ansicht Nymphon grossipes O. Fabr. ähnlich, weicht aber von dieser ab durch die Form des Nackens und der Beine. Nymphon gracilipes Miers hat Böhm 1879 ausführlicher beschrieben und besser abgebildet als Miers. Den Namen gracilipes einzuziehen, ist nicht nötig, weil Nymphon gracilipes Heller mit Nymphon strömi synonym ist. G. Pfeffer hat daher auch den Speciesnamen antarcticum für eine von ihm aufgestellte Art verwendet. Nymphon compactum Hoek 1881, 41. Auckland, 40° 28' s. Br., 177 ° 43' ö. L., 2010 m, 2 ° C. Nymphon longicoxa Hoek 1881, 38. Auckland, 40 ° 28' s. Br., 177 ° 43' ö. L., 2010 m, 2° C. Arktische und subarktische Pantopoden. cg Nymphon gracile Leach (Johnston) benennt W. Schimkewitsch (1890, p. 21) eine Nymphon-Form, die während der Reise des Vettor Pisani auf Macrocystis bei Cabo de las Vergenes (am Osteingang in die Magellanstraße) in einem eiertragenden Individuum gefunden wurde. Die Länge ihres Körpers beträgt 2 3 /i mm i die Länge der Beine 9— 9V4 mm - Die Hauptkralle ist viel kürzer als bei den von Hoek (als N. gracile) abgebildeten Tieren. Bei allen Nymjihon-Formen, die ich für N. grossipes halte, also auch für N. gracile nach Leach, Johnston, Hoek u. a., ist die Hauptkralle wenigstens halb so lang wie das 2. Tarsalglied. Das zeigen auch alle guten Abbildungen der Species grossipes und deren Synonyma, auch die von Schimkewitsch citierten. Das auf Macrocystis gefundene Nymphon ist also nicht N. gracile Leach = N. grossipes Fabr. und darf daher nicht als Beweis des Vorkommens dieser Art bei Cap de las Vergenes (Capo Vergini) angesehen werden. II. Pallenidae. Pallene dimorpha Hoek 1898, 290. Kerguelen, 82 — 220 m. III. Phoxichilididae. Phoxichilidium patagonicum Hoek 1881, 84. Nicht fern von Patagonien 46 ° 53' s. Br., 75 ° 11' w. L. ; 50 u 10' s. Br., 74 ° 42' w. L. ; 52 ° 20' s. Br., 68" w. L., 82—319 m, 8,8" C. Phoxichilidium patagonicum, var. elegans Hoek, 1881, 86. 37" 17' s. Br., 52« 53' w. L., 1097 m, 2,7° C. Phoxichilidium pilosum Hoek 1881, 90. 46 " 16' s. Br., 48° 27' ö. L., 2925 m, 0,8° C, 53" 48' s. B., 108° 35' ö. L., 3565 m. Anoplodactylus neglectus Hoek 1898, 293. Prinz Edward-Inseln, Crozet-Inseln, 2569 — 2970 m. IV. Ammotheidae. Ammothea claussi Pfeffer 1889, 45. Süd-Georgien. Ammothea grandis Pfeffer 1889, 43. Süd-Georgien. Ammothea hoelei Pfeffer 1889, 46. Süd-Georgien. Tanystylum styligerum Miers 1879, 213. Kerguelen, 9 — 12 m. Tanystylum dohrni (Pfeffer) 1889, 48. Süd-Georgien. Der Gattungsbegriff Clofcnia, von Dohrn 1881 aufgestellt, ist synonym mit Tanystylum Miers (1879). Die Species Tanystylum dohrnii Schimkewitsch, gefunden bei den Abrolhos an der Küste Brasiliens, beschrieben 1890, 4, muß einen anderen Artnamen erhalten, weil ihn Pfeffer schon vorher verwendet hatte. /«O ÖO K. MÖBIUS, V. Eurycydidae. Ascorliynchus glaber Hoek 1881, 53. Bei den Prinz-Edward- und Crozet-Inseln, 46 ° 46' s. Br., 45" 31' ö. L., 2513 m, Temp. 1,5° C. Steht Ascorliynchus abyssi Sars nahe. VI. Colossendeidae. Colossendeis media Hoek 1881, 71. Chili, 34 r s. Br., 73 ° 56' w. L., 4068 m, 1,3° C. Colossendeis gigas Hoek 1881. Chili, 33 42' s. Br., 78 13' w. L., 2514 m, i,5°C. Prinz-Edward-Inseln 46 46' s. Br , 45 ° 31' ö. L. und 46 16' s. Br., 48 27' ö. L., 2514—2926 m, 1,5° bis o,8° C. Colossendeis leplorhynchus Hoek 1881, 64 und 147. Chili, Prinz-Edward-Inseln zusammen mit C. gigas, außer dem noch bei Patagonien, 51 ° 30' s. Br., 74 3' w. L., 731 m, 7,9° C. Vielleicht identisch mit C. macerrima Wils. (p. 56). Colossendeis breviceps Hoek 1881, 70. Oestlich von Südamerika, 36 ° 44' s. Br., 46 16' w. L., 4864 m. Colossendeis megalongx Hoek 1881, 67. Von Patagonien bis Kerguelen 51 ° — 52 ° s. Br., 100 — 219 m i 7 bis 8° C. Colossendeis robusta Hoek 1881, 66. Kerguelen, 219 m. Colossendeis gracilis Hoek 1881, 69. Südlich vom Cap der guten Hoffnung, 46 iö' s. Br., 48 ° 27' ö. L., 2926 m, 0,8 ° C. ; 46 ° 46' s. Br., 45 31' ö. L., 2014 m, 1,5° C. VII. Pycnogonidae. Pycnogonum magellanicum Hoek 1898, 296. 52 ° 20' s. Br., 68° w. L., 100 m, 8,8° C. Auf der „Gazellen"-Expedition wurde bei den Kerguelen ein männliches Pycnogonum mit Eierhaufen gefunden, welches R. Böhm (1879 p. 191) für Pycnogonum littorale (Ström) hielt. Er schreibt darüber: „Es hat zwar ein auffallend wenig zugespitztes Rostrum, sowie auf dem ersten Thorakalsegment hinter dem Augenhöcker nicht einen, sondern 2 nebeneinander stehende, sehr kleine Buckel, stimmt indes in allen wesentlichen Merkmalen sonst so sehr mit Pycnogonum littorale überein, daß ich es von diesem specifisch nicht zu trennen wage." Ich habe dieses Exemplar mit mehreren Exemplaren von Pycnogonum littorale von schleswigschen Austernbänken verglichen. Bei diesen ist der Rüssel so lang wie die beiden folgenden Rumpfsegmente zusammen; bei dem Pycnogonum von den Kerguelen hat der Rüssel die Länge der drei folgenden Segmente. Vorn ist er, wie schon Böhm bemerkt hat, viel weniger zugespitzt als bei Pycnogonum littorale. Die von Böhm erwähnten 2 kleinen Buckel hinter dem Augenhügel liegen diesem viel näher, als der eine kleine Buckel bei Pycnogonum littorale. Bei diesem ist der Rumpfanhang kürzer und hinten breiter als bei der Form von den Kerguelen. Ich halte daher diese für eine besondere Art, nenne sie Pycnogonum magnirostre und werde sie mit den von der Valdivia-Expedition gesammelten Pantopoden ausführlicher beschreiben und auch abbilden. Arktische und subarktische Pantopoden. 6l In dem Kaltwassergebiete des Südmeeres sind bis jetzt also keine Pantopoden gefunden worden, die nach der Ansicht ihrer Beschreiber mit Arten des kalten nordatlantischen Oceans ohne jeden Zweifel übereinstimmen. Doch leben dort Vertreter aller Pantopodenfamilien. Die meisten Arten des Südmeeres sind von nordatlantischen nicht mehr verschieden, als nordatlantische Arten einer und derselben Gattung voneinander abweichen. Die Gattungen Nymphon und Colossendeis sind nicht bloß im Norden, sondern auch im Süden reich an Arten. Die größten Pantopoden haben sich ausgebildet auf dem kalten, dunklen, ruhigen Meeresgrunde, der Todesstätte der Planktonwesen. Diese ihrer Natur günstigsten allgemeinen Lebensbedingungen finden sie in den kalten oceanischen Tiefen von Pol zu Pol. Völlige Gleichheit derselben ist in einem so ausgedehnten Verbreitungsgebiete nicht zu erwarten. Es ist daher sehr begreiflich, daß unter ungleichen biocönotischen Verhältnissen verschiedene Arten in dem einen großen Pantopodenreiche der Erde entstanden sind. 62 K. MÖBIUS, Verzeichnis der angeführten Schriften. Abildgaard, P. Ch., Zoologia danica, III, 1789. Böhm, R, Ueber die Pycnogoniden des Kgl. Zoolog. Museums zu Berlin, insbesondere über die von S. M. S. Gazelle mit- gebrachten Arten. Monatsber. d. Akad. der Wiss. zu Berlin, 1879, p. 170. Brünnich, M. T., Entomologia, sistens Insectorum tabulas systematicas, cum introductione et iconibus, Hafniae 1764. Buchholz, R., Pycnogonida, in: Die zweite deutsche Nordpolfahrt in d. J. 1869 und 1870, IL. Leipzig 1874, p. 396 bis 397. Carpenter, G. H., On Pantopoda, coli, by Mr. W. S. 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Von E. Ehrenbaum in Helgoland. Fauna Arctica, Bd. II. Vorbemerkung. In der nachfolgenden Zusammenstellung der arktischen Fische ist das eigentlich arktische Gebiet in seinem vollen Umfange berücksichtigt worden. Indessen ist aus der borealen Zone das nordpacifische Gebiet unberücksichtigt gelassen. Obwohl die Uebersicht dadurch eine erhebliche Lücke aufweist, so wird die Einschränkung vielleicht doch berechtigt erscheinen, da die Fischfauna des Nordpacific, obwohl durch die amerikanischen Untersuchungen wohlbekannt, wesentlich ein in sich abgeschlossenes Gebiet darstellt, dessen Berücksichtigung den Umfang der vorliegenden Arbeit ganz erheblich hätte anschwellen lassen. Soweit die Beziehungen des Nordpacific zu anderen Gebieten, speciell zum nordasiatischen und nord- amerikanischen Eismeer, durch die Befunde der Vega-Fahrt (Nordenskiöld) und durch amerikanische Expeditionen bereits Aufklärung erfahren haben, sind sie im Nachfolgenden überall mitberücksichtigt worden. Die Untersuchung des von der Vega gesammelten nord- und ostsibirischen Materials durch F. A. Smitt läßt allerdings erwarten, daß die Zahl solcher pacifischer Arten, welche auch im nordischen Eismeer -- speci'ell der alten Welt — vertreten sind, sich noch erheblich vermehren wird , wenn der von Smitt benutzte Maßstab für die Abgrenzung einzelner Arten in ausgedehnterem Maße auf die Vertreter der pacifischen Fauna wird angewandt werden. Bezüglich der für die einzelnen Arten im Nachstehenden gegebenen Litteraturnachweise sei bemerkt, daß jedes Synonym nur durch eine Litteraturangabe vertreten ist, nämlich diejenige, welche — soweit ersichtlich — auf die erstmalige Anwendung des betreffenden Namens hinweist. Schließlich sind dann in einem besonderen Absatz noch diejenigen Litteraturstellen angegeben, an welchen sich besonders ausführliche Darstellungen und Abbildungen neueren Datums von der betreffenden Form finden. Die auf der Expedition mit S. M. S. „Olga" im Jahre 1898 von Hartlaub gesammelten Fische, welche mir ebenfalls zur Bearbeitung übergeben wurden, sind im Texte kurz erwähnt. Die von Römer und Schaudinn gesammelten Arten sind mit einem * versehen. Zur Orientierung gebe ich zuerst ein Verzeichnis sämtlicher in dieser Arbeit behandelten Arten. Percidae Perca Art. 1. Perca fluviatilis L. Acer i na Cuv. 2. Acerina cernua (L.) Roccus Mitch. 3. Roccus labrax (Cuv.) Trichiuridae Aphanopus Lowe 4. Aphanopus minor Collett 9* 68 E. EHRENBAUM, Bramidae Pterycombus Fries 5. Pterycombus brama Fries Brama Schneid. 6. Brama longipinnis Lowe Scombridae Orcynus Cuv. 7. Orcynus thynnus (L.) S comb er Art. 8. Scomber scombrus L. Xiphiidae ~Kiphias Art. g. Xiphias gladius L. Lampridae Lampris Retz. 10. Lampris pelagicus (Gunn.) Lophiidae Lophius L. 11. Lophius piscatorius L. Antennarius Comm. 12. Antennarius histrio L. Ceratias Kröy. 13. Ceratias holbölli Kröy. Oneirodes Lütk. 14. Oneirodes eschrichti Lütk. Himantolophus Rhdt. 15. Himantolophus groenlandicus Rhdt. 16. Himantolophus reinhardti Lütk. Scorpaenidae Scorpaena Art. 17. Scorpaena dactyloptera Delar. Sebastes Cuv. *l8. Sebastes marinus (L.) Cottidae Centridermichthys Rich. *I9. Centridermichthys uncinatus (Rhdt.) *20. Centridermichthys hamatus (Kröy.) Triglops Rhdt. *2I. Triglops pingeli Rhdt. Cottus L. *22. Cottus scorpius L. 23. Cottus pohjacanthocephalus Pall. 24. Cottus jaok (C. & V.) 25. Cottus bubalis Euphr. 26. Cottus scorpioides Fabr. 27. Cottus platycephalus Pall. 28. Cottus laticeps Gilbert 29. Cottus axillaris Gill 30. Cottus quadricornis L. Gymnocanthus Sw. *3i. Gymnocanthus ventralis (C. & V.) 32. Gymnocanthus pistilliger (Pall.) 33. Gymnocanthus galeatus Bean Cottunculus COLLETT 34. Cottunculus microps Collett 35. Cottunculus torvus Goode 36. Cottunculus inermis Vaill. Hemitripterus Cuv. 37. Hemitripterus amcricanus (Gmelin) Triglinae Trigla Art. 38. Trigla gurnardus L. 39. Trigla lucerna Willughby Agonidae Agonus Schneid. *40. Agonus decagonus Schneid. 41. Agonus cataphractus L. Siphagonus Steind. 42. Siphagonus barbatus Steind. Aspidophoroides Lacep. 43. Aspidophoroides monopterygius (Bl.) 44. Aspidophoroides olriki Lütk. Blenniidae Chirolophis Sw. 45. Chirolophis galerita (L.) Walb. Die Fische. 69 Pholis Gron. *4Ö. Pholis gunneüus (L.) 47. Pholis fasciatus (Bl. & Schneid.) Astemopterix Rüpp. 48. Astemopterix gunettiformis Rüpp. Lumpenus Rhdt. 49. Lumpenus lampretiformis (Walb.) *50. Lumpenus maculatus (Fries) *5i. Lumpenus medius Rhdt. 52. Lumpenus fabricii (C. & V.) 53. Lumpenus anguillaris (Pall.) 54. Lumpenus punctatus (O. Fabr.) 55. Lumpenus praecisus (Kröy.) Auarrhichas Art. 56. Auarrhichas lupus L. 57. Auarrhichas minor Olafsen 58. Auarrhichas lalifrons Steenstr. Gobiidae Gobi us Art. 59. Gobius minutus Gm. Cyclopteridae Cyclopterus (Art.) L. Cyclopterus lumpus L. Eumicrotremus Gill Eumicrotremus spinosus • (Müll.) Cyclo gast er Gron. Cyclogaster montagui Donov. Cyclogaster liparis L. Cyclogaster gelatinosus (Pall.) Cyclogaster herschelinus Scofield Paraliparis Collett Paraliparis bathybii Collett Trachypteridae Trachypterus Gouan Trachypterus arcticus (Brunn.) Regalecus Asc. Regalecus glesne Asc. Scombresocidae Bamphistoma Raf. , Ramphistoma betone (L.) *6o. *6i. 62. *63- *64. 65- 66, 67. 68. 69 Scombresox Lacep. 70. Scombresox saurus (Walb.) Pleuronectidae Pleuronectes Art. 71. Pleuronectes cynoglossus L. 72. Pleuronectes microcephalus Donov. 73. Pleuronectes limanda L. 74. Pleuronectes platessa L. 75. Pleuronectes flesus L. 76. Pleuronectes glacialis Pall. Hippoglossus Cuv. 77. Hippoglossus vulgaris Flem. Platysomatichthys Blkr. 78. Platysomatichthys hippoglossoides (Walb.) Dr ep anopsetta Gill *79. Drepanopsetta platessoides (O. Fabr.) Bothus Raf. 80. Bothus maximus (L.) Scophthalmus B. 81. Scophthalmus norvegicus (G.) Gadidae Gadus Art. 82. Gadus aeglefinus L. *83. Gadus callarias L. 84. Gadus ogac Rich. 85. Gadus navaga Koelreuter *86. Gadus saida Lepechin 87. Gadus merlangus L. 88. Gadus pollachius L. *8g. Gadus virens L. 90. Gadus poutassou (Risso) Merlucius Raf. 91. Merlucius argentatus Faber Molua Nilss. 92. Molua dipterygia (Penn.) 93. Molua molva L. Lota Cuv. 94. Lota vulgaris Jen. Onos Risso 95. Onos cimbrius L. 70 E. EHRENBAUM, "103. 96. Onos septentrionalis Collett 97. Onos mustela L. 98. Onos reinhardti (Kköy.) 99. Onos ensis (Rhdt.) Halop orphyrus Gthr. 100. Haloporphyrus eques Gthr. Antimora Gthr. 101. Antimora vwla Goode & Bean Brosmius Cuv. 102. Brosmius brosme (Asc.) Ammodytidae Ammodytes Art. Ammodytes tobianus L. Macruridae Macrurus Bl. Macrurus fnbricii Sund. Macrurus rupeslris (Gunn.) Macrurus (Chalinura) simidus Goode & Macrurus (Nematonurus) goodei Gthr. Macrurus ingolfi Lütk. Tra chyrhynchus GlORNA Trachyrhynchus murrayi Ghtr. Ophidiidae Rhodichthys Collett Rhodichihys regina Collett Bythites Rhdt. Bythites fuscus Rhdt. Lycodidae E n che! y opus Gron. Enchelyopus viviparus (L.) Uronectes Gthr. Uronectes parri Ross Gymnelis Rhdt. Gymnelis viridis (Fabr.) Lycodes Rhdt. Lycodes frigidus Collett Lycodes pallidus Collett Lycodes reticulatua Rhdt. Lycodes vahli Rhdt. 104. 105. 106. 107. 108. 109. 110. in, 112. 113. 114. "5- 116. '117. 118. 119. Lycodes sarsi Collett 120. Lycodes muraena Collett Orthagoriscidae Ort hag oriscus Schn. 121. Orthagoriscus mola (L.) Gasterosteidae Gast er osteus Art. 122. Gasterosteus spinachia L. 123. Gasterosteus aculeaius L. 124. Gasterosteus pungitius L. 125. Gasterosteus inconstans Kirtland Syngnathidae Syngnathus Art. 126. Syngnathus typhle L. Salmonidae Salmo Art. Bean l2 7- Salmo umbla L. var. alpinus L. 128. Salmo salar Sund. var. nobilis Smitt 129. Salmo salar Sund. var. tndta Flem. One o r h y n c h u s Suckley 130. Oncorhynchus gorbuscha (Walb.) Osmerus (Art.) 131. Osmerus eperlanus (L.) var. dvinensis Smitt. 132. Osmerus dentex Steind. Mallotus Cuv. 133. Mallotus villosus O. F. Müll. Stenodus Rich. 134. Stenodus nehmt (Pall.) Coregonus Art. 135. Coregonus albula L. 136. Coregonus lavaretus L. 137. Coregonus omul Pall. 138. Coregonus nasutus Pall. 139. Coregonus cyprinoides Pall. 140. Coregonus tugun Pall. 141. Coregonus syroli (Pall) 142. Coregonus nelsoni Bean 143. Coregonus lucidus Rich. 144. Coregonus laurettae Bean Die Fische. 71 Argentina Art. 145. Argentina süns (Asc.) Microstoma Cuv. 146. Microstoma (?) groenlandica Rhdt. Scopelidae Argyrop elecus Cocco 147. Argyropelecus olfersi (Cuv.) Maur oticus Cocco 148. Maurolicus pennanti (Walb.) 14g. Maurolicus tripunctulatus Esmark Myctophum Raf. 150. Myctophum elongatum Costa 151. Myctophum glaciale Rhdt. 152. Myctophum arcticum Lütk. Rhinoscopelus Lütk. 153. Bkinoscopelus andreae Lütk. Stomias Cuv. 154. Stomias ferox Rhdt. Cy clothone Goode & Bean 155. Cyclothone microdon (Gthr.) 156. Cyclothone megalops Lütk. Alepisaurus Lowe 157. Alepisaurus ferox Lowe Paralepis Risso 158. Paralepis borealis Rhdt. 159. Paralepis kröyeri Lütk. Notacanthidae Notacanthus Bl. 160. Notacanthus nasus Bl. Macdonaldia Goode & Bean 161. Macdonaldia rostrata (Collett) Clupeidae Clupea Art. *i62. Clupea harengus L. 163. Alepocephalidae Alepocephalus Risso Alepocephalus agassizi Goode & Bean Anguillidae Ang uilla Cuv. 164. Anguilla vulgaris Turt. Synaphobranchidae Synaphobranchus Johns. 165. Synaphobranchus pinnatus (Gron.) Nemichthyidae Serr ivomer Gill & Ryder 166. Serrivomer beani Gill & Ryder Saccopharyngidae Saccopharynx Mitch. 167. Saccopharynx ampullaceus (Harwood) Acipenseridae A cipe nser Art. 168. Acipenser sturio L. 169. Acipenser stenorrhynchus Nikolski Chimaeridae Chimaera L. 170. Chimaera monstrosa L. Rajidae Raja Art. 171. Raja clavata L. 172. Raja radiata Donov. 173. Raja hyp>erborea Collett 174. Raja fyllae Lütk. 175. Raja batis L. Lamnidae Isurus Raf. 176. Isurus cornubicus (Gm.) Cetorhinus Blainv. 177. Cetorhinus maximus (Gunn.) Scyllidae Pristiurus Bp. 178. Pristiurus catulus (Gunn.) Spinacidae S quäl us Art. 179. Squalus acanthias L. Etmopterus Raf. 180. Etmopterus spinax (L.) 72 E. EHRENBAUM, Centroscyllium M. H. Petromyzontidae 181. Centroscyllium fabricii (Rhdt.) Petromyzon Art. Scymnidae 184. Petromyzon marinus L. Acanthorhinus Blainv. 185. Petromyzon fluviatilis L. 182. Acanthorhinus carcharias (Gunn.) Myxinidae My 183. Chlamydoselachus anguineus Garman 186. Myxine glutinosa L. Chlamydoselachidae Chlamydoselachus Garman Myxine L. Farn. Percidae. Gen. Perca Art. Perca fluviatilis L. Perca fluviatilis, Lin., System, nat,, ed. X, p. 289 (1758). „ americana, Schrank, Abb. Privatges. Oberdeutschland, I (1792). ? Centropomus luleus, Raffinesque, Precis d. decouv. somiologiques, p. 19 (1814). Moräne flavescens, Mitchill, Report fishes Newyork, p. 18 (1814). Bodianus flavescens, Mitchill, Transact. Lit. and Philos. Soc. Newyork, I, 421 (1815). Perca notata, Raffinesque, Amer. inonthly Magaz., 1818 p. 205. italica, P. flavescens, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., II, 45 (1828). „ serrato-granulata, P. granulata, P. acuta, P. gracilis, Cuv. & Val., 1. c. p. 47—50 (1828). vulgaris, P. helvetica, Gronovius, Mus. ichthyol., ed. Gray p. 113/4 (1854). „ fluviatilis flavescens, Steindachner, Sitzgsber. Akad. Wien, LXXVELI, 24 (1878). Smitt, Scand. fishes, p. 26, pl. III, fig. 1 (1893). Smitt rechnet den amerikanischen Bars zur gleichen Art wie den europäischen; demnach gilt als Verbreitungsgebiet die gemäßigte Zone auf beiden Seiten des Atlantic. Hier findet er sich außer in den Flußgebieten bisweilen auch in See, meist jedoch in der Nähe von Flußmündungen. Das arktische Gebiet betritt er nur an der norwegischen Küste, wo er nordwärts bis Finmarken verbreitet ist; im mittleren Norwegen scheint er nach Collett ganz zu fehlen, obwohl er im südöstlichen Teil auch vorkommt. An der amerikanischen Ostküste findet er sich nordwärts bis Neuschottland. Gen. Acerina Cuv. Acerina cernua (L.) Perca cernua, Lin., Syst. nat., ed. X, I, p. 294 (1758).' Acerina vulgaris, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., III, 4, pl. 41 (1829). „ cernua, Günther, Catal. fish., I, 72 (1859). Kommt mit Ausnahme der Mittelmeerländer im ganzen gemäßigten nördlichen Europa vor, im arktischen Gebiet vom Weißen Meer bis zur Lena in Sibirien (Pallas). Gen. Roccus Mitsch. Roccus labrax (Cuv.) Perca labrax, Lin., Syst. nat., ed. X, p. 290 (1758). Centropomus lupus, Lacepede, Hist, nat. poiss., IV, p. 267 (1798—1803). Labrax lupus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., II, p. 56, pl. XI (1828). Labrax linnei, Malm, Göteb. och Bohusl. Fauna, p. 379, (1877). Die Fische. 73 Die eigentliche Heimat dieses Fisches ist das Mittelmeer und die angrenzenden Küsten des atlantischen Oceans ; in der Nordsee und den benachbarten Gewässern (Kattegat, westliche Ostsee etc.) ist er schon seltener ; noch seltener ist er an der europäischen Küste, wo er nur gelegentlich und zwar nord- wärts bis Tromsö beobachtet worden ist. Farn. Trichiuridae. Gen. Aphanopus Lowe. Aphanopus minor Collett Aphanopus minor, Collett, Vidensk. Selsk. Forhaudl., Christiania, 1886, No. 19, 3. Goode and Bean, Oceanic ichtkyology, 207 (1896). Ein einziges Individuum dieser Tiefsee- Art von 352 mm Länge wurde im Juli 1886 an der Ostküste von Grönland an der Oberfläche treibend gefunden unter 65 ° n. Br. und 31 ° w. L. Fam. Bramidae. Gen. Pterycombus Fries. Pterycombus brama Fries Pterycombus brama, Fries, Kgl. Vet. Akad. Handl. 1837, 15, tab. II (1838). Smitt, Scand. fishes, p. 73, fig. 21 (1893). Eine außerordentlich seltene Form, welche nur in wenigen Exemplaren an verschiedenen Punkten der norwegischen Küste bis herauf nach Finmarken beobachtet ist. Im Varangerfjord wurde ein Individuum auf flachem Wasser von 4 Fuß Tiefe gefangen. Lütken erhielt ein junges Exemplar, welches bei 8° 24' n. Br. zwischen Afrika und Südamerika dem Magen eines Orcynus germo entnommen wurde. Gen. Brama Schneid. Brama longipinnis Lowe Brama longipinnis, Lowe, Proceed. Zool. Soc. London, 1843, 82. „ Baschii, Esmark, Christiania Vid. Selsk. Forh., 1861, 238, tab. I (1862). ? „ princeps, Johnson, Proceed. Zool. Soc. London, 1863, 36. ? „ Raii, Lütken, K. Danske Vid. Selsk. Skr. Kbhvn. Ser. 5, Bd. XII, 491, tab. IV, fig. 1 (1880). Smitt, Scandinav. fishes, p. 80, fig. 24 (1893). Diese äußerst seltene Form wurde im arktischen Gebiet nur zweimal beobachtet, einmal in Fin- marken und einmal bei Island. Fam. Scombridae. Gen. Orcynus Cuv. Orcynus thynnus (L.) Scomber thynnus, Lixne, System, nat, ed. XII, 493 (1766). Thynnus mediterraneus, Risso, Hist. nat. d. princ. product. Eur. merid., III, 414 (1826). „ vulgaris, Th. hrachypterus, Th. coretla, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., VIII, p. 58, 98 und 102, pl. CCX (1831;. Fauna Arctica, Bd. II. 10 74 E. EHRENBAUM, Thynnus orientalis, Schlegel, Fauna japonica, pisc, 94 (1840 — 50). „ thynnus, Günther, Cat. fishes, II, 362 (1860). „ secundo-dorsalis Storer, Hist. fishes of Massachus., 143, tab. XII, fig. 4 (1867). „ Linnei, Malm, Göteb. & Bonus. Fauna, 412 (1877). Orcynus thynnus, Lütken, K. Danske Vidensk. Selsk. Skr., 5. R., nat. math. Afh., Bd. XII, 162 (1880). „ schlegelii, Steindachner und Döderlein, Beitr. Kenntn. Fische Japan, III, 11, pl. III, fig. 1 (1885). Smitt, Scand. fishes, p. 97, fig. 28 (1893). Dieser über die ganze Welt verbreitete Thunfisch ist ein nicht seltener Besucher der europäischen Gewässer; er ist nicht nur an den britischen Küsten, in der Nordsee, dem Kattegat und der Ostsee, sondern auch an den skandinavischen Küsten nordwärts bis zu den Lofoten und neuerdings von Knipowitsch (Ann. Mus. zool. de l'Acad. d. sc, V [1900], p. 245) auch im Kolafjord beobachtet worden. Gen. Scomber Art. Scomber scombrus L. Sconiber scombrus, Linke, Syst. nat, ed. X, 297 (1758). „ scomber, Linne, Syst. nat., ed. XII, 492 (1766). Smitt, Scand. fishes, p. 110, pl. V, fig. 2 (1893). Die Makrele, einer der geschätztesten Nutzfische von Europa und Amerika, hat auf beiden Seiten des Atlantic etwa die gleiche Verbreitung, in Amerika von Cap Hatteras bis Labrador, in Europa von Spanien bis zum äußersten Norden von Norwegen ; jedoch ist sie im arktischen Gebiet und schon jenseits des 62 ° n. Br. sehr selten. Bei Grönland und Island ist ihr Vorkommen nicht bekannt. Farn. Xiphiidae. Gen. Xiphias Art. Xiphias gladius L. Xiphias gladius, Lin., Fauna suecica, ed. II, 110 (1761). „ rondeletii, Leach, Wern. Mem., II, 58, pl. II, fig. 1 (1818). Smitt, Scand. fishes, p. 118, pl. XI, fig. 1 (1893). Der Schwertfisch kommt auf beiden Seiten des atlantischen Oceans vor, einerseits von Cuba bis Cap Breton, besonders häufig bei Cap Cod und den Neufundlandbänken, andererseits im Mittelmeer und vom Cap der guten Hoffnung bis zum äußersten Norden von Norwegen; auch im Indischen und im Pacifischen Ocean kommt er vor. Obwohl er an den englischen und den südskandinavischen Küsten nicht fehlt und auch in der Ostsee beobachtet wurde, so ist er im eigentlich arktischen Teil der norwegischen Küste doch sehr selten. Farn. Lampridae. Gen. Lampris Retz. Lampris pelagicus Gunn. Scomber pelagicus, Gdnnerus, Kgl. Norske Vid. Selsk. i Trondhj. Skr., Deel 4, p. 92 (1768). Zeus guttatus, Brünnich, K. Danske Vid. Selsk. Skrift. n. Saml., Deel 3, p. 398, tab. A (1788). „ luna Gmelin, Linne, Syst. nat., I, 1225 (1788). „ regius, Boxnaterre, Encycl. ichth., 72, pl. XXXIX (1788). Die Fische. -» Lampris guttatus, Rktzius, K. Vet. Akad. nya Hand]., XX, 98 1799). Scomber gunneri, Bloch & Schneider, Syst. ichthyol., 38 (1801 Zeus imperiales, Shaw, Nat. Mise, IV, 140 (1803.) „ opah, Shaw, General Zool., IV, 287 (1803). Lampris lauta, Lowe, Hist. fishes Madeira, 27 (1H43). „ luna, Günther, Cat. fish., II, 416 (1860). „ regius, Goode, & Bean, Oceanic Ichthyol., 223 (1895 . Smitt, Scandinav. fishes, p. 153, fig. 34 (1893 . Dieser als Speisefisch außerordentlich geschätzte Fisch ist ein Bewohner der offenen Gewässer des paeifischen und des atlantischen Oceans, in letzterem Gebiet bei Madeira ziemlich häufig, ferner im Mittel- meer, an den amerikanischen Küsten von Cuba bis Neufundland, an den europäischen bei Island, Fin- marken, an der Murmanküste und im Weißen Meer beobachtet worden, im hohen Norden jedoch recht selten ; auch von Grönland (Arsuk) wird er angegeben. Farn. Lophiidae s. Pediculati. Gen. Lophius L. Lophius piscatorius L. Lophius piscatorius, Lin., Syst. nat., ed. X, T. I, 236 (1758). barbatus, Montin, Vet. Akad. Handl., 1779, 187, tab. VII. „ americanus, Cuv. & Val., Hist. nat., poiss., XII, 380 (1837). „ eurypterus, v. Düb. & Kor., Vet. Akad. Handl, 1844. 63, tab. III, fig. 1 — 3. Smitt, Scandinav. fishes, p. 138, pl. X, fig. 2 (1893). Der sog. Seeteufel oder Angler besitzt eine außerordentlich weite Verbreitung im atlantischen Becken , nämlich vom Cap der guten Hoffnung bis nach Island und zum Varangerfjord und auf der amerikanischen Seite von den Neufundlandbänken bis Cap Hatteras und in der Tiefe (209 Faden) weiter bis Barbados; auch im Mittelmeer und Schwarzen Meer fehlt er nicht; an der Ostsee beschränkt sich sein Vorkommen auf den westlichen Teil. In Grönland scheint er zu fehlen ; dagegen erwähnt ihn Knipowitsch auch von der Murmanküste. Gen. Antennarius Comm. Antennarius histrio L. Lophius tumidus, Lin., Museum regis Adolphi Friderici, 56 (1754). „ histrio, Lin., Syst. nat., ed. X, 237 (17.">s . Chironectes laevigatus, Cuv., Mem. mus. d'hist. nat., III, 423, tab. XVI und XVIII (1817). „ pictus, tumidus, laevigatus, nesogallicus, marmoratus, Cuv. & Val., Hist. nat., poiss., XII (1837) [über die Synonyme cf. Günther, Catal. III]. „ ar oticus, v. Dübex & Koren, Kong. Vet. Akad. Handl. Stockh., 1844, 72, tab. III, fig. 4 u. 5. Antennarius marmoratus, Günther, Cat., III, 185 (1861). Vlerophryne histrio, Gill, Proc. U. S. Nat. Mus., Vol. I, 222 (1879). Antennarius histrio, Jordan & Gilbert, Synopsis, 846 (1883). Die eigentliche Heimat dieses Fisches ist das Sargasso-Meer zwischen den Azoren und Amerika ; auch in Westindien ist er nicht selten und im indischen Ozean sowie im Pacific ist er zwischen treibenden Meerespflanzen beobachtet worden. Mit dem Golfstrom ist er gelegentlich bis in das arktische Gebiet gelangt, und zwar wurden im Jahre 1826 2 Exemplare auf der Höhe von Vardö zwischen Lodden gefangen. Eins dieser Tiere von 47 mm Länge befindet sich im Museum zu Bergen. Der Fisch ist seitdem im hohen Norden nicht wieder beobachtet worden. 10* y6 E. EHRENBAUM, Gen. Ceratias Kröy. Ceratias holbölli Kröy. Ceratias holbölli, Kröyer, Nat, Tidsk., 2. Eäkke I, 639 (1844). Gaimard, Voyages en Scandinavie etc., pl. IX (ohne Text). Goodb & Bean, Oceanic ichtkyology, 484, fig. 399 (1896). Dieser seltsame, ganz schwarz gefärbte Fisch ist bisher nur in 4 Exemplaren bekannt geworden ; 3 davon, 45—70 am lang, stammen von Grönland, eins von Nova Scotia. Gen. Oneirodes Lütk. Oneirodes eschriehti Lütk. Oneirodes eschrichtii, Lütken, Overs. Dansk. Vidensk. Selsk. Forh., 1871, 56, pl. II. Goode & Bean, Oceanic ichtkyology, p. 492 (1896) Nur in einem 20 cm langen Exemplar aus der Tiefsee bei Grönland bekannt. Gen. Himantolophus Rhdt. Himantolophus groenlandicus Rhdt. Himantolophus groenlandicus, Reinh., Dansk. Vid. Selsk. Nat. Math. Afh., 4. Eäkke V, p. 74 (1832). Goode & Bean, Oceanic ichthyol., p. 493, fig. 405. Eine Form, welche niemals gründlich beschrieben ist, da das einzige von Grönland stammende Exemplar von 58 cm Länge unvollständig war. Himantolophus reinhardti Lütk. Himantolophus reinhardti, Lütken, Kong. Dansk. Vidensk. Selsk. Skrift., 5. R. nat.-math. Afd., 11. Bd., V, 321 (1878). Corynolophus reinhardti, Gill, Proceed. U. S. Nat. Mus., 1878, 219. Lütken, 1. c. 6. Räkke 4. Bd., V, 309, pl. I, II, fig. 1 — 4 (1887), und Vidensk. Meddelelser nat. Foren. Kjöbenhavn f. 1894, p. 78. Auch diese Art ist nur aus einem grönländischen Exemplar von 35 cm Länge und einem etwa gleich großen Exemplar, welches 1892 vor der portugiesischen Westküste in 80—90 Faden Tiefe gefangen wurde, bekannt. Fam. Scorpaenidae. Gen. Scorpaena Art. Scorpaena dactyloptera Delar. Scorpaena dactyloptera, Delaroche, Ann. Mus. d'hist. nat., XIII, 337, tab. XXII, fig. 9 (1809). Sebastes imperialis, Cuv., Regne animal, ed. II, 167 (1824—33). „ dactylopterus, Nilsson, Skand. fauna, fisk., p. 100 (1855). Sebastoplus dactylopterus, Goode & Bean, Bull. Mus. comp. Zool., X, 214 (1883). Helicolmus dactylopterus, Goode & Bean, Oceanic ichthyol., 249, fig. 244 (1896). Smitt, Scand. fishes, p. 154, fig. 43 (1893). Diese eigentlich südliche Form hat ihr Hauptverbreitungsgebiet im Mittelmeer; sie kommt aber auch im Atlantic vor und ist an der amerikanischen Küste gelegentlich von der Narragansett- bis zur Die Fische. 77 Chesapeake-Bay beobachtet. Während sie aber zwischen Nordportugal und Südnorwegen niemals bemerkt wurde, geht sie an der Küste Norwegens ziemlich weit in das arktische Gebiet hinein. Sie wurde nördlich noch bei Tromsö gelegentlich in ganz erheblichen Mengen gefangen. Gen. Sebastes Cuv. *Seb«stes marinus (L.) Perca Marina, Lin., Syst. nat, ed. XII, T. I, 4S3 (1766). Perca norvegica, Ascan., Ic. rer. nat., Pt. 2, p. 7, tab. IG (1772). Holocentrus norvegicus, Lagep., Hist. poiss., T. IV, 390 (1789). Serranus norvegicus, Fleming, British animals, '212 (1828). Holocentrus sanguineus, Faber, Naturgesch. Fische IsL, 126 (1829 . Sebastes norvegicus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., T. IV, 327 (1829). Scorpaena norvegica, Richardson, Faun. Bor.-Americ, Fish., 52 (1831 — 37). Sebastes regulus, Fkies & Ekstböm, Skandinaviens fiskar, 197, pl. 49 (1836 — 57). ,, septentrionalis, Gaimard, Voy. Islands et Grönland, poiss., pl. 9 (1838 — 51). „ viviparus, Kböy., Naturh. Tidskr. Kbhvn., Ser. 2, Vol. I, 268 (1844). „ marinus, Lütk., Vid. Med. Naturh. Foren. Kbhvn., p. 358 (1876). Smitt, Scand fishes, p. 14s. fig. 42 und pl. IV, fig. 2 (1893). Nach Smitt darf man die beiden den verschiedenen Beschreibungen der Autoren zu Grunde liegenden Formen von S. marinus als zu einer Art gehörig betrachten. Obwohl die zuerst von Kröyer gemachte Unterscheidung einer kleineren subarktischen Küstenform (S. viviparus) von einer größeren borealisch- arktischen Form (S. norvegicus) in der Regel unschwer gelingt, so darf man den Unterscheidungsmerkmalen doch nur den Wert von Rassencharakteren beimessen. Während die größere Form bis über 1 m lang wird, erreicht die kleinere nur '/s dieser Länge. Beide sind lebendiggebärend, und zwar schlüpfen die 3 — 6 mm langen Jungen in sehr großer Zahl (ca. 2000 nach Ryder) im April bis Mai und im arktischen Gebiet etwa im Juli aus. Jungfische von 9,5 bis ig mm Länge wurden oberflächlich auf offener See westlich von Spitzbergen und der Bären-Insel erbeutet (Xorske Nordhavs-Expedition). Aeltere Jungfische von 62 mm Länge an sind ebenso wie die erwachsenen Fische in größeren Tiefen gefangen worden, wie denn überhaupt die Art als eine specifische Tiefentorm zu betrachten ist. Die kleinere Form wird zwar auch in verhältnismäßig geringeren Tiefen von 20 bis 60 Faden angetroffen, doch ist die größere arktische Form bis hinab zu Tiefen von 147 (Nordhavs-Exp.) und 179 Faden (amerikanische Beobachtungen) gefangen worden. Der Verbreitungskreis vom Rotbars ist ein recht großer. Derselbe erstreckt sich von Bohuslän, von wo aus die größere Form gelegentlich bis in den Sund nach Süden vorgedrungen ist, über die ganze skandinavische Süd- und Westküste hin. Aus dem Skagerrak und den großen Tiefen der nördlichen Nordsee sowie von Island her gelangt der Fisch jetzt regelmäßig auch auf den deutschen Fischmarkt, z. B. nach Geestemünde. Er kommt ferner vor an der Murmanküste, im Weißen Meer, bei Nowaja Semlja, Spitzbergen, Bären-Insel, Grönland und an der amerikanischen Küste von Labrador und Neufundland bis über Cap Cod hinaus zur Höhe von 39" 48' n. Br. Unter dem von Römer und Schaudinn gesammelten Material finden sich 2 Exemplare vom Rotbars von 232 bezw. 257 mm Länge, welche beide auf der Dredgestation No. 54, d. h. an der Murmanküste im östlichen Eingang in den Hafen von Port Wladimir (Tiefe 0—45 m) gefangen wurden, mit der Fundnotiz „häufig". Für dieselbe Küste hat das Vorkommen dieses Fisches bereits Knipowitsch angegeben. Die 78 E. EHRENBAUM, Flossenformeln dieser beiden Individuen zeigen, namentlich in den Zahlen für die Anale, mit vollkommener Deutlichkeit die Zugehörigkeit zu der größeren arktischen Form von S. marinus an : i. 257 mm Länge, D. : 14. 16 A. : 3. 9 P. : 19/19 V.: 1. 5 2. 232 „ ,, D.: 14. 10 A.: 3. 9 P.: 21/19 V.: I. 5. Die „01ga"-Expedition verzeichnet eine recht große Zahl von Fundstellen für den Rotbars. Die meisten derselben liegen in einem Halbkreis ca. 25 Meilen und darüber westlich der Bären-Insel und auf dem halben Wege von da nach Südspitzbergen. Hier wurden 3 mal auf Tiefen von 135 — 188 m in ca. zwei- stündigen Kurrenzügen auf einem Boden, der aus grauem Schlick und gelbem Sand bestand, je 30 — 40 kg Rotbars gefangen. An den übrigen Fundorten und auch an drei Punkten westlich von Südspitzbergen auf 115 — 155 m Tiefe und schlickigem oder sandig-schlickigem Boden wurden nur kleinere Exemplare von ca. 60 — 80 und 131 — 216 mm Länge und meist in geringer Zahl gefangen. Farn. Cottidae. Gen. Centridermichthys Rich. *Centridermicltthys uncinatus (Rhdt.) Cottus uncinatus, Reinhardt, Dansk. Vid. Selsk., Naturv. Math. Afh., Deel 6, p. XLIV, Kbhvn. (1837 . Icelus uncinatus, Kröyer, Naturh. Tidskr., 2. Räkke I, 263 (1844). Centridermichthys uncinatus, Günther, Cat. Fish., II, 172 (1860). Artediellus uncinatus, Jordan, Rep. U. S. Fish. Comru., XIII, 898 (1887). „ atlanticus, Jordan & Evermann, Fishes of N. Amerika, 1906 (1898). Smitt, Scandinav. fishes, p. 163, fig. 40 (1893). Die Gattung Centridermichthys besitzt im Gegensatz zu Cottus und Gymnocanthus Zähne auf den Gaumenbeinen. Die wenigen Arten der Gattung sind durchweg nordisch und gehören meist dem pacifischen Gebiet an, woselbst eine Art südwärts bis nach den Philippinen verbreitet ist. Die vorliegende Art C. uncinatus gehört zu den kleineren Formen der Cö^ws-Familie. Nach Lütken erreicht sie an der grönländischen Küste eine Länge von 100 mm und ebenso nach Jordan und Gilbert an der atlantischen Küste von Nordamerika, wo sie bis zum Cap Cod südwärts geht J ). Bei Island und Jan Mayen ist C. uncinatus bisher nicht konstatiert, dürfte dort aber schwerlich fehlen. An der norwegischen Küste sind wiederholt Exemplare beobachtet — zuerst von Sars bei den Lofoten, später südwärts bis zur schwedischen Grenze -- woraus hervorgeht, daß sich das Verbreitungsgebiet bis weit in die gemäßigte Zone hinein erstreckt; hier scheint diese Art jedoch mehr an große Tiefen gebunden zu sein, während sie im Norden auch im flacheren Wasser vorkommt. Als weitere Fundorte sind zu nennen die Bären-Insel, sowie Spitzbergen, woselbst C. uncinatus erst in jüngster Zeit durch die schwedische Expedition unter Nathorst 1898 zum ersten Male aufgefunden wurde (Lönnberg). An der Murmanküste ist sie nach Knipowitsch selten. Nachdem sie an der Westküste von Nowaja Semlja schon früher beobachtet worden war, ist neuer- dings durch Smitt (1. c. p. 164) bekannt geworden, daß die Vega-Expedition diese Art auch an verschiedenen Punkten der sibirischen Küste aufgefunden hat von der Taymir-Bucht bis zur Beringsstraße. Dieser Umstand macht es wahrscheinlich, daß die von Gilbert unter dem Namen Artediellus pacificus beschriebene Form (XIX. Report U. S. Fish. Commission, p. 416, 1895) mit C. uncinatus zu identifizieren ist. 1) Diese an der Ostküste von Amerika gefangenen Individuen sind neuerdings von Jordan und Evermann (1. c.) einer besonderen Species Artediellus atlanlicus zugewiesen worden. Die Fische. 79 Die als Unterschiede angegebenen Merkmale: das glattere Hinterhaupt, die cirrhösen Anhänge des Kopfes, die größere Zahl der Poren in der Seitenlinie und der Strahlen in der Brustflosse bei C. pacificus, scheinen ohnehin nicht ausreichend, um eine eigene Art zu begründen. C. pacificus wurde in zahlreichen Exemplaren auf 8—60 Faden Tiefe im Beringsmeer und im Ochotskischen Meer gefangen. Das Verbreitungsgebiet von C. uncinatus ist also ein ganz außerordentlich großes. Unter dem Material der Helgoland -Expedition von 1898 finden sich 2 Exemplare von C. uncinatus von je jq mm Länge. Das eine wurde in der Mitte des Eisfjords auf 210 — 240 m, blauem Schlick mit wenig kleinen Steinen, das andere 12 Meilen westlich vom Südcap Spitzbergens auf 135 m, feinem blauem Schlick mit Sand und großen Steinen, gefangen (Journ.-No. 21 und 24). Auf der Olga -Fahrt ist eine etwas größere Zahl von C. uncinatus mit der Kurre gefangen worden, und dabei hat sich gezeigt, daß dieselben bei Spitzbergen nicht gerade selten sind und daselbst auch Größen erreichen — bis zu 130 mm Länge — die anderswo bisher nicht beobachtet wurden. *Centri(lermichtIii/s hamatus (Kröy.) (?) Cottus bicornis, Reinhardt, Dansk. Vid. Selsk. Math. Naturv. Afh., Deel. 8, Overs. p. LXXV (1841). Icelus hamatus, Kkuyer, Nat. Tidskr., 2. Räkke I, 253 und 261 (1844). Centridermichthys bicornis, Günther, Cat. Fish., II, 172 (1860 . Icelus bicornis, Gill, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philad., 1861, Suppl., p. 42 (1861). furciger, Malm, Forh. Scand. Naturf. 9. Möte, p. 410 (1865). Centriäermichthys hamatus, S.mitt, Scand. Fishes, I, 165, flg. 50 (1893). Lütken, Nord Iehthyogr., I, 380 (1876). Cui.lett, Norske Nordh. Exped., p. 34, pl. 1, fig. 8 (1880). Jordan &. Evermann, Fishes of N. America, II, 1911 (1898). Der Besitz einer Reihe von großen, dornigen Knochenschildern längs jeder Rückenseite, welcher diese Art auszeichnet, scheint doch nicht ausreichend, sie nach dem Vorgange von Lütken (1. c. 1876, p. 380) unter dem von Kröyer aufgestellten Gattungsnamen Icelus von der vorigen Art (C. uncinatus) zu trennen. Auch betrachtet Kröyer beide Arten als zur Gattung Icelus gehörig. Trotzdem auch Collett (1. c. 1880, p. 34) Lütken gefolgt ist und die eine Art als Centriäermichthys, die andere als Icelus aufführt, während bei den Amerikanern (Goode & Bean, Jordan & Evermann, Garman) die Namen Artediellus und Icelus angenommen worden sind, so haben doch die neueren europäischen Forscher Smitt, Lönnberg und Knipowitsch beide Formen zu einer Gattung mit dem Namen Centridermicldhys gestellt. C. hamatus ist cirkumpolar und besitzt eine außerordentlich weite Verbreitung. Bei Spitzbergen und Grönland ist die Art häufig ; sie wurde sowohl östlich von Grönland wie an der Westküste in der Baffinsbai und nördlich bis zur Discovery-Bay (81 ° 41' n. Br.) beobachtet. Die Norske Nordh avs-Expedition fing sie bei Jan Mayen, der Ingolf nördlich von Island, die Dijmphna im Karischen Meer, die Vega an der sibirischen Küste bei der Taimyr-Halbinsel. Knipowitsch erwähnt sie als sehr selten von der Murmanküste und dem Weißen Meer. Nach Jordan und Gilbert kommt sie auch an den Küsten von Alaska (Bristol- Bay) vor. An der Ostküste von Nordamerika soll man sie von Labrador bis Cap Cod (Jordan & Evermann, p. 1913), an den skandinavischen Küsten entlang südwärts bis ins Skagerrak und nach Bohuslän verfolgen können. Von der letztgenannten Lokalität hat sie Malm unter dem Namen Icelus furciger beschrieben. In dem Material der Helgoland-Expedition fand ich 16 Exemplare dieses kleinen Cottoiden, die von verschiedenen Fundorten östlich und nördlich von Spitzbergen stammen. Hier folgt ein Verzeichnis dieser Fänge: 8o E. EHRENBAUM, Journ.- No. Ort Tiefe in m Grund -* Stor-Fjord 65 p 1 rj von 58 mm 9 Halbmond-Insel 90 blauer Lehm mit Steinen ' ? „ 49 und 57 mm 13 Ross-Insel 85 blauer Mud und roter Lehm mit Steinen 2 3 ., 39 und 42 „ "4 Cap Platen 40 Mud mit Steinen und mit Algen * 3 „ 63 und 65 „ 15 Südteil der Hinlopenstraße 80 Mud mit kleinen Steinen 1 ? * 4 l mm 2; Südlich der Jena-Insel 65 blauer Schlick mit Steinen und Schill * ? „ 33 und 51 „ 32 Nördl. der Jena-Insel 40 Steine mit Algen 2 3 » 3° und 31 „ 36 Ostseite von Nordostland 66 blauer Mud mit Steinen 1 3 » 57 mm, t J von- 81 mm 38 12 Ml. nördlich der Charles XH-Insel 195 große Steine 1 3 „ 43 1» W Ryk-Ys-Inseln 60— 80 kleine Steine mit Schill ■ 3 » 5 1 >■ Außerdem wurden im Hornsund in Südspitzbergen pelagisch (Plankton Journ.-No. 47) am 20. Juni 2 Jungfische von 20 und 25 mm Länge gefangen, welche sehr wahrscheinlich zu C. hamatus gehören. Die wohl ausgebildeten Flossenstrahlen zeigten die für C. hamatus giltigen Zahlenverhältnisse, ID: 9 HD: ig A: 15 P: 17 — 18. Pigment war mit Ausnahme einiger weniger schwarzer Flecke im Peritoneum und einiger Punkte längs der Basis der Anale kaum sichtbar. Auf dem Kopfe standen jederseits über der Otocyste 2 stumpfe Dornen. Auf der Olga-Fahrt wurden nur einmal, nämlich am Nordeingang des Prinz-Karl-Vorlandsundes (auf 36—140 m Tiefe, Schlick mit kleinen Steinen), mit der Kurre 2 Exemplare von C. hamatus gefangen, ein 2 von 80 mm und ein 3 von 65 mm. Daher scheint derselbe in Westspitzbergen weniger häufig zu sein als im Osten. Aus Zählungen an 11 Individuen verschiedener Herkunft und verschiedenen Geschlechtes von 39-80 mm Länge ließ sich folgende Flossenformel ableiten: ID: (7) 8—9 HD: (17) 18—20 A: 14—15 P: (15) 16—18. Gen. Triyloi)s Rhdt. *Triglops pingeli Rhdt. Triglops pingelii, Reinhardt, Kgl. D. Vidensk. Selsk. Nat. Math. Afh., Deel 7, „ pleurostictus, Cope, Proc. Acad. Nat. Sc. Philad. (1865), p. 81. ? ., beani, Gilbert, XIX. Rep. TL S. Fish. Comm, p. 426, tab. 28 (1895). p. 114 u. 118 (1838). Collect, Norsk. Nordh.-Exp., p. 38, tab. 1, fig, 9—10 (1880). Smitt. Scand. Fishes, I, 167, fig. 51 (1893). Goode & Bean, Oceanic Ichthyol., p. 268, fig. 256 (1896). Seitdem Tr. pingeli zunächst durch Reinhardt bei Grönland beobachtet worden war, sind auch eine große Zahl anderer Orte seines Verbreitungsgebietes bekannt geworden, wonach diese Art als cirkumpolar angesehen werden kann. Es seien hier folgende genannt: Jan Mayen (Norske Nordh.-Exped.), Spitzbergen (Norske Nordh.-Exped. und neuere schwedische Expeditionen), Murmanküste (Knipowitsch), Ostküste von Nordamerika von Cap Cod bis Grönland (nordwärts bis Franklin-Piercebay). An den norwegischen Küsten wurde Tr. pingeli wiederholt beobachtet, so z. B. bei Vadsö, Hammerfest, Tromsö, Lofoten, Christiansund etc., sehr merkwürdig ist aber, daß er sogar im Kattegat einmal gefangen wurde (cf. Smitt 1. c). Smitt giebt auch an, daß er in dem Material der Vega-Expedition 3 Exemplare fand, welche in 15 — 30 Faden Tiefe bei der Winterstation der Vega und in der Beringstraße gefangen waren, und da auch Jordan und Gilbert (p. 713) ihn von Alaska angeben, so kann man wohl unbedenklich den später von Gilbert (1895, 1. c.) beschriebenen Tr. beani, welcher nördlich und südlich der Aleuten-Inseln sowie in Bristol-Bay sehr häufig Die Fische. Sl gefangen und südlich bis zum Puget-Sound beobachtet wurde, als identisch mit der vorliegenden Art ansehen, zumal der genannte Autor ihn als pacifischen Repräsentanten des atlantischen Tr. pingeli bezeichnet, und zumal die von ihm hervorgehobenen Unterschiede einschließlich der besonders betonten abweichenden Färbung des $ nicht schwerwiegend genug erscheinen, um mehr als Rassencharaktere zu bezeichnen. Lebt in Tiefen von 10 — 150 Faden. Smitt und nach ihm auch Lönnberg bezeichnen nach den bis dahin vorliegenden Angaben den Tr. pingeli als eine bei Grönland, Spitzbergen etc. ziemlich seltene Art. Demgegenüber ist bemerkenswert, daß dieselbe sowohl auf der Helgol and- Fahrt wie auf der Olga-Expedition zu den häufigst ge- fangenen Fischen gehört, mithin rings um Spitzbergen und die Bären-Insel nicht selten genannt werden kann. Auf der Olga-Fahrt wurden mit der Kurre größere Mengen von 70—147 mm Länge gefangen. Die Helgoland-Expedition fing Tr. pingeli an folgenden Orten : Journ. - No. Ort Tiefe in m Bodenbeschaffenheit 3 14 19 21 2" 37 Stor-Fjord Cap Platen (Nord-Ostland) .Mitte der Wijde-Bay Mitte des Eisfjordes Jena-Insel NO. von der Großen Insel 52 40 1 12 210 — 240 65 95 gelber Mud mit Steinen Mud und Steine mit Algen blauer Mud mit Steinen » n »j »1 >> n 1» ii gelber Schlick mit Steinen 1 cJ 72 mm 3 Indiv. 56, 60, 6; mm 1 5 68 mm, 1 $ 91 mm 5 100 mm j 54 mm 5 9; mm Außerdem wurde ein offenbar hierher gehöriger Jungfisch von ca. 18 mm Länge am 20. Juli im Hornsund (Journ.-No. 49 des Plankton-Journals) erbeutet. Die Brustflossen desselben waren groß und reichten über den After hinaus nach hinten, der Kopf langgestreckt mit jederseits 2 Dornen über der Otocyste. Schwarzes Pigment war spärlich vorhanden und beschränkte sich auf das Peritoneum und die Basis der Analflosse. Die Flossenformel war D: 9 -f- 25 A : 23 P: 17. Gen. Cottus L. * Cottus scorpius L. Cottus scorpius, Lin., Syst. nat., ed. XII, T. I, 452 (1766). „ groenlandicus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., IV, 156 (1829). „ mitchillii, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., IV, 188 (1829). „ porosus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., VIII, 498 (1831). Acanthocottus variabilis, Ayres, Boston Journ. Nat. Hist., IV, Pt. 2 (1842). „ labradorieus, Girard, Boston Journ. Nat. Hist., VI, 248, tab. 7, fig. 3 (1850). ocellatus, H. R. Stober, Boston Journ. Nat. Hist., VI, 253 (1850). Cottus glacialis, Richardson, Last Arct. Voy. Belcher, II, 349, tab. 23 (1855). Acanthocottus mucosus, Ayres, Proceed. Cal. Acad. Nat. Sei., 1854, p. 12. Myoxocephalus scorpius, M. groenlandicus, Jordan & Evermann, Fishes of Nordamerica, p. 1974 (1898). Malmgren, Om Spitzbergens Fiskfauna, p. 495 (1865). Lütken, Bidr. t. nord. Ichthyographi, I, 370 (1876). Smitt, Scand. fishes I, 180 (1893). Seitdem durch Malmgren (1. c.) die Synonymik dieser Art klargestellt und namentlich auch der C. groenlandicus als eine nordische Varietät erkannt wurde, die außer in Grönland besonders im arktischen Teil und an der Ostküste von Nordamerika vertreten ist, gelingt es, über die Variabilität und die Ver- breitung dieser Art eine Vorstellung zu gewinnen. Die nordischen Meere sind die eigentliche Heimat dieses Fisches und zwar nur die Küstengewässer und nur das Salzwassergebiet. Fauna Arctica, Bd. IL 82 E. EHRENBAUM, Er kommt in Europa südwärts nur bis zur französischen Westküste, in Amerika bis Cap Hatteras vor, doch zeigen die Formen im südlichen Teil des Verbreitungsgebietes die Tendenz zur Degeneration, wie Day meint, und die Annäherung an die C. bubalis-Gruppe, wie Smitt es bezeichnet. Nordwärts aber dringt C. scorpius überall bis in das Gebiet des ewigen Eises vor und ist im eigentlichen Sinne cirkumpolar. Von Grönland und Spitzbergen ist sein Vorkommen längst bekannt, Knipowitsch erwähnt ihn vom Weißen Meer, der Murmanküste und Nowaja Semlja. Die alten Beobachtungen von Pallas haben durch die Er- gebnisse der Vega-Fahrt eine Bestätigung erfahren ; danach kommt er auch an der sibirischen Küste bis zum äußersten Osten vor. Auch aus dem Eismeer nördlich von Amerika (Baffinsbai und Northumberland-Sund) wird sein Vorkommen erwähnt ; nur im pacifischen Gebiet scheint er zu fehlen. Jedoch treten hier einige nahe verwandte Formen, wie C. jaok und C. polyacanthocephalus an seine Stelle, die nach einigen Autoren weniger die Bedeutung eigener Arten als vielmehr die von Lokalformen von C. scorpius haben. Unter dem von Römer und Schaudinn bei Spitzbergen und an der Murmanküste gesammelten Material befinden sich mehrere Cottus scorpius, zum Teil von bedeutender Größe : Journ.- No. Länge in mm Fundort Tiefe in m Grund Flossenformel 5 143 Stor-Fjord am Cap Blanck 65 p ID 9 HD 15 A 12 P 17/17 5° 64 11 Meil. südl. der Hoffnungs-Insel 60 gelber Schlamm mit Steinen 9 17 12 17/17 54 252 200 175 200 Murmanküste, Port Wladimir 0—45 felsig mit roten Algen 10 16 13 17/17 10 16 13 16/16 10 15 13 16/16 9 16 12 16/17 Auch eine vermutlich hierher gehörige Larve von 10,5 mm Länge wurde gefangen, und zwar am 25. Juni zwischen der Hoffnungs-Insel und dem Südcap von Spitzbergen (Journ.-No. 28 des Plankton-Journals). Bemerkenswert an ihr war die für gewisse Entwickelungsstadien von C. scorpius charakteristische dunkle Pigmentzone im Schwanzteil hinter dem After. Cottus polyacanthoceplialus Pall. Cottus polyacanthocephalus, Pallas, Zoogr. Rosso- Asiat., III, 133 (1811) (nicht Kner). Myoxocephalus polyacanthocephalus, Jordan & Evermann, Fishes of Nordaraerica, p. 1976 (1898). Eine schon von Pallas bei den Aleuten beobachtete, im Nordpacific überall häufige Form von sehr bedeutender Größe — I '/« bis 2V2 Fuß l an g — die von Alaska bis Kamtschatka, südwärts bis zum Pugetsund und nordwärts bis Cap Lisburne im nordamerikanischen Eismeer beobachtet ist. Cottus jaok (Cuv. & Val.) Cottus jaok, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., IV, 172 (1829). „ polyacanthocephalus, Kner, Sitzb. Akad. Wiss. Wien, LVIII, 21 (1868), tab. 4, fig. 11 (nicht Pallas). „ humilis, Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., IV, 149, 1881. „ taeniopterus, Bean a. Bean, Proc. U. S. Nat. Mus., 1896, p. 3JS4 (nicht Kner). Myoxocephalus jaok, Jordan & Gilbert, Rept. furseal. invest, 1898. Gehört ebenso wie der vorige zu den großen Cottus-Arten des Beringsmeeres und ist einer der häufigsten und charakteristischsten Bewohner der nordpacifischen Gewässer, der nicht nur deswegen, sondern auch wegen mannigfacher Uebereinstimmung im Körperbau als pacifischer Vertreter von C. scorpius an- gesehen werden kann. Er wird 30 — 45 cm lang und spielt gleich dem vorigen eine sehr wichtige Rolle als Gegenstand der Fischerei im Beringsmeer und im Ochotskischen Meer bis zur Amurmündung in flachem Wasser, nordwärts bis Pt. Belcher im Arktischen Ocean. Die Fische. 83 Cottus bubalis Euphr. Cottus bubalis, Euphr., Vet. Akad. Handl., 1786, p. 65, tab. 3, fig. 2 und 3. Smitt, Scand. fishes, p. 187, pl. 7, fig. 2 und 3 (1893). Diese an den nordeuropäischen Küsten so sehr gemeine Form, welche südwärts bis zur spanischen Biscayaküste vorkommt, verbreitet sich längs der skandinavischen Küsten auch bis in den Polarkreis. Smitt erwähnt ihr Vorkommen von der Halbinsel Kola nahe der norwegischen Grenze, Knipowitsch von der Murmanküste. Von anderen Küsten des arktischen Gebietes ist sie nicht sicher bekannt (auch von Grön- land zweifelhaft) und in den amerikanischen Gewässern scheint sie ebenfalls zu fehlen. Cottus scorpioides Fabr. Cottus scorpioides, Fabr., Fauna groenl., p. 157 (1780). Cottus pacliypus, Günther, Catal. fish., II, 161 (1860). Myoxocephalus scorpioides, Jordan & Evermann, Fishes of N. America, II, 1973 (1898). Lütken, Nordisk Ichthyogr., II, 366 (1876 1. Eine bei Grönland nicht seltene dem C. scorpius sehr nahestehende Art, welche auch im arktischen Nordamerika, Cumberland-Golf, (Pt. Leopold etc.) gefunden wurde, aber sonst nicht beobachtet ist. Cottus platycephalus Pall. Cottus platycephalus, Pallas, Zoogr. Rosso-Asiat, III, 135 (1811). Megalocottus platycephalus, Gill, Proc. Ac. Nat. Sei. Philad., 1861, p. 166. Cottus taeniopterus, Kner, Sitzber. Akad. Wiss. Wien, LVIII, 18, 1868, tab. 14, fig. 10 (nicht von Bean). Smitt, Scand. fishes, p. 181, fig. 53 (1893). Jordan & Evermann, Fishes of N. America, II, 1987 (1998). Kommt besonders im westlichen Teile des Beringsmeeres und im Ochotskischen Meer bis zur Amur- mündung vor. Die von Smitt (1. c.) abgebildete Form, deren Zugehörigkeit zu dieser Art nicht vollkommen sicher ist, wurde von der Vega bei Najtschkaj, dem äußersten Nordosten von Sibirien, erbeutet. Cottus laticeps Gilbert Cottus taeniopterus, Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., 1881, p. 248 (nicht von Kner). Acanthocottus laticeps, Gilbert, Rept. U. S. Fish Comm. f. 1893 (1895), p. 422, pl. 2 u. 27. Megalocottus laticeps, Scofield in Jordan & Gilbert, Rept. furseal investig. (1898). Jordan & Evermann, Fishes of N. America, II, 1988 (1898). Der vorigen sehr ähnliche Art, welche vorzugsweise im östlichen Teile des Beringsmeeres vorkommt, von der Mündung des Nushagak River (nördlich der Halbinsel Alaska) bis Port Clarence und nach Bean (1. c.) auch bei Pt. Belcher im nordamerikanischen Eismeer beobachtet ist. Cottus axillaris Gill. Boreocottus axillaris, Gill, Proc. Acad. Nat. Sei. Philad., 1859, p. 166. Cottus axillaris, Jordan & Gilbert, Synopsis, p. 706 (1883). Myoxocephalus axillaris, Scofield, in Jordan & Gilbert, Rept. furseal investig., 1898. Im nördlichen Eismeer, der Beringsstraße und im Beringsmeer beobachtet. Cottus quadricomis L. Cottus quadricornis, Lin., Syst. nat., ed. X, p. 264 (1758). Cottus hexaeornis, Richabdson, Franklin's Journal, 1823, p. 726. 11* 84 E. EHRENBAUM, Acanthocottus labradoricus, Girard, Boston Journ. Nat., Hist. VI, 1850, p. 247, pl. 7, fig 3. Cottus labradoricus, Günther, Cat. of fishes, II, 163 (1860). Oncocottus quadricornis, Jordan & Evermann, Fishes of N. America, II, 2001 (1898). Oncocottus hexacomis, Scofield, in Jordan & Gilbert, Rep. furseal investig. (1898). Lütkbn, Nord. Ichthyogr., I, 375 (1876). Smitt, Scand. fish., p. 175, pl. 6 und 7 (1893). Eine außerordentlich weit verbreitete cirkumpolare Cottus- Art, deren Identität mit C. hexacomis Richardson von den europäischen Autoren als sicher angesehen , von den amerikanischen auch nur zweifelnd bestritten wird. Die Unterschiede sind jedenfalls geringer als zwischen dem typischen C quadricornis und seiner aus dem Ladogasee, der Newa, dem Wettern- und Wenernsee bekannten Süßwasser-Zwergform. Bekanntlich ist die eigentümliche Verbreitung von G. quadricornis, sein Vorkommen im östlichen Teile der Ostsee und in den oben genannten süßen Gewässern sowie im Weißen Meer, und sein Fehlen in der westlichen Ostsee, in der Nordsee und an der Westseite von Skandinavien von Loven unter anderem benutzt worden , um einen ehemaligen Zusammenhang der östlichen Ostsee mit dem Weißen Meer zu konstruieren. Cottus quadricornis bietet aber auch sonst in seiner Verbreitung manches Auffallende. An den britischen Küsten ist er äußerst selten, ebenso, wie es scheint, an der Westküste von Grönland 1 ), während er an der Ostküste schon von der deutschen Nordpolexpedition 1869 — 70 gefangen wurde. In Spitzbergen ist er bisher nicht gefunden, wohl aber, wie erwähnt, im Weißen Meer, an der Murmanküste und im Karischen Meer; an letzterem Orte (Jugorsche Straße) sowie an den sibirischen Küsten ist er neuer- dings von der Vega-Expedition gefunden worden, nachdem schon Pallas seine Verbreitung an diesen Küsten bis nach Kamtschatka und auch in den sibirischen Seen (Baikal) nebst deren Abflüssen festgestellt hatte. Im Beringsmeer wurden nur im nördlichen Teile (Pt. Clarence) einige kleine Exemplare beobachtet ; dagegen sind von der amerikanischen Eismeerküste zahlreiche Fundorte bekannt geworden von Point Barrow Herschel-Insel (Scofield), Kupferminenfluß (Richardson) bis zur Labradorküste (Girard), und nordwärts bis Dumbell Harbour unter 82 l / 2 ° n. Br. Somit erreicht C. quadricornis, wie Günther sagt, die höchste Breite, in der überhaupt Salzwasserfische beobachtet sind. Gen. Gymnocanthus Sw. * Gymnocanthus ventralis (C. & V.) Cottus gobio, Fabr., Fauna groenl., p. 159 (1780). Cottus tricuspis, Reinh., Vid. Selsk. Naturv. Math. Afh. Kbhvn., Deel V 1 1832), Overs. p. LH. Gymnocanthus ventralis, Swainson, Nat. Hist. Fish. Amph. Rept, II, 271 (1839). Phobetor tricuspis, Kuöyer, Naturh. Tidskr., 2. R. I, 263 (1844). Acanthocottus jiatris, H. R. Storer, Bost. Journ. Nat. Hist., VI, 250, pl. 7 (1850). Cottus Fabricii, Girard, Proc. Anieric. Assoc. Adv. Sei., II, 41 1 ( 1850). Gymnacanthus patris, Gill, Proceed. Ac. Nat. Sei. Philad., Suppl., p. 42 (1861). Phobetor ventralis, Malmgr., Oefvers. Vet.-Akad. Förh , 1867, No. 5, p. 259 (1867). Gymnacanthus tricuspis, Gill, Rep. U. S. Com. Fish, and Fisheries 1871/2, p. 800 (1873). Cottus ventralis, Collett, Christiania Vidensk. Selsk. Forh., 1878, No. 14, p. 15 (nicht von Cut. i\; Val. . Gymnacanthus pistilliger, Bean, Bull. U. S. Nat. Mus., No. 15, p. 127 (1879). ? Gymnacanthus galeatus, Bean, Proc. U. S. Nat. Mus., IV, 153 (1881). Phobetor pistilliger, Lilljeborg, Sveriges och Norges fauna, Fiskarne, I, 118 (1891). Gymnocanthus ventralis, Smitt, Scand. fishes, I, 160, fig. 46 (1893). Jordan & Evermann, Fishes of N. America, II, 2008 (1898j. Lönnberg, Fishes, Swed. Arct. Exped. 1898 (1899). 1) Jordan und Evermann (1. c. p. 2003) erwähnten ein kleines Exemplar von Arctic-Bay an der Westküste von Grön- land, welches sie von Prof. D'ARCY W. THOMPSON erhielten. Die Fische. 85 Die Gattung Gymnocanthus steht Cottus sehr nahe, unterscheidet sich aber von letzterer dadurch, daß Zähne nicht nur auf den Gaumenbeinen, sondern auch auf dem Vomer fehlen. Aeußerlich sind die Angehörigen dieser Gattung ohne weiteres durch die außerordentliche Größe des an der Spitze drei- teiligen obersten Präoperculardornes kenntlich. Smitt (1. c.) hat festgestellt, daß die von Pallas be- schriebene sibirische Form Cottus pistilliger mit der vorliegenden nicht identisch ist, obwohl Lütken und mit ihm zahlreiche andere Autoren dies angenommen haben. Infolgedessen läßt sich das Verbreitungs- gebiet von G. ventralis nicht genau abgrenzen, da es bisweilen zweifelhaft ist, ob der Beschreibung diese Form oder die verwandte G. pistilliger zu Grunde gelegen hat. Sicher ist, daß G. ventralis in der Umgebung von Spitzbergen und der Bären-Insel einer der häufigeren Küstenfische ist, und nach Norden zu scheint er, wie Lönnberg (1. c. p. 7) bemerkt, den Cottus scorpius an Häufigkeit zu übertreffen. Auch an den grön- ländischen und sibirischen Küsten ist er anzutreffen, ebenso an der Murmanküste, wo ihn Knipowitsch auch in stark versüßtem Wasser fand, an der Westküste von Nowaja Semlja, gelegentlich auch im äußersten Norden von Norwegen. Andererseits findet er sich bei Island und an den Küsten Grönlands, wo er gegen Cottus scorpius an Häufigkeit zurücktritt, ferner an der nordamerikanischen Küste südwärts bis zur Fundy-Bai nordwärts bis Labrador, der Hudsonsbai und im Wellington-Kanal. An den Küsten der Halbinsel Alaska und des östlichen Asiens scheint er zu fehlen ; vielleicht tritt hier der verwandte G. pistilliger an seine Stelle. Smitt ist allerdings der Meinung , daß der durch Bean von Unalaska beschriebene G. galeatus Bean, der offenbar dem G. ventralis noch näher steht als dem G. pistilliger, mit ersterem zu identifizieren sei, doch haben die amerikanischen Autoren im Gegensatz hierzu G. galeatus als besondere Art aufrecht erhalten. Auf der Helgoland-Fahrt wurden nur 2 Exemplare von G. ventralis erbeutet, ein kleineres von 37 mm Länge in einer Tiefe von 210—240 m in der Mitte des Eisfjords (Westspitzbergen) und ein größeres von 144 mm Länge in 60 m Tiefe ca. II Meilen südlich der Hoffnung-Insel (Ostspitzbergen, Journ.-No. 21 und 50). Außerdem wurde ein Jungfisch von 15 mm Länge am 19. Juli im Hornsund gefangen (Journ.-No. 45 des Plankton-Journals). Derselbe ließ bereits die Flossenformel D : 11 -|- 15 A : 17 P : iq erkennen. In der Pigmentierung waren die Charaktere der Cottiden-Larve ausgeprägt, namentlich ein sehr dunkles Peritoneum. Die Brustflossen waren groß und über den After hinausragend, letzterer um ein Drittel der Körperlänge von der Kopfspitze entfernt. Auf der Olga-Expedition wurden an verschiedenen Punkten von Westspitzbergen recht erheb- liche Mengen dieser Art mit der Kurre gefangen, die anscheinend größte Zahl (das Journal enthält nur die Notiz ,,viel") unweit des Südcaps von Spitzbergen in 70 m Tiefe, Grund steinig und grober Sand. Gymnocanthus pistilliger (Pall.) Cottus pistilliger, Pai.l., Zoogr. Ross. Asiat., III, p. 143, pl. 20 (1811). „ ventralis, C. cephaloides, Cüv. & Val., Hist. nat. poiss., IV, 194 (1829). Elaphocottus pistilliger, Sauvage, Nouv. Archiv. Mus., 1878, p. 142. Gymnocanthus pistilliger, Smitt, Hist. Scand. fishes, I, 161, flg. 47, 48 (1893). Gilbeet, Rep. U. S. Fish Comrn. f. 1893. p. 424 (1895). Jordan & Evekmann, Fishes of N. America, II, 2006 (1898). Smitt (1. c.) hat mit Hilfe von Material, das die Vega-Expedition von Nordost-Sibirien mitgebracht hat, festgestellt, daß, wie erwähnt, die von Pallas aus Sibirien beschriebene Form Cottus pistilliger nicht mit der vorigen (G. ventralis) identisch ist; er fand die von Pallas erwähnten klöpfel- oder spatei- förmigen Hautanhänge mit schwarzem Stiel und weißem Kopf, welche sich auf dem Abdomen des <$ unter den Brustflossen vorfinden, und giebt auch einige andere charakteristische Unterscheidungsmerkmale an, 86 E. EHRENBAUM, unter denen die sehr langen, bis weit über den Ansatz der 2. Rückenflosse und Afterflosse nach hinten reichenden Brustflossen besonders erwähnenswert sind. Bezüglich der Verbreitung dieser Form lässt sich mit Sicherheit nur sagen, daß sie in der Kara-See und im sibirischen Eismeer vorkommt; westlich von Nowaja Semlja, im Bereich des Atlantic, scheint sie zu fehlen. Dagegen dehnt sich ostwärts ihr Verbreitungsgebiet über die pacifischen Küsten aus, einerseits über Kamtschatka bis nach Nordjapan, andererseits über die Küsten der Halbinsel Alaska und das nord- westliche Britisch-Amerika. In Bristol-Bay im Beringsmeer wird sie sogar als häufig bezeichnet. Gymnocanthus galeatus Bean G. galeatus, Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., IV, 153 (1881). Gilbert, Rep. U. S. Fish Comm. f. 1893, p. 426 (1895). Joedan & Evermann, Fishes of N. America, II, 2010 (1898). Eine zuerst bei Unalaska, später auch bei St. Paul, den Aleuten, Pribilof-Inseln und Point Barrow im nördlichen Eismeer beobachtete Art, die, wie oben erwähnt, nach Ansicht mancher Autoren mit G. ventralis zu identifizieren ist, nach Jordan und Evermann aber als besondere Art aufrecht zu erhalten ist. Gen. Cottunculus Coll. Cottuneulas microps Coll. Cottunculus microps, Collett, Vid. Selsk. Forh. Christ. 1874 Tillägsb., p. '20, tab. 1, fig. 1—3 (1874). Collett, Norske Nordh.-Exped., Fiske, p. 18, pl. 1, fig. 5 — 6 (1880). Smitt, Scand. fishes, p. 158, fig. 45 (1893). Goode & Bean, Oceanic Ichthyol., p. 269, fig. 257 und 261 (1896). Lütken, Ingolf Exped., p. 32 (1898). Die Gattung Cottunculus, welche durch das Vorhandensein einer einzigen langgestreckten Rückenflosse sowie durch den Mangel einer Bewaffnung auf den Kiemendeckeln deutlich von den Zugehörigen der Gattung Cottus unterschieden ist, wurde von Collet nach einem sehr kleinen (15 mm lang) auf der Höhe von Hammerfest in 200 Faden Tiefe erbeuteten Fischchen zuerst beschrieben. Seitdem sind Individuen der Art C. microps wiederholt gefangen, aber niemals häufig und durchweg in großen Tiefen. Die Norske Nordhavs-Expedition brachte 3 Individuen von 93 — 175 mm Länge, welche halbwegs zwischen Norwegen und der Bären-Insel und bei Spitzbergen bis zum 80 ° n. Br. und in 349—839 m Tiefe gefangen wurden. Ferner wurden wiederholt Individuen im Trondhjemsfjord, auf der Westseite von Grönland und eins auf der „Knight Erranf'-Expedition (1880) in dem kalten Tiefen wasser zwischen Schottland und den Färöer in 540 Faden Tiefe erbeutet. Außer den beiden letztgenannten liegen in der gemäßigten Zone zahlreiche Fundorte, welche auf den Fahrten der amerikanischen Schiffe „Blake", „Fish Hawk" und „Albatross" (Oceanic Ichthyol., p. 270) zwischen 31 und 42 ° n. Br. und 65— 70 ° w. L. beobachtet wurden. Die NoRDENSKiüLD'sche Expedition (1883) und die schwedische (1900) beobachtete den Cottunculus auf der Ostseite von Grönland in 130 Faden Tiefe. Von der dänischen Ingolf-Expedition erwähnt Lütken 8 Exemplare von 30—170 mm Läns:e, welche nördlich der Färöer, nördlich und westlich von Island und auf der Westseite von Grönland in Tiefen von 293 — 679 Faden gefangen wurden. Die schwedische Expedition unter Nathorst (1898) fing 1 Exemplar zwischen Norwegen und der Bären-Insel auf 410 m Tiefe. Auf der deutschen Olga-Expedition wurde ein 190 mm großes ? mit der Kurre auf Schlick mit Sandgrund in 175 m Tiefe, ca. 25 Meilen WSW. von der Bären-Insel gefangen. Dieses Exemplar gehört zu den größten bisher erbeuteten Vertretern dieser Art und wurde in verhältnismäßig geringer Tiefe angetroffen. Die Fische. 87 Cotttmculus torvtis Goode Cottunculus torvus, Goode, Proc. U. S. Nat. Mus., III, 479 (1881). Cottus thompsonii, Günther, Proceed. Roy. Soc. Edinburgh, XI, 679 (1882). Cottunculus thompsonii, Günther, Challenger Report, XXII, 61, pl. 9, fig. B (1887). Lütken, Bidr. nord. Ichthyogr., VII, 28 (1891). Lütken, Ingolf-Exped. ichthyol. udbytte, p. 33 (1898). Diese zuerst auf der Knight Errant-Fahrt in der Tiefe (535 Faden) zwischen Schottland und den Färöer aufgefundene Cottunculus - Art ist später von amerikanischen Schiffen wiederholt in der Tiefe des Atlantic gefangen worden. Vaillant erwähnt aus dem Material der Talisman -Expedition 9 Exemplare von 35—146 mm Länge, welche in 1139 und 1495 m Tiefe vor der westafrikanischen Küste (Sudan) in ca. 20 ° n. Br. gefangen wurden. Im arktischen Gebiet ist sie bisher nur vereinzelt beobachtet, nämlich an der westgrönländischen Küste in der Davisstraße unter 66° 49' n. Br. auf 235 Faden Tiefe, Sand und Schlickgrund, von dem dänischen Schiff Fylla unter Kapitän C. F. Wandel (vgl. Lütken, Nordisk Ichthyographi 1. c). Auf der Ingolf-Expedition wurde 1 Exemplar von 184 mm Länge in der Dänemark- straße südwestlich von Island auf 912 Faden Tiefe erbeutet. Cottunculus inermis Vaill. Cottunculus inermis, Vaillant, Exped. scientif. d. Travailleur et du Talisman, Poissons, p. 365, pl. 28, fig. 2 (1888). Lütken, Ichthyol. Udbytte Dansk Ingolf Exped., II, 1, p. 33 (1898). Diese seltene, zunächst vom Talisman an der afrikanischen Küste an ähnlichen Orten wie die vorige (930—1495 m Tiefe) beobachtete Art, welche von Vaillant beschrieben ist, wurde neuerdings von der dänischen Ingolf-Expedition auch im Norden gefangen und zwar nördlich und nordöstlich von Island an 3 Fundorten auf 729—957 Faden Tiefe in 4 Exemplaren von 50 — 150 mm Länge. Von amerikanischer Seite scheint diese Art bisher nicht beobachtet zu sein ; Goode und Bean (Oceanic Ichthyol., p. 525) halten sie irrtümlich für identisch mit Cottunculus microps. Gen. Hemitripterus Cuv. Semit ripterus atnericanus (Gmelin) Scorpaena americana, Lin., Syst. nat., ed. XIII, p. 1220 (1788). Cottus acadian, Pennant, Arctic Z00L, III, 371 (1792). „ hispiäus, C. tripterygius, Bloch & Schneider, Syst. Ichth., p. 63 (1801). Hemitripterus americanus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., IV, 268 (1829). ,, acadianus, Storer, Hist. fish. Mass., p. 35 (1867). An den nordatlantischen Küsten von Nordamerika von New York bis Labrador nicht selten, wahr- scheinlich auch an der Küste von Alaska, von wo er als H. cavifrons Lockington (Proc. Acad. Nat. Sei. Philad., 1880, p. 233) beschrieben ist. Farn. Triglinae. Gen. Trigla Art. Trigla gumardus L. Trigla gumardus, T. Jiirundo, Lin., Syst. nat., ed. X, T. I, p. 301 (1758). euculus, Bloch, Fische Deutschi., Teil II, p. 124, tab. 59 (1783). „ milvus, Lacep, Hist. nat. poiss., III, 340 u. 362 (1798—1803). blochii, Kröter, Danm. Fiske, I, 101 (1838). Smitt, Scand. fishes, p. 197, pl. 11, fig. 1 (1898). 88 E. EHRENBAUM, Der gewöhnliche graue Knurrhahn findet sich im Mittelmeer und im Adriatischen Meer und ver- breitet sich an den europäischen Küsten von Spanien bis zum äußersten Norden Norwegens und bis Island. In der Ostsee findet er sich namentlich im westlichen Teil bis Rügen, ist aber auch noch nordöstlich von Bornholm bis zur Blekingeküste beobachtet worden. Knipowitsch berichtet sogar von einigen an der Murmanküste gefangenen Exemplaren. Trigla lucerna Willughby Lucerna Venetorum, Willughby, Hist. pisc, ed. Raji, p. 280—81 (1686;. Trigla lucerna, Lin., Syst. nat., ed. X, T. I, 301 (1758). „ hirundo, Bloch, Naturg. Fische Deutschi., Teil II, 126, tab. 60 (1783). „ laevis, Montagu, Mem. Wem. Nat. Hist. Soc, II, 455 (1818). „ poeciloptera, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., IV, 47 (1829). „ corax, Bonaparte, Fauna ItaL, pesci, Fase. X, 52, tab. 94, fig 1 (1832 — 42). nigripes, Malm, Förh. Skand. Naturf. Möte Stockholm 1863, p. 410 (1865). Smitt, Scand. fishes, p. 200, fig. 57 (1893). Die Verbreitung dieses roten Knurrhahns reicht nördlich nur bis zu den Lofoten, doch ist er in den skandinavischen Gewässern überhaupt selten. Im Kattegat und in der westlichen Ostsee wurde er bisweilen beobachtet. In der Nordsee und in den weiter südlich gelegenen Gewässern, besonders im Mittelmeer, ist er häufig. Vielleicht reicht sein Verbreitungsgebiet sogar bis zum Cap der guten Hoffnung. Farn. Agonidae. Gen. Agonus Schneid. *Agonus decagonus Schneid. Cottus cataphractus, Fabr., Fauna groenlandica, p. 155 (1780) (nicht Linne.) Agonus decagonus, Bloch & Schneider, Syst. Ichthyol, I, 105, pl. 27 (1801). Aspidophorus decagonus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., IV, 223 (1829). spinosissimus, Kröyer, Naturh. Tidsk., 2. Räkke, I, 250 (1844). „ malarmoides, Deslongchamps, Mem. Soc. Linn. d. Normandie, IX, 167 (1853). Agonus spinosissimus, Günther, Cat., II, 214 (1860). Leptagonus spinosissimus, Gull, Proc. Ac. Nat. Sei. Philad., XIII, 167 (1861). Brachyopsis decagonus, Jordan & Gilbert, Synopsis fishes N. A., p. 727 (1883). Podolhecus decagonus, Jordan, Catal. fishes N. America, p. 114 (1887). Leptagonus decagonus, Jordan & Everman, Fishes of N. America, II, 2052 (1898). Lütken, Nord. Ichthyogr. I, 381 (1876). Collett, Norske Nordh.-Exped. Fiske, p. 44, pl. 2, fig. 11 — 12 (1880). Smitt, Scand, fishes, p. 205, fig. 59 (1893). A. decagonus ist eine arktische Form, welche hauptsächlich in tiefem und kaltem Wasser gefunden worden ist, zuerst in Grönland, später bei Island, im nördlichen Norwegen (Finmarken), bei der Bären-Insel und Spitzbergen in Tiefen von 123 — 260 Faden, auf der norwegischen Nordmeerfahrt (1876 — 78); die dänische Ingolf-Expedition fand diese Art auch nördlich der Färöer, und auf der amerikanischen Seite des Atlantic soll sie mit der kalten Strömung südwärts bis zu den Neufundlandbänken vordringen. Der bisher beobachtete nördlichste Fundort liegt bei 81 ° 14' nordöstlich der Sieben Inseln bei Spitzbergen und wurde durch die schwedische Expedition unter Nathorst 1898 bekannt. Oestlich kommt A. decagonus auch im Weißen Meer und an der Murmanküste vor, wo er aber nach Knipowitsch schon sehr selten ist. Unter dem Material von Römer und Schaudinn befinden sich nur 2 junge Tiere dieser Art von 46 Lind 49 mm Länge, welche bei der Halbmondinsel (Ostspitzbergen) in 90 m Tiefe, blauer zäher Lehm mit Die Fische. 89 Steinen, und in der Mitte des Eisfjord in 210 — 240 m Tiefe, blauer Mud mit Steinen, gefangen wurden (Journ.-No. 9 und 21). Dagegen hat die Olga-Expedition eine ziemlich große Zahl dieser A. decagonus von 107 — 187 mm Länge mit der Kurre erbeutet. Agonus cataphractus L. Cottus cataphractus, Linne, Syst. nat, ed. X, 264 (1758). Agonus cataphractus, Bloch & Schneider, Syst. ichthyol, I, 104 (1801). Aspidophorus armatus, Lacepede, Hist. nat. d. poiss., III, 222 (1802). Cataphractus schoneveldii, Fleming, British animals, p. 216 (1828). Aspidophorus europaeus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., IV, 201 (1829). „ cataphractus, Kböyee, Danm. fiske, I, 143 (1838). . Lütken, Nord. Ichthyogr., I, 381 (1876). Smitt, Scand. fishes, p. 208, pl. 5, fig. 1 (1893). Diese an vielen Punkten der nordeuropäischen Küsten häufige Art dringt nur an wenigen Stellen bis in das arktische Gebiet vor ; in der Ostsee findet sie sich von Schleswig-Holstein bis Finnland, in der Nordsee vom englischen Kanal bis zur norwegischen Küste, an dieser entlang bis Hammerfest und weiter an der Murmanküste (nach Knipowitsch „sehr selten") und bis zum Weißen Meer. Nach Lütken (1. c.) kommt A. cataphractus auch auf den Färöer und bei Island vor, während derselbe Autor es für einen Irrtum hält, wenn Günther sowie Möbius das Vorkommen dieses Fisches bei Grönland anführen, weil das von Fabricius von Grönland unter dem Namen A. cataphractus beschriebene Tier thatsächlich A. decagonus gewesen sei. Unbeschadet der Richtigkeit der letzteren Behauptung muß doch hervorgehoben werden, daß durch Jordan und Evermann (Fishes of N. America, II, p. 2066, 1898) neuerdings das Vorkommen bei Grönland fest- gestellt werden konnte, da sie durch d'Arcy Thompson 2 tadellose Exemplare dieser Art aus der Davis- straße erhielten. Siphagonus barbatus Steind. Siphagonus barbatus, Steindachnee, Ichthyol. Beitr., V, 140, tab. 5; Sitzungsber. Akad. Wiss. Wien, LXXIV (1876). Pallasina barbata, Joedan & Evermann, Fishes of N. America, p. 2049 (1898). Eine im Nordpacific verbreitete Art, die südlich bis Japan und Oregon, nördlich im Beringsmeere und im nördlichen Eismeer nahe der Beringsstraße beobachtet ist. Gen. Aspidophoroides Lacep. Aspidophoroides monopterygius (Bl.) Cottus monopterygius, Bloch, Ausländ. Fische, II, 156, tab. 178 (1786). „ indicus, Bonnaterre, Tableau Encycl. Meth., p. 68, pl. 87 (1788), nach Bloch. Aspidophoroides tranquebar, Lacepede, Hist. nat. poiss., III, 228 (1802), nach Bloch. n groenlandicus, Valenciennes, in Cdvier, Regne animal, ed. II, T. II, pl. 21 (1829). „ monopterygius, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., VI, 554, pl. 169 (1830). Cantlürhynchus monopterygius, Swainson, Nat. hist. fishes, II, 272 (1839). ? Aspidophoroides bartoni, Gilbert, U. S. Fish. Comm. Report f. 1893, p. 434 (1895). Lütken, Nord. Ichthyogr. I, 385 (1876). Goode & Bean, Oceanic Ichthyology, p. 283, fig. 260 (1896). Joedan & Eveemann, Fishes N. America, II, 2091 (1898). Die ältesten Angaben von Bloch über das Vorkommen dieses Fisches bei Tranquebar an der Ost- küste Vorderindiens beruhen auf einem Irrtum. Thatsächlich ist derselbe im hohen Norden und zwar an der Westküste Grönlands und von da an der Ostküste von N.-Amerika südwärts bis Cap Cod gefangen Fauna Arctica, Bd. U. I2 90 E. EHRENBAUM, worden. Auch die dänische Jngolf-Expedition fing ihn in der Davisstraße. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß auch der GiLBERT'sche A. bartoni, der im Beringsmeer recht häufig vorkommt, mit A. monopterygius zu identifizieren ist, wie dies auch von T. H. Bean gelegentlich schon geschah.' Aspidophoroides olriki Lütk. Aspidophoroides dlrikü, Lütken, Nord. Ichthyographi, I, 386, m. fig. (1876). ? „ güntheri, Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., 1885, p. 74. Lütken, Dijmphna togtets udbytte., p. 120, tab. XV, fig. 1 — 3 (1887). Jordan & Evermanx, Fishes of N. America, II, 2089—91 (1898). Eine kleine hochnordische Form, die zuerst von Lütken nach einigen grönländischen Exemplaren beschrieben wurde, welche den Mägen von Heilbutten entstammten; später fing die holländische Expedition mit dem Schooner „Willem Barents" 15 Exemplare im Ostspitzbergen-Meer (Barentssee), wobei aber viel- leicht eine teilweise Verwechslung mit der vorigen Art A. monopterygius untergelaufen ist. Die Dijmphna erbeutete sie im Karischen Meer, Knipowitsch verzeichnet sie vom Weißen Meer und von der Murman- küste, an deren östlichem Teile sie keineswegs selten sein soll. Die dänische Ingolf-Expedition fing sie in Menge in der Davisstraße; der Fürst von Monaco fing 2 Exemplare auf den Neufundlandbänken (Collett, Res. d. camp, scientif., p. 39). Ein amerikanischer Fundort bei 46 ° 45' n. Br. und 50 ° 02' w. L. ist zweifelhaft. Jordan & Evermann (1. c. p. 219 Anm.) halten es für wahrscheinlich, daß der von der Nordküste von Alaska nach einem 70 mm langen Exemplar beschriebene A. güntheri mit dem A. olriki identisch ist, so daß demnach diese Art cirkumpolar verbreitet wäre. Diese Auffassung wird durch eine Beobachtung von Smitt gestützt, wonach ein 65 mm langer A, olriki (Hist. Scand. fishes, p. 203 Anm.) von der Vega-Expedition in der Beringsstraße gefangen wurde. Jedenfalls scheint festzustehen, daß die Alaska- form von der Grönlandform nicht stärker verschieden ist als diese von der Form aus dem Karischen Meer. Farn. Blenniidae. Gen. Chirolophis Sw. Chirolophis galerita (L.) Walb. Blennius galerita, Liisr., Syst. nat., ed. XII, T. I, p. 441 (1766) (nicht von Rondelet und nicht von Artedi). „ ascanii, Walbaum, Artedi Genera, pisc. Ichthyol., P. 3, p. 173 (1792). Centronotus brosme, Bloch, Syst. Ichthyol., ed. Schneider, p. 167 (1801). Blennius brosme sive ascanii, Reinh. sen., Maanedsskr. f. Litterat. 1833, p. 261. „ yarellii, Valenc, Hist. nat. d. poiss., XI, 218 (1836). Gunnellus strömii, Valenc, Hist. nat. d. poiss., XI, 444 (1836). Blennius palmicornis, Yarrell, Brit. fishes, ed. I, Vol. I, 233 (1835/6) (nicht von Cuvier). Chirolophis palmicornis, Swainson, Nat. hist. and classific. fish., Vol. II, 275 (1838). Carelophus strömii, Kröter, Nat. Tidskr., 2. B. Bd. I, 227 (1844/5). Blenniops galerita, Nilsson, Scand. fauna, 4. del, fisk. 2. häft, p. 185 (1853). „ ascanii, Günther, Cat. fish., III, 284 (1861). Carelophus ascanii, Esmark, Eorhandl. skand. naturforsk. 10. Möte Christ. 1868, p. 10 (1869). Smitt, Scand. fishes, p. 218, pl. 11, fig. 2 und 3 (1893). Dieser Bienniide ist eine specifisch nördliche Form, deren Verbreitung bis zum äußersten Norden von Norwegen reicht; auch im Christianiafjord und bei Bohuslän kommt er vor, und Day nennt ver- schiedene Punkte der britischen Küsten. Auf dem Plateau von Helgoland ist er nicht selten, und Kröyer erhielt ihn auch von den Färöer. Die Vermutung von Smitt, daß die pacifische Form Blennius polyactocephalus, welche Pallas zuerst von Kamtschatka erhielt und welche seitdem von amerikanischer Seite wiederholt beobachtet wurde, mit Die Fische. 91 der vorliegenden zu identifizieren sei, trifft offenbar nicht zu, da nach Jordan und Evermann (Fishes of N. Amerika, III, 1898, p. 2408) die genannte pacifische Form, für welche der Gattungsname Bryostemma (foRDAN & Starks) vorgeschlagen ist, zwar die atlantische ChirolopMs vertritt, sich aber von ihr merklich, unter anderem durch den Mangel einer Seitenlinie unterscheidet. Gen. Pholis Gron. *Pholis gunnellus (L.) Blcnnius gunnellus, Lin., Syst. nat., ed. X, 257 (1758). Ophidion imberbe, Lin., Syst. nat., ed. X, 259 (1758 . Blcnnius europaeus, Olafsen, Reisen Island, I, 81 (1772). „ muraenoides, Sujef, Act. Petrop., II, 195 (1779). Muraenoides sujef, M. gultatus, Lacepede, Hist. nat. poiss., II, 324 (1800). Centronotus gunnellus, Bloch & Schneider, Syst. ichthyol., p. 167 (1801). Ophidium mucronatum, Mitchill, Trans. Lit. a. Phil. Soc. New York, II, 361, pl. 1, fig. 1 (1815). Gunnellus vxdgaris, Fleming, British Anim., p. 207 (1828). Ophisomus gunnellus, Swainson, Nat. hist. a. classific. fish., II, 277 (1838). Gunnellus ingens, H R. Stoker, Bost. Journ. Nat. Hist., VI, 261, pl. 8, fig. 1 (1850). „ macrocephalus, Girard, Bost. Journ. Nat. Hist., VI, 263 (1850 j. Muraenoides gunnellus, Jordan & Gilbert, Synopsis, p. 767 (1883). Der „Butterfisch" oder „Messerfisch" ist an ost- und westatlantischen Küsten weit verbreitet. Auf der europäischen Seite findet er sich an der skandinavischen Küste bis zum äußersten Norden, und nach Knipowitsch ist er auch an der Murmanküste und im Weißen Meer häufig. Ferner kommt er vor bei Bohuslän, im Kattegat und in der Ostsee bis zum Finnischen Meerbusen, an den Küsten der Nordsee, des Kanals und der britischen Inseln, bei Island und Grönland und an der amerikanischen Ostküste von Labrador bis Massachusetts. Römer und Schaudinn erhielten Exemplare dieser Art im Reliktensee Mogilnoje auf der Insel Kildin an der Murmanküste. Einige Jungfische von 28 und 29 mm Länge wurden schon auf der Ausreise in den ersten Tagen des Juni bei einer Versuchsfischerei mit der Dredge im Valdersund unweit Throndhjem gefangen. JPholis fasciatus (Bl. & Schneid.) Centronotus fasciatus, Bloch & Schneider, Syst. ichthyol., p. 165, pl. 37, fig. 1 (1801). Blennius taenia, Pallas, Zoogr. Rosso-Asiat., III, 178 1I8II). Gunnellus groenlandicus, G. fasciatus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., XI, 441/2 (1836). „ muraenoides, Valenc, in Cuvier, Regne aninial, Poiss., p. 916, pl. 78, fig. 2 (1839 — 52). Muraenoides maxillaris, Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., 1881, p. 147. „ fasciatus, M. taenia, Jordan & Gilbert, Synopsis, p. 766/7 (1883). Pholis fasciatus, Gilbert, Rept. U. S. Tisch. Comm. 1893, p. 449 (1895). Jordan & Evermann, Fishes N. America, p. 2417 (1898). Eine nordamerikanische, der vorigen sehr nahestehende Art, deren Verbreitung von Grönland bis zu den Kurilen reicht ; an einigen Orten ist sie massenhaft vertreten, und gelegentlich wurde sie in beträcht- licher Menge in Mägen vom Kormoran gefunden. Gen. Asternopteryx Rüpp. Astemopteryx gunelliformis Rüpp. Astemopteryx gunelliformis, Rüpp., Verz. d. im Mus. Senckenb. Sammlgn., Fische (1852). Centronotus gunelliformis, Günther, Catal. Fishes, III, 288 (1861). Muraenoides gunelliformis, Jordan & Gilbert, Synopsis, p. 769 (1883). Joudan & Evermann, Fishes of N. America, III, 2420 (1898). 92 E. EHRENBAUM, Eine zunächst nur in einem dem Senckenbergischen Museum in Frankfurt a. M. gehörenden Exemplar bekannte Form, von der jedoch neuerdings auch das U. S. National Museum in Washington ein schönes, 24 cm langes Exemplar besitzt. Grönland. Gen. Lumpenus Rhdt. Lumpenus lampretiformis (Walb.) Blennius lampretaeformis, Walbaum, Artedi, Genera pisc. Ichthyol., Pt. III, 184, tab. 3, fig. 6 (1792). Centronotus islandicus, Schneider, Bloch, Syst. ichthyol., I, 157 (1801). Blennius lumpenus, Faber, Naturgesch. Fische Isld., p. 79 (1829) partim. Centronotus lumpenus, Nilsson, Prodr. Ichthyol. Scandin., p. 104 (1832). Gunnellus islandicus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., XI, 433 (1836). Clinus mohrii, Kröyer, Nat. Tidskr., 1. Eäkke Bd. I, 38 (1837). „ nebulosus, Fries, K. Vet. Akad. Handl. 1837, p. 55 (1838). Blennius gracilis, Stuwitz, Nyt Magazin f. Naturvidensk., Bd. I, 406, pl. 3, fig. 1 — 14 (1838). Clinus gracilis, Reinhardt sen., K. Danske Vidensk. Selsk., nat.-inath. Afhand., 7. Deel, p. 194 (1838). Lumpenus nebulosus, Kröyer, Danmarks Fiske, I, 336 (1838—40). Blennius serpentinus, Storer, Proc. Bost Soc. Nat. Hist, III, 30 (1848). Stickaeus islandicus, Günther, Cat. Fish., III, 281 (1861). Centroblennius nebidosus, Gill., Proceed. Acad. Nat. Sc. Philad., 1861, App., p. 45. Lumpenus gracilis, L. lampetraeformis, Kröyer, Nat. Tidsk., 3. R. Bd. I, 282 u. 287 (1862). Leptoblennius gracilis, Gill., Proc. Acad. Nat. Sc. Philad., 1864, p. 210. Lumpenus islandicus, Malm, Göteborg, Bohusl. Fauna, p. 470 (1877). Leptoblennius serpentinus, Jordan & Gilbert, Synopsis, p. 778 1 1883). Collett, Norske Nordh.-Exped., Fiske, p. 71 (1880). Smitt, Scandin. Fishes, p. 225, pl. 11, fig. 5 (1893). Diese specifisch arktische Form ist an den skandinavischen Westküsten nicht selten und ist hier bis zum äußersten Norden (Varangerfjord) beobachtet worden ; sie ist ferner an der schottischen Küste, im Christianiafjord, bei Bohuslän, im Kattegat und an verschiedenen Punkten der Ostsee von Kiel bis zum Finnischen Meerbusen gefangen, namentlich auch im hohen Norden, bei Spitzbergen, Island, Jan Mayen und an den grönländischen Küsten. Auf der amerikanischen Seite des Atlantic geht sie südwärts bis Cap Cod. Spitzbergen ist ein längst bekannter Teil des Verbreitungsgebietes dieser Art, und dieselbe ist dort auch noch von der schwedischen Expedition unter Nathorst (1898) an 2 Punkten der Westseite in je einem Exemplar wieder beobachtet. Deshalb ist es auffällig, daß sich weder in dem Material der Olga-Fahrt, noch auch in dem von Römer und Schaudinn gesammelten ein Vertreter dieser Species auffinden ließ. *Lnnipemis maculatus (Fries) Lumpenus aculeatus, Reinh, Overs. Kgl. Danske Vid. Selsk. Forh. 1832 — 36. Clinus maculatus, Fries, K. Ved. Akad. Handl. 1837, p. 51 (1838). „ aculeatus, Reinh., K. Danske Vid. Selsk. nat.-math. Afh., 7. Deel, p. 114 u. 222 (1838). Lumpenus maculatus, Kröyer, Danmarks Fiske, I, 333 (1838 — 4<>). „ aculeatus, Gai.mard, Voy. Scand. etc. poiss. atlas, pl. 14, fig. 2 (1845). „ (Ctenodon) maculatus, Nilsson, Skand. Fauna, 4. Deel, Fisk., 2. häft, p. 190 (1853). Stichaeus maculatus, St. aculeatus, Günther, Catal. fishes, III, 281/2 (1861). Leptoclinus maculatus, Gill, Proceed. Acad. Nat. Sc. Philad. 1861, App., p. 45. „ aculeatus, Gill, Proceed. Acad. Nat. Sc. Philad. 1864, p. 209. Ctenodon maculatus, Malm, Göteborg, Bohusläns Fauna, p. 470 (1877). Collett, Norske Nordh.-Exped., Fiske, p. 67, pl. 2, fig. 18 (1880). Smitt, Scandinavian fishes, p. 228, pl. 11, fig. 4 (1893). Jordan & Evermann, Fishes of N America, III, 2433 (1898). Die Fische. 93 Diese nordische Form besitzt eine fast cirkumpolare Verbreitung. Ihr Gebiet erstreckt sich vom nördlichen Bohuslän über die ganzen skandinavischen Küsten bis zum äußersten Norden derselben, ferner auf Spitzbergen, wo sie nicht selten ist, Grönland, wo sie als häufigste Art dieser Gattung vertreten ist, die ostamerikanische Küste, wo sie nach Goode und Bean (1879) südwärts bis Massachusetts beobachtet ist, und das nordpacifische Gebiet, wo neuerdings einige Exemplare an der Kamtschatkaküste sowie in Bristol-Bay und auf der Südseite von Alaska gesammelt wurden, die von den amerikanischen Autoren als wahrscheinlich identisch mit der atlantischen Form bezeichnet werden. Unter dem von Römer und Schaudinn gesammelten Material finden sich 2 Exemplare dieser Art von 124 und 105 mm Länge; ersteres wurde bei der Halbmondinsel auf 90 m Tiefe, blauer zäher Lehm mit Steinen (Journ.-No. 9), letzteres bei Cap Platen (Nordspitzbergen unter 80 ° 35' n. Br.), auf 40 m Tiefe, Mud und Steine mit Algen (Journ.-No. 14), gefangen. Die Olga- Expedition fing den Lumpenus maculatus ebenfalls an 2 Stellen, aber in 4 Exemplaren; 3 davon beim Nordeingang des Prinz-Karl-Vorlandsundes und I nordöstlich der Bären-Insel. *Lumpemis meclius Rhdt. Lumpenus meclius, Reinhardt sen., K. Danske Vidensk. Selsk. Forh. nat.-math. Afh., 6. Deel, p. CX (1837). Clinus meclius, Reinhardt sen., ebenda 7. Deel, p. 194 (1838). Stichaeus meclius, Günther, Catal. Fishes, III, 281 (1861). Anisarchus meclius, Gill, Proeeed. Ac. Nat. Sei. Philad., 1864, p. 210. Malmgren, Om Spetsbergens Fiskfauna, p. 517 (1865). Collett, Norske Nordh.-Exped., Fiske, p. 62, pl. 2, fig. 17 (1880). Smitt, Scand. Fishes, p. 224—225 (1893). Jordan & Evebmaxn, Fishes of N. America, III, 2435 (1898). L. meclius ist eine auf den hohen Norden beschränkte, aber da, wo sie vorkommt, nicht seltene Art. An den norwegischen Küsten ist sie bisher nicht beobachtet, wohl aber im Weißen Meer, an der Murman- küste und in der Barentssee, wo sie nach Knipowitsch gemein ist. Bei Spitzbergen ist sie häufig, des- gleichen bei Grönland ; nach Angabe der amerikanischen Autoren kommt sie auch im Beringsmeer und bei Kamtschatka vor. Unter dem Material von Römer und Schaudinn ist L. meclius eine der am häufigsten vertretenen Formen. Folgendes ist eine Uebersicht der Fundorte: Journ.- No. Ort Tiefe in m Grund 9 14 19 Stor-Fjord Halbmondinsel Cap Platen (Norspitzbergen) Mitte der Wijde-Bay 5^ 90 40 112 gelber Mud mit Steinen blauer zäher Lehm mit Steinen Mud und Steine mit Algen blauer Mud mit Steinen 1 Exempl. von 50 mm 2 ,, „ 92 und 103 mm 8 „ ,, 57— "8 mm 10 „ „ 56—120 „ I „ „ 64 mm Auch eine Larve von 17 mm Länge, welche am 25. Juni bei der Halbmondinsel gefangen wurde (Journ.-No. 27 des Plankton-Journals), gehört sehr wahrscheinlich hierher oder zur vorigen Art. Der After lag genau in der Mitte des Körpers ; von Flossenstrahlen waren nur die hypuralen ausgebildet mit 7 — 8 kräftigen schwarzen Pigmentnecken an ihrer Basis. Außerdem war eine Doppelreihe von Pigment- sternen längs der Basis der Anale und ca. 12 Sterne auf Darm und Harnblase sichtbar. Die Augen waren sehr groß und vorspringend, das Maul oberständig — beides Merkmale, die auch anderen Blenniiden- Larven eigentümlich sind. Der Kopf war auffallend lang ; er maß bis zur Basis der Brustflossen 2,25 mm. Eine nur kleine Zahl von L. medius wurde auf der Olga-Fahrt gefangen, nämlich 2 Exemplare von 85 und 93 mm in der Advent -Bay mit der Dredge auf 40m, zäher Schlick; außerdem wurde g4 E. EHRENBAUM, i Exemplar von 116 mm Länge im Neste einer Sterna macrura gefunden auf der Axel -Insel in der Recherche-Bay. Anscheinend ist die Art in Westspitzbergen nicht so häufig wie im Osten. Es ist sicher, daß L. medius als Nahrung für viele der nordischen Vögel eine erhebliche Rolle spielt; unter diesen ist eine Lummenart (Uria grylle) schon früher von Malmgren und die Möwe Larus glaucus von Lönnberg namhaft gemacht. Lumpenus fabricii (Cuv. & Val.) Blennius lumpenus, Fabricius, Fauna groenlandica, p. 151 (1780), nicht von Linke. Gunneüus fabricii, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., XI, 431 (1836). Lumpenus fabricii, Reinh., Overs. K. Danske Vid. Selsk. Forh. 1832—36, p. CX (1837). Clinus lumpenus, Rbinh., K. Danske Vid. Selsk. nat.-matk. Afh., 7. Deel, p. 194 (1838). Lumpenus nubilus, Richardson, Last arct. voyage, fiskes, p. 13, pl. 28 (1855). Stichaeus lumpenus, St. nubilus, Günther, Cat. fiskes, III, 280 u. 564 (1861). Centroblennius nubilus, Gill, Proc. Acad. Nat. Sei. Philad. 1864, p. 209. Leptoblennius nubilus, Jordan & Gilbert, Synopsis, p. 778 (1883). Kröyer, Nat. Tidskr., 3. R. Bd. I, 274 (1862). Gaimard, Voy. Scand. etc. poissons atl., pl. 14, fig. 1 (1845). Malmgren, Om Spetsbergens Fiskfauna, p. 522 (1865). Jordan & Evermann, Fishes of N. America, III, 2437 (1898). Knipowitsch, Annuaire Mus. Zool. Acad. Imp. sei., III, 4 (1898). Smitt hat die Vermutung ausgesprochen, daß L. fabricii, welcher der vorigen Art jedenfalls sehr ähnlich ist, überhaupt nicht von dieser getrennt, vielmehr als die ältere Form von L. medius angesehen werden sollte. Außerdem ist nach Jordan und Evermann auch die früher als selbständig betrachtete Art L. nubilus mit L. fabricii zu verschmelzen. L. fabricii fehlt ebenso wie die vorige Art an der norwegischen Küste, kommt aber an der Murman- küste und im Weißen Meer vor (Knipowitsch) ; ferner wird er von Spitzbergen und Grönland erwähnt. An der ostamerikanischen Küste geht er südwärts bis zum Golf von St. Lorenz, an der nördlichen Eismeer- küste werden Northumberland- und Wellington-Sound als Fundorte genannt. Nach Angabe der amerikanischen Forscher kommt er auch im Nordpacific vor, wo Bristol-Bay und verschiedene andere Punkte des Berings- meeres als Fundorte angegeben werden. Smitt erwähnt auch 3 große Exemplare (bis zu 344 mm Länge), welche auf der Vega-Expedition bei Naitschkai nordwestlich der Beringstraße erbeutet wurden. Die Art hat also eine im vollsten Sinne des Wortes cirkumpolare Verbreitung. Lumpenus anguillaris (Pall.) Blennius anguillaris, Pallas, Zoogr. Rosso- Asiat., II, 176 (1811). Gunneüus anguillaris, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., XI, 434 (1836). Leptogunnellus gracilis, Ayres, Proceed. Calif. Acad. Nat. Sei., I, 26 (1855). Lumpenus anguillaris, Girard, Pacific R. R. Survey, X, Fishes, p. 123, pl. 25 (1858). Stichaeus anguillaris, Günther, Cat. fishes, III, 282 (1861). Jordan & Evermann, Fishes of N. America, p. 2436 (1898). Eine auf beiden Seiten des Nordpacific verbreitete Art, welche von Dall und Bean (1880) auch bei Pt. Belcher im amerikanischen Eismeer beobachtet wurde. Lumpemis punetatus (O. Fabr.) Blennius punetatus, Fabr., Fauna groenland., p. 110 (17S0). < 'linus punetatus, Richardson, Fauna bor.-amerie., III, 88 (1836). Gunnellus punetatus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., XI, 428 (1836). Die Fische. 95 Stichaeus punctatus, Kröyer, Nat. Tidsk., 1. R. Bd. I, 377 (1837). Notogrammus rothroclci, Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., IV, 146 (1881). Lumpenus punctatus, Knipowitsch, Extr. Ann. Mus. zool. Ac. Imp. sei., II, 147 (1897). Gaimabd, Voy. Scand. etc., poiss., pl. 20, fig. 2 a — e (1845). Kröyer, Nat. Tidsk., 3. R. Bd. I, 303 (1862). Jordan & Evermann, Eishes of N. America, III, 2439 (1898). Eine lebhaft scharlachrot oder rot- bis gelbbraun gefärbte, nicht häufige Art, die zuerst in Grönland beobachtet wurde, später auch an der amerikanischen Ostküste bei Neufundland und südwärts bis Cap Cod, im Nordpacific bei der Halbinsel Alaska und an der Nordküste von Alaska bei Cap Lisburne, . nördlich der Beringstraße. Von besonderem Interesse ist, daß Knipowitsch das Vorkommen dieser Art, wenn auch als sehr sehr selten, von der Murmanküste erwähnt (fide Danilewsky). iAimpenus praecisus (Kröyer) Clinus praecisus, Kröyer, Nat. Tidsk., 1. Räkke Bd. I, 25 (1837). „ unimaculatus, Reinhardt, Dansk. Vid. Selsk. nat.-math. Afh., VII, 114 u. 121 (1837). Stichaeus unimaculatus, Reinhardt, Overs. Dansk. Vid. Selsk. Forh. 1832—36, p. CX. „ praecisus, Kröyer, Nat. Tidsk., 1. Räkke Bd. I, 372 (1837). Eumesogrammus praecisus, Jordan & Gilbert, Synopsis, p. 774 (1883). Gaimard, Voy. Scand. etc., poiss., tab. 20, fig. la— f (1845). Kröyer, Nat. Tidsk., 3. Räkke Bd. I, 295 (1862). Eine nur von Grönland bekannte Art. Gen. Anarrhichas Artedi. Anarrhichas lupus L. Anarhichas lupus, Linn., Syst. nat., ed. XII, 430 (1766). strigosus, Gmelin, Syst. nat., I, 1144 (1788). Anarrhichas vomerinus, Agassiz, in Storer, Hist. fish. Massach., p. 265, pl. 18, fig. 1 (1867). Smitt, Scand. fishes, p. 232, fig. 62 und pl. 12, fig. 2 (1893). Der Seewolf oder Catfisch, wie ihn die Nordseefischer nennen, ist an den europäischen Küsten von Westfrankreich bis zum äußersten Norden Norwegens, zur Murmanküste und ins Weiße Meer verbreitet. In der Ostsee findet er sich nur im westlichen Teil und auch selten. An der amerikanischen Ostküste reicht das Verbreitungsgebiet südwärts bis Cap Hatteras ; im arktischen Gebiet kommt A. lupus außerdem bei Spitzbergen, Island und Grönland vor. Die Olga- Expedition fing einige junge Exemplare von A. lupus mit der Kurre, eins von 253 mm Länge beim Prinz-Karl-Vorland, ein anderes von 390 mm Länge westlich der Bären-Insel und ein drittes von 475 mm westlich von Südspitzbergen. Anarrhichas minor Olafsen Anarrhichas minor, Olafsen, Reisen Island, p. 592, tab. 42 (1772). „ pantherinus, B. Zouiew, Acta Acad. scient. Imp. Petrop. pro 1781, p. 271, tab. 5 (1784). „ harrah, Bonnaterre, Encycl. ichth., p. 38 (1788). „ maculatus, Bloch & Schneider, Syst. ichth., p. 496 (1801). „ leopardus, Agassiz, in Spix, Piso. Brasil., tab. 51 (1829). „ eggerti, Steenstrup, Eörh. Skand. Naturf. 3. Möte Stockh., p. 647 (1843). Smitt, Scand. fishes, p. 236, pl. 13, fig. 1 (1893). Trotz ihres Namens ist diese Art die größte der Gattung — sie wird bis 180 cm lang — und ist für die arktische Fischerei von erheblicher Bedeutung, zumal sie im arktischen Gebiet die vorige Art an Häufig- 96 E. EHRENBAUM, keit übertrifft. Ihr Vorkommen scheint auf die atlantischen Küsten beschränkt zu sein, an der europäischen Seite geht sie südwärts bis Bergen, auf der amerikanischen bis Massachusetts. Bei Grönland und Island ist sie längst als wichtiger Gegenstand der Fischerei bekannt, ebenso an der Murmanküste, im Weißen Meer und an der russischen Nordküste. Sie kommt auch bei Spitzbergen vor. Die Olga-Expedition hat eine Anzahl größerer und kleinerer Exemplare, welche bei der Bären- Insel und Spitzbergen mit der Kurre gefangen waren, mitgebracht. Die größte Menge — ca. 40 kg wurde in einem südwestlich der Bären-Insel auf 156 m Tiefe, Schlick mit Sand, gemachten Kurrenzuge gefangen. Anarrhichas latifrons Steenstr. Anarrhichas latifrons, I. Steenstrup, Förhandl. Scand. Naturforsk. 3. Möte. Stockt. 1842, p. 647 (1843). ? „ denticulatus, Kröyer, Overs. Vid. Selsk. Forh. Kbhvn. 1844, p. 140; Gaimard, Voy. Scand. etc., tab. 12. fig. 1 (1845). Smitt, Scand. fishes, p. 237, pl. 13, fig. 2 (1893). Diese Art besitzt eine ähnliche Verbreitung wie die vorige, von der sie sich ebenso wie von A. lupus durch ihre geringe Bedeutung in wirtschaftlicher Beziehung unterscheidet. Sie wird erwähnt von der ostamerikanischen Küste, Grönland, Island und norwegisch Finmarken ; nach Knipowitsch kommt sie auch an der Murmanküste vor. Farn. Gobiidae. Gen. Gobiiis Artedi. Gobiiis minutus Gmelin Gobius minutus, Pallas (Geonov. emend.), Spicil. zoolog., Fase. VIII, 4 (1776 — 80). minutus (= $) + G. unipunetatus + G. gracilis (= . alpinus. 112 E. EHRENBAUM, Merlangus albus, Yarrell, Hist. Brit. fishes, 3 ed., I, 551 (1859). Boreogadus poutassou, Malm, Göteborgs och Bohusl. Fauna, p. 486 (1877). Smitt, Scand. fishes, p. 511, fig. 123 (1893). Dieser Gadide ist bisweilen im äußersten Norden Norwegens, in Finmarken, gefangen worden ; häufiger wird er aber erst vom Trondhjemfjord ab südwärts. In Bohuslän ist er vereinzelt beobachtet, an den britischen Küsten bisweilen in größerer Menge. Ferner ist er aus dem Mittelmeer bekannt von der spanischen, italienischen und griechischen Küste. Gen. Merlucius Raf. ? Merlucius avgentatus Faber Gadus merluccius (argentatus), Faber, Fische Islands, p. 90 (1839). Der von Faber bei Island beobachtete Seehecht ist offenbar verschieden von der gewöhnlichen europäischen Form (Merlucius merluccius [L.\ = vulgaris Flem. = smiridus Raf. = esculentus Risso), welche das arktische Gebiet kaum betritt. Indessen hat weder diese Beobachtung von Faber noch auch die FABRicius'sche Angabe, daß eine Merlucius-Art bei Grönland vorkommt, jemals Bestätigung gefunden. Auch die nordostamerikanische Form 31. bilinearis (Mitch.) scheint das arktische Gebiet nicht zu erreichen. Gen. Molua Nilss. Molua (liptet'ffgia (Penn.) Gadus dipterygius, Pennant, Arctic Zoology, ed. II, Vol. I, Introd., p. CXXIV (1792). „ byrlcelange, Walbaum, P. Artedi gen. pisciuro, p. 135 (1792). „ abyssorum, Nilsson, Prodr. ichthyol. Scandin., p. 46 (1832). Lota abyssorum, Kröyee, Danmarks fiske, II, 167 (1843). Molvd abyssorum, Nilsson, Scand. Fauna, IV, Fisk. p. 577 (1855). „ byrlcelange, Collett, Norges fiske, p. 116 (1875). Lota byrlcelange, Stoem, Norsk. Vid. Selsk. Skr. Trondhj., 1883, p. 35. Smitt, Scand. fishes, p. 521, pl. 26, fig. 3 (1893). Diese Lengart, deren Beziehungen zu der Mittelmeerart Molua macrophthalma (= Phycis macrophthalma Raf. = Lota elongata Risso) noch nicht aufgeklärt sind, ist nur in großen Tiefen von ioo — 300 Faden vor der norwegischen Küste von Bergen bis Finmarken beobachtet, wo sie ein wichtiges Fischereiobjekt bildet. Oestlich vom Varangerfjord ist sie nicht bekannt. Molua molva L. Gadus molva, LinnS, Fauna suecica, ed. II, 113 (1761). Molva vulgaris, Fleming, Hist. Brit. anim., p. 192 (1828). Gadus raptor, Nilsson, Prodr. ichthyol. Scand., p. 46 (1832). Lota molva, Kröyee, Danmarks fiske, II, 153 (1843). Molva linnei, Malm, Göteborgs och Bohusl. Fauna, p. 491 (1877). Smitt, Scand. fishes, p. 526, pl. 26, fig. 2 (1893). Der Leng ist an den europäischen Küsten von der Murmanküste bis zur Biscaya verbreitet, südlich vom englischen Kanal jedoch selten. In der Ostsee kommt er nur im westlichsten Teil vor. Bei den Färöer und Island noch ein wichtiger Fischereigegenstand, ist er bei Grönland schon selten. Er soll auch auf den Neufundlandbänken vorkommen ; doch ist das nicht sicher. Noch zweifelhafter ist die Angabe von seinem Vorkommen bei Spitzbergen. Die Fische. 113 Gen. Lota Cuv. Lota vulgaris Jen. a) Gadus lota, Linke, Fauna suee., ed. II, 113 (17G1). Lota vulgaris, Jenyns, Manual Brit. vert. anim., p. 448 (1835). Lota Linnei, Malm, Göteb. och Bohusl. Fauna, p. 491 (1877). „ lota, Sundman & Reuter, Finlands fiskar, IV, 1, pl. 10 (1885). b) Gadus maculosus, G. compressus, Le Sueur, Journ. Ac. Nat. Sei. Philad., I, 83/84 (1817). „ lacustris, Mitchill, Americ. Monthly Magaz., II, 244 (1818). Molva maculosa, M. huntia, Le Sueur, Mein. Mus., V, 161, pl. 16 (1819). Lota brosmiana, Storer, Boston Journ. Nat. Hist, IV, pl. 5, fig. 1 (1839). maculosa, L. compressa, L. inornata, De Kay, New York Fauna, Fishes, 284/85, pl. 52, fig. 168; pl. 78, fig. 244/45; pl. 45, fig. 145 (1842). Smitt, Scand. fishes, p. 532, pl. 26, fig. 1 (1893). Diese woklbekannte nordische Süßwasserform kommt sowohl in der neuen wie in der alten Welt vor, und obwohl man nach diesem Vorkommen zwei Varietäten sicher unterscheiden kann, so scheint es doch richtig, dieselben zu einer Art zusammenzufassen. In Amerika geht diese Art südwärts bis zum 37. n. Br., in der alten Welt nur bis zum 45 °. In Norwegen reicht ihr Verbreitungsgebiet bis Finmarken ; auch gehören demselben das ganze Stromgebiet der Ostsee sowie die nordischen und nordsibirischen Flüsse an. In Amerika erstreckt sich die Verbreitung über den ganzen nördlichen Teil des Kontinents westwärts bis zum Missouri-, Frazer-River-Gebiet und zur Beringstraße. Gen. Onos Risso. Onos eimbrius L. Gadus eimbrius, Linne, Syst. nat. ed. XII, T. I, 440 (1766). „ mustela, Strussenfelt, K. Vet. Acad. Handl, 1773, p. 24, tab. 2, fig. B (1773). Enchclyopus eimbricus, Schneider, Blochii syst, ichthyol., p. 50, tab. 9 (1801). Motella eimbrica, Nilsson, Prodr. ichthyol. Scand., p. 48 (1832). „ eimbria, Kröyer, Danmarks fiske, II, 198 (1843). „ caudacuta, Storer, Proceed. Boston Soc. Nat. Hist, III, 5 (1848). Rhinonemus caudacuta, Gill, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philad., 1863, 241. Couchia Edivardii, Couch, Journ. Lin. Soc. London, zool., IX, 38 (1866). Onos eimbrius, Goode & Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., 1878, 349. Rhinonemus eimbrius, Jordan, Cat. fish. N. America, 128 (1885). Smitt, Scand. fishes, p. 544, pl. 27, fig. 1 (1893). Eine nordatlantische Art, die auf der amerikanischen Seite bei Massachusetts häufig ist und südwärts in die Tiefe des Golfstromes verfolgt werden kann, auf der europäischen Seite von den südenglischen Küsten bis Island und zum Norden von Finmarken bekannt ist. In der Ostsee ist sie nicht häufig und nur an einigen Punkten der westlichen Hälfte beobachtet. Onos septentrionalis Collett Motella septentrionalis, Collett, Ann., Mag. Nat. Hist., 4. Ser., Vol. XV, 82 (1875). Onos septentrionalis, Collett, Norske Nordhavs Exped., Fiske, p. 138, pl. 4, fig. 35 — 36 (1880). Gaidropsarus septentrionalis, Jordan & Evermann, Fishes of N. America, p. 2559 (1898). Smitt, Scandin. fishes, p. 548, fig. 130 (1893). Diese seltsame Art ist nur in einer kleinen Zahl von Exemplaren bekannt, die an der norwegischen Nordwestküste von Cap Stadt bis zum Oexfjord in Finmarken und in einem Exemplar auch von Grönland stammen, meist aus tieferem Wasser bis zu 50 Faden. Fauna Arctica, Bd. II. '5 ii 4 E. EHRENBAUM, Onos mustela L. Gadus mustela, Lin., Syst. nat., ed. XII, 440 (1766). Motella mustela, Nilsson, Prodr. ichthyol. Scand., 49 (1832). Ciliata glauca, Couch, Lond. Mag. Nat. Hist., V, 15 u. 311 (1832). Motella (Couchia) argenteola, v. Düben & Koren, K. Vet. Akad. Hau dl., 1844, p. 92 (1846). „ quinquecirrata, M. glauca, Yaebell, Hist. brit. fish., 3. ed., I, 583 — 586 (1859). Couchia glauca, Günther, Cat, fish., IV, 363 (1862). Onos mustela, Collett, Nyt Magaz. f. Naturvid., 29. Bd. (aftr.), p. 85 (1884). Smitt, Scand. fishes, p. 554, fig. 132 u. pl. 27, fig. 2 u. 3 (1893). Eine ostatlantische Species, die von Portugal bis Island und Finmarken verbreitet ist. Onos reinhardti (Kröyer) ? Motella argentata, Reinh., Overs. 1835—36 K. Danske Vidensk. Selsk. Nat.-math. Afh., 6. deel, p. CX (1837). „ mustela, Reinh., K. Danske Vid. Selsk, Nat. math. Afh. 7. deel, p. 115 (1838). „ reinhardti, Kröyer, Manuskript (1852). ? Couchia argentata, Günther, Cat. fishes, IV, 363 (1862). Ciliata argentata, Onos reinhardti, Gill, Proc. Acad. Nat, Sei. Philad., 1863, p. 24. Gaidrqpsarus argentatus, Jobdan & Evermann, Fishes of N. America, p. 2559 (1898). Collett, Norske Nordh.-Exped., Fiske, p. 131, pl. 4, fig. 34 (1880). Diese Art ist nur als nordische Form bekannt ; einige Exemplare sind bei Grönland, andere im Färöerkanal in 540—646 Faden Tiefe vom „Knight Errant" und 2 von der norwegischen Nord-Atlantic- Expedition in der offenen See zwischen Spitzbergen und der Bären-Insel auf 658 Faden Tiefe gefangen worden. Der Ingolf erbeutete mehrere Exemplare bei den Färöer, Jan Mayen und zwischen Island und . Grönland in 262 — 1236 Faden Tiefe. Onos ensis (Rhdt.) Molella ensis, Reinh., K. Dansk. Vid. Selsk. Math.-nat. Afh., VII, 15 (1838). Onos ensis, Gill, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philadelph., 1863, 241. „ ruf us, Gill, Proceed. U. S. Nat. Museum, 1883, 259. Qaidropsarus ensis, Joedan & Eveemann, Fishes of N. America, p. 2558 (1898). Goodb & Bean, Oceanic Ichthyology, p. 381, fig. 327 (1896). Diese Art ist nur von Grönland und von der atlantischen Küste Nordamerikas südlich bis Cap Hatteras bekannt. Sie ist von dem amerikanischen Dampfer „Fish Hawk" im Golfstrom in Tiefen bis zu 1106 Faden gefangen worden. Gen. Haloporphyrus Gthr. Haloporphyrus eques Gthr. Haloporphyrus eques, Günther, Challenger Rept., XXII, 91, pl. 18, fig. B (1887). Lepidion eques, Goode & Bean, Oceanic Ichthyology, p. 371 (1896). Lütken, Ingolf Exped., p. 29, tab. 4, fig. 7 (1898). Die Zugehörigkeit dieser Art zur arktischen Fauna ist erst neuerdings durch Lütken wahrscheinlich gemacht. Dieselbe wurde nämlich vom Ingolf in mehreren Exemplaren westlich und südwestlich von Island in 295 — 485 Faden Tiefe erbeutet. Vordem waren zahlreiche Exemplare durch den Knight Errant im Färöerkanal auf 530 Faden Tiefe gefangen worden. Daß die Art aber auch weiter südlich in der Die Fische. j j e Gascogne- Bucht vorkommt, ist neuerdings auf der Fahrt des Caudan (Köhler, Resultats scientifiques de la campagne du „Caudan", III, 1896) festgestellt worden, der sie dort aus 800 — 14 10 m Tiefe erhielt. Gen. Antimora Gthr. Antimora viola Goode & Bean. Haloporphyrus viola, Goode & Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., I, 1878, 256. Antimora viola, GCnther, Challenger Rept, XXII, p. 94, pl. 15 (1887). Goode & Bean, Oceanic Ichthyol., 372, fig. 324 (1896). Lütken, Ingolf Exped. ichthyol. udb., p. 29 (1898). Diese nordatlantische Art wurde zuerst von einem amerikanischen Fischerschooner von La Have Bank aus 4—500 Faden Tiefe mit nach Hause gebracht, später in zahlreichen Exemplaren von den amerikanischen Schiffen Fish Hawk und Blake zwischen 33 und 42 ° n. Br. vor der amerikanischen Küste, dann vom Fürsten "von Monaco in 1267 m Tiefe auf der Neufundlandbank und schließlich neuerdings in mehreren Exemplaren vom Ingolf gefangen ; des letzteren Fundorte liegen südlich und südwestlich von Island und in der Dänemarkstraße unweit der ostgrönländischen Küste, 64 ° 24' n. Br. und 35 ° 14' w. L., in 767 — 1020 Faden Tiefe. Gen. Brosmius Cuv. Brosmius brosme (Asc.) Gadus brosme, Ascanius, Icones rerum nat., II, 7, tab. 17 (1772). lubb, Euphrasen, K. Vet. Akad. Nya HaudL, XV, 223, tab. 8 (1794). Blennius torsh, Lacepede, Hist. nat. poiss., II, 508 (1800). Enchelyopus brosme, Bloch & Schneider, Syst. ichthyol., 51 (1801). Brosmius flavescens, Le Sueur, Mem. Mus., V, 158, tab. 16, fig. 2 (1819). „ vulgaris, Fleming, Hist. brit. aninials, p. 194 (1828). brosme, GCnther, Cat. fish., IV, 369 (1862). americanus, Gill, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philad., 1863, 242. Brosme brosme, Jordan & Evehmann, Fishes of N. America, p. 2561 (1898). Smitt, Scand. fishes, p. 562, tab. 25, fig. 4 (1893). Diese für die Fischerei sehr wichtige nordatlantische Art kommt auf der amerikanischen Seite südwärts bis Cap Cod, nordwärts bis Grönland vor, bei Island, den Färöer und in Nordschottland ist sie häufig, weiter südlich aber selten, bei Bohuslän ganz vereinzelt beobachtet. Vor der ganzen norwegischen Küste und auch vor der Murmanküste wird sie häufig gefangen, meist in Tiefen von 100—200 Faden, während sie bei bei den Färöer auch aus 530 Faden Tiefe heraufkam. Farn. Ammodytidae. Gen. Ammodytes Art. * Ammodytes tobianus L. Ammodytes tobianus, Linke, Fauna suecica, ed. II, 109 (1761) partim. „ (equille) tobianus, Lesauvage, Bull. d. sei., Societe philomatique, 1824, p. 141. „ lancea, Covier, Regne animal, nouv. ed., T. II, 360 (1829). „ dubius, Reinhardt, K. Danske Vid.' Selsk. Nat.-math. Afh., Deel 7, p. 131 (1838). „ americanus, A. vittatus, De Kay, New York Fauna, Fishes, 317/18 (1842). Smitt, Scand. fishes, p. 574, fig. 137 (1895). 15* jj6 E. EHRENBAUM, Der Sandspierling ist an den westeuropäischen Küsten von Spanien bis Finmarken und zur Murman- küste einschließlich des Weißen Meeres verbreitet; er kommt aber auch darüber hinaus an den sibirischen Küsten bis zur Beringstraße (Vega) vor. Obwohl er bei Spitzbergen unbekannt ist, kennt man ihn von Island und Grönland, denn nach Ljlljeborg (Sver. och Norg. fisk., II, 222) ist der grönländische A. dubius Reinh. von A. tobianus nicht zu trennen. In der Ostsee geht der Spierling bis zum Finnischen Meerbusen. Der an der amerikanischen Ostküste von Neufundland bis Cap Hatteras beobachtete Ammodytes americanus De Kay ist sehr wahrscheinlich mit dem europäischen identisch, und die nordpacifischen Formen A. alascanus Cope und A. personaius Girard sind wahrscheinlich auch nur Varietäten, die in mancher Beziehung eine Mittel- stellung zwischen den beiden europäischen Arten A. tobianus und lanceolatus einnehmen. Die Form A. personaius wird außer vom Nordpacirlc auch von Pt. Belcher im arktischen Ocean angegeben (Dall & Bean 1880). Römer und Schaudinn sammelten ein junges Exemplar von Ammodytes tobianus von 65 mm Länge bei Port Wladimir an der Murmanküste. Farn. Macruridae. Gen. Maerurtts Bl. Macrurus fabricii Sund. Coryphaena rupestris, Fabricius, Fauna groenlandica, p. 154 (1780;, nicht von Gunn Macrourus rupestris, Bloch, Naturgesch. ausländ. Fische, II, 152, tab. 177 (1786 . „ berglax, Lacepede, Hist. nat. poiss., III, 170 (1800). fabricii, Sundevall, K. Vet. Acad. Handl. f. 1840, p. 6 1 1842). Smitt, Scand. fishes, p. 587, fig. 140 1 1895). Dies ist eine der bestbekannten Arten aus der großen Gruppe der Langschwänze oder Grenadierfische, welche im Nordatlantic zu Hause ist. Von den grönländischen Südküsten verbreitet sie sich über die amerikanische Ostküste bis Cap Cod. In der Davisstraße wurden auch neuerdings vom Ingolf wieder Exemplare gefangen. An der norwegischen Küste ist sie besonders nördlich von Tromsö in Finmarken gefangen und zwar nordwärts bis Hammerfest. Bei einem Fischereiversuch seitens der Olga ist das Ver- breitungsgebiet nordwärts bis über die Bären-Insel hinaus bekannt geworden. Die Olga fing nordwestlich der Bären-Insel bei 74 ° 55' n. Br. und 16 ° 19' ö. L. auf 400 m Tiefe, Schlick mit Steinen, an Langleinen 18 Stück Macrurus fabricii von 58—75 cm Länge. Macrurus rupestris Gunn. Coryphaenoides rupestris, Gunnerus, Trondhj. Selsk. Skrift., Deel 3, p. 50, tab. 3, fig. 1 (1765 . Coryphaena rupestris, Mülleb, 0. F., Zool. dan. prodr., 43 (1776). Macrourus stroemii, Reinhardt, Overs. K. Danske Vid. Selsk. Forh. i. 1828 — 29. Lepidoleprus norvegicus, Nilsson, Prodr. ichthyol. Scand., p. 51 (1832 1. Macrourus norvegicus, Nilsson, Skand. fauna, fisk., p. 600 1 1855). Coryphaenoides norvegicus, Günther, Cat. Fish., IV, 396 (1862). 3Iacrurus rupestris, Günther, Challenger Rep., XXII, 138 (1887). Smitt, Scand. fish., p. 590, pl. 27 A, fig. 2 (1895 . Lütken, Ingolf ichthyol. udb., p. 24 (1898 . Diese Macrurus-Art besitzt eine ähnliche Verbreitung wie die vorige ; sie ist an den skandinavischen Küsten vom Christianiafjord und Bohuslän nordwärts bis zur Landschaft Helgeland bekannt, in Finmarken zwar nicht, wohl aber vereinzelt an der Murmanküste gefangen. Sie kommt auch in der Tiefe des Skagerack vor und wurde von den Porcupine- und Knight-Errant-Expeditionen auf 2—500 Faden Tiefe im Färöer- Die Fische. 1 17 Kanal erbeutet, von den amerikanischen Schiffen Blake und Albatross an zahlreichen Punkten auf der amerikanischen Seite des Atlantic, vom Fürsten von Monaco südlich von Neufundland. Nachdem das Vorkommen dieser Art bei Grönland schon früher durch den jüngeren Reinhardt und Lütken bekannt gegeben war, hat der letztere im Material der Ingolf-Expedition zahlreiche Exemplare gefunden, welche sich auf nicht weniger als 12 verschiedene Fundorte in der Davisstraße, Dänemarkstraße, südlich und südwestlich von Island und westlich der Färöer verteilen. Macrurus (Chalinura) simulus Goode & Bean Chalinura simula, Goode & Bean, Bull. Mus. Comp. Zool., X, 199 (1883 Macrurus simulus, Günthek, Challenger Rep., XXII, 145 (1887). Goode & Bean, Oceanic Ichthyol., p. 412, fig. 345 (1896). Lütken, Ingolf-Exp. ichthyol. udb., p. '27 (1898). Diese Art ist zuerst auf den amerikanischen Expeditionen im Atlantic aufgefunden und zwar in Tiefen bis zu 1731 Faden im Golfstrom von 31 — 41 ° n. Br. und von 65 — 78 ° w. L. Hierzu fügt Lütken (Ingolf-Exped.) 3 weitere Fundorte, welche wesentlich nördlicher, nämlich im südlichen Eingang der Dänemarkstraße liegen, bei 61— 64 ° 44' n. Br. und 28 — 31 ° w. L. in Tiefen von 912— 1236 Faden. Da auch diese Fundorte noch im Bereich des Golfstromes liegen, so bleibt es einstweilen noch zweifelhaft, ob diese Art das eigentlich arktische Gebiet betritt. Macrurus (JüematonurusJ goodei Gthr. Macrurus asper, Goode & Bean, Bull. Mus. Comp. Zool., X, 196 (1883). „ goodei, Günther, Challenger Report, XXII, 136 (1887). Hymenocephalus goodei, Goode & Bean, Oceanic Ichthyol., p. 407, fig. 34t ) (1896). Nematonurus goodei, Jobdan & Evermaxn, Fishes of N. America, p. 2571 (1898). Lütken, Ingolf-Exp. ichthyol. udb., p. 26 (1898). Diese Art ist nach Angabe der amerikanischen Autoren im Gebiet des Golfstromes von Havanna bis Cap Cod in Tiefen von 154 — 1434 Faden nicht selten; neuerdings hat der Ingolf auch weiter nördlich in der Dänemarkstraße und in der Davisstraße zwischen 60 ° und 64 ° 34' n. Br. in 1300— 1 715 Faden Tiefe mehrere Exemplare erbeutet. Macrurus ingolfi Ltk. Macrurus ingolfi, Lütken, Ingolf-Exped. ichthyol. udb., p. 26 (1898). Eine der vorigen nicht sehr fernstehende Art, welche von Lütken aus dem vom Ingolf gesammelten Material zum ersten Male beschrieben wurde. Dieses Material wurde südlich und südwestlich von Island und in der Dänemarkstraße (64 ° 34' n. Br., 31 ° 12' w. L.) auf 845 — 1300 Faden Tiefe erbeutet. Gen. Trachyrhynchiis Giorna. Trachyrh ynchus murrayi Gthr. Trachyrhynchiis murrayi, Günther, Challenger Rep., XXII, 153, pl. 41, fig. A (18^7 . Goode & Bean, Oceanic Ichthyol., p. 418 (1896). Dieser Macruride wurde von Günther nach 4 vom Knight Errant im Färöer-Kanal auf 555 Faden Tiefe gefangenen Exemplaren zuerst beschrieben; Lütken erwähnt ein junges Individuum, welches der Ingolf südwestlich von Island (62 ° 58' n. Br., 23 ° 28' w. L.) auf 486 Faden Tiefe fing. Ob der von Lütken (List of the fishes of Greenland, p. 120, 1875) erwähnte und im Godthaabsfjord gefundene Kopf hierher zu rechnen ist oder, wie er selbst angiebt, zu Tr. (= Lepidoleprus) trachyrhynchiis Risso, muß zweifelhaft bleiben. Il8 E. EHRENBAUM, Fam. Ophidiidae. Gen. Rhodichthys Collett. Rhodichthys regi/na Collett Rhodichthys regina, Collett, Vid. Selsk. Christ. Forhandl, 1878, No. 14, p. 99 (1879). Collett, Norske Nordh.-Exped., p. 154, pl. 5, fig. 37—39 (1880;. Lütkek, Ingolf Exped. ichthyol. udb., p. 30, tab. 3, flg. 4 (1898i. Dieser schön rosig gefärbte und wunderbar durchsichtige Fisch war bis vor kurzem nur in einem 297 mm langen Exemplar bekannt, welches im offenen Meere in der Mitte zwischen Jan Mayen, der Bären- Insel und Norwegisch Finmarken auf 1280 Faden Tiefe gefangen war. Neuerdings hat jedoch der Ingolf an 8 verschiedenen Fundorten eine ganze Anzahl kleinerer Exemplare — bis zu 122 mm Länge — nördlich der Färöer, östlich von Island und zwischen Island und Jan Mayen in 762 — 1060 Faden Tiefe gefangen; und die schwedische Expedition von 1900 (Lönnberg) erhielt ein Exemplar auf 2000 Faden Tiefe zwischen Jan Mayen und Grönland. Gen. Bythites Reinhardt. Bythites fuscus Rhdt. Bythites fuscus, Reinhardt, Dansk. Vid. Selsk. Nat.-math. Afhandl., Deel 7, 179, pl. 7—8 (1838). Diese Art ist nur aus einem einzigen, ca. 16 cm langen Exemplar bekannt, welches vor sehr langer Zeit bei Grönland gefangen und von Reinhardt beschrieben wurde. Dasselbe wird im Museum zu Kopen- hagen aufbewahrt. Fam. Lycodidae. Gen. Enchelyopus Gronov. Enchelyopus viviparus (L.) Blennius viviparus, Lin., Museum Ad. Frider., p. G9, tab. 32, fig. 3 (1754). „ lumpenus, Lin., Syst. nat., ed. X, T. I, 258 (1758). Gunnellus viviparus, Fleming, Hist. brit. anim., p. 207 (1828;. Zoarcaeus viviparus, Nilsson, Prodr. ichthyol. Scand., 105 (1832). Zoarces viviparus, Valenciennes, Cuv. & Vai.., Hist. nat. poiss.. XI, 454 (1836). Smitt, Scand. fishes, p. G03, pl. 12, fig. 1 (1895). Die „Aalmutter" ist an den westeuropäischen Küsten weit verbreitet; sie soll südwärts bis zur spanischen Küste vorkommen, obwohl sie südlich und westlich vom englischen Kanal selten ist; in der Ostsee geht sie bis zum Finnischen und Bottnischen Meerbusen, an den skandinavischen Küsten bis zum Varangerfjord, ist aber auch an der Murmanküste und im Weißen Meer noch häufig. Die an der Ostküste von Nordamerika vom Delaware bis Labrador verbreitete Form E. anguillaris (= Zoarces fimbriatus = Z. labrosus) ist nach Smitt nur unbedeutend von der europäischen verschieden und hat vielleicht nur den Wert einer Abart. Gen. Uronectes Gthr. Dronectes parrii Ross Ophidium parrii, Ross, Parry's third voyage, App., 109 (1826). Uronectes parrii, Günther, Cat. fish., IV, 326 (1862). Lycocara parrii, Gill, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philad. 1884, p. 180. Die Fische. 1 19 Eine sehr mangelhaft bekannte Art, welche nur im arktischen Nordamerika — Baffinsbai und Prince Regents Inlet — in wenigen Exemplaren beobachtet ist. Ein ähnliches, auf Parry's Reise 1827 auf der Walden-Insel in Nordspitzbergen gefundenes, halb verfaultes Exemplar kann nicht mit Sicherheit als zu dieser Art gehörig bezeichnet werden. Gen. Gymnelis Reinhardt. *Gymnelis viridis Fabr. Ophidium viride, Fabricius, Fauna groenl., 141 HTM 1 ). „ unernak, Lacepede, Hist. nat. poiss., II, 280 (1800). Gymnelis viridis, Reinhardt, Overs. 1832—33, K. Danske Vid. Selsk. Nat.-math., Afh., VI, 21 (1837). ? Ophidium stigma, Lay & Bennett, Zool. of Beechey's Voyage, p. 67, tab. 20, fig. 1 (1839 ). ? Gymnelis viridis var. unimaculatus, Riciiaedson, Last arctic voyage (Belcheb), p. 371, tab. 30 (1854). Cepolophis viridis, Katjp, Archiv f. Naturgesch. 1856, Bd. I, 96 (1856). ? Gymnelis stigma, Günther, Cat. fish., IV, 325 (1862). Nemaly codes grigoriewi, Herzenstein, Ann. mus. zool. acad. Imp. d. sei. d. St. Petersbourg, I, Pisces, 14 (1896 Kröver, Nat. Tidsk., 3. Räkke, I, 258 (1862). Malmgren, Spetsb. fiskfauna, p. 514 (1865). Collett, Norske Nordh.-Exped., p. 123, pl. 4, fig. 32 (1880). Bei der außerordentlichen Mannigfaltigkeit, welche die Färbung dieses Fisches nach Kröyer u. a. zeigt, ist es sehr begreiflich, daß Malmgren (1. c. p. 515) die lediglich auf Grund einer abweichenden Färbung aufgestellte Alt G. stigma als solche nicht gelten lassen will. Die neueren amerikanischen Autoren haben indessen doch diese Art aufrecht erhalten. Der aus Herzenstein's nachgelassenen Papieren beschriebene Nemalycodes grigoriewi Herz, kann als besondere Art nicht aufrecht erhalten werden, da das Originalexemplar nach den Untersuchungen von Knipowitsch nichts als ein mangelhaft erhaltener Gymnelis viridis Fabr. ist (Ann. mus. zool. acad. Imp. d. sei. d. St. Petersbourg, VI, 76 [1901J). Die Verbreitung von G. viridis ist eine cirkumpolare. Am häufigsten ist dieser Fisch an den grön- ländischen Küsten, wo er zu den allgemeinsten Vorkommnissen gehört und nordwärts bis 81 "52' verfolgt werden kann. Während er an den europäischen Küsten einschließlich Island gänzlich zu fehlen scheint, ist er in Nordamerika, an der Ostküste von Neuschottland nordwärts, ferner an den arktischen Küsten bis zur Beringstraße und im Beringsmeer südwärts bis Bristolbai und Unalaska verbreitet. Im sibirischen Eismeer unter 153 1 / 2 ° ö. L. und 72 ° 20' n. Br. fing ihn die Vega ; ferner ist er beobachtet im Karischen Meer, in der Barentssee, bei Spitzbergen und bei Jan Mayen ; doch ist er an den letztgenannten Orten ziemlich selten und keineswegs so häufig wie beispielsweise in Grönland. Die vorerwähnte Varietät G. stigma kommt an den arktischen Küsten von Nordamerika vor von Grönland bis zum Beringsmeer. Weder die schwedische Expedition von 1898 noch die Olga hat ein Exemplar dieser Art erbeutet; nur Römer und Schaudinn fingen ein jugendliches Individuum von 30 mm Länge bei Schwedisch Vorland (König-Karls-Land) auf 66 m Tiefe, blauer Mud mit Steinen (Journ.-No. 34). Die Zeichnung dieses Exemplars besteht in einer vom hinteren Augenrand bis zur Schwanzspitze verlaufenden Wellenlinie, deren unterer dunkler Rand schwach gegen die weiße Bauchseite abgesetzt ist. Die Rückenflosse besitzt keinerlei farbige runde Flecken oder dergl. 120 E. EHRENBAUM, Gen. Lycodes Rhdt. Die Gruppe der Lycodes- Arten gehört zu denjenigen, deren Abgrenzung in scharf voneinander ge- schiedene Arten die allergrößten Schwierigkeiten bereitet und keineswegs als abgeschlossen angesehen werden kann. Mehrere der für die Unterscheidung benutzten Merkmale haben sich als wenig zuverlässig erwiesen, da sie innerhalb der Art mit dem Alter zu sehr variieren, so z. B. gewisse Eigentümlichkeiten der Färbung, die überhaupt in der Lycodidenfamilie äußerst variabel ist, ferner die Länge und der Verlauf der Seitenlinien, die gewöhnlich jederseits in der Mehrzahl vorhanden sind, die Beschuppung des Körpers und die Ausdehnung derselben u. a. mehr. Die Litteratur über die in den nordischen Meeren weit verbreitete Gruppe ist eine sehr umfangreiche. Eine vortreffliche Zusammenstellung des älteren Teiles derselben hat Collett in seiner Bearbeitung der Fische der Norske Nordhavs-Expedition (p. 77 ff.) gegeben. Außerdem sind folgende Werke erwähnenswert : Gill, Synopsis of the family of Lycodoidae, in Proc. Acad. Nat. Sei. Philad., 1863, p. 254 — 261 (1863). Lütken, Bidr. t. nordisk ichthyogr.. III (1880). Lütken, Kara Havets fiske, in Dijmphna togtets udb., p. 128 (1887). Günther, Deep-sea fiskes in Ckallenger Report XXII, (1887). Smitt, Scandin. fishes, p. 607 (1895), und Annais and Mag. Nat. Hist, 7. Ser. V, p. 56 (1900). Goode & Bean, Oceanic Ichtkyology, p. 303 ( 1896 . Lütken, Ingolf, ichthyol. udbytte, p. 19 1 1898). Jordan & Evermanx, Fishes of N. America in Bull. 47 U. S. Nat. Mus., III, 2461 (1898). Collett, Contrib. to the knowledge of the genus Lycodes, in Videnskabs Selskabets Skrifter Christiania 1898 u. 1899 (1899 u. 1900j. Die Auffassungen der skandinavischen Autoren, Collett, Lütken und Smitt, welche sich mit der Klassifizierung der einzelnen Lycodes-Arten beschäftigt haben, gehen bezüglich der Abgrenzung der Arten gegeneinander ziemlich auseinander, und man darf kaum hoffen, daß sich eine einheitliche Auffassung geltend machen wird, ehe nicht das Beobachtungsmaterial noch wesentlich vermehrt ist. Für die nachfolgende Zusammenstellung ist in der Hauptsache Smitt's Auffassung maßgebend gewesen, doch sind L. frigidus und pdllidus einstweilen bestehen gelassen, während Smitt dieselben in L. reticulatus und vahli aufgehen läßt. Angesichts der Schwierigkeit der Klassifizierung sind mangelhaft beschriebene Arten wie Lycodes nebulosus Kröyer von Grönland (1844) unberücksichtigt gelassen. Lycodes frigidus Collett Lycodes vahlii, Collett, Christ. Vid. Selsk. Forh. 1878, No. 4, p. 11 (1878), nicht von Reinh. frigidus, Collett, Christ. Vid. Selsk. Forh. 1878, No. 14, p. 45 (1878). Diese Art ist ausgezeichnet durch eine gleichmäßige dunkle oder bräunliche Farbe, ein feines Schuppen- kleid und eine einzige lateroventrale Seitenlinie, die am oberen Rande der Kiemenspalten entspringt und dann stark nach unten abbiegt, um auf einer längeren Strecke parallel mit dem unteren Rande des Schwanzes zu verlaufen. Sie wurde in einer Reihe von Exemplaren durch die norwegische Nordatlantic-Expedition an der Küste von Finmarken, bei der Bären-Insel und bei Spitzbergen gefunden. Der Albatross fing in der Tiefe des Atlantic vor der amerikanischen Küste ebenfalls zahlreiche Exemplare, und der Ingolf erbeutete sie östlich und nordöstlich von Island, sowie zwischen Island und Jan Mayen an 12 verschiedenen Fundorten in 495 — 1309 Faden Tiefe. Lönnberg beschreibt ein Exemplar von 260 mm Länge, welches die schwedische Nordpol-Expedition unter Nathorst (1898) westlich von Spitzbergen auf 2750 m Tiefe fing, und neuerdings (1900) erwähnt er auch das Vorkommen bei Ostgrönland. Durch Aurivillius wurde ein Exemplar sogar bei Bohuslän in Wasser von 10—40 Faden Tiefe erbeutet. Lütken ist der Meinung, daß auch das große, Die Fische. 121 56 cm lange Exemplar, welches Günther im Challenger Report (XXII, p. 77, pl. 13) als L. reticulatus erwähnt und welches vom „Knight Errant" im Färöer-Kanal auf 60S Faden Tiefe gefangen wurde, als ein großer L. frigidus anzusehen ist. Indessen giebt auch Günther eine Anzahl jüngerer Exemplare unter dem Namen L. frigidus von demselben Fundort im Färöer-Kanal und einigen benachbarten Stellen an. Smitt ist sehr geneigt, in dem L. frigidus nur hybride oder sterile Individuen der beiden Arten L. reticulatus Reinh. und L. vahli Reinh. zu sehen, da die bisher bekannten Exemplare von L. frigidus, von der Färbung abgesehen, teilweise auch auf L. reticulatus passen, zum anderen Teil als Zvvischenformen zwischen diesem und L. vahli erscheinen. Lycoäes pallidus Collett Lycodes pallidus, Collett, Forh. Vid. Selsk. Christ. 1878, No. 14, p. 70 (187s ). Lütkkn, Dijmphna togtets zool. udb., p. 134, tab. 17, fig. 1 — 3 (1887). Diese Art wurde von Collett beschrieben auf Grund zweier Exemplare, welche die norwegische Nordatlantic- Expedition westlich von Spitzbergen in 260 und 459 Faden Tiefe erhielt. Die Farbe ist gleichmäßig graubraun mit 5—6 dunkleren Querzonen auf der Rückenflosse. Die verhäl'tnismäßig großen Schuppen sind schon bei kleinen Exemplaren vorhanden. Die Körperlänge ist bei jungen Individuen <) l l 2 mal, die Kopflänge 4 1 / 2 mal in der Totallänge enthalten. Die Seitenlinie verläuft wie bei L. fr'updus. Smitt glaubt, daß die von Collett beschriebenen Individuen dieser Art vielleicht zu L. vahli gestellt werden können, während er die von Lütken (1. c.) beobachteten 7 Exemplare von 92—160 mm Länge aus dem Karischen Meer (46—106 Faden Tiefe) lieber für L. reticulatus im weiteren Sinne halten möchte. Lütken giebt das jedoch nicht zu und hat neuerdings eine große Zahl von Individuen, die der Ingolf auf 9 verschiedenen Fundstellen bei den Färöer, Island und Jan Mayen in 293 — 957 Faden Tiefe fing, als L. pallidus Coll. charakterisiert. Die vom Knight Errant im Färöer-Kanal gefangenen Individuen, welche Günther anfänglich (Proceed. Roy. Soc. Edinb., XI, p. 677, 1882) als L. pallidus Coll. aufgeführt hat, scheint er später (Challenger Report, XXII, p. 79) zu L. frigidus gestellt zu haben. Lönnberg (Fishes of Spitzbergen etc., p. 25) glaubt den Nachweis führen zu können, daß L. frigidus und L. pallidus miteinander zu verschmelzen seien, doch stützt er sich dabei nur auf Litteraturangaben, nicht aber auf eigenes Ver- gleichsmaterial. Allerdings hat auch Lütken früher (1880) eine ähnliche Vermutung ausgesprochen, ohne jedoch derselben in seinen anderen Publikationen weitere Folge zu geben. In neuester Zeit hat Collett (Vidensk. Selsk. Skrift. Christ. 1899, No. 6, p. 10, 1900) dargelegt, daß L. pallidus vielleicht zu der von ihm auf Grund eines vollständigeren Materials schärfer charakterisierten Formengruppe L. gracilis Sars zu stellen sein wird. Dasselbe gilt dann von L. rossi Malmgr., die er als Jugendform von L. 2 > aUidics aufzufassen geneigt ist. * Lycodes reticulatus Rhdt. Blennius polaris, Ross, Append. zu Paeky's Voyage, p. 200 (1828). „ (Zoarches?) polaris, Richardson, Fauna boreali-amer., III, 94 (1836). Lycodes reticulatus, Reinhardt, D. Vid. Selsk. Nat.-math. Afh., Vol. 7, p. 167, tab. 6 (1838). „ seminudus, Reinhardt, D. Vid. Selsk. Xat.-math. Afh., Vol. 7, p. 223 (1838). „ perspicillum, Kröyer, Overs. Vid. Selsk. Forh. Kbhvn. 1844, p. 140. „ mucosus, Richardson, Last arctic voyage (Belcher), II, 362, tab. 26 (1855). „ polaris, Günther, Cat. Fishes, IV, 321 (1862). „ rossi, Malmgren, Ofvers. Vet. Aoad. Forh. 1864, p. 516 (1865). „ turneri, Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., I, 463 (1878). Fauna Arctica, Bd. II. l6 122 E. EHRENBAUM, Lycoäes lütkenii, Collett, N. Nordh.-Exped., Fiske, p. 103, tab. 3, fig. 25 (1880). „ coccineus, Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., IV, 144 (1881). Lycodalepis turneri, L. 'polaris, Jordan & Gilbert, Synopsis, 788 (1883). Smitt, Scand. fishes, p. 611, fig. 147; Ann. and Mag. Nat. Hist., 7. Ser., V, 56 (1900). Collett, Skr. Vidensk. Selsk. Christiania, 1899, No. 6 (1900). Während Smitt die Gesamtheit der hier aufgeführten Formen zu einer Art L. reticulatus Rhdt. rechnet, unterscheiden andere Autoren bis zu 6 verschiedene Arten in dieser Gruppe. Collett faßte früher (1880) als L. reticulatus folgende Formen zusammen: L. polaris Ross, L. rossi Malmgr., L. perspicillum Kr., und L. gracilis Sars, während L. seminudus, mucosus und lütkeni als besondere Arten bestehen blieben. Derselben Auffassung folgen im wesentlichen Lütken (1. c.) und Goode und Bean in der „Oceanic Ichthyology". Günther (1887) zählt außer den oben erwähnten auch L. lütkeni zur reticulatus - Gruppe. Jordan und Evermann fassen in dem neuesten Werk über die amerikanische Fischfauna (1898) als L. reticulatus die 3 Formen reticulatus Rhdt., rossi Malmgr. und gracilis Sars zusammen und führen L. polaris l ) als besondere Art auf, zu der sie außer L. polaris auch L. turneri und L. coccineus zählen, während daneben L. seminudus, L. perspicillum, L. mucosus als eigene Arten bestehen bleiben, indessen L. lütkeni unerwähnt ist. In neuester Zeit (1900) hat Gollett eine wesentliche Gruppe dieses Formenkreises der Species L. gracilis M. Sars angegliedert, deren Charakteristik er mittelst einer Reihe sich folgender Altersstadien ziemlich bestimmt geben zu können glaubt; er stellt folgende Formen als möglicherweise synonym mit L. gracilis hin : L. rossi Malmgr., L. rossi Collett, L. reticulatus Smitt pr. parte, L. valdi Smitt p. pt., L. pallidus Collett, Lütken, Goode und Bean und endlich vielleicht L. soarchus Goode und Bean. Ich habe jedoch hier im Gegensatz zu Collett's Meinung und in Nachfolge von Smitt's auch neuerdings (1900) fest- gehaltener Auffassung den L. gracilis Sars zur Gruppe L. vahli gestellt. Bei der von Smitt angenommenen Fassung der Formengruppe L. reticulatus, die also L. gracilis bei- seite läßt, dagegen den von Lütken -- nicht den ursprünglich von Collett — beschriebenen L. pallidus wahrscheinlich noch mit umfaßt, hat diese Art eine cirkumpolare Verbreitung und ist etwa folgendermaßen zu charakterisieren: Jugendformen mit heller Grundfarbe und einer Anzahl dunkler — im vorderen Teil sattelförmiger Ouerzonen ; ältere Individuen mit dunklerer Grundfarbe und sehr wechselnden noch dunkleren oder auch helleren bis weißen Zeichnungen in Form von Streifen, Flecken oder Netzwerk ; das Schuppenkleid, mit dem Alter sehr variabel, bedeckt schließlich den größten Teil von Körper, Schwanz und Basis der Rückenflosse, während Kopf, Bauch, Basis der Analflosse und der vordere Teil der Rücken- flosse frei bleiben ; eine mediolaterale und eine dorsolaterale Seitenlinie, die in sehr wechselnder Deutlichkeit vertreten sind; Körperhöhe am Anfang der Analfiosse ca. 9—14 Proz. der Körperlänge; Kopflänge mehr als 39 Proz. (meist 42 — 58 Proz.) der Länge der Analflosse bis zur Schwanzspitze. Die ersten Angehörigen dieser Formengruppe, welche überhaupt beschrieben wurden, stammen von Grönland. Daran schließen sich einige Fundorte von L. reticulatus und perspicillum im Atlantic vor der ameri- kanischen Küste südwärts bis Narragansett-Bay, welche durch die Fahrten des Fish Hawk und des Albatross bekannt geworden sind. Lütken (Ingolf-Exped.) erwähnt L. perspicillum von der Davisstraße und L. lütkeni von Jan Mayen. Bei Spitzbergen sind mehrere Vertreter dieser Formengruppe beobachtet worden, nämlich die 1) L. mucosus ist von Bleekek (1874I wegen der fast ganz fehlenden Schuppenbekleidung zu einer besonderen Gattung Lycodalepis erhoben worden, der auch L. polaris beizuzählen ist, während ihr L. seminudus REINH. und vielleicht auch der mangel- haft bekannte L. nebulosus Kr. nahezustehen scheinen. Die Fische. 123 Jugendform L. rossi Malmgr. 1827 und 1861 in Nordspitzbergen und L. seminudus und L. lütkeni von Collett (Norske Nordh.-Exped.). Aus dem Karischen Meer führt Lütken (Dijmphna) 3 Exemplare als L. reüculatus Rhdt. ? (perspicillum Kr.?, rossi Malmgr.?) und zahlreiche andere als L. lütkeni an (cf. Taf. XVI und XVII a. a. O.); Smitt bildet ein hierher zu rechnendes Exemplar ab, welches von der Vega- Expedition in der Chatanga-Bai (Nordsibirien) erbeutet wurde. Die amerikanischen Autoren (cf. Jordan and Evermann 1. c. p. 246g f.) führen L. polaris (= lurneri = coccineus) aus dem Nordpacific an von Alaska bis zur Berings- straße und aus dem nordamerikanischen Eismeer nördlich der Beringsstraße (Pt. Barrow) und ebenso L mucosus von den Eismeerküsten von Nordamerika (Cumberland-Golf auf Baffinsland und Northumberland- So und). Unter dem von Römer und Schaudinn gesammelten Material findet sich nur ein kleiner, 67 mm langer Lycodes, welchen ich unbedenklich als hierher gehörig ansehe. Er wurde nordwestlich der Ross-Insel {Nordspitzbergen) auf 85 m, blauer Mud und roter Lehm mit Steinen, gefangen, also in derselben Gegend, in der schon 1827 und 1861 3 jugendliche Exemplare erbeutet wurden (cf. Malmgren, Spetsbergens Fiskfauna, p. 516), mit denen er offenbar die größte Aehnlichkeit besitzt, sowohl in Bezug auf die Färbung wie auf den sehr schmalen Interorbitalraum, die Zahl der Brustflossenstrahlen (17/19) u. a. m. Ebenso stimmt er aber auch gut überein mit den von Lütken (Dijmphna togt. udb., tab. 16 und 17) abgebildeten Jugend- formen von L. lütkeni, deren kleinsten er sowohl in der Größe wie in der a. a. O. hervorgehobenen blau- schwarzen Zeichnung gleichkommt. Die Olga-Expedition fing 2 Exemplare von Lycodes von 180 und 250 mm Länge am Eingang von Greenharbour auf 145—180 m Schlickgrund, welche beide der reüculatus- Gruppe zugewiesen werden müssen. Lycodes vahli Rhdt. Lycodes vahlii, Reinh., D. Vid. Selsk. Nat.-math. Afh., Vol. 5, Overs., p. LXXV u. Vol. 7, p. 153, tab. 5 (1838). gracilis, Sars, Forh. Videusk. Selsk. Christ. 186ß, p. 40, tab. 1, fig. 1 — 3. „ esmarkii, Collett, Forh. Vid. Selsk. Christ., 1874, Tillägsh., p. 95. ? „ lugubris, Lütken, Bidr. t. Nord. Ichthyogr., III, 315 (1880). Collett, Skrift. Vidensk. .Selsk. Christ. Math.-nat. KL, 1899, No. 6, p. 1—22, pl. 1—3 (1900). Smitt, Ann. and Mag. Nat. Hist, 7. Ser. V, 56 (1900). Auch in dieser Formengruppe hat Smitt eine starke Verschmelzung einander nahestehender und von anderen Autoren getrennt gehaltener Arten vorgenommen. Er vereinigt darin nicht nur L. vahli und esmarki, die schon Günther (Challenger Rep., XXII, p. 77) als zusammengehörig erschienen, sondern auch den von mehreren anderen Autoren zur Gruppe reüculatus gestellten L. gracilis Sars, für den neuerdings von Collett wieder eine selbständige Art reklamiert wird, seitdem zu den früher bekannten Jugendformen auch ältere ausgebildete bekannt geworden sind (cf. 1. c. 1899). Als fragliche Synonyme dieser Art führt Smitt ferner L. pallidus Collett und lugubris Lütken auf, von denen ich erstere noch als selbständige Art aufgeführt habe, weil es nach der vorgeschlagenen Verschmelzung mit frigidus zweifelhaft ist, ob sie zu L. reüculatus oder zu L. vahli zu stellen ist. Die Färbung dieser Art wird als braunschwarz mit helleren Querstreifen angegeben , doch ist sie sowohl individuell wie nach dem Alter äußerst verschieden; letzteres gilt auch von dem Schuppen- kleid, das sich schließlich bis auf den Kopf, den Bauch, die Bauchflossen, die vertikalen Flossen und ein Dritteil der Innenfläche der Brustflossen ausdehnen soll. Die Kopflänge beträgt mehr als 22 Proz. der ganzen Körperlänge und mehr als 36 Proz. der Schwanzlänge, vom Beginn der Afterflosse ab 124 E - EHRENBAUM, gerechnet. Eine mediolaterale und eine ventrolaterale Seitenlinie sind vorhanden, beide in sehr wechselnder Deutlichkeit. Die ursprünglich als L. vahli von Reinhardt beschriebene Form stammt von Grönland ; die als L. csmarki beschriebene Form ist auch von der amerikanischen Ostküste (La Have Bank und Grandbank, kanadische Küste u. a. O.) bekannt geworden; der Knight Errant fing im Färöer-Kanal auf 608 Faden Tiefe 2 Exemplare von 26 cm Länge, der Ingolf ein gleiches nördlich der Färöer. Die norwegische Nordmeer- Expedition erhielt mehrere Exemplare von Nordspitzbergen in 266 — 459 Faden Tiefe, und ebenso wurden an den norwegischen Küsten von der Landschaft Helgeland bis zum Varangerfjord wiederholt und ziemlich viel Individuen bis zu 58 und 70 cm Länge gefangen. Lycoäes lugubris, welcher vermutlich auch zu diesem Formenkreis gehört, ist nur von Island bekannt geworden , von wo Lütken 5 Exemplare von 30 — 35 cm Länge erhielt. Der neuerdings von Collett unter dem Namen L. gracilis zusammengefaßte Formenkomplex, welcher nach Smitt's Auffassung (1. c. 1900) ebenfalls zu L. vahli zu rechnen ist, ist nach Collett an folgenden Punkten beobachtet : norwegische Küsten vom Christianiafjord bis Trondhjemfjord, Skagerack und Kattegat, Island, Grönland und -- falls die Identität mit dem L. zoarchus Goode und Bean aufrecht gehalten werden kann — auch die Gewässer vor der Ostküste von Nordamerika. Lycoäes sarsi Collett Lycodes sarsii, Collett, Forh. Vid. Selsk. Christ. 1871, p. 62. Anguilla hieneri, Günthek, Ann. Mag. Nat. Hist., 4. Ser. XIII, 139 (1.S74). Zoarces hieneri, Dav, Prod. Zool. Soc. London, 1882, p. 53Ö. Collett, Vidensk. Selsk. Christ, Skrift. Math. nat.-Cl., 1898, No. I, tab. 1 n. 2 (1899). Diese langgestreckte Lycodes- Art wurde von G. O. Sars entdeckt und von Collett zuerst beschrieben; die damals und später von der norwegischen Küste und durch die Porcupine- Expedition bekannt gewordenen Exemplare von 44 — 184 cm Länge machen es wahrscheinlich, daß diese Art überhaupt klein bleibt; Smitt hält es für möglich, daß sie mit dem von der ostamerikanischen Küste durch Goode und Bean beschriebenen Lycodes verilli identisch ist. Derselbe ist dort nicht selten und bis zu 180 mm Länge beobachtet worden. Lycodes sarsi ist an den skandinavischen Küsten an verschiedenen Punkten, besonders im Skagerack (Petersen) im Christianiafjord (Hjort), im Hardanger- und im Trondhjemfjord in 89—300 Faden Tiefe beobachtet, der nördlichste Punkt liegt nördlich des Foldenfjords an der Grenze von Nordland, also schon im arktischen Gebiet (65 ° n. Br.). Nach neueren Befunden (Lönnberg 1900) kommt diese Art auch an der Ostküste von Grönland vor. Charakteristische Merkmale von L. sarsi sind folgende: Die Kopflänge beträgt weniger als 29 Proz. der Schwanzlänge, vom Beginn der Afterflosse gerechnet; die Körperhöhe am Anfang der Afterflosse beträgt im Gegensatz zu L. muraena mehr als 5 Proz. der ganzen Körperlänge. Lycodes muraena Collett Lycodes muraena, Collett, Forh. Vid. Selsk. Christ, 1878, No. 4, p. 15. Lycenclielys muraena, Gill, Proceed. AcaJ. Nat. Sei. Philad., 1884, p. 180. Diese Lycodes-A.it ist durch ihre langgestreckte Form leicht kenntlich ; die Körperhöhe beträgt am Anfang der Afterflosse nur 4 Proz. der ganzen Körperlänge, während sie sich bei dem ebenfalls lang- gestreckten L. sarsi auf über 5 Proz. beziffert. Die Fische. 125 L. muraena wurde zuerst von der norwegischen Nordmeer-Expedition auf der Höhe der norwegischen Landschaft Helgeland in 350 Faden Tiefe, feiner nordwestlich von Spitzbergen und westlich der Bären- Insel in 459 bezw. 658 Faden Tiefe erbeutet. Der Knight Errant fing einige Exemplare bis zu 23 cm Länge im Färöer-Kanal auf 540—608 Faden. Ein noch größeres Individuum von 275 mm Länge mit vollständigem Schuppenkleide erhielt der Ingolf in der Davisstraße; außerdem erbeutete derselbe eine ganze Anzahl kleinerer Exemplare von 108—203 mm Länge an 7 verschiedenen Fundorten nördlich der Färöer, südlich, östlich und nördlich von Island und südlich von Jan Mayen. Farn. Orthagoriscidae. Gen. Orthagoriscus Schneid. Orthagoriscus mola (L.) Tetraodon mola, Linne, Syst. nat., ed. XII, t. I, 412 (1766). Tetrodon mola, Retzius, K. Vet. Akad. nya Handl., VI, 115, tab. 4 (1785). Biodon mola, Bloch, Naturgesch. d. ausl. Fische, I, 75, Taf. 128 (1785). Ortliagoriscus mola, 0. fasciaius, Schneider, Blochii Syst. ichthyol., p. 510 (1801). Mola nasus, M. retzii, Steenstrup & Lütken, Overs. K. Danske Vid. Selsk. Forh., 1863, Marts. Orthagoriscus osodura, Harting, Verhand. K. Akad. Wetenseb., Deel 11, p. 1 — 48, pl. 1 — 8 (1868). Mola rotunda, Jordan & Gilbert, Synopsis, p. 865 (1882). „ mola, Jordan & Eveumann, Fishes of N. America, II, 1753 (1898). Ebenda noch eine große Liste weiterer Synonyme. Der Sonnenfisch lebt fast in allen gemäßigten und tropischen Meeren, im Atlantic einschließlich des Mittelmeergebietes, im Pacific und selten auch im Indischen Ocean. Ganz vereinzelt ist er an der Küste von Finmarken auch im arktischen Gebiet beobachtet worden. Fam. Gasterosteidae. Gen. Gasterosteus Art. Gasterosteus spinachia L. Gasterosteus spinachia, Linne, Fauna suecica, ed. II, 119 (17(11). Spinachia vulgaris, Kröyer, Danmarks fiske, I, 193 (1838 — 40). Gastraea spinachia, Sauvage, Nouv. Arch. Mus. Paris, X, 36 (1874). Spinachia linnei, Malm, Göteborgs och Bohusl. Fauna, p. 373 (1877). Der 15-stachelige Stichling hat ein ziemlich beschränktes Verbreitungsgebiet, welches südlich bis zur Biscaya, westlich bis zu den Färöer und Irland reicht; an den skandinavischen Küsten kommt er auch im arktischen Gebiet und zwar nördlich bis zum Nordcap vor; in der Ostsee kennt man ihn ostwärts bis zum Finnischen Meerbusen ; in Island und Amerika fehlt er. Gasterosteus aeuleatus L. Gasterosteus aeuleatus, Linne, Fauna suecica, ed. II, 119 (1761). „ bispinosus, Walbaum, Artedi piscium, p. 450 (1792). „ biaculeatus, Shaw, General zoology, IV, 608 (1800 — 1819). Gasteracanthus biaculeatus, Pallas, Zoogr. Rosso-Asiat., III, p. 229 (1811). Gasterosterus irachurus, G. gymnurus, G- niger, Cuvier, Regne animal, nouv. ed., T. II, 170 (1829). „ leiurus , semiarmatus, semiloricatus , argyropomus , braehycentrus , ietracanthus , noveboracensis , Cur. & Valenc. Hist. nat. poiss., IV, 487—502, pl. 98, flg. 1—4 (1829). I2Ö E. EHRENBAUM, Gasterosleus spinulosus, Jexyns, Manual brit. vert. anirn., p. 350 (1835). „ dimidiatus, G. loricatus, Reinh., K. Dansk. Vid. Selsk. Math.-nat. Afh., VII, 114 u. 119 (1838). „ neustrianus, bailloni, argentatissimus, elegans, Blanchard, Poissons d'eaux douces Trance, 213 — 236 (1866). „ ponticus, suppositus, obolarius, serratus, texanus, algeriensis, plebejus, inopinatus, islandicus, micro- cephalus, Sauvage, Nouv. Arch. Mus. Paris, X, 9 — 25 (1874). Zahlreiche weitere Synonyme siehe bei Jordan und Evermann, Fishes of N. America, p. 747 — 751. Nach den Untersuchungen von Rutter und Gilbert (vgl. Jordan und Evermann, 1. c. p. 2836) sollten alle Gasterosteus-Formen auf die eine G. aculeatus zurückgeführt werden und nur 3 — 4 geographische Varietäten, von denen jede eine große Variabilität bezüglich der Bewaffnung des Körpers aufweist, unter- schieden werden. Bei derartiger Umgrenzung der Art besitzt dieselbe eine außerordentlich große Verbreitung. In Europa findet sie sich überall im salzigen wie im frischen Wasser (ausgenommen das Donaugebiet) südwärts bis zum Schwarzen Meer und dem Süßwassergebiet von Algier, obwohl nicht im Mittelmeer selbst. In Nordasien ist sie gemein und wurde von der Vega auch bei der Beringsinsel gefunden 1 ). In Nordamerika dehnt sich das Verbreitungsgebiet südwärts bis Californien und New York aus; in Island und Grönland ist der Stichling wohlbekannt, in Spitzbergen aber scheint er zu fehlen. Gasterosteus pungitius L. Gasterosteus pungitius, Linne, Fauna suecica, ed. II, 119 (1761). Gasteracanthus pungitius, Pallas, Zoogr. Rosso-Asiat., III, 228 (IS 11). Gasterosteus occidentalis, Cuv. & Valenc, Hist. nat. poiss., IV, 506 (1829). „ laevis + burgundianus, Cuvier, Regne animal, ed. 2, II, 170 (1829). „ concinnus, Richardson, Fauna bor.-americana, III, 57 (1836). ,, mainensis, Storer, Boston Journ. Nat. Hist., I, 1837, p. 464. „ nebulosus -+- dekayi, Agassiz, Lake superior, p. 310 — 311, pl. 4 (1850). „ lotharingus -4- breviceps, Blanchard, Poissons d'eaux douces France, 248 (1866). Gasterostea bJanchardi -\- globice.ps, Sauvage, Nouv. Arch. Mus. d'hist. nat. Paris, X, 29 (1874). Pygosteus 2>ungitius, Eigenmann, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philad., 1886, p. 235. Smitt, Scand. fishes, p. 658, pl. 28, fig. 3 u. 4, 1895. Der 10-stachelige Stichling hat fast dieselbe Verbreitung wie der vorige. Doch scheint er in einem großen Teil von Südeuropa einschl. der Schweiz zu fehlen; dagegen kommt er im Schwarzen Meer und in südrussischen Strömen vor ; sein Vorkommen in Island ist zweifelhaft. Doch giebt Hansen ihn von Grönland an, während er in den Verzeichnissen der grönländischen Fauna von Reinhardt und Lütken fehlt. Bean (Bull. U. S. Nat. Mus., XV, 129, 18791 beschreibt ihn jedoch, wenn auch als etwas abweichend gebildet — G. pungitius f. braehypoda — von der Baffinsbai, dem Cumberland-Golf und Grönland, und 1) Gasterosteus cataphractus (Pall.) Gasteracanthus aataphr actus, Pallas, Mein. Acad. Petersb., III, 325 (181 1). Gasterosteus obolarius, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., IV, 500 (1829). „ insoulptus, Richardson, Last aretie voyage, p. 356, pl. 25 (1854). „ serratus, Ayres, Proc. Calif. Acad. Sei., 1854, p. 47. „ intermedius, Girard, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philad., 1856, p. 135. „ aculeatus cataphractus, Jordan & Gilbert, Synopsis, p. 396 (1883). Jordan & Evermann, Fishes of N. America, p. 749 (1896). Smitt äußert sich nicht darüber, ob die von ihm erwähnten dreistachligen Stichlinge, die die Vega -Expedition bei der Beringsinsel erbeutete, etwa der Varietät G. cataphractus (Pallas) zuzurechnen seien. Diese hochnordische Form, welche nach Pallas 122 mm lang wird, selten oder nie das Frischwassergebiet betritt und von San Francisco bis Alaska und Kamtschatka, sowie auch im arktischen Nordamerika (Northumberland-Sound) häufig ist, steht der als G. bispinosus beschriebenen Stichlingsform sehr nahe und ist wahrscheinlich eben nur als eine Varietät von G. aculeatus zu betrachten. Die Fische. 127 auch sonst findet er sich in Nordamerika bis zu den Eismeerküsten (Point Barrow). Pallas kannte ihn von Sibiren und dem Ochotskischen Meer, und auch von Alaska wird er angegeben. Die Vega fand ihn mit der vorigen Art zusammen bei der Beringsinsel. An den nordeuropäischen Küsten reicht sein Ver- breitungsgebiet durch die ganze Ostsee und bis ins Weiße Meer. Gaste fostetts inconstans Kirtl. Gasterosteus inconstans, Kirtland, Boston Journal Nat. Hist., III, 273 (1841). „ micrqpus, Cope, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philad., 1S65, p. 81. „ globiceps, Sauvage, Nouv. Arcb. Mus. d'hist. nat. Paris, X, 35 (1874). Eucalia inconstans, Jordan, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philad., 1877, p. 65. Diese nordamerikanische Stichlingsform, welche in mancher Beziehung eine Mittelstellung zwischen aculeatus und pungitius einnimmt, soll nach Cope's Angabe auch in Grönland vorkommen, doch bedarf diese Angabe der Bestätigung (vgl. Jordan und Evermann, Fishes of N. America, p. 744, Anmerkung). Farn. Syngnathidae. Gen. Syngnathus Art. Syngnathtis typhle L. Syngnathus typhle, Linse, Syst. naturae, ed. X, T. I, 336 (1758). acus, Ekström, Kgl. Vet. Akad. Handl. f. 1831, p. 271 (1832). Siphostoma typhle, Kröyer, Danmarks fiske, III, 673 (1846 — 53). Siphonostomus typhle, Yarrell, Hist. brit. fish., 3. ed., II, 406 (1859). Siphonostoma acus, Malm, Goteb. och Bohusl. Fauna, p. 592 (1877). Diese Seenadel ist südwärts bis zum Mittelmeer verbreitet, wo sie jedoch selten auftritt, in der Ostsee bis zum Eingang in den Finnischen und den Bosnischen Meerbusen, an den europäischen Westküsten nordwärts bis Tromsö und Vadsö. Farn. Salmonidae. Gen Salmo Art. Salmo urtibla L. var. alpinus L. Salmo umbla, S. salvelinus, S. alpinus, Linne, Syst. nat., ed. X, T. I, 309 (1758). „ erythraeus, Pallas, Zoogr. Rosso-Asiat., III, 349 (1811). Salmones salvelini = S. ventricosus + carbonarius + alpinus -\- pallidus + salvelinus + rutilus, Nilsson, Prodi-. ichthyol. Scand. p. 7 (1832). Salmo willoughbii -f- cambricus -+- grayi, Günther, Proceed. Zool. Soc. London, 1862, p. 46. Salvelinus umbla, Fatio, Faune d. vertebr. Suisse, Vol. V, 395 (1868). „ alpinus, Malm, Göteb. och Bohusl. Fauna, p. 540 (1877). Smitt, Scand. fishes, p. 841, pl. 37, fig. 1 u. 2 (1895). Jordan & Evermann, Fishes of N. America, p. 508 ff. (1896). In Skandinavien sowohl wie im übrigen Europa bis zum südlichen Teil desselben ist der Saibling ein Bewohner der Bergseen , aber im arktischen Gebiet — südwärts bis zur norwegischen Landschaft Nord -Helgeland, ist er wie der Lachs ein wahrer Salzwasserbewohner und steigt die Flüsse aufwärts zum Laichen. In Spitzbergen soll er im lehmigen Wasser der Mündungen von Eisbächen J ) häufig sein. 1) Hier stellt ihm der Weißwal — Delphinapterus leucas — vorzugsweise nach. 128 E. EHRENBAUM, Aehnliches gilt von der Murmanküste, den Küsten des Weißen Meeres und von Nowaja Semlja. Ob auch einige der sibirischen Formen zu dieser Gruppe gehören, ist noch nicht festgestellt ; wohl aber ist dies für den von Island beschriebenen Salmo alpinus (nivalis) Faber (Fische Islands, p. 168—1829) bestimmt anzunehmen. Für das Gebiet des östlichen und arktischen Nordamerika ist Salmo alpinus alipes Richardson (= Salmo nitidus Richards. = Salvelinus nitidus + stagnalis, Jordan u. Gilbert) als Vertreter dieses Formen- kreises anzusehen, welcher in Seen auf Grönland und Boothia Felix beobachtet ist. Diesem steht sehr nahe der von Fabricius beschriebene Salmo alpinus stagnalis (Fabr., Fauna groenl., p. 175 [1780] = S. rivalis Fabr. = S. hearni Richardson = Salmo rossi Richardson = S. hoodi Richardson — Sahelinus rossi Jordan u. Gilbert = Salvelinus stagnalis Dresel, Proceed. U. S. Nat. Mus. 1884, p. 255), eine in den Gewässern des arktischen Nordamerika und namentlich Grönlands sehr häufige Form. Schließlich verdient in dieser Reihe noch genannt zu werden Salmo alpinus arcturus Günther (Proceed. Zool. Soc. London, 1877, p. 294, pl. 32), der am weitesten nördlich beobachtete Salmonide vom Victoria-See und Fioeberg-Beach im arktischen Nordamerika unter 82 ° 34' n. Br., und Salmo alpinus aureolus Bean (= Salvelinus aureolus Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., 1887, p. 628, vgl. auch Jordan und Evermann 1. c. p. 511), der in den Seen des westlichen Maine und New Hampshire vorkommt. Etwas stärker von S. alpinus abweichend und daher vielleicht einer anderen Saiblingart zuzuzählen ist der von Günther (a. a. O. p. 476, pl. 50) beschriebene S. naresi, welcher ebenfalls ein Bewohner der Seen des arktischen Nordamerika ist (Discovery-Bay und Cumberland-Golf, vgl. Jordan und Evermann 1. c. p. 515). Eine noch stärker ausgesprochene Sonderstellung nimmt der nordpacifische Salmo (Salvelinus) malma ein J ), eine schon seit Steller's Zeiten aus den ostsibirischen Gewässern bekannte echte Saiblingsform. Salmo salar Sund. var. nobilis Smitt. Salmo salar, Linke, Fauna suecica, ed. II, 122 (1761). „ salmulus, Türton, British Fauna, p. 104 (1807 . „ hamatus, Cuviei:, Regne animal, ed. II, T. II, 303 (1824 — 33 . salmo, Cüy. & Val., Hist. nat. poiss., XXI, 212, tab. G15 (1828—49). nobilis, Pallas, Zoogr. Rosso-Asiatica, III, 342 (1831 . „ gloveri, Girard, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philad. 1854, p. 85. Trutta salar, v. Siebold, Süsswasserfische von Mittel-Europa, p. 292 (1863). Smitt, Seand. fishes, p. 849, pl. 37, fig. 3 und 4; pl. 38, fig. 1 (1895), ebenda siehe auch weitere Synonyma, speciell für Zwischenformen zwischen Lachs und Forelle. Der Lachs besitzt im gemäßigten und borealen Gebiet seine Hauptverbreitung ; er kommt jedoch an den nördlichsten Küsten Skandinaviens sowie an der Murmanküste und im Weißen Meer, auch im arktischen Gebiet vor. Südwärts geht sein Verbreitungsbezirk an den westeuropäischen Küsten bis zum 43 ° n. Br. ; 1) Salmo malma W'alb. Salmo malma, Walbaum, Artedi pisc. gen., p. 66 (1792). „ eurilus + eallaris + penshmensis + laevigatus, Pallas, Zoogr. Rosso-asiat, III, 251, 353, 381, 385 (1811). „ nummifer, S. erythrorhynehus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., XXI, 365 (1848). „ indes, Cope, Proc. Americ. Philos. Soc. Philad., 1873, p. 24. Salvelinus malma, Jordan 1 & Gilbert, Synopsis, p. 319 (1883). Smitt, Kritisk Fürteckning öfver Riksmuseums Salmonider, p. 136 (1886). Jordan & Evermann, Fishes of N. America, p. 508 und 2823 (1896—98). Diese Saiblingsform des arktischen Nordamerika und Ostsibiriens, welche in der See das ansehnliche Gewicht von 12 Pfund erreicht, darf der vorerwähnten großen Saiblingsgruppe zugezählt werden, doch besitzt sie auch mancherlei Eigen- tümlichkeiten, welche es rechtfertigen, wenn sie als besondere Form aufgeführt wird. Sie ist außer im Beringsmeer auch im nordamerikanischen Eismeer bei Pt. Barrow beobachtet worden. Die Fische. 129 im Mittelmeer fehlt er. An der amerikanischen Seite des Atlantic kommt er von Cap Cod nordwärts bis zur Hudsonsbai vor; auch bei Island fehlt er nicht. Dagegen hat sich die Angabe von seinem Vorkommen bei Grönland nicht bestätigt. Salmo salar Sund. var. trutta Flem. Salmo eriox, S. trutta, S. fario, Linke, Fauna suecica, ed. II, 1'2'2 t. (17ennantii, Cur. & Val., Hist. nat. poiss., XXII, 436 (1849). Maurolicus borealis, Günther, Cat. fish., V, 389 (1864). ? „ australis, Hectoe, Transact. New Zealand Institute, VII, 250, tab. 11, fig. 90 D (1875). „ pennantii, Day, Fishes Gr. Britain and Ireld., II. 49, pl. 109, fig. 2 (1880—84). Lütken, Bidr. t. nord. ichthyogr., VIII, 209 (1891). Smitt, Scand. fishes, p. 931, tab. 44, fig. 3 (1895): M. mülleri. Diese Art ist an den europäischen Westküsten von Großbritannien und Skandinavien bis Finmarken beobachtet, ferner bei Island, den Färöer und an der amerikanischen Ostküste. Die Mittelmeerform (amethysiino- punctatus) ist sehr wahrscheinlich identisch mit der atlantischen, vielleicht auch die von Neuseeland be- schriebene M. australis. Maurolicus tripunctulatus Esmark Maurolicus tripunctulatus, Esmark, Christ. Vid. Selsk. Forh., 488 (1870). Valenciennellus tripunctulatus, Jordan & Eyermann, Fishes of N. America, p. 578 (1896). Lütken, Nord, ichthyogr., VIII, 211 (1891), und Spolia atlantica, Scopelini, 49 (1892). Nur in 2 Exemplaren bekannt, von denen eins bei Madagaskar, das andere in der Dänemarkstraße auf 66° n. Br. und 28° w. L. zwischen Grönland und Island beobachtet wurde. Gen. Myctophum Raf. Myctophum elongatum Costa Macrostoma anguslidens, Risso, Europe meridionale, III, 448 (1826). Scopelus elongalus, Costa, Fauna d. regno di Napoli, pesci, Pt. I, gen. scopelo, p. 2, tab. 35 (1844). Lampanyctes resplendens, Richardson, Voy. Erebus and Terror, Fishes, Pt. 7, p. 42, tab. 27, fig. 16 — 18 (1845). ? Scopelus caudospinosus, Johnson, Proceed. Zool. Soc. London, 1863, p. 42. „ kröyeri, Malm, Forh. Scand. Naturf., 8. Mode Kbhvn. 1860, p. 617. „ resplendens, Günther, Cat. fish., V, 415 (1864). Myctophum elongatum, Collett, Nyt Magaz. f. Naturvid., XXIX, 104 (1884). „ brachochir, Eigenmann & Eigenmann, West American Scientist, 1889, 126. Smitt, Scand. fishes, p. 937, fig. 234 (1895). Lütken, Bidr. nord. ichthyogr., VIII, 208 (1891), und Spolia atlantica, II, 44, (1892). Diese weitverbreitete pelagische Form ist im atlantischen und pacifischen Ocean beobachtet worden, und es ist nicht unwahrscheinlich (vgl. Goode and Bean, Oceanic ichthyology, p. 82 : Notoscopelus), daß sie in mehrere Arten auflösbar ist. An den westeuropäischen Küsten ist sie nur vom Skagerack (Bohuslän) bis zum Trondhjem-Fjord beobachtet, außerdem aber wird sie vom Mittelmeer, Madeira und dem Golf von Guinea angegeben. Lütken (1. c. p. 208) erhielt 2 Exemplare von Godhavn (Westgrönland). Der Ingolf fing einige Exemplare südlich von Island und in der Dänemarkstraße auf 845 — 1040 Faden Tiefe. Die als Scojjelus caudosinnosus von Madeira beschriebene Form wurde von einigen Autoren mit M. elongatum identifiziert, doch ist sie neuerdings vom „Albatross" im Westen des Atlantischen Oceans (39 26' n. Br., 68° 03' w. L.) in 1782 Faden Tiefe wiedergefunden worden und wird von den amerikanischen Autoren als besondere Art betrachtet. Die Fische. j^r Myctophum glaciale Rhdt. Scopelus glacialis, Reinhardt, K. Danske Vid. Selsk. Nat.-math. Afli., Deel fi, p. CX, (1837). „ mülleri, Gollbtt, Norges fiske, p. 152 (1875). Myctophum glaciale, Jordan & Gilbert, Synopsis, 283 (1883). Benthosema mülleri, Goode & Bean, Oceanic ichthyology, p. 76, fig. 85 (1895). Smitt, Scand. fishes, p. 941, fig. 235 (1895). Lütken, Bidr. nord. ichthyogr., VIII, 203 (1891), Spolia atlantica, II, 251, fig. 8 (1892). Diese Art ist an den norwegischen Küsten vom Hardangerfjord bis Hammerfest einige wenige Male gefangen worden, unter anderen auch von der norwegischen Nordmeer-Expedition (vgl. Collett, Norske Nordhavs Exped., Fiske, p. 158). Eine erheblich größere Zahl von Exemplaren wurde an den grönländischen Küsten erbeutet; und neuerdings haben die amerikanischen Expeditionen des Blake, Fish Hawk und Albatross eine große Zahl von Fundorten in der Tiefe des Atlantic vor der amerikanischen Küste südwärts bis Südcarolina auf 3 — 600 Faden Tiefe ausfindig gemacht. Nach Lütken (1. c. p. 206) ist es wahrscheinlich, daß die im Färöer-Kanal gefangenen Jungfische, welche Günther (Report on the pelagic fishes) als Scopelus scoticus beschrieben hat, auch als zu 31. glaciale gehörig anzusehen sind. Der Ingolf fing Exemplare dieser Art östlich, südwestlich und westlich von Island und in der Davisstraße unter 65 ° n. Br. Nach Knipowitsch (1901) wurde neuer- dings auch ein Exemplar nordwestlich von Spitzbergen (79 ° 49' n. Br. 9 45' ö. L.) erbeutet. Myctophum arctieum Ltk. Scopelus arcticus, Lütken, Bidr. nord. ichthyogr., VIII, 207 (1891), und Spolia atlantica, Scopelini, 29 (1892). Benthosema arctieum, Goode & Bean, Oceanic ichthyol., p. 78 (1896). Diese Art ist nur in einigen von Lütken beschriebenen Exemplaren aus der Davisstraße und von den grönländischen Küsten bekannt. Neuerdings wurde sie auch vom Ingolf südwestlich von Island und und westlich von Godthaab in 582 — 745 Faden Tiefe gefangen. Gen. Rhinoscopelus Ltk. Rhinoscopelus andreae Ltk. Scopelus andreae, Lütken, Bidr. t. nord. ichthyogr., VIII, 209 (1891 |, und Spolia atlantica, Scopelini, 25 (1892). Rhinoscopelus andreae, Goode & Bean, Oceanic ichthyology, 90 (1896). Nach Goode und Bean ist diese Art, die vielleicht nur als besondere Geschlechtsform des Rhinoscopelus coeeoi Lütken anzusehen ist, im Gebiet des Atlantic auch südlich vom Aequator nicht selten. Lütken erhielt auch ein 17 mm langes Exemplar von Jakobshavn in Grönland. Gen. Stomias Cuv. Stomias ferox Rhdt. Stomias ferox, Reinhardt, Övers. K. D. Vid. Selsk. Forhandl., p. 82—84 (1842). Lütken, Bidr. nord. ichthyogr., VIII, 212 (1891). Goode & Bean, Oceanic ichthyology, p. 107, fig. 127 (1896». Lütken ist geneigt, diese Art mit dem an den atlantischen Küsten von Südeuropa und Afrika sowie im Südpacific beobachteten Stomias boa Risso zu identifizieren, während Goode und Bean beide trennen. 136 E. EHRENBAUM, St. ferox ist ursprünglich von Grönland beschrieben, wo sie wiederholt gefangen wurde, später ist sie von den amerikanischen Fahrzeugen Blake und Albatross in zahlreichen Exemplaren namentlich im Gebiet des Golfstromes vom Bahama-Kanal bis zu den Grand Banks in 235—1813 Faden Tiefe erbeutet worden. Gen. Cyclothone Goode & Bean. Cyclothone microdon (Gthr.) Gonostoma microdon, Günther, Ann. and Mag. Nat. Hist, 1878, II, 188. Cyclothone lusca, Goode & Bean, Bull. Mus. Comp. Zool., X, No. 5, p. 221 (1883). ? Neostoma quadrioculatum, Vaillant, Exped. scient. Travailleur et Talisman, p. 99, pl. 8, fig. 2 (1888). Cyclothone microdon, Goode & Bean, Oceanic ichthyol., p. 99, fig. 114 (1896). Lütken, Bidr. nord. ichthyogr., VIII, 216 (1891); Spolia atlantica, II, tab. 2, fig. 4—5 (1892); Ingolf, ichthyol. udb. p. 9, (1898). Diese außerordentlich häufig beobachtete Art ist kosmopolitisch und scheint in allen Oceanen vor- zukommen in Tiefen von 500 — 2900 Faden. Sowohl im Atlantic wie im Pacific sind zahlreiche Fundorte bekannt und zwar im Süden wie im Norden ; auch aus dem Indischen Ocean („Investigator") und dem antarktischen Gebiet („Challenger") ist sie bekannt. Gilbert (Rep. U. S. Fish Comm. f. 1893, p. 402) erwähnt sie vom Beringsmeer. In der Davisstraße wurde sie schon 1843 beobachtet; der Ingolf erbeutete zahlreiche Exemplare südlich, südwestlich und westlich von Island, in der Dänemarkstraße, südlich von Grönland und in der Davisstraße in Tiefen von 295 — [435 Faden, aber niemals nördlich des Rückens zwischen Island und Grönland und auch nicht zwischen Island und den Färöer. Die von Vaillant beschriebene Neostoma quadrioculatum, welche auf den Fahrten des Travailleur und Talisman an verschiedenen Punkten der atlantischen Küsten von Südeuropa und Afrika erbeutet wurde, ist mit C. microdon wahrscheinlich identisch. Cyclothone (?) meyalops Ltk. Cyclothone megalops, Lütken, Ingolf ichthyol. udb., p. 10, tab. 4, fig. 6 (1898J. Diese Art ist von Lütken provisorisch aufgestellt auf Grund von zunächst noch mangelhaftem Material, welches der Ingolf westlich von Island und in der Dänemarkstraße erbeutete. Gen. Aleirisaurus Lowe. Alepisaurus ferox Lowe Alepisaurus ferox, Lowe, Proceed. Zool. Soc. London, 1833, p. 107. „ azureus, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., XXII, 530 (1839). Alepidosaurus ferox, Günther, Cat. fish., V, 421 (1864). ? Alepisaurus aesculapius, Bean, Proceed. U. S. Nat. Mus., 1882, 661. Plagyodus ferox, Günther, Challenger Report, XXII, 203 (1887'. Lütken, Bidr. nord. ichthyogr., VIII, 221 (1891). Goode & Bean, Oceanic ichthyology, p. 117, fig. 142 (1896). Ein Tiefseefisch, der Riese in der Familie der Scopeliden, welcher zuerst bei Madeira beobachtet, später auch im westlichen Teil des Atlantic mehrfach gefangen wurde. Lütken erwähnt 3 Exemplare von den Färöer, Island und Grönland. Er ist auch der Ansicht, daß der nordpacifische A. aesculapius Bean von A. ferox nicht verschieden sei, zumal auch Steindachner und Döderlein eine bei Japan gefundene Form auf A. ferox beziehen, ebenso wie Günther das Skelett eines von Van Diemens-Land stammenden Individuums. Die Fische. 137 Gen. Paralepis Risso. Paralepis borealis Rhdt. Paralcpis borealis, Reinhardt, K. Danske Vid. Selsk. Skrift., Naturv. og Math. Afhandl., VII, 115 u. 125 (1838). Arctozenus borealis, Gill, Proceed. Acad. Nat. Sei. Philad., 1864, 188. Sudis borealis, Jordan & Gilbert, Synopsis, 278 (1883). Kruver, Nat. Tidskr., 2. Räkke Bd. II, 241 (1847). Lütken, Bidr. t. nord. ichthyogr., VIII, 222 (1891). Goode & Bean, Oceanic ichthyol., p. 119, fig. 143 (1896). Diese seit langer Zeit bekannte Art wurde zuerst durch Reinhardt von Grönland beschrieben. In neuerer Zeit ist sie auch vor der amerikanischen Ostküste vom St. Lorenz-Golf südwärts namentlich auf den Fahrten des Albatross erbeutet worden. Auch bei Grönland und Island wurden neuerdings Exemplare gefangen, und Knipowitsch erwähnt sie (1900) von der Murmanküste. Paralepis kröyeri Ltk. Paralepis borealis, Kröyer, in Gaimard, Voy. Scand., Lapon etc., poiss., atlas, pl. 6 B. (1845). kröyeri, Lütken, Bidr. t. nord. ichthyogr., VIII, 228 (1891). Sudis kröyeri, Collett, Archiv f. inath. og naturvid., XIX, No. 8, p. 21 (1897). Lütken machte bei genauer Durchsicht des zu seiner Verfügung stehenden Materials von P. borealis die Entdeckung, daß etwa die Hälfte der Exemplare ein so abweichendes Aussehen hatten, daß sie einer besonderen Species zuzuweisen seien, die Kröyer in Gaimard, Voyage en Scandinavie, Laponie etc., pl. 6, abgebildet hat. Wahrscheinlich befinden sich auch unter den von anderer Seite gesammelten P. borealis Individuen, welche richtiger als P. kröyeri zu bezeichnen sind. Einstweilen ist sicher, daß die letztere sowohl bei Island wie bei Grönland vorkommt und Collett hat sie auch für die europäische Küste (Westfinmarken) konstatiert. Farn. Notacanthidae. Gen. Notacantlms Bl. JSotacanthus nasus Bl. Notacanthus cJiemnitzii, Bloch, Abh. Böhm. Gesellsch. der Wissensch., III, 278 (1787). nasus, Bloch, Allg. Naturgesch. d. Fische, XII, 113, pl. 431 (1793). Acanthonolus nasus, Bloch, Syst. ichthyol. ed. Schneider, p. 390 (1801). Campylodon fabricii, Reinhardt, Vidensk. Selsk. Skrifter., VII, 120 (1838). Gaimard, Voyage en Isl. et au Grönl., poiss., atlas, pl. 11 (1840—44). Lütken, Bidr. nord. ichthyogr., II, 145 (1877); Ingolf ichthyol. udb., p. 10 (1898 j. Goode & Bean, Oceanic ichthyol., p. 164, fig. 183 (1896) Eine schon sehr lange aber nur in wenigen von Island und Grönland stammenden Exemplaren bekannte Art. Da diese wenigen Exemplare in verschiedenen Museen zerstreut sind, so ist nicht völlig sicher, ob alle derselben Art angehören. Vaillant vermutet, daß das isländische Exemplar, welches in Gaimard's Voyage (1. c.) abgebildet ist, vielleicht richtiger zu N. phasganorus Goode zu stellen ist, welcher auch auf den Neufundlandbänken vorkommt. Fauna Arctica, Bd. II. *° I38 E. EHRENBAUM, Gen. Macdonaldia Goode & Bean. Macdonaldia rostrata (Collett) Notacanthus rostratus, Collett, Bull. Soc. Zool. Trance, XIV, 307 (1889). Macdonaldia rostrata, Goode & Bean, Oceanic ichthyology, p. 171, fig. 189 u. 195 (1896). Collett, Camp, scientif. prince de Monaco, X, 48, pl. 5, fig. 21 (1896). Lütken, Ingolf exped. ichthyol. udb., p. 11 (1898). Der Albatross erbeutete 3 Exemplare dieser Art von 16—17 Zoll Länge im westlichen Teil des Atlantic auf ca. 40 ° n. Br. und 70 w. L. in Tiefen von 551 und 963 Faden. Die Yacht des Fürsten von Monaco fing ein Exemplar auf den Neufundlandbänken in 633 Faden Tiefe, der Ingolf ebenfalls ein Exemplar in der Davisstraße (65 ° 16' n. Br., 55 ° 05' w. L.) auf 362 Faden Tiefe. Fam. Clupeidae. Gen. Clupea Art. *Clupea harengtis L. Clupea harengus, Linne, Fauna suecica, p. 127 (1761). „ esca, Walbaum, Artedi pisc. gen., III, 36 (1792). n membras, Pallas, Zoogr. Bosso-Asiat, III, 211 (1811). „ halec + vittata + caerulea, Mitchill, Trans. Lit. and Phil. Soc, I, 451—457 (1815). „ elongata, Lesueue, Journ. Acad. Nat. Sei. Philad., I, 234 (1818). „ latidus, Cuvier, Begne animal., 2. ed., T. II, 318 (1829). leachi, Tareell, Zool. Journal, V, 277, pl. 12 (1830—31). „ alba, Yarrell, Hist. british fishes, 1. ed., Vol. II, 126 (1835—36). „ minima (Peck) Storer, Bept. fishes Massach., p. 113 (1839). „ pallasii, Rogenia alba, Cuv. & Val., Hist. nat. poiss., XX, 253 u. 340 (1847). „ mirabilis, Girard, Broceed. Acad. Nat. Sei., Bhilad., 1854, p. 138. Spratelloides bryoporus, Cope, Broceed. Americ. Bhilos. Soc, 1873, p. 25. Smitt, Scand. fishes, p. 954 (1895). Der Hering ist ein Bewohner des Nordatlantic und auch des Nordpacific, wenn man, wie es hier geschehen ist, die paeifische Form Gl. pallasi als mit der atlantischen identisch ansehen darf. Im atlantischen Ocean erstreckt sich das Verbreitungsgebiet von Cap Ffatteras über Neufundland und Labrador bis Grönland (Davisstraße), und von der Biscaya-Bai bis Island und zum äußersten Norden Norwegens, der Murmanküste und dem Weißen Meer, in der Ostsee bis zum Finnischen Meerbusen, im nordpaeifischen Gebiet von Kamtschatka bis Japan und St. Diego. Nach Malmgren kommt der Hering auch bei Spitzbergen vor, nach Richardson wurden auf der ersten FRANKLiN'schen Expedition einige Exemplare in Bathurst Inlet im arktischen Nordamerika gefangen. Römer und Schaudinn konservierten aus einem größeren Fang mit dem Heringsnetz einen 145 mm langen Hering von Port Wladimir an der Murmanküste 1 ). Eine größere Anzahl jugendlicher zum Teil noch mit dem Dottersack versehener Heringslarven von 6—15 mm Länge erbeuteten sie im Oberflächennetz 1) Lönnberg (Fishes fr. Spitzbergen, p. 30) berichtet von einem unweit der Bären-Insel am 3. Juni 1898 gedredgten Eierklumpen, der in dichter Masse an Algen befestigt war und dessen Eier 1,3 — 1,5 mm Durchmessser hatten. Er glaubt, daß es sich nur um Heringseier handeln könne und daß zutreffenden Falls der Betrieb einer Heringsfischerei bei der Bären-Insel von großer Bedeutung sein möchte (!). Mir scheinen die angegebenen Merkmale nicht unbedingt für die Richtigkeit der Bestimmung zu sprechen. Der Hering setzt seine Eier selten in dichten Klumpen ab, sondern meist in dünnen Lagen. Auch stimmt die Größe nicht ausschliesslich für Heringseier, obwohl die Eier des norwegischen Herings nach Boek die angegebene Größe besitzen. Aus den über den fraglichen Eierklumpen gemachten Angaben kann man ebensogut auf die Zugehörigkeit desselben zu einer Cyelogaster-ATt oder dergl. schließen. Die Fische. ] ig am 8. bis 10. Juni im Tromsö- und Sorö-Sund, sowie im Troldfjord im äußersten Xorden von Norwegen (No. i — 6 des Plankton-Journals). Farn. Alepocephalidae. Gen. Alepocephalus Risso. Alepocephalus agassizi Goode & Bean Alepocephalus agassizii, Goode & Beax, Bull. Mus. Comp. Zool., 1882, p. 215. Lütken, Ingolf Exped. ichthyol. udb., p. 8 (1S98). Diese im Gebiet des Golfstromes beobachtete Art ist neuerdings vom Ingolf auch südwestlich von Island am Eingang der Dänemarkstraße unter 62 ° 25' n. Br. und 28 ° 30 w. L. in 912 Faden Tiefe erbeutet worden Farn. Anguillidae. Gen. Anguilla Cuv. Anguilla vulgaris Turt. Muraena anguilla, Linke, Fauna suecica, ed. II, 109 (1761). OpMchfhys anguilla, Retzius, Faunae suecicae pars I, 311 (18ü0j. Anguilla vulgaris, Turton, British Fauna, p. 87 (1807). Muraena rostrata + bostoniensis -\- serpentina -f- macrocephala + argentea, Le Sueub, Journ. Acad. Nat. Sei. Philad. I, 81 (1817). Anguilla chrysypa -\- blephura + laticauda -\- aterrima -\- xanthomelas + lutea, Raffinesque, Amer. Month. Mag. and Crit. Rev., 1817, p. 120 u. 445, u. Ichth. ohiensis, 1820, p. 78. Muraena oryrhina, M. platyrhina, Ekströ.m, K. Vet. Akad. Handl. 1831, p. 287 (1832). „ latirostris, Nilsson, Prodr. ichthyol. Scand., p. 65 (1832). Anguilla japonica, Schlegel, Siebold, Fauna japonica, poiss., p. 258, tab. 113, fig. 2 (1840 — 50). Anguilla tenuirostris, De Kay, Fishes New York, p. 310 (1842). „ migratoria, A. acutirostris, Kröyer, Danmarks fiske, III, 616 (1846 — 53). „ fluviatilis, A. eurystoma, Heckel & Kner, Süßwasserfische Österreich. Monarchie, p. 319 u. 325, fig. 167/8 (1858). „ mediorostris, Tarrell, Hist. brit. fishes, 3. ed., Vol. I, 65 (1859). „ linnei, Malm, Götebgs. och Bohusl. Fauna p. 590 (1877). Smitt, Scand. fishes, p. 1023, pl. 45, fig. 1 (1895); ebenda s. auch weitere Synonyme. Der Flußaal hat ein ungeheuer großes Verbreitungsgebiet, welches sich im atlantischen Becken auf beiden Seiten desselben von der geographischen Breite Westindiens bis zu derjenigen von Finmarken erstreckt und von den Vereinigten Staaten ostwärts über ganz Europa und Nordafrika, mit Einschluß von Mittelmeer und Ostsee, aber mit Ausschluß des Schwarzen Meer- und Kaspisee-Gebietes. Im paeifischen Ocean kommt der Aal von Japan bis Neuseeland vor, fehlt aber auf der amerikanischen Seite. Er wird auch von den Färöer, Island und Grönland angegeben, an letzterem Orte ist er jedoch schon selten und scheint sonst im arktischen Gebiet zu fehlen. Fam. Synaphobranchidae. Gen. Synajriiobranchus Johns. Synaphobranchus pinnatus (Gron.) Muraena pinnata, Gronov, Cat. fish. Brit. Mus., 19 (1854). Synaphobranchus liaupii, Johnson, Proceed. Zool. Soc. London, 1862, p. 169. pinnatus, Günther, Cat. fishes, VIII, 23 (1870). ? „ affinis, Günther, Ann. and Mag. Nat. Hist., p. 445 (1877). I40 E. EHRENBAUM, Günther, Challenger Rep., XXII, 253, pl. 62, fig. A (1887). Vaillant, Exped. scientif. Travailleur et Talisman, poissons, p. 88, pl. 6 (1888). Goode & Bean, Oceanic ichthyology, p. 143, fig. 164 (1896). Lütken, Ingolf Exped. ichthyol. udb., p. 6 (1898). Dieser Tiefsee-Aal ist in verschiedenen Teilen des atlantischen und pacifischen Oceans nicht selten gefunden worden. Der Challenger fing ihn nahe der brasilianischen Küste in 1200 Faden Tiefe und bei Japan und den Philippinen in 345 — 565 Faden Tiefe ; Vaillant erwähnt zahlreiche Fundorte an der Küste von Marokko, bei den Canaren, den Azoren und vor der Küste von Sudan. Die amerikanischen Expeditionsschiffe Fish Hawk, Albatross und Blake haben die Art sehr oft vor der atlantischen Küste der Vereinigten Staaten gefangen (vgl. Goode and Bean 1. c). Eine sehr interessante Erweiterung hat unsere Kenntnis von der Verbreitung dieser Art durch die Funde der Ingolf-Expedition erfahren. Der Ingolf erbeutete nämlich 2 Exemplare am südlichen Eingang der Davisstraße unter 60 und 62 ° n. Br. bei 54 und 56 ° w. L. auf 1435 und 1715 Faden Tiefe. Diese Exemplare waren 16 bezw. i8 1 / g Zoll lang. Farn. Nemichthyidae. Gen. Serrivomer Gill & Ryd. Serrivomer beani Gill & Ryd. Serrivomer beanii, Gill & Ryder, Proceed. U. S. Nat. Mus., 1883, p. 260. Goode & Bean, Oceanic ichthyology, p. 155, fig. 175 (1896). Lütken, Ingolf Exped. ichthyol. udb., p. 5 (1898). Diese Art war bisher nur in wenigen Exemplaren bekannt, deren eines vom Albatross vor der atlantischen Küste der Vereinigten Staaten gefangen war, während ein anderes im Golf von Californien beobachtet wurde (Jordan & Evermann, Fishes of N. America, p. 367). Der Ingolf brachte 3 Exemplare mit, welche in der Dänemarkstraße, südlich von Cap Farvel (Grönland) und westlich der Färber gefangen waren auf Tiefen von 643 — 1695 Faden. Die Längen dieser Exemplare betrugen 51, 57 und 68 cm. Farn. Saccopharyngidae. Gen. Saccopharynx Mitschill. Saccopharynx ampnllaceus (Harwood). Saccopharynx spec, Mitchill, Ann. Lyc. Nat. Hist. N. York I, 82, 1824. Ophiognathus ampnllaceus, Harwood, Phil. Transact., Pt. I, 1827, p. 52, pl. 7. Saccopharynx flagellum, Cuvier, Regne animal, 2 ed., II, 355 (1829). „ ampullaceus, Richardson, Fauna bor. americ, p. 271 (1836). „ chordatus, Storer, Synopsis fishes N. America, p. 237 (1846). Gill & Ryder, Proceed. U. S. Nat. Mus., VI, 262 (1883) u. VII, 48 (,1884). Günther, Challenger Rept., XXII, 156, pl. 66 (1887). Goode & Bean, Oceanic ichthyology, p. 157, fig. 178 — 180 (1896). Jordan & Evermann, Fishes of N. America, p. 406 (1896). Dieser seltsame Fisch ist außer an verschiedenen Punkten in der Tiefe des Atlantic nach Harwood auch einmal am Eingange der Davisstraße gefangen worden (62 ° n. Br., 57 ° w. L.). Dieses Exemplar trieb hilflos an der Oberfläche und hatte die beträchtliche Länge von 50+85 cm. Da es jedoch nicht aufbewahrt wurde und da später noch einige andere Formen dieser Familie bekannt geworden sind, so ist nicht aus- geschlossen, daß jenes Exemplar einer anderen Art zugeteilt werden sollte. Die Fische. 141 Jordan und Evermann geben an, daß auch die verwandte, zuerst von Gill und Ryder (U. S. Nat. Mus., VI, 1883, p. 271) beschriebene Art Gastrostomus bairdi Gill & Ryder in der Davisstraße gefangen worden sei, ich konnte jedoch in der Litteratur den direkten Nachweis dieser Beobachtung nicht auffinden. Fam. Acipenseridae. Gen. Acipenser Art. Acipenser sturio L. Acipenser sturio, Linne, Fauna suecica, ed. II, 108 (1761). „ lichtensteinii, Bloch, Syst. ichthyol. ed. Schneider, p. 348, tab. 69 (1801). Sturio vulgaris, Rafinesque, Indice, p. 41 (1810). Acipenser oxyrhynchus, Mitschill, Trans. Lit. Philos. Soc. N. York, I, 462 (1814). brevirostris, Lesueür, Transact. Americ. Philos. Soc, N. S. I, 390 (1818). latirostris, Parnell, Mem. Werner Soc, VII, 405, tab. 39 (1838). huso, Thompson, Ann. Mag. Nat. Hist., XX, 1847, p. 172, nicht v. Linne. thompsonii, Ball, Proceed. Irish. Acad., No. 25, p. 21. hospitus, Kröter, Danmarks fiske, III, 780 (1846—53). sturioides, Malm, Gotebgs. K. Vet. och Vitterh. Samhälles Handl., ny tidsföljd. 8. häft., p. 108 (1863). Smitt, Scand. fishes, p. 1056, pl. 46, fig. 1 (1895). Jordan & Evermann, Fishes of N. America, p. 105 (1896). Ebenda zahlreiche weitere amerikanische Synonyme. Der gemeine Stör hat ein sehr ausgedehntes Verbreitungsgebiet im atlantischen Becken. Auf der amerikanischen Seite ist er von Florida bis Cap Cod verbreitet, auf der europäischen Seite im Mittelmeer einschl. der Adria, an den westeuropäischen Küsten und im ganzen Gebiet der Ostsee. Nordwärts dringt er bis zum äußersten Norden von Norwegen vor und ist sogar östlich vom Nordcap beobachtet. Bei Island ist er selten. Acipenser stenorrhyncluis Nikolski Acipenser stenorrhynchus, Nikolski, Aanuaire du Musee zool. de l'Acad. Imp. d. sei. de St. Petersbourg, I, pisces, p. 400 (1896). Dieser sibirische Stör ist erst neuerdings von Nikolski aus dem Gebiet der großen sibirischen Ströme, welche ins Eismeer gehen, speciell aus dem unteren Jenisei beschrieben worden. Eine Varietät dieser Art kommt im Baikalsee vor. Fam. Chimaeridae. Gen. Chimaera L. Chimaera monstrosa L. Chimaera monstrosa, Linne, Mus. reg. Adolphi Frider., I, 53, tab. 25 (1754). „ argentea, Ascanius, Icones rer. nat. Fase 2, p. 6, tab. 15 (1806). „ borealis, Shaw, General zoology, V, 2, 365, pl. 157 (1804). „ aretica, Hollberg, Bohusl. fisk., Fase. 2, p. 1 (1819 — 22). ,, mediterranea, Risso, Europ. merid., III, 168 (1827). „ cristata, Faber, Fische Islands, p. 45 (1829). Callorhynchns centrina + atlanticus, Gronow, Cat. fish., 15, 16 (1854). Smitt, Scand. fishes, p. 1079, pl. 46, fig. 2 u. 3 (1895). Eine im Mittelmeer, im Atlantic — südwärts bis zum Cap der guten Hoffnung — und in den japanischen Gewässern weit verbreitete Tiefenform. An der norwegischen Küste dringt sie bis Finmarken !42 E. EHRENBAUM, vor, bei Island ist sie selten. Die an der amerikanischen Küste von Cap Cod nordwärts sowie vor der portugiesischen Küste beobachtete Ch. affinis Capello (= plumbea Gill = abbreviata Gill) ist der europäischen Form sehr ähnlich und vielleicht mit derselben identisch. Fam.^Rajidae. Gen. Raja Art. Raja clavata L. Raja clavata, Linke, Fauna suecica, ed. II, 106 (1761). „ dasybatus punctatus, Hollberg, Götebgs. K. Vetensk. och Vitterhets Sambälles nya Handl., Deel 4, p. 25 (1821). „ pontica, Pallas, Zoogr. Eosso-Asiatica, III, 58 (1831). „ rubus, Nilsson, Prodr. ickthyol. Scand., p. 118 (1832). Dasybatis clavata, Bonaparte, Iconogr. fauna italica, No. 149, tav. fig. 4 (1832—41). Smitt, Scand. fishes, p. 1104, pl. 47, fig. 1 u. 2 (1895). Diese im Mittelmeer einschließlich des Schwarzen Meeres und an den westeuropäischen Küsten häufige Form ist im äußersten Norden von Norwegen nicht, wohl aber an der Murmanküste (Knipowitsch) beobachtet worden. Sonst kommt sie im arktischen Gebiet nicht vor. Raja radiata Donov. Raja clcvata, Olafsen & Povelsen, Eeise durch Island, p. 359 u. 987, tab. 49 u. 50 (1774 — 75). „ fullonica, Fabricius, Fauna groenlandica, p. 125 (1780). „ radiata, Donovak, Nat. bist. brit. fishes, V, 114 (1808). „ americana, De Kay, N. York Fauna, fishes, p. 368 (1842). Amblyraja radiata, Malm, Gotebgs. och Bonus!. Fauna, p. 607 (1877). Smitt, Scand. fishes, p. 1108, pl. 47, fig. 3 (1895). Diese specifisch nordische Form ist von Grönland schon seit Fabricius' Zeiten bekannt; in Finmarken, bei der Bären-Insel, Spitzbergen, der Murmanküste und im Weißen Meer ist sie häufig; südlich kommt sie bis zur Biscaya vor, doch ist sie schon an der französischen Nordküste selten. Auch im westlichen Teil der Ostsee fehlt sie nicht. An der amerikanischen Ostküste kommt sie vor, ist aber dort nicht gerade häufig. Auf der Olgafahrt wurden bei der Bären-Insel und auf der Westseite von Spitzbergen zahlreiche Exemplare mit der Kurre gefangen, die größte Zahl von ca. 20 Stück etwa halbwegs zwischen Bären-Insel und Südcap von Spitzbergen. Raja hyperborea Collett. Raja hyperborea, Collett, Vidensk. Selsk. Christ. Forhandl. 1878, No. 14, p. 7 (1879). Collett, Norske Nordh.-Exped., Fiske, p. 9, tab. 1, fig. 1 u. 2 (1880). Smitt, Scand. fishes, p. 1111, fig. 317 u. 318 (1895). Diese nur in wenigen Exemplaren aus dem Färöer-Kanal und von der Nordwestspitze Spitzbergens bekannte Form ist vielleicht nur als eine Varietät von R. clavata zu betrachten, von deren gewöhnlicher Form sie in Zahl und Anordnung der Stacheln sowie in der Färbung abweicht. Raja fyllae Ltk. Raja fyllae, Lütken, Nord, ichthyogr., VI, 1, tab. 1 (1887) u. VII, 32 (1891). ? „ acleyi, ? R. omata, Garman, Bull. mus. comp. zool. Harvard College, VIII, 234 (1881). Die Fische. 143 Eine in wenigen Exemplaren aus der Tiefe der Davisstraße bekannt gewordene Art (235 — 426 Faden Tiefe), welcher neuerdings (1900) auch durch Knipowitsch von der Murmanküste und durch Lönnberg von Spitzbergen (Eingang des Eisfjords auf 350 m Tiefe) erwähnt wird. Die Olga-Expedition fing ein 3 dieser Art von 465 mm Länge nordwestlich der Bären-Insel auf 400 m Tiefe mittelst Langleinen. Jtaja batis L. Baja batis, Linne, Syst. nat., ed. XII, T. I, 395 (1766). „ gaimardi, Robert in Gaimard, Voy. Isl., Groenl., poiss., tab. 2 u. 3 (1840 — 44). Batis vulgaris, Couch, Hist. fish. brit. isl., I, 87, pl. 18 (1864j. Laeviraja batis, Malm, Göteb. och Bohusl. Fauna, p. 615 (1877). Smitt, Scand. fishes, p. 1120, pl. 48 (1895). Dieser Roche erreicht eine riesenhafte Größe und ist im Atlantischen Ocean von der Biscaya-Bai bis Norwegisch Finmarken verbreitet; sein Vorkommen im Mittelmeer ist zweifelhaft; doch ist er in der westlichen Ostsee beobachtet. Bei den Färöer und Island ist er häufig. Ob er mit einer der amerikanischen Formen identifiziert werden kann, ist noch nicht festgestellt ; doch ist Baja laevis Mitchill jedenfalls ähnlich. Farn. Lamnidae. Gen. Isurus Raf. Isurns comubicus (Gmelin) Squalus comubicus, Gmelin, Car. Linne syst, nat., ed. XIII, T. I, 1497 (1788). „ nasus, Bonnaterre, Tableau Encyclop. ichthyol., 10 (1788). „ pennanti, Walbaum, Artedi pisc. gen., 517 (1792). „ monensis, Shaw, Gen. zoology, V, 350 (1804). „ selanonus, Leach, Mem. Wern. Soc, 1818, II, 65, pl. 1, fig. 2. Selanonius ivalkeri, Lamna comubica, Fleming, Hist. brit. anini., p. 168 — 69 (1828). Isurus comubicus, Gray, Catalogue fish. Brit. Mus., Pt. 1, p. 58 (1851). Smitt, Scand. fishes, p. 1138, pl. 51, fig. 1, Textfig. 329—330 (1895). Der Heringshai ist an beiden Seiten sowohl des atlantischen wie des pacifischen Oceans verbreitet. Er kommt im Mittelmeer vor und an den europäischen Westküsten mit Einschluß der Ostsee bis Finmarken und zur Murmanküste ; an der atlantischen Ostküste und der pacifischen Küste der Vereinigten Staaten sowie bei Japan ist er ebenfalls beobachtet ; sogar bei Neuseeland soll er vorkommen. Gen. Cetorhinus Blainv. Cetorhinus maximus (Gunn.) Squalus maximus, Gunner, Trondhjem Selsk. Skr., III, 33, tab. 2 (1765). „ gunner ianus -+- peregrinus -\- homianus, Blaintille, Nouv. Bull. sei. Soc. Philom., 1810, T. II, p. 169 — 171. Cetorhinus shavianus, Blainville, Nouv. Bull. sei. Soc. Philom., 1816, p. 121. Squalus isodus + rostratus, Macri, Sav. Atti d. R. Acad. Borbon. sei. Napoli, 1819, I, 55, pl. 1 u. 2. „ elephas, Lesueur, Journ. Ac. Nat. Sei. Philad., II, 363 (1821). „ rasleighanus, Couch, Trans. Linn. Soc, XIV, 91 (1825). Selache maxima, Cuvier, Regne animal, ed. I, T. II, 129 (1836 — 49). Squalus cetaceus, Gronow, Cat. fish., 6, (1854). Polyprosopus macer, Couch, Hist. brit. fish., I, 67 (1861). Acanthias blainvillei, Bocage & Capello, Plagiostom., I, 21 (1866). Selachus maximus, Storer, Fish. Massachus., 229 (1867). Cetorhinus maximus, Gervais, P. u. H., Journ. Zool., V, 319 (1876). Smitt, Scand. fishes, p. 1143, fig. 331 (1895). 144 E - EHRENBAUM, Dieser riesenhafte Hai ist hauptsächlich nordwärts einer Linie von Nordafrika bis Virginia im Mittelmeer und Atlantic verbreitet. An der norwegischen Küste kommt er bis zum Varangerfjord und darüber hinaus bis zur Murmanküste vor ; auch bei Island ist er bekannt. Dagegen werden die Angaben über sein Vorkommen bei Grönland von Lütken (Vid. Meddel. nat. Foren. Kbhvn., 1879 — 80, p. 62) ins Reich der Fabel gewiesen. Auf der amerikanischen Seite des Atlantic ist er selten. Vereinzelt soll er auch im pacifischen Gebiet von Walfängern beobachtet worden sein. Als eine specifisch arktische, wie gelegentlich behauptet worden ist, kann die Art offenbar nicht angesehen werden. Farn. Scyllidae. Gen. Pristiurus Bp. Pristiurus catulus (Gunn.) Squalus catulus, Gunnerus, Trondhj. Selsk. Skr., II, 216 (1766). Galeus melastomus, Rafinesque, Caratteri nuov. gen. d. Sicilia, p. 13 (I8IO1. Scyllium artedi, Risso, Hist. nat. Europe merid., III, 117 (1826). Squalus annulatus, Nilsson, Prodr. ickthyol. Scand., p. 114 (1832). Pristiurus melanostomus, Bonapaete, Icon. fauna d'Italia, Pasc. 7, No. 39, tav. fig. 3 (1832 — 41 j. Scyllium melastomum, Kröyee, Danmarks fiske, III, 832 (1846 — 53). „ annulatum, Nilsson, Scandin. Pauna, IV, fisk., p. 713 (1855). Pristiurus artedi, Barb. Bocage & Capello, Peixes plagiost, p. 11 (1866). „ catulus, Lilljeborg, Sver. Norg. Fauna, fisk., III, 657 (1891 1. Smitt, Scand. fishes, p. 1149, pl. 51, fig. 2 u Textfig. 334 (1895). Dieser Hai ist im Mittelmeer und an den atlantischen Küsten von Europa bis Tromsö und wahr- scheinlich bis zur Murmanküste verbreitet, meist in Tiefen von 100 — 500 Faden. Farn. Spinacidae. Gen. Squaltis Art. Squalus acanthias L. Squalus acanthias, Linne, Syst. nat., ed. X, T. I, 233 (1758). „ femandinus, Molina, Saggio s. storia naturale del Chili, p. 229 (1782). Acanthorhinus acanthias, Blainyille, Bull, seien. Soc. Philom., 1816, p. 121. Acanthias vulgaris, Risso, Eur. merid., III, 131 (1826). „ americanus, Storer, Mem. Am. Acad. Arts and Sei., II, 506 (1846). Spinax acanthias, Cuviek, Regne animal., ed. I, T. II, 130 (1836 — 49). „ femandinus, Guichenot, in Gay, Chile zool., T. II, 365 (1844—54). ? „ (Acanthias) suchlii, Girard, Proc. Acad. Nat. Sei. Philad., 1854, p. 196. ? Squalus sucklii, Gill, Proc. Acad. Nat. Sei. Philad., 1862, p. 499. Acanthias linnei, Malm, Göteb. och Bohusl. Fauna, p. 624 (18771. Smitt, Scand. fishes, p. 1158, pl. 52, fig. 1 u. 2 (1895). Das Verbreitungsgebiet des gewöhnlichen Dornhais ist ein ungemein großes und scheint nahezu den ganzen Erdball zu umfassen. Es gehören dazu nicht nur die atlantischen Küsten von Afrika und Europa, vom Cap der guten Hoffnung bis Island, Norwegen und zur Murmanküste, sowie von Amerika bis Grönland (cf. Lütken, Nord, ichthyogr., VI, 4, 1887), sondern auch die Maskarenen im Indischen Ocean, die Küste von Australien (Richardson, Günther) und im pacifischen Gebiet Chile, Japan und das Beringsmeer. Bei der Berings-Insel wurde der Dornhai von der Vega erbeutet. Es ist daher kaum zu bezweifeln, daß der nordpaeifische S. svehlii der amerikanischen Autoren mit S acanthias identisch ist. Die Fische. I45 Gen. Etmopterus Raf. Etmopterus spinax (L.) Squahis spinax, Linne, Syst. nat, ed. X, T. I, 233 (1758). Etmopterus aculeatus, Rafinesque, Caratteri d. alc. nuov. geaeri d. animali d. Sicilia, p. 14, tab. 13, fig. 3 (1810). Spinax niger, Cloquet, Dict. sei. nat., T. I (suppl.), 93 (1822). Acanthias spinax, Risso, Europe merid., T. III, 132 (1826). Spinax gunneri, Reinhardt, K. D. Vid. Selsk. Afhandl., III, p. XVI (1828). linnci, Malm, Göteb. och Bohusl. Fauna, p. 626 - 1877). Smitt, Scand. rishes, p. 1163, pl. 51, fig. 3 u. 340—347 (1895). Dieser kleine Tiefseehai ist aus dem Mittelmeer seit langer Zeit bekannt; auch in der Biscaya-Bai kommt er vor, scheint dagegen vor der portugiesischen Küste sowie in der Nordsee und an den britischen Küsten zu fehlen. Vor den norwegischen Küsten ist er nordwärts bis zum Trondhjemfjord wohlbekannt, darüber hinaus nordwärts erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet bis zum 70 ° n. Br. Wenn diese Art mit Acanthidium pusittum Lowe (= Spinax pusillus Günther = Spinax hittianus Pocy) identisch ist, so ist sie auch bei den Cap-Verdischen Inseln und bei Madeira, sowie bei den Bermudas, Cuba und den kleinen Antillen vertreten. Gen. Centroscyllium Müller & Henle. Centroscyllium fabricii (Rhdt.) Spinax fabricii, Reinhardt, Dansk. Vid. Selsk. Förb., 1828, III, p. XVI. Centroscyllium fabricii, Günthek, Cat. fish., VIII. 425 (1870). Müller & Henle, Plagiostonien, p. 191 (1838). Goode & Bean, Oceanic iebthyol., p. 11, fig. 7 1896). Diese zuerst von den grönländischen Küsten beschriebene kleine Haifischart ist später auch einige Male vor der amerikanischen Küste (Massachusetts und Neuschottland) gefunden worden. Die Angabe von Vaillant (Talisman et Travailleur), wonach sie auch vor der afrikanischen Küste vorkommen soll, wird als zweifelhaft angesehen. Fam. Scymnidae. Gen. Acanthorhinus BLATNV. Acanthorhinus careharias (Gunn.) Squalus careharias, Gunnerus, Trondhj. Selsk. Skr., II, 300, tab. 10 u. 11 (1763). „ microcephalus, Bloch & Schneider, Syst, iebthyol., p. 135 (1801). Acanthorhinus uorivegianus, A. microcephalus, Blainville, Bull. sei. Soc. Pbilom., 181G, p. 121. Somniosus brevipinna, Lesueur, Journ. Acad. Nat. Sei. Philad., I, 222 (1818). Squalus borealis, Scoresby, Acc. aret. reg., I, 538, tab. 15 (1820). Scymnus borealis, Fleming, Hist. british animals, p. 166 (1828). Squalus norwegianus, Blainville, Faune franeaise, p. 61 (1828). „ glacialis, Faber, Fische Islands, p. 23 (1829 . Scymnus micropterus, Valenc, Nouv. Ann. Mus. Hist. nat., T. I, 454, tab. 20 (1832). Squalus (Scymnus) gunneri, Riciiardson, Fauna bor.-americ, Pt. III, 313 (1836). Laemargus borealis, Müller & Henle, Plagiostornen, p. 93 (1841 1. Scymmis microcep>halus, Kröyer, Danmarks fiske, III, 914 (1846 — 53 1. Leiodon echinatum, Wood, Proceed. Boston Soc. Nat. Hist., II, 174 (1847). Fauna Arctica, Bd. IL '9 I46 E. EHRENBAUM, Scymnus brevipinna, Stoeee, Mein. Americ. Acad. Arts and Sei., N. S. IX, 235, tab. 38 (1867). Laemctrgus brevipinna, Dümebil, Hist. nat. poiss., I, 456 (1865 — 70). „ microeephalus, Winther, Nat. Tidsk., 3. E. XII, 59 (1879—80). Somniosus microeephalus, Lütken, Vid. Meddel. nat. Foren. Kbhvn., 1879/80, p. 56. Snitt, Scand. fishes, p. 1167, pl. 52, fig. 3 (1895). • Der Eishai ist einer der größten arktischen Haie und bildet seit langer Zeit den Gegenstand eines wichtigen Fischereibetriebes. Die Fischerei auf Eishai wird in Norwegen, Spitzbergen, Island und Grönland betrieben. Außerdem kommt dieser Hai an der Murmanküste und im Weißen Meer vor, geht an den west- europäischen Küsten südwärts bis Bohuslän und zum englischen Kanal und ist namentlich in der Nordsee kein seltener Gast ; an der ostamerikanischen Küste ist er südwärts bis Cap Cod beobachtet ; auch im Nord- paciiic und im nordamerikanischen Eismeer kommt er vor. Auf der Olgafahrt wurden mehrmals Eishaie erbeutet. Ein kleiner von 90 Pfund Gewicht wurde mit der Handangel in der Magdalenen-Bucht, 2 weitere an Langleinen nordwestlich der Bären-Insel ge- fangen. Auch unter den Kurrenfängen fanden sich 2 mal vereinzelte Exemplare vor. Farn. Chlamydoselachidae. Gen. Chlamydoselachus Garman Chlamydoselachus anguinews Garman Chlamydoselachus anguineus, Garman, Bull. Essex Instit., XVI, 3 (1884). Chlamydoselache anguinea, Günthee, Challenger Report, XXII, pl. 64 u. 65 (1887). Goode & Bean, Oceanic ichthyol., p. 22, flg. 22 (1896). Coli.ett, Festskrift t. H. Maj. Ivong Oskar II. ved Reg. jub. fra d. Sgl. Norske Fredr. Univers. Christiania (1897). Diese interessante Form, „der älteste aller lebenden Wirbeltiertypen", wurde ursprünglich nach einem Individuum beschrieben, welches angeblich von Japan stammte. Günther erhielt dann 3 Stück bis fast zu 5 Fuß Länge von Yeddo. Neuerdings hat der Fürst von Monaco i Exemplar bei Madeira erbeutet, und Collett das Vorkommen dieser Art auch für den äußersten Nordosten von Norwegen — Varangerfjord — konstatiert, woselbst ein 191 cm langes Exemplar in Kohlfischnetzen auf 100—150 Faden Tiefe ge- fangen wurde. Farn. Petromyzontidae. Gen. Petromyzon Art. JPetromyison marinus L. Petromyzon marinus, Linne, Syst. nat., ed. X, T. I, 230 (1758). „ americanus •+- nigricans, Ammocoetes bicolor, Lesueur, Trans. Americ. Phil. Soc, I, 383 — 386 (1818). „ lampetra, Pallas, Zoogr. Rosso-Asiat., III, 66 (1831). „ appendix, Ammocoetes unicolor, De Kay, New York Fauna, fishes, p. 381 — 383, tab. 64 u. 79 (1842). „ maculosus, Gronov., Cat. fish., ed. Gray, p. 2 (1854). Lampetra marinus, Malm, Götebgs. Vet. Vitt. Sarah. Handl., Ny Tidsf. H. VIII, 87 (1863). Lampreta marinus, Malmgeen, Finlands fiskfauna, p. 75 (1863). Smitt, Scand. fishes, p. 1183, pl. 53, fig. 1 (1895). Das Meerneunauge bewohnt alle europäischen Meere, vielleicht auch den Kaspisee, wenn nicht Kessler's P. wagneri eine besondere Art darstellt. Das von Pallas angegebene Vorkommen im Ochotskischen Die Fische. j^y Meer kann als zweifelhaft angesehen werden; dagegen ist die Art in Westafrika und an der Ostküste Amerikas von der Chesapeake-Bay nordwärts wohlbekannt. Während sie in Grönland nicht konstatiert ist, ist sie bei Island, den Färber und im Norden Norwegens bis zum Varangerfjord beobachtet. In der Ostsee dringt sie ostwärts bis Südfinland vor. Petromyzon fluviatilis L. Petromyzon fluviatilis, Linke, Syst. nat., ed. X, T. I, 230 (1758). „ argenteus, Bloch, Ausländ. Fische, Teil IX, 74, tab. 415 (1795). „ pricka, Lacepede, Hist. nat. poiss., I, 18 (1798 — 1803). „ omalii. Van Beneden, Bull. Acad. Soc. beige, Ser. 2, T. II, 549 (1857). Lampetra fluviatilis, Yaruell, Hist. brit. fish., 3 ed. I, 28 (1859). ? Petromyzon plumbeus, Ayres, Proc. Calif. Acad. Nat. Sei., 1854. p. 27 (= P. ayresii Günther = Ammocoetes eibarius Girard). ? Petromyzon borealis, (tirard, Pac. R. R, Survey, 377 (1858) [== Ammocoetes aureus Bean?]. Smitt, Scand. fishes, p. 1188, pl. 53, flg. 2—4 (1895). Das Flußneunauge ist über ganz Europa, Nordasien und Japan und die nördlichen Teile von Nord- amerika nebst Grönland verbreitet. Die Jugendformen wurden im Jenisei gefangen, und Günther hat den von Martens beschriebenen P. japonicus für identisch mit unserer Form erklärt. Die westamerikanischen Formen P. plumbeus und P. aureus haben wahrscheinlich auch nicht mehr Anspruch, als selbständige Arten behandelt zu werden, sondern entsprechen den beiden auch sonst unterscheidbaren Varietäten, der Forma major, welche regelmäßig aus den Flüssen in das Salzwasser- oder Brackwasser-Gebiet übertritt, und der Forma minor, welche in Bächen und kleinen Ansammlungen von Süßwasser stationär ist. Aus dem nörd- lichsten Gebiet von Europa wird das Flußneunauge speciell auch für den Varangerfjord und das Weiße Meer angegeben. Farn. Myxinidae. Gen. Jlyjcine L. Myxine glutinosa L. Myxine glutinosa, Linke, Mus. Ad. Frider., I, 91, tab. 8, fig. 4 (1754). Gastrobranchus coecus, Bloch, Ausländ. Fische, Teil IX, 67, tab. 413 (1795). Myxine limosa, Gibard, Proc. Acad. Nat, Sei. Philad., 1858, p. 223. Smitt, Scand. fishes, p. 1208, pl. 53, fig. 5 (1895). Goode & Bean, Oceanic ichthyol., p. 2, fig. 1 (1896). Der Inger ist auf beiden Seiten des Atlantischen Oceans verbreitet, auf der amerikanischen Seite von Cap Cod bis Grönland, auf der europäischen Seite vom Sund und englischen Kanal nordwärts bis Finmarken und zur Murmanküste. In der nachfolgenden tabellarischen Uebersicht über die Verbreitung der arktischen Fische ist nur ein Teil der im Vorstehenden behandelten Arten berücksichtigt worden , nämlich vorzugsweise solche Formen, die auf mehreren der hier unterschiedenen Meeresgebiete beobachtet wurden. 19* 14S E. EHRENBAUM, 1) J3 | .3 g E tri - 1 "^ o — o 2 T3 G C O o o d u ü b£ es V- ta XI 73 o. Z «, 1) JS "o-i 3 w .■2 w a a, 13 O Perca Jhuiatilis L ■ . jäcerwa cerntia (L.) Scomber seombrus L Oreynus thynnus L X/p/iias (/lad ins L Lampris pelagims (GuNN.) Lophius piscatorius L Scorpaena daciyloptera Delae Sebastes marinus (L.) Centridermichthys nncinatus (Rhdt.) . . . . „ hamatus (Kröyer) .... Triglops pingeli Rhdt Cottus scorpius L „ bubalis EUPHR „ scorpioides O. FABR „ platycepkalus Pall „ axillaris GlLL „ quadricornis L Gymnocanthus ventralis (C. & V.) „ pistilliger (Pall.) Cottunculus microps Coll „ torvus Goode Trigla gurnardus L Agonns decagomts SCHNEID „ eataphracins L Aspidophoroides monopterygius (Bloch) . . . „ olrihi Ltk Chirolophis galerita (L.) Pliolis gunncllus (L.) „ fasciatus (Bl. & Schn.) Lumpenus lampretiformis (Walb.) „ maculatus (Fries) „ mediics Rhdt „ fabrien (C. & V.) „ punctatus (O. Fabr.) Anarrhiehas lapits L „ minor Olafsen „ latifrons Steenstrup Cyelopterus lumpus L Euinicrotremiis spinosus (MÜLL.) Cyelogaster montagui Donov „ liparis L „ gelatinosus (Pall.) Paraliparis bathybii COLLETT Trachypterus arcticus (Brunn.) Regalecus glesne Asc Eamphistoma belone (L.) Scombresox saurns (Walb.) Plearonectes eynoglossus L „ microeephalus Donov „ limanda L „ platessa L „ flesus L „ glacialis Pallas s. s. = franldini „ „ „ v. cicatricosus Hippoglossus vulgaris Flem Platysomatichthys hippoglossoides (Walb.) . . Drepanopsetla platessoides (O. Fabr.) .... Qadus acglc/inus L n rctUarias L „ ogac Rich „ navaga Koelreuter „ saida Lepechin „ merlangus L virens L + + + + + + + + + + + + + + + + + + + ? + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + ? + + + + + + + + + + + + ? + H + H + H + H + H + H + H + + + - + + + + - \- t- h + r + r + + h + r + h + ? + + + + + + + + + h + h + h + h + h + + ? + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + 4- + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + ? + + ? + + + ? + + + ? + + + + ? + + + + + + + + + + + + Die Fische. 149 Mol na molva L Lola vulgaris Jen Onos septentriohalis Collett „ reinhardti (Kröyer) „ ensis (Rhdt.) Haloporphyrus eques Gthr Antimora viola GüODE & BEAN Brosmius brosme (Asc.) Ammodytes tobianus L . . Mavrurus fabricii Su.ND „ rupeslris (Gunn.) Trachyrhynekus murrayi Gthr Bhodichthys regina Collett Byihites fuscus Rhdt Enchelyopus viviparus (L.) Uronectes parri Ross Qymnelis viridis O. Fabr Ly eodes frigidus Collett „ pallidus Collett „ reticulatus Rhdt., incl. seminudus, lütkeni polaris und mucosus „ eahli Rhdt., incl. esmarki Coll. und gracilis Sars „ sarsi Coll . „ muraena Collett Oasterosteus aculeatus L „ p/t iif/ it ins L Saltno umbla var. alpinus L „ solar Sund. var. nobilis Smitt „ „ „ var. trutta Flem Osmerus eperlanus L. var. dvinensis Smitt . . . „ acuter STEINDACHNER Mallotus villosus O. F. Müll Stenodus nelma (Pall.) Coregonus albula L „ lararetus L Argentina silits (ASC."> Maurolicus pennanti ( Walb.J Myetophum elongatum Costa „ glaciale Rhdt Stomias ferox Rhdt Cyelothone microdon (GTHR.) Alepisaurus ferox Lowe Paralepis borealis Rhdt „ kröyeri Ltk Notacanthus nasns Bloch Macdonaldia rostrata (Collett) Clupea harengus L Anguilla vulgaris TURT Acipenser sturio L Cliiuiaera monströse L Raja clavata L „ radiata DONOV „ hyperborea Collett „ fyllae Ltk „ batis L hurus comubicus (G.mel.) Cetor/iiuus maximus (Gunn.; Pristiurus catulus (Gunn.) Squalus aeantiiias L Ccntroscyllium fabricii (Rhdt.) Acanthorhinus carcharias (GUNN.) Chlamydoselachus anguineus Garman Petromyxon marinns L „ fluviatilis L Myxine glutinosa L ja V V 'C a. o « E Z 'S ^ ■- + ? + + + + + + + yj # T) O B K< ? + + + + + + + + + + + + + ? + + + + + + + ? + p + + + + + + + + T3 C C o o a V a hfl CS >-. es -Q ■g.1 2* 13 4-J O O. 3 z w w + ? + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + ? + + + + + 3 + + + + + + + + + > + + + + + + + + + H h + H + + -\ • - + H r + H + ? + + + H + + + + ) ? + + > + H + + ) + + + + + + + + H + + + > + + ) + + + + + + - + + + + + + + + + + - r + + + + ? + + + + + ? + + - + + + - - - • + + + + + + + + + + ? + + + + H + + + + + + + + + + + CO H 3 u u 0) u 1) s s CO 73 OJ J3 C( CJ u ^ + + ca. T3 1-1 o Z + + + + + + + + + + + + + ? + ? + + + + + + ? 5 ie E. EHRENBAUM, Litteratur -Verzeichnis. 1) Agassiz, L., Fishes, w. 5 pl. 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Acanthorhinus acanthias 144. „ carcharias 145. „ microcephalus 145- „ norwegianus 145. Acerina cernua 72. „ vulgaris 72. Acipenser brevirostris 141. „ hospitus 141. „ huso 141. „ latirostris 141. „ lichtensteinii 141. „ oxyrhynchus 141. „ stenorrhynchus 141. „ sturio 141. „ sturioides 141. „ thompsonii 141. acleyi, Raja 142. aculeatus, Clinus Q2. „ Etmopterus 145. ,. Gasterosteus 125. 126. 127. „ Leptoclinus 92. ,, Lumpenus 92. „ Rhombus 104. „ Stichaeus 92. aculeatus -cataphractus, Gaste- rosteus 126. acus, Belone 102. „ Siphonostoma 127. „ Syngnathus 127. acuta, Perca 72. acutirostris, Anguilla 139. Aeglefinus linnei 108. aeglerinus, Gadus 108. 110. ., Melanogrammus 108. „ Morrhua 108. aesculapius, Alepisaurus 136. affinis, Chimaera 142. „ Synaphobranchus 139. agassizii, Alepocephalus 139. „ Liparis 98. 99. agilis, Gadus 110. Agonus cataphractus 89. ,, decagonus 88. ,, spinosissimus 88. alascanus, Ammodytes 116. alba, Clupea 138. „ Rogenia 138. albula, Argyrosomus 131. „ Coregonus 131. „ Salmo 131. albus, Coregonus 132. „ Merlangus 112. Alepidosaurus ferox 136. Alepisaurus aesculapius 136. „ azureus 136. „ ferox 136. Alepocephalus agassizii 139. algeriensis, Gasterosteus 126. alpinus, Salmo 127. 128. „ Salvelinus 127. alpinus alipes, Salmo 128. alpinus arcturus, Salmo 128. alpinus aureolus, Salmo 128. alpinus stagnalis, Salmo 128. Amblyraja radiata 142. amencana, Morrhua 108. ,, Perca 72. Raja 142. „ Scorpaena 87. americanus, Acanthias 144. „ Ammodytes 115. „ Brosmius 115. „ Hemitripterus 87. „ Hippoglossus 105. ., Lophius 75. ,, Petromyzon 146. amethvstino-punctatus, Mauroli- cus 134. Ammocoetes aureus 147. „ bicolor 146. ,, cibarius 147. „ unicolor 146. Ammodytes alascanus 116. ., americanus 115. „ dubius 115. „ lancea 115. „ lanceolatus 116. ,, personatus 116. ,, tobianus 115. 116. „ vittatus 115. ampullaceus, Saccopharynx 140. „ Ophiognathus 140. Anarrhichas denticulatus 96. eggerti 95. „ karrak 95. „ latifrons 96. „ leopardus 95. lupus 95. „ maculatus 95. „ minor 95. „ pantherinus 95. „ strigosus 95. „ vomerinus 95. andreae, Rhinoscopelus 135. „ Scopelus 135. anglorum, Lumpus 96. Anguilla acutirostris 139. „ aterrima 139. „ blephura 139. „ chrysypa 139. „ eurystoma 139. ,, fluviatilis 139. „ japonica 139. „ kieneri 124. „ laticauda 139. „ linnei 139. „ lutea 139. „ mediorostris 139. „ migratoria 139. „ tenuirostris 139. „ vulgaris 139. „ xanthomelas 139. anguilla, Muraena 139. „ Ophichthys 139. anguillaris, Blennius 94. „ Enchelyopus 118. „ Gunnellus 94. „ Lumpenus 94. „ Stichaeus 94. anguinea, Chlamydoselache 146. anguineus, Chlamydoselachus 146. angustidens, Macrostoma 134. Anisarchus medius 93. annulatum, Scyllium 144. annulatus, Squalus 144. Antennarius histrio 75. „ marmoratus 75. Antimora viola 115. Aphanopus minor 73. appendix, Petromyzon 146. arctica, Liparis 98. „ Chimaera 141. arcticum, Benthosema 135. „ Myctophum 135. arcticus, Chironectes 75. „ Gymnetrus 101. „ Gymnogaster 101. „ Mallotus 130. „ Osmerus 130. „ Salmo 130. „ Scopelus 135. „ Trachypterus 101. Arctozenus borealis 137. arenosus, Gadus 108. argentata, Ciliata 114. „ Couchia 114. „ Motella 114. argentatus, Gadus 112. „ Gaidropsarus 114. „ Merluccius 112. argentatissimus, Gasterosteus 126. argentea. Chimaera 141. „ Muraena 139. argenteola, Couchia 114. „ Motella 114. argenteus, Fario 129. „ Petromyzon 147. Argentina pennanti 133. silus 133. ,, syrtensium 133. Argyropelecus durvillii 133. ,, olfersii 133. argyropomus, Gasterosteus 125. Argyrosomus albula 131. „ laurettae 133. „ lucidus 132. armatus, Aspidophorus 89. Artediellus atlanticus 78. „ pacificus 78. „ uncinatus 78. 100 E. EHRENBAUM, artedi, Pristiurus 144. „ Scyllium 144. ascanii, Blenniops 90. „ Blennius 90. „ Carelophus 90. „ Gymnetrus 102. Silus 133. asper, Macrurus 117. Aspidophoroides bartoni 89. „ groenlandicus 89. „ güntheri 90. ,, monoptery- gius 89. „ olrikii 90. „ tranquebar89- Aspidophorus armatus 89. „ cataphractus 89. „ decagonus 88. „ europaeus 89. „ malarmoides 88. ,, spinosissimus 88. Asternopteryx gunelliformis 91. aterrima, Anguilla 139. Atherina mordax 129. atlanticus, Artediellus 78. „ Callorhynchus 141. ,, Neoliparis 98. auratus, Gadus 108. aureolus, Salvelinus 128. aureus, Ammocoetes 147. „ Petromyzon 147. ausonii, Salar 129. australis, Maurolicus 134. autumnalis, Salmo 132. axillaris, Boreocottus 83. „ Cottus 83. „ Myoxocephalus 83. ayresii, Petromyzon 147. azureus, Alepisaurus 136. bailloni, Gasterosteus 126. bairdii, Gastrostomus 141. banksii, Gymnetrus 102. „ Regalecus 102. barbata, Pallasina 89. barbatus, Gadus 108. 109. „ Liparis 98. „ Lophius 75. „ Siphagonus 89. bartoni, Aspidophoroides ! bathybii, Liparis 101. „ Paraliparis 101. bathybius, Paraliparis 101. Batis vulgaris 143. batis, Laeviraja 143. „ Raja 143. beani, Triglops 80. beanii, Serrivomer 140. bellone, Esox 102. Belone acus 102. „ linnei 102. „ rostrata 102. „ vulgaris 102. belone, Ramphistoma 102. Benthosema mülleri 135. Benthosema arcticum 135. berglax, Macrourus 116. biaculeatus , Gasteracanthus 125. „ Gasterosteus 125. bicolor, Ammocoetes 146. „ Grammiconotus 102. bicornis, Centridermichthys 79. „ Cottus 79. ,, Icelus 79. bilinearis, Merlucius 112. bimaculatus, Sayris 102. bispinosus, Gasterosteus 125. 126. blainvillei, Acanthias 143. blanchardi, Gasterostea 126. Blenniops ascanii 90. „ galerita 90. Blennius anguillaris 94. „ ascanii 90 „ brosme 90. „ europaeus 91. „ galerita 90. „ gracilis 92. „ gunnellus 91. „ lampetraeformis 92. „ lampretaeformis 92. ,, lumpenus 92. 94. 118. „ muraenoides 91. „ palmicornis 90. „ polaris 121. „ polyacanthocephalus 90. „ punctatus 94. „ serpentinus 92. „ taenia 91. „ torsk 115. „ viviparus 118. „ yarellii 90. blephura, Anguilla 139. blochii, Trigla 87. boa, Stomias 135. Bodianus flavescens 72. bogdanowii, Pleuronectes 104. bogmarus, Trachypterus 101. borealis, Arctozenus 137. Chimaera 141. Laemargus 145. Maurolicus 134. Paralepis 137. Petromyzon 147 Pleuronectes 104. Scopelus 134. Scymnus 145. Squalus 145. Sudis 137. Boreocottus axillaris 83. Boreogadus fabricii 110. „ polaris 1 10. „ poutassou 112. „ saida 110. bostoniensis, Muraena 139. Bothus maximus 107. brachochir, Myctophum 134. brachycentrus , Gasterosterus 125. Brachyopsis decagonus 88. brachypoma, Salmo 129. brachypterus, Thynnus 73. Brama longipinnis 73. „ princeps 73. Raii 73. „ Raschii 73 brama, Pterycombus 73. breviceps, Gasterosteus 126. brevipinna, Laemargus 146. „ Somniosus 145. „ Scymnus 146. brevirostris, Acipenser 141. brevis, Coregonus 131. Brosme brosme 115. brosme, Blennius 90. „ Brosme 115. „ Brosmius 115. „ Centronotus 90. „ Enchelyopus 115. „ Gadus 115. brosmiana, Lota 113. Brosmius americanus 115. „ brosme 115. „ flavescens 115. „ vulgaris II 5. bryoporus, Spratelloides 138. bubalis, Cottus 81. burgundianus, Gasterosteus 126. byrkelange, Gadus 112. „ Lota 112. „ Molva 112. Bythites fuscus 118. caerulea, Clupea 138. callarias, Gadus 108. callaris, Salmo 128. Callorhynchus atlanticus 141. „ centrina 141. cambricus, Salmo 127. 128. camperii, Scombresox 102. Campylodon fabricii 137. Canthirhyncus monopterygius 89. carbonarius, Gadus in. „ Merlangus III. „ Pollachius in. „ Salmo 127. carcharias, Acanthorhinus 145. „ Squalus 145. cardina, Pleuronectes 107. ,, Rhombus 107. Carelophus ascanii 90. ,, strömii 90. Careproctus gelatinosus 100. „ reinhardti 100. carpio, Salmo 129. Cataphractus schoneveldii 89. cataphractus, Agonus 89. „ Aspidophorus 89. „ Cottus 88. „ Gasteracanthus 126. catulus, Pristiurus 144. „ Squalus 144. caudacuta, Motella 113. „ Rhinonemus 113. caudospinosus, Scopelus 134. cavifrons, Hemitripterus 87. cenorhynchus, Coregonus 131. Centridermichthys bicornis 79. „ hamatus 79. „ pacificus 79. „ uncinatus 78. centrina, Callorhynchus 141. Centroblennius nebulosus 92. ,, nubilus 94. Centronotus brosme 90. „ fasciatus 91. „ gunelliformis 91. ,, gunnellus 91. „ islandicus 92. „ lumpenus 92. Centropomus lupus 72. „ luteus 72. Centroscyllium fabricii 145. cephaloides, Cottus 85. Cepolophis viridis 119. Ceratias holbölli 76. cernua, Acerina 72. „ Perca 72. cetaceus, Squalus 143. Cetorhinus maximus 143. ,, shavianus 143. Chalinura simula 1 17. chemnitzii, Notacanthus 137. Chimaera abbreviata 142. ,, affinis 142. „ arctica 141 „ argentea 141. „ ' borealis 141. „ cristata 141. „ mediterranea 141. ,, monstrosa 14 1. „ plumbea 142. Chirolophis galerita 90. „ palmicornis 90. Chironectes arcticus 75. „ laevigatus 75. „ marmoratus 75. „ nesogallicus 75. „ pictus 75. „ tumidus 75. Chlamydoselache anguinea 146. Chlamydoselachus anguineus 146. chordatus, Saccopharynx 140. chrj'sypa, Anguilla 139. cibarius, Ammocoetes 147. cicatricosus, Pleuronectes 105. Ciliata argentata 1 14. „ glauca 114. cimbria, Motella 113. cimbrica, Motella 113. cimbricus, Enchelyopus 113. cimbrius, Gadus 113. „ Onos 113. „ Rhinonemus 113. Citharus platessoides 106. clavata, Dasybatis 142. „ Raja 142. Clinus aculeatus 92. gracilis 92. lumpenus 94. maculatus 92. medius 93. mohrii 92. nebulosus 92. Die Fische. 161 Clinus praecisus 95. „ punctatus 94. ,, unimaculatus 95. Clupea alba 137. „ caerulea 137. „ elongata 137. „ esca 137. halec 137. „ harengus 137. „ latulus 137. „ leachi 137. „ membras 137. „ minima 137. „ mirabilis 137. „ pallasi 137. „ villosa 130. „ vittata 137. clupeiformis, Coregonus 132. clupeoides, Coregonus 130. 131. coccineus, Lycodes 122. coccoi, Rhinoscopelus 135. coecus, Gastrobranchus 147. coeruleus, Cyclopterus 96. colinus, Gadus in. communis, Liparis 98. „ Merlangus in. compressa, Lota 113. compressus, Gadus 1 13. concinnus, Gasterosteus 126. conorhynchus, Coregonus 131. corax, Trigla 88. Coregonus albula 131. „ albus 132. „ brevis 131. „ clupeiformis 132. „ clupeoides 130. 131. „ conorhynchus 131. „ cyprinoides 132. „ gracilis 131. „ humilis 131. „ kennicotti 131. „ lapponicus 131. ,, latior 132. „ laurettae 133. „ lavaretus 131. 132. lloydi 131. ,, lucidus 132. „ lucius 131. ,, maraena 131. „ maxillaris 131. „ megalops 131. „ merki 131. „ microps 131. „ microstomus 131. „ muksun 131. „ nasutus 132. „ nelsoni 132. „ nilssoni 131. „ omul 132. „ ox}-rhynchusl3l.l32. „ palea 131. „ polcur 131. „ quadrilateralis 131. „ reisingeri 131. „ richardsonii 131. „ sapidissimus 132. „ sikus 131. silus 133. „ syrok 132. Fauna Arctica, Bd. II. Coregonus tugun 132. „ vandesius 131. „ videgreni 131. „ vimba 131. ,, willughbii 131. coretta, Thynnus 74. cornubica, Lamna 143. cornubicus, Isurus 143. „ Squalus 143. coronatus, Cyclopterus 96. Corynolophus reinhardti 76. Coryphaena rupestris 116. Coryphaenoides norvegicus 116. „ rupestris 116. Cottunculus inermis 87. „ microps 86. „ thompsoni 87. „ torvus 87. Cottus acadianus 87. „ axillaris 83. „ bicornis 79. „ bubalis 83. ., cataphractus 88. „ cephaloides 85. „ fabricii 84. „ glacialis 81. „ gobio 84. „ groenlandicus 81. ,, hexacornis 83. „ hispidus 87. „ humilis 82. „ jaok 82. ,, indicus 89. „ labradoricus 84. „ laticeps 83. „ mitchilli 81. „ monopterygius 89. ,, pachvpus 83. „ pistilliger 84. „ platycephalus 83. „ polyacanthocephalus 82. „ porosus 81. „ quadricornis 83. ,, scorpioides 83. „ scorpius 81. „ taeniopterus 82. ,, thompsoni 87. „ tricuspis 84. „ tripterygius 87. ,, uncinatus 78. „ ventralis 84. Couchia argentata 114. „ argenteola 114. ,, edwardsi 113. „ glauca 114. cristata, Chimaera 141. Ctenodon maculatus 92. cuculus, Trigla 87. curilus, Salmo 128. Cyclogaster fabricii 98. 99. „ gelatinosus 100. ,, herschelinus 101. „ liparis f. megalops 98. 99. „ liparis f. microps 98. 99. „ montagui 97. cyclogaster, Liparis 98. Cyclopterus coeruleus 96. Cyclopterus coronatus 96. „ gelatinosus 100. „ gobius 97. „ lineatus 98. „ liparis 98. „ liparoides 97. „ lumpus 96. „ minutus 96. „ montagui 97. „ musculus 98. „ orbis 97. „ pavoninus 96. „ pyramidatus 96. „ spinosus 97. Cyclothone lusca 136. „ megalops 136. „ microdon 136. Cynoglossa microcephala 103. cynoglossus, Pleuronectes 103. 106. „ Platessa 103. „ Glyptocephalus 103. cyprinoides, Coregonus 132. „ Salmo 132. D. dactyloptera, Scorpaena 76. dactylopterus, Helicolenus 76. „ Sebastes 76. „ Sebastoplus 76. Dasybatis clavata 142. dasybatus punctatus, Raja 142. decagonus, Agonus 88. „ Aspidophorus 88. „ Brachyopsis 88. „ Leptagonus 88. „ Podothecus 88. dekayi, Gasterosteus 126. dentata, Platessa 106. „ Pomatopsetta 106. dentatus, Hippoglossoides 106. dentex, Osmerus 129, 130. denticulatus, Anarrhichas 96. dimidiatus, Gasterosteus 126. Diodon mola 125. dipterygia, Molua 112. dipterygius, Gadus 112. Drepanopsetta platessoides 106. ., limandoides 107. dubius, Ammodytes 1 15. durvillii, Argyropelecus 133. dvinensis, Osmerus 129. „ Platessa 105. „ Pleuronectes 105. echinatum, Leiodon 145. eckströmi, Gobius 96. „ Liparis 97. 98. edwardsi, Couchia 113. eggerti, Anarrhichas 95. Elaphocottus pistilliger 85. elegans, Gasterosteus 126. Eleginus navaga 109. elephas, Squalus 143. elongata, Clupea 138. „ Lota 112. „ Platessa 103. elongatum, Myctophum 134. elongatus, Glyptocephalus 103. „ Pleuronectes 103. „ Scopelus 134. Enchelj'opus anguillaris 118. „ brosme 115. „ cimbricus 113. „ viviparus 118. ensis, Onos 114. „ Motella 114. „ Gaidropsarus 114. Eperlanus vulgaris 129. eperlanus, Osmerus 129. „ Salmo 129. eperlanus var. dvinensis, Os- merus 129. eques, Haloporphyrus 114. „ Lepidion 114. equirostrum, Scombresox 102. eriox, Salmo 129. erythraeus, Salmo 127. erythrorhynchus, Salmo 128. esca, Clupea 138. eschrichti, Oneirodes 76. esculentus, Merlucius 112. esmarki, Lycodes 123. Esox bellone 102. „ saurus 102. Etmopterus aculeatus 145. „ spinax 145. Eucalia inconstans 127. Euchalarodus putnami 105. Eumesogrammus praecisus 95. Eumicrotremus orbis 97. ., spinosus 97. europaeus, Aspidophorus 89. „ Blennius 91. eurypterus, Lophius 75. eurystoma, Anguilla 139. euxinus, Gadus 110. m. fabricii, Boreogadus 110. „ Campylodon 137. „ Centroscyllium 145. „ Cottus 84. „ Cyclogaster 98. 99. „ Gadus 110. „ Gunnellus 94. „ Liparis 98 „ Lumpenus 94. ,, Macrourus 116. „ Macrurus 116. „ Spinax 145. Fario argenteus 129. ,, levenensis 129. fario, Salmo 129. „ Trutta 129. fasciatus, Centronotus 91. ,, Gunnellus 91. ,, Muraenoides 91. „ Orthagoriscus 125. „ Pholis9i. fernandianus, Spinax 144. 21 IÖ2 E. EHRENBAUM, fernandianus, Squalus 144. ferox, Alepidosaurus 136. Alepisaurus 136. Plagyodus 136. Salar 129. Salmo 129. Stomias 135. fimbriatus, Zoarces 118. flagellum, Saccopharvnx 140. flavescens, Bodianus 72. „ Brosmius II 5. „ Morone 72. „ Perca 72. Flesus vulgaris 104. flesus, Platessa 104. „ Pleuronectes 104. fluviatilis, Anguilla 139. „ Lampetra 147. „ Perca 72. „ Petromyzon 147. torsteri, Scombresox 102. franklini, Pleuronectes 105. frigidus, Lycodes 120. fullonica, Raja 142. furciger, Icelus 79. fuscus, Bythites 118. fyllae, Raja 142. G. Gadus abyssorum 1 12. „ aeglefinus 108. 110. „ agilis 1 10. „ arenosus 108. „ argentatus 112. „ auratus 108. „ barbatus 108. 109. „ brosme 115. „ byrkelange 112. „ californicus III. „ callarias 108. ,, carbonarius III. „ cimbrius 113. „ colinus in. „ compressus 113. „ dipterygius 112. „ euxinus 110. III. „ fabricii 110. „ glacialis 110. „ gracilis 109. „ lacustris 113. „ Iota 113. lubb 115. „ lycostomus III. „ macrocephalus 108. „ maculosus 113. „ melanostomus m. „ merlangus 110. „ merluccius 112. „ molva 112. „ morrhua 108. „ mustela 113. 114. „ navaga 109. 110. ogac 109. ogat 109. „ ovac 109. „ polaris 110. Gadus pollachius III. „ potassoa III. „ poutassou in. „ proximus in. „ raptor 112. „ ruber 108. „ rupestris 108. „ saida 110. „ virens III. „ wachna 109. Gaidropsarus argentatus 114. „ ensis 114. „ septentrionalis "3- gaimardi, Raja 143. galeatus, Gymnocanthus 84. galerita, Blennius 90. „ Blenniops 90. „ Chirolophis 90. Galeus melastomus 144. galliwensis, Salmo 129. Gasteracantbus biaculeatus 125. „ cataphractus 126. „ pungitius 126. Gasterostea blanchardi 126. „ globiceps 126. Gasterosterus argyropomus 125. „ brachycentrus 125. gymnurus 125. „ leiurus 125. niger 125. „ noveboracensis 125. „ semiarmatus 125. „ semiloricatus 125. „ tetracanthus 125. „ trachurus 125. Gasterosteus aculeatus 125. 126. 127. „ aculeatus cata- phractus 126. algeriensis 126. argentatissimus 126. bailloni 126. biaculeatus 125. bispinosus 125. 126. breviceps 126. burgundianus 126. cataphractus 126. concinnus 126. decayi 126. dimidiatus 126. elegans 126. globiceps 127. inconstans 127. inopinatus 126. insculptus 126. intermedius 126. islandicus 126. laevis 126. loricatus 126. lotharingus 126. mainensis 126. microcephalus 126. micropus 127. nebulosus 126. Gasterosteus neustriana 126. „ obolarius 126. ,, occidentalis 126. „ plebejus 126. „ ponticus 126. „ pungitius 126. 127. „ serratus 126. „ spinachia 125. „ spinulosus 126. „ suppositus 126. „ texanus 126. Gastraea spinachia 125. Gastrobranchus coecus 147. Gastrostomus bairdi 141. gelatinosus, Careproctus 100. „ Cyclogaster 100. „ Cyclopterus IOO. „ Liparis 98. 100. germo, Orcynus 73. gibbus, Liparis 98. 99. gigas, Hippoglossus 105. gilli, Pleuronectes 103. glaber, Pleuronectes 105. glabra, Liopsetta 105. „ Platessa 105. glaciale, Myctophum 135. glacialis, Cottus 81. „ Gadus 110. „ Liopsetta 105. „ Pleuronectes 105. ,, Scopelus 135. „ Squalus 145. gladius, Xiphias 74. glauca, Ciliata 114. „ Couchia 114. „ Motella 114. glesne, Ophidium 101. „ Regalecus 101. 102. globiceps, Gasterostea 126. „ Gasterosteus 127. gloveri, Salmo 128. glutinosa, Myxine 147. Glyptocephalus acadianus 103. „ cynoglossus 103. „ elongatus 103. „ saxicola 103. gobio, Cottus 84. Gobius eckströmi 96. „ gracilis 96. „ minutus 96. „ smyrnensis 98. „ unipunctatus 96. gobius, Cyclogaster 97. goodei, Hvmenocephalus 117. „ Macrurus 1 17. „ Nematonurus 117. Gonostoma microdon 136. gorbuscha, Oncorhynchus 129. gracilis, Blennius 92. Clinus 92. Coregonus 131. Gadus 109 . Gobius 96. Leptoblennius 92. Leptogunnellus 94. Lumpenus 92. Lycodes 121. 122. 123. Perca 72. gracilis, Pleurogadus 109. „ Tilesia 109. Grammiconotus bicolor 102. granulata, Perca 72. grayi, Salmo 127. grigoriewi, Nemalycodes 119. grilli, Gymnetrus 102. „ Regalecus 102. groenlandica, Microstoma 133. „ Nansenia 133. groenlandicus, Aspidophoroides 89. „ Cottus 81. „ Gunnellus 91. „ Himantolophus 76. „ Hippoglossus 106. „ Microstomus 133. „ Myoxocephalus 81. „ Salmo 130. gunelliformis, Asternopteryx 91. „ Centronotus 91. „ Muraenoides 91. Gunnellus, anguillaris 94. „ fabricii 94. „ fasciatus 91. „ groenlandicus 91. „ ingens 91. „ islandicus 92. „ macrocephalus 91. „ muraenoides 91. „ punctatus 94. „ strömii 90. „ viviparus 118. „ vulgaris 91. gunnellus, Blennius 91. „ Centronotus 91. „ Muraenoides 91. „ Ophisomus 91. „ Pholis 91. gunnerianus, Squalus 143. gunneri, Scomber 75. „ Scvmnus 145. „ Spinax 145. „ Squalus 145. güntheri, Apidophoroides 90. gurnardus, Trigla 87. guttatus, Lampris 75. „ Zeus 74. „ Muraenoides 91. Gymnelis Stigma 119. „ viridis 119. „ viridis var. unimacu- latus 119. Gymnetrus arcticus 101. „ ascanii 102. „ banksi 102. „ grilli 102. „ havvkenii 102. „ remipes 102. Gymnocanthus galeatus 86. „ patris 84. „ pistilliger 84. „ tricuspis 84. „ ventralis 84. Gymnogaster arcticus 101. gymnurus, Gasterosterus 125. Die Fische. I6 3 halec, Clupea 138. Haloporphyrus eques 114. „ viola 115. hamatus, Centridermichthys 79. „ Icelus 79. „ Salmo 128. harengus, Clupea 138. hawkeni, Gymnetrus 102. hearni, Salmo 128. Helicolenus dactylopterus 76. helvetica, Perca 72. Hemitripterus acadianus 87. „ americanus 89. „ cavifrons 87. herschelinus, Cyclogaster 101. „ Liparis 101. hexacornis, Cottus 83. „ Oncocottus 83. hians, Sayris 102. hillianus, Spinax 145. Himantolophus groenlandicus 76. „ reinhardti 76. Hippoglossoides dentatus 106. „ limanda 106. „ limandoides 106. „ platessoides 106. hippoglossoides, Platysomatich- thys 106. „ Pleuronectes 106. „ Reinhardtius 106. Hippoglossus americanus 105. gigas 105. „ groenlandicus 106. „ hippoglossus 105. „ linnei 105. „ maximus 105. „ pinguis 106. „ vulgaris 105. hippoglossus, Pleuronectes 105. „ Hippoglossus 105. hirundo, Trigla 87. hispidus, Cottus 87. histrio, Antennarius 75. „ Lophius 75. „ Pterophryne 75. holbölli, Ceratias 76. Holocentrus norvegicus 77 „ sanguineus 77. homianus, Squalus 143. hoodi, Salmo 128. hospitus, Acipenser 141. hucho, Salmo 129. humboldti, Scopelus 134 humilis, Coregonus 131. „ Cottus 82. huntia, Molva 113. huso, Acipenser 141. Hymenocephalus goodei 117. hyperborea, Raja 142. Icelus bicornis 79. „ furciger 79 „ hamatus 79. „ uncinatus 78. imberbe, Ophidion 91. immaculatus, Salmo 133. imperialis, Zeus 75. „ Sebastes 76. inconstans, Eucalia 127. „ Gasterosteus 127. indicus, Cottus 89 inermis, Cottunculus 87. ingens, Gunnellus 91. ingolfi, Macrurus 117. inopinatus, Gasterosteus 126. inornata, Lota 113. insculptus, Gasterosteus 126. intermedius, Gasterosteus 126. islandicus, Centronotus 92. „ Gasterosteus 126. „ Gunnellus 92. ,, Lumpenus 92. ,, Stichaeus 92. „ Vogmarus 101 isodus, Squalus 143. Isurus cornubicus 143. italica, Perca 72. italicus, Pleuronectes 104. jaok, Cottus 82. ,, Myoxocephalus 82. japonica, Anguilla 139. japonicus, Petromyzon 147. K. karrak, Anarrhichas 95. kaupi, Synaphobranchus 139. kennicotti, Coregonus 131. keta, Oncorhynchus 129. ,, Osmerus 129. kieneri, Anguilla 124. „ Zoarces 124. kitt, Microstomus 103. „ Pleuronectes 103. kroyeri, Paralepis 137. „ Scopelus 134. „ Sudis 137. labradoricus, Acanthocottus 81. „ Cottus 83. Labrax linnei 72. „ lupus 72. labrax, Perca 72. „ Roccus 72. labrosus, Zoarces 118. lacustris, Gadus 113. „ Salmo 129. „ Trutta 129. Laemargus borealis 145. „ brevipinna 146. „ microcephalus 146. laevigatus, Chironectes 75. „ Salmo 128. Laeviraja batis 143. laevis, Trigla 88. „ Gasterosteus 126. „ Raja 143. lagocephalus, Salmo 129. Lamna cornubica 143. Lampanyctes resplendens 134. Lampetra marinus 146. „ fluviatilis 147 lampetra, Petromyzon 146. lampetraeformis, Blennius 92. „ Lumpenus 92. Lampreta marinus 146. lampretaeformis, Blennius 92. lampretiformis, Lumpenus 92. Lampris guttatus 75. „ lauta 75. „ luna 75 „ pelagicus 74 „ regius 75. lancea, Ammodytes 115. lanceolatus, Ammodj'tes 116. lapponicus, Coregonus 131. laticauda, Anguilla 139. laticeps, Acanthocottus 83. „ Cottus 83. „ Megalocottus 83. latidens, Microstomus 103. latifrons, Anarrhichas 96. latior, Coregonus 132. latirostris, Acipenser 141. „ Muraena 139. latulus, Clupea 138. laurettae, Argyrosomus 133. Coregonus 133. lauta, Lampris 75. lavaretus, Coregonus 131. „ Salmo 131. leachi, Clupea 138 Leiodon echinatum 145. leiurus, Gasterosterus 125. Ieopardus, Anarrhichas 95. Lepidion eques 114. Lepidoleprus norvegicus 116. „ trachyrhynchus 117. Lepidorhombus norvegicus 108. Leptagonus decagonus 88. „ spinosissimus 88. Leptoblennius gracilis 92. „ nubilus 94. ,, serpentinus 92. leptocephalus, Merlangus III. Leptoclinus aculeatus 92. „ maculatus 92. Leptogunnellus gracilis 94. leucichthys, Salmo 130. levenensis, Fario 129. lichtensteini, Acipenser 141. Limanda aspera 104. „ beani 104. „ ferruginea 104. „ oceanica 103. „ proboscidea 104. vulgaris 103. limanda, Hippoglossoides 106. „ Platessa 103. limanda, Pleuronectes 103. limandanus, Pleuronectes 106. limandoides, Drepanopsetta 107. „ Hippoglossoides 106. „ Platessa 106. „ Pleuronectes 106. limosa, Myxine 147. lineata, Liparis 98. lineatus, Cyclopterus 98. „ Liparis 97. 98. lineatus var. fabricii, Liparis 98. linguatula, Pleuronectes IOO. linnei, Acanthias 144. Aeglefinus 108. Anguilla 139. Belone 102. Hippoglossus 105. Labrax 72. Lota 113. Merlangus 110. Molva 112. Pollachius in. Spinachia 125. Spinax 145. Thynrius 74. Liopsetta glabra 105. „ glacialis 105. „ putnami 105. Liparis agassizi 98. 99 arctica 98. barbatus 98. bathybii 101. communis 9S. cyclogaster 98. eckströmi 97. 98. fabricii 98. gelatinosus 98. 100. gibbus 98. 99. herschelinus 101. lineata 98. lineatus 97. 98. lineatus var. fabricii 98. liparis 98. liparoides 97. maculatus 97. 98. major 98. micropus 100. montagui 97. 98. ophidoides 98. pulchellus 99. reinhardti 100. tunicatus 98. - vulgaris 98. liparis, Cyclogaster 98. 99. Cyclopterus 98. Liparis 98. f. megalops, Cyclogaster 98. 99. „ f. microps, Cyclogaster 98. 99. liparoides, Cyclopterus 97. „ Liparis 97. lloydi, Coregonus 131. longipinnis, Brama 73. Lophius americanus 75. „ barbatus 75. „ eurypterus 75. „ histrio 75. 21* 164 E. EHRENBAUM, Lophius piscatorius 75. „ tumidus 75. loricatus, Gasterosteus 126. Lota abyssorum 112. „ brosmiana 113. „ byrkelange 112. „ compressa 113. „ elongata 112. „ inornata 113. „ linnei II 3. „ lota 113. maculosa 113. „ molva 112. „ vulgaris 113. lota, Gadus 1 13. „ Lota 113. lotharingus, Gasterosteus 126. lubb, Gadus 115. Lucerna Venetorum 88. lucerna, Trigla 88. lucidus, Argyrosomus 132. „ Coregonus 132. „ Salmo 132. Luciotrutta nelma 130. lucius, Coregonus 130. lugubris, Lycodes 123. Lumpenus aculeatus 92. „ anguillaris 94. „ fabricii 94. „ gracilis 92. „ islandicus 92. „ lampetraeformis 92. „ lampretiformis 92. „ maculatus 92. „ medius 93. „ nebulosus 92. „ nubilus 94. „ praecisus 95. „ punctatus 95. lumpenus, Blennius 92. 118. „ Centronotus 92. „ Clinus 94. „ Stichaeus 94. Lumpus anglorum 96. „ spinosus 97. „ vulgaris 96. lumpus, Cyclopterus 96. luna, Lampris 75. „ Zeus 74. lupus, Anarrhichas 95. „ Centropomus 72. „ Labrax 72. lusca, Cyclothone 136. luscus, Platessa 104. „ Pleuronectes 104. lutea, Anguilla 139. luteus, Centropomus 72. lütkeni, Lycodes 122. Lycenchelys muraena 124. Lycocara parri 118. Lycodalepis polaris 122. „ turneri 122. Lycodes pallidus 121. 123. „ coccineus 122. „ esmarki 123. „ frigidus 120. „ gracilis 121. 122. 123. ,, lütkeni 122. „ lugubris 123. Lycodes mucosus 121. 122. „ muraena 124. „ nebulosus 120. „ pallidus 120. „ perspicillum 121. 122. „ polaris 121. 122. „ reticulatus 120. 121 122. „ rossi 121. 122. „ sarsi 124. „ seminudus 121. 122. „ turneri 121. „ vahli 120. 122. 123. „ veirilli 124. „ zoarchus 122. 124. lycostomus, Gadus m. M. Macdonaldia rostrata 138. macer, Polyprosopus 143. mackenzii, Salmo 130. „ Stenodus 130. macrocephala, Muraena 139. macrocephalus, Gadus 108. ,, Gunnellus 91. macrophthalma, Molva 112. Phycis 112. Macrostoma angustidens 134. Macrourus berglax 116. „ fabricii 116. „ norvegicus 116. „ rupestris 116. „ stroemi 116. Macrurus asper 117. „ fabricii 116. ., goodei 117. „ ingolti 117. „ rupestris 116. „ simulus 117. maculatus, Anarrhichas 95. „ Clinus 92. „ Ctenodon 92. „ Leptoclinus 92. „ Liparis 97. 98. „ Lumpenus 92. „ Stichaeus 92. maculosa, Lota 113. „ Molva 113. maculosus, Gadus 113. „ Petromyzon 146. mainensis, Gasterosteus 126. major, Liparis 98. malarmoides, Aspidophorus 8i malma, Salmo 128. „ Salvelinus 128. Mallotus arcticus 130. „ villosus 130. maraena, Coregonus 131. maraenula, Salmo 131. marina, Perca 77. „ Trutta 129. marinus, Lampetra 146. „ Lampreta 146. „ Petromyzon 146. ., Sebastes 79. marmoratus, Antennarius 75. „ Chironectes 75. Maurolicus amethystino-punc- tatus 134. „ australis 134. „ borealis 134. „ mülleri 134. „ pennanti 134. „ tripunctulatus 134. maxillaris, Muraenoides 91. „ Coregonus 13 r. maxima, Selache 143. maximus, Cetorhinus 143. „ Bothus 107. „ Hippoglossus 105. „ Pleuronectes 107. „ Rhombus 107. „ Selachus 143. ,, Squalus 143. mediorostris, Anguilla 139. mediterranea, Chimaera 141. mediterraneus, Thynnus 73. medius, Anisarchus 93. „ Clinus 93. ,, Lumpenus 93. „ Stichaeus 93. Megalocottus laticeps 83. „ platycephalus 83 megalops, Coregonus 131. „ Cyclogaster 98. 99. „ Cyclothone 136. Melanogrammus aeglefmus 108 melanostoma, Gadus m. melanostomus, Pristiurus 144. melastomum, Scyllium 144. melastomus, Galeus 144. membras, Clupea 138. merki, Coregonus 131. Merlangus albus 112. „ carbonarius III. „ communis in. „ leptocephalus III. „ linnei 110. „ polaris 110. „ pollachius in. „ potassoa in. „ poutassou in. „ purpureus III. „ vernalis III. „ vulgaris 110. merlangus, Gadus 110. Merlucius argentatus 112. „ bilinearis 112. „ esculentus 112. „ merlucius 112. „ smiridus 112. „ vulgaris 112. merluccius, Gadus 112. „ Merlucius 112. microcephala, Platessa 103. „ Cynoglossa 103. microcephalus, Acanthorhinus 145- „ Gasterosteus 126. „ Laemargus 146. „ Pleuronectes 103. „ Scymnus 145. „ Somniosus 146. „ Squdlus 145. microdon, Cyclothone 136. microdon, Gonostoma 136. „ Osmerus 130. Microgadus proximus m. microps, Coregonus 131. „ Cottunculus 86. „ Salmo 129. micropterus, Scymnus 145. micropus, Liparis 100. „ Gasterosteus 127. Microstoma groenlandica 133. Microstomus groenlandicus 133. „ kitt 103. „ latidens 103. „ pacificus 103 microstomus, Coregonus 131. „ Pleuronectes 103. „ Salmo 131. migratoria, Anguilla 139. milvus, Trigla 87. minima, Clupea 138. minor, Anarrhichas 95. „ Aphanopus 73. minutus, Cyclopterus 96. „ Gobius 96. mirabilis, Clupea 138. mistops, Salmo 129. mitchilli, Cottus 81. mohri, Clinus 92. Mola mola 125. „ nasus 125. „ retzii 125. „ rotunda 125. mola, Diodon 125. „ Mola 125. „ Orthagoriscus 125. „ Tetraodon 125. „ Tetrodon 125. Molua dipterygia 112. „ molva 112. Molva abyssorum 112. „ byrkelange 112. „ huntia 113. „ linnei 112. „ macrophthalma 112. „ maculosa 113. „ vulgaris 112. molva, Gadus 112. „ Lota 112. „ Molua 112. monensis, Squalus 143. monopterygius, Aspidophoroides 89. „ Canthirhyncus89. „ Cottus 89. montagui, Cyclogaster 97. „ Cyclopterus 97. „ Liparis 97. monstrosa, Chimaera 141. mordax, Osmerus 129. „ Atherina 129. Morone flavescens 72. Morrhua aeglefinus 108. „ americana 108. „ punctatus 108. morrhua, Gadus 108. Motella argentata 114. „ argenteola 114. „ caudacuta 113. „ cimbria 113. Die Fische. 165 Motella cimbrica 113. „ ensis 114. „ glauca 114. „ mustela 114. „ quinquecirrata 114. „ reinhardti 114. „ septentrionalis 113. mucosus, Acanthocottus 81. „ Lycodes 121. mucronatum, Ophidium 91. muksun, Coregonus 131. „ Salmo 131. milUeri, Benthosema 135. „ Maurolicus 134. „ Salmo 133. „ Scopelus 135. Muraena anguilla 139. „ argentea 139. „ bostoniensis 139. „ latirostris 139. „ macrocephala 139. „ oxyrhina 139. „ pinnata 139. „ platyrhina 139. „ rostrata 139. „ serpentina 139. muraena, Lycenchelys 124. „ Lycodes 124. Muraenoides fasciatus 91. „ gunnelliformis 91. „ gunnellus 91. „ guttatus 91. „ maxillaris 91. „ sujef 91. „ taenia 91. muraenoides, Blennius 91. „ Gunnellus 91. murrayi, Trachyrhynchus 117. musculus, Cyclopterus 98. mustela, Gadus 113. 114. „ Motella 114. „ Onos 114. Myctophum arcticum 135. „ brachochir 134. „ elongatum 134. „ glaciale 135. Myxine glutinosa 147. „ limosa 147 Myoxocephalus axillaris 83. „ groenlandicus 81. jaok 82. „ polyacantho- cephalus 82. „ scorpioides 83 „ scorpius 81. N. Nansenia groenlandica 133. naresi, Salmo 128. nasus, Acanthonotus 137. „ Mola 125. „ Notacanthus 137. „ Salmo 132. „ Squalus 143. nasutus, Coregonus 132. „ Salmo 132. navaga, Eleginus 109. navaga, Gadus 109, 110. nebulosus, Centroblennius 92. „ Clinus 92. Gasterosteus 126. „ Lumpenus 92. „ Lycodes 120. nelma, Luciotrutta 130. „ Salmo 130. „ Stenodus 130. nelsoni, Coregonus 132. Nemalycodes grigoriewi 119. Nematonurus goodei 117. Neoliparis atlanticus 98. Neostoma qnadrioculatum 136. nesogallicus, Chironectes 75. neustriana, Gasterosteus 126. niger, Gasterosterus 125. „ Spinax 145. nigricans, Petromyzon 146. nigripes, Trigla 88. nigripinnis, Salmo 129. nilssoni, Coregonus 131. nitidus, Salmo 128. „ Salvelinus 128. nivalis, Salmo 128. nobilis, Salmo 128. norvegica, Perca 77. „ Scorpaena 77. norvegicus, Coryphaenoides 116. „ Holocentrus 116. „ Lepidoleprus 116. „ Lepidorhombus 108. „ Macrourus 116. „ Rhombus 107. 108. „ Scophthalmus 108. ,, Sebastes 77. „ Serranus 77. ,, Zeugopterus 108. norwegianus, Acanthorhinus 145 „ Squalus 145. Notacanthus chemnitzi 137. „ nasus 137 „ phasganorus 137. „ rostratus 138. notata, Perca 72. Notogrammus rothrocki 95. Notoscopelus 134. noveboracensis, Gasterosteus 125. nubilus, Centroblennius 94. „ Leptoblennius 94. „ Lumpenus 94. „ Stichaeus 94. nummifer, Salmo 128. obolarius, Gasterosteus 126. occidentalis, Gasterosteus 126. oceanica, Limanda 103. ocellatus, Acanthocottus 81. ocla, Salmo 129. ogac, Gadus 109. ogat, Gadus 109. olfersi, Argyropelecus 133. „ Pleurothyris 133. „ Sternoptyx 133. olriki, Aspidophoroides 90. omali, Petromyzon 147. omul, Salmo 132. „ Coregonus 132. Oncocottus hexacornis 84. „ quadricornis 83. 84. Oncorhynchus gorbuscha 129. „ keta 129. Oneirodes eschrichti 76. Onos cimbrius 113. „ ensis 114. „ mustela 114. „ reinhardti 114. „ rufus 114. „ septentrionalis 113. opah, Zeus 75. Ophichthys anguilla 139. Ophidion imberbe 91. Ophidium glesne 101. „ mucronatum 91. „ parri 118. „ Stigma 119. „ unernak 119. „ viride 119. ophidoides, Liparis 98. Ophiognathus ampullaceus 140. Ophisomus gunnellus 91. orbis, Cyclopterus 97. „ Eumicrotremus 97. orcadensis, Salmo 129. Orcynus germo 73- „ schlegeli 74. „ thynnus 74. orientalis, Thynnus 74. ornata, Raja 142. Orthagoriscus fasciatus 125. ,, mola 125. „ ozodura 125. Osmerus arcticus 130. dentex 129. 130. „ dvinensis 129. „ eperlanus 129. eperlanus var. dvinen- sis 129. „ keta 129. microdon 138. mordax 129. „ spirinchus 129. „ villosus 130. „ viridescens 129. ovac, Gadus 109. oxyrhina, Muraena 139. oxyrhynchus, Acipenser 141. „ Coregonus 131. 132. „ Salmo 131. ozodura, Orthagoriscus 125. P. pachypus, Cottus 83. pacificus, Artediellus 78. „ Centridermichthys 79. „ Microstomus 103. palea, Coregonus 131. pallasi, Clupea 138. „ Pleuronectes 104. Pallasina barbata 89. pallidus, Lycodes 120. 121. 123. pallidus, Salmon 127. palmicornis, Blennius 90. „ Chirolophis 90. pantherinus, Anarrhichas 95. Paralepis borealis 137. „ kröyeri 137. Paraliparis bathybii 101. „ bathybius 101. Parophrys quadrituberculatus 104. parri, Lycocara 118. „ Ophidium 118. „ Uronectes 118. passer, Platessa 104. „ Pleuronectes 104. patris, Acanthocottus 84. „ Gymnocanthus 84. pavoninus, Cyclopterus 96. pelagicus, Lampris 74. „ Scomber 74. pelet, Salmo 132. pennanti, Argentina 133. „ Maurolicus 134. „ Scopelus 134. „ Squalus 143. penshinensis, Salmo 128. Perca acuta 72. „ americana 72. „ cernua 72. „ flavescens 72. „ fluviatilis 72. „ fluviatilis flavescens 72. „ gracilis 72. „ granulata 72. „ helvetica 72. „ italica 72. „ labrax 72. „ marina 77> „ norvegica 77. „ notata 72. „ serrato-granulata 72. „ vulgaris 72. personatus, Ammodytes 116. peregrinus, Squalus 143. perspicillum, Lycodes 121. Petromyzon americanus 146. „ appendix 146. „ argenteus 147. „ aureus 147. „ ayresi 147. „ borealis 147. „ fluviatilis 147. „ japonicus 147. „ lampreta 146. „ maculosus 146. „ marinus 146. „ nigricans 146. „ omali 147. „ plumbeus 147. pricka 147. „ wagneri 146. phasganorus, Notacanthus 137 Phobetor pistilliger 84. „ tricuspis 84. „ ventralis 84. Pholis fasciatus 91. „ gunnellus 91. Phycis macrophthalma 112. pictus, Chironectes 75. i66 E. EHRENBAUM, p'ingeli, Triglops 80. pinguis, Hippoglossus 106. „ Platysomatichthys 106. „ Pleuronectes 106. pmnata, Muraena 139. pinnatus, Synaphobranchus 139. piscatorius, Lophius 75. pistilliger, Cottus 84. „ Elaphocottus 85. „ Gymnocanthus 84. „ Phobetor 84. Plagyodus ferox 136. Platessa cynoglossus 103. „ dentata 106. „ dvinensis 105. „ elongata 103. „ flesus 104. „ glabra 105. „ limanda 103. „ limandoides 106. „ luscus 104. „ microcephala 103. „ passer 104. pola 103. „ quadrituberculata 104. „ saxicola 103. „ stellata 104. „ vulgaris 104. platessa, Pleuronectes 104. platessoides, Citharus 106. „ Drepanopsetta 106. „ Hippoglossoides 106. „ Pleuronectes 103. 106. Platichthys rugosus 104. „ stellatus 104. platycephalus, Cottus 83. „ Megalocottus 83. platyrhina, Muraena 139. Platysomatichthys hippoglosso- ides 106. „ pinguis 106. plebejus, Gasterosteus 126. Pleurogadus gracilis 109. Pleuronectes bogdanowi 104. „ borealis 104. „ cardina 107. „ cicatricosus 105. ,, cynoglossus 103. 106. ,, dvinensis 105. „ elongatus 103. ,, flesus 104. „ franklini 105. gilü 103. „ glaber 105. „ glacialis 105. „ hippoglossoides 106. „ hippoglossus 105. „ italicus 104. kitt 103. „ limanda 103. „ limandanus 106. „ limandoides 106. „ linguatula 106. „ luscus 104. „ maximus 107. Pleuronectes microcephalusicy. microstomus 103. nigromanus 103. pallasi 104. passer 104. pinguis 106. platessa 104. platessoides 103. 106. pola 103. putnami 105. quadridens 103. quadrituberculatus T04. quenseli 103. saxicola 103. stellatus 104. pleurostictus, Triglops 80. Pleurothyris olfersi 133. plumbea, Chimaera 142. plumbeus, Petromyzon 147. Podothecus decagonus 88. poeciloptera, Trigla 88. pola, Platessa 103. „ Pleuronectes 103. polaris, Boreogadus 110. „ Blennius 121. „ Gadus 110. „ Lycodalepis 122. „ Lycodes 121. „ Merlangus 110. „ Pollachius 110. „ Zoarches 121. polcur, Coregonus 131. „ Salmo 131. Pollachius carbonarius in. „ linnei 11 1. „ polaris 110. „ virens III. pollachius, Gadus III. „ Merlangus in. polyacanthocephalus, Cottus 82. „ Myoxo- cephalus 82. polyactocephalus. Blennius 90. polyosteus, Salmo 129. Polyprosopus macer 143. Pomatopsetta dentata 106. pontica, Raja 142. ponticus, Gasterosteus 126. porosus, Cottus 71. potassoa, Gadus III. „ Merlangus in. poutassou, Boreogadus 112. „ Gadus m. ., Merlangus III. praecisus, Clinus 95. „ Eumesogrammus 95. „ Lumpenus 95. „ Stichaeus 95. pricka, Petromyzon 147. princeps, Brama 73. Pristiurus artedi 144. „ catulus 144. „ melanostomus 144. proximus, Gadus III. „ Microgadus in. i Pterophryne histrio 75. Pterycombus brama 73. pulchellus, Liparis 99. punctatus, Blennius 94. „ Clinus 94. „ Gunnellus 94. „ Lumpenus 94. „ Morrhua 108. „ Salmo 129. „ Stichaeus 94. pungitius, Gasteracanthus 126. „ Gasterosteus 126. „ Pygosteus 128. purpureus, Merlangus III. pusillum, Acanthidium 145. pusillus, Spinax 145. putnami, Euchalarodus 105. „ Liopsetta 105. „ Pleuronectes 105. Pygosteus pungitius 128. pyramidatus, Cyclopterus 96. quadricornis, Cottus 83. „ Oncocottus 83. quadridens, Pleuronectes 103. quadrilateralis, Coregonus 131. quadrioculatum, Neostoma 136. quadrituberculata, Platessa 104. quadrituberculatus, Parophrys 104. „ Pleuronectes 104. quenseli, Pleuronectes 103. quinquecirrata, Motella 114. R. radiata, Amblyraja 142. Raja 142. raii, Brama 73. Raja acleyi 142. „ americana 142. „ batis 143. „ clavata 142. „ dasybatus punctatus 142. „ fullonica 142. ,, fyllae 142. ,, gaimardi 143. „ hyperborea 142. „ laevis 143. „ ornata 142. ,, pontica 142. ,, radiata 142. „ rubus 142. Ramphistoma belone 102. raptor, Gadus 112. raschii, Brama 73. rasleighanus, Squalus 143. recurvirostra, Sayris 102. Regalecus banksi 102. „ glesne 101. 102. grilli 102. „ remipes 101. regina, Rhodichthys 1 18. regius, Lampris 75. Zeus 74. regulus, Sebastes 77. reinhardti, Careproctus 100. „ Corynolophus 76. „ Himantolophus 76. „ Liparis 100. „ Motella 114. „ Onos 114. Reinhardtius hippoglossoides 106. reisingeri, Coregonus 131. remipes, Gymnetrus 102. „ Regalecus 101. resplendens, Lampanyctes 134. „ Scopelus 134. reticulatus, Lycodes 120. 121. 122. retzii, Mola 125. Rhinonemus caudacuta 113. „ cimbrius 113. Rhinoscopelus andreae 135. „ coccoi 135. Rhodichthys regina 118. Rhombus aculeatus 107. „ cardina 107, „ maximus 107. „ norvegicus 107. 108. richardsonii, Coregonus 131. rivalis, Salmo 128. Roccus labrax 72. Rogenia alba 138. rondeleti, Scombresox 102. Xiphias 74. rossi, Lycodes 121. „ Salmo 128. „ Salvelinus 128. rostrata, Belone 102. „ Macdonaldia 138. „ Muraena 139. rostratus, Notacanthus 138. „ Squalus 143. rothrocki, Notogrammus 94. rotunda, Mola 125. ruber, Gadus 108. rubus, Raja 142. rufus, Onos 114. rugosus, Platichthys 104. rupestris, Coryphaena 116. „ Coryphaenoides 116. „ Gadus 108. „ Macrourus 116. „ Macrurus 116. rutilus, Salmo 127. Saccopharynx ampullaceus 140. „ chordatus 140. „ flagellum 140. saida, Boreogadus 110. „ Gadus 110. Salar ausonii 129. „ ferox 129. salar, Salmo 128. „ Trutta 128. salar var. nobilis, Salmo 128. salar var. trutta, Salmo 128. Salmo albula 131. „ alpinus 127. 128. „ alpinus alipes 128. Die Fische. 167 Salmo alpinus arcturus 128. „ alpinus aureolus 128. „ alpinus stagnalis 128. „ arcticus 130. „ autumnalis 132. „ brach j'poma 129. „ cambricus 127. 129. „ callaris 128. „ carbonarius 127. „ carpio 129. „ curilus 128. „ cyprinoides 132. „ erythraeus 128. „ eriox 129. „ erythrorhynchus 128. „ eperlanus 129. „ fario 129. „ ferox 129. „ galliwensis 129. „ gloveri 128. „ grayi 127. „ groenlandicus 130. „ hamatus 128. „ hoodi 128. „ hearni 128. „ hucho 129. „ immaculatus 133. „ lacustris 129. „ laevigatus 128. „ lagocephalus 129. „ lavaretus 131. „ leucichthys 130. „ lucidus 132. „ mackenzii 130. „ malma 128. „ maraenula 131. „ microps 129. „ microstomus 131. „ mistops 129. „ muksun 131. „ mülleri 133. „ naresi 128. „ nasus 132. „ nasutus 132. „ nelma 130. „ nigripinnis 129. „ nitidus 128. „ nivalis 128. „ nobilis 128. „ nummifer 128. „ ocla 129. „ omul 132. „ orcadensis 129. „ oxyrynchus 131. „ pallidus 127. pelet 132. „ penshinensis 128. polcur 131. „ polyosteus 129. „ punctatus 129. „ rivalis 128. „ rossi 128. „ rutilus 127. „ salar 128. „ salar var. nobilis 128. „ salar var. trutta 129. „ salmo 128. „ salmulus 128. „ salvelinus 127. Salmo silus 133. „ socialis 130. „ spirinchus 129. „ spurius 129. „ stomachicus 129. ,, trutta 129. „ truttula 129 „ thymallus latus 131. „ tudes 128. „ tugun 132. „ umbla 127. „ umbla var. alpinus 127. „ venernensis 129. „ ventricosus 127. „ villosus 130. „ willoughbii 127. „ wimba 130. 132. salmo, Salmo 128. salmulus, Salmo 128. Salvelinus alpinus 127. „ aureolus 128. „ malma 128. „ nitidus 128. „ rossi 128. „ stagnalis 128. „ umbla 127. salvelinus, Salmo 127. sanguineus, Holocentrus 77. sapidissimus, Coregonus 132. sarsi, Lycodes 124. saurus, Esox 102. „ Scombresox 102. saxicola, Glyptocephalus 103. „ Platessa 103. „ Pleuronectes 103. Sayris bimaculatus 102. „ hians 102. „ recurvirostra 102. „ serratus 102. schlegeli, Orcynus 74. schoneveldii, Cataphractus 89. Scomber gunneri 75. pelagicus 74. „ scomber 74. „ scombrus 74. „ thynnus 73. scomber, Scomber 74. scombrus, Scomber 74. Scombresox camperi 102. „ equirostrum 102. „ forsten 102. „ rondeleti 102. „ saurus 102. „ scutellatus 102. „ storeri 102. Scopelus andreae 135. „ arcticus 135. „ borealis 134. „ caudospinosus 134. „ elongatus 134. „ glacialis 135. „ humboldti 134. „ kroyeri 134. „ mülleri 135. Scopelus pennantii 134. „ resplendens 134. „ scoticus 135. Scophthalmus norvegicus 108. Scorpaena americana 87. Scorpaena dactyloptera 76. „ norvegica 77. scorpioides, Cottus 83. „ Mvoxocephalus 83. scorpius, Cottus 81. „ Myoxocephalus 81. scoticus, Scopelus 135. scutellatus, Scombresox 102. Scyllium annuiatum 144. „ artedi 144. „ melastomum 144. Scymnus borealis 145. „ brevipinna 146. „ microcephalus 145. „ micropterus 145. „ gunneri 145. Sebastes dactylopterus 76. „ imperialis 76. „ marinus 77. „ norvegicus 77. „ regulus 77. „ septentrionalis 77. „ viviparus 77. Sebastoplus dactylopterus 76. secundo-dorsalis, Thynnus 74. Selache maxima 143. Selachus maximus 143. Selanonius walkeri 143. selanonus, Squalus 143. semiarmatus, Gasterosterus 125. semiloricatus, Gasterosterus 125. seminudus, Lycodes 121. septentrionalis, Gaidropsarus 113- Motella 113. „ Onos 113. „ Sebastes 77. serpentina, Muraena 139. serpentinus, Blennius 92. „ Leptoblennius 92. Serranus norvegicus 77. serrato-granulata, Perca 72. serratus, Gasterosteus 126. „ Sayris 102. Serrivomer beani 140. shavianus, Cetorhinus 143. sikus, Coregonus 131. Silus ascanii 133. silus, Acantholepis 133. „ Argentina 130. „ Coregonus 133. „ Salmo 133. simula, Chalinura II 7. simulus, Macrurus 117. Siphagonus barbatus 89. Siphonostoma acus 127. typhle 127. Siphonostomus typhle 127. smiridus, Merlucius 112. smyrnensis, Gobius 98. socialis, Salmo 130. Somniosus brevipinna 145. „ microcephalus 146. Spratelloides bryoporus 138. Spinachia linnei 125. Spinachia vulgaris 125. spinachia, Gastiaea 125. „ Gasterosteus 125. Spinax acanthias 144. Spinax fabricii 145. „ fernandianus 144. „ gunneri 145. ' „ hillianus 145. „ linnei 145. niger 145. „ pusillus 145. „ sucklii 144. spinax, Acanthias 145. „ Etmopterus 145. ,, Squalus 145. spinosissimus, Agonus 88. „ Aspidophorus 88. „ Leptagonus 88. spinosus, Cyclopterus 97. „ Eumicrotremus 97. „ Lumpus 97. spinulosus, Gasterosteus 126. spirinchus, Osmerus 129. „ Salmo 129. spurius, Salmo 129. Squalus acanthias 144. „ annulatus 144. „ borealis 145.' „ carcharias 145. „ catulus 144. „ cetaceus 143. „ cornubicus 143. „ elephas 143. fernandianus 144. „ glacialis 145. „ gunneri 145. „ gunnerianus 143. „ homianus 143. „ isodus 143. „ maximus 143. „ microcephalus 145. „ monensis 143. „ nasus 143. „ norvegianus 145. pennanti 143. peregrinus 143. rasleighanus 143. „ rostratus 143. „ selanonus 143. „ spinax 145. „ sucklii 144. stagnalis, Salvelinus 128. stagnalis alpinus, Salmo 128. stellata, Platessa 104. stellatus, Platichthys 104. „ Pleuronectes 104. Stenodus mackenzii 130. „ nelma 130. stenorrhj-nchus, Acipenser 141. Sternoptyx oltersi 133. Stichaeus aculeatus 92. „ anguillaris 94. „ islandicus 92. „ lumpenus 94. „ maculatus 92. „ medius 93. „ nubilus 94. „ praecisus 95. „ punctatus 95. Stichaeus unimaculatus 95. Stigma, Gymnelis 119. „ Ophidium 119. stomachicus, Salmo 129. 168 E. EHRENBAUM, Die Fische. Stomias boa 135. „ ferox 135. storeri, Scombresox 102. strigosus, Anarrhichas 95. strömi, Carelophus 90. „ Gunnellus 90. „ Macrourus 116. Sturio vulgaris 141. sturio, Acipenser 141. sturioides, Acipenser 141. sucklii, Acanthias 144. „ Spinax 144. „ Squalus 144. Sudis borealis 137. „ kröyeri 137. sujef, Muraenoides 91. suppositus, Gasterosteus 126. Synaphobranchus affinis 139. „ kaupi 139. „ pinnatus 139. Syngnathus acus 127. „ typhle 127. syrok, Coregonus 132. syrtensium, Argentina 133. taenia, Blennius 91. „ Muraenoides 91. taeniopterus, Cottus 82. tenuirostris, Anguilla 139. tetracanthus, Gasterosterus 125. Tetraodon mola 125. Tetrodon mola 125. texanus, Gasterosteus 126. thompsoni, Acipenser 141. „ Cottus 86. „ Cottunculus 86. thymallus latus, Salmo 131. Thynnus brachypterus 73. „ coretta 74. „ linnei 74. „ mediterraneus 73- „ orientalis 74. „ secundo-dorsalis 74- „ thynnus 74. „ vulgaris 73. thynnus, Orcynus 74. „ Scomber 73. „ Thynnus 74. Tilesia gracilis 109. tobianus, Ammodytes 115. 116. torsk, Blennius 115. torvus, Cottunculus 86. Trachypterus arcticus 101. „ bogmarus 101. Trachypterus vogmarus 101. Trachyrhynchus murrayi 117. „ trachyrhynchus 117. trachyrhynchus, Lepidoleprus 117. „ Trachyrhyn- chus 117. trachurus, Gasterosterus 125. tranquebar, Aspidophoroides 89. tricuspis, Cottus 84. „ Gymnocanthus 84. „ Phobetor 84. Trigla blochi 87. „ corax 88. „ cuculus 87. „ gurnardus 87. „ hirundo 87. „ laevis 88. „ lucerna 88. „ milvus 87. „ nigripes 88. „ poeciloptera 88. Triglops beani 80. „ pingeli 80. „ pleurostictus 80. tripterygius, Cottus 87. tripunctulatus, Maurolicus 134. „ Valenciennellus 134- Trutta fario 129. „ lacustris 129. „ marina 129. „ salar 128. „ trutta 129. trutta, Salmo 129. „ Trutta 129. truttula, Salmo 129. tudes, Salmo 128. tugun, Coregonus 132. „ Salmo 132. tumidus, Chironectes 75. „ Lophius 75. tunicatus, Liparis 98. tumeri, Lycodalepis 122. „ Lycodes 121. typhle, Siphonostomus 127. „ Siphostoma 127. „ Syngnathus 127. u. umbla, Salmo 127. „ Salvelinus 127. umbla var. alpinus, Salmo 127. uncinatus, Artediellus 78. uncinatus, Centridermichthys 78. „ Cottus 78. „ Icelus 78. unernak, Ophidium 119. unicolor, Ammocoetes 146. unimaculatus, Clinus 95. „ Stichaeus 95. unipunctatus, Gobius 96. Uronectes parri 118. vahli, Lycodes 120. 122. 123. Valenciennellus tripunctulatus 134- vandesius, Coregonus 131. variabilis, Acanthocottus 81. venernensis, Salmo 129. venetorum, Lucerna 88. ventralis, Cottus 84. „ Gymnocanthus 84. Phobetor 84. ventricosus, Salmo 127. verilli, Lycodes 124. vernalis, Merlangus m. videgreni, Coregonus 131. villosa, Clupea 130. „ Mallotus 130 „ Osmerus 130. „ Salmo 130. vimba, Coregonus 131. „ Salmo 131. viola, Antimora 115. Haloporphyrus 1 15. virens, Gadus 111. „ Pollachius in. viride, Ophidium 119. viridescens, Osmerus 129. viridis, Cepolophis 119. „ Gymnelis 119. „ var. unimaculatus, Gym- nelis 119. vittata, Clupea 138. vittatus, Ammodytes 115. viviparus, Blennius 118. „ Enchelyopus 118. „ Gunnellus 118. „ Sebastes 77. „ Zoarcaeus 118. „ Zoarces 118. Vogmarus islandicus 101. vogmarus, Trachypterus 101. vomerinus, Anarrhichas 95. vulgaris, Acanthias 144. „ Acerina 72. „ Anguilla 139. vulgaris, Batis 143. Belone 102. Brosmius 115. Eperlanus 129. Flesus 104. Gunnellus 91. Hippoglossus 105. Limanda 103. Liparis 98. Lota 113. Lumpus 76. Merlangus 110. Merlucius 112. Molva 112. Perca 72. Platessa 104. Spinachia 125. Sturio 141. Thynnus 73. w. wachna, Gadus 109. wagneri, Petromyzon 146. walkeri, Selanonius 143. vt'illoughbii, Salmo 127. willughbii, Coregonus 130. wimba, Salmo 132. X. xanthomelas, Anguilla 139. Xiphias gladius 74. „ rondeleti 74. Y. yarelli, Blennius 90. Zeugopterus norvegicus 108. Zeus guttatus 74. „ imperialis 75. „ luna 74. „ opah 75. „ regius 74. Zoarcaeus viviparus 118. Zoarces fimbriatus 118. „ kieneri 124. „ labrosus 118. „ viviparus 118. zoarchus, Lycodes 124. Die Siphonophoren. Von Dr. Fritz Römer in Frankfurt a. M. Fauna Arctica, Bd. II. 22 Wenn man in Betracht zieht, daß aus dem Spitzbergen-Gebiet bisher überhaupt noch keine Siphonophoren bekannt geworden sind, und daß Chun im Jahre 1897 in seiner Schrift über „die Be- ziehungen zwischen dem arktischen und antarktischen Plankton" nur 4 nordische Siphonophoren- Arten nennen konnte, so kann es nicht wunder nehmen, daß unsere Ausbeute bei Spitzbergen eine kleine ist. Von den 82 Stationen, an welchen wir um Spitzbergen und bei der Bären-Insel mit den Planktonnetzen arbeiteten, ergaben nur 4 Material an Siphonophoren, und die 50 Individuen dieser 4 Stationen gehören sämtlich ein und derselben Art an, der von Chun beschriebenen, hochnordischen Diphyes arctica. Die Individuen wurden zur kleineren Hälfte den Fängen an Ort und Stelle entnommen , einzeln konserviert und verpackt; als Konservierungsmittel diente Formol, Chromessigsäure, Sublimatalkohol und Sublimat in Seewasser. Der größere Teil wurde später in Berlin aus den Gesamtfängen ausgelesen. Natürlich konnten diese letzteren Stücke in Form und Einzelheiten nicht so gut erhalten bleiben wie die sorgfältig konservierten. Immerhin war ihr Erhaltungszustand ein derartiger, daß ohne Mühe ihre Zu- gehörigkeit zu Diphyes arctica zu konstatieren war. Wir trafen Diphyes arctica zum ersten Male im Hornsund an der Westküste von Spitzbergen zusammen mit KroJmia hamata (Möbiusi, einer hocharktischen Sagitte, bei einer Oberflächentemperatur von 2,4° C; dann in der Olgastraße bei 1,4 — i,o° und endlich nördlich von Spitzbergen auf 81,20° n. Br. bei — 0,2 ° C Meerestemperatur in dem Fange, welcher die meisten Exemplare von Krohnia hamata enthielt. So bestätigen unsere Funde also die CHUN'sche Ansicht, daß Diphyes arctica eine hocharktische Siphonophore ist, welche allen warmen Stromgebieten fehlt. Der nördlichste bekannte Fundort einer Siphonophore ist die von E. L. Moss erwähnte Fundstelle der Cupidita cara im Robeson- Kanal in Nordgrönland, etwa unter 82 ° n. Br. Zu unserem Material erhielt ich von Herrn Professor Kükenthal in Breslau noch 2 Diphyiden aus der Ausbeute der Bremer Expedition nach Ostpitzbergen im Jahre 1889, die in der Olgastraße ge- fangen wurden. Ich bestimmte sie als Diphyes bipartita Costa, eine atlantische Siphonophore, deren nörd- lichster Fundpunkt bisher ein Schließnetzfang der Plankton -Expedition auf 60' 20 ° n. Br. war. Das Auftauchen dieser Siphonophoren-Art in so hoher Breite ist von besonderem tiergeographischen Interesse, worauf ich bei der betreffenden Art noch näher aufmerksam gemacht habe. Ferner übergab mir Herr Professor Hartlaub in Helgoland 3 Siphonophoren -Glocken, welche der Helgoländer Fischdampfer auf halbem Wege zwischen den schottischen Inseln und Südnorwegen erbeutet hatte. Da es sich jedoch nur um einzelne leere Glocken handelte, so stieß die Bestimmung auf Schwierigkeiten. Ich glaube sie als untere Glocken von Galeolaria truncata Sars ansprechen zu müssen, wenigstens stimmen sie in der Form mit den von Sars auf Taf. 7, Fig. 1 und 3 gegebenen Abbildungen 22* 172 FRITZ ROMER, überein (1841). Allerdings sind sie etwa um die Hälfte größer als die SARs'schen Glocken, doch ist das wohl auf Rechnung der Formolkonservierung zu setzen. Bei Helgoland selbst sind Siphonophoren bisher noch nicht beobachtet worden, wie mir Kollege Hartlaub gütigst mitteilte. Eine Zusammenstellung der arktischen Siphonophoren würde außerordentlich kurz und dürftig aus- fallen, wenn man nur die wenigen Arten anführen wollte, welche in den kalten Gewässern des hohen Nordens leben. Daher habe ich in der folgenden Aufzählung auch diejenigen Arten berücksichtigt, welche im nördlichen Atlantischen Ocean gefunden sind. Als Südgrenze wurde eine Linie angenommen, die etwa New York mit der nordfranzösischen Küste verbindet. Die Wahl dieser Grenze wurde dadurch bestimmt, daß einerseits die rein arktischen Arten, die an den atlantischen Küsten Nordamerikas mit den kalten Strömen weit verschleppt werden können, doch diese Grenze nach Süden nicht überschreiten, z. B. Cupulita cara, und andererseits das Gros der atlantischen Warmwasser-Siphonophoren nach Norden nicht über diese Brücke hinausgeht. Nach den Ergebnissen der Plankton-Expedition nehmen sie bereits bei den Azoren erheblich ab und fehlen vollständig in der Höhe des Golfes von Biscaya. Ferner wird gerade die Gegend von Cap Cod von den amerikanischen Forschern (A. Agassiz und Fewkes) als Grenzgebiet angesehen, in welchem nordische Arten mit den in warmen Stromgebieten heimischen Formen sich begegnen. Doch gelangt kaum ein Zehntel der südlichen Arten in den nördlich der obigen Linie gelegenen Teil des Atlantischen Oceans. Und auch sie sind in der größeren Mehrzahl noch Warmwasserformen. Aber einige Arten scheinen ihren Verbreitungsbezirk weit nach Norden auszudehnen, wie die Fänge der Plankton-Expedition an der Grenze des Golfstromes und der Irminger See zeigen (Hippopodeus luteus, Nectalia loligö). Wir sind aber noch weit davon entfernt, die Nordgrenze dieser Arten zu kennen, und vor Ueberraschungen nicht sicher, wie aus dem Fange der Diphyes bipartita Costa in der Olgastraße (Kükenthal und Walter 1889) zur Genüge hervorgeht. Mit vollem Recht betont daher Chun (p. 107) die Notwendigkeit einer erneuten Plankton-Durchforschung des Atlantischen Oceans in den Wintermonaten Januar bis April. Zu dem bei den einzelnen Arten gegebenen Litteraturnachweis sei noch bemerkt, daß nur diejenigen Arbeiten und Autoren angeführt sind, welche Siphonophoren des oben begrenzten Meeres behandeln. Ebenso sind unter „Fundorte" nur die Funde in diesem Gebiet berücksichtigt, während bei der „Verbreitung" auch das Vorkommen in südlichen Meeren kurz zusammengefaßt wurde. 1. Familie: Monophyidae Claus Gattung: 3Iuggiaea Busch Muggiaea atlantica Cunningham 1891 Muggiaea Jcochii, G. C. Bodrne, J. Mar. Biol. Ass., V. 1, p. 321. 1892 „ atlantica, J. T. Cunningham, J. Mar. Biol. Ass., V. 2, p. 212 u. 398, Textfig. p. 213. Fundorte: Plymouth (Bourne) ; Plymouth und Eddystone (Cunningham), September bis Oktober 1891, 25. August bis September 1892 bis in 40 m Tiefe, regelmäßig und zahlreich. Verbreitung: Da wahrscheinlich Ch. W. Peach diese Siphonophore bereits in den Jahren 1846 bis 1849 an der britischen Küste beobachtet hat (Observations on the Luminosity of the Sea, with descriptions of several of the objects which cause it, some new to the British coasts, in : Twenty-ninth Report of the Royal Institution of Cornwall), und G. C. Bourne 1. c. von der Südwestküste Englands eine auf der Fahrt des H. M. S. „Research" gefischte Muggiaea Jcochii Chun erwähnt, welche nicht mit der von Chun aus Die Siphonophoren. 173 dem Mittelmeer, Triest und Malaga, beschriebenen Muggiaea Tcochi, sondern mit Cunningham's Muggiaea atlantica identisch ist, so haben wir hier eine Siphonophore vor uns, die zu den regelmäßigen Erscheinungen im Plankton der südlichen Küsten Großbritanniens gerechnet werden muß, da auch J. T. Cunningham dieselbe mehrere Jahre hintereinander von August bis Oktober in großer Menge konstatiert hat. 2. Familie: Diphyidae Eschscholtz Gattung: Galeolaria Galeolaria biloba (Sars) 1846 Diphyes biloba, M. Saks, Fauna litt. Norvegiae, 1. Lief., p. 45, t. 7, f. Iß— 21. 1854 Galeolaria spec, R. Leückart, Arch. Naturgesck., V. 20, I, p. 281. 1860 Diphyes sarsii, C. Gegenbaue, N. Acta Ac. Leop., V. 27, p. 372, T. 29, fig. 30 u. 31. 1888 JEpibulia sarsii, E. Haeckel, Jena. Z., V. 22, p. 35. 1 s^s n biloba, E. Haeckel, ebendas. p. 35. 18S8 Galeolaria biloba, E. Haeckel, Challenger Eep., V. 28, p. 151 u. 362. 1888 Diphyes {Galeolaria) sarsii, E. Haeckel, ebendas. p. 151 u. 363. 1897 Galeolaria biloba, C. Chun, Siphonophoren der Plankton-Expedition, p. 17 u. 99. 1897 „ biloba, C. Chun, Beziehungen zwischen dem arktischen und antarktischen Plankton, p. 19. Fundorte: Insel Floröe, 12 norwegische Meilen nördlich von Bergen, 61,30° n. Br., Dezember 1839, ein einziges, aber lebendes Individuum (Sars); grönländische Küste (Leückart, durch R. A. Philippi, und nach Gegenbaur); Golfstrom bei den Hebriden, 59,2° n. Br. und n,8° w. L. bei 12,4° C Oberflächentemperatur in o — 400 m Tiefe, 20. Juli 1889 2 Exemplare (Plankton-Expedition, Station 4) und September bis Oktober 1893 zahlreiche Exemplare fast genau an derselben Stelle wie die Plankton -Expedition (Vanhöffen). Verbreitung: Galeolaria biloba ist eine nordische Siphonophore, welche an der norwegischen und grönländischen Küste, sowie im Golfstrom westlich von den Hebriden in verschiedenen Jahren gefunden wurde, aber bisher nur nördlich des 59. ° n. Br. konstatiert ist. Galeolaria truncata (Sars) 1846 Diphyes truncata, M. Saks, Fauna litt. Norvegiae, 1. Lief., p. 41, t. 7, f. 1 — 15. 1874 „ truncata, F. E. Schulze, 2. Bericht der Komm, zur wissensch. Unters, der deutschen Meere, Kiel, p. 139. 1887 „ truncata, K. Möbiüs, 5. Bericht der Komm, zur wissensch. Unters, der deutschen Meere, Kiel, p. 119. 1888 Epibulia truncata, E. Haeckel, Jena. Z., V. 22, p. 35. 1888 Galeolaria truncata, E. Haeckel, Challenger Rep., V. 28, p. 363. 1897 „ truncata, C. Chun, Siphonophoren der Plankton-Expedition, p. 17 u. 99. 1897 „ truncata, C. Chun, Beziehungen zwischen dem arktischen und antarktischen Plankton, p. 19. 1898 Diphyes truncata, C. W. Aurivillius, Planktonfauna des Skageraks, p. 84. Fundorte: Christiania-Fjord, Mai und November 1835, in mehreren toten Exemplaren (Stuwjtz); Insel Floröe, 12 norwegische Meilen nördlich von Bergen, 61,30° n. Br., September bis November 1838, „nebst Agalmopsis elegans, doch weit seltener als diese" (Sars); Lindesnaes, 25. Juli 1873, Oberfläche (Pommerania- Fahrt, Station 27); Golfstrom westlich von den Hebriden 57,3° n. Br. und 11,05° w. L., 29. Juli 1885 viele Exemplare (Holsatia-Expedition, Fang 259 und 261); Golfstrom bis zur Irminger-See zwischen 58,7° und 60,2 ° n. Br. und zwischen 6,5° und 22,7° w. L., bei 11,6 — 12,5° C Oberflächentemperatur in o — 400 m Tiefe (Plankton-Expedition, Station 1, 4 und 9); Skagerak zwischen 58,13° und 58,38° n. Br. und zwischen 9,22° und 10,58° ö. L. am 16. und 21. November 1893 (Aurivillius). 174 FRITZ RÖMER, Hierher gehören auch wohl die beiden unteren Schwimmglocken, welche der Helgoländer Fisch- dampfer auf halbem Wege zwischen den schottischen Inseln und der Küste von Südnorwegen fing. Verbreitung: Galeolaria truncata ist bisher zwischen 57 ° und 61,30° n. Br., sowie zwischen 22° w. L. und ii° ö. L. gefunden worden. Aus dem ziemlich häufigen Auftreten im Golfstrom westlich von den Hebriden bis zur Irminger-See, in welchem Meeresabschnitt Galeolaria truncata in verschiedenen Jahren konstatiert wurde, darf man wohl schließen, daß sie in diesem Gebiet des nördlichen gemäßigten Golfstromes heimisch ist. Dafür spricht auch das Auftreten an der norwegischen Küste und im Skagerak im Spätherbste, in welcher Zeit das Golfstromwasser noch gegen die Westküste Norwegens und in die Nordsee hineinströmt. Sie ist bisher weder in den arktischen Gebieten noch in den kalten Strömungen der nordamerika- nischen Küste gefunden worden und kann daher als eine hochnordische Form nicht angesehen werden. Gattung: Diphyes Diphyes arctica Chun 1897 Diphyes arctica, C. Chun, Siphonophoren der Plankton-Expedition, p. 19, t. 1, f. 1 — 10. 1897 „ borealis, C. Chun, ebendas. p. 99. 1897 „ arctica, C. Chun, Beziehungen zwischen dem arktischen und antarktischen Plankton, p. 9. u. 19. 1898 Cymbonectes borealis, E. Vanhöffen, Fauna und Flora Grünlands, p. 274, t. 2, f. 3. 1898 Diphyes arctica, E. Vanhöffen, ebendas., Tafel-Erklärung zu t. 2. 1899 „ arctica, F. Römer und F. Sc.haubinn, Verh. d. Zool. Ges. für 1899, p. 245. 1900 „ arctica, F. Römer und F. Sciiaudinn, Einleitung zur Fauna arctica, V. 1, p. 55. Fundorte: Westgrönland, Karajak-Fjord, 70 ° n. Br. und 50 w. L., August und Oktober 1892, Januar bis Mai 1893, zahlreich (Vanhöffen); Grenzgebiet des Golfstromes und der Irminger-See zwischen 59,2° und 60,3 ° n. Br., sowie 11,8 ° und 27,0° w. L. bei 10,6°— 12,4° C Oberflächentemperatur in 0—400 m Tiefe, 20. — 23. Juli 1889 7 Exemplare (Plankton-Expedition, Station 4, 9 und 15); Nordsee zwischen 57,31° und 57,38° n. Br. und zwischen 6,28° und 7,21 ° ö. L., Februar und April 1895 6 Exemplare (Apstein und Vanhöffen). Die Kollektion, welche wir in den Sommermonaten des Jahres 1898 bei Spitzbergen sammelten, be- stand im ganzen aus 50 Exemplaren von Diphyes arctica, darunter 19 Mutterkolonien und 31 Eudoxien. Bei den ersteren war lediglich die obere Glocke erhalten, die bei den mit Formol konservierten Exemplaren 10 und 11 mm maß. Die Gesamtlänge der gut erhaltenen Eudoxien betrug 9 und 10 mm. Ueber die einzelnen Fänge giebt die folgende Zusammenstellung nähere Auskunft. Station 49. Hornsund, 77,03° n. Br., 16 ° ö. L., 20. Juli, 2,4° C, 43 m Tiefe. 1 Eudoxia arctica, kons mit Formol. Station 51. Olgastraße, 78,05° n. Br., 26,40° ö. L., 22. Juli, 1,4° C, 150 m Tiefe. 1 1 Diphyes arctica, Formol, Sublimat in Seevvasser. 2 Eudoxia arctica, Sublimat in Seewasser. Station 52. Olgastraße, 78,18° n. Br., 27,25° ö. L., 22. Juli, 1,0" C, 150 m Tiefe. 2 Diphyes arctica, Chromessigsäure. 3 Eudoxia arctica, Chromessigsäure. Station 76. Eismeer, nördlich von Spitzbergen, 81,20° n. Br. 20,30° ö. L., II. August, — 0,2° C, 850 m Tiefe. 6 Diphyes arctica, Formol, Sublimat-Alkohol. 25 Eudoxia arctica, Formol, Sublimat-Alkohol. Die Siphonophoren. 175 Von den 82 Plankton-Stationen um Spitzbergen und die Bären-Insel enthalten also nur 4 Stationen Diphyes arctica, und diese Fundstellen sind recht bemerkenswert. Die Strömungsverhältnisse waren im Sommer 1898 ganz eigenartige. Der Golfstrom sandte seine Verzweigungen um ganz Spitzbergen, sein Einfluß war noch nördlich des 81. ° zu konstatieren, wo die Oberflächentemperatur am 10. August um 8 Uhr abends noch + 3,6° C betrug. An der ganzen Westküste Spitzbergens befanden wir uns im Bereich des warmen Golfstromwassers, und von allen den Stationen an der Westküste enthielt nur die Station 49 ein Exemplar von Diphyes arctica. Dieser Fang zeichnete sich aber auch noch durch 2 wohl erhaltene Exemplare der hocharktischen Sagitte, Krohnia hamata (Möbius) aus. In Ostspitzbergen trafen wir Diphyes arclica nur in der ersten Zeit in der Olgastraße, und auch dort nur in den Fängen, welche größere Tiefen (150 m) be- rührten. Die zahlreichen Oberflächenfänge und auch die Vertikalfänge in dem flachen Küstenwasser der König-Karls-Inseln haben keine Siphonophoren zu Tage gefördert. Selbst bei Nordost-Land schien sie gänzlich zu fehlen. Erst an der Festeiskante, 81,20° n. Br., tauchte sie zahlreicher auf, aber auch hier nur in der Tiefe ; denn der Fang 75, welcher an derselben Stelle wie Fang 76, aber nur bis auf 200 m Tiefe hinabgeführt wurde, enthielt keine Diphyes arctica. Wenn wir auch keine Schließnetzfänge gemacht haben, so läßt doch ihr Fehlen in den oberflächlichen Schichten bis 200 m Tiefe und ihr massenhaftes Auftreten in dem tieferen Wasser, als das Netz bis in 850 m Tiefe versenkt wurde, darauf schließen, daß sie die höheren Wasserschichten , welche noch vom wärmeren Golfstromwasser berührt wurden , gemieden hat. Und die Eudoxien dieses Fanges zeichnen sich fast alle durch ein mit Geschlechtsprodukten gefülltes Manubrium aus! Diphyes arctica, die hochnordische Siphonophore, befindet sich hier wiederum in Uebereinstimmung mit anderen typischen Leitformen der arktischen Hochsee, mit Calanus finmarchicus und 0, hyj/erboreus, von welchen beiden Copepoden wir große und geschlechtsreife Exemplare nur in der Tiefe an der Festeiskante auf 81,20 ° erbeuteten. Wir müssen darin Planktonformen erblicken, welche das wärmere Golfstromwasser wohl noch ertragen können und gelegentlich in demselben gefunden werden, aber doch in demselben nicht mehr zur vollen Blüte gelangen. Verbreitung: Diphyes arctica, die nördlichste Siphonophore, welche aus dem europäischen Eismeer bisher bekannt geworden ist, fand sich zwischen 57,31° und 81,20° n. Br. sowie zwischen 50° w. L. und 27,25° ö. L. Wenn wir auch gegenwärtig noch nicht wissen, wie weit Diphyes arctica nach Süden geht, so be- rechtigt doch ihr spärliches Auftreten bei Spitzbergen in den Sommermonaten des Jahres 1898. in welcher Zeit eine abnorme Ausbreitung des warmen Golfstromwassers um ganz Spitzbergen zu konstatieren war, ihr Fehlen an den nordamerikanischen und skandinavischen Küsten, dagegen ihr häufiges Erscheinen in der Baffins-Bay, Westgrönland, im Winter 1892/93 zu der Annahme, daß sie eine hochnordische Siphonophore ist, welche alle wärmeren Stromgebiete meidet. Sie wird mit den kalten Grönlandsströmen bis in die Grenzgebiete des nördlichen Golfstromes verbreitet und in der kälteren Jahreszeit gelegentlich auch in die Nordsee getragen, sie ist aber in diesen Gebieten bisher nur vereinzelt gefunden worden. Diphyes bipartita Costa 1841 Diphyes elongata, G. C. Hyndman, Ann. and Mag. Nat. Hist., V. 7, p. 164, Textfig. 1 — 4. ISNS „ elongata, E. Haeckel, Challenger Rep., V. 28, p. 152 u. 363. 1897 „ bipartita, C. Chun, Siphonophoren der Plankton-Expedition, p. 25 u. 111. Fundorte: Nordküste von Irland, Giant's Causeway, Juli 1837 (Thompson) und Belfast- Bay, 6. Oktober 1838 (G. C. Hyndman); Ostspitzbergen, Olgastraße, Juli 1889 2 Exemplare (Kükenthal und A. Walter); I76 FRITZ RÖMER, Grenzgebiet des Golfstromes und der Irminger-See, 60,2° n. Br. und 22,7° w. L., 11,6° C Meereswärme, Schließnetzfang in 800 — 1000 m Tiefe, 22. Juli 1889 (Plankton-Expedition, Station 10). Kükenthal und A. Walter fingen im Sommer 1889 in der Mitte der Olgastraße 2 Diphyiden- Glocken, welche bisher unbestimmt geblieben waren. Obschon es nur zwei obere Glocken sind, so mußte ich sie doch wegen ihrer außerordentlichen Größe, wegen ihrer spitzen Form, der scharfen Firsten an ihrer Außenfläche und der zahnartigen Vorsprünge an dem unteren Schirmrande für Diphyes bipartita Costa halten. Da aber Diphyes biparlita eine Siphonophore des Atlantischen Oceans ist, die ihre Hauptverbreitung in den südlichen, wärmeren Strömungen hat, und durch diesen Fang das Fundgebiet derselben um mehr als 18 Breitegrade nach Norden ausgedehnt wird, so wollte ich mich auf meine Bestimmung allein nicht verlassen und sandte daher die beiden fraglichen Stücke an Herrn Professor Chun in Leipzig. Professor Chun hatte die Güte, dieselben einer genauen Besichtigung zu unterziehen, und bestimmte sie, ohne meine Ansicht zu kennen, als obere Glocken von Diphyes bipartita Costa, wofür ich ihm auch hier noch meinen verbindlichsten Dank aussprechen möchte. Wenn auch berücksichtigt werden muß, daß unsere Kenntnisse über das Vorkommen der Siphono- phoren im nördlichen Teile des Atlantischen Oceans und im nördlichen Eismeer noch außerordentlich lückenhaft sind — Diphyes bipartita ist bisher nur an 3 weit auseinander liegenden Punkten erbeutet worden, — so beweist der vereinzelte Fund in der Olgastraße doch, daß diese Siphonophore des Atlantischen Oceans gegen eine Temperaturerniedrigung unempfindlich sein muß und als eine reine Warmwasserform nicht mehr angesehen werden kann. Gewiß war die Ausdehnung des Golfstromes nach Norden auch im Jahre 1889 eine sehr große. Darauf deutet nicht nur das ungewöhnlich weite Zurückweichen des Eises im ostspitzbergischen Meere in demselben Sommer, sondern auch das Auftreten anderer Plankton-Organismen, von denen Kükenthal und Walter berichten. Aber die Temperaturen des Meerwassers in der Olga- straße und bei Spitzbergen überhaupt lagen doch erheblich unter den Oberflächentemperaturen, in welchen Diphyes bipartita in südlichen Gebieten gefunden worden ist. Verbreitung: Diphyes bipartita ist die gemeinste Siphonophore des Atlantischen Oceans und des Mittelmeeres. Sie tritt in allen wärmeren Strömungen sowohl an der Oberfläche wie in der Tiefe auf und bildete in dem Material der Plankton-Expedition den wichtigsten und auffälligsten Bestandteil des Planktons. Daß sie jedoch in der Tiefe sowohl wie an der Oberfläche weiter nach Norden geführt werden und auch im kälteren Wasser auftreten kann, geht aus dem Schließnetzfang der Plankton-Expedition auf 60,2° n. Br. und aus dem Fang in der Olgastraße an der Oberfläche zwischen 78 und 79 ° n. Br. hervor. Doch liegen die Funde in höheren Breiten so weit auseinander, zeitlich sowohl wie örtlich, daß sich ein genaues Bild von der Verbreitung und der Häufigkeit dieser Siphonophore im nördlichen atlantischen Meere noch nicht geben läßt. Diphyes spec. 1891 Diphyes spec, M'Intosh in einer Anmerkung zu: A. D. Sloan, Ann. and Mag. Nat. Hist., Ser. 6, V. 7, p. 416. Fundorte: Hebriden, North Uist, 1865 (M'Intosh). M'Intosh erwähnt eine Diphyes ohne nähere Beschreibung und Artangabe, welche er zwischen Scharen von Salpen schwimmen sah. Somit ist also das Erscheinen einer Dipbyide im Plankton der britischen Küste im Jahre 1837, 1838 und 1865 beobachtet, doch muß es späteren Funden vorbehalten bleiben, nach- zuweisen, ob es sich hier um vereinzelte Funde oder um ein regelmäßiges Auftreten dieser Siphonophoren- Gattung im britischen Plankton handelt. Die Siphonophoren. \-j-i 3. Familie: Polyphyidae Chun Gattung: Hippopodeus Hippopodeus luteus O. & G. 1897 Hippopodeus luteus, C. Chun, Siphonophoren der Plankton-Expedition, p. 34. Fundorte: Im Golfstrom in der Nähe der englischen Küste, 47,7° n. Br. und 10,4° w. L., bei 14,0° C Meerestemperatur an der Oberfläche, 1. November 1889 (Plankton-Expedition, Station 275). Verbreitung: Hippopodeus luteus ist im Atlantischen Ocean weit verbreitet, aber an die wärmeren Stromgebiete gebunden. Der Fund in der Nähe der englischen Küste steht bisher vereinzelt da. 4. Familie: Circalidae Haeckel Gattung: Circalia Circalia ste2>hanoma H. 1888 Circalia stephanoma, E. Haeckel, Jena. Z. V. 22, p. 38. 1888 „ stephanoma, E. Haeckel, Challenger Rep., V. 28, p. 198 u. 365, t. 21, f. 1—4. Fundorte: Westküste von Norwegen, in der Nähe des Sogne-Fjords, September 1869 (Haeckel). 5. Familie : Apolemidae Huxley Gattung: Apolemia Apolemia uviformis (Lsr.) 1813 Stephanomia uviformis, Lesueur, J. de Physique, V. 77, p. 119. 1829 Apolemia uvaria, J. F. Eschscholtz, System dor Acalephen, p. 143. 1843 „ lesueuria, R. P. Lesson, Hist. nat. des Zoophytes, p. 518. 1888 „ uviformis, E. Haeckel, Jena. Z., V. 22, p. 39. 1888 Apolemopsis uviformis, E. Haeckel, Challenger Rep., V. 28, p. 213 u. 365. Fundorte: Nördliches atlantisches Meer (Lesueur); zwischen den Azoren und der englischen Küste, mehrere Exemplare (Eschscholtz). Verbreitung: Apolemia uviformis ist in den wärmeren Strömungen des Atlantischen Oceans heimisch. Wie weit sie jedoch nach Norden verbreitet ist, läßt sich nicht sagen, da weder Lesueur noch Eschscholtz nähere Fundorte angeben. 6. Familie: Agalmidae J. F. Brandt Gattung : Cupulita Oupulita cara (A. Ag.) 1862 Nanomia cara, A. Agassiz, Proc. Boston Soc, V. 9, p. 181. 1865 „ cara, E. and A. Agassiz, Mar. Animals of Massachusetts Bay, Boston, p. 76. 1879 „ cara, E. L. Moss, J. Linn. Soc, V. 14, p. 123 u. 125. 1881 „ cara, J. W. Fewkes, Bull. Mus. Harvard, V. 6, p. 144; V. 13, p. 209, t. 1. 1883 Nanomya spec, A. Agassiz, Mein. Mus. Harvard, V. 8, p. 2. 1886 Agalmopsis (Nanomia) cara, J. W. Fewkes, Lady Franklin -Bay Expedition by A. W. Greely, V. 2 App. XI, p. 404. 1888 Cupulita cara, E. Haeckel, Challenger Rep., V. 28, p. 367. 1888 Haiistemma carum, E. Haeckel, Jena. Z., V. 22, p. 40. 1897 Cupulita (Nanomia) cara, C. Chun, Siphonophoren der Plankton-Expedition, p. 99. 1897 „ „ cara, C. Cuhn, Beziehungen zwischen dem arktischen und antarktischen Plankton, p. 19. Fauna Arctica, Bd. II. 23 I78 FRITZ RÖMER, Fundorte: Westküste von Nordamerika, Nahant-Bay Sommer 1862, Massachusetts-Bay 1864 und Newport 1875 (A. Agassiz) ; Bay of Fundy, Grand Manan 1886, viele Exemplare (Fewkes); Nordgrönland, Robeson-Kanal 28. Mai 1876, mehrere Exemplare (Moss), und Lady Franklin-Bay 1884 (Greely). Verbreitung: Cupulita cara ist eine Siphonophore der kalten nordischen Gewässer, welche mit den Ausläufern des Labrador-Stromes bis zu den Gestaden der Vereinigten Staaten getrieben wird, aber den Warmwasser-Gebieten durchaus fehlt. Wie weit diese nordische Art nach Süden vordringt, ist noch nicht genau zu sagen. Nach den Angaben von Fewkes trägt die pelagische Fauna der Bay of Fundy einen durchaus arktischen Charakter, während in die Naragansett-Bay nur selten nordische Arten vordringen und sich dort mit in warmen Stromgebieten heimischen Formen begegnen. Cupulita cara ist in der Naragansett-Bay noch nicht beobachtet worden; sie scheint also Cap Cod nach Süden nicht zu über- schreiten. Gattung: Haiistemma Ilalistemma spec. 1891 Haiistemma spec, A. D. Sloan, Ann. and Mag. Nat. Hist., Ser. 6, V. 7, p. 413, t. 12, mit einer Anmerkung von M'Intosh, p. 416. Fundorte: Ostküste von Schottland, St. Andrews, 16. und 21 Mai 1891, 2 Exemplare (Sloan). Sloan beschreibt hier eine Haiistemma- Art, „welche sich von allen anderen Arten der Gattungen Haiistemma und Agalmopsis unterscheidet". M'Intosh macht in einer Anmerkung zu Sloan's Mitteilung darauf aufmerksam, daß das Erscheinen dieser Siphonophore an der Ostküste von Schottland von großem Interesse sei. Um so mehr ist es zu bedauern, daß nicht der Versuch gemacht worden ist, die Art näher zu benennen. Gattung: Agalmopsis Agalmopsis elegans Sars 184G Agalmopsis elegans, M. Saks, Fauna litt. Norvegiae, 1. Lief., p. 32, t. 5, f. 1 u. t. 6, f. 1. 1888 „ elegans, E. Haeckel, Jena. Z., V. 22, p. 40. 1888 „ elegans, E. Haeckel, Challenger Eep., V. 28, p. 234 u. 367. Fundorte: Insel Floröe, 12 norwegische Meilen nördlich von Bergen, 61,30° n. Br., September bis März 1838, häufig und in Menge (M. Sars). Verbreitung: Da der SARs'sche Fund der Agalmopsis elegans bisher ganz vereinzelt dasteht, so läßt sich über den Charakter dieser Siphonophore nichts weiter sagen. Haeckel (p. 234) ist der Ansicht, daß die beiden Abbildungen, welche Sars von einer kleinen und größeren Agalmopsis elegans giebt, zwei ganz verschiedene Siphonophoren-Arten repräsentieren, von denen der einen die Agalma elegans Fewkes von Nordamerika sehr nahesteht. Chun (p. 99) hält Agalma elegans Fewkes ebenfalls für identisch mit der von Sars beschriebenen Agalmopsis elegans von der norwegischen Küste. Mir will aber die Vereinigung zweier Siphonophoren, von denen so wenig Material vorliegt, und deren Fundstellen außerdem noch so weit auseinander liegen, etwas gewagt erscheinen, zumal Fewkes selber über die Heimatsberechtigung seiner Agalma elegans verschiedener Ansicht ist, wie weiter unten erwähnt wird. Gattung: Agalma Agalma elegans Fewkes 1880—88 Agalma elegans, J. W. Fewkes, Bull. Mus. Harvard, V. 6, p. 139; V. 8, p. 163; V. 9, p. 301; V. 13, p. 215. 1883 Agalma elegans, A. Agassiz, Mem. Mus. Harvard, V. 8, p. 2. 1886 „ elegans, J. W. Fewkes, Rep. U. S. Fish Com. for 1884, p. 964. 1888 Cuneolaria elegans, E. Haeckel. Jena. Z., V. 22, p. 40. Die Siphonophoren. jyq Fundorte: Ostküste von Nordamerika, Newport 1879, Naragansett-Bay Sommer 1879 und 1880 und Grand Manan (Fewkes); Newport und Eastport 1875 (A. Agassiz). Verbreitung: Agalma elegans wurde von Fewkes und A. Agassiz häufig und in verschiedenen Jahren an den atlantischen Küsten der Vereinigten Staaten beobachtet und für eine Bewohnerin kalter Stromgebiete gehalten. Doch hat Fewkes sie später (1888, p. 215) auf Grund weiterer Funde in süd- licheren Stromgebieten an der Küste von Florida für eine Form des südlichen Golfstromes erklärt. Agalma elegans hat eine weite Verbreitung an der ganzen Ostküste der Vereinigten Staaten und wird im Sommer mit den Ausläufern des Golfstromes bis in die Bay of Fundy getragen. Wenn die pelagische Fauna dieser Bucht auch auf Grund anderer Beobachtungen einen arktischen Charakter haben soll, so können wir Agalma elegans als eine nordische Siphonophore doch nicht ansehen. Ihre Hauptfundpunkte liegen im Bereich des Golfstromes; sie wird von den nördlichsten Aesten desselben zuweilen in Gebiete transportiert, in welche arktische Arten mit den Ausläufern der kalten Strömungen vordringen (Cupulita cara). Doch kann dieses Mischgebiet nicht als ihr eigentliches Wohngebiet angesehen werden. Um so weniger ist auch eine Ueber- einstimmung mit der SARs'schen Agalmopsis elegans von der norwegischen Küste wahrscheinlich. 7. Familie: Nectalidae Haeckel Gattung : Nectalia Nectalia loHgo H. 1888 Nectalia loligo, E. Haeckel, Jena. Z., V. 22, p. 41. 1888 „ loligo, E. Haeckel, Challenger Rep., V. 28, p. 252 u. 3G8, t. 13. 1897 „ loligo, C. Chun, Siphonophoren der Plankton-Expedition, p. 37. Fundorte: Grenze zwischen Golfstrom und Irminger-See, 60,2° n. Br., 22,7° w. L., bei 11,6° C Oberflächentemperatur, 0—400 m Tiefe, 1 Exemplar 22. Juli 1889 (Plankton-Expedition, Station 9). Verbreitung: Nectalia loligo wurde von Haeckel 1888 bei den Canarischen Inseln entdeckt, von Chun bei Orotava wiedergefunden und von der Plankton-Expedition im Grenzgebiet des Golfstromes und der Irminger-See, sowie in einem Schließnetzfang im südlichen Aequatorialstrom in 600—800 m Tiefe in je 1 Exemplar erbeutet. Aus diesen Funden geht hervor, daß Nectalia loligo im Atlantischen Ocean von der Irminger-See bis zum südlichen Aequatorialstrom verbreitet ist und in bedeutende Tiefen hinabsteigt. Doch sind aus dem vereinzelten Vorkommen bisher keine weiteren Schlüsse zu ziehen. 8. Familie: Physophoridae Huxley Gattung: Physophora Pfuysophora borealis Sars 1877 Physoplwra borealis, M. Saks, Fauna litt. Norvegiae, 3. Heft, p. 32, t. 5 u. 6, f. 1 — 8. 1887 „ borealis, N. Möbius, 5. Bericht der Comm. zur wissensch. Unters, der deutschen Meere, Kiel, p. 119. 1888 „ borealis, E. Haeckel, Jena. Z., V. 22, p. 41. 1888 „ borealis, E. Haeckel, Challenger Rep., V. 28, p. 263 u. 369. 1898 ,, borealis, C. W. Aurivillius, Planktonfauna des Skageraks, p. 85. 1890 Forskalia arctica, A. Walter, Die Quallen als Strömungsweiser in : Deutsche geogr. Blätter, Bremen, V. 13, p. 99. Fundorte: Finmarken, Bodo 67,15° n. Br., Mai bis Juni 1849 (M. Sars) ; Lofoten, Juni (G. O. Sars) ; Vadsö, Juni 1878 (Chr. Aurivillius); Nordküste Englands, 57,42° n. Br. in 50 und 200 m Tiefe, 29. und 30. Juli 1873 (Pommerania-Fahrt, Station 33 und 37); Nordküste von Norwegen, 71,20° n. Br. und 19,13° ö. L. aus 60 m Tiefe, II. Mai 1889 (Kükenthal und A. Walter). 23* ISO FRITZ RÖMER, Verbreitung: Physophora borealis ist bisher nur zwischen der Nordküste Englands und der Nord- küste Norwegens beobachtet worden und muß daher als eine Bewohnerin des nördlichen Atlantischen Oceans angesehen werden. Doch fehlt sie dem eigentlichen Eismeer, denn A. Walter bemerkt ausdrücklich, daß er nördlich vom 71,30° n. Br. kein Exemplar mehr beobachtet habe. Walter erwähnt diese Siphonophore in seinem Aufsatz „Die Quallen als Strömungsweiser", p. 99, als „Forskalia arctica". Es handelt sich hier aber um eine Namenverwechslung, welche beim Niederschreiben des Manuskriptes oder beim Druck der Arbeit nach dem Tode des Verfassers entstanden ist. Denn aus der Zeichnung Walter's zu dem Fund der Siphonophore, welche mir von Herrn Professor Kükenthal gütigst mitgeteilt wurde, geht ohne weiteres hervor, daß Walter eine Physophora borealis vor sich gehabt hat. Daher habe ich kein Bedenken gehabt, Walter's Notiz auf Physophora borealis zu beziehen und dort zu verwerten. Aurivillius bemerkt zu der Verbreitung der Physophora borealis: „was die Erscheinungszeit dieser Siphonophore betrifft, ist zu bemerken, daß sie vielleicht mehr als die meisten anderen Plankton-Organismen vom Winde abhängt, also nicht ausschließlich den Strömungen folgt". Hier sind noch Physophoriden-Larven zu erwähnen, welche Vanhöffen in der Baffins-Bai, Westgrönland, konservierte, die jedoch nach Chun (p. 99) nicht genauer zu bestimmen waren. Sie zeigen uns aber, daß über die Verbreitung der Physophoriden in dem nördlichen kalten Meere noch weitere Funde zu erwarten sind. 9. Familie: Stephalidae Haeckel Gattung: Stephalia Stephalia corona H. 1888 Stephalia Corona, E. Haeckel, Jena. Z., V. 22, p. 43. 1888 „ Corona, E. Haeckel, Challenger Rep., V. 28, p. 297 u. 370, t. 7. Fundorte: Färöer-Kanal und Shetland-Inseln, 1280 und 1032 m Tiefe, 22. und 24. August 1882 (Triton-Expedition, Dr. John Murray). Verbreitung: Stephalia Corona ist nur an den obigen Fundpunkten in der Tiefe des östlichen Golfstromes gefunden worden. 10. Familie: Physalidae Brandt Gattung: Physalia Physalia arethusa Til. 1865 Physalia arethusa, E. and A. Agassiz, Mar. Animals of ifassachusetts-Bay, Boston, p. 83. 1889 „ arethusa, J. W. Fewkes, Amer. Naturl., V. 23, p. 821 ; V. 24, p. 428. Fundorte: Ostküste von Nordamerika, Golfstrom bei Cap Code 1864 (A. Agassiz) ; Bay of Fundy, Grand Manan, August 1889 (J. W. Fewkes). Verbreitung: Physalia arethusa ist nach Agassiz ebenso wie Agalma elegans Fewkes in tropischen Gewässern heimisch und wird im Sommer mit den nördlichen Strömungen bis Cap Cod und darüber hinaus verbreitet. Fewkes konstatiert ihr Vorkommen in der Fundy-Bay, deren pelagische Fauna sonst einen arktischen Charakter trägt, als einen besonderen Fund, ist also auch nicht geneigt, sie als eine nördliche Form anzusehen. Für Physalia arethusa gilt dasselbe, was p. 179 über Agalma elegans gesagt ist. Die Siphonophoren. jgj Physalia spec. 1891 Physalia, M'Intosh in einer Anmerkung zu: A. D. Sloan, Ann. and Mag. Nat. Hist., Ser. 6 V. 7, p. 416. Fundorte: Westküste von Großbritannien, Hebriden und Southport, 1874 (M'Intosh). Da dieser Fund nur mit dem Worte „Physalia" ohne nähere Beschreibung erwähnt wird, so ist nicht zu sagen, welche Siphonophore damit gemeint ist. Es kann sich aber wohl nur um Physophora borealis handeln. 11. Familie: Velellidae Eschscholtz Gattung: Velella Velella mtitica Bosc. 1883 Velella mutica, A. Agassiz, Mem. Mus. Harvard, V. 8, p. 2. 1886 „ mutica, J. W. Fewkes, Rep. U. S. Fish Com. for 1884, p. 974. 1890 „ mutica, Leidy, P. Acad. Philad. for 1890, p. 408. Fundorte: Atlantische Küsten von Nordamerika, Newport, Nantuckett und Narragansett-Bay, Sommer 1875 (A. Agassiz); Newport und Nantuckett (J. W. Fewkes); Beach Haven, August 1890 (Leidy). Verbreitung: Velella mutica ist eine echte Warmwasserform, die ihre Hauptverbreitung von der Straße von Florida bis in die Gegend von Newport hat. Sie scheint aber Cap Cod nach Norden nicht zu überschreiten, wenigstens erwähnen Agassiz und Fewkes sie nicht weiter nördlich als Newport. Sie ist offenbar empfindlicher gegen Temperaturabnahme als Agalma elegans und Physalia arethusa und betritt das Mischgebiet der arktischen und südlichen Formen nicht so weit, wie diese Siphonophoren. Immerhin muß sie hier angeführt werden, da in die Narragansett-Bay nach Fewkes nordische Formen vordringen können. Velella spec. 1891 Velella, M'Intosh in einer Anmerkung zu: A. D. Sloax, Ann. and Mag. Nat. Hist., Ser. 6, V. 7, p. 416. Fundorte: Hebriden, North Uist, 1879 zahlreich (M'Intosh). Es ist dieses der einzige neuere Fund von Velella im nördlichen Atlantischen Ocean. Bei der charakteristischen Form dieses Thieres ist eine Verwechslung mit einer anderen Siphonophore ausgeschlossen. Daher kann das Vorkommen von Velellen, die im Florida-Strom und in der Sargasso-See ganze Schwärme bilden, in den nördlichen gemäßigten Stromgebieten mit Sicherheit angenommen werden. Doch können sie dort nur sehr selten auftreten, da die verschiedenen Kieler Plankton-Expeditionen niemals ein Exemplar erbeutet haben. Eschscholtz hat 1829 in seinem „System der Acalephen" verschiedene Velellen aus dem Atlantischen Ocean aufgezählt, welche in unsere Gebiete fallen: Velella septentrionalis „an der Nordwestküste Amerikas unter 57 ° n. Br." (p. 171). Velella caurina „im nördlichen atlantischen Meere in 46 ° n. Br. und 16 ° w. L. v. Grw." (p. 173). Bataria cordata an derselben Stelle (p. 167). Rataria pocilium „im atlantischen Meere, an der Küste Englands" (p. 168). Bataria ist eine junge Velelle, wie aus der Abbildung von Eschscholtz ersichtlich ist. Die beiden Velella-Arten sind aber so kurz und ungenügend beschrieben, daß schon Haeckel sich vergebens bemüht hat, sie mit den bekannten Velellen zu identifizieren. Somit resultiert aus den Angaben von Eschscholtz nur, daß er eine Velella aus dem nördlichen Atlantischen Ocean und von der englischen Küste vor sich gehabt hat. Aus den antarktischen kalten Gebieten sind Siphonophoren bisher nicht bekannt geworden. l82 FRITZ RÖMER, Ueberblickt man die obige Zusammenstellung der Siphonophoren, so muß die außerordentliche Armut der nördlichen Meere an diesen Plankton-Organismen auffallen. Nur 20 Arten konnten im ganzen als in unserem Gebiet vorkommend genannt werden, und die Nachrichten über die Funde derselben sind so dürftig, daß es nicht einmal lohnt, eine Verbreitungstabelle derselben aufzustellen. Von diesen 20 Arten sind vier nicht genügend bestimmt (Diphyes spec, Haiistemma spec, Physalia spec. und Velella spec), und da sie wohl alle 4 mit anderen Arten der Liste identisch sein dürften, so bleiben nur 16 Arten übrig, die wirklich in Betracht gezogen werden können. Nur vier dieser 16 Arten sind als arktisch zu bezeichnen, nämlich Galeolaria biloba, Diphyes arctica, Cupulita cara und Diphyes bipartita. Doch sind nur die 3 ersteren Arten hochnordische Formen, welche in allen warmen Stromgebieten fehlen, während die vierte, Diphyes bipartita, eine Bewohnerin des wärmeren Atlantic ist und bisher nur einmal im kalten Wasser konstatiert wurde. Sechs Arten, nämlich lluggiaea atlantica, Galeolaria truncata, Circalia stephanoma, Agalmopsis elegans, Physophora borealis und Stephalia Corona, kommen nur in mittleren Breiten vor; sie fehlen in dem kalten Norden ebenso wie in dem warmen Süden, sie können somit als Formen des nördlichen gemäßigten Atlantic angesehen werden. Die übrigen sechs Arten, Hippopoäeus luteus, Apolemia uviformis, Agalma elegans, Nectalia loligo, Physalia arethusa und Velella tnutica, haben ihre Hauptverbreitung in den wärmeren Strömen des Atlantischen Oceans und werden nur gelegentlich im Sommer, entsprechend ihrer größeren oder geringeren Empfind- lichkeit gegen Temperaturabnahme, in gemäßigte Stromgebiete verschleppt. Sie sind aber dennoch echte Warmwasserformen. Aus dem Atlantischen Ocean sind bisher gegen 60 Warmwasser-Siphonophoren beschrieben worden. Von diesen läßt sich nur etwa ein Zehntel bis über die in der Einleitung angenommene Grenze nach Norden hin verfolgen. Daraus geht hervor, daß fast alle atlantischen Warmwasserformen gegen die Erniedrigung der Oberflächentemperatur sehr empfindlich sind. So erklärt sich einzig und allein die große Sterilität des nördlichen Atlantischen Oceans an Siphonophoren. Für eine Unterscheidung von Zonen in warmen Strom- gebieten, welche durch charakteristische Arten von Siphonophoren ausgezeichnet wären, liegt nach Chun (1888, p. 101) kein Anlaß vor. Die Nachrichten über die Siphonophoren der nördlichen Meere sind noch sehr spärlich und lückenhaft. Aber andererseits muß auch bedacht werden, daß manche Expeditionen, die in anderen Plankton- gruppen reiche Beute heimbrachten, an Siphonophoren wenig oder gar kein Material erhielten. Von den verschiedenen Kieler Plankton-Expeditionen fingen die Pom merania- Fahrt 1873 zwei Arten (Galeolaria truncata und Physophora borealis), die H olsat ia -Fah rt 1885 eine Art (Galeolaria truncata), die Fahrt des National 1889 sechs Arten (Galeolaria biloba, G. truncata, Diphyes arctica, D. bipartita, Hippopoäeus luteus und Nectalia loligo), Vanhöffen und Apstein 1895 eine Art (Diphyes arctica). Das Resultat der 5-jährigen Planktonforschungen von C. W. Aurivillius im Skagerak war eine Art (Galeolaria truncata). Die Biologische Anstalt auf Helgoland hat in 10-jährigen täglichen Planktonfängen keine Siphono- phore gefunden. Von der norwegischen Küste sind seit Sars (1839) und Haeckel (1869) nur noch zweimal Siphonophoren bekannt geworden durch Aurivillius 1878 (Physophora borealis) und durch A. Walter 1889 (Ph. borealis). Aus den zahlreichen zoologischen Stationen an der englischen Küste finde ich nur eine Mitteilung über Siphonophoren von Sloan und M'Intosh aus dem Jahre 1891, in welcher 4 nicht näher bestimmte Siphonophoren kurz angeführt sind (Haiistemma, Diphjes, Physalia, Velella). Die Norske Nor d ha vs-Ex pedi tion hat nichts über Siphonophoren publiziert, und die Olga- Expedition hat im Jahre 1898 bei der Bären -Insel und an der Westküste von Spitzbergen keine Siphonophoren angetroffen. Die Siphonophoren. jg? Diese Thatsachen deuten darauf hin, daß die Siphonophoren-Fauna der nördlichen Meere eine arme ist und daß auch künftige Expeditionen diese Liste nicht wesentlich vermehren werden. Frankfurt a. M., Mai 1901. Litteratur über nordatlantische Siphonophoren. 1862 Alexander Agassiz, A new genus of Physophora. In: Proceed. of the Boston Society of Nat. Hist., V. 9, 1862 — 63, p. 181. 1883 — Exploration of the surface fauna of the Gulf Stream. III, Part I. The Porpitidae and Velellidae. In: Mem. Mus. Comp. Zool. Harvard College, Cambridge, V. 8, No. 2. 1865 Elizabeth C. Agassiz and Alex. Agassiz, Seaside Studies in Natural History. Marine Animals of Massachusetts Bay, Radiates, Boston, p. 76. 1896 C. W. S. Aukivillius, Das Plankton der Baffins-Bay und der Davisstraße, eine tiergeographische Studie, Upsala. 1898 — Vergleichende tiergeographische Untersuchungen über die Planktonfauna des Skageraks in den Jahren 1893—97. In: Kongl. Svensk. Vetensk. Acad. Handl., Stockholm, V. 30, No. 3. 1891 G. C. Bourne, Beport of a trawling cruise in H. M. S. „Research" of the South West Coast of Ireland. In: Journ. Mar. Biolog. Ass. London, New Ser. V. 1, p. 32 J. 1897 C. Chün, Die Siphonophoren der Plankton-Expedition. In: Ergebnisse der Plankton-Expedition der Humboldt- Stiftung, Kiel und Leipzig, V. 2, K. b. 1897 — Die Beziehungen zwischen dem arktischen und antarktischen Plankton, Stuttgart. 1892 J. T. Cunnixgham, On a species of Siphonophore observed at Plymouth. In : Journ. Mar. Biolog. Ass. London, New Ser. V. 2, p. 212 u. 398. 1829 J. F. EscnscHOLTZ, System der Acalephen, eine ausführliche Beschreibung aller • medusenartigen Strahltiere. 3. Ordnung. Siphonopkorae, p. 121 — 180. 1881 J. W. Fewkes, Studies of the Jelly-Fishes of Narragausett Bay. In: Bull. Mus. Comp. Zool. Harvard College, Cambridge, V. 8, 1880—81, p. 141; V. 9, Nr. 8, p. 291. 1886 — Report on the Medusae collected by the U. S. Fish Commission Steamer Albatross in the Region of the Gulf Stream in 1883—81, Washington, p. 963. 1888 — On certain Medusae from New England. In: Bull. Mus. Comp. Zool. Harvard College, Cambridge, V. 13, No. 7, p. 209. 1886 — Report on the Medusae collected by the Lady Franklin Bay Expedition, Lieut. A. W. Greely Commanding. In: Three Years of Arctic Service on account of the Lady Franklin Bay Expedition of 1881 — 84 by Alfons W. Greelt, London, V. 2, Appendix XI, p. 399 — 408. 1889 — Physalia in the Bay of Fundy. In: Amer. Naturalist, V. 23, p. 821. 1890 — A Zoological Reconnaissance in Grand Manan. In : Amer. Naturalist, V. 24, p. 428. 1860 C. Gegenbaur, Neue Beiträge zur näheren Kenntnis der Siphonophoren. In: Nova Acta Acad. Caes. Leopold. Carol., Jena, V. 27, p. 331. 1888 E. Haeckel, System der Siphonophoren, auf phylogenetischer Grundlage entworfen. In : Jenaische Zeitschrift, V. 22, p. 1. 1888 — Report on the Siphonophorae collected by H. M. S. Challenger during the years 1873 — 76, Zoolog}', London, V. 28. 1841 G. C. Hyndman, Note on the Occurrence of the genus Diphya on the Coast of Ireland. In: Ann. Mag. Nat. Hist.. V. 7, p. 164. 1890 Leidv, Remarks on Velella. In: Proceed. Acad. Nat. Scienc. Philadelphia for 1890, p. 408. 1843 R. P. Lesson, Histoire naturelle des Zoophytes, Acalephes, Paris. , r 1813 Lesüeur, Memoire sur quelques nouvelles especes des Mollusques et Radiaires. In: Journ. de Physique, Paris, V. 77, p. 119. 1854 R. Lei-ckart, Zur näheren Kenntnis der Siphonophoren von Nizza. In: Arch. f. Naturgesch., Berlin, 20. Jahrs,'., I, p. 249. 184 FRITZ RÖMER, Die Siphonophoren. 1887 K. Möbius, Systematische Darstellung der Tiere des Planktons. In: V. Bericht der Kommission zur wissensch. Untersuchung der deutschen Meere in Kiel für die Jahre 1882 — 86, Berlin. 1879 E. L. Moss, Preliminary notice on the Surface-Fauna of the Arctic Seas, as observed in the recent Arctic Expedition. In : Journ. Linnean Society, Zoology, London, V. 14, p. 123. 1899 F. Römer und F. Schaidinn, Vorläufiger Bericht über zoologische Untersuchungen im nördlichen Eismeer im Jahre 1898. In: Verhandl. der Deutsch. Zool. Ges. Hamburg 1899, Leipzig, p. 227. 1900 — — Einleitung zur „Fauna arctica", Jena, V. 1, p. 55. 1846 M. Sahs, Fauna littoralis Norwegiae, 1. Lieferung, p. 31. Christiania. 1877 — New and little known Coelenterates. In: J. Koeen og D. C. Danielsen, Fauna littoralis Norvegiae, 3. Heft, Bergen, p. 32. 1874 F. E. Schulze, Coelenterata. In: Zoologische Ergebnisse der Nordseefahrt vom 21. Juli bis 9. September 1872. IL Bericht der Kommission zur wissensch. Untersuchung der deutschen Meere in Kiel, Berlin, p. 139. 1891 A. D. Sloan, On the Occurrence of Haiistemma in British Waters. In: Ann. Mag. Nat. Hist., Ser. 6 V. 7, p. 413, mit einer: Note by Professor M'Intosh, p. 416. 1898 E. Vanhöffen, Die Fauna und Flora Grönlands. In: v. Deygalski, Grönland-Expedition, Berlin, V. 2, p. 274. 1890 A. Waltee, Die Quallen als Strömungsweiser. In : Deutsche Geographische Blätter Bremen, V. 13, p. 92. Die Tardigraden. Von Dr. F. Schaudinn in Rovigno. Fau^a Arctica, Bd. IT. 24 LJie zoologische Forschung hat wenige Organismengruppen so stiefmütterlich behandelt wie die drolligen, plumpen Komiker des Moosrasens, die „Moosschweinchen", wie man mit Richters richtiger statt Bärentierchen sagen könnte, die Tardigraden. Seit den alten Arbeiten von Doyere, C. A. S. Schultze, M. Schultze und Greeff hat nur Plate sich eingehender mit diesen interessanten Tieren beschäftigt und mit seiner Monographie erst den eigentlichen Grundstock der Tardigradenforschung errichtet. Wenn wir dank seiner und seiner Vorgänger Bemühungen auch einiges über die Anatomie und weniges über die Formenfülle dieser rätselreichen Gruppe wissen und durch die neuesten Untersuchungen von Erlanger und Richters auch etwas über die Entwickelung und Biologie erfahren haben, so fehlen noch vollständig eingehendere Unter- suchungen über die Verbreitung dieser Tiere, und sicher wird noch manches Neue und Ueberraschende auf diesem Gebiet gefunden werden. Die Fähigkeit der Bärentiere , einzutrocknen und in kontrahiertem, asphyktischem Zustande zu warten, bis wieder günstige Lebensbedingungen eintreten, sichert zwar den Tardi- graden ebenso wie den Protozoen eine weite Verbreitung. Mit dem Staube können sie durch den Wind fort- geführt werden; Zugvögel transportieren sie über die Meere, kurz dieselben Verbreitungswege, die wir bei den kosmopolitischen Süßwasser-Protozoen kennen, stehen auch ihnen offen. Aber noch viel weniger, als wir bei den Protozoen des Süßwassers wirklich sicher wissen, ob auch nur die Mehrzahl derselben Kosmopoliten sind, wissen wir es bei den Tardigraden. Wissenschaftliche Expeditionen bringen äußerst selten Tardigraden mit, und so haben wir denn seit den alten Angaben Ehrenberg's, der dieselben Tardigraden auf den höchsten Spitzen der Alpen und auf den fernsten Inseln des Eismeeres fand, wenig Neues über die Ver- breitung dieser Tiere erfahren. Außer von Europa (und hier auch nur hauptsächlich Frankreich und Deutschland) kennt man noch einige Formen aus Chile (Plate), eine unsichere Art aus Nordamerika (Packard) und einen nicht näher bestimmten MacroUotus aus Feuerland (Certes). Ferner sind aus Grön- land (Vanhöffen) und Spitzbergen (Scourfield, Richard) einige Tardigraden beschrieben worden, doch sind, soweit mir bekannt, hiermit die Angaben über die geographische Verbreitung derselben erschöpft. Merkwürdigerweise ist gerade das Spitzbergengebiet dasjenige, aus dem wir nächst Deutschland und Frankreich die meisten Tardigraden kennen. Durch Ehrenberg, Goes, Scourfield und Richard sind folgende 7 Arten angegeben worden : 1) Echiniscus victor Ehrbg. 2) „ arctomys Ehrbg. 3) „ spilsbergensis Scourfield 4) MacroUotus macronyx Duj. 5) „ hufelandi C. Schultze 6) „ tuberculatus Plate 7) „ dujardini Doyere 24* löö F. SCHAUDINN, Während der Fahrt des Dampfers „Helgoland" um Spitzbergen wurden Süßwasser- und Schlamm- proben aus Tümpeln, Bächen und Seen bei gelegentlichem Landaufenthalt gesammelt und teilweise gleich untersucht, teilweise konserviert und für die spätere Untersuchung aufgehoben. Fast alle diese Proben ent- hielten außer Protozoen, Nematoden und Rotatorien auch zahlreiche Bärentierchen. Ebenso fanden sich in Moosproben, die an verschiedenen Stellen bei den Landexkursionen gesammelt und teils trocken, teils konserviert mitgenommen wurden, Tardigraden. Die Untersuchung der Bärentierchen wird, wie schon die älteren Beobachter, besonders Doyere, betonten, dadurch sehr erleichtert, daß diese kleinen Tiere unter ungünstigen Bedingungen bewegungslos werden und in einen scheintoten Zustand übergehen. Während Doyere und Greeff diesen Zustand dadurch herbeiführten, daß sie den Tieren den Sauerstoff entzogen, indem sie dieselben in ausgekochtes Wasser brachten und die Luft auf der Oberfläche durch eine Oelschicht abschlössen, hat Plate in seiner trefflichen Tardigraden-Monographie eine noch einfachere und bessere Methode angegeben, um eine tiefe Asphyxie mit größter Sicherheit herbeizuführen. Sie besteht in der lang- samen Wasserentziehung und dann plötzlicher Wasserzufuhr. „Bewahrt man das Moos nach dem Ein- sammeln erst eine bis mehrere Wochen trocken auf, womöglich in einem geheizten Zimmer in der Nähe des Ofens, so kann man sicher sein, daß die Tiere von Beginn der Wassereinwirkung an sich in vollständiger Erstarrung befinden und aus dieser nur dann erwachen, wenn sie unter dem Deckglase beunruhigt werden" (Plate). Die experimentell-physiologische Prüfung dieser interessanten Lähmungserscheinungen ist noch nicht versucht worden ; vielleicht sind die Lähmungen durch die abnormen plötzlichen Turgorveränderungen in den Zellen bedingt; ich erinnere hierbei an die neueren Experimente der Mediziner, die auch Anästhetisierungen einzelner Organe durch starke Wasserinjektionen herbeiführen. Ich kann die Angaben Plate's für die moosbewohnenden Tardigraden vollständig bestätigen. Unsere Moosproben waren in Blechbüchsen mehrere Monate trocken aufgehoben, und bei der Untersuchung in frischem Wasser waren die Tardigraden alle gelähmt, aber wohl erhalten. Eine ganze Anzahl erlangte schon nach 2—3 Tagen wieder die Bewegungs- fähigkeit, wenn man das Wasser abgoß und das Moos nur feucht ließ. Der Macrobiotus macronyx des Süß- wassers verträgt aber weder das langsame noch das schnelle Eintrocknen; nach meinen Beobachtungen stirbt er stets ab, und nur die Eier sind widerstandsfähig ; wenn man daher in Aufgüssen von getrockneten Süßwasser -Schlammproben nach einiger Zeit Macrubiotus findet, so stammen diese stets aus den ein- getrockneten Eiern her. Wie lange die Eier die Eintrocknung vertragen, ferner ob hierbei die Entwickelung gehemmt wird, und viele andere damit zusammenhängende physiologische Fragen sind noch zu lösen, und ich beabsichtige an anderem Orte darauf zurückzukommen. Auch v. Erlanger (Zur Morphologie und Embryologie eines Tardigraden [Macrobiotus macronyx Duj.|, in: Biolog. Centralbl., V. 15, 1895, p. 777) beobachtete, daß Macrobiotus macronyx nach dem Austrocknen nicht wieder auflebt, hatte aber mit den Eiern noch keine Versuche gemacht. Als die bequemste Methode, die Tardigraden aus den Moos- und Erdproben herauszusammeln und in Menge für die Untersuchung und Konservierung zu erhalten, hat sich mir das Centrifugieren bewährt. Die trockenen Pflanzenteile werden grob zwischen den Fingern zerrieben. Das grobe Pulver wird dann in ein großes Gefäß mit Wasserleitungswasser geschüttet und nun gründlich umgerührt, geschüttelt und gequirlt. Mit Hilfe der Centrifuge werden sodann die leichteren von den schwereren Partikeln gesondert. Die Pflanzengewebe, die meist noch lufthaltig sind und daher obenauf schwimmen, werden abgeschöpft, während der Bodensatz, der neben den Kieselsteinchen und sonstigen erdigen Teilen auch die gesamte Fauna des Moosrasens enthält, zur Untersuchung gelangt oder gleich in der Centrifuge konserviert und gefärbt wird. Die Tardigraden. jgn Für die Tardigraden hat sich als Konservierungsmittel heißer Sublimat-Alkohol (2 Teile konzentrierte wässerige Sublimatlösung -+- 1 Teil Alcohol absolutus) sehr gut bewährt ; auch in 10-proz. Formalinlösung waren die an Ort und Stelle konservierten Bärentierchen gut erhalten, doch hatte die Färbefähigkeit gelitten. Die meisten Autoren klagen über die Schwierigkeit, die unversehrten Tardigraden gut durchzufärben. Mir ist dies nicht aufgefallen, mein Sublimatmaterial färbte sich in alkoholischem Alaunkarmin (40-proz. Alkohol) und in Grenacher's Hämatoxylin (verdünnt) bei 24-stündiger Einwirkung ausgezeichnet, ohne daß es notwendig war, die Tiere anzustechen. Für die Untersuchung der ungefärbten Tiere eignet sich als Einschlußmittel am besten essigsaures Kali, in Wasser gelöst. Man sieht hierbei die für die Bestimmung wichtigen Klauen und Mundwerkzeuge am deut- lichsten. Glycerin ist etwas weniger günstig, aber auch noch zu empfehlen. Die gefärbten Tiere werden in Canadabalsam eingeschlossen, und ich habe im Gegensatz zu Plate auch hier nicht unter Schrumpfungs- erscheinungen zu leiden gehabt. Vielleicht ist die sorgfältige und langsame Entwässerung mit Hilfe der Centrifuye für das günstigere Resultat verantwortlich zu machen; unter dem Deckglas und in der Uhrschale ist es sehr schwierig, die Objekte gut zu entwässern. Ich kann daher die Centrifuge für alle Unter- suchungen kleiner Objekte nicht warm genug empfehlen. Im folgenden gebe ich zunächst eine ausführliche Liste der Stationen, an welchen Süßwasser- untersuchungen vorgenommen und Moosproben gesammelt wurden. Bei den späteren Bearbeitungen der Protozoen und anderer kleiner Süßwassertiere wird dann nur auf diese Liste verwiesen werden. Liste der Stationen, an welchen Süsswasser- und Moosproben gesammelt wurden. I. Hamm er fest. — 9. Juni. Moos von einem Nest von Turdus iliacus, das zwischen Steinen und einer feuchten Felsenspalte auf einem Berge in der Nähe der Stadt gesammelt wurde (trocken aufbewahrt). II. Bären-Insel, Südseite. — 12. Juni. a) Moosproben von den Brutplätzen des Vogelberges am Südhafen (trocken aufbewahrt). b) Süßwasserprobe aus einem Teich auf dem Plateau der Insel am Fuße des Vogelberges. Dieser Teich, der ca. 50 m lang und 20 m breit war, bei einer Tiefe von ca. 20 cm, verdankte seine Entstehung dem geschmolzenen Schnee. Der Boden desselben war ca. 5 cm hoch mit grünem Schlamm bedeckt, der eine reiche Mikrofauna barg. Wassertemperatur 2,5° C. Luft 3 C. Schlamm wurde frisch mikroskopiert. 1) Schlamm in 10-proz. Formalinlösung konserviert. 2) „ „ Sublimat-Alkohol konserviert. 3) „ trocken aufgehoben. c) Süßwasserproben aus zwei Seen, die, am Fuße des Hochplateaus der Insel, am Uebergang in das nördlich gelegene, mit Seen bedeckte Flachland derselben gelegen, von einem starken Gebirgsbach (Schneeschmelze) gespeist, verbunden und durchflössen wurden. Länge des größeren Sees ca. 1500 m, Breite 500 m. Tiefe an manchen Stellen bis zu 4 m. Temperatur* wie bei b. Schlamm arm an Tieren ; frisch mikroskopiert. 1) Schlamm in 10-proz. Formalinlösung. 2) „ „ absolutem Alhohol. 3) „ trocken aufgehoben. I9O F. SCHAUDINN, d) Teich auf der ersten Terrasse des Vogelberges. Länge ca. 500 m, Breite ca. 300 m, Tiefe über 5 m. Von zahlreichen Möwen bevölkert. Reiche Schlammfauna ; viele Copepoden und Mücken- larven wurden an der Oberfläche beobachtet. Frisch mikroskopiert. 1) Plankton in 10-proz. Formalinlösung. 2) Schlamm „ ,, „ „ 3) „ „ Sublimat-Alkohol. 4) ,, trocken aufbewahrt. e) Verschiedene Proben aus Schneewasserbächen mit üppiger Algenvegetation. Fauna sehr arm. 1) Konserviert in Alcohol absolutus. 2) „ „ 10-proz. Formalinlösung. 3) Trocken aufgehoben. III. Storfjord, Cap Lee am Eingang in die Walther-Thymen -Straße. — 18. Juni. Moosprobe, am flachen Strande von sumpfigem Untergrunde gesammelt (trocken aufbewahrt). IV. Storfjord, in der Nähe der Hassenstein- Bucht auf Edge-Land. — 22. Juni. Moosprobe aus einem sumpfigen Felsenthal (zur Hälfte trocken autbewahrt, die andere Hälfte in Sublimat-Alkohol konserviert). V. Berentine-In sei in der Deevie-Bai. — 24. Juni. Moosprobe am Rande einer kleinen Schmelz- wasserlache (trocken aufbewahrt). VI. Ross-Insel. — 2. Juli. Kleine Gesteinstückchen, mit Flechten bewachsen, und Erde aus Felsen- spalten (in Sublimat-Alkohol konserviert). VII. Jena- Insel. — 27. Juli bis 1. August. Zahlreiche Moos- und Süsswasserproben. a) Roter Schnee auf der Fläche einer aufgerichteten Treibeisscholle, bestehend aus Sphaerella nivalis. Zwischen den roten Zellen tummelten sich verschiedene Infusorien, Rotatorien (Phüodinäen) und Tardigraden. 1) Konserviert in 10-proz. Formalinlösung. 2) „ „ Sublimat-Alkohol. 3) „ „ '/2-proz. Osmiumsäure, Nachbehandlung mit Pikrokarmin, Aufbewahrung in Alkohol + Glycerin 1:1. b) Süßwasser-Schlammproben aus den Seen auf dem Plateau der Insel. 1) Konserviert in 10-proz. Formalinlösung. 2) „ „ Sublimat-Alkohol. 3) „ „ Alcohol absolutus. 4) Trocken aufbewahrt. c) Moosproben aus den sumpfigen Niederungen am Fuße des Gebirges (trocken und in Sublimat- Alkohol konserviert). d) Bodenprobe aus einem Schneebach mit üppiger Algenvegetation (konserviert in Sublimat- Alkohol). VIII. Abel -Insel. — 2. August. Mehrere kleine Schmelzwassertümpel wurden untersucht. a) Zwei Grundproben aus Süßwassertümpeln. 1) Sublimat-Alkohol-Konservierung. 2) Formalin, 10-proz. Lösung. b) Moosprobe, trocken aufbewahrt. Die Tardigraden. IOI IX. Schwedisch-Vorland. — 3. August. Mehrere an Algen reiche Süßwassertümpel wurden untersucht. a) Zwei Bodenproben aus Süßwassertümpeln. 1) Konserviert in Sublimat-Alkohol. 2) „ ,, 10-proz. Formalinlösung. b) Mehrere Moosproben (trocken aufbewahrt). X. Great-Insel (Storö). — 7. August. Es wurden drei größere Süßwasserteiche (Schmelzwasser eines Gletschers) untersucht. Auf diesen Seen wurden zahlreiche Taucher (Colymbus septentrionalis L.), auch mit Dunenjungen, beobachtet. Die Mikrofauna dieser Gewässer war arm. a) Schlammprobe konserviert mit Sublimat-Alkohol. b) „ „ „ 10-proz. Formalinlösung. c) ,, getrocknet aufbewahrt. d) Moos und Gras vom Ufer der Seen und aus Felsspalten, teils konserviert in Sublimat-Alkohol, teils getrocknet. XI. Festeiskante auf 8i° 32' n. Br., 2O 53' ö. L. — II. August. Lufttemperatur — 1,2° C. Roter Schnee auf dem Festeis. Ebenso wie auf Station VII wurden zwischen den roten einzelligen Algen, Diatomeen, Infusorien (aber als Cysten) Rotatorien (ebenfalls kontrahiert) und Macrobiotus erbeutet; die Bären- tierchen waren lebendig und krochen, wie der Schnee im Laboratorium zum Schmelzen kam, leb- haft umher. a) Roter Schnee, konserviert in Sublimat-Alkohol. b) ,, „ „ in 10-proz. Formalinlösung. XII. Insel im Eingang des Helis-Sundes. — 16. August. Ein Süßwassertümpel, der hoch auf dem Plateau der Insel lag, wurde befischt. a) Schlamm in Sublimat-Alkohol konserviert. b) „ getrocknet. XIII. Küste von Ostspitzbergen am Helis-Sund. — 16. August. Süßwasserteich und kleiner, daraus entspringender Bach mit üppiger Algen Vegetation. Eine Probe konserviert in Sublimat- Alkohol. XIV. Küste von Edge-Land an der W. -Thy menstraße (Bucht östlich vom Mt. Middendorf). — 17. August. a) Roter Schnee auf einer Treibeisscholle mit Infusoriencysten , aber ohne Philodinäen und Tardigraden, konserviert in Sublimat-Alkohol. b) Algen aus einem kleinen Gießbach, konserviert in Sublimat-Alkohol. XV. Ryk-Ys-Inseln. - 19. August. Auf der größeren Insel (der südlichen) wurde ein ca. 200 m langer und etwa 1 m tiefer Teich untersucht. a) Schlammproben aus diesem Teich. i) Konserviert mit Sublimat- Alkohol. 2) ,, ,, Formalin. 3) Trocken aufgehoben. b) Verschiedene Moosproben, trocken aufbewahrt. XVI. Jeredike (Port Wladimir) an der Murmanküste. a) Torftümpel. Grundprobe konserviert in Sublimat-Alkohol. b) Moosprobe (trocken aufbewahrt). 192 F. SCHAUDINN, Aufzählung der gefundenen Arten. Gen. Echiniscus C. Schultze Echiniscus Victor Ehrenberg 1853 Echiniscus victor, Cf. :. G. Ehrenberg, in: Verh. Akad. Wiss. Berlin, p. 326, 363, 500. 1854 „ victor, Chr. G. Ehrenberg, Mikrogeologie, Atlas: Taf. 356. 1889 „ victor, L. H. Plate, in: Zool. Jahrb., Anat., V. 3, p. 531. Diese Form wurde von Ehrenberg zuerst auf dem Monte Rosa in 11 138 Fuß Höhe gefunden, ist aber auch in Deutschland im Moose nicht selten. Ich fand 4 Exemplare im Moos von Station IX b und 2 auf Station XV b. 2 von den ersten wichen dadurch von der Beschreibung Ehrenberg's und Plate's ab, daß der kleine laterale Faden an der Basis des langen über dem 1. Bein fehlte und daß der sonst lange laterale Faden über dem 4. Bein sehr kurz und fast dornartig dick war. Da wir die Variationen dieser Anhangsgebilde bei dieser Art nicht kennen, habe ich diese Differenzen nicht für genügend zur Begründung einer besonderen Varietät erachtet. Die Länge der beobachteten Tiere schwankte zwischen 0,2-0,3 mm - Echiniscus spinulosus Doyere 1840 Echiniscus spinulosus, Doyere, in: Ann. Sei. nat., Ser. 2 V. 14, p. 311. 1889 „ spinulosus, L. H. Plate, in: Zool. Jahrb., Anat., V. 3, p. 531. Dieser Tardigrade war bisher aus der Umgebung von Paris und von Marburg bekannt. In 10 Exemplaren wurde diese leicht kenntliche Art auf der Great-Insel (Station Xd) erbeutet, und zwar fand ich 8 davon im konservierten Material und 2 aus dem getrockneten Moos. Die Dornen auf der Unterseite der beiden mittleren Krallen der Beine waren nur an dem hinteren Beinpaar als kleine Höcker wahrzunehmen. Echiniscus testudo Doyere 1840 Echiniscus testudo, Doyere, in: Ann. Sei. nat., Ser. 2 V. 14, p. 322. 1889 „ testudo, Plate, in: Zool. Jahrb., Anat., V. 3, p. 532. Fundort: Paris, Marburg. Diese Art war nicht selten ; zahlreiche junge und alte Individuen, sowie Eier in den abgelegten Häuten fanden sich auf der Bären-Insel (Station IIa). Mehr vereinzelt wurden sie beobachtet auf Station I (2 Exemplare), IV (5 Exemplare), VII c (6 alte, 2 junge), XV b (ziemlich reichlich, namentlich Eier). Echiniscus spitsbergensis Scourfield 1897 Echiniscus spitsbergensis, J. D. Scourfield, in: Proeeed. Zool. Soc. London, p. 791, t. 45, f. 1 — 3. Fundorte: Spitzbergen (Ice-Fjord, Advent-Bai) [Scourfield]. Ich fand diese von Scourfield wohl charakterisierte Form nur 2 mal in wenigen Exemplaren, Station XV b (Ryk-Ys-Inseln) 5 Individuen und Station XVI (Jeredike, Port Wladimir) 7 Exemplare. Die Tiere von der lappländischen Küste zeigten die Dornen an den medianen Krallen besonders deutlich und zwar an allen Füßen, auch waren bei denselben die Tuberkel des Panzers besonders deutlich und erhaben entwickelt. Die Tardigraden. 103 Echiniscus arctomys Ehrenberg 1853 Echiniscus arctomys, Chr. G. Ehrenbekg, in: Verh. Akad. Wiss. Berlin, p. 326, 363, 500. 1854 „ arctomys, Chr. G. Ehrenberg, Mikrogeologie, Atlas: Taf. 356. 1889 „ arctomys, L. H. Plate, in: Zool. Jahrb. Anat., V. 3, p. 532. 1897 „ arctomys, J. D. Scourfield, in: Proceed. Zool. Soc. London, p. 791. Fundorte: Monte Rosa in 11 138 Fuß Höhe (Ehrenberg), Deutschland (Plate, Richters), Spitz- bergen (Scourfield). In unserem Material war diese kleine Art recht häufig. Station I (vereinzelt), IIa (selten), III (häufig), VII c (selten), VIII b (selten), IX b (10 Exemplare), XV b (sehr häufig), XVI b (häufig). Als neuer Fundort kann also zu Spitzbergen noch die Murmanküste hinzugefügt werden. Die Größe dieser Art schwankt zwischen 0,15 und 0,25 mm. Die beiden einzigen lateralen Fäden fand ich bei manchen größeren Individuen bis auf kleine Stummel abgestoßen. Echiniscus spiculifer n. sp. Auf Station X d (Great-Insel) fand ich eine kleine Echiniscus- Axt, die sich an Echiniscus arctomys anschließt. Bei ihr fehlen auch die beiden lateralen Fäden über dem 1. Beinpaar, sie besitzt überhaupt keine Anhänge. Die 9 Rückenschilder sind ebenso angeordnet wie bei den beiden vorigen Arten, aber dicht mit feinen, starken Stacheln besetzt, die in der Mitte der Platten am stärksten entwickelt sind, gegen die Ränder kleiner werden, aber immer scharf und spitz bleiben; sie sind kegelförmig, 4 — 8 fi hoch, an ihrer Basis 3 — 5 1.1 breit und stehen überall senkrecht zur Oberfläche, was dem Tier bei starker Ver- größerung das Aussehen eines Igels verleiht. Zwischen den Stacheln hatte sich allerlei brauner Detritus angehäuft, der die Tiere wie mit einer Kruste überzog. Leider fand ich nur 3 Exemplare, und es gelang mir nicht, die innere Organisation an einem gefärbten Präparat zu studieren. Die Augen sind mit braun- rotem Pigment versehen. Die Mundcirrhen sind außerordentlich klein und kaum wahrzunehmen , den kleinen Taster, der bei anderen Arten zwischen denselben steht, habe ich überhaupt nicht finden können. Die Beine tragen je 4 gleichartige Krallen ; an dem 4. Beinpaare sitzt an der unteren basalen Seite aller 4 Krallen ein kleiner, perlenartiger Höcker. Die Länge der 3 Individuen betrug 0,12, 0,18, 0,19 mm, daher dürfte diese Art wohl eine der kleinsten unter den Tardigraden sein. Gen. Macroblotus C. Schultze Macrobiotus macronyx Dujardin 1838 Macrobiotus macronyx, Dujardin, in: Ann. Sei. nat., Ser. 2 V. 10, p. 189. 1889 „ macronyx, L. H. Plate, in: Zool. Jahrb., Anat., V. 3, p. 534. 1897 „ macronyx, E. Yanhöffen, Die Fauna und Flora Grönlands, in: Drygalski, Grönland-Expedition der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, p. 175. 1898 Macrobiotus macronyx, J. Eichard, in: Mem. Soc. zool. France, Annee 1898, p. 196. Fundorte: Im arktischen Gebiet wurde diese wahrscheinlich kosmopolitische Art bisher in Grönland (Vanhöffen) und Spitzbergen (Richard) konstatiert. Ich fand dieselbe in großen Mengen in allen Süßwasserproben ; während sie in unseren Gewässern nur selten massenhaft auftritt, ist sie in den Proben aus Spitzbergen neben den Rotatorien geradezu als Charaktertier zu bezeichnen, und es ist von besonderem Interesse, daß selbst am Rande des ewigen Eises Fauna Arctica, Bd. II. 2 S 194 F - SCHAUDINN, auf rotem Schnee noch der Macrobiotus des Süßwassers gefunden wurde, dieselbe Art, welche auch in den Alpen (cf. Zschokke, p. 191) bis in die höchsten Schneeregionen hinaufgeht. Das einzige Bärentier, das bisher aus dem subantarktischen Gebiet bekannt geworden ist, dürfte auch vielleicht mit dem Macrobiotus macronyx zu identifizieren sein. Certes (1889, p. 47) fand nämlich in einer Süßwasserschlammprobe aus Feuerland einen Tardigraden, den er für identisch mit der Art Dujardin's hält. So dürfte Macrobiotus macronyx zu den Organismen gehören, welche sowohl in vertikaler als horizontaler Richtung die weiteste Verbreitung haben. Aus unserer Sammlung enthielten folgende Proben Macrobiotus macronyx: IIb, c, d; VII a, b; Villa; IX a; Xa, b, c; XI a, b; XII a, b (Eier, aus welchen nach 10 Tagen Macrobiotus auskrochen); XIII, XV a; XVI a. Macrobiotus hufelandi C. Schultze 1834 Macrobiotus hufelandi, C. A. S. Schultze, in: Oken's Isis, p. 708. 1889 „ hufelandi, L. H. Plate, in : Zool. Jahrb., Anat., V. 3, p. 535. 1897 ,. hufelandi, J. D. Scourfield, in : Proceed. Zool. Soc. London, p. 790. Dieser gemeinste Tardigrade des Moosrasens wurde schon von Scourfield in Spitzbergen gefunden. Ich fand diese Art in fast allen Moosproben meist in beträchtlicher Menge. Station I, IIa, III, IV, V, VII c, VIII b, IX, Xd, XV b, XVI b. Macrobiotus tuberculatus Plate 1889 Macrobiotus tuberculatus, L. H. Plate, in: Zool. Jahrb., Anat., V. 3, p. 536. 1897 „ tuberculatus, J. D. Scourfield, in: Proceed. Zool. Soc. London, p. 790. Diese Art wurde zusammen mit der vorigen von Scourfield in der Advent-Bai in Spitzbergen gefunden. Von unseren Proben enthielten sie vereinzelt: VII c, VIII b, Xd. Auch die von Scourfield be- schriebene Varietät, bei der jeder Tuberkel 2 Höcker besitzt und ferner eine solche mit 3 — 4 Höckerchen habe ich je einmal (Station Xd) beobachtet. Ob dies konstante Merkmale sind, vermag ich nicht zu entscheiden. Macrobiotus ornatus Richters 1900 Macrobiotus ornatus, F. Richters, in: Ber. Senckenb. Nat. Ges., p. 41. Diesen interessanten Tardigraden, den Richters bei Frankfurt fand und in seiner verdienstvollen Arbeit über die Fauna des Moosrasens ausführlich beschrieben hat, fand ich in wenigen Exemplaren auf der Bären-Insel (Station IIa), und zwar gehörten dieselben alle der Var. spinosissima an. Alle 5 von mir beobachteten Individuen, deren Länge zwischen 0,2 und 0,28 mm schwankte, waren Weibchen, das Ovarium enthielt schon je 2 recht weit entwickelte Eier; ich kann somit die Angabe von Richters, daß diese Art ein Gelege von 2 Eiern besitzt, bestätigen ; auch ein in der abgelegten, stacheligen Haut gefundenes Gelege bestand aus 2 Eiern. Die Tardigraden. ig5 Es sind nunmehr II Tardigraden-Arten aus dem Spitzbergengebiet bekannt: i. Echiniscus victor Ehrenberg 2. „ SpinuloSUS DOYERE 3. „ testudo Doyere 4. „ spitsbergensis Scourfield 5. „ arctomys Ehrenberg 6. „ spiculifer Schaudinn 7. Macrobiotus macronyx Dujardin 8. „ hufelandi C. Schultze 9. „ tuberculatus Plate 10. „ ornaius Richters 11. „ dujardini Goes Ueber cirkumpolares Vorkommen einer der Arten ist bisher nichts bekannt geworden; ebensowenig wissen wir über das Vorkommen von Tardigraden im antarktischen und subantarktischen Gebiet. Die Angabe von Certes, daß ein Tardigrade, der vielleicht mit Macrobiotus macronyx identisch ist, in Feuerland lebt, ist zu unsicher, um die Bipolarität dieser Art zu begründen. 196 F. SCHAUDINN, Die Tardigraden. Litteratur. Ceetes, A., Protozoaires. In: Mission scientifique du Cap Hörn 1882 — 83, V. 6, 1889, Appendice. Doyeeb, Memoire sur les Tardigrades. In: Ann. Sei. nat., Ser. 2 V. 14, 1840; V. 17, p. 193. Dujaedin, F., Memoire sur un ver parasite . . ., sur le Tardigrade et sur les Systolides. In: Ann. Sei. nat., Ser. 2, V. 10, p. 189, 1838. — Observations zoologiques, II. In: Ann. Sei. nat., Ser. 3 V. 15, p. 161, 1857. Ehrenbeeg, Chr. G., Das organische kleinste Leben über dem ewigen Schnee der höchsten Centralalpen. In: Verh. Akad. Wiss. Berlin, 1853, p. 326, 363. — Ueber neue Anschauungen des kleinsten nördlichen Polarlebens. Ibid. p. 530. — Mikrogeologie, Berlin 1854, Atlas taf. 35 B. — Das unsichtbar wirkende Leben der Nordpolarzone. 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Borsten vom Vorder- und Hinterende. Nach Zupfpräparat. 3. Gehirn. Nach Zupfpräparat. 4. Speicheldrüse. Nach Zupfpräparat. 5. Samentasche. Nach Zupfpräparat. 6 — 8. Fridericia dura (Eisen). 6. Gehirn. Nach Zupfpräparat. 7. Speicheldrüse. Nach Zupfpräparat. 8. Kopulationsdrüse des 13. Segmentes im Querschnitt. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. 9. Fridericia ratzeli (Eisen). Kopulationsdrüse des 13. Segmentes im Querschnitt. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. 10. Fridericia galba (Hoffm.). Kopulationsdrüse des 13. Segmentes im Querschnitt. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. II — 13. Marionina ebudensis (Clap.). 11. Samentrichter, nach einem Längsschnittpräparat gezeichnet. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. 12. Samentasche mit Einmündung in den Darm (d). Es ist nur das Epithel gezeichnet; kombiniert aus 2 Schnittpräparaten. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. 13. Kopulationsdrüse im Querschnitt. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. 14. Lumbricillus pagensteclwri (Ratz.). Kopulationsdrüse im Querschnitt. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. Je. die arktischen Enchgtraciden und Umkleiden. Fauna aretica Bd. E Tat'. I Gustav Fischer, Jena Tafel IL Tafel IL Fig. 15 — 18. Lumbricillus henkingi n. sp. „ 15. Segmentalorgan. Nach Zupfpräparat. „ 16. Samentasche mit Einmündung in den Darm (d). Es ist nur das Epithel gezeichnet ; kombiniert aus 2 Schnittpräparaten ; « ist der Schnitt durch die Samentasche der anderen Seite. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. „ 17. Kopulationsdrüse des 13. Segmentes im Querschnitt. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. „ 18. Kopulationsdrüse des 14. Segmentes im Querschnitt. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. „ 19 — 22. Lumbricillus fossarum (Tauber). „ 19. Segmentalorgan. Nach Zupfpräparat. „ 20. Samentasche mit Einmündung in den Darm. Es ist nur das Epithel gezeichnet. Leitz, Ok. I, Obj. 5- „ 21. Kopulationsdrüse des 12. bez. 13. Segmentes im Querschnitt. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. „ 22. Kopulationsdrüse des 14. bez. 15. Segmentes im Querschnitt. Leitz, Ok. 1, Obj. 5. Ude. Die arktischen Enchytraeiden und Lumbnciden. Fauna arctica Bd. 11 Taf. D. 18 ■'- :.'•'-'■ ' 17. • j 20. 16. : Die arktische Lepidopterenfaiina. Bearbeitet von Dr. Arnold Pagenstecher in Wiesbaden. Fauna Arctica, Bd. II. 26 s< )eitdem Linne im Jahre 1732 eine für die Erforschung der bis dahin wenig bekannten Pflanzenwelt epochemachende Reise nach Quickjock und Lulea Lappmark unternommen und dabei auch eine Reihe von Insekten beobachtet hatte, unter denen er allein 15 Arten von Schmetterlingen als in Lappland vorkommend in der Fauna suecica 1761 veröffentlichte, hat sich das Interesse für die der Insektenwelt anscheinend wenig zusagenden arktischen Gebiete stetig vermehrt. Mit der steigenden Bekanntschaft mit den dort sich auf- haltenden Tierformen und der Lepidopteren insbesondere kamen die Gelehrten dazu, ein cirkumpolares Gebiet für dieselben anzunehmen. Wenn auch der Begründer der neueren Tiergeographie, Wallace, nicht zustimmte, so haben sich doch für diese, auch durch die Pflanzengeographie begründete Abtrennung eines cirkumpolaren Gebietes von dem paläarktischen und nearktischen eine große Reihe von Forschern erklärt, so neben den Botanikern Griesebach, Kjellman, Nathorst und Drude namhafte Zoologen und Fach- gelehrte, wie Schmarda, Allen, Brauer, Reichenow, Huxley, Jaeger, Rütimeyer, Möbius und Supan. Es erschien am einfachsten, die Frage der Abgrenzung des cirkumpolaren arktischen Gebietes dadurch zu lösen, daß man den nördlichen Polarkreis als Grenzlinie annahm. Aber eine mit dem Polarkreis festgelegte mathematische Linie entspricht in Wirklichkeit nicht gleichwertigen Verhältnissen der Vegetation und der Tierverbreitung. Eine bessere, den natürlichen Bedingungen sich angliedernde und im allgemeinen der 10 ° Isotherme im wärmsten Monate folgende Abgrenzung bildet die Grenze des Baum Wuchses, welche sich an die örtlich bestimmenden Momente anschließt und sowohl das pflanzliche als das tierische Leben in besonderer Weise beeinflußt. Freilich ist diese Baumgrenze keine gleichmäßige Linie innerhalb eines bestimmten Breitegrades, sondern sie ändert sich nach den örtlichen Verhältnissen, wie auf den Gebirgen. Jenseits der juli-Isotherme von 10 ° ist die Vegetationszeit zu kurz für das Baumleben, welches nur in geschützten Fluß- thälern weiter gegen Norden vordringt. Die die kalten Seewinde fliehenden Bäume fehlen an den Küsten des Beringsmeeres, und durch die Eisströmungen der Davis- und Hudsonstraße wird die Waldgrenze auf Labrador bis auf 52 ° n. Br. herabgedrückt. Die südlichen Kontinente reichen bekanntlich nicht so weit, daß sie in die eigentliche polare Zone fallen. Der häufigen Stürme wegen gedeihen keine Bäume mehr z. B. auf den Falklandinseln, wo auch die tiefe Sommertemperatur die polare Flora viel höher hinauf gehen läßt, z. B. bis zum 38. Parallelgrade. Es schafft der kontinentale Sommer der nördlichen Polarzone dem oceanischen Sommer der südlichen Polarzone gegenüber erhebliche Gegensätze (Supan). Vom Aequator gegen die Pole hin sinkt die Höhe der Waldgrenze in immer tiefere Niveaus, liegt aber im Bereiche des Seeklimas überall tiefer. So erhebt sich die Waldlinie in der alten Welt von Westen nach Osten und erreicht in Centralasien die größte Höhe. Lokale Verhältnisse, wie die Besonnung und der Charakter der Gebirge, haben großen Einfluß. 26* 200 ARNOLD PAGENSTECHER, Der größte Teil des durch die Juli-Isotherme von + io° C, mit welcher die Grenze des Baumwuchses zusammenfällt, abgeschiedenen Gebietes liegt nördlich des Polarkreises und südlich nur ein geringer Teil von der Nordostküste von Asien und Nordamerika. Die Südgrenze des Eismeeres, welche der Jahres- isotherme von 6° folgt, ist die nördlichste Grenze des Baumwuchses. Möbius hat, mit Benutzung der von Engler (Entwickelungsgeschichte der Pflanzenwelt, Leipzig 1879) entworfenen Karte der Verteilung der wichtigsten physiologischen Pflanzengruppen in den Vegetationsgebieten der Erde, eine Einteilung der Tiergebiete der Erde gemacht, welche sich auf die Juli-Isotherme von +io° stützt (Arch. f. Naturgesch. 1891, p. 284). Er urgiert, daß zu den physischen Bedingungen dieser Gebiete die geographische Lage und Abgrenzung, die Bodenbeschaffenheit, die Höhe über dem Meere, Temperatur und Luftfeuchtigkeit gehören, und daß neben diesen physischen auch die mannigfaltigen Lebensbedingungen berücksichtigt werden müssen. Die Gebiete lassen sich nicht völlig voneinander abgrenzen, und die natür- lichen Grenzen derselben werden in den kontinentalen Landmassen um so unbestimmter, je weniger sie durch Meeresbuchten gegliedert oder je einförmiger sie in ihrer vertikalen Bodengestalt sind. So lassen sich im europäisch-asiatischen Kontinent trotz der großen Ausdehnung und Gleichförmigkeit seines Tief- landes noch Trennungslinien verschiedener Tiergebiete in der Richtung der großen Gebirgszüge ziehen, welche verschiedene klimatische Regionen der Kontinente scheiden. Mit Berücksichtigung dieser Momente hat Möbius das nordpolare Landgebiet abgegliedert und be- zeichnet es als cirkumpolar, fast landeinheitlich, meist nördlich des Polarkreises. Auf der ENGLER'schen Karte hat er einige nach Süden vorspringende Kanten abgerundet, so daß seine Grenzlinie von der am meisten nach Osten vorspringenden Ecke von Labrador unterhalb der Südspitze von Grönland bis 60 ° n. Br. oberhalb Islands nach Norwegen zu 70 ° n. Br. sich erstreckt, dessen nördlichsten Teil einnehmend, um! sich dann über die nördlichen Teile von Lappland dem Polarkreis nähert, diesen bis zum Ob begleitend. Sie geht dann über Nordsibirien unterhalb der Mündungen der großen Ströme Petschora, Jenisei (70°), Lena, Kolyma und im Ttschutschkenland erheblich nach Süden bis zum 60. ° herab, um sich längs der Aleuten nach Alaska zu ziehen. Hier erhebt sie sich wieder über den Polarkreis, geht aber unterhalb der Mündung des Mackenzie zur Hudsonsbai herunter, um zu ihrem Ausgangspunkt bei etwa 50 ° n. Br. zu gelangen. So steigt die Grenze in Europa und Nordasien zu einem nicht unbeträchtlichen Teil über den Polarkreis, während sie in Nordamerika weit unter denselben hinabgeht. In der Erörterung der Verbreitung der Lepidopteren im arktischen Gebiet können wir uns nicht streng an diese MöBius'sche Grenzlinie halten. Der außerhalb des Polarkreises liegende Teil von Grönland ist in nicht viel stärkerem Grade arktisch als das unterhalb der MöBius'schen Grenzlinie liegende Island, das wir wie manche andere Gebiete Amerikas, Europas und Nordasiens mit in den Kreis der Betrachtung ziehen müssen, da sie Uebergangsgebiete darstellen. Wie die ganze auf dem Lande lebende Tierwelt, so sind auch die Schmetterlinge insbesondere von der Vegetation abhängig, die ihrerseits wieder wie jene auf die verschiedenen örtlichen Bedingungen neben allgemeinen klimatischen angewiesen sind. Es ist daher natürlich, daß die Verbreitungsgrenzen keiner genauen Linie folgen, zumal bei einer so flottierenden Bevölkerung, wie sie die Lepidopteren darstellen. So sagt auch Petersen in seiner Arbeit über die arktische Lepidopterenfauna Europas, daß die Begrenzung des Gebietes nach Süden hin notwendig eine willkürliche sein müsse. Die Gleichförmigkeit der Gebiete um den Polarkreis mache eine Trennung durch denselben schwierig, und eine bestimmte Isothermen- Linie sei ebensowenig als Grenzlinie festzusetzen, als die Linien der Verbreitung.- wichtiger Arten nicht genügend mit bestimmten Isothermen harmonieren. „Sowohl das oceanische Klima an der Küste Norwegens bis zum Nordkap, beeinflußt durch die Wirkungen des Golfstromes, als das kontinentale Klima in Nordfinland und Die arktische Lepidopterenfauna. 201 Lappland drücken der Fauna ihren Stempel auf, und doch findet sich der arktische Charakter in beiden Teilen des Gebietes." Petersen hat in seinem Verzeichnis den 65. Parallelkreis als die südliche Begrenzungs- linie des arktischen Gebietes angenommen, aber noch solche Arten zugefügt, welche bis zum 64. ° nach Norden gefunden werden und welche als gelegentliche Ueberläufer wohl auch den 65. ° überschreiten. Dazu hat er einige Arten des Dovrefjelds einbegriffen, welche in letzter Zeit auch nördlich auf den Gebirgen Norwegens gefunden worden sind. Ihre Gesamtzahl in Europa beziffert er auf 402 Arten Mikrolepidopteren, eine hohe Anzahl, welche wesentlich den günstigen klimatischen Verhältnissen des Gebietes und der Zugänglichkeit von Südosten her zu danken ist. Ich werde in den nachfolgenden Erörterungen ebenfalls den 65. ° als ungefähre Grenze annehmen. Es ist natürlich, daß für die Schmetterlinge, deren Raupen direkt auf das Pflanzenleben angewiesen sind, dieses selbst von dem größten Einfluß wird. Die Abnahme derselben, welche wir in vertikaler Richtung beobachten, tritt auch nach den Polen hin ein, wenn auch die Grenzen für beide Ausbreitungen schwer zu fixieren sind. In den Alpen begegnen wir einem größeren Gegensatz in der Anzahl der Schmetterlinge zwischen der subnivalen und alpinen Region, so daß die Baumlinie einen geringeren Einfluß auf die Ver- breitung ausübt als die Schneelinie. Der Zusammenhang mit der Vegetation ist sehr scharf auftretend, welchen die Untersuchungen von Heller in dem faunistischen Gegensatz des alpinen und subnivalen Höhen- gürtels nachgewiesen haben. Wie in den Alpen die südlicheren Gebirge sich durch eine reichere und mannig- faltige Fauna auszeichnen, so finden wir auch in den eisigen Gefilden Grönlands und Grinnellands, da, wo lokale Verhältnisse eine reichere Vegetation hervorzaubern, noch ein reges Schmetterlingsleben. Selbst bei 82 ° n. Br. tummeln sich dort Tagfalter in der Mitternachtsonne, während sie auf dem viel südlicher gelegenen, von Stürmen umbrausten und mit übermäßiger Feuchtigkeit versehenen Island völlig fehlen. Der eigenartige Einfluß des Meeres auf die Vegetation, welcher sich bei der Beobachtung der Polargrenze des Baumwuchses geltend macht, zeigt sich z. B. beim Vergleiche des kontinentalen Sibiriens, wo trotz einer mittleren [ahrestemperatur von — 12° die Baumgrenze an der Lena und Chatanga bis zu 72 l l i °n. Br. herauf- reicht, mit Island, das unter 65 ° und bei einer Isotherme von + I keine Wälder hat, und mit Grönland, das bei 60 ° n. Br. nur Spuren von Baumwuchs zeigt. Nach Nathorst zählte die Vegetation, welche während der englischen Polarexpedition 1875/76 nach Grinnelland (80— 83 ° n. Br.) angetroffen wurde, nicht weniger als 75 Gefäßpflanzen, und am Smith Sound (78— 80 ° n. Br.) kommen noch einige nördliche Formen vor, die man auf Spitzbergen vermißt. Und doch fehlt in Grinnelland der Golfstrom, welcher im nördlichen Europa einen so überaus wirksamen Einfluß auf Flora und Fauna hat. Es sind die nach Süden gelegenen Abhänge, auf welche die Strahlen der Sonne fast lotrecht auffallen, welche die günstigsten Verhältnisse zeigen, und Mücken und Schmetterlinge zwischen den nördlichsten bekannten Phanerogamen sich tummeln lassen, nicht ohne daß der beständige Tag und das Sonnenlicht seinen besonderen Einfluß ausübt. Auf Spitzbergen bewirkt das Fehlen der Wärme auch das Fehlen der Bäume, welche bei Irkutsk sich noch finden, wo 5 Monate lang eine mittlere Temperatur über Null im Schatten sich zeigt (Juli -+- 16 ° C). Freilich war es in früheren Jahrhunderten auch in Spitzbergen und dem vereisten Grönland anders, wie uns die Tertiärflora Spitzbergens und die Kreidezeit Grönlands zeigt. Die heutige arktische Flora ist cirkumpolar, indem Grönland mit Island und den Färöern, Schottland und Skandinavien wie mit Nordamerika zusammen- hing, Spitzbergen mit dem Festland und Nowaja Semlja, und die Beringsstraße nicht existierte. So konnten die Pflanzen sich über das ganze Polargebiet nach der alten und neuen Welt ausbreiten, und die Wander- straße zwischen Amerika und Europa führt über Grönland und Island. Die alpine Flora weist eine große Zahl von Arten auf, welche auch im Hochgebirge von Skandinavien oder in arktischen Ländern, nicht aber dazwischen mehr vorkommt. Dies ist die Folge der Eiszeit und der 202 ARNOLD PAGENSTECHER, Tieflandflora der Eisperiode. Die alpine Flora der Alpen ging in die arktische später über, und im nördlichen Amerika gaben die Rocky Mountains eine Bildungsstelle für alpine Vegetation ab, wie wir jetzt auch noch alpine und arktische Schmetterlinge auf denselben antreffen. So besteht nach Nathorst die heutige arktische Vegetation hauptsächlich aus Abkömmlingen der tertiären alpinen Flora verschiedener Gebiete der nördlichen Hemisphäre, indem wahrscheinlich noch viele Pflanzen von Osten, wie vom Norden her kamen. In Verbindung hiermit werden die eigentümlichen Erscheinungen in der Falterwelt gebracht, welche uns die nämlichen Gattungen und selbst Arten sowohl im Norden, als auf den Alpen beobachten lassen. Wenn wir im allgemeinen eine große Aehnlichkeit der Hochgebirgsfauna mit der arktischen kon- statieren, so ergeben sich doch andererseits wieder Verschiedenheiten. In den Alpen herrscht ein häufiger Wechsel in den klimatischen Verhältnissen , während in den arktischen Gefilden die langsam beginnende und stetige Wärme noch eine kräftige Vegetation an geeigneten Plätzen möglich macht. Zudem ist die Feuchtigkeit des Bodens groß, und es können größere Flächen eine üppige Vegetation, besonders an den warmen Abhängen zeigen, auf denen die Tierwelt gut gedeiht. Das stetig und intensiv wirkende Licht, die von oben und unten treibende Wärme läßt die arktische Flora, und damit auch die Fauna rasch zur Geltung kommen (Pansch, Klima und Pflanzenleben in 2. deutsch. Nordpolexp., Bd. II, p. 5 ff.). Verwandte Bedingungen rufen gemeinschaftliche Effekte hervor, wenn auch die klimatischen Bedingungen der arktischen Provinzen lebhafte Unterschiede zeigen von denen der Alpen. Aber die Lepidopteren sind in ihrer Ausdehnung nicht so fest an die rein klimatischen Verhältnisse geknüpft, denen sie, wie die Vegetation, sich anzupassen vermögen, sondern sie unterliegen neben ihrer Abhängig- keit von der Pflanzenwelt noch anderen örtlichen Bedingungen, welche ihr Fortkommen ermöglichen oder verhindern. Die durch gewisse allgemeine Verhältnisse gegebene Grenzlinie des Baumwuchses bewegt sich, wie wir gesehen haben, nicht in gleicher Richtung mit dem Polarkreis, den man als Grenze der arktischen Welt anzunehmen geneigt ist, sondern in einer vielfach geschwungenen Linie. Mit der Baumgrenze hört allerdings die Entwickelung höherer Baumformen auf, und die Vegetation beschränkt sich zunächst auf krüppelhafte Entwickelung gewisser, besonders widerstandsfähiger Baumarten, wie auf niedere Pflanzen, welche in besonders reichlicher Entwickelung gefunden werden können. Die Falterwelt konzentriert sich daher zunächst auf solche Formen, deren Raupen vornehmlich auf niedere, allgemein vorkommende Pflanzen an- gewiesen sind. Diejenigen werden die meisten Chancen des Fortkommens finden, welche nicht auf eine einzige bestimmte Pflanzenart angewiesen sind, sondern welche mit verschiedenen, besonders widerstandsfähigen und ausdauernden Gräsern, niederen Pflanzen und Stauden sich begnügen. Nur wenige Falter sind als im arktischen Gebiet endemisch zu betrachten, wenn sie auch unter seinem Einfluß sich zu besonderen Varietäten ausbilden. Meistens verbreiten sie sich auch noch in die weiter südwärts gelegenen Gebietsteile oder finden sich auf benachbarten oder aber selbst ganz entlegenen Gebirgen wieder. Es sind vorzugsweise, wie wir weiter unten sehen werden, bestimmte Gattungen, welche wir im arktischen Gebiete besonders vertreten finden, und welchen wir im Hochgebirge wieder zu begegnen pflegen. Je mehr wir nach Süden gehen, um so mehr mischt sich die arktische Lepidopterenfauna mit Formen des paläarktischen und nearktischen Gebietes, und es tragen daher die Grenzgebiete auf der westlichen und östlichen Erdhalbkugel ein ver- schiedenartiges Gepräge. Es erreichen den hohen Norden nicht alle Hochgebirgsarten, die man dort vermöge der ähnlichen klimatischen Bedingungen oder der vorhandenen Nährpflanzen erwarten könnte. So bleibt z. B. die für die Hochgebirge Europas und Asiens charakteristische Gattung Parnassius dem hohen Norden fremd, insofern sie in Europa, in Finland und in Sibirien bei 62 ° n. Br. Halt macht. Ausschließlich eigen sind dem Die arktische Lepidopterenfauna. 203 arktischen Gebiete nur wenige Arten. Viele finden sich sowohl im Norden Europas, wie Asiens und Amerikas, aber in verschiedener Verbreitung. Am meisten nach Norden hin beobachtet sind bis jetzt von Tagfaltern Arten aus den Gattungen Colias, Argynnis, Chrysophanus und Lycaena, von Spinnern aus Dasychira, von Noctuinen aus Anarta und Plusia, von Spannern von Cidaria, und von Mikrolepidopteren solche von Scoparia und Penthina. Ihnen schließen sich zunächst an die Gattungen: Pieris, Chionobas, Erebia, Hesperia, Arctia, Agrotis, Acidalia, Eupithecia, Plutella, Botys, Crambus, Tortrix, Grapholitha und mehrere Tineiden. Dieselben Gattungen gehen auch im Hochgebirge am weitesten hinauf bis zur nivalen Region. Die Sphingiden sind im hohen Norden , ebenso wie die Bombyciden spärlich entwickelt, und von ersteren finden wir nur eine Zygaena und wenige Sesia. Erst in der Nähe der Baumgrenze vermehren sie sich. Im hohen Norden allein bis jetzt aufgefunden ist die Gattung Malacodea Tengstr. mit der Art regelaria und die von Aurivillius aufgestellte Gattung Schoyenia mit arctica. Einzelne Arten der oben ge- nannten Gattungen sind eigentümlich, die meisten haben aber ihre Heimat weiter ausgedehnt. Die über- wiegende Anzahl findet sich in allen drei Weltteilen um den Pol wieder, wenige sind auf Europa, oder auf Amerika und Asien beschränkt. Das cirkumpolare Gepräge wird immer deutlicher, je näher sie dem Pole kommen, nach dem Polarkreis hin und weiter über denselben hinaus treten allmählich die Lokalfaunen und Erdteile in ihre Rechte. Denn die Sommerwärme ist in Amerika unter gleicher Breite niedriger als in Europa. Das Klima von St. Petersburg bei einer nördlichen Breite von 59 ° 56' findet man an der Ostküste von Amerika bei 477a °, also 12 '/ 2 Breitegrade südlicher. Die Ostküste der Vereinigten Staaten ist in gleicher Breite hin- sichtlich der mittleren Jahrestemperatur der sibirischen gleich und der Ostküste des alten Kontinents, während die Westküste Amerikas der Westküste von Europa zu vergleichen ist. Wie wir bei den Pflanzen der arktischen Zone eine besondere Widerstandsfähigkeit gegen die rauhen klimatischen Einflüsse und eine gewisse Anpassung an dieselben beobachten, so haben auch die arktischen Falter sich an die Eigentümlichkeit ihres Aufenthaltes adaptiert. Es ist nicht die Stärke der Winterkälte, sondern die Höhe der Sommerwärme für das Insektenleben entscheidend. Soweit Menschen bis jetzt gegen den Nordpol hin vorgedrungen sind, hat man an dazu geeigneten Stellen auch noch Schmetter- linge angetroffen. Wie die Pflanzen im hohen Norden meist mehrjährig sind, so verteilen auch die Schmetter- linge desselben ihre Entwickelung vielfach auf zwei oder mehr Jahre und überwintern vielfach im Raupen- zustande. Ungestraft ertragen sie die hohe Winterkälte, um beim Eintreten der wärmeren Witterung rasch ihre Weiterentwickelung zu befördern. Die klar und lang strahlende Sonne des Nordens ist, wie Schilde sagt, ein rapider Präparator ihrer Schöpfung, und der lange Tag hindert weder das Wachstum der bei uns nur des Nachts fressenden Raupen, noch hält das Ausbleiben einer wirklichen Nacht die Noctuen vom Fluge ab. Aber für die volle Entwickelung vom Ei bis zum vollendeten Insekt reicht die Wärmemenge eines Sommers zumeist nicht aus. Wir besitzen genauere Beobachtungen über die Zeitdauer, in welcher die Gesamtentwickelung sich vollzieht, von Sandberg (Ent. Tidskft., 1883), welcher bei mehreren Tagfaltern, Spinnern und Eulen eine mehrjährige Dauer derselben nachwies. Alle arktischen Falter zeigen eine bemerkenswerte Neigung zur Variation, meist zum Melanismus und zu einem Dichterwerden ihres Kleides. Bei einzelnen Faltern und bei einigen Arten tritt freilich statt der Ver- dunklung ein Bleicherwerden ein. So ist solches bei Pap. machaon, Pol. helle und Lygris prunata von Sandberg nachgewiesen. Die Größe ist auch zumeist bei den nordischen Arten etwas vermindert. Doch lassen sich über die Variationen keine allgemein giltigen Regeln anführen, wenn wir auch wissen, daß sowohl im Hochgebirge, 204 ARNOLD PAGENSTECHER, als in nördlichen Breitengraden die klimatischen Einflüsse nicht ohne Wirkung auf Größe und Färbung bleiben. Denn einige Arten bleiben vollkommen unverändert sowohl im hohen Norden als auf den Gebirgen. Die Widerstandsfähigkeit gegen klimatische Einflüsse ist bei den nordischen Arten nicht geringer als bei denen des Hochgebirges. Der lange Tag begünstigt eine längere Flugdauer, und einige heliophile Gattungen, wie Plusia und Anarta, zeigen eine besondere Entwickelung. Da, wo Feuchtigkeit und Stürme überwiegend sind, tritt freilich auch eine entsprechende Abnahme von Schmetterlingen, zunächst von Tag- faltern ein, welche auf Island völlig fehlen, wo eigentümlicher Weise auch keine Anarta-Arten sich finden. Auf die Befruchtung der arktischen Pflanzen haben die Insekten und speciell die Schmetterlinge kaum einen Einfluß. Vanhöffen sah in Grönland weder Hummeln noch Schmetterlinge Blumen besuchen. Ueber die Verteilung der Schmetterlinge in den arktischen Gebieten werden wir uns am besten klar werden, wenn wir die verschiedenen, dieselben zusammensetzenden Teile, und zwar sowohl die entsprechenden Teile der Kontinente, als auch die hierher gehörigen Inseln und Inselgruppen einer getrennten Besprechung unterziehen. Wir hätten auf diesem Wege das arktische Europa, das arktische Asien wie das arktische Amerika zu untersuchen, und weiterhin Grönland (60 — 8o°n. Br.), Island (63 — 66°), Nowaja Semlja (70— 77 ), die Bären-Insel (74 °), Jan Mayen (71 °), Spitzbergen (77 — 80 °), Franz-Josefs- Land (80 °), dann die sogenannten neusibirischen Inseln und Wrangelland. Ihnen gliedert sich dann noch Labrador an, welches trotz seiner etwas südlicheren Lage ebenfalls arktischen Charakter hat. In der Erörterung der Lepidopterenfauna dieser verschiedenen arktischen Gebiete folge ich zunächst den vortrefflichen Ausführungen, welche Aurivillius in seiner bekannten Arbeit über das Insektenleben in arktischen Ländern (Nordenskjöld, Studien und Forschungen, Bd. VI [1885], p. 389—493) gegeben hat, in der er uns die mehr und mehr anwachsende Kenntnis in historischer Aufeinanderfolge vorführt. Das arktische Europa umfaßt den nördlichen Teil von Norwegen, Schweden, Finland, der Halbinsel Kola, sowie einen schmalen Streifen vom europäischen Rußland zwischen dem Weißen Meer und dem Flusse Kara. Es zeichnet sich vor den übrigen arktischen Ländern nicht allein dadurch aus, daß es am besten erforscht und bekannt ist, sondern auch, daß es das entomologisch reichste Gebiet ist, wenigstens in dem von dem Golfstrom umspülten Teil Skandinaviens, also im nördlichen Teil von Schweden, Norwegen und Finland. Die Halbinsel Kola und das arktisch - europäische Rußland hat ein viel rauheres Klima, welches dem des benachbarten Sibiriens entspricht. Die ältesten Beobachtungen von wissenschaftlichem Werte über die Lepidopterenfauna des arktischen Skandinaviens wurden nach Aurivillius von Linne auf einer Reise nach Lappland im Jahre 1732 angestellt, wo er Quickjock und die nahe gelegenen Teile von Lulea Lappmark besuchte und 15 Arten von Schmetter- lingen beobachtete, welche in der Fauna suecica 1761 erwähnt werden. Linne's Schüler Thunberg ließ viele weitere Arten aus dem hohen Norden in den in den Jahren 1784 — 1795 in Upsala von seinen Schülern verfaßten Dissertationen beschreiben. 1798/99 besuchte der Italiener Acerbi Tornea Lappmark und das norwegische Finmarken. Er beschrieb und bildete 28 Arten ab in: Voyage an Cap Nord, 1804, worunter vornehmlich zu nennen sind: Argynnis aglaja v. emilia, ferner die fast mythisch gewordene, neuerdings in Sibirien wieder aufgefundene Arctia alpina Ouens. = thulea Dalm., sowie Arctia lapponica Thunberg = festiva Borkhausen. Im Jahre 1821 reiste Zetterstedt über Tornea nach Ofoten in Norwegen, nach Alten und dann nach Haparanda. Die Ergebnisse seiner Reise veröffentlichte er in der Fauna insectorum lapponica, 1828, sowie 1840 in den Insecta lapponica. Indes wurden die von Zetterstedt erwähnten 77 Arten von Tagfaltern, von welchen nach Speyer nicht weniger als 62 Arten in Deutschland vorkommen, von Wallengren (Skand. Dagfj., Malmö 1853) auf 61 reduziert, wovon 42 in Deutschland sich finden. Es sind das 19 in Lappland vorkommende Nymphaliden, 15 Satyriden, 13 Lycaeniden, 9 Pieriden, 1 Papilionide, Die arktische Lepidopterenfauna. 205 und 3 Hesperiden, während Danaiden, Libytheiden und Eryciniden völlig fehlen. So bleiben nach diesem Autor nur 14 hochnordische Tagfalter, während Wallengren von Noctuinen 57 in Lappland vorkommende Arten vermelden kann, von denen 31 hochnordisch sind. Der ZETTERSTEDT'schen Reise schloß sich eine Reihe anderer nach dem schwedischen und finnischen Lappmarken an (Sahlberg, Boheman, Palmer, Kretschmar, Keitel u. a.), sowie auch nach der Halbinsel Kola (Sandberg) und dem russischen Lapp- marken (Ewald, Petersen). Das arktische Norwegen wurde nach Zetterstedt von Sommerfelt (Kgl. N. Vid. Selskabs Skr. 1872) und dann in besonders gründlicher Weise von Dr. Staudixger zugleich mit Dr. Wocke 1860 und 1873 durchforscht. Diese Entomologen hielten sich hauptsächlich bei Bossekop im Jahre 1860 an dem sehr günstig gelegenen Altenfjord auf und brachten nicht weniger als 192 Schmetterlings- arten mit, von denen die Macrolepidoptera von Dr. Staudixger in der Stett. Ent. Ztg. 1861, p. 325 ff., und die Microlepidoptera von Dr. Wocke ebenda 1862 einer gründlichen Aufzählung und Besprechung unter- worfen wurden. Staudinger zählte 24 Rhopalocera, 1 Zygaena, 3 Bombycina, 21 Nocturna, 35 Geometrina, 17 Pyralidina und Crambina, 36 Tortricina, 57 Tineina und 2 Pterophorina, fast alle vom Altendistrikt, auf und schätzt die Lepidopterenfauna von Finmarken auf mindestens 300 Arten. Unter den 24 Tagfaltern befanden sich nur 8 echt-nordische Arten, von den übrigen 16 Tagfaltern finden sich 2 in Europa nur noch in den Alpen wieder, 10 im mittleren Europa, 4 im südlichen. 8 Arten der Tagfalter Finmarkens gehören zur Gattung Argynnis, 3 sind Pieriden, 4 sind Lycäniden, 10 Nymphaliden, 10 Satyriden und 1 Hesperia. Von Sphingiden fand Staudinger nur 1 Zygaena- Art, von Bombyciden 1 Psychide und 2 Euprepia. Von den 21 Noctuiden waren 10 nordisch und davon 5 rein polar-europäisch, 3 sind den Alpen und Labrador zugleich eigen und 8 kommen im nördlichen und mittleren Europa vor, keine im südlichen. Besonders vertreten ist die Gattung Anarta. Von 35 Geometriden sind 5 specifisch nordisch, von den anderen- 30 finden sich 3 nur noch auf den Alpen, 26 im mittleren und nörd- lichen Europa, nur i Art auch im Süden. 4 / 7 der Arten gehören zur Gattung Cidaria, 1 ! 7 zu Eupithecia. Den beiden bewährten deutschen Entomologen folgten verschiedene nordische, unter welchen zu nennen sind: Wallexgrex, Siebke (Enumer. Ins. Norw., 1876), Schoyen (Archiv f. Math, und Naturw., 1880), sowie verschiedene weitere Schriften von Sparre Schneider (Tromsö Museums Aarshefter; Entom. Tidskrift), Sandberg (Ent. Tidskrift), Sahlberg, Aurivillius, Strand (Berichte naturw. Vereins Regens- burg, 1898/99, und Nyt Mag. f. Naturvidenskap, 1901). Ihnen schließen sich die Deutschen Schilde (Stett. Ent. Ztg., 1873 und 74) und Hoffmann (Stett. Ent. Ztg., 1893) mit ihren Forschungen in Nordfinnland (Kuusamo) an. Ihre Einzelbeobachtungen werden bei der Erörterungen der einzelnen nordischen Arten Verwertung finden. Sie bilden zusammen ein nahezu vollkommenes und übersichtliches Bild der gesamten Lepidopterenfauna des arktischen Europas. Für Tromsö hat z. B. Sparre SCHNEIDER (Tromsö Mus. Aarsh., Bd. 15 [1892], p. 154) festgestellt, daß auf 335 Pflanzen nur 134 Arten von Schmetterlingen kommen, wie überhaupt im arktischen Norwegen von Käfern dieselbe Zahl, von Schmetterlingen die Hälfte der Pflanzenzahlen gefunden werden. Er teilt mit, daß im arktischen Norwegen im g'anzen 425 Schmetterlingsarten sich finden, von denen 46 auf die Tagfalter, 7 auf Sphingiden, 29 auf die Bombyces, 44 auf Noctuae, 79 auf Geometrae, 33 auf die Pvralidina, 73 auf Tortricina, 101 auf Tineina, 4 auf Micropterygina, 10 auf Pterophorina entfallen. Das arktische Norwegen umfaßt die Aemter Finmarken, Tromsö und das im Nordland oberhalb des Polarkreises liegende Areal, im ganzen goooo Quadratkilometer. Das am meisten nördlich liegende, aber wohl am gründlichsten durchforschte Gebiet von Alten unter 70 ° n. Br. zeigt 26 Tagfalter, 2 Sphinges, 7 Bombyces, 22 Noctuae, 38 Geometrae, 10 Pyralidina, 39 Tortricina, 62 Tineina, 3 Micropterygina und 2 Pterophorina, im ganzen 219 Lepidopteren, während das im äußersten Nord- osten an der russischen Grenze gelegene Sydvaranger (69 — 70 ) 29 Tagfalter, 4 Sphinges, 14 Bombvces. 23 Noctuae, 37 Geometrae, 13 Pyralidina, 32 Tortricina, 37 Tineina, 2 Micropterygina und 2 Pterophorina, im ganzen 193 Lepidopteren aufwies. Fauna Arctica, Bd. II. -' 20Ö ARNOLD PAGENSTECHER, Diesen Beobachtungen schließen sich die Arbeiten von Sven Lampa (Fortekning öfver Skandinaviens och Finlands Macrolepidopter in Entomol. Tidskrift, 1885) sowie von Tengström (Catalogus Lepidopterorum faunae fennica praecursorius, 1869 [Notizer ur Sällskapets pro Fauna et Flora fennica Förhandlingar]), sowie die bereits erwähnte Schrift von Petersen (Die Lepidopterenfauna des arktischen Gebietes von Europa und die Eiszeit, 1887) an, so daß wir wohl wenige andere Gegenden der Erde in gleicher Weise kennen gelernt haben. In dem Kataloge von Tengström werden die dem finländischen und russischen Lappland, sowie den übrigen Provinzen Finlands bis zum 60 ° n. Br. eigenen Formen je nach ihrem Vorkommen be- rücksichtigt und 1235 Lepidopteren aufgeführt, wovon 565, und darunter allein 250 in Lappland vorkommende, den Macrolepidopteren angehören. Sven Lampa erwähnt aus dem von ihm behandelten Gebiete 895 Macro- lepidopteren, und Petersen, welcher, wie oben bemerkt, als Verbreitungsgrenze der von ihm aufzuführenden Falter den 65 n. Br. angenommen, aber noch (56) Ueberläufer bis zum 63V2 aufzählt, kommt auf 402 nordische Macrolepidopteren-Arten, von welchen 80 Rhopaloceren, 21 Sphingiden, 54 Bombyciden, nöNoctuiden und 131 Geometriden sind. Von den Endresultaten der PETERSEN'schen Arbeit sind folgende Sätze besonders erwähnenswert: 1) Die Gesamtzahl der Arten im arktischen Gebiet Europas ist eine verhältnismäßig hohe, und 2) es findet sich ein hoher Prozentsatz der im paläarktischen Gebiet vertretenen Gattungen. 3) Auf- fallend ist eine große Armut eigener, d. h. nur auf das arktische Gebiet Europas beschränkter Arten. 4) Es herrscht eine gewisse Uebereinstimmung mit den alpinen Formen Mitteleuropas und Mangel an Ueberein- stimmung mit den alpinen Formen des Kaukasus und Südeuropas. Die Schmetterlinge des arktischen Sibiriens sind uns erst seit dem Jahre 1843 bekannt ge- worden, in welchem Jahre v. Middendorff seine Forschungsreise nach der Taimyr- Halbinsel ausführte. Menetries führt von jener Reise (II, 1, p. 56 [1853]) neben einer Reihe von weiter südlich von Ochotsk gefundenen Arten auch verschiedene vom eigentlichen arktischen Asien auf, und zwar 5 Tag- und I Nachtfalter, nämlich die an der Baganida aufgefundenen : Colins palaeno, Argynnis aphirape, frigga, pales, polaris (bis zu 75 ° n. Br.) und Amphidasys unifasciata (vielleicht gleich Schoyenia arctica Auriv.). Bei der im Jahre 1875 folgenden schwedischen Expedition, welche vom Karischen Meer aus den Jenissei befuhr, sammelten Sahlberg und Trybom an den Ufern dieses Flusses und vermehrten ihre Sammlungen im folgenden Jahre im arktischen Gebiete. Trybom bearbeitete die Tagfalter in einer Arbeit, welche im Jahre 1877 erschien (Dagfjarilar insamelade af svenske expeditionen tili Jenissei 1876 in Ofversigt af Kgl. Vetenskaps Akademien Förhandlingar, 1877 No. 6, p. 35, Stockholm 1877/78). Es wurden hier alle von Krasnojarsk (56 ° n. Br.) bis Nicandroska (70 ° n. Br.) gefundenen (58) Tagfalter genau nach dem Fundorte und der Erscheinungszeit aufgeführt, so daß wir sie leicht in arktische und subarktische gliedern können. Im arktischen Gebiete wurden aufgefunden: Papilio machaon (59,10° — 69,25° n. Br.), Pieris nnpi v. bryoniae (59 — 70° 40' n. Br.), Colins palaeno L. (59 — 69° 50' n. Br.), Lycaena optilete v. cyparissus (69° 25' n. Br.), Vanessa cardui (59 — 67° 25') Argynnis aphirape v. ossianus (56 — 69° 25'), Argynnis selenc v. heia (65—68° 25'), euphrosyne (60—67° 25'), jmles (60 — 70° 45'), chariclea v. boisduvali (68° 5' — 68° 25'), freya (66° 25'— 68° 25'), frigga (68° 25'), thore (65 — 68° 25'), eugenia (69° 25'), Erebia ligea v. jenisseensis (62 — 68° 25'), embla (61 ° 25' — 68° 25'), disa (68° 25'), discoidalis (68°), ero (68°), Oeneis jutta (68° 25'), bore Schn. v. taygete Hb. (68° 25') und Syrichthns centaureae (68° 25'), also 1 Papilio, 1 Colias, 1 Lycaena, 1 Varilis, diasema, gamma, interrogalionis v. groenlandica, Anarta algida Lefeb. (= richardsoni Curt.), Cidaria truncata und Pempelia carbonariella F. R. 1872 Holmgren, A. E., Insekter frdn Nordgrönland, samlade af Prof. A. E. Nordenskjöld är 1870, Stock- holm 1872, in Öfvers. K. Vet. Akad. Forh., Bd. XXIX, Xo. 6, p. 97—105. Es werden 2 Lepidopteren erwähnt: Arg. chariclea (= Pap. tullia Fabr.) und Colias boothii CüRT. 1874 Fernald, Ent. News, Vol. V, p. 129—132. 1874 Homeyer, A. von, Zweite deutsche Nordpolarfahrt 1869 und 1S70, Bd. II (1874), p. 407— 410: Lepido- pteren. Aufgeführt werden : Arg. polaris, Arg. chariclea, Colias hecla, Vasychira groenlandica, Larentia polata, Geometra sp. 1876 Packard, United Stat. Geol. Survey, Vol. X, p. 567. Erwähnt: Glancopteryx sabiniaria, Gl. phocataria, Acidalia sentinaria, p. 585 Agrotis islandica von Grönland. 1877 Packard, A. S. jun., Explorations of the polaris expedition to the North. Pole. American. Naturalist, Vol. II (1877), p. 51 — 53, und Ent. Monthl. Mag., Vol. XIII (1877), p. 228—229. 3 Lepidopteren erwähnt. 1877 Möschler, N. B., Anarta tenebricosa n. sp., in Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXVIII (1877), p. 498 — 500. 1878 Mc Lachlan, R., Report on the Insects collected by Captain Feilden und Mr Hart between the parallels of 78 ° and 83 ° north, latitude, during the recent arctic expedition. London, Linn. Soc. Journ. Zool., Vol.. XIV (1878), p. 98—122. Argynnts chariclea Schneider (Port Toulle), Psychophora sabinei Kirby (Upernvik). Siehe auch Nares, G. L., Narrative of a voyage to the Polar See during 1875 — 76, in H. M. Ships „Alert" and „Discovery", Vol. II (1S7S), p. 234—239, sowie Trans. Ent. Soc. London, 1877, Proc, p. 25—26 and Entom. M. Mag., 13 (1877), p. 181. 1879 Bessel, E., Die amerikanische Nordpol-Expedition, Leipzig 1879, 8°. Laria rossii Curt., Colias boothii Curt. 1879 Edwards, W. H., Insects diurnal Lepidoptera. In: L. Kumlien, Contrib. to the natural history of arctic America made in connection with the Howgate Polar Exped. 1877/78. In: Bull. U. S. Nat. Mus., No. 15, Washington 1879, p. 155—157. Argynnis freya Thbg. ?, (ist Arg. chariclea v. arctica !). 1879 Scudder, L. H., Insects, Lepidoptera, in Kumlien, Contrib. etc. Anarta melanopa Thbg. (Disco-Insel). 1884 Edwards, W. H., Revised Catal. of the diurnal Lepid. of America, North of Mexico. Philad. Trans. Am. Ent. Soc, Vol. II (1884), p. 245 fr. 3 Arten von Grönland erwähnt. 1884 Möschler, K. B., Die Nordamerika und Europa gemeinsam angehörenden Lepidopteren. Wien, Verh. Zool. -bot. Ges., Bd. XXXIV, p. 273 — 320. 1885 Aurivillius, Insektlifvet in arktiske länder, in: A. E. Nordenskjöld, Studies och Forskninger förenledde af mine resor i hoje norder, Stockholm 1884. Deutsche Ausgabe : Studien und Forschungen, veranlaßt durch meine Reisen im hohen Norden, von A. E. von Nordenskjöld, Leipzig 1885, Bd. VI, p. 387 — 439. Die arktische Lepidopterenfauna. 21 1 1890 Aurivillius, Chr., Grönlands Insektfauna, I. Lepidoptera, Stockholm, 8°. In: Bihang tili K. Sv. Vet. Akad. Handl., Bd. XV, Afd. IV, No. 1, p. 1 — 33. Mit 3 Taf. Es werden aufgeführt 28 Arten: Arg. chariclea SCHN. v. arctica Zett., t. 1, f. 1, 3, 4, Colins hecla Lefeb., t. 2, f. 9, 10. Dasychira groenlandica Woche. Agrotis clundestina Harris. Agr. quadrangula Zett., Agrotis islundica Staud.. t. i, f. 5, $, Agr. occulta L. v. implicata Lefeb., Hadena sommeri Lefeb., t. 1, f. 9, 10 .. t. 3, f. 1, genitalis ?, Hadena exidis Lefeb., Plusia gamma L., Pinsln a aureum Harris, t. 1, f. 7 + , Phisia parilis Hübn., t. 1, f. 6, PI. diasema v. iorai, t. 1, f. s, Anaria richardsoni CURTIS, t. 1, f. 12, t. 3, f. 4, genital <3, Anarta leucocycla Staud., t. 1, f. 11, t. 3, f. 3, Anarta lapponica Thbg., t. 2, f. 2, Anaita leolthoffi n. sp. aut var. setterstedti, t. 2, f. 1, t. 3, f. 2, Cidaria pölata Dup., t. 2, f. 4, Eupl/liccia nanala Hübn. var. [hyperboreata Staud.), Eup. altenaria STGR. ?, t. 2, f. 3, Scoparia centuriella Fabr., t. 2, f. 6, Uotys torvalis Möschl., Pempalia fusca Haw, t. 2, f. 5, Tortrix sp., Plutella sp. (senilis Zett.) und Butalia sp. Hierzu kommen noch: Anarta tenebricosa MÖSCHL., Cheimaidbia brumata L., Glaucopteryx [Cidaria) sabinii Cur iis und Bhacodia effraetana Froel. (= Texas indecorana Zett.), also im ganzen 33 (mit Arg. polaris). Die sonst aufgeführten Phal. graminis Fabr., brassicae Fabr., depuncta Fabr. und incana Fabr., Chionobas baldur Schmidt, Schiön. bore Hbn. und Anarta melanopa Thbg. sind Aurivillius ungewiß. 1892 Skinner and Mengel, Greenland Lepidoptera, Proceedings of the Academy of Natural Sciences ot Philadelphia, p. 156 — 159, berichten über die auf der Westküste von Grünland von der von der Akademie zu Philadelphia 1891 ausgerichteten Expedition gefangenen Rhopaloceren und Heteroceren (Mc Cormick Bav, Herbert Island und Disco). Si(/ erwähnen: Colias hecla Lef. und C. hecla pallida (Ent. News, Vol III, No. 3, pl. 2, f. 4), Lycacna aquilo Boisd., Argynnis chariclea Schneid, und var. obscurata (Ent. News, Vol. III, Pt. 3, pl. 2, f. 9, 10), Dasychira groenlandica Woche (Ent. News, Vol. III, No. 3, pl. 2, f. 1, 2, 3), Plasia parilis Hb., Anarta richardsoni Curtis, Anarta zetterstedti Staud., Anarta besla Sk. and Meng, (an var. zetterstedti?), Glauco- pteryx polata Hbn., Glaucopteryx sabinii Curtis, Glaucopteryx immaculata Sk. and Meng, (an var. sabinii?). Die Autoren trennen Dasychira groenlandica WOCHE von Dasychira rossü, welche letztere einen schwarzen Außenrand der Flügel habe, der bei groenlandica fehle. Sie machen ferner auf die große Variabilität der gTönlänclischen Lepidopteren aufmerksam, welche sie der kurzen Lebensperiode, der unsicheren Er- scheinungsweise und den plötzlichen Veränderungen der Temperatur während ihres Raupen- und Puppen- zustandes zuschreiben. 1894 Fernald, North Greenland Microlepidoptera. In: Ent. News Philad., Vol. V, p 129 — 132. Erwähnt 4 Arten, wovon 1 neue: Sericoris mengelana Fern. 1896 Bang Haas, Lepidoptera groenlandica. Vetensk. Medd. naturh. Foren. Kbhvn., p. 178. Bang Haas führt 36 Arten auf: Colias hecla Lef., Argynnis chariclea B. v. arctica Zett., Arg. polaris Boisd., Dasychira groenlandica Woche, Agrotis clandeslina Harris, Agrotis quadrangida Zett., Agrotis wcstennanni St., Agr. dreioseni St., Agr. islundica St., Agr. occulta Linn. v. implicata Lef., Hadena sommeri Lef., Had. exulis Lef., Plusia gamma L., Plnsia u aureum, Plusia parilis Hbn., PI. diasema B. v. horea Aur., Anarta richardsoni Curt., An. leucocycla St., An. lapponica Thbg., An. tenebricosa MöSCH., An. kolthoffi Aur., Cheimatobia brumata L., Cidaria fngidaria Guen., Cid. polata Dui\ v. brullei Lef.. Eupithecia gelidata Möschl., Eup. altenaria St. ?, Scoparia centuriella Fabr., Botys torvalis Möschl., Pempelia fusca Haw., Tcras maccana v. basalticola St., Penthina groenlandicana Bang Haas, Penth. septentrionana Müschl., Tinea fuscipunctella Hw., Plutella senilella Zett., Endrosis lachdla Schiff., JSLimaescoptilus islaudicus Staud. 1898 VANrföFFEN, Fauna und Flora Grönlands. In : v. Drygalski, Grönland-Exped. der Berl. Ges. für Erdkunde, p. 144 — 146 und 156. Nach VanhöFFEN (1. c. p. 142) bewohnen Käfer und Schmetterlinge, Wespen und Fliegen und wenige Netzflügler den ganzen felsigen Küstensaum, der das Inlandeis umgiebt, und einzelne Arten hat man selbst auf den Nunataks, den rings von Eis umschlossenen Felsinseln gefunden. Reicheres Insektenleben als diese bot der Karajak-Nunatak, der, zwischen zwei mächtigen Eisströmen eingezwängt, mit einem Drittel seiner Ufer das Meer noch erreicht. Auf den großen Inseln zwischen Eis und Meer finden die Insekten besseren Schutz. Die von Pflanzen sich ernährenden Insekten und ihre Verfolger machen sich auch be- merkbar, unter denen nur ganz wenige Arten durch ihren Individuenreichtum auffallen. . . . Die Schmetter- 212 ARNOLD PAGENSTECHER, linge sind nicht allein an Individuen, sondern auch an Arten reicher als die bei ihnen schmarotzenden Wespen. Die Raupen wissen sich ganz gut zu verstecken. VANHÖFFEN fand trotz Einsammeln vieler Pflanzen nur i — 2 Raupenarten auf ihrer Nährpflanze, so auf Dreba und Cochlearia nicht selten die grüne Raupe einer kleinen Motte, zu der wahrscheinlich eine gelbliche, in feinmaschigem, spindelförmigem Gewebe an dürren Blättern oder der Unterseite von Steinen ruhende Puppe gehörte, und auf Saxifraga rigosa bemerkte er einmal eine bräunliche Spannerraupe. Die nicht seltenen Eulenraupen traf V. teils in der Winterruhe, teils im Versteck unter Steinen oder wie die Had. exulis Lefeb. zwischen Graswurzeln (Festuca und Hierochloe). Auf bloßem sonnigen Fels, ohne jeden Schutz, kriechen große braunschwarze, mit schwarzen und braunen Borstenbüscheln verzierte Spinnerraupen (Dasyehira groenlandica) umher. Oefters jedoch sieht man ihre abgeworfene Haut oder vertrocknete junge Raupen und die gelben Puppengespinnste, weil diese bei der trockenen Luft viele Jahre unverändert sich halten. Argynnis chariclea SCHNEID. v. arctica Zeit, flog häufig, ohne Blüten zu besuchen, auf feuchten sonnigen Hügeln oder moosigen Wiesen von Juni bis August. Seltener war Colias hccla an sumpfigen Rändern der Tümpel, namentlich auf der Ostseite des Karajak-Nunataks nahe am Inlandeis. Von D. groenlandica erhielt V. nur einen ver- krüppelten Schmetterling aus Raupen. Kleine Nachtfalter tummelten sich im Sonnenschein , Anarta richardsoni Curtis, A. leucocyda Staud., A. lapponica Thbg. und A. kolthofß Aur. Weniger bemerklich war Had. exulis. Ferner fand er Cid. polaia Dup., sowie Scoparia ceniuriella F. und Pcmpelia fusca, sowie eine Rutalis sp. Die Falter des Karajak-Nunataks müssen bis zu ihrer Reife eine doppelte Ueberwinterung durchmachen und iS Monate von ihrer 2-jährigen Lebensdauer im Ruhezustande und in der Entwickelung getrennt verbringen. Vanhöffen giebt (1. c. p. 156) die nachfolgende Liste : Argynnis chariclea Schn., polaris Boisd., Colias hecla Lef. var. pallida Skinner und Mengel, Lycavna aquilo Boisd., Dasyehira groenlandica Wocke, Agrotis quadrangiüa Zett. . islandica Staud., clandestiaa Harris, drewseni St., westermanni Staud., oeculta Rossi v. implicata Lefeb.. Hadena exulis Lefeb.. Plasia gamma L., parilis Hbn., diasema Boisd., v. borea Aur., u aureum Gn.. Anarta richardsoni Curt., lapponica Thbg., leucocyda St., tenebricosa Möschl., holthoffi Aur., besla Skinner und Mengel. Cheimatobia brumata L.. Cidaria pölata Dup., frigidana Gn., Glaucopteryx sab ini Curt.. Immaculata Skinner und Mengel, Eupithecia nanata Hbn. v. Jiyperboreata St., altenaria St., gelidala, Botys hybridalis Hb.. torvalis Möschl., Rhacodia effraetana Trol., Scoparia centuriella Fabr., Rempelia fusca H, Sericoris mengelana Fern.. Plutella senilis Zett., Rutalis sp. (noricella Zett.?), Penthina groenlandica Bang Haas, septentrionalis MÖSCHL., Mimaeseoplüus islandica St. 1900 erschienen interessante Mitteilungen von Aurivillius (Lepidoptera och Coleoptera insamlade under professor A. G. Nathorst's arktiska expeditioner 1898 och 1899 under der svenska expeditionen tili Beern Island 1899 och under conservator G. Kolthoff's expedition tili Grönland 1900, in : Ofversigt af Kongl. Vetenskaps Akad. Förhandl., 1900, No. 10, Stockholm, p. 1 1 35. Es werden darin namentlich von Ostgrönland stammende Lepidopteren aufgeführt. Rrentliis chariclea Schneid, v. arctica Zett., Rrcnthis polaris Boisd., Cupido aquilo Boisd., Colias hecla Lefeb., Dasyehira groenlandica Woche, Hadena exulis Lefeb., Anarta richardsoni Curt., Anarta zetterstedti Staud. v. Kolthoffi Aur., Plusia parilis Hbn., Cidaria polata Dup., Psychophora sabinei Kirby, Rotys torvalis MöSCHL., Sericoris? sclndziana F., Sericoris {Penthina) spec. Es ist hier am Platze, noch auf zwei benachbarte Gebietsteile einzugehen, welche zwar beide eigentlich nicht dem arktischen Gebiete mehr angehören, aber durch ihre besonderen klimatischen Verhält- nisse doch dazu gerechnet werden müssen, nämlich die Halbinsel Labrador und Island. Labrador, welches zwischen dem 49.° und 63. ° n. Br., also mit Norddeutschland und Südschweden unter einem Breiten- grade liegt, zeigt bei seinen klimatischen Bedingungen ein Herabgehen der Baumgrenze bis zum 52 °. In seinem südlichen Teile hat es eine größere Sommerwärme als Grönland und deshalb auch eine reichere Fauna und Flora. Wir treffen, wie die nachstehende chronologische Darstellung der über Labrador und seine Litteratur erschienenen Schriften beweist, dortselbst gerade die Arten wieder, welche wir als Bewohner der arktischen Teile von Europa, Asien und Nordamerika kennen gelernt haben. Und obwohl sowohl Grönland, als wie Labrador geographisch zu Nordamerika gehören, so haben sie doch in ihrer Lepidopteren- fauna eine gleiche Verwandtschaft, wie wir dies bei Centralasien und dem Amur sahen. Die arktische Lepidopterenfauna. 213 1848 Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. IX, p. 172—174. 17 Arten: Arg. aphirape, tridaris (nicht ossianus), freya, frigga, polaris, chariclea, Chion. bootes, Jutta (nicht norna), nastes, pelidne, centaureae (nicht tessellum), Euprepia quenselii P. (gelida), Orth. carnea (gothica), An. cordigera, algida und Cr. inornatellus Cl. — Sciaphila niveosana Pack. (Okak), Pandemis leucophaleratana Pack. (Hopedale), Conchylis chalcana Pack. (Strawberry, Harbour), Gonch. deutschiana Z., Tortrix gelidnna Möschl. (Hopedale, Caribou Island), Penthina glaciana Möschl. (Caribou Island), Penth. frigidana Pack., Penth. tesselana Pack., (Caribou Island, Hopedale), Penth. fulvifrontana P. (Sloop H.), Penth. murina Pack. (Caribou Island), Penth. moestana M., Penth. turfosana H. S., Penth. spec., Ablabia pratana Hb., Anchylopcra jüagosona Chr. (Caribou Island), Halonota packardiana Cl. (Caribou Island), Antithesia bipartitana Cl. (Caribou Island), Grapholitha nebulosana Pack. (Strawberry H). — Gelechia trimaculella Pack. (Strawberry Harbour), Gel. labradorica MÖSCHL. (Moravian Mission), Gel. continuella M., Gel. labradorella Cl. (Caribou Island), Gel. brumella Cl. (Caribou Island), Tinea spilotella Tengstr. (rusticella L., biflavimaculeüa Cl. (Okak), Ornix boreasella Cl. (Caribou Island), Ineurvaria labradorella Cl. (Caribou Island), Oecophora frigidella Pack. (Caribou Island), Oecophora sp. (Hopedale), Glyphypteryx sp, Island liegt oberhalb der Südgrenze des Nordpolargebietes und steht mit seiner Flora zwischen der arktisch-grönländischen, arktisch-europäischen und mitteleuropäischen vermittelnd da. Seine Lepidopteren- fauna ist indes wesentlich arktisch. Insbesondere fällt der vollständige Mangel an Tagfaltern auf, welche bei dem regnerischen und stürmischen Klima der Insel nicht aufkommen können. Auffällig ist die große Variabilität einzelner Arten, von denen oft kein Stück dem anderen gleicht. Was wir über die Lepidopterenfauna von Island wissen, ist vornehmlich in den nachfolgenden Mit- teilungen niedergelegt. 1786 Mohr, N., Forsög til an Islansk Naturhistorie, Kjöbenhavn. (Versuch einer isländischen Natur- geschichte.) Führt 12 Lepidopteren auf, von denen indes nur Episema graminis richtig bestimmt ist. 1857 Staudinger, O., Reise nach Island zu entomologischen Zwecken. In: Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 209 ff. Erwähnt 33 Arten, nämlich: Episema graminis, Agrotis islandica, A. rava, Noctua conflua, Tryphaena pronuba, Hadena exulis, H. sommeri, Mamestra pisi, Plnsia interrogationis, Cidaria truncata, munitata, propugnata, caesiata, thtdearia, alchemillala, clutata, Eupithecia variata, salyrata, valerianata, Teras macrana Tortrix pratana, Penthina belulana, Crambus pascuellus, Cr. extinctellus, Pcmpclia carbonariella, Tinea rusticella, Plutella crueiferarum, PI. dalella, PL septentrionum, Gelechia (Bryotropha) thuleclla, Gel. spec.?, Eudrosis hicfeella, Colcophora algidella und Pterophorus islandicus. Spitzbergen, welches noch etwas unter dem Einfluß des Golfstromes steht und eine mittlere Sommerwärme von + 1,3° hat, ist äußerst arm an Insekten. Es wurde bis jetzt dort mit Sicherheit ein einziger Schmetterling gefunden und zwar eine Motte, Plutella crueiferarum Zett. var. nivclla Zett., welche bereits von Eaton (Proc. Ent. Soc. London, 1874, p. VI) angeführt wird und welche auf Draba lebt. Die gleichzeitige Angabe des Vorkommens einer Phycide ist fraglich. Von der Bären-Insel sind bis jetzt keine Schmetterlinge bekannt geworden, obwohl es möglich ist, daß auch dort, wo an einigen Stellen polare Weiden und Gras und Pflanzenarten beobachtet sind, sich einige finden. Besser ist Nowaja Semlja daran, v. Baer hatte auf Middendorff's Reise dortselbst 1837 einen Spanner, Psodos trepidata, aufgefunden, 1876 wurden auf der Reise von Prof. Nordenskjöld 2 Nachtfalter beobachtet und 1879 von Kapitän Markham 3 Tagfalter, 2 Nachtfalter und 1 Spanner, und zwar an der Schubert- Bai an der östlichen Seite der Südinsel bei 72 ° n. Br. Diese wurden von Mc Lachlan im Anhang zu Markham's Reise beschrieben. & 28* 2l6 ARNOLD PAGENSTECHER, 1892 Aurivillius, Lepidoptera, in: Insecta a viris doctissimis Nordenskjöld illum ducem sequentibus in insulis Waigatsch et Novvaja Semlja anno 1875 collecta. Ent. Tidskrift, 1882, p. 139 u. 191. A. führt als bis jetzt von Nowaja Semlja bekannte Lepidopteren auf: Argynnis chariclea Schneid. (Markham 187g), Arg. improba Bth. (frigga Markham 1879), Colias nastes v. werdandi Zett. (Markham 1879), Anarta richardsoni Curt. (Markham 1879), An. lapjponica Thbg. (Markham 1879), Schoyenia arctica Auriv. (Nordenskiöld 1875 = ? Amphidasys unifasciatus Menet.), Psodos coracina Esp. (= trepklnria v. Baer 1837), Glaucopteryx sabini Curt. (Markham 1879) un d Grapholitha (Semasia) sp. (NORDENSKIÖLD 1875). Auf der Wrangel-Insel wurde nach Aurivillius (Insektfauna, p. 401) eine Schmetterlingsraupe gefunden, während man von Jan Mayen und Franz-Josefs-Land keine Insekten bis jetzt kennt. In einer in den Mein. Acad. Imp. St. Petersbourg, Cl. Phys. Math., Vol. VII, 1899, in russischer Sprache erschienen, mir im Auszuge von v. Amelung im Zool. Centralblatt, Bd. XI (1899), p. 336, während des Druckes bekannt gewordenen Arbeit über „Insecta Nowaja Semljensia" hat G. Jacobson, welcher an einer von der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg im Jahre 1896 ausgerüsteten Expedition zur Erforschung von Nowaja Semlja 1896 teilgenommen hatte, eine Uebersicht über das Vorkommen der einzelnen Insektenordnungen in den arktischen Gefilden gegeben. Nach einer von Jacobson zusammen- gestellten, von v. Amelung reproduzierten Tabelle fallen von Lepidopteren auf Nowaja Semlja und Waigatsch 12 Arten, auf Spitzbergen und Bären-Insel 2, auf Grönland und Jan Mayen 43, auf die Inseln westlich von Grönland 23, auf die Neusibirischen Inseln 6, auf Island 51 und die Faröer-Inseln 16. Ferner weisen nach Jacobson Island und die Faröer-Inseln eine Insektenfauna auf, welche, wenn auch arm an Formen, der Fauna des gemäßigten borealen Europas entspricht, während Nowaja Semlja , Waigatsch, Spitzbergen, Bären-Insel, Grönland und die westlich davon gelegenen Inseln in ihrer Insektenwelt viel Gemeinsames aufweisen, sich von der borealen Region Europas, Asiens und Amerikas sehr unterscheiden und als zum rein arktischen Gebiet gehörig aufzufassen sind. Island und die Faröer Inseln gehören dagegen zur palä- arktischen Region. In den oben genannten Bezirken fehlen Equitidae (Papilionidae), Hesperiidae, Sphingidae, Sesiidae, Zygaenidae, Nycteolidae, Lithosiidae, Cossidae, Psychidae, Drepanulidae, Saturnidae, Bombycidae, Notodontidae, Cymatophoridae, Bombycoidae, Acronyctidae. Orthosiidae, Xylinidae, Cleophanidae, Cucullidae, Ophiusidae, Noctuophalaenidae, Deltoidae, Brephidae und viele Microlepidopteren. Auf Nowaja Semlja fehlen speciell noch folgende, auf Grönland, den westlich davon gelegenen Inseln und zumeist auch aut Island gefundene Familien: Lycaenidae, Satyridae, Liparidae, Hadenidae, Plusiidae , Pyralididae und Pterophoridae. Ebenso fehlen hier die Arctiidae, während die Hepialidae nur auf den Faröer-Inseln gefunden werden. Uebersicht der arktischen Lepidopteren. In der nachfolgenden Uebersicht gebe ich ein Verzeichnis sämtlicher mir bekannt gewordenen Lepidopteren des arktischen Gebietes in systematischer Reihenfolge. Was zunächst die aus dem arktischen Gebiete Europas stammenden betrifft, so habe ich alle diejenigen aufgenommen, welche bekanntermaßen über dem 65. n. Br. vorkommen. Ich habe aber, da scharfe Grenzen hinsichtlich des Aufenthaltes der Lepi- dopteren bei gleichartigen klimatischen und sonstigen Lebensbedingungen schwer zu ziehen sind, auch noch solche aufgeführt, welche bis zum 64. ° nach Norden und etwas tiefer aufgefunden werden und von welchen mit großer Sicherheit angenommen werden kann, daß sie gelegentlich als Ueberläufer auch noch nahe und selbst über dem Polarkreise sich finden lassen. Es kommen außer den im arktischen Gebiete liegenden Die arktische Lepidopterenfauna. 217 Teilen von Schweden und Norwegen - - Schwedisch Lappland, Finmarken ■ - besonders auch Lappland, Russisch Lappland und die nördlichen Provinzen von Finnland, üstrobottnien und Kardien in Betracht. Von diesen liegen Karelia australis (K. a.), Karelia borealis (K. b.) ganz unterhalb des 65. ° n. Br, Karelia rossica (K. r.) geht nur mit einem ganz geringen Teil über denselben. Ostrobottnia australis (O. a.) liegt ganz unterhalb des 65. ° n. Br. dagegen Ostrobottnia borealis (O. b.) zum großen Teile oberhalb desselben. Lapponia rossica (L. r.) liegt ganz oberhalb des 65. ° und Lapponia (L ) oberhalb des Polarkreises. Was einzelne im Texte erwähnte Fundorte betrifft, so liegt Kuusamo und Panjawari (wo Herr Schilde sammelte) unter dem 66.° n. Br. nahe dem Polarkreise, Saltdalen bei 66'/ 2 -67° n. Br., Quickjock bei 67 , Bejern bei 67 , Grötö bei 68°, Bodo bei 69 , Hammerö bei 69 , Kantakeino bei 69 , ebenso Tromsö und Malselvsdaalen bei 69 , Sydvaranger bei 69 — 70 , Porsanger bei 70", Alten bei 70", Hammerfest bei 70 ° 40', Bossekop bei 71 n. Br. Von den vom nördlichen Asien hauptsächlich erwähnten Lokalitäten kommen neben dem im westlichen Sibirien gelegenen Jenisseidistrikt, wo Herr Trybom vom 58. ° n. Br. bis zu 70 " 40' n. Br. sammelte, noch vom nördlichsten Sibirien die von der Vega-Expedition berührten Gebiete in Betracht, sowie die von Middendorff besuchten am Ochotskischen Meere (Udskoy Ostrog). Letzteren schließt sich das von Herz besonders an den Nebenflüssen der Lena, Witim und Wilui, erforschte Lenagebiet an und nach Süden das Amurgebiet, sowie Teile des südlichen Sibiriens u. s. w. und weiterhin Kamtschatka. Im nördlichen Amerika kommt Alaska und das um den Mackenzie gelegene Gebiet auf dem Festlande, sowie die um die Hudsonbai sich lagernden Teile des Festlandes und bis gegen 49 ° n. Br. besonders auch Labrador in Betracht als zum arktischen Gebiet gehörig. Auf den Inseln des Eismeeres gehen wir bis zum Grinnelland und dem 82 ° 52' n. Br. als höchstem von Lepidopteren nach den jetzigen Erfahrungen bewohnten Gebiet, dem sich Grönland sowohl auf seinem östlichen als seinem westlichen Ufergebiet anschließt. Island, obwohl unter dem Polarkreis gelegen, zeigt sich als mit vollkommenen arktischer Fauna versehen. Das Ganze bildet mit den weiter im Eismeere liegenden Inseln, Nowaja Semlja, Spitzbergen u. s. w., ein einheitliches cirkumpolares Faunengebiet, das in Amerika in das nearktische, in Europa und Asien in das paläarktische allmählich übergeht, welche beiden letzteren aber vielfache nahe Verwandtschaften zeigen. Was die Litteraturangaben betrifft, so habe ich mich bemüht, die für das arktische Gebiet geltenden möglichst vollständig, so weit sie mir zur Verfügung standen, aufzuführen, dabei aber entsprechend den oben angegebenen Grenzen auch die Uebergangsgebiete berücksichtigt. Die sonst mitgeteilten Synonyme und Citate hinsichtlich des Vorkommens machen keinen Anspruch auf erschöpfenden Nachweis. Rhopaloeera. Familie: Papilionidae. Gattung: Papilio L. Papilio machaon L. 1758 Papilio machaon, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 462. 1840 „ „ Zetterstedt, Ins. Läpp. p. 905. ls.">:; n ,. Mexetries, in Midddendorff's Eeise nach Sibirien, Bd. II. 1, p. 56. Udskoy Ostrog. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 278. Schweden, Norwegen, Lappland, Archangel Schweiz bis 4753 3 1881 33 1882 )3 7 1883 V 3 1884 33 1 1885 33 3 1885 r> 1887 r> 1890 n 1890 33 3 1897 33 3 1898 33 r 1898 33 3 1901 33 3 Colias hecla Lefeb. 1823 Colias palaeno, Jameson and White, in Scorf.sby's Journal etc., p. 423, 425. 1836 „ hecla, Lefebure, Ann. Soc. Ent. France, p. 384, t. 9, f. 3 — 6. Grönland. 1840 „ „ Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 908. 1841 ,, boothii, Herr. Schäffer, Syst. Bearb. eur. Schmett., Bd. VI, p. 23, t. 96, f. 459, 460. ls,"> 7 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 301. 1859 ,, „ Schiödte, in v. Etzel, Beil. Ent. Zeitschrift, p. 134. Grönland. 1861 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 343. Finmarken, Bossekop. 1864 „ ,. Guenee, Ann. Soc. Ent. France, p. 198. 1866 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 47. 1872 „ „ Holmgreen, Insects f. Nordgrönl., iu Ofvers Vet. Akad. Förh. Bd. XXIX, p. 405 (= glacialis Mc L.j. 1874 „ hecla, v. Homeyer, in Zweite deutsche Nordpolarfahrt, Bd. 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Jenissei, p. 40. 59°— 63° 25'. 188L ,. ., Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 76. Sydvaranger 69—70° n. Br. 1881 .. „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 260. Tarbagatai, Alatau. 1882 ., ., Schoyen, T. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 11. Saltdalen. 1885 ,. „ La.mpa, Verz., p. 12. Norwegen Finnland, Finmarken. lssö .. .. Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 192. Sydvaranger. 1887 .. .. Petersen, A. L. T., p. 63. Uleaborg. 1892 „ „ Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Saltdalen, Sydvaranger. 1897 „ „ Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 8. Sydvaranger. 1898 ., „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 236. Witiin und Wilui (var. borealis M.). 1901 „ .. v. Aigner, Rovartoni Lapok. Sibirien (63 — 68° n. Br.). 1901 ., ., var. nordlandica, Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, 1, p. 45. Sydvaranger, Saltdalen, Vefsen. 1901 Callophris rubi, Staudinger und Bebel, Cat., p. 70. Vorkommen: Nordeuropa, Nordasien. Gattung: Pohjomniatns Latr. Polyommatus virgaureae L. 1758 Polyommatus virgaureae, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 484. 1858 .. ,, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. I, p. 258. Europa, Asien, von Lappland bis Pyrenäen und Peking. 1896 .. „ Tengström, Cat., p. 292. Läpp, ross., Ostrob. bor. Die arktische Lepidopterenfauna. 225 1885 Potyommatus vvrgaureae, Lampa, Verz., p. 12. Schweden, Norwegen, Finnland; var. oranula, Lappl. 1887 „ „ Petersen, Arct. F., p. 63. Läpp. ross. nahe Polarkreis, nach Zetterstedt Lappland. 1898 ., ., Herz, Iris, Bd. XI, p. 236. Wilui (var. estonkus v. Huene). 1901 Chrysophanus ,, Si ujdinger und Rebel, Cat., p. 72. Vorkommen : Nördliches Europa und nördliches Asien. Polyommatiis hippothoe L. (chryseis Bkh.) 1T."i8 Polyommatiis hippothoe, Linne, Fauna suecica, Bd. II, p. 27 1. 1 858 .. .. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 257. Europa, Asien, England bis Peking. 1861 .. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 344. Finmarken. 1864 .. ., Wocke, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXV, p. 175. Dovrefjeld. 1869 ., „ Tengström, Cat., p. 292. Läpp, ross., Läpp. norv. (var. slieberi). 1880 ,. „ Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 63. Bejern (67° n. Br.). 1882 .. ,. Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 11- Saltdalen. 1885 „ ., Sven Lampa, Verz., p. 12. Norwegen, Finnland; var. stieberi, Lappland. 1887 ., .. Petersen, A. L. F., p. 63. var. stieberi, Russisch Lappl. 1892 .. .. Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Saltdalen, Malselvsdalen, Alten. 1898 „ .. Herz, Iris, Bd. XI, p. 236. Wilui. 1901 Chrysophanus „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 74. Vorkommen: Nördliches und arktisches Europa und Asien. Polyommatiis dorilis Hufn. 1091 Chrysophanus Vorkommen 226 ARNOLD PAGENSTECHER, Polyommatus amphidamas Esp. (helle Hbn.) Polyommatus helle, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett.. Bd. I, p. 252. amphidamas, Tengström, Cat., p. 292. Karelia, Ostrob. bor., Läpp. ross. ,, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 175. Panajärwi, Nordfinnland. „ Tkybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 40. 56 — 65° 35' n. Br. „ Sven Lampa, Verz., p. 18. Norwegen, Finmarken, Finnland. helle, Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 182. Sydvaranger. Petersex, 1. c. p. 64. Norwegen bis Trondhjem. Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Sydvaranger. Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 8. Sydvaranger. Herz, Beise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 236. "Witim, Wilui. Staudinger und Rebel, Cat., p. 75- Vorkommen : Arktisches Europa und Asien. 1854 Polyommatus 1869 1873 " 1877 h 1885 n 1885 •■ 1887 1892 1895 ,. 1898 1901 Chrysophanus Polyommatus helloides Boisd. 1852 Polyommatus helloides, Boisduval, Annal. Soc. Ent. France, p. 292. 1870 ,. epixanthe, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 114. 1883 „ helloides B. (castro Beak.), Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XLIV, p. 115. Südlabrador. Gattung: Lycaena Fabr. Lycaena argyrognomon Bergstr. (argus auct.) var. aegidion Meissner 1818 Lycaena argyrognomon var. aegidion, Meissner, Naturw. Anzeiger der Schweiz. Ges. f. d. ges. Naturwiss., p. s s. 1818 „ lapponica, Gerhard Monogr. Lyc., pl. 34, f. 3 a — c. 1858 .. aegon W. V. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 233. Europa, Asien, von arktischen Gegenden Skandinaviens bis Andalusien. 1861 „ argus L., Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 344. Finmarken. 1869 .. ,. Tengström, Cat., p. 292. Lap., Lap. r. 1873 ,. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 175. Kuusamo (argusli [ohne Hornstachel der Vorderschienen]. 1880 .. „ Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 64. Bejern, p. 84, Grötö. 1882 ,, argyrognomon, Schoyen, Lycaena argus-aegon Gruppe, Ent. Tidskrift, p. 33, 62. 1885 „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 192. Sj'dvaranger. 1885 „ .. Sven Lampa, Verz., p. 13 (calliopis Vallgr., aegidion Meissn.). Finmarken. 1887 .. argus v. aegidion, Petersen, Arct. Lep. F. L., p. 64. Helsingfors, Läpp ross. 1892 ,. „ Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. ] 38. Saltdalen, Malselvsdaalen, Alten, Sydvaranger. 1898 ,. „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 237. Witim. 1901 .. argyrognomon var. aegidion, Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, 1, p. 47. Tysfjorden. 1901 .. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 78. Arktisches und nördliches Europa und Asien. Der gewöhnlich mit ihm verwechselte argus L. = aegon Schiff, mit Stachel der Vorderschiene geht nach Schoyen nicht über 62 ° 50' n. Br. hinauf. Lycaena ojttilete Kn. var. cyparissus Hbn. 1840 Argus optilete, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 614. 1858 Lycaena optilele, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 232. Vom hohen Norden Skandinaviens bis zu den 1861 1869 1873 1877 1880 Meeralpen, nach Osten bis Ural. Im Süden von 50° Gebirgsthier. var. cyparissus, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 345. Altendistrikt. Tengström, Cat., p. 292. Ostrobottnia, Lappl; var. cyparissus, Lappl. ross. Schilde, Stett. Ent. Ztg.. p. 175. Kuusamo. Trybom, Dagf. f. Jenissei, p. 40. 65—69° 11. Br. Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 64, Bejern, p. 84, Grötö. Die arktische Lepidopterenfauna. 227 1881 Lycaena optilete, Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. TT. Sydvaranger. 1882 „ .. Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 12. Saltdalen. 1885 „ .. Sven Lajipa, Verz., p. 13. Lappland, Finmarken. 1885 „ .. Möschlee, Verh. Z.-b. Ges., Bd. XXXIV, p. 280. Alaska, nördliches Skandinavien, Alpen, Ostsibirien. 1887 .. .. Petersen, A. L. F., p. 65. Sydvaranger. 1892 „ ., Spaere Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Arktisches Norwegen. 1893 „ „ Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 123. Kuusamo, Nordfinnland. 1895 .. Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 9. Sydvaranger. 1897 „ .. Alpherakt, Mem. Lep., T. IX, p. 316. Kamtschatka. I' s 98 „ .. Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 237. Witim, Wilui. Vorkommen: Nördliches und arktisches Europa und Asien. Lycaena orbitulus Prun. var. aquilo B. 1836 Tolyommatus franMinii, Curtis, in Ross, Zweite Entdeckungsreise, deutsch von v. d. Geöben, pl. A, f. 8, 9. 1858 Lycaena orbitulus, Christoph, Stett. Ent. Ztg., p. 109. Labrador. l*5s „ „ Spetee, Geogr. Verbr. Schrnett., Bd. I. p. 229. Alpen 4500 — 8000', Kleinasien; als aquilo hochnordisch. 1860 .. „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 343. Labrador. I Sl >< '• „ aquilo, Packard, Proc. Bost. Soc. H. X, p. 33. Hopedale, Labrador. L870 „ ., Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 116. Labrador. 1878 ,. Mac Lachlan, Journ. Proc. Linn. Soc. Zool, Vol. XIV, p. 111. Grinnelland 81° 45' n. Br. 188» i „ „ Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 84. Grötö. 1882 ,. .. Schoyex, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 12. Saltdalen. 1885 .. .. Sven Lajipa, Verz., p. 14. Lappland i Q.nickjock), Norwegen, Finmarken. 1885 ., .. Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 280. Alpen, Colorado, Californien ; var. aquilo Labrador, arkt. Amerika. 1887 „ .. Petersen, A. L. F., p. 65. 1892 ,. .. Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Arktisches Norwegen. 1892 „ .. Skinner and Mexgel, Proc. Acad. Nat. Sc. Philad., p. 157. Grönland. 1893 „ „ Spakre Schneider, Tr. Mus. Aarsh. Saltdalen, Malselvsdaalen. 1897 .. aquilo v. wosnesenskii, Mexetkies, Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 317. Kamtschatka. 1897 „ orbitulus, Vanhoffen, Fauna und Flora Grönlands, p. 156. 1900 Cupido aquilo, Aurivillius, Ofv. Akad. Forh., p. 1136. Grönland, Grinnelland. Diese am weitesten nach Norden vordringende Lycaena kommt in allen drei Weltteilen vor. Lycaena pheretes Hb. 1840 Argus pheretes, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 911. 1858 Lycaena pheretes, Speyer, Geogr. Verbr. Schrnett, Bd. I, p. 229. 1864 .. .. Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 175. Gudbrandsdalen, Kongsvold. 1885 „ ,, Sven Lampa, Verz., p. 14. Schweden, Norwegen, Doorefjeld. 1887 „ „ Petersen, A. L. F., p. 65. Sibirien, Alpen, Dovrefjeld, nicht im eigentlichen Polargebiet Skandinaviens bis jetzt gefunden, aber vielleicht dort vorkommend. 1898 .. .. Herz. Iris, Bd. XI, p. 237. Witim i var. pheretinus . 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 82. Von Menetries von Udskoy Ostrog gemeldet, als Grenzbewohner zu betrachten. Lycaena astrarcJie Bergstr. (agestis Hb., medon Esp.) 1858 Lycaena agestis, Speter, Geogr. Verbr. Schrnett., Bd. I, p. 234. 1869 „ medon, Hufx., Tenoström, Cat., p. 292. 0. b. 1880 astrar che, Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 64. Bejern. 228 ARNOLD PAGENSTECHER, 1882 Lycaena astrarche, Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V. p. 13. Saltdalen. 1885 ,. ,. Sven Lampa, Verz., p. 14. Lappland (Quickjocki, Norwegen, Finnland. 1887 .. .. Petersen, F., p. 66. 1892 .. Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p, 138. Arktisches Norwegen. 1898 ., Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 237. Witiin. 1091 ,. Staudingeb und Redel, Cat.. p. 83. Nördliches und arktisches Europa und Asien. Lycaena icarus Rott. (alexts \\ . V i 1858 Lycaena icarus, Speyer, Geogr. Verbr. d. .Sckmett , Bd. I, p. 237. Europa, Nordafrika, Westasien bis über die Baumgrenze; von der Polargrenze bis zu den Canarischen Inseln, Altai, Ostindien. L869 .. .. Tengström, Cat., p. 292. 0. b., L. r. 1880 .. .. Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 64, Bejern, p. 84, Grötö. 1882 .. „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 13. Saltdalen. 1885 .. .. Sven Lampa, Verz., p. 14. Norwegen, Finnland. 1887 .. .. Petersen, A. L. F., p. 66. 1892 .. .. Sparke Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Arktisches Norwegen. 1898 .. Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 237. Wilui, Witim. 1901 .. .. Strand, Xyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, 1, p. 27. 1901 .. .. Staudinger und Rebel, Cat.. p. 84 Arktisches Europa und nördliches Asien. Lycaena eumedon Esp. (Chiron Rott.) 1858 Lycaena eumedon, Speyer, Geogr. Verbr. Schruett., Bd. I, p. 255. Mittel- und Südeuropa, Asien bis 60°, Alpen. 1869 .. .. Tengström, Cat., p. 292. 0. b. 1873 .. .. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 175. Panajärwi. Iss5 .. .. Sven Lampa, Verz., p. 14. Norwegen, Finnland (et ab. fylgia Spgb.). 1887 „ .. Petehsen, A. L. F., p. 66. Russisch Lappland über Polarkreis. 1897 .. .. var. fylgia, Alpheraky, Mein. Lep., Bd. IX, p. 316. Kamtschatka (ohne den weißen Längs- streifen der Unterseite des Hinterflügels). 1898 .. Herz, Reise N.-O.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 238. Witim. 1901 .. ,. Staciiinger und Rebel, Cat., p. 83. Nördliches und arktisches Europa und Asien. Lycaena argiolus L. (acis F.) 1758 Lycaena argiolus, Linne, Syst. Nat., p. 483, No. 153. 1840 .. Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 911. 1853 Mi:nltries, in Middendorff's Sib. Reise, Bd. II, 1. Udskoy Ostrog. 1858 .. Speyer, Geogr. Verbr. Schinett., Bd. I, p. 249. Europa, Sibirien, Nordamerika. 1864 .. .. Wocke, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXV, p. 175. Loiten, Norwegen. is<;9 .. .. Tengstköm, Cat., p. 292. Ostrob. a. 1877 .. Tryisüm, Dagf. fr. Jenissei, p. 40. 56—65° 50' n. Br. 1885 .. ,. Sven Lampa, Verz., p. 15. Schweden, Helsingland. Norwegen. Finnland. L887 .. .. Petersen, A. L. F., p. 67. 1898 .. Herz, Iris, Bd. XI, p. 238. Witim, Wilui. 1901 Cyaniris .. Staudingeb und Rebel, Cat., p. 90. In Europa bildet nach Wallengren der 63. ° die nördliche Grenze des Auftretens dieses Falters, in Asien nähert er sich dem Polarkreis. Die arktische Lepidopterenfauna. 22Q Lycaena minima Fuessly (alsus F.) 1858 Lycaena alsus, Speyer, Geogr. Verbr. Schrnett., Bd. I, p. 248. Europa, Asien bis 66°, Altai. 1840 „ „ Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 911. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXV, p. 175. Dovrefjeld. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 292. Karelia. 1882 „ minima, Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 15. Saltdalen. 1885 .. „ Sven Lampa, Verz., p. 15. Norwegen, Bodo, Saltdalen, Finnland. 1887 „ ,. Petersen, Fauna, p. 67. Lappl., Schwedisch Lappmarken. 1892 „ ,. Spabee Schneder, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Saltdalen. 1897 ,. .. Ai.rHERAKY, Mein. Lep., Bd. IX, p. 319. Kamtschatka. 1901 ,. .. Staudinger und Rebel, Cat, p. 89. Nördliches und arktisches Europa und Asien. Lycaena semiargus Rott. (acis Schiff., argiolus Esp.) 1858 Lycaena acis W. V., Speyer, Geogr. Verbr. Schrnett., Bd. I, p. 247. Europa, Asien, von Lappland bis Sicilien und von Lappland bis Altai verbreitet. 1S69 „ semiargus, Tengström, Cat., p. 292. Karelia. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 15. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 .. ,. Petersen, F., p. 67. Russisch Lappland, Wasa, Turtola, fehlt im Polargebiet Norwegens (?); nach Zetterstedt Lappland. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 238. Witim, Wilui. 1901 „ „ Statjdinger und Rebel, Cat., p. 89. Nördliches Europa und Asien. Lycaena donzelii Bsd. 1840 Argus donzelii, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 914. 1858 Lycaena doneelii, Speyer, Geogr. Verbr. Schrnett., Bd. I, p. 243. Nördlich bis Dalekarlien, östlich bis Altai. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 292. Ostrob. bor. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 15. Lappland und Finnland nach Zetterstedt. 1887 .. „ Petersen, F., p. 57. Ueberschreitet in Nordfinnland wohl den Polarkreis. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 83. Nördliches Europa, noch fraglich als Bewohner der arktischen Gegenden. Lycaena scuddeH Edw. 1861 Lycaena seudderi, Edwards, Proc. Ac. Nat. Sc. Phil., p. 164. 1874 „ .. Moschler, Stett. Ent. Ztg., p. 155. Labrador. Familie : Nymphalidae. Gattung: Vanessa Fabr. Vanessa c album (L.) 1758 Papilio c album, Linke, Syst. Nat., ed. X, p. 477, No. 115. 1840 Vanessa c album, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 892. 1853 „ „ „ Menetries, in: Middendorff's Reise nach Sibirien, Bd. II, 1. Udskoy Ostrog. 1858 ,. „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schrnett., Bd. I, p. 177. Europa, Nord- und Mittelasien, Nordamerika. In Europa von Lappland bis Neapel. 1869 „ „ ,. Tengström, Cat., p. 293. K. r. 1877 „ „ „ Teybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 41. 56 — 65° 25' n. Br. 1885 „ „ .. Lampa, Verz., p. 16. Lappl., Norwegen, Finnland. Fauna Arctica, Bd. II. 30 23O ARNOLD PAGENSTECHER, 1885 Vanessa C album, Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 281. Ueberall mit Ausnahme der Polar- region. 1887 „ „ ,. Petersen, F., p. 67. Nach Wallengren überall mit Ausnahme der nördlichen Provinzen. 1898 „ .. „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 239. Wild, Withn. 1901 Polyyonia c album, Staudinger und Rep.el, Cat., p. 26. Territ (ex. reg. pol.). Grenzbewohner der arktischen Gegend. Vanessa urtieae (L.) (var. polaris Staud.) 1758 Papilio urtieae, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 477, No. 114. 1840 Vanessa urtieae, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 893. 1858 „ .. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 179. Vom Xordcap bis zu den südlichen Spitzen Europas, östlich bis Altai. „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 345. Finmarken, Alten 70° (überwintert). „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 173. Gudbrandsdalen. „ Tengsteöm, Cat., p. 293. 0. b., L., L. r. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 175. Kuusamo. Tryeom, Dagf. fr. Jenissei, p. 42. Vom 56 — 66° 25' n. Br. Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., p. 65. Bejern (67° n. Br.). „ Schoyen, Tr. Mus. Aars., Bd. IV, p. 77. Sydvaranger. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 15. Saltdalen. „ Lampa, Verz., p. 16. Ganz Skandinavien, var. piolaris Lappl., Finmarken. „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 192. Sydvaranger. Petersen, F., p. 68, var. polaris. „ Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Arktisches Norwegen. Sparre Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 9. „ var. polaris, Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 320. Kamtschatka. Herz, Iris, Bd. XI, p. 239. Lenagebiet. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 25. Arktisches Europa und Asien. Vanessa cardui (L.) 1758 Papilio cardui, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 475. 1837 Oynthia cardui, Eichardson, Kirby, Fauna bor.-americ, Insects, p. 295. Nordamerika. 1840 Vanessa cardui, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 894. 1853 „ ., Mexetries, in: Middendorff's Beise Sibirien. Udskoy Ostrog. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., p. 182. Europa nördlich bis Lappland, Asien, Amerika (Hudsonsbai bis Brasilien), Afrika, Australien. Bis zur Schneelimo. 1860 „ „ Möschler, Wien. Ent, Mon., Bd. IV, p. 342. Labrador. 1869 .. .. Tengström, Cat., p. 293. 0. a. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 116. Labrador. 1873 „ .. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 175. Kuusamo, Nordfinnland. 1877 ., ,. Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 42. Bis 67° 25'. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 27. Sydvaranger. 1882 „ ,. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 16. Saltdalen. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 17. Lappl., Norwegen, Finnland. 1885 .. „ var. pallida, Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 193. Sydvaranger. 1885 ., „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 281. Labrador. 1887 „ .. Petersen, F., p. 68. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Arktisches Norwegen. 1895 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 10. Sydvaranger. 1898 „ .. Herz, Iris, Bd. XI, p. 239. Am Wilui und Witim. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 24. Cirkumpolar (doch nicht im hohen Norden Amerikas beobachtet). 1861 51 1864 n 1869 1) 1873 n 1877 n 1880 1? 1881 >? 1882 V 1885 n 1885 ii 1887 V 1892 " 1895 n 1897 V 1898 •• 1837 Vanessa 1853 n 1858 n 1858 » 1860 n 1864 11 1869 11 1870 11 1877 11 1881 " 1884 n 1885 n 1887 n 1892 ii 1893 n 1898 Die arktische Lepidopterenfauna. 2^1 Vanessa antiopa (L.) 1758 Papilio antiopa, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 476; Fauna sueoica, p. 1056. „ Richardson, Kirby, Fauna bor. americ, Insects, p. 293. Canada. „ MenetriEs, in: Middendorff's Reise Sibirien. Udskoy Ostrog. Christoph, Stett. Ent. Ztg., Bd. XIX, p. 308. Labrador. „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. I, p. 180. „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 342. Labrador. „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 173. „ Tengström, Cat., p. 293. Läpp., Läpp. ross. „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXI, p. 114. Labrador. „ Trtbom, Dagf. fr. Jenissei, p. 42. Vom 59 — 65° 25' n. Br. beobachtet. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 77. Sydvaranger. „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 281. Labrador. „ Lampa, Verz., p. 16. „ Petersen, F., p. 68. Nicht im eigentlichen Polargebiet. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Saltdalen, Malselvsdaalen, Sydvaranger. „ Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 124. Uleaboru;. „ Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 239. Wilui. Arktisches Europa, nördliches Asien und Amerika. Vanessa milberti Gods. (== farcillata Say) 1837 Vanessa farcillata, Richardson, Kirby, Fauna bor. americ, Insects, p. 292. Canada. 1851 „ milberti, Richardson, Arctic search. exp. Fort Simpson, Mackenzie River. Vanessa progne Cr. (= c argenteuin K.) 1837 Vanessa c argentcum, Richardson, Kirby, Fauna bor. americ, Insects, p. 292, pl. 3, f. 6, 7. (54° n. Br. 1851 „ progne, Richardson, Arctic search. exp. Arctic coast. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 26; nata. Am. bor. Vanessa interrogationis Fabr. 1870 Vanessa interrogationis, Möschler, Stett. Ent. Ztg.. p. 116. Labrador. Vanessa vau album W. V. (I albuni Esp.) 1885 Vanessa vau album, Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 281. Nordamerika, Canada, Labrador. 1901 „ J. album, Staudinger und Rebel, Cat., p. 25. Labr., Am. bor. Vanessa atalanta L., welche nach Zetterstedt selten in Lappland beobachtet wurde, kommt nach Petersen, F., p. 68, im eigentlichen Polargebiet nicht vor. Gattung: Melitaea F. Melitaea idtma Dalm. 1840 Melitaea iduna, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 900. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 17. Lulea Lappmark: Norwegen: Pinmarken, Porsanger. 1889 „ „ Petersen, F., p. 69. Nach Wallengren: Quickjok, nach Schoten: Porsanger. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 138. Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aars., Bd. XVIII, p. 11. Sydvaranger. 1898 „ „ Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 239. Witim. 1901 ,, „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 27. Arktisches Europa, nördliches Asien. 30* 232 ARNOLD PAGENSTECHER, Melitaea parthenie Meyer Dür., athalia Rott. [hertha Quens.), aurelia Nick. 1858 Melitaea athalia L., Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 161. (var. parthenie M. D., p. 162.) 1864 „ parthenie, Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 172. Dovrefjeld [parthenie Bkhj. 1864 „ „ Bremer, Lep. Ostsibiriens, p. 22 (var. orientalis, p. 23). 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsb., Bd. IV, p. 79. Sydvaranger. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 73. Sydvaranger. 1885 ., B Lampa, Verz., p. 18. Sydvaranger, Finnland. 1885 „ Sakdberg, Ent. Tidskrift, p. 193. Sydvarangei-. 1892 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh , Bd. XV, p. 138. Sydvaranger. 1S95 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsb., Bd. XVIII, p. 12. Sydvaranger. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 32. Arktisches Europa. Petersen, F., p. 69 sagt, daß die Trennung der drei Formen parthenie Meyer Dür., athalia Rott., und aurelia Nick, sehr schwierig sei. Alle drei Formen kommen im Polargebiet Europas und auf dem Dovrefjeld vor. Lampa, Verz., p. 17 führt athalia Rott. von Norwegen und Finnland, aurelia Nick, (athalia Hb.) von Schwedisch Lappland, Norwegen, Dovre, Kautokeino und Finnland und parthenie Bkh. von Schwedisch Lappland, Norwegen, Dovre, Finmarken, Sydvaranger, Kautokeino und Finnland auf. Tengström, Cat., p. 293, erwähnt athalia Esp. von K., K. b., K. r. und parthenie Bkh. von L. n. Speyer, Geogr. Verbr. (1858), Bd. I, p. 161 ff., führt aihalia Esp. (var. parthenie M. D.) von Norwegen bis Sicilien, parthenie Bkh. von Osteuropa, nördlichem Schweden und Nordasien bis Kamtschatka auf. Aurivillius erwähnt, Nord. Fjär., p. 30 (1888), aurelia Nick. var. norvegica = varia Lampa (Ent. Tidskr., Bd. VI, p. 18) = scandinavica Staudinger (Iris, Bd. X, p. 327) von Norwegen, Lappland, Livland. Herz, Iris, Bd. XI, p. 241, führt Mel. athalia Rott. (aurelia) vom Witim und Wilui, sowie parthenie Bkh. (nur durch breitere helle Binde der Unterseite der Hinterflügel verschieden) auf. Melitaea aurinia Rott. und Mel. cinxia L. (delia), welche von Zetterstedt für Lappland angegeben wird, kommen in den südlichen und mittleren Teilen Schwedens vor. Gattung: Argynnis Fabr. Diese Gattung ist wohl die für das arktische Gebiet charakteristischste Tagfaltergattung. Sie dringt mit Colieis am weitesten nach dem Pole zu und zeigt einige allein im arktischen Gebiete vorkommende Arten, welche meist cirkumpolar sind. Es sind zumeist Formen, welche man unter „Brenthis" zusammen- zufassen pflegt. Von einzelnen Arten treten im Norden wohl definierbare Varietäten südlicher Formen auf, die sich meist durch dunklere Färbung auszeichnen. Mehrere der Arten werden auch auf den höheren Gebirgen Europas, Amerikas und Asiens angetroffen. Argynnis aphirape Hb. (var. ossianus Herbst, var. triclaris Hb.) 1840 Argynnis aphirape, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 895. 1853 „ „ Menetries, Middendorff's Reise nach Sibirien. Boganida. 1s.">n n n Christoph, Stett. Ent. Ztg., p. 308. Labrador (ossianus). 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, p. 164. Bewohnt die nordischen Ebenen Europas und Amerikas bis über den Polarkreis hinaus und die südeuropäischen Hochgebirge (Alpen, Kaukasus), Nordfrankreich bis Sibirien. 1860 „ „ Möschler, Wien. Ent. Mon , Bd. IV, p. 307, var. triclaris Labrador: var. ossianus nörd- liches Skandinavien. 1861 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 346. Einmarken. 1866 B triclaris, Packard, Proc. Bost. Soc. H. N., p. 33. Caribou Island, Square Island, Labrador. 1869 ,. aphirape, Tengström, Cat, p. 293. K, K. r. ; var. ossianus K., K. b., K. r., 0. b., L., L. r. Die arktische Lepidopterenfauna. 233 1870 Argynnis aphirape var. triclaris, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 116. Labrador. 1873 ., ., var. ossianus, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 175. Kuusamo. 1877 „ ., Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 42. Vom 65° 51'— 69° 25' n. Br. 1881 „ .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 79. Sydvaranger. 1885 „ .. Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, p. 231. aphirape in Norddeutschland, Belgien, Polen, Mittelmeerländer, Amerika; var. ossianus in Lappland, Nordrußland, Ostsibirien; var. triclaris in Labrador, Hudsonsbai, Colorado. 18N5 „ .. Lampa, Verz, p. 18. 1887 ., .. Petersen, F., p. 70. L. r. 1889 ., „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 538, [ossianus). Lappl., Ross. bor., triclaris America sup , Hudsonsbai, Labrador, Colorado, Rocky Mountains. 1892 ., ., Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen. Die Hinterflügel- unterseite giebt Gründe zur Trennung der drei Formen. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus Aarsh., Bd. XVIII, p. 13. Sydvaranger. 1898 JBrenthis triclaris, Holland, Buttern. N. Am., p. 130, t. 15, f. 3. Arctic Amerika, Labrador, Mountains of Colorado. 1901 Argynnis aphirape var. ossianus var. triclaris, Staudingek und Reeel, Cat, p. 34. Vorkommen: Cirkumpolar in den drei Weltteilen Europa, Asien und Amerika in drei Formen. Ar ff ynnis selenis Eversm. 1837 Argynnis selenis, Eversmann, Bull. Soc. Imp. Nat. Moscou, p. 1 u. 10. 1864 „ ., Bremer, Lep. Ostsibiriens, p. 12. 1877 „ n Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 43. Vom 05° 50' n. Br. 1889 ., „ var. sibirica, Ercchoff, Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 540. Amur, Sib. Orient, ad 65°. Irkutsk. 1892 „ ., Staudinger, Ins, Bd. V, p. 528. Kentai-Gebirge. 1898 .. ., Herz, Iris, Bd. XI, p. 242. Witim, Ural, Amur, Mongolei. 1901 ., „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 34. Bewohnt die Randgebiete der arktischen Provinzen in Asien. Argynnis pales S. V. {arsilaehe Esp.) ISin Argynnis pales, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 897. 1853 ,, ,, Menetries, Middendorff's Reise nach Sibirien. Boganida. 1855 „ ., Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 378. 1858 „ n Speyer, Geogr. Verbr. Schmett,, Bd. I, p. 169. Europa und Asien, im Süden Gebirgsfalter, im Norden in der Tiefebene, von den Polargegenden bis zu den Pyrenäen, den Meeralpen, Kaukasus und Altai. 1861 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 347. Finmarken. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 172. Dovrefjeld. 1864 „ .. Bremer, Lep. Ostsibiriens, p. 11 (arsilaehe). 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 294. 0. bor., Läpp., Läpp. r. 1873 ,, „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 176. Kuusamo. 1877 „ „ Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 43. 68-70° n. Br. 1880 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 66. Bejern (67° n. Br.). 1881 „ ,, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 79. Sydvaranger: 69 — 70° (var. lapponica). 1882 „ .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 16. Saltdalen. 1883 „ ., var. indueta, Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 129. Finnland, Lappland. 1885 M n Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 193. Sydvaranger; var. indueta. 1885 „ ., Lampa, Verz., p. 19. Schweden, Norwegen; var. isis Lappl., Norwegen; ab. napaea Lappl; var. lapponica Lappl., Finmarken, Finnland ; var. arsilaehe Schweden, Lappl., Norwegen, Finnland ; var. indueta Finnland, Lappl. 1887 „ ., Petersen, Fauna, p. 71. Muonio (isis Hb.). 1889 „ .. Elwes, Trans. Ent. Soc. Lond., p. 539. Scandinavia bor., Amur inf., var. arsilaehe Ross. bor., et cent. Sibirien ad 70° n. Br. 1892 ,, „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 33, 139. Arktisches Norwegen, Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1893 n arsilaehe var. lapponica, Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 124. Kuusamo. 1895 n pales, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 15. Sydvaranger. 234 ARNOLD PAGENSTECHER, 1897 Argynnis pales, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XX, p. 153. Hammerfest. 1897 ,. „ Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 323. Kamtschatka. 1898 „ „ Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 242. Witim. 1901 „ „ Staudingeb und Rebel, Cat., p. 35. Arktisches Europa und Asien. Argynnis selene Schiff, (var. heda Staud.) 1858 Argynnis selene, Speyer, Geogr. Verbr. Schinett,, Bd. I, p. 165. Ganz Europa und Nordasien, von Lappland bis Calabrien und England bis Altai verbreitet. „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p. 346. Einmarken, der häufigste Tagfalter. „ Bremer, Lep. Ostsibiriens, p. 12. Tengström, Cat., p. 293. L. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 176. Kuusamo, Nordfinnland. „ Trybom, Dagf. fr. Jenissei. 68° 25' n. Br. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 65. Bejera 67°, p. 84 Grötö 68° n. Br. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 79. Sydvaranger. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 16. Saltdalen. „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 74. Sydvaranger. ,, Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 193. Sydvaranger. „ Lampa, Verz., p. 18. Finnland, Norwegen; var. heda Finmarken, Lappland. „ Petersen, F., p. 70. Muonio. „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 538. Scand. bor., Asia bor. 68°. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen. Sp. Schneide];, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 13. Sydvaranger. „ Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 321. Kamtschatka. „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 242. Witim, Wilui. „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 48. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 34. Vorkommen : Nördliches und arktisches Europa und Asien. Argynnis euplirosyne (L.) (var. fingal Hbst.) 1758 Papille- euplirosyne, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 481. 1840 Argynnis euplirosyne, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 896. 1858 „ ,, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 166. Lappland bis Calabrien, England bis Jenissei. 1861 „ .. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p. 347. Finmarken 70°, Schwed. Lappl. 66 u. 67°. 1864 „ „ Bremer, Lep. Ostsibiriens, p. 11. 1864 ,. „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 173. Dovrefjeld. 1869 „ ,, Tengström, Cat., p. 294. var. fingal Läpp, norv., L., L. r. 1873 ,, ,, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 176. Panajärwi, Kuusamo. 1877 „ „ Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 43. 56—69° n. Br. 1880 ,, „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 66 Bejern, p. 84 Grötö. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 79. Sydvaranger. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 16. Saltdalen. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 74. Sydvaranger. 1885 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 193. Sydvaranger. 1885 ,, ,, Lampa, Verz., p. 19. Norwegen, Finnland; var. fingal Lappl., Dovre, Finmarken. 1887 ,, B Petersen, F., p. 70. Muonio. 1889 „ ,, Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 539. Asia bor. 70°, var. fingal Scand. centr. et bor. 1892 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Saltdalen, Malselvsdaalen, Alten, Sydvaranger. 1895 „ ,, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 14. Sydvaranger. 1897 ,, „ Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 322. Kamtschatka. 1898 ,. .. Herz, Iris, Bd. XI, p. 242. Witim. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, 1, p. 48. 1901 Staudinger und Rebel, Cat., p. 35. 1861 11 1864 11 1869 11 1873 V 1877 11 1880 11 1881 V 1882 11 1883 11 1885 11 1885 11 1887 1' 1889 V 1892 11 1895 " 1897 1! 1898 11 1901 11 1901 11 Vorkommen : Nördliches und arktisches Europa und Asien. Die arktische Lepidopterenfauna. 23 1 ; Argijnnis chariclea (Schneid.) 1794 Papilio chariclea, Schneider, Neuest. Mag. f. Liebh. d. Eni, p. 588. 1816 Argynnis chariclea, Dalman, Vet. Akad. Handl., Bd. XXXVII, p. 72, No. 13. 1840 „ aretica, Zetteestedt, Ins Läpp., p. 899. 1857 „ chariclea, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 300. 1861 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p. 348. Finmarken. 1869 „ „ Tengstköm, Cat., p. 294. Lappland. 1873 „ .. Schilde, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXIV, p. 176 (unter freija ■ 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 281. Nordlappland. 1885 .. ., Sven Lampa, Verz., p. 19. Finmarken, Alten, Porsanger, Hammerfest, Finnland, Lappland. 1889 „ „ Aurivillius, Nordens fjärilar, p. 26, f. 3. 1889 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 540. Eur. bor. 1890 „ ,. Aurivillius, Grönl. Insektf., p. 9, t. 1, f. 2; p. 10, f. 2 aberr. e. Kola. 1892 „ „ Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Alten. 1896 „ „ Bang Haas, Vid. Medd. naturh. For. Kjöbenhavn, p. 179. 1897 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XX, p. 153. Hammerfest, 70 1 /, n. Br. 1901 „ „ Staudinger und Rubel, Cat., p. 36. Argynnis chariclea var. boisduvali Dup. 1823 Argynnis dia, Jameson, in: Scoresby, Journ. of a voyage on the eastern coast of Greenland, p. 424. 71° 30'. 1832 „ boisduvali, Ddponchel, Hist. nat. Lep., Suppl. I, p. 127, t. 20, f. 4. 1833 „ chariclea, Boisd., Hist. Lep. Am. sept., p. 161. 1836 n n Boisd., Spec. gen. Lep., t. 11, f. 2. 1836 „ boisduvali, Geyer, Hübner, Samml. Eur. Schmett., t. 266, f. 1020—1022. 1858 B chariclea var. boisduvali, Christoph, Stett. Ent. Ztg., p. 308. Labrador. 1860 „ „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 338-342. 1866 „ boisduvali, Packard, Proc. Bost. Soc. H. N, p. 32. Caribou Island. 1870 „ chariclea et var. boisduvali, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 116. Labrador. 1875 „ „ Scuddek, Proc. Bost. Soc. N. Hist., Bd. XVII, p. 297—299. 1877 „ .. Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 44. 68° 5' und 68° 25'. 1883 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XLIV, p. 116. Labrador. 1885 ., „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 281. Labrador: var. montinus Scudeer, New Hampshire, White Mountains. 1889 „ „ Scudder, Butt. E. Un. St. and Canada, Vol. III, p. 18ns. 1889 „ n Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 540. Americ bor., Labrador, Neufundland, Rocky Mountains, arktisches Columbia. 1890 „ „ var. boisduvali Dup., Aurivillius, Grönlands Insektfauna, in : K. Sv. Vet. Akad. Handl., Bd. XV, Afd. IV, No. 1, p. 9, f. 1. 1892 „ ., Skinner and Mengel, Proc. Ac Nat. Sc. Philad., p. 157. Grönlands Westküste. 1898 ., ., Holland, Butt. N. America, p. 132, t. 15, f. 5, 6. Britisch Columbia, Yellowstone Park. Argynnis chariclea var. aretica Zett. 1840 Argynnis aretica, Zetferstedt, Ins. Läpp., p. 899. 1857 „ chariclea, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 300, No. 2. Grönland. 1859 „ „ Schiödte, Arthrop. Grönl., übersetzt von Etzel, Berl. Ent. Zeitschr., p. 149 = Pap. iullia Fabr., Fauna Grönl, p. 143 (1780). 1872 „ ,. (= Pap. tullia = aretica Zett.), Holmgren, Ofversigt K. Sv. Akad. Förh., p. 97. Nord- grönland, v. Homeyer, Zweite deutsche Nordpolarfahrt, Bd. II, p. 4< 10. 1 74 — 75 ° Ostküste Grönlands.) „ Schn. et ab. boisduvali Dup., Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 44. 68° 5' und 68° 25' n. Br. „ Mc Lachlan, Journ. Proc. Linn. Soc. Z00L, Bd. XIV. p. 110, var. obscurata Grinnelland 81° 42' n. Br. Aurivillius, Grönl. Insectf, p. 7, t. 1, f. 1, 3, 4. Grönland, Nowaja Semlja; Vega-Exped., p. 77 Larve? Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 540, var. obscurata Mc Lachlan, Grinnelland. 1874 i) 1877 H 1878 11 1890 !) 1890 236 ARNOLD PAGENSTECHER, 1890 Argynnis chariclea, Vanhöffen, Fauna und Flora Grönlands, I, p. 144 u. 156, in: v. Dkygalski, Grönland, Bd. II, Lep. 1900 „ „ Aurivillius, Ofversigt Kgl. Vet. Akad. Förh., No. X, p. 1135. Grönland; ab. butleri Edwards, Canad. Ent., Vol. XV (1883), p. 32. America occid., arct. 67—68° Nova Semlja. Vorkommen : Arktisches Europa, arktisches Amerika, Grönland, Grinnelland, Nowaja Semlja. Die am weitesten nach Norden gehende Argynnis. Argynnis polaris Boisduval 1840 Argynnis polaris, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 897. 1853 ,. .. Menethies, in: Middendorff's Reise Sibirien. Udskoy Ostrog, Boganida, bis 75° n. Br. 1860 .. „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 338. 1867 „ „ Packard, Proc. Bost. Soc. H. N, Vol, XI, p. 33. Labrador. 1869 ,. ,. Tengström, Cat., p. 294. Lappland. 1870 ,. ,. Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXI, p. 116. Labrador. 1874 ,. „ var. homeycri, Woche, in: Zweite deutsche Nordpolarfahrt, Bd. II, Lep., p. 403. 1878 „ „ Mc Lachlan, Journ. Linn. Soc. London, Vol. XIV, No. 74, p. 109. Arctic. America, Ha\ r es Sound 79°, 81° 42' und 81° 52' (Feilden) und Discovery Bay (Hart). 1880 ,, ,. Schoyen, Arch. f. Math, og Naturv., Bd. V, p. 156. Porsanger. 1881 ,. ,. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh, Bd. IV, p. 79. Sydvaranger. 1883 .. ,. Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XLIV, p. 118. 1884 „ „ Aurivillius, Ent. Tidskrift, p. 203. Kvaenangen. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 20. Lappl. (Quickjock), Finmarken, Porsanger, Sydvaranger. 1885 „ ,, Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 193. Sydvaranger. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 282. Labrador, Grönland, Gebirge des nördlichen Norwegens- 1887 „ „ Petersen, F., p. 71. Labrador, Finmarken, Quickjock. 1889 „ ,, Ei.wes, Tr. Ent. Soc. London, p. 540. Labrador, Arctic America ad 81° 52' n. Br.; Norv. bor. 71°. 1890 ,. „ Aurivillius, Grönl. Insektf., in: K. Sv. Vetensk. Handl., Bd. XV., Afd. 4, No. 1, p. 11. Grön- lands Ostküste 74 — 75°, Westküste 81° 10'. 1892 ,. ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 189. Sydvaranger. 1896 ,, „ Bang Haas, Lep. Grönl. In: Vidensk. Medd. naturh. Förh. Kjöbenhavn, p. 180. 1898 „ .. Holland, North Am. Butt., p. 133, t. 15, f. 13, 14. Labrador, Grönland, Bor. Amerika bis 81° 52'. 1900 Brenthis ■polaris, Aurivillius, in: Ofversigt af Kgl. Sv. Vet. Ak. Förh., No. 10, p. 1135. Grönland. 1901 Argynnis „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 36. Geht mit Argynnis chariclea höher hinauf als jede andere Art dieser Gattung. Cirkumpolar. Argynnis frei ja (Thunberg) 1791 Papilio freija, Thunberg, Diss. Bd. II, p. 34, pl. 5, f. 14. 1836 Mclitaea tarquinius, Curtis, in: Ross, Second exped., deutsch von v. d. Groben. Boothia felix. 1837 Argynnis freija, Kirby, Fauna bor. Amer., p. 291. Cumberland H., 54° n. Br. 1840 ,. .. Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 897. 1855 „ Menethies, Enum. corp. anim. Mus. Petropolit., Bd. I, p. 23. Irkutsk. 1858 ,. ,. Richaedson, Arctic search. exp., Journ. of a boats voyage etc., Vol. II (White, Lepid.). Arctic coast 67!/.,^ 68°. 1860 „ ,. Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 341. Labrador. 1861 „ ,. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 350. Finmarken. 1864 ,. „ Bremer, Lep. Ostsibiriens, p. 11. 1869 „ ,. Tengström, Cat. p. 294. Ostrob. bor., Lappl. 1870 ,. .. Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXI, p. 116. Labrador. 1873 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 176. Kuusamo, Nordfinnland. 1877 „ „ Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 44. 66° 20'— 68° 25' n. Br. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 80. Sydvaranger. 1882 „ ,. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 17. Saltdalen. 1885 .. ,. Moschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 281. Labrador, Britisch Columbia, Colorado, boreale Region Die arktische Lepidopterenfauna. 237 1885 Argynnis freija, Lampa, Verz., p. 20. Lappland. 1885 „ „ var. obscura, Schoyen, Ent. Tidskrift, p. 142. 1887 „ ., Petersen, F., p. 72. 1889 „ .. Elwes, Tr. Ent. Soc. London, p. 540 u. 553. Europa, Asien 59 — 70°, Rocky Mountains, Colorado, America bor. bis 63°, Boothia felix 70°. In Europa nicht südlicher als 58 und 59 ° in Estland, 60 ° in Schweden, bis 76 ° in Lappland und Sibirien. 1892 „ ,. Staudinger, Iris, Bd. V, p. 330. Kentei-Gebirge. 1892 „ „ Staudinger, in: Romanoff, Mein. Lep., Bd. VI, p. 190. Amur. 1892 „ .. Sr. Schneidbb, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. 1896 .. .. Bang Haas, Lep. Grönl., p. 193. 1898 ,. „ Herz, Reise Nordostsibirien, Iris, Bd. XI, p. 242. Wilüi. 1898 „ ,. Holland, Butt. North Am., p. 132, t. 15, f. 9, 10. Norwegen, Lappland, Nordrußland, Sibirien, Alaska, Britisch Amerika, Labrador, Colorado. 1899 „ .. var. pattida, Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 33s. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 36. Cirkumpolar in allen drei Weltteilen verbreitet. Argynnis frigga Thunberg (var. improba Butler) lT'.'l Argynnis frigga, Thunberg, Dissert. II, p. 33. 1840 „ „ Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 898. 1851 „ sp., Richardson, Arctic search. exp., Vol. IL Arctic coast. 1855 ., frigga, Menetries, Enum. corp. anim. Mus. Petrop., T. I, p. 23. Boganida. 1860 „ „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 337. Labrador. 1861 „ ., Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 350. Finmarken. 1866 „ ., Packard, Proc. Bost. Soc. H. N., p. 33. Okak, Labrador. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 294. Ostrob. bor., Lappl. 1870 .. „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 116. Labrador. 1873 „ .. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 177. Kuusamo, Uleaborg. 1875 „ ,. v. Huene, Stett Ent. Ztg., p. 188. Esthland 59° n. Br. 1877 „ „ var. improba, Butler, Ent. M. Mag., p. 206. 1877 ., .. Trvbom, Dagf. fr. Jenissei, p. 45. 68° 25'— 69° 25' n. Br. 1881 „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 80. Sydvaranger. 1881 „ improba Butler., Aurivillius, Ent. Tidskrift, p. 194. Nowaja Semlja. 1883 „ frigga, Schneider, Ent. Tidskrift, p. 74. Sydvaranger. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. '20. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 282. Labrador, Brit. Col., Colorado, Lappl., nördliches Rußland, Sibirien. 1885 .. .. Schoyen, Ent. Tidskrift, p. 142 (Uebergang zu improba). Arktisches Norwegen, Porsanger. 1885 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 194. Sydvaranger. 1889 „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 541 u. 554. Eur. Asia 60 — 70 u , var. improba Btl. America arct. 67 — 68°, Nowaja Semlja; var. saga Staud. Am. bor. ad 63°. 1887 „ „ Petersen, F., p. 73. 1892 „ ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Sydvaranger. 1895 .. .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 17. Sydvaranger. 1897 „ ., Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 243. Wilui. 1898 „ „ var. alpestris, Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 133. 1898 ,. Holland, North Amer. Butt., p. 139, t. 15, f. 13, 14. Labrador, Colorado, Alaska u. s. w. 1901 „ .. Staudinger und Rebel, Cat., p. 36. Scand. (60 — 70°), Ross. s. (56 — 70°); var. saga Staud. Lahr., Alberta; var. improba. Am. pol., Nov. Semlja, Norv. pol. Cirkumpolar in allen drei Weltteilen verbreitet. Argynnis astarte Doubl. 1848 Argynnis asiarte, Doubleday Hewitson, Gen. Diurn. Lep., t. 23, f. 5. 1889 „ „ Elwes, Trans. Ent. Soc. Lond., p. 541. Brit. Columbia. Fauna Arctica, Bd. IL 3* 1859 „ 1864 V 1888 Argynnis 1889 ,, 1897 V 1868/97 .. 1901 " 1892 " 1897 » 1901 1) 1890 Brenthis 238 ARNOLD PAGENSTECHER, 1897 Argynnis astarte, Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 194. Am. sept. 1901 .. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 36. Am. arct. (Alberto). 1859 Melitaea amphilochus, Menetries, Bull. Acad. Pet., Bd. XVII, p. 213. „ Menetries, in Schrenck's Reise Amurland, p. 21, t. 2, f. 1. Bremer, Lep. Ostsibiriens, in Mem. Ac. Imp. Pet., Bd. VIII, No. 1, p. 12. Graeser, Berl. Ent. Zeitschr., p. 33. Elwes, Trans. Ent. Soc. Lond., p. 541 u. 555. Amur, sup., Pochrofska. „ Alpherakt, Mem. Lep., Bd. IX, p. 190, t. 6, f. 2 a — c, $ $. Sib. or. Edwards, Butt. N. Am, 3. Ser. pt. XV, t. 7, f. 1, 2, 3, 4. astarte var. amphilochus, Staudinger und Rebel, Cat., p. 36. Sib. or., Amur. amphilochus var. elatus, Staudinger, Iris, Bd. V, p 329. „ „ ., Herz, Iris, Bd. XI, p. 243. Wüui. „ ,, Staudinger und Rebel, Cat., p. 36. Kentei. Brenthis astarte, Holland, Butt., p. 135, t. 18, f. 14 $, f. 15 5. Vorkommen: Arktisches Amerika und Asien. Argynnis alberta Edw. 1890 Argynnis alberta, Edwards, Canad. Entom., Bd. XXII, p. 1 13. 1897 „ „ Alpher ak v, Mem. Lep., Bd. IX, p. 194. Am. s 1868/97 „ ., Edwards, Butt. N. Am., 3. Ser. Pt. XV, t. 7, f. 5—8. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 36. Am. arct. [Alberta). 1893 .. erda, Christoph, Iris, Bd. VI, p. 87. Wilui. 1897 „ ,. Alpherakt, Mem. Lep., Bd. IX, p. 192, t. 6, f. 3 a— c $ £. Sib. or. 1898 „ ., Herz, Iris, Bd. XI, p. 243. Wilui. 1901 „ alberta var. erda, Staudinger und Rebel, Cat., p. 36. Sib. s. 0. 1898 Brenthis alberta, Holland, Butt., p. 135, t. 15, f. 15 Satyrus embla, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 904, No. 12. 1855 Erebia embla, Menetries, Enum. corp. anim. Mus. Petropol., Bd. I, p. 42 und Bd. II, p. 165 (embla et disa). Udskoy Ostrog. KS59 „ „ Menetries, Schrenck's Reisen und Forschungen im Amurlande, Bd. II, 1, Lepid., p. 35. Outschour. 1804 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 173. Loiten, Norwegen. L864 „ „ Bremer, Lep. Ostsibiriens, p. 20. 1869 ., .. Tengström, Cat., p. 294. Karelia, Läpp., Läpp. ross. 1873 „ ,. Schilde, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXIV, p. 181. Kuusamo, Panajarwi. 1877 „ .. Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 46. 61° 25' — 65° 25' n. Br. 1881 ,. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bu. IV, p. 80. Sydvaranger. 1883 ,. „ Sp. 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II, p. 37. 184<> Satyrus disa, Zetterstedt, Ins. Lappl., p. 907, No. 13. Läpp. torn. 1855 Erebia disa, Menetries, Enum. corp. anim. Mus. Petropol., Bd. I, p. 42 und Bd. II, p. 105. Lapponia, Irkutsk. 1859 „ „ Menetries, Hör. Soc. Ent. Ross., p. 268. Irkutsk. 1861 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p. 353. Bossekop, Finmarken. 1869 „ „ Tengsteöm, Cat., p. 294. Lappland. 1877 „ „ Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 47. 68° 25' n. Br. As. bor. 1881 „ .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh, Bd. IV, p. 80. Sydvaranger. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 18. Saltdalen. 1883 „ „ Sp. Sciinkidei;, Ent. Tidskrift, p. 75. Sydvaranger. 1883 „ „ Herbst, Est. Americ, p. 37, No. 5. Rocky Mountains. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 22. Lappl., Norwegen, Finmarken, Fmuland. 1887 „ „ Petersen, Fauna, p. 75. Läpp, torn.; nach Wallenguen Umea Lappmark. 1889 „ „ Elwes, Trans. Ent. Soc. Lond., p. 330. Lappl., Ross. bor., Sib. bor. ad 70°. ? var. mancinus Doubl. Amer. bor., Alaska, Br. Columbia, ? var. rossii Cdrtis. Amer. arct., 67 — 68°, Boothia felix, St. Lawrence Bay, Hudsonsbay. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen. 1895 „ „ Sp Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 22. Sydvaranger. 1898 ,, „ Holland, North Americ. Butterfl., p. 209, t. 25, f. 23, var. mancinus, Alaska. 1898 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 181 u. 199. 1901 „ „ Staudisger und Rebel, Cat., p. 49. Vorkommen : Arktisches Europa und Asien, in Varietät im arktischen Amerika. Erebia discoidalis Kirby 1837 Erebia discoidalis, Kirby, in Riciiardson, Fauna bor. americ, Bd. IV, p. 298, pl. 3, f. 2, 3. Arkt. Amerika. 1 85 1 „ „ Richardson, Arctic search. Exped. etc. Arctic coast. 1859 „ „ Menetries, Horae Soc. Ent. Ross., p. 219. Irkutsk. 1*5!) n „ Menetries, Schrenck's Reisen, p. 34. 1877 „ „ Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 47. Asia bor. 68°. 1888 „ „ Graeser, Berl. Ent. Zeitschr., p. 96. 1885 „ ,. Herbst, Ent. Americ, p. 37. 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Br., Boothia felix. 1898 Erebia rossi, Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 182 u. 202. 1901 „ rossii, Staudinger und Rebel, Cat., p. 49. Amer. arct., As. pol. Vorkommen : Arktisches Amerika und Asien. Var. Erebia subhyalina (Curtis) 1851 Hipparchia subhyalina, Curtis, in Richardson, Arctic search. exped. Boothia felix, arkt. America (nach Butler = Oeneis crambis). Var. Erebia ero Bremer 1861 Erebia ero, Bremer, Bull. Ac. St. Petersburg, Bd III, p. 468. 1864 ,, .. Bremer, Lep. Ostsibiriens, Mem. de l'Ac. Imp. St. Petersburg, Ser. 7 T. VIII, p. 20, t. 2, f. 2. Apfelgebirge. 1877 „ .. Trtbom, Dagf. fr. Jenissei, p. 48. (68° n. Br.). 1898 „ .. Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 182 u. 202. 1899 „ .. Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 347, t. 12, f. 1—3. 1901 ,, ,. Staudingeb und Rebel, Cat., p. 49. Nördliches und arktisches Asien. Erebia edda Menetries 1851 Erebia edda, Menetries, in Middendorff's Reisen Sibirien, pl. 3, f. 11. Udskov Ostrog. Menetries, Horae Soc. Ent. Ross., p. 28. Irkutsk. Bremer, Lep. Ostsibiriens, p. 20. Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 246. Witim, Wilui, Irkutsk. Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 182. Sib. or. bor. Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 348. Altai. Staudingek und Rerel, Cat., p. 49. Nördliches Asien. Erebia cyclopius Eversm. 1844 Erebia cyclopius, Eveeesmann, Bull. Soc. Imp. Nat. Moscou, T. XVII, No. 3, p. 590, t. 14, f. 3 a, b. 1864 „ .. Bremer, Lep. Ostsibiriens, p. 19. 1877 ,. „ Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 46. 56° n. Br., var. intermedia. 1889 .. „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 330, var. intermedia Tryb. Arkt. Asien. 1892 .. .. Staudingeb, Iris, Bd. V, p. 334. Kentei, Amur. 1898 ,. ,. Elwes, Tr. Ent. Soc, p. 182 u. 203. Sib. e. et or. 1899 ,. „ Elwes, Tr. Ent. Soc, p. 349. Altai. 1901 .. „ Staudingeb und Rebel, Cat., p. 49. Nördliches Asien. Erebia fasciata Butler 1868 Erebia fasciata, Butler, Cat. Satyr. Br. Mus., p. 92, pl. 7, f. 8. Am. arct. 1885 ,. ,. Herbst, Ent. Amer. Brookl., p. 37, No. 5. 1889 .. „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 330. Amer. arct., Cambridge-Bay, Hudsons-Bay. 1898 .. .. Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 183 u. 203. 69° n. Br. 1901 .. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 47. Nördliches und arktisches Amerika. 1859 1864 1898 1 ls: is .. 1897 V 1901 >1 Die arktische Lepidopterenfauna. 245 Erebia softa Strecker 1881 Erebia Sofia, Strecker, Bull. Brookl. Ent. Soc, p. 35. 1898 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 175 u. 188. 1898 „ „ Holland, Butt., p. 210, t. 25, f. 18. Am. bor. 1891 „ ethela, Edwards, Canad. Ent., Bd. XXIII, p. 31. 1881 „ haberhaueri Staud., Staubinger, Stett. Ent. Ztg., p. 268. Tarbagatai. 1898 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 188. 1901 „ „ var. ? sofia Strecker, Staudinger und Rebel, Cat., p. 4-1. Arn. bor. Grenzbewohner in Amerika und Asien. Erebia paivlowskyi Men. 1859 Erebia pawloivskyi, Henetries, Bull. Phys. math., Bd. XVII, p. 217. 1889 „ herzi, Christoph, Horae Soc. Ent. Ross., p. 299. 1894 „ paiolowshyi var. sajana, Staudinger, Iris, Bd. VII, p. 244. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 245. Witim. (Varietät von maurisius Esp., Staudinger, Cat., p. 44.) 1898 „ maurisius, Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 175 u. 188 (var. stubbendorfi). 1899 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 342, t. 11, f. 1—4; theano p. 342, t. 11, f. 5, 6. 1901 „ paivlowskyi, Staudinger und Rebel, Cat., p. 44. Sib. or. s. Grenzbewohner in Asien. Gattung: Oeneis Hb. (Cfiionobas B.) Die Gattung Oeneis (Chionobas) ist eine wesentlich arktische Gattung und alpine. Oeneis jutta (Hübner) (balder Boisd.) 1840 Satyrus jutta, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 902. 1857 Oeneis Jutta, Menetries, Descr. nouv. especes Lep. d. coli. Ac. Imp. St. Petersburg, Bd. II, p. 107. 1858 „ ,, Christoph, Stett. Ent. Ztg., Bd. XIX, p. 309. Labrador. 1859 Chionobas balder, Schiödte, Berl. Ent. Zeitschrift, p. 149. Grönland (?). 1860 „ jutta, Möschler, Wien. Ent. Hon., Bd. IV, p. 342. Labrador. 1863 „ „ Möschler, Wien. Ent. Hon., Bd. VII, p. 201. Labrador. 1864 Oeneis jutta, Bremer, Lep. Ostsibiriens, p. 21. 1865 „ „ Scudder, Proc. Ent. Soc. Philad., v. 3—5. 1866 „ „ Packard, Proc. Bost. Soc. Hist. Nat., p. 33. Hopedale, Square Island, Labrador. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 295. Karelia, Ostrob. bor., Lappl. 1870 ,, .. Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXI, p. 116. Labrador. 1877 „ „ Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 48. 68° 25' n. Br. 1880 „ „ Thedenius, Ent. Tidskrift, p. 215. (Bis 61° und 59° 4' n. Br. herabgehend.) Ins", „ „ Möschler, Verb. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 282. Nordosteuropa, Sibirien, Amur. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 22. Norwegen, Pinnland. 1887 „ „ Petersen, Fauna, p. 75. Nach Wallengren in Umea Lappinark. 1888 „ .. Graeser, Berl. Ent. Zeitschr., p. 97. Sibirien, Amur (var. magna). 1890 „ ,. Herz, Iris, Bd. XI, p 247. Am Wilui, Irkutsk. 1892 „ „ Staudinger, in Romanoff, Mem. Lep., Bd. VI, p. 199. Amur. 1893 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 460. Eur. bor. 55—68°, Asia 50—68°, Am. 45—55°, Labrador. 1896 „ balder, Bang Haas, Grönl. Lepid., p. 193. 1898 „ jutta, Holland, Butt. N. Amer., p. 222, t. 27, f. 5. Hudsonsbay. 1901 „ ,, Staudinger und Rebel, Cat., p. 52. Vorkommen: Arktisches Europa, Asien und Amerika. Oeneis norna (Thunberg) 1791 Pajnlio norna, Thunberg, Diss. Ins. Suec, Bd. II, p. 36, pl. 5, f. 11. 1840 Satyrus norna, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 402. Fauna Arctica, Bd. IL 3^ 246 ARNOLD PAGENSTECHER, 1853 Oeneis norna, Menetries, in Middendouf's Reise Sibirien. Udskoy Ostrog. 1853 „ „ Menetries, Enum. corp. anini. Mem. Petrop., p. 43. Ural, Udskoy, Kamtschatka. 1861 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 354. Finnmarken. 18G4 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXV, p. 174. Pokstuen, Norwegen. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. "295. Lappland. 1873 ,. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXIV, p. 181. Kuusamo, Nordfinnlaiid. 1881 .. „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 80. Sydvaranger. ' 1881 „ „ var. fulla, Staüdinger, Stett. Ent, Ztg., p. 271. Tarbagatai. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 19. Saltdalen. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 75. Sydvaranger. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 22. Norwegen, Finnland, Lappland. 1885 „ „ var. lampana, Sasdberg, Ent. Tidskrift, p. 194. Sydvaranger. 1886 „ „ Edwards, Can. Ent., p. 16. Alaska. 1887 „ „ et fulla Es., Petersen, F., p. 75. Arkt, Gebiet Skandinaviens, Muonio. 1892 „ „ Staüdinger, Iris, Bd. V, p. 335. Kentei-Gebirge (var. füll" ■ 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen. 1893 „ „ Elwes, Tr. Ent, Soc Loncl, p. 462 u. 469. Eur. bor. 63—70°, Asia bor., Altai, Alaska bor 1899 „ „ var. altaica, Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 353, t. 13, f. 2 $, f. 5 5. Altai. 1901 „ „ Staudinger und Eebel, Cat, p. 51. Arktisches Europa, Amerika und Asien. Oeneis semidea (Say) 1828 Hipparchia semidea, Say, Amer. Ent,, Bd. III, pl. 1. 1870 Chionobas „ Möschler, Stett. Ent, Ztg., p. 123. 1888 Oeneis sewidea, Scudoer, Butt. N. Engl., Bd. I, p. 134, t, 1, f. 9; t. 11, f. 3. 1893 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 463 u. 473. Amer. bor., White Mountains, Labrador, Colorado. 1898 „ „ Holland, Butt,, p. 222, t, 27, f. 11. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat,, p. 52. Amer. bor., Labrador (= oeno Boisd. = also Boisd. = assiniilis Bti.k.i Vorkommen: Nördliches Amerika, Labrador. Oeneis crambis (Freyer) (taygete H. S.) 1858 Chionobas crambis, Christoph, Stett. Ent. Ztg., p. 308. Labrador. 1860 „ taygete H. S., Möschler, Wien. Ent, Mon., Bd. IV, p. 342. Labrador. 1863 „ also, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VII, p. 205, No. 7. 1865 „ oeno, Scudder, Proc Ent. Soc. Phil., Bd. V, p. 13. 1868 „ assiniilis, Butler, Cat. Sat, Br. Mus., p. 136, t. 2, f. 10 (= semidea Say). Labrador = also B. = oeno Sc. = subhyalina Curtis. 1870 Oeneis crambis, Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXI, p. 123. 1885 „ „ Aurivillius, in Vega-Exped., Vet. Jaktag. Lepid., p. 76, t. 1, f. 1, 5, 6. Arkt. Amerika, Asien, nördliches Asien, Senjavin Sound. 1892 Chionobas crambis, Edwards, Butt. N. A., ser. 111, Bd. VI, f. 1 — 4. 1893 „ semidea var. pansa, Christoph, Iris, Bd. VI, p. 87. Witim, Sib. 01., nach Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., 1899, p. 358 = bore var. 1893 Oeneis subhyalina Gurt., Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 463 u. 475. Am. arct. 67°, Alaska, Asia arct. 1898 „ crambis, Herz, Iris, Bd. XI, p. 247. Witim. 1898 „ „ Holland, North Am. Buttert!., p. 210. Mount Washington, Colorado, Labrador. 1899 „ semidea var. also B., Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 358, t. 14, f. 8 $. Altai (= tunga, Staud., Iris, Bd. VI, p. 248). 1901 „ crambis, Staudinger und Rebel, Cat., p. 52. Arktisches Amerika und Asien. Oeneis bore (Schneider) 1792 Pajnlio bore, Schneider, N. Mag., p. 415. 1840 Satyrus bore, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 902. Die arktische Lepidopterenfauna. 247 1851 Cliionobas bore B. ?, White, in Richardsox, Arct. search. exped., Journ. of a boats voyage to Riquets Land. (G7!/ 2 — G8° n. Br.) 1858 Oeneis bore, Christoph, Stett. Ent. Ztg., Bd. XIX, p. 3<>8. (bootes). 1859 Chionöbas bore Hb., Schiödte, Arthr. Grönland in Berl. Ent. Zeitschrift, p. 149. Sibirien, Lappland, Nordkap. 1860 ,. bootes B., Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 342. Labrador. 1861 „ taygete Hb., bootes, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p. 356. Finmarken, Kautokeino. 1863 „ „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VII, p. 214. 1865 Oeneis bore, Scudder, Proc. Ent. Soc. Philad., p. 4. 1S65 „ ,. var. Calais, Scudder, Proc. Ent. Soc. Phil., No. 3. 1866 „ „ Packard, Proc. Bort. Soc. H. N., p. 33. Labrador. 1869 Chionöbas bore Esp. [taygete Hb.). Tenoström, Cat, p. 295. 0. b., Läpp. 1870 Oeneis bore, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 121. Labrador {calais Sc, p. 117). 1877 „ „ Trtböm, Dagf. fr. Jenissei, p. 49; var. taygete Hb. 68° 25' n. Br. 1881 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 80. Sydvaranger. 1883 „ ,, Sandberg, Ent. Tidskr., p. 11. 1884 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 9. Raupe zweijährig. Sydvaranger. 1885 „ „ Lami'a, Verz., p. 22. Tornea Lappmark, var. taygete Hb., Finmarken, Finnland, Lappland. 1885 „ MöscnLER, Verh. Z.-b. Ges. Wien (bore Schn. et var. taygete Hb.), p. 282. Labrador, nördliches Lappland. 1887 „ „ Schn. et var. taygete Hb., Petersen, F., p. 76. 1890 Chionöbas bore, Aurivilliüs, Grönlands Insektfauna, p. 26? 1892 Oeneis bore, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen. 1893 ,. „ Elwes, Tr. Ent. Soc Lond., p. 463. Lappland, Labrador (taygete). 1895 ,, „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 24. Sydvaranger. 1896 .. „ Bang Haas, Grönl. Lep., p. 193. 1898 .. taygete, Holland, Butt., p. 223, pl. 27, f. 6. 1899 .. bore var. ammon, Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 356, t. 14, f. 2 $, f. 7 $. Altai. 1901 „ „ Staüdinger und Rebel, Cat., p. 52. Norv. et Ross. pol., Labrador, Alaska. Synonyme sind : bootes Boisd., taygete Hübner, calais Scudder und norna Quensel. Bore bewohnt das arktische Europa, Sibirien, Alaska und Labrador; ob Grönland, ist noch nicht sichergestellt. Oeneis brncei Edw. 1891 Oeneis brucei, Edwards, Canad. Ent., p. 154. 1893 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 464 u. 474. Am. bor., Labrador. 1898 .. .. Holland, Butt., p. 223, pl, 27, f. '.) $. Arktisches Amerika. Oeneis beanii Elw. 1893 Oeneis beanii, Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 464 u. 476. Am. bor., Alberta. Arktisches Amerika. Gattung: Pararge Hübner Pararge hiera Hbn. 1858 Pararge hiera, Spever, Geogr. Verbr. Schrnett., Bd. I, p. 215. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 174. Loiten. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 295. O. b., Läpp. 1877 „ „ Trvbom, Dagf. fr. Jenissei, p. 49. 62° 5' n. Br. 1885 „ „ Sven Lampa, Verz., p. 23. Finnland, Lappland. 1889 „ „ Petersen, Fauna, p. 77. Nach Wallengren in Oevertornea häufig. 1*9* ,, „ Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 244. Nordostsibirien. 1899 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 360. Altai. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 60. Nördliches Europa und Asien. 32* 248 ARNOLD PAGENSTECHER, Pararge niaera (L.) 1758 Papilio maera, Linne, Syst. Nat, ed. X, p. 473, No. 96. 1840 Satyrus maera, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 901. 1858 Pararge maera, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. I, p. 214. 1869 „ „ Tengsteöm, Cat, p. 295. Kar. r. 1880 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 67. Bejern. 1881 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 272. Tarbagatai. 1882 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 19. Saltdalen. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 22. Norwegen 67° n. Br., Finnland. 1889 „ „ Petersen, Fauna, p. 76. 1999 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 360. Altai. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, 1, p. 26 u. 52. Bejern, Saltdalen, Vefsen, Tysfjorden: var. borealis Fuchs. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 60. Arktisches Europa und Asien. Von der Gattung Epinephele kommt janira in Norwegen bis 63 ° vor, hyperanthus im nördlichen Schweden, aber nicht im eigentlichen arktischen Gebiet. Gattung: Coenonympha Herr. Schaff. Coenonympha davus F. (isis Thunberg) 1858 Coenonympha davus, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 226. 1869 „ „ var. isis, Tengström, Cat, p. 295. 0. b., Läpp. 1873 „ „ „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXIV, p. 182. Kuusauio. 1881 „ „ „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 274. Tarbagatai. 1885 „ tiphon Rott. var. isis Thnbg., Lampa, Verz., p. 24. Finnland, Finniarken. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, p. 282: inornata Euw. 1887 „ „ var. isis, Petersen, Fauna, p. 77. Turtola. 1888 „ „ var. laidion, Aurivillius, Nord. Fjär., p. 37. 1892 „ davus, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen. 1893 „ tiphon var. isis, Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 124. Kuusamo, Nordfinnland. 1897 „ „ var. mixturata, Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 326. Kamtschatka. 1898 „ ,, var. hodiah, Holland, Butt, p. 397, t 25, f. 22. Alaska. 1898 „ .. var. isis, Herz, Iris, Bd. XI, p. 249. Witim; Uebergang zu viluiensis M. (grisescens Chr.) und mixturata A. 1899 „ „ Elwes, Tr. Ent. Soc Lond., p. 363; var. = ochracea = inornata. Altai. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 66. Arktisches Europa, nördliches Asien und Amerika. Coenonympha pamphilus (L.) 1840 Satyrus pamphilus, Zetterstedt, Ins. Lappl., p. 905. 1858 Coenonympha pamphilus, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 222. 1869 „ ., Tengström, Cat, p. 295. 0. b. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, p. 282. Nordamerika; pamphiloides Reak. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 24. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ B Petersen, p. 77. Nach Wallengren Alsten 66° und weiter. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 66. Grenzbewohner. Coenonympha iphis S. V. 1858 Coenonympha iphis, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 224. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 295. 0. b. Die arktische Lepidopterenfauna. 249 1881 Coenonympha iphis, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 273. Tarbagatai. 1885 „ ,, Lampa, Verz., p. 24. Finnland, Karelia, Ostrob. 1887 „ „ Petersen, p. 77. 1893 „ „ var. heroides, Christoph, Iris, Bd. VI, p. 87. 1897 „ „ „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 248. Witim, Wilui. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 64. Grenzbewohner in Europa und Asien. Coenonympha hero (L.) 1840 Satyrus hero, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 905. 1858 Coenonympha hero, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 223. 1869 „ „ Tengström, p. 295. 1885 „ „ Lampa, p. 23. Labi-ador, Norwegen. 1887 „ „ Petersen, p. 77. Nach Zetterstedt in Lappl., nach Wallengren bis 62". 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 248. Witim, Amur, Altai. 1899 „ „ var. perseis Ld., Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 363. Altai. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 64. Als Grenzbewohner zu betrachten. Familie: Hesperidae. Gattung: Syrichthus Boisd. Syrichthus centaureae Rbr. 1858 Syrichthus centaureae, Christoph, Stett. Ent. Ztg., Bd. XV, p. 310. Labrador. „ Moschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 358. Labrador. Wocke, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXV, p. 175. Dovrefjeld. „ Packard, Proc. Bost. Soc. H. N, p. 33. Okak, Labrador. „ Tengström, Cat., p. 296. K. r., L. „ Moschler, Stett. Ent. Ztg., p. 251. Labrador. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 182. Nordfinnland. Trybom, Dagf. f. Jenissei, p. 49. 68° 5' und 68° 25'. „ Schoyen, Arch. f. Math, und Naturw., Bd. V, p. 168. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 82. Sydvaranger. „ Schneider, Ent. Tidskrift, p. 75. Sydvaranger. „ Lampa, Verz., p. 24. Lappland, Einmarken, Einnland. „ Muschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 283. Norwegen, Labrador, Gebirge Skandinaviens, Lappland, Colorado. „ Petersen, Fauna, p. 78. Muonid. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen, Sydvaranger. „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 249. Witim, Lenagebiet. „ Holland, N. Amer. Butt., p. 293. Skandinavien. Lappland, Labrador, Rocky Mountains. „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 366. Altai. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 97. 1860 r> 1864 T) 1866 J? 1869 V 1870 1? 1873 11 1877 » 1880 VI 1881 n 1883 11 1885 » 1885 B 1887 V 1892 11 1898 n 1898 r> 1899 Hesperia Cirkumpolar im arktischen Europa, nördliches Asien und Amerika. Syrichthus andromedae Wallengr. 1882 Syrichthus andromedae, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 20. Saltdalen. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 24. 1889 „ „ Petersen, Fauna, p. 78. Porsanger (Schoten). 250 ARNOLD PAGENSTECHER, 1892 Syrichthus andromedae, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen, Saltdalen, Tromsö. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, p. 28 u. 52. 1901 Hesperia „ Staudingee und Rebel, Cat., p. 97. Arktisches Norwegen. St/richtlms malvae L. 1758 Syrichthus malvae, Linne, Syst. Nat., ed. X. p. 485, No. 167. 1840 Hesperia malvae, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 915. 1864 ,. „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 177. Loiten. 1869 Syrichthus malvae, Tengsteöm, Cat., p. 296. K. r. 1877 Hesperia malvae, Teybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 50. 59° 10' n. Br. 1885 Syrichthus malvae, Lampa, Verz., p. 25. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, p. 78. Von Zetteestedt für Lappland angegeben, auch von Meyer Di r. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 249. Wilui. 1899 Hesperia „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 365. Altai. 1901 ,, „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 37. Nördliches Europa und Asien. Gattung: Hesperia Boisd. {Hesperia eotnma L.) 1758 Papilio comma, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 484, No. 162. 1840 Hesperia comma, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 915. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schniett, Bd. I, p. 286. Europa, Westasien, Nordamerika, von der Tief- ebene bis zur oberen Grenze der alpinen Region. 1860 „ „ Moschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 358. Labrador. 1861 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 357. Finmarken. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 177. Nördliches Norwegen. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 296. Kar. ross. 1870 „ „ Möschlee, Stett. Ent. Ztg., p. 251. Labrador. 1885 „ „ Muschlee, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 283; Labrador, var. catena: Lappland. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 25. Norwegen, Finnland. 1889 „ ,. Petersen, p. 78. Nach Zetterstedt Bossekop. 1892 „ „ Schneider, Tr. Mus. Aarsb., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen, Altai. 1898 „ „ var. catena, Herz, Iris, Bd. XI, p. 250. Witim, Wilui. 1899 Erynnis „ Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 367. Altai. 1901 Augiades „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 92. Arktisches Europa und nördliches Asien. Gattung: Carterocephalus Lederer Carterocephalxis palaevnon Pall. (panisctis Esp.) 1858 Carterocephalus paniscus, Speyer, Geogr. Verbr. Schinett., Bd. I, p. 283. Mitteleuropa, Sibirien, Finnland, Altai. 1869 „ palaemon, Tengsteöm, Cat., p. 296. K. a., K., K. r. 1877 „ „ Trybom, Dagf. f. Jenissei. p. 50. 61— 65 n. Br. 1883 „ „ Mösciiler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XLIV, p. 116. S. Labrador. 1885 „ ,. Möschleb, Verh. Z.-b. Ges. Wien, p. 283. Labrador; mandan Edw. White Mountains, Labrador, Brit. Columbia, Alaska. 1885 „ „ Lamra, Verz., p. 25. Norwegen 65°, Lappland, Finnland. 1887 „ „ Petersen, Fauna, p. 78. Kosheniemi. 1892 „ ,, Staudinger, Iris, Bd. V, p. 339. Kentei-Gebirge. Die arktische Lepidopterenfauna. 25 1 1893 Garterocephdl/us palaemon, Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 124. Kuusamo. 1893 „ „ var. albiguttata, Chbistoph, Iris, Bd. VI, p. 87. 1898 „ „ var. albiguttata Chr., Herz, Iris, Bd. XI, p. 250. Wilui, Ural, Irkutsk. 1899 Pamphila palaemon, Elwes, Tr. Ent. Soc. Lond., p. 366. Altai. • 1901 .. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 91. Europa, Asien, Nordamerika, in grosser Höhe und Breite. CarterocephaVus silvius Knoch 1850 Carterocephalus Silvias, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 2s4. Osteuropa, Sibirien. 1869 „ „ Tengstrom, Car,., p. 296. K., K. b., K. r., 0. a. 1877 „ „ Trybom, Dagf. fr. Jenissei, p. 50. 5ü'"_ 66° 30' n. Br. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 20. Saltdalen. 1885 „ Lampa, Verz., p. '25. Saltdalen, Finnland, Ostrob. 1887 „ „ Petersen, Fauna, p. 79 1892 „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen. 1S97 .. „ Alphbraky, Mein. Lep., Bd. IX, p. 327. Kamtschatka. 1898 „ ,, Herz, Iris, Bd. XI, p. 259. Lenagebiet. 1899 Pamphila silvius, Elwes, Tr. Ent. Soc. Loud., p. 366. Altai. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 91. Arktisches Europa und Asien. Aus der vorstehenden Uebersicht über die Verbreitung der im arktischen Gebiete bis jetzt beobachteten Rhopaloceren ergeben sich : 1 ) als cirkumpolar die nachstehenden Arten : maclmon, rapae, napi, palaeno, nastes, phlaeas, orbitulus, caräui, antiopa, aphirape, chariclea, polaris, freija, frigga, disa, jutta, norna, Lore, davus, ccntaureae, palaemon (21). 2) im arktischen Europa und Asien kommen vor: crataegi, rubi, virgaureae, Ivippothoe, amphidamas, argyrognomon, optilete, arstrarche, icarus, eumedon, minima, urticae, iduna, pales, selene, euphrosyne, thore, ino, medusa, lappona, ligea, embla, maera, comma, silvius (25). 3) im arktischen Europa und Amerika: heda, dorilis (2). 4) im arktischen Amerika und Asien: belia, discoidalis, rossi, crambis, astarte, alberta (6). 5) im arktischen Europa allein: brassicae, parthenie, aglaja, andromedae, malvae (5). 6) im arktischen Asien allein: callidice, eugenia, ero, (3). 7) im arktischen Amerika allein: turnus, pelidne, boothii, helloides, scudderii, milberti, progne, interrogationis, vau album, fasciata, semidea. brucei, beanii, atlantis, myrina, bellona, eurynome (17). Als Grenzbewohner und als gelegentliche Ueberläufer sind zu betrachten: daplidice, cardamines, tagis, sinapis, pheretes, argiolus, scmiargus, donzelii, c. album, selenis, lathonia, oscarus, angarensis, niobc, adi/i/ir, hiera, edda, cyclopius, sofia, pawlowsliyi, pamphilus, iphis, hero, malvae (24). 252 ARNOLD PAGENSTECHER, Heteroeera. Sphinges. Familie: Sphingidae. Gattung: Acherontia Ochs Acher ontia atropos (L.) 1758 Sphinx atropos, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 490. 1858 Acherontia atropos, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 323. Polargrenze 56° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 296. L. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 26. Schweden, Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 195. Sydvaranger. 1887 „ „ Petersen, Arct. Lep. F., p. 79. Zugvogel. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 26. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 98. Eur. (exe. reg. pol.) Zugvogel. Gattung: SpJiinx Ochs Sphinx pinastri L. 1758 Sphinx pinastri, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 492. 1840 „ „ Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 916. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 321. Europa, von Lappland bis Ligurien. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 296. K. a., Ostrob. r. 1881 „ ,. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 82. Sydvaranger. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 26. Norwegen, Finnland, Ostrob., Finmarken? 1887 ,, ,. Petersen, F., p. 79. Nach Zetterstedt Läpp. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 26. 1901 ,, „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 101. Schilde (Stett. Ent. Ztg., 1874, p. 57) glaubt, den Falter bei Kuusamo gesehen zu haben, ebenso Sandberg bei Sydvaranger; das Vorkommen im arktischen Gebiet ist daher noch nicht sicher festgestellt. Gattung: Deilephila Ochs Deilephila, galii Rott. 1834 Deilephila intermedia, Kirby, Fauna Bor. Amer., Bd. IV, p. 302. Labrador, Am. bor. 1858 „ galii, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 319. Europa, mit Ausnahme des hohen Nordens. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 296. Finnland. 1874 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXV, p. 157. Labrador. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 82. Sydvaranger. 1881 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 392. Saisan, Centralasien. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 283. Mittel- und Nordeuropa, mit Ausnahme der Polairegion, Labrador bis Californien. 1885 „ „ Sven Lampa, Verz., p. 26. Sydvaranger, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 79. Nach Schoyen in Hammerfest und Sydvaranger. Zugvogel ? 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 139. Arktisches Norwegen. 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 342. Kentei. Die arktische Lepidopterenfauna. 253 1895 DeüepMa galii, Sr. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 27. Sydvaranger. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 250. 1901 „ „ Staudinger und Bebel, Cat., p. 102. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.'). Ob nur Ueberläufer? Deilepftila porcellus (L.) 1758 Sphinx porcellus, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 492. 1840 „ „ Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 916. Lappland. 1858 Dcilephila porcellus, Speyer, Geogr. Verbr. Schniett, Bd. I, p. 315. Polargrenze, Lappland. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 296. Finnland. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 27. Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 80. 1901 Metopsilus porcellus, Staudinger und Rebel, Cat, p. 104. Eur. (exe. reg. pol.). Nur als Ueberläufer und Grenzbewohner zu betrachten. Gattung: Smerinthus Ochs Smerinthus ocellata (L.) 1758 Sphinx ocellata, Linne, Syst. Nat, ed. X, p. 489. 1840 Dilina „ Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 915. 1858 Smerinthus ocellata, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. I, p. 325. Europa, nördlich bis Lappland, Sibirien. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 296. Kar., Ostrob. a., Lappland. 1881 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 393. Saisan. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 27. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 80. Nach Zetterstedt und Wallengren Läpp. torn. 1901 „ „ Staudinger und Rrbel, Cat., p. 99. Nicht sicheres Bürgerrecht. Smerinthus populi (L.) 1758 Sphinx populi, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 489. 1840 Dilina „ Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 916. 1858 Smerinthus populi, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett,, Bd. I, p. 325. Europa, nördlich bis Lappland, Sibirien. 1881 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 394. Saisan. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 27. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 80. Nicht sicher verbürgt. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 99. Eur. (exe. reg. pol.). Grenzbewohner. Gattung: Macroglossa Ochs Macroglossa bomhxjliformis O. 1840 Macroglossa bombyliformis, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. !»17. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 313. Europa, von Lappland bis Corsica, Sibirien. 1869 „ ,. Tengström, Cat., p. 297. Kar. ross. 1881 „ ,. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 394. Lepsa. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 27. Norwegen, Finnland. 1887 „ .. Petersen, F., p. 80. Nach Zetterstedt Läpp. 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 342. Kentei. 1898 „ .. Herz, Iris, Bd. XI, p. 250. Witim, Wilui. 1901 Hemaris scabiosae Z., Staudinger und Rebel, Cat, p. 105. Nicht verbürgt für arktisches Gebiet. Fauna Arctica, Bd. II. -> * 254 ' ARNOLD PAGENSTECHER, Macroalossa fuciformis (L.) 1758 Sphinx fuciformis, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 493. 1840 Macroglossa fuciformis, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 917. 1858 .. „ Speyer, Geogr. Verbr. Schniett, Bd. I, p. 313. Europa, Lappland bis Corsica, Sibirien. 1869 ,. „ Tengström, Cat., p. 297. Kar. ross. 1881 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 394. Saisan, Lepsa. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 27. Finnland. 1887 „ „ Peteesen, Cat,, p. 80. 1901 Hemaris fuciformis, Staudinger und Hebel, Cat., p. 104. Nicht verbürgt im arktischen Gebiet. Familie: Sesioideae. Von der Gattung Trochilium geht melanocephalum Dalm. bis 62 ° n. Br. (Petersen, F., p. 80), vielleicht auch weiter. Gattung: Sesia Fabr. Sesia scoliaeformls Bkh. 1858 Sesia scoliaefortnis, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 329. Nördliches und mittleres Europa. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 207. 1881 ,. „ Saxdaiil, Ent. Tidskrift, p. 213. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 28. Quickjock, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, p. 88. 1901 „ „ Staudingei; und Rebel, Cat., p. 401. Eur. c. et s. (exe. reg. bor.j. Bedarf der weiteren Feststellung. Sesia spheeiformis Gern. 1858 Äesia spheeiformis, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 329. Europa, nördlich bis Lappland. Texgström, Cat., p. 297. Läpp. torn. Lampa, p. 28. Finnland. Petersen, p. 8 1 . Staudingei:, Iris, Bd. V, p. 342. Kentei-Gebirge. Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, 1, p. 28. Tysfj'orden, arktisches Norwegen. Staudinger und Rebel, Cat,, p. 401. Arktisches Norwegen. Sesia tipuliformis Cl. 1840 Sesia tipuliformis, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 919. Lapplan „ fusco-nebulosus Gokze, Lampa, Verz., p. 37. 18S5 „ velleda, Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 190. Sydvaranger. 1887 „ „ Petersen, F., p. 84. 1892 .. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Arktisches Norwegen. 1895 .. „ Sp. Schneideh, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 30. Sydvaranger. 1901 .. „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 29. Tysfjorden. 1901 „ fusconebulosa Staudinger und Rebel, Cat., p. 410. Eur. s. et c; Alpen, PUral. Vorkommen : Arktisches Europa. Hepialus heeta L. 1858 Hepialus heeta, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 301. Nördlich bis Petersburg. 1869 „ .. Tengström, Cat., p. 300. Finnland, L. r. 1881 Phymatopus heeta, Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 86. Sydvaranger. 1882 „ .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 23. Saltdalen. 1885 Hepialus heeta, Lampa, Verz., p. 37. Saiten, Sydvaranger, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 85. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Arktisches Norwegen. 1895 Phymatopus heeta, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 30. Sydvaranger. 1901 Hepialus heeta, Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX. 1, p. 29. Tysfjorden. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 411. Eur. c. et s. (exe. reg. bor.); Japan. Vorkommen: Arktisches Norwegen. Hepialus hyperboreus Möschler 1862 Hepialus liyperboreus, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VI, p. 129, t. 1, f. 1. Labrador (pulcher Grote, Proc. Ent. Soc. Phil, Vol. III, p. 522, pl. 5, f. 3). 1870 „ „ Möschler, Stett, Ent. Ztg., p. 251. Labrador. 1874 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 158. Labrador. 1901 „ ,, Staudinger und Rebel, Cat, p. 411. Vorkommen : Labrador. Hepialus labradoriensis Packard 1884 Hepialus labradoriensis, Packard, Proc. Ent. Soc. Philad., p. 394. Labrador. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 251. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 411. Wohl J zu voriger Art. Vorkommen : Labrador. Hepialus humuli L. fand Wocke (Stett. Ent. Ztg., 1864, p. 178) auf dem Dovrefjeld. Fauna Arctica, Bd. II. 34 2Ö2 ARNOLD PAGENSTECHER, Familie: Cossidae. Gattung: Cossus Fabr. Cossus ligniperda Fabr. 1858 Cussus ligniperda, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 302. Bis 60° n. Er 1869 „ „ Tengstrom, Cat., p. 300. Ostrob. a. 1874 .. cossus, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 37. Kuusamo. 1882 „ ligniperda, Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 23. Saltdalen. 1885 ., „ Sven Lampa, Verz., p. 37. Finnland, Saltdalen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 85. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Arktisches Norwegen. 1901 „ cossus, Staudinger und Rebel, Cat., p. 407. Eur. (exe. reg. bor.). Vorkommen: Arktisches Norwegen. Familie: Psychidae. Gattung: Psyche Schrank Psyche graslinella B. 1874 Psyche graslinella, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 57. Kuusamo, Xordfiunlaucl. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 3S. Norwegen. 1887 ,, „ Petersen, F., p. 85. Nördlich vom Polarkreis. 1893 „ „ Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 125. Kuusamo. 1901 Phalacropicryx graslinella, Staudinger und Rebel, Cat., p. 397. Eur. c, Scand. m. Nördliches Norwegen. Psyche opacella Hb. 1861 Psyche opacella, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 361. Finmarken. 18G4 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 178. Fokstuen, Kongsvold. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 300. Finnland. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 58. Panajärwi, Kuusamo, Uleaborg, Helsingfors. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 38. Finnland, Finmarken. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Arktisches Norwegen. 1901 Acanthopsyche opacella, Staudixger und Rebel, Cat., p. 393. Eur. c. et s. Vorkommen: Arktisches Norwegen. Psyche standfussi H. S. 1881 Psyche standfussh, Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 86. Sydvaranger. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 23. Saltdalen. 1885 „ .. Lampa, Verz., p. 39. Norwegen, Finmarken. 1887 „ „ Petersen, F., p. 85. Sydvaranger. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Arktisches Norwegen. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 30. Sydvaranger. 1901 Sterrhopteryx standfussii, Staudinger und Rebel, Cat., p. 396. Sib., Alp., Scand. Vorkommen : Arktisches Norwegen. Psyche hirsutella Hb. 1885 Psyche hirsutella, Lampa, Verz., p. 39. Finnland. 1887 „ „ Petersex, F., p. 85. Lappland. 1893 „ „ Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 125. Kuusamo. 1901 Sterrhopteryx hirsutella, Staudinger und Rebel, Cat., p. 396. Eur. c, Ross. s. oc, Norv. m. ; Amur. Nördliches Europa und Asien. Die arktische Lepidopterenfauna. 263 Gattung: Fumea Hb. Fumea intermediella Brd. 1885 Fumea intermediella, Lampa, Verz., p. 39. Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 86. Nördlich vom Polarkreis. 1892 „ crassiorella?, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Arktisches Norwegen. 1901 .. casta Pall., Staudinger und Beisel, Cat,, p. 399. Eur. (exe. reg. pol.). Arktisches Norwegen. Familie : Liparidae. Gattung : Orgyia Ochs Orgyia antiqua (L.) 1758 Bombyx antiqua, Linne, S}*st, Nat., ed. X, p. 503. 1840 Orgyia antiqua, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 926. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 396. Lappland. 1869 „ „ Tengström, Cat.. p. 300. Finnland. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 39. Lappland, Finnland. 1SS5 „ „ Möschlkh, Verh. Z.-b. Ges. Wien., p. 286. Nordamerika (= nova Fitch = badia Edw. 1887 „ „ Petersen, F., p. 86. Nach Zetterstedt Lappland. L893 „ „ Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 126. Kuusamo, Nordfinnland. 1897 „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 253. Wilui (63° n. Br.). 1901 „ „ Staudinger und Bebel, Cat,, p. 114. Eur.; Sib.; Amur; Am. s. Arktisches Europa, subarktisches Asien und Amerika. Gattung: Dasychira Steph. Dasychira fascelina (L.) 1758 Bombyx fascelina, Linne, Syst. Nat., ed. X. p. 502. 1850 Orgya obscura, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 927. 1858 Dasychira fascelina, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. 1, p. 397. Lappland bis Piemont, England bis Altai. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 178. Fokstuen. 1869 „ .. Tengström, Cat., p. 301. Ostrob. a. 1885 „ .. Lampa, Verz., p. 30. Norwegen, Finnland; var. obscura: Lappland. 1887 „ .. Petersen, F., p. 86. 1892 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Arktisches Norwegen, Karasjok. 1893 „ „ Hoffmann, Stett. Eut. Ztg., p. 125. Nordfinnland, Kuusamo. 1898 .. „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 253, var. obscura Zett. Witim, Wilui. 1901 ,. „ Staudinger und Rebel, Cat, Lep., p. 115. Lap., Sib., Amur. Arktisches Europa und Asien. Dasychira rossii Curt. 1836 Laria rossii, Curtis, Descr. App. Narv., p. 70, t. A, f. 10 ($>. Boothia felix. 1858 Orgyia sp., Christoph, Stett. Ent. Ztg., Bd. XIX, p. 311. Labrador. 1860 „ .. Moschlek, Wien. Ent. Mon.. Bd. IV, p. 319. Labrador. I ses „ rossii, Packard, Proc. Bost. Soc. H. N., p. 36. Labrador. 1 s 7i I Dasychira rossii, Mösculer, Stett. Ent. Ztg., p. 252. Labrador. 1878 „ groenlandica, Mac Lachlan, Journ. Linn. Soc, Bd. XIV, p. 112. 82° 30' und 82° 45' n. Br. 1879 Laria rossii, Besskl, Aruer. Nordpol-Exped., p. 309. 1885 Dasychira rossii, Aurivillius, Vega-Exped., p. 78, t. 1, f. 1 (). N. Amer. aret, et subaretica, Boothia felix Grönland, Mount Washington, Senjavin Sound. 1901 .. „ Staudinger und Rebel, Cat.. p. 115. Labrador, Am. pol. Vorkommen : Arktisches Amerika, Ladrador. 34 :: 264 ARNOLD PAGENSTECHER, Dasychira groenlandica Wocke 1874 Dasychira groenlandica Wocke, v. Homeyer, Zweite deutsche Nordpolarreise, Bd. II, p. 409. Ostgrönland. 1877 Laria rossii, Packard, Expl. Polaris exp. in Arn. Natur., Vol. II, p. 52. 1890 Dasychira groenlandica, Aurivillius, Grönl. Insektf., p. 12, in Bih. K. Vet. Ak. Handl., Bd. XV, Afd. 14, No. 1. 1892 „ „ Skinner and Mengel, Proe. Acad. Nat. Sc. Philad., p. 158. Grönland, Westküste. 1896 „ „ Bang Haas, Lepid. Grönl, in Vidensk. Medd. naturh. Poren. Kjöbenhavn, p. 180. 1897 „ „ Vaniiüffen, in v. Drigalskv, Grönl. Lep., Fauna und Flora Grönlands, p. 145. 1900 „ ,, Aurivillius, Ofversigt Vet. Acad. Förh., No. 10, p. 1137. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 115. Grönland. Vorkommen : Grönland. Die beiden Arten Dasychira rossii und groenlandica sind sehr nahe verwandt. Die erstere ähnelt mehr D. selenitica, die letztere D. fascclina. Gattung: Leucoma Steph. Leiicoma Salicis L. 1 758 Bombyx Salicis, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 5i 15. 1840 Liparis „ Zetterstedt, Ius. Läpp., p. 928. 1858 Leucoma Salicis, Speyer, Geogr. Verbr. Scbmett., Bd. I, p. 400. Europa, Nordasien. 1869 „ „ Tengströw, Cat., p. 301. Ostrob. a. 1885 ., „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 196. Sydvaranger. 1885 „ „ La.mpa, Verz., p. 41. Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 86. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Sydvaranger. 1897 „ „ Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. "253. Wilui. 1901 Stilpnotia Salicis, Staudinger und Rebel, Cat., p. 117. Eur. s. et c, Alt., Kent., Sib. or. (var. Candida Staud.). Arktisches Europa, nördliches Asien. Familie : Bombycidae. Gattung: Bombyx B. {Gastropacha O.) Bombyx crataegi L. et var. ariae Hb. 1758 Bombyx crataegi Lixne, Syst. Nat., ed. X, p. 502. 1840 „ „ Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 926. 1858 „ ,. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 410. Europa vom südlichen Lappland bis 45°, England bis westliches Rußland. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 178. Drivdal. 1869 „ „ Tengsteöm, Cat., p. 301. Ostrob. a. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 58. Bombyx sp. ? 1*81 Trichiura crataegi var. ariae, Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 87. Sydvaranger. 1883 Bombyx crataegi, Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 18. Larve. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 41. 1887 „ „ Petersen, F., p. 86. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Arktisches Norwegen. 1893 „ „ Hopfmann, Stett. Ent. Ztg., p. 125. Kuusamo (var. ariae Hb.). 19ol Trichiura crataegi, Staudesger und Rebel, Cat, p. 119. Eur. 1 exe. reg. pol.). Vorkommen : Arktisches Norwegen. Bombyx populi L. 1758 Bombyx populi, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 502. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 410. Europa von 60—45° n. Br. 1*69 „ „ Tengström, Cat., p. 301. Ostrob. a. Die arktische Lepidopterenfauna. _>(')- 1885 Bombyx pqpuli, Lampa, Verz., p. 41. 1887 „ .. Petersen, F., p. 87. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Porsanger. 1901 „ „ Staudinger und Reisel, Cat., p. 120. Eur. c. et s., Amur. Vorkommen : Arktisches Norwegen ; nördliches Asien. Bombyx castrensis L. und Bombyx neustria, welche beide von Zetterstedt als Bewohner Lapplands erwähnt werden, sind für das arktische Gebiet nicht sicher nachgewiesen. Bombyx lanestris L. 1858 Bombyx lanestris, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 412. 60 — 44° n. Br. 1861 ,. .. Staudinger, Stett. Ent. Ztg , p. 361. Dovreljeld. 1864 „ .. Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 170. Fokstuen. 1869 „ .. Tengstrom, Cat., p. 301. Finnland. 1881 „ „ Teich, Stett. Ent. Ztg.. p. 187. Russisch Lappland, Aavasaksa i unter Polarkreis), var. ativasksae. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 4L Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 87. 1892 „ ,, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Pursanger. 1892 .. .. Staüdinger, in Romanoff, Mem. Lep., Bd. VI, p. 314. Amur. 1901 Eriogaster lanestris, Staudinger und Redel, Cat., p. 120. Eur. c. et s.; var. seneeta Guaeser : Amur, Sib. or. Vorkommen : Arktisches Norwegen ; nördliches Asien. Bombyx quercus L. 1758 Bombyx quercus, Linke, Syst. Nat., ed. X, p. Jus. 1840 „ ,. Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 925. 1858 ,. .. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 413. Vom südlichen Lappland bis Sardinien, und von England bis Altai. 1869 „ „ Tengstrom, Cat., p. 301. Finnland. 1885 .. „ Lamra, Verz., p. 41. Finnland: var. spartü: Lappland, Norbotten. 1S87 .. .. Petersen, F., p. 87. Nach Zetterstedt südliches Lappland. 1893 .. „ Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 125. Kuusamo, Nordfinnland (var. alpina). 1901 ,. „ Staüdinger und Rebel, Cat., p. 120. Eur. Sib. Bombyx rubi L. 1758 Bombyx rubi, Linne. Syst. Nat., ed. X, p. 498. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 414. Europa, Westsibirien, von Lappland bis Mittelitalien und von England bis Altai. 1869 „ „ Tengstrom, Cat., p. 301. Finnland, Ostrob. a. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 42. Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 87. Nördlich vom Polarkreis gesehen. 1901 Macrothylacia rubi, Staudinger und Rebel, Cat., p. 122. Eur., Amur. Die 3 vorgenannten Bombyx-Arten gehören im Polargebiet zu den seltenen Erscheinungen. Gattung: Lasiocampa Latr. Lasiocampa lunigera Esp. et ab. lobulina Esp. 1 840 Bombyx lobulina, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 925. 1858 Lasiocampa lunigera, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 407. In dem südlichen Deutschland und hohen Norden, Skandinavien und Rußland nördlich vom 60°, Quickjock. 1869 „ „ Tengstrom, Cat., p. 301. Bei Petersburg. 1885 „ „ Lamra, Verz., p. 42. 1887 „ „ Petersen, F., p. 88. Nach Zetterstedt Lappland. 19ol Salenephera „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 123. Lap., Ross. c. et s. Arktisches Europa. 266 ARNOLD PAGENSTECHER, Lasiocampa pini (L.) 1758 Bombyx pini, Linne, Syst. Nat, ed. X, p. 498. L858 Lasiocampa pini, Speybb, Geogr. Verbr. Schinett., Bd. I, p. 406. Europa, nördlich bis Lappland, Sibirien. 18G9 „ „ Tengstböm, Cat., p. 301. K. b., K. r. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 42. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 88. Nach Zetterstedt Lappland. 1901 Dendrolimus pini, Staudinger und Hebel, Cat., p. 124. Eur. c. et s., Amur. Das Vorkommen beider Lasiocampa-Arten bleibt noch weiter festzustellen ; pini scheint im arktischen Gebiet nicht sicher, sondern nur Grenzbewohnerin. Familie: Endromidae. Gattung: Endromis Ochs Endromis versieolora (L.) 1758 Bombyx versieolora, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 499. 1840 Endromis versieolora, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 922. 1858 .. „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 415. Lappland bis Alpen. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 301. Ostrob. a. 1877 „ „ var. lapponica, Bau, Stett. Ent. Ztg., p. 275. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 42. Norbotten, Lulea Lappland, Pinnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 88. Nach Zetterstedt Läpp. torn. 1892 .. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen. 1901 „ „ var. lapponica, Staudinger und Hebel, Cat., p. 125. Eur. c. et s., ? Ural. Arktisches Norwegen. Familie : Saturnidae. Gattung: Saturnia Schrank Saturnia pavonia (L.) (carpini W. V.) 1758 Bombyx pavonia, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 496. 1849 Saturnia pavonia Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 921. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 414, Europa, Lappland bis Sicilien, Sibirien, Altai. 186 L „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 361. Dovrefjeld. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 302. Lappl. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 59. Kuusamo. 1880 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 64. Bejern. 1881 „ ,. Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 87. Sydvaranger. 1883 „ ,. Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 20. 1SS4 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 142. Metamorphosis. 1885 ,, ., Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 196. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 43. Finnland, Norwegen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 88. Finnland, Lappland, Finnmarken. 1892 „ ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 72. Sydvaranger. 1901 „ „ Staudingbr und Rebel, Cat, p. 127. Eur., Alt., Sib. or., Amur. Arktisches Norwegen, nördliches Asien. Familie: Drepanulidae. Gattung: Drepana Schrank (Platypteryx Lasp.) Drepana lacertinaria (L.) 1758 Geometra lacertinaria, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 579. 1858 Drepana lacertinaria, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. I, p. 418. Europa, Lappland bis Sibirien. Die arktische Lepidopterenfauna. 2* >7 1869 Brepana lacertinarin , Tengström, Cat., p. 362. Lappland. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 59. Kuusamo. 1882 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 24. Saltdalen. 1884 „ „ Möschleb, Verb. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 286. Nordamerika = Scirodonta bilineaia Pack. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 43. Norwegen, Finmarken ; var. scincula: Finnland, Lappland. iss7 „ „ Petersen, 1. c, p. 88. 1892 „ „ Sp. Schneideu, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen. [893 n .. var. scincula, Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 125. Kuusamo, Nordfinnland. 1898 „ „ Herz, Eeise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 253. Wilui. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 129. Eur. s., Sib. or., Amur. Arktisches Norwegen, nördliches Asien und Amerika. Familie: Notodontidae. Gattung: Harpyia O. {Cerura Schrank) Marpyia furcula (L.) (var. boreaUs Boh., ajatar Schilde, saltensis Schoyen, forficula Fd.) 1840 Harpyia furcula, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 922. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 427. Im Norden bis Lappland. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 302. Ö. b. 1874 „ Schilde, Stett Ent. Ztg., p. 59. Kuusamo, var. ajatar. 1881 „ bifida var. saltensis, Schoyen, Ent. Tidskrift, p. 120, t 1, f. 1. 1882 „ „ „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 24. Saltdalen. 1885 „ furcula, Lampa, Verz., p. 44. Schweden, Norwegen, Finnland (var. borealis = ajatar = saltensis Schwedisch Lappland, Nordland, Finnland. 1887 „ ,. Petersen, F., p. 89, forßcula. 1892 „ befida var. saltensis, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. 1901 Cerura furcula, Staudinger und Rebel, Cat, p 106. Eur. c. et s., Amur, Am. bor. oc Verbreitet im Gebiet: Arktisches Norwegen, America bor., nördliches Asien. Harpyia vinula, (L.) var. phantoma Dalm. 1758 Bombyx vinula, Linne, Syst. Nat, ed. X, p. 499. 1840 Harpyia vinula, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 922. 1S58 .. „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 426. Europa, Lappland, Westasien. 1861 .. „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 361. Trondhjem. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 302. Finnland, 0. a. 1885 „ Lampa, Verz, p. 44. Finnland: var. arctica Zett. Lappland; var. phantoma Dalm. Nördliches Lappland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 89. Nach Zetterstedt Lappland. 1894 „ „ Hoffmann, Stett Ent. Ztg., p. 126. Kuusamo. 1901 Dicranura vinula, Staudinger und Rebel, Cat., p. 106. Eur., Lap., Sib., Amur, Japan. Arktisches Europa, nördliches Asien. Gattung: Notodonta Ochs Notodonta dictaeoides Esp. 1840 Notodonta dictaeoides, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 923; var. frigida: Läpp. torn. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 434. Bis 60° n. Br. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent Ztg., p. 179. Dovrefjeld, Fokstuen. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 302. K. r. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 45. Schweden, Norwegen, Finnland; var. frigida: Läpp torn. ]ss7 ., Petersen, F., p. 89. Nach Zetterstedt Läpp. torn. et bor. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen. 1901 Pheosia dictaeoides, Staudingeb und Rebel, Cat., p. 108. Eur. c et s., (exe. reg. pol.), Amur, Lappland. Arktisches Norwegen, Lappland, nördliches Asien. 268 ARNOLD PAGENSTECHER, Notodonta ziczac (L.) 1758 Bomhyx ziczac, Linne, Syst. Nat,, ed. X, p. 504. 1840 Notodonta ziczae, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 923. 1858 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 435. Europa vom Polarkreis bis Sardinien. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 302. Lappland. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 45. Finnland, Norwegen. l s *7 „ „ Petersen, F., p. 89. Nach Zetterstedt Lappland; nach Boheman: Quickjock. 1893 „ „ Hoefmann, Stett. Ent. Ztg., p. 126. Kuusarno, Nordfinnland. 1901 „ .. Staudinger und Bebel, Cat., p. 109. Eur. s. et c, ? Amur. Arktisches Norwegen. Notodonta dvomedavius (L.) 1858 Notodonta dromedarius, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 435. Bis 60° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 302. Lappland. l ss l „ „ Si iinYEN, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 87. Sydvaranger. 1883 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 20 u. 53. Matamophose. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 45. Finnmarken, Porsanger, Sydvaranger, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 89. Nach Wallengben Helsingland. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen, Tromsö, Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 32. Sydvaranger. 1901 „ „ Staudinger und Bebel. Cat., p. 109. Eur., ? Amur. Arktisches Norwegen vereinzelt. Gattung: Juophoptevyx Steph. Lophopteryx carmelita Esp. 1840 Notodonta carmelita, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 923. 1858 Lo%)hopteryx carmelita, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 432. Nördlich bis Dalecarlien, südlich bis Krain. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 303. 1875 „ „ Tengström, Notiser pro Fauna et Flora fennica, p. 29. 1885 „ ,. Lampa, Verz., p 4(i. Norwegen, Saltdalen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 89. Nach Hageman in Saltdalen. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen. 1 * •< ' 1 Odontosia carmelita, Staudinger und Bebel, Cat., p. 110. Eur. c. Arktisches Norwegen. Lophopteryx camelina (L.) 1758 Bonibyx camelina, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 507. 1840 Notodonta camelina, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 923. 1858 Lopliopteryx camelina, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 433. Lappland bis Piemont, England bis sibirische Grenze. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 302. Finnland, Ostrob. a. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 24. Saltdalen. 1885 „ „ Lamra, Verz., p. 46. Norwegen, Saltdalen, Finnland. 1887 „ „ Petersex, F., p. 89. Quickjock nach Boheman; Lappland nach Zetterstedt. 1892 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen. 1898 ,. „ Herz, Beise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 253. Witim. 1901 ,, „ Staudinger und Bebel, Cat., p. 110. Eur. s. et c, Amur, Sib. Arktisches Norwegen, nördliches Asien. Gattung: Pterostoma Germ. Pterostoma palpina L. 1858 Pterostoma palpina, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 431. Europa bis 60° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 303. Finnland, K. r. 1840 Pygaera 1858 Phalera 1869 Pygaera 1885 Phalera 1S87 V 1888 " 1901 1* Die arktische Lepidopterenfauna. 2ÖQ 1874 Pterostoma palpina, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. G3. Nordfinnland. 1881 „ „ var. lapponica, Teich, Stett. Ent. Ztg., p. 188. Aavasaka, nördlich von Tornea. 1^85 „ .. Lampa, Verz., p. 46. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finnland (var. lapponica : Aavasaka). 1887 .. .. Petersen, F., p. 90. 1901 ., .. Staudinger und Rebel, Cat., 111. Eur. ; var. lapponica: Lap. ross. Vorkommen: Arktisches Europa. Gattung: Phalera Hb. Phalera bucephala (L.) 1758 Bomhyx bucephala, Linke, Syst. Nat., ed. X, p. 508. Zetteestedt, Ins. Läpp., p. 9'24. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 426. Von Lappland bis Sicilien, von England bis sibirische Grenze. „ Tengström, Cat., p. 303. 0. a. Lampa, Verz., p. 46. Schweden, Norwegen, Finnland. Petersen, F., p. 90. Nach Zetterstedt in Lappland sehr selten. ,, var. infulgeua, Graeser, Stett. Ent. Ztg., p. 147. Armir. Staudinger und Rebel, Cat.. p. 111. Eur. (exe. reg. pol.). Das Vorkommen im arktischen Gebiet ist nicht sichergestellt. Gattung: Pygaera Ochs (Clostera Steph.) Pygaera pigra Hufn. (reclusa W. V.) 1858 Pygaera pigra, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 425. Lappland bis Ligurien, England bis Ural. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 303. K. r., 0. a., O. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 47. Norwegen, Bodo, Finnland. 1887 „ .. var. obscurior, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 102. JH. 1887 .. ,. Petersen, F., p. 90. Nach Boiie.man Lulea-Lapprnark. 1892 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Bodo. 19dl ,. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 112. Vom arktischen Gebiet nicht sichergestellt. Pygaera anachoreta S. V. 1858 Pygaera anachoreta, Speyer, Geogr. Verbr. Sclmiett, Bd. I, p. 428. Nördlich bei Petersburg; In Skandinavien zweifelhaft ; östlich Wolga. 1869 .. „ Tengström, Cat., p. 303. K. i\, 0. b. 1885 .. .. Lampa, Verz., p. 47. Schweden, Upland, Norwegen, Finnland. 1887 .. .. var. pallida, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 101. Fergana. 1887 .. ., Petersen-, F., p. 90. 1901 „ ,, Staudingee und Rebel, Cat., p. 112. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.). Nicht sichergestellt für arktisches Gebiet. Pygaera anastomosis (L.) 1758 Bombyx anastomosis, Linxe, Syst. Nat., ed. X, p. 506. Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 924. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. I, p. 424. Nördlich bis Lappland, östlich Altai. Texostrom, Cat., p. 303. .„ Lampa, Verz., p. 47. Schweden. var. (ristis, Staudingee, Stett. Ent. Ztg., p. 102. Ussuri. Petersen, Cat., p. 90. Nach Zetterstedt in Lappland (?). Staudinger und Rebel, Cat., p. 112. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.); var. orientalis Fixs: Kentei. Urga. Im arktischen Gebiet Europas nicht sicher. Nordasien. Fauna Arctica, Bd. II. $5 1840 1Söfi Pygaera 1869 •■ 1885 - 1887 )! 1887 " 1901 2 yo ARNOLD PAGENSTECHER, Familie: Cymatophoridae. Gattung: Gymatophora Fr. Cymatophora duplaris L. (bipuneta Bkh.) 1840 Cymatophora bipunctata, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 934. 1862 Cymatophora duplaris, Speyer, Geogr. Verbr. Schinett., Bd. II, p. 44. 68 — 45° n. Br. 1869 1880 1881 1882 1883 1885 1887 1892 1895 1901 1901 Tengström, Cat., p. 303. 0. b., L. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 68. Bejern. Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 88. Sydvaranger. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 24. Saltdalen. Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 21 u. 52. Lampa, Verz., p. 47. Lappland, Finnland. Petersen, F., p. 90. Nach Zetterstedt Läpp. suec. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen, Trornsö, Sydvaranger. Sp. Schneider, Tr. Mus Aarsh.. Bd. XVIII, p. 33. Sydvaranger. Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, p. 20. Tysfjorden. Staudinger und Rebel, Cat., p. 259. Eur. c. et s., Altai, Japan. Vorkommen : Arktisches Norwegen, Asien. Gattung: Asphalia Hb. Asphalia flavicornis (L.) 175S Noctua flavicornis, Linke, Syst. Nat., ed. X, p. 518. 1840 Gymatophora flavicornis, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 934. 1862 Asphalia flavicornis, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 42. Südlappland nördlich, südlich bis 46°, von England bis Ural. 1869 .. ., Tengström, Cat., p. 303. Lappland, Finnland. 1881 ,. ., Schoten, Ent. Tidskrift, p. 121, t. 1, f. 3 — 4, var. finmarchica (verdunkelte Polarform). 1881 .. .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 88. Sydvaranger. 1885 ,. „ Lampa, Verz., p. 48. Schweden, Norwegen, Finnland, Lappland; var. finmarchica Schoyen: Schwedisch Lappland, Quickjock, Norwegen, Saltdalen, Sydvaranger. 1885 .. ,. Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 196. Sydvaranger. 1887 „ ,. Petersen, F., p. 90. 1892 „ ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 120. Saltdalen, Alten, Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 34. Sydvaranger. 1901 Polyploca flavicornis, Staudinger und Rebel, Cat., p. 260. Eur. c. et s.; var. finmarchica: Norv. pol., Läpp., Sib. or. Vorkommen : Arktisches Norwegen, Asien. Von den im arktischen Gebiete ständig oder gelegentlich beobachteten Spinnern sind : 1) cirkumpolar: 8 Arten (meist Arctiiden) ; 2) es bewohnen das arktische Europa und Asien zugleich: 14 Arten; 3) arktisches Amerika und Asien: keine Art; 4) arktisches Europa und Amerika: keine Art; 5) arktisches Europa allein: 18 Arten; 6) arktisches Asien allein : keine Art ; 7) arktisches Amerika allein: 6 Arten; 8) es sind als Grenzbewohner und Ueberläufer zu betrachten : 10 Arten. Die arktische Lepidopterenfauna. 271 Familie: Noctuae. Gattung: Diloba Steph. Diloba caeruleocephala (L.) 1758 Bombyx caeruleocephala, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 504. 1840 Episema caeruleocephala, Zetteestedt, Ins. Läpp., p. 934. 1862 Diloba caeruleocephala, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 44. Von England bis zur Wolga, vom nörd- lichen Lappland bis Sieilien (63 — 38° n. Br.). 1869 ,. .. Tengsteöm, Cat., p. 303. 1885 „ „ Lajipa, Verz., p. 48. Norwegen. 1887 ,. ., Petersen, F., p. 91. 1901 ,. „ Staudingeb und Rebel, Cat., p. 10s. Eur. (exe. reg. pol.). Vorkommen : Nördliches Europa. Gattung: Demos Steph. Demos coryli (L.) 1758 Bombyx coryli, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 503. 1862 Demos coryli, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 45. Nördliches Schweden bis zum Adriatischen Meer (62— 45°), England bis Wolga. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 303. 0. a. 1885 ,. „ Lajipa, Verz., p. 48. Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 ., „ Petersen, F., p. 91. 1901 Staudinger und Rebel, Cat., p. 131. Eur. c. et s. (exe. reg. pol. 1. Vorkommen: Nördliches Europa. Gattung: Acronycta O. Acronycta leporina (L.) 1758 Noctua leporina, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 510. 1840 Aeronycta leporina, Zettebstedt, Ins. Läpp., p. 933. 1862 .. „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 47. England bis Altai, Lappland bis Kraiu (64—45° n. Br.). 1869 ,. „ Tengsteöm, Cat., p. 304. 0. a., K. r. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 65. Panajärwi. 1885 „ .. Lajipa, Verz., p. 49. Norwegen, Finnland. 1887 ., .. Petersen, F., p. 91. Nach Wallengeen bis 64°. 1901 „ „ Staudingeb und Rebel, Cat., p. 131. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.). Vorkommen : Nördliches Europa. Acronycta meg acephala F. 1862 Acronycta megaeephala, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 47. (61 — 36° n. Br.). 1869 1874 1885 1887 1901 Grenzbewohnerin. Tengsteöm, Cat., p. 304. K. r., 0. a. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 63. Uleaborg. Lampa, Verz., p. 49. Norwegen, Finnland. Petersen, F., p. 91. Nach Wallengren bis 61° und Lappland. Staudingeb und Rebel, Cat., p. 131. Eur. (exe. reg. pol. Acronycta menyanthidis View. 1861 Acronycta menyanthidis, Staudinger, Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 361. Finmarken. 1862 „ ,. Spever, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 50. Nord- und Mitteleuropa, 60—46°. 35* 272 ARNOLD PAGENSTECHER, 1864 Acronycta menyanthidis, Wocke, Stett, Ent. Ztg., p. 179. Dovrefjeld. 1869 ., „ Tengström, Cat., p. 304. K. r. 1 885 .. ,. Lampa, Verz., p. 49. Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 ., „ Petersen, F., p. 91. 1892 .. .. Sp. Schneide», Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Alten. 1893 „ „ Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 126. Kuusamo, Nordfinnland. 1898 .. .. Herz, Eeise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 254. Witim. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 132. Vorkommen: Arktisches Europa und Asien. Acronycta auricoma S. V. 1862 Acronycta auricoma, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 50. (60 — 44° n. Br.). 1864 .. „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 179. Fokstuen. 1874 ,. „ Schidle, Stett. Ent. Ztg., p. 63. Bodo, Kuusamo. 1869 ,. ,. Tengström, Cat., p. 304. L., L. r. 1880 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mos. Aarsh., Bd. IV. Sydvaranger. 1881 .. .. Sandberg, Ent. Tidskrift. Sydvaranger. 1881 .. .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 88. Sydvaranger. 1882 .. ., Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 24. Saltdalen. L883 „ .. Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 76. Sydvaranger. 1883 .. ., Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 22 u. 53. 1883 .. ., Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 22 u. 53. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 49. Lappland. 1887 „ ., Petersen, F., p. 91. 1892 „ ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen, Sydvaranger. 1893 „ „ Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 126. Kuusamo (var. pyhaevarae Hoffm.). 1895 .. .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 34. Sydvaranger. 1901 „ „ Staddinger und Rebel, Cat,, p. 133; var. pepli Hb.: Lap., Sib., Amur. Vorkommen : Arktisches Europa. Acronycta abscondita Tr. 1862 Acronycta abscondita, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. IT, p. 52. NO. -Europa, Lappland, Wolga. 1869 ., „ Tengström, Cat., p. 304. Ostrob. b. 1885 .. ., Lampa, Verz., p. 50. Lappland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 92. 1901 „ .. Staudinger und Rebel, Cat., p. 133. Grenzbewohnerin. Acronycta rumicis (L.) 1758 Bombyx rumicis, Linke, Syst. Nat., ed. X, p. 516. 1840 Acronycta rumicis, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 933. 1862 .. „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. II, p. 52. Lappland bis Nordafrika (64—35° n. Br.). 1869 .. „ Tengström, Cat., p. 304. K. r. 1874 „ ., Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 63. Kuusamo. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 50. Norwegen, Finnland. 1887 „ .. Petersen, F., p. 92. Nach Zetterstedt Lappland, nach Wallengren nicht nördlich vom 64 °. 1888 „ fl var. turanica, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 65. Fergana. 1901 „ ,, Staudinger und Rebel, Cat, p. 133. Territ iexc reg. pol.). Grenzbewohnerin. Gattung: Diphthera Ochs Diphthera ludiflca (L.) 1758 Noctua ludifica, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 514. 1840 Diphthera, ludifica, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 933. Die arktische Lepidopterenfauna. 273 1869 Diphthera ludifica, Tengström, Cat., p. 303. 0. a. 1885 .. ,, Lampa, Verz., p. 50. Finnland. 1887 „ .. Petersen, Cat., p. 92. 1901 Trichosea „ Staudinger und Reuel, Cat., p. Grenzbewohnerin. 13m. Gattung: Agrotis Tr. Agrotis ist die mit der größten Zahl von Arten im arktischen Gebiete vertretene Gattung. Doch ist für eine Anzahl von Arten, welche von verschiedenen Autoren für das arktische Gebiet angegeben werden, ein bleibendes Vorkommen nicht genug sicher gestellt. Das gilt z. B. von Agrotis strigula Thbg., sulrosea Steph., orbona Hfn., augur F., polygona S. V., welche in den Grenzgebieten nachgewiesen sind. Agrotis pronuba (L.) 1758 Noctua pronuba, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 512. 1857 Agrotis „ Staudinger, Stett, Ent. Ztg., p. 238. Island. 1 885 „ „ Lampa, Verz., p. 52. 1892 .. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Porsanger. 1898 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 60: Island; p. 68: Faroer. 1901 „ „ Staudini; 1:1: und Rebel, Cat., p. 137. Territ. (exe. reg. pol. et As. s.). Arktisches Europa, Island. Agrotis gilvipennis Grote 1874 Agrotis gilvipennis, Grote, VI, Rep. Peab. Ac. Sc. App. 24. 1876 ,. chardinyi, Grote, Stett. Ent. Ztg., p. 135. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Wien, p. 287. Rußland, Sibirien. 1901 „ gilvipennis, Staudinger und Rebel, Cat., p. 136. Am. pol. or. Vorkommen : Polares Amerika, Sibirien. Agrotis sobrina Gn. 1862 Agrotis sobrina, .Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 100. (57 — 43° n. Br.). 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 304. K. r. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 51. Finnland, Kar.; var. gruneri: Lappland, Norwegen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 92. Nach Freier Lappland (lapponica) ; nach Schoyen Trondhjem ; nach Wallengren arktisch. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 136. Eur. c; var. lapponica [gruneri), Lap., Alt. Nördliches Europa. Agrotis hyperborea Zetterstedt et var. carnica Her. 1840 Agrotis hyperborea, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 938 (aquilonaria Z., p. 940). 1861 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 361. Haminerfest, Kautokeino. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 179. Dovrefjeld. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 305. Läpp. n. 1874 ,, „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 63. Kuusamo. 1881 „ ,. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 89. Sydvaranger. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 24. Saltdalen. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 76. Sydvaranger. 1883 „ .. Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 23 u. 54. Metamorphose. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 52. Lappmarken, Finmarken. 1887 „ ,. Petersen, F., p. 93. Muonia. 1892 „ ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen, Alten, Sydvaranger. 1895 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 35. Sydvaranger. 1897 ,; „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XX, p. 153. Hammeifest (70 1 / 2 ° n. Br.). 1901 ,, .. Si \i dinger und Rebel, Cat., p. 137. Scand. c. et s.: Ross. c oc. s. et s. Arktisches Norwegen. 274 ARNOLD PAGEXSTECHER, Agrotis imperita Hb. (gelida Sp. Schn. comparata Möschl.) 1862 Agrotis comparata, Möschlek, Wien, Eut. Mon., Bd. VI, p. 131, t. 1, f. 5. Labrador. 1864 .. ,. Möschlbb, Wien. Ent. Mon., Bd. VIII, p. 196. 1867 .. imperita, Packard, Proc. Bost. Soc. H. N., p. 66. Labrador. 1870 „ comparata, Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXIX, p. 268. 1874 „ imperita, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 159 = imperita Hb. Z., p. 447/448. Labrador. 1883 .. gelida, Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 88. Sydvaranger. b s s3 .. comparata, Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 77; comparata M. ?: Sydvaranger. 1885 gelida, Lampa, Verz., p. 52. Sydvaranger. 1887 .. Petersen, F., p. 93. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 35. Sydvaranger. 1901 „ imperita, Staudinger und Rebel, C'at., p. 137. Labr., Amur s. or. Arktisches Europa und Amerika. Agrotis umbratus Packard 1866/68 Agrotis umbratus, Packard, Proc. Bost. Soc. H. N., p. 37. Okak, Labrador. 1870 Agrotis umbratus, Möschler, Stett. Ent, Ztg., p. 254 (an confluae var. ?). 1901 „ umbrata, Staudinger und Rebel, Cat., p. 146 = quadrangula Zett. Labrador. Agrotis wockei Möschler 1864 Agrotis wockei, Möschleb, Wien. Ent. Mon., Bd. VI, p. 130, t. 1, f. 2. Labrador. 1866 „ .. Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VIII, p. 196. 1S66 „ olcakensis, Packaed, Proc Bost. Soc. H. N., p. 38. Okak. 1870 .. ivockei, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 266. 1881 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 411. Ala Tau. 1884 „ .. Möschlek, Verb. Z.-b. Ges. Wien, p. 287. 1885 „ ,. Smith, Brookl. Ent, Soc. = okakensis Pack. 1901 „ .. Staudinger und Rebel, Cat., p. 139. Labrador, Ala Tau (v. Arktisches Amerika, Asien. Agrotis staudingeri Möschler L862 Agrotis staudingeri, Moschler, Wien. Ent, Mon., Bd. VI, p. 132, t. 1, f. 4. Labrador. 1870 „ .. Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 267. Labrador. 1895 .. „ Alpher aky, Iris, Bd. VIII, p. 150; var. ottonis. 1897 „ ottonis, Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 205, t. 13, f. 9. (Urga.) 1898 „ staudingeri, Herz, Reise NO.-Sibirien, p. 254. Witim. 1901 ,. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 142. Labrador; ottonis Alph., p. 142: Chang. Arktisches Amerika und Asien Agrotis drewseni Staud. 1857 Agrotis drewseni, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 302, No. 6. Grönland. 1859 ,. „ Schiödte, Grönl. Arthr., Berl. Ent. Zeitschrift, p. 150. 1860 „ dissona, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 365, t, 9, f. 4. Labrador. 1802 .. ,. Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VI, p. 365 u. 367. 18<;ii .. .. Packard, Proc. Bost. Soc. H. K, p. 38. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 268. 1890 .. drewseni, Aurivillius, Grönl. Insekt!'., p. 14. Labrador. 1898 ,. „ Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 44. Grönland. 1901 .. .. Staudingeis und Rebel, Cat., p. 149. Grönland; dissona, p. 149: Labr., Grönland. Aurivillius hält die labradorische dissona Möschl. für wahrscheinlich synonym mit der grön- ländischen dissona St. Die arktische Lepidopterenfauna. 275 Agrotis baja F. 1862 Agrotisbaja, Speyer, Geogr. Verbr. Schinett., Bd. II, p. 101. (60—44° n. ßr.). 1869 ., * Tengström, Cat., p. 305. Finnland, K. r. 1881 .. .. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 411. Lepsa. 1882 „ .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 24. Saltdalen. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 52. Norwegen, Finnland. 1885 .. ., Möschler, Verh. Z.-b. Ges Wien, p. 287. Nordamerika. 1887 .. Petersen, F., p. 93. 1892 .. .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 1 10. Saltdalen. 1892 ., .. Staudinger, Iris, Bd. V, p. 254. Kentei-Gebirge (bajula 1897 .. • .. Alpherakv, Mem. Lep., Bd. IX, p. 331. Kamtschatka. 1897 .. .. Staudinger und Rebel, Cat,, p. 138. Eur. c. et s. (exe. reg. bor.); var. bajula Staud.: Ala Tau, Eentei. Arktisches Europa und Asien. Agrotis speciosa Hb. var. aretica Zett. 1840 Agrotis speciosa, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 939. 1861 .. „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 363; (aretica) Finmarken. 1864 ,. ■■ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 179. Dovrefjeld. 1864 „ .. Moschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VIII, p. 196. Labrador. 1866 ,. •■ Pack ard, Proc. Bost. Soc. H. N, p. 19. Labrador. 1870 .. „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 268. 1874 „ .. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 63. Kuusamo. 1881 .. Schqyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 89. Sydvaranger. 1882 ,. ,. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 25. Saltdalen. 1883 ., ,. Sp. Schneider, Ent. Tidskril't, p. 76. Sydvaranger. 1883 .. „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 24 u. 54. Metamorphose. 1885 ,. „ Lampa, Verz., p. 52; var. aretica: Lappland, Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 24. Metamorphose. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 287. Labrador, var. aretica: Skandinavien^ Lappland, Nordrußland. 1887 „ ,. Petersen, F., p. 93. Kolari, Pallas Tunturi. 1892 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen, Tronisö, Alten. 1893 .. .. Hüffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 126. Kuusamo, (var. aretica) Sydvaranger. 1895 ., „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 36. Sydvaranger. 1897 „ ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XX, p. 153. Hammerfest. 1901 „ ., Staudtnger und Rebel, Cat., p. 139. Scaud. c et s. montes, Alp., Lahr.; var. aegrota Alph.: Mong. Vorkommen: Arktisches Europa und Asien. Agrotis c. nigrum (L.) 1758 Noctua c. nigrum, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 516. 1840 Agrotis c. nigrum, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 396. 1862 „ „ ,. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 102. Lappland bis Andalusien, Asien, Nordamerika, cirkumpolar. 1869 ,. „ „ Tengström, Cat., p. 305. Finnland. 1885 „ „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 287. Nordamerika, Mitteleuropa, Ostsibirien. 1885 „ „ „ Lampa, Verz., p. 53. Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ ,. Petersen, F., p. 94. Nach Wallengren Südlappland, nach Zetterstedt Lappland. 19<>1 „ „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 139. Territ. 1 esc. reg. pol.;. Vorkommen: Cirkumpolar, aber Grenzbewohnerin. Agrotis cissigma Men. 1859 Noctua cissigma, MEnEtries, Schrenck's Reisen Amerika, p. 58, t. 4, f. 9. Wilui. 1888 Agrotis cissigma, Graeseu. Berl. Ent. Zeitschr., p. 351. 1901 ,. ., Staudinger und Rebel, Cat., p. 14<). Sib. s. or., Amur, TJss., Cor. Grenzbewohnerin. 2'/6 ARNOLD PAGENSTECHER, Agrotis festiva Hb. 1862 Agrotis festiva, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 99. Mitteleuropa zwischen 57 und 45° n. Br., England bis Altai. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 305. Finnland. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 76. Sydvaranger. 1885 .. „ Lamra, Verz., p. 53. Lappland, Norwegen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 94. Wallengren : Läpp, interm. 1897 .. „ Alpiieraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 330. Kamtschatka (var. lamentanda). 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 142 (primulae Esp.) Vorkommen : Nördliches Europa und Asien. Agrotis conflua F. 1840 Agrotis conflua, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 941 (borealis Z., diducta Z., rubiginea Z). Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 237. Island. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 365. Fimnarken. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. II, p. 99. Sudeten, arktische Gegenden. Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 181. Dovrefjeld. Tem.;ström, Cat., p. 305. Finnland. Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 254. Labrador. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 66. Kuusamo. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 88. Grötö. Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 24. Saltdalen. Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 77. Sydvaranger. Möschler, Verb. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 287; (festiva, var. conflua Tr.) Labrador. Lampa, Verz., p. 53. Lappland. Petersen, F., p. 94. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 47 u. 140. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 37. Sydvaranger. Jacobson, Ins. Nov. Seml., p. 60. Island. 1898/99 Agrotis conflua, Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Heft 7, p. 6. 1901 Agrotis primulae Esr., Staudinger und Rebel, Cat., p. 140; var. conflua: Eur. bor., Sib. montes, Alp., Scot., Islandia, Sib. or. Vorkommen : Arktisches Europa und Asien, Labrador. 1857 ) ' 1861 . 1862 1 ) 1864 1869 1870 1874 1880 1882 1883 1 18S5 1885 1887 1892 1895 1898 Agrotis fusca Bosd. 1862 Agrotis septentrionalis, Möschler, Wien. Ent. Mon., p. 133, t. 1, f. 3. 1864 .. fusca, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VIII, p. 197. Labrador. 1866 „ „ Pack ard, Proc Bost. Soc H. N., p. 39. Labrador. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., 1870, p. 268. Labrador. 1892 „ ,. Staudinger, Iris, Bd. V, p. 364. Kentei (unter ruta Ev.). 1898 „ septentrionalis, Herz, Iris, p. 254. Witim. 1901 „ fusca, Staudinger und Rebel, Cat., p. 152 = septentrionalis Möschl. $: Labr., Sib. s. or. Arktisches Amerika und Asien. Agrotis islandica Staudinger 1857 Agrotis islandica, (Stacdinger, Stett. Ent. Ztg., p. 232. Island. 1857 ,. .. Staudinger, Stett, Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 301. Grönland. 1859 „ „ Schiödte, Grönl. Lep., in Berl. Ent, Zeitschrift, p. 150. Grönland. 1862 „ ,, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VI, p. 139. Labrador. L870 „ .. Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 268. Labrador. 1881 ,. .. var. rossica Stdgr., Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 419. Saisan; var. labradoriensis Labrador 18 s 4 „ ,. Muschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 288. Labrador, Centralasien. Die arktische Lepidopterenfauna. 277 1883 Agrotis islandica, Smith, in Brooklyn Ent. Soc, p. 14. 1890 „ „ Aurivillius, Grönl. Lep. Fauna, in Bih. Vet. Akad. Handl., Bd. XV, Deel IV, p. 15, t. 1, f. 5. Grönland, Labrador, Island, Livland, Sibirien. 1892 „ ,, Staupinger, Iris, Bd. V, p. 257. Kentei-Gebirge. 1893 Cameades opqtara Mohr., Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 100. 1896 Agrotis islandica, Staudinger, Iris, Bd. IX, p. 257. Uliassatai. 1897 „ „ var. rossica, Alpiierakv, Mem. Lep., Bd. IX, p. 6. Asia centralis, ob sagiüae Hb. var. 1897 „ „ Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 333. Kamtschatka. 1898 .. ,, Jacobson, Ins. Nov. Senil., p. 44: Grönland; p. 60: Island. 1898 „ „ Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 257. Wilui. 1900 ,, „ Bang Haas, Grönl. Lepid., in Vidensk. Meddel. naturh. Foren. Kjöbenhavn, p. 182. Grönland, Sibirien, Livland, Island, Labrador. 1901 „ ,. Staudinger und Rebel, p. 149. Labrador: var. rossica: Ural, As. c. et s.; ab. Icarschi Graeser : Amur. Cirkumpolar. Agrotis clandestina (Harris) 1842 Noctua clandestina, Harris, Ins. of Massach. inj. to veget., 24, p. 327. 1856 Mamestra unicolor, Walker, List Lep. Het. Br. Mus., Bd. IX, p. 233. 1875 Agrotis clandestina, Speyer, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXVI, p. 131 u. 347. 1890 „ „ Aurivillius, Grönl. Insektf., p. 13. Grönland, Labrador, Nordamerika. 1893 Noctua „ Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 75. 1897 Agrotis .. Alpiieraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 329. Kamtschatka. 1898 „ ,. Jacobson, Ins. Nov. Seml., p. 44. Grönland. 1900 „ „ Bang Haas, Grönl. Lep., p. 180, Grönland, Labrador, Nordamerika, Korea. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 136. Amer. s., Grönland, Kamtschatka, ?Amur. Vorkommen : Arktisches Amerika, Grönland und Asien. Agrotis quail rangula Zett. 1840 Agrotis ■ quadrangula, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 395. 1840 „ rava, Herr. Schaff, Syst. Bearb. Schinett. Eur., Bd. VI, p. 59, t. 107, f. 554. 1857 „ „ Staudinger, Stett. Ent, Ztg., Bd. XVIII, p. 235. Island. 1857 „ .. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 302. Grönland. 1859 „ quadrangula, Schiödte, in Berl. Ent. Zeitschrift, p. 150. Grönland (= rava). 1860 „ rava, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 367. Labrador. 1870 „ ,. Möschler, Stett. Ent, Ztg., p. 268. Labrador, Island (= corrosa?). 1881 „ quadrangula, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 411. Lepsa. 1890 „ ,. Aurivillius, Grönl. Insektf., p. 14. Grönland, Island, Labrador. 1893 Noctua rava, Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 73. 1898 Agrotis quadrangula, Jacobson, Ins. Nov. Seml., p. 44: Grönland; p. 60: Island (rava). 1900 ,, „ Bang Haas, Grönl. Lep., p. 181. Grönland, Island, Labrador. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 146. Island, Labrador, Grönland. Vorkommen : Arktisches Amerika, Island, Grönland. Agrotis westermanni (Staud.) 1857 Noctua westermanni, Staudinger, Stett, Ent. Ztg., p. 303, No. 7. Grönland. 1859 Agrotis ,, Schiödte, in Berl. Ent. Zeitschrift, p. 150. Grönland. 1874 ,. ,. Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXV, p. 158. Labrador. 1890 „ v Aurivillius, Grönl. Insektf, p. 14, t, 2, f. 8. Grönland, Labrador. 1893 Cameades westermanni, Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 105. 1898 Agrotis westermanni, Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 44. 1900 „ „ Bang Haas, Grönl. Lep., p. 181. Grönland, Labrador. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat,, p. 142. Grönland, Labrador. Vorkommen : Grönland, Labrador. Fauna Arctica, Bd. II. 3° 278 ARNOLD PAGENSTECHER, Agrotis ypsilon Hufn. {suffnsa S. W.) 1862 Agrotis ypsilon, Speyer, Geogr. Verbr. Schinett., Bd. II, p. 121. In allen Weltteilen, von 60° bis Aequator. 1862 .. Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VI, p. 139. Labrador. 1870 .. Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXI, p. 269. Labrador. 1875 .. „ Speyer, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXVI, p. 135. Europa, Kordamerika, Neu-Seeland. 1885 .. „ Möschler, Verb. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 289. Jan Mayen, Neu-Seeland. 1885 Lampa, Verz., p. 56. 1893 .. .. Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 66. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 151. Terr. (exe. reg. bor.); As. or. et m. : Austr. ; Am. s. et m. Nördliches Amerika, Labrador, Nordeuropa. Agrotis cuprea Hb. 1869 Agrotis cuprea, Tengström, Cat., p. 305. Läpp, r., Finnland. 1885 „ Lampa, Verz., p. 54. Finnland. 1887 „ .. Petersen, F., p. 94. Nach Boheman im alpinen Dalekarlien. 1897 „ „ Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 331. Kamtschatka. 1901 ,. .. Staudinger und Rebel, Cat., p. 142. Alp., Scand c. et m.; Ross. s. m. Nördliches Europa und Asien. Agrotis fennica Tausch. 1885 M 1885 » 1887 » 1893 Noctua 1897 Agrotis 1898 Ti 1901 n 1869 Agrotis fennica, Tengström, Cat., p. 305. Nylandia. „ Lampa, Verz., p. 54. Lappland, Finnland. Möschler, Verb. Z.-b. Ges. Wien., Bd. XXXIV, p. 288. Nordrußland, Lappland, Sibirien, Labrador (57° 33'), Nordamerika. Petersen, F., p. 94. Nach Wallengren Lappland. Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 74. „ Alpheraky, M6m. Lep., Bd. IX, p. 332. Kamtschatka. „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 254. Witim. Staudinger und Rebel, Cat., p. 143. Ross. et Eur. bor.; Amur: Am. s. bor. Nördliches Europa, Asien und Amerika. Agrotis lucernea (L.) (cataleuca B.) 1861 Agrotis lucernea, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p. 366. Dovrefjeld (cinerea Zett. . 1862 „ .. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 109. Südliches Schweden. 1869 .. .. Tengström, Cat., p. 305. Finnland. 1880 .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 87. Grötö. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 54. Finnland, Grötö. 1887 „ „ Petersen, F., p. 94. Nach Boheman Dovrefjeld. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Grötö. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 143. Alpen, Skaud. Arktisches Norwegen. Agrotis simtilans Hufn. 1862 Agrotis simulans, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 109. (62 — 45° n. Br.). L869 „ .. Tengström, Cat., p. 305. Ostrob. a. 1S74 .. .. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 66. Kuusamo. 1885 .. Lampa, Verz., p. 54. Finnland. 1887 „ Petersen, F., p. 94. Nach Wallengren Schweden bis 62°. 1892 Staudinger, Iris, Bd. V, p. 356. Kentei-Gebirge, var. sibirica Bod. 1901 ,. Staudinger und Rebel, Cat., p. 143. Eur. (esc. reg. pol. 1; Alp.; Ferg. Nördliches Europa. Die arktische Lepidopterenfauna. 2 7q Agrotis simplonia Hb. 1862 Agrotis simplonia, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 114. Alpen, Pyrenäen. 1885 „ „ Möschlee, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 288. Alpen, Pyrenäen, Labrador (56° 24' und 62° 30'), Gebirge Europas. 1901 „ .. Staudinger und Rebel, Cat., p. 143. Alpen, Pyrenäen. Nördliches Europa, Labrador. Agrotis exclamationis (L.) 1758 Noctua exclamationis, Linke, Syst. Nat., ed. X, p. 515. 1840 Agrotis exclamationis, Zetterstdt, Ins. Läpp., p. 935. 1862 ,. .. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. II, p. 120. Europa, Lappland bis Sicilien, Nordasien Japan, Canada. 1869 .. .. Tengström, Cat., p. 305. Ostrob. b. 1885 .. „ Lampa, Verz., p. 54. Finnland. 1887 ,. ,, Petersen, F., p. 95. Nach Wallengren Lappland. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, p. 255. Witiru, Wilui. 1901 .. „ Staüdinger und Rebel, Cat., p. 148. Reg. pal; var. serena Alph.: Fergana. Nördliches Europa, Asien, Amerika. Agrotis Cursor ia Hufn. 1862 Agrotis cursoria, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 114. Europa, 63 — 43° n. Br. 1869 ., „ Tengström, Cat., p. 305. K., 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 55. Finnland, Kar., Ostrob- 1887 „ „ Petersen, F., p. 95. 1901 „ „ Staüdinger und Rebel, Cat., p. 148. Eur. c. et s. in.; Ross. c; var. currens Staud.: Ulias. Nördliches Europa, Asien. Agrotis recussa Hb. 1862 Agrotis recussa, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 117. Lappland, Altai, Ural. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 305. 1875 .. ,. Tengström, Notiser pro f. et flora fenn., p. 32. Finnland. 1885 ,. ,. Lampa, Verz., p. 25. Lappland, Finnland, Finmarken. 1887 „ „ Petersen, F., p. 95. Nach Wallengren 64 — 67° n. Br. 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 357. Kentei-Gebirge, Altai, Lepsa. 1901 „ ,, Staudinger und Rebel, Cat., p. 149. Alpen, Scand. s., Alt., Amur, Kentei. Arktisches Europa und Asien. Agrotis nigricans (L.) 1862 Agrotis nigricans, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 117. 62—38° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 305. K, K. r., 0. a., 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 55. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 95. Nach Wallengren Schweden bis 62 ° n. Br. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 149. Eur. (exe. reg. pol.), Sibirien, Ala Tau, Amur. Nördliches Norwegen und Asien. Agrotis nortvegica Staud. 1861 Agrotis norwegica, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p. 383. Dovrefjeld. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 55. Dovrefjeld. 1887 „ „ Petersen, F., p. 95. Dovrefjeld, Gudbrandsdalen. 1901 „ „ Staüdinger und Rebel, Cat., p. 150. Norw. c. Nördliches Norwegen. Agrotis segetnm Schiff 1840 Agrotis segetum, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 935. 1865 .. „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 121. Europa bis 64°, Asien, Südafrika, Nordamerika, Lappland bis zu den Tropen (Ceylon) ; in vier Weltteilen. 36* 28o ARNOLD PAGENSTECHER, 1869 Agrotis segetum, Tengsteöm, Cat., p. 305. O. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 56. Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 289. Europa, Ostindien. 1887 „ Petersen, F., p. 98. Nach Wallengren Lappland, ebenso nach Zetterstedt. 1901 „ .. Stattdinger und Rebel, Cat., p. 151. Territ. (exe. reg. bor.). Vorkommen: Nördliches Europa und Asien u. s. w. Agrotis tritici (L.) 1862 Agrotis tritici, Speyer, Geogr. Verbr. Schinett., Bd. II, p. 118. (62° 40' n. Br.) 1869 ,. „ Tengsteöm, Cat., p. 305. Ostrob. a. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 55. Norwegen, Finnland, Ostrob. 1887 „ „ Petersen, F., p. 95. Nach Wallengren bis 62 °. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 150. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Amur, Japan. Grenzbewohnerin. Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., 1893, p. 127, führt von Kuusamo, Nordfinnland Agrotis obelisca S. V. var. auf. Agrotis prasina F. (herbida Hb.) 1862 Agrotis prasina, Speyer, Geogr. Verbr. Sehmett, Bd. II, p. 128 (Apl. herbida). England bis Altai, 60 — 65° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 307. K. r. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 25. Saltdalen. 1885 ,. „ Lampa, Verz., p. 56. Norwegen, Saltdalen, Finnland. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 289. Nordanaerika, Ural, Sibirien, Nord- und Mitteleuropa. 1887 „ „ Petersen, F., p. 95. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen. 1893 Adelphagrotis prasina, Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 57. 1901 Agrotis prasina, Staudinger und Rebel, Cat., p. 153. Eur. c, Sibirien, Amur, Japan, Am. s. Arktisches Europa und nördliches Asien, Nordamerika, cirkumpolar. Agrotis oeculta (L.) 1758 Noctua oeculta, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 514. 1836 Hadena implicata, Lefebuee, Ann. Soc. Ent. Fr., Bd. V, p. 394, t. 10, f. 4. 1840 „ extricata, Zetterstedt, p. 940; implicata, p. 940; Polin oeculta, p. 942. 1857 Polia oeculta var. implicata, Stattdinger, Stett. Ent. Ztg., p. 304. Grönland. 1859 Aplecta oeculta var. implicata, Schiödte, Grönl. Lep , in Berl. Ent. Zeitschr. Grönland. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Sehmett., Bd. II, p. 128. Europa, 63—44° n. Br., Nordasien. 1869 Agrotis oeculta, Tengsteöm, Cat., p. 307. Ostrob. bor. 1870 „ ,, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 269. Labrador. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 66. Kuusamo. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 26. Saltdalen. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 289. Mittel- und Osteuropa, Altai, Amur, Labrador. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 56. Lappland, Norwegen, Saltdalen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 96. Nach Zetterstedt Lappland, nach Wallengren {implicata) Läpp. bor. ls'.iO „ ,. Aurivillius, Grönl. Insektf., p. 15. Grönland, Lappland. 1892 .. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 140. Saltdalen. 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 364. Kentei-Gebirge. 1893 Paridroma oeculta, Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 68. 1896 Agrotis oeculta, Bang Haas, Lep. Grönl., p. 182 (oeculta L. var. implicata Lef.). Grönland. 1897 „ „ Alfheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 333. Kamtschatka. 1898 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 44. 1901 ,. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 153. Eur. c. ct. s : Amur, Am. s. Vorkommen : Cirkumpolar. Die arktische Lepidopterenfauna. 28l Gattung: Charaeas Steph. Charaeas graminis (L.) 1758 Noctua graminis, Lnrctfj, Syst. Nat., ed. X, p. 506. 1857 Episema graminis, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 231. Island 1857 „ „ Staudingbk, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 301. Grönland. 1861 Charaeas graminis, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p. 366. Alten, Einmarken. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 130. Island bis Ural, vom 70—45° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 309. K., K. b., 0. a., L. r. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 67. Uleaborg. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 89. Sydvaranger. 1885 „ ,, Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 26. 1885 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 196. Sydvaranger. 1885 „ .. Lampa, Verz., p. 56. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 96. Im ganzen arktischen Gebiet beider Hemisphären. 1890 „ „ Walker, Proc. Ent. Soc, p. 26. Faröer, Island. 1892 „ ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 47 u. 141. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1898/99 „ „ Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 6. 1898 „ ab. tricuspis Esp., Herz, Reise NO.-Sibirien, p. 255. Witim. 1898 .. „ Jacobson, Ins., Nov. Semlja, p. 60: Island, p. 68: Faröer. 1901 ,. „ Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, 1, p. 29. Tystjorden. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 154. Terr. s., Sib. or. Vorkommen im Gebiet: cirkumpolar. Gattung: Mamestra Tr. Mamestra dissimilis Kn. 1874 Mamestra dissimilis, Schilde, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXV, p. 67. Kuusamo, Nordfinnland. 1882 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 35. Saisan, Lepsa, Margelan. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 57. Finnland, Norwegen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 96. Nach Wallengren bis 62° n. Br. 1893 „ atlantica, Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 117. 1898 „ dissimilis, Herz, Iris, Bd. XI, p. 256. Wilui (var. extincta St.). 1901 „ „ Staudinser und Rebel, Cat., p. 157. Eur. c. et s., As. c. et s. (exe. reg. pol.), Am. s. Vorkommen : Nördliches Europa, Asien und Amerika. Mamestra pisi (L.) 1758 Noctua pisi, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 817. 1840 Mamestra pisi, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 944. 1857 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 250. Island. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. II, p. 153. Nord- und Mitteleuropa, 66 — 45° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 306. Ostrob. bor. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXV, p. 67. Kuusamo. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 25. Saltdalen. 1882 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 36, var. pallens: Centralasien (gleich isländischen Stücken). 1883 „ „ var. rukavaarae, Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 127. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 57. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 96. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen. ls! 1:; „ n Hoffmann, Stett. Ent Ztg., p. 127. Kuusamo, var. rukavaarae Hoffm. 1898 ,. „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 256. Wilui. 1898 „ Jacobson, Ins. Nowaja Semlja, p. 6'». Island. 1901 ,, ., Staudinger und Rebel, Cat, p. 157. Eur. c. et s. (exe. reg. pol. 1, Lap., Ala Tau. Arktisches Europa und Asien. 282 ARNOLD PAGENSTECHER, Lappland, Grönland, südliches Asien, von Mamestra brassicae (L.) 1758 Noctua brassicae, Linne, Syst. Nat, ed. X, p. 517. 1840 Mamestra brassicae, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. ü44. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 154. arktischen Gegenden bis zu den Tropen. 1869 ,. „ Tengström, Cat., p. 306. K., K. r., 0. a., 0. b. 1885 „ „ Lajipa, Verz., p. 58. Lappland. Finnland, Norwegen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 96. Nach Zetterstedt Lappland 1901 ,. ,. Staudinger und Rebel, Cat., p. 156. Eur., Sib., Amur, Ind. s. oc, Am. s. Arktisches Europa, Asien, Amerika. Mamestra oleracea (L.) 1758 Noctua oleracea, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 517. 1840 Mamestra oleracea, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 944. 1862 „ .. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 152. Europa 66° bis südlichste. Gegenden. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 306. 0. a., 0. b. 1882 „ .. Stacdingeu, Stett. Ent. Ztg., p. 36. Saisan. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 58. Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 „ .. Petersen, F., p. 96. Nach Zetterstedt Lappland. 1901 ,. .. Staudinger und Rebel, Cat., p. 157. Eur. i exe. reg. pol.), Tarbagatai, Tura, Ili. Nördliches Europa. Mamestra glauca Hb. (var. lappo Dup.) 1840 Mamestra lappo, Ziotterstedt, Ins. Läpp., p. 939; quadriposita, p. 939. 1864 .. glauca, Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 182. Fokstuen, Norwegen. 1869 ,. „ Tengström, Cat., p. 306. Ostrob. bor. 1 s 74 ,, ,. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 67. Uleaborg, Kuusamo, Bodo. 1881 „ .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 89. Sydvaranger. 1882 ,. ,. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 26. 1882 „ ,. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 36. Saisan. 1882 .. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 46. Saltdalen. 1885 .. .. Lampa, Verz., p. 58. Lappland, Finnland, Norwegen. 18S7 ,. .. Petersen, F., p. 97. Nach Zetterstedt Lappland, nach Wallengren var. lappo in Läpp, bor- 1892 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 49 u. 141. Saltdalen, Tromsö, Alten. 1895 .. .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 37. 1898/99 ,. ,. Strand, Ber. Naturw. Verh. Regensburg, Bd. VII, p. 6. 1901 .. Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, 1, p. 29. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 158. Eur. s. et c, Ross., Amur, Kamtschatka. Arktisches Europa, Asien. Mamestra rogenlwferi Möschler 1870 Mamestra rogenlwferi, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 269. Labrador. 1893 ,. ,. Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 114. Labrador. 1901 .. ,. Staudinger und Rebel, Cat., p. 156. Vorkommen : Labrador. Mamestra dentina Esp. et ab. latenai Pierr. 1840 Hadena hilaris, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 938. 1861 Mamestra dentina, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 366. Finmarken. L869 .. „ Tengström, Cat., p. 305. Lappland, Ostrob. bor. 1*7 1 .. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 67. Kuusamo. 1881 „ .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 26. 1882 .. .. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 36. Saisan, Lepsa. 1 885 .. „ Lampa, Verz., p. 58. Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 . .. Petersen, F., p. 97. Nach Wallengren Lappland. 1892 .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 49 u. 141. Saltdalen, Tromsö, Alten. Die arktische Lepidopterenfauna. 283 1893 Mamcstra dentina, Hovfmann, Stett. Ent. Ztg., p. 128. Kuusamo. 1898 „ .. Herz, Iris, Bd. XI, p. 256. Wilui. 1898/99 „ „ Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 6. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., p. 29. Lödingen. 1901 .. .. Staudinger und Hebel, Cat, p. 159. Europa; var. latenai: Sib. or. s. Arktisches Europa und Asien. Gattung: Dianthoecia Boisd. Dianthoecia phoca Möschler 1864 Dianthoecia phoca, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VIII, p. 197, t. 5, f. 15. Labrador. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 269. Labrador. 1893 Scotogramma phoca, Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 129. Labrador, Colorado. 1901 Dianthoecia phoca, Staudinger und Eebel, Cat., p. 162. Vorkommen: Labrador. Dianthoecia proxima Hb. 1840 Noctua labecula, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 941. 1869 Dianthoecia proxima, Tengström, Cat., p. 306. Kar. r. 1882 „ .. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 37. Saisan. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 59. Norwegen, Finnland, Upland. 1887 „ ., Petersen, F., p. 97. Südlappland. 1896 „ „ var. uniformis, Staudingek, Iris, Bd. IX, p. 254. Uliassutai (Mongolei). 1898 .. .. Herz, Reise Lenagebiet, Iris, Bd. XI, p. 256. Witim. 1901 .. .. Staltdinger und Rebel, Cat., p. 161. Alpen, Altai, Amur. Nördliches Europa, Asien. Dianthoecia skraelingia H. S. 1885 Dianthoecia skraelingia, Lampa, Verz., p. 59. Lappland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 97. 1888/91 Dianthoecia skraelingia, Aurivillius, Nord, fjärilar, p. 18 u. 131, f. 26 $, t. 27 $. 1892 Lasionycha skraelingia, Aurivillius, Ent. Tidskrift, p. 285. 1901 Mamestra skraelingia, Staudinger und Rebel, Cat., p. 159. Lap., Suec. c. int. Nördliches Europa. Dianthoecia subdita Möschler 1860 Dianthoecia subdita, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 363, t. 9, f. 7. Labrador. 1870 .. „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 269. Labrador. 1893 Mamestra subdita, Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 129. Labrador. 1901 Dianthoecia subdita, Staudinger und Rebee, Cat., p. 161. Vorkommen: Labrador. Dianthoecia dovrensis Wocke 1864 Dianthoecia dovrensis, Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 182. Drivdalen, Norwegen. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 26. Saltdalen. 1885 „ .. Lampa, Verz., p. 59. Saltdalen. 1887 .. .. Petersen, F., p. 98. 1892 „ r Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen. 1892 ., „ var. kenteana, Staudinger, Iris, Bd. V, p. 366. Kentei-Cebirge; var. altaica: Altai. 1896 .. .. var. mongolica, Staudinger, Iris, Bd. IX, p. 257. Uliassutai (Mongolei). 1901 „ .. Staudixger und Rebel, Cat, p. 161. Norwegen, var.: Asien. Arktisches Europa und Asien. Dianthoecia nana Hufn. 1862 Dianthoecia nana, Speyer, Geogr. Verbr. Schinett., Bd. II, p. 143. England bis Ural, Lappland bis Sicilieu, 60—35° n. Br. 1869 „ .. Tengström, Cat., p. 306. Kar. r. 284 ARNOLD PAGENSTECHER, 18S5 Dianthoeciu nanu, Lampa, Verz., p. 59. Norwegen, Finnland. 1887 .. .. Petersen, F., p. 98. Lappland. 1892 ,. ,. var. dealbata, Staudinger, Iris, Bd. V, p. 356. Kentei-Gebirge. 1896 „ „ Staudinger, Iris, Bd. IX, p. 258. Uliassutai (var. dealbata). 1901 „ „ StaudinCtER und Rebel, Cat., p. 162. Eur. (exe. reg pol.), Altai, Amur. Nördliches Europa und Asien. Dianthoecia cucubali Faesch. 1862 Dianthoecia cucubali, Speyer, Geogr. Verbr. Schniett, Bd. II, p. 144. Europa, Sibirien, Lappland. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 307. 0. a. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 67. Kuusamo (66°). 1!SS5 n „ Lamra, Verz., p. 60. Norwegen, Finnland. 1887 .. „ Petersen, F., p. 98. Nach Wallengren Läpp. bor. 1892 .. .. Staudinger, Mem. Lep., Bd. VI, p. 481. Japan, China, Amur. 1901 „ ,. Staudinger und Bebel, Cat., p. 163. Eur. (exe. reg. pol.), Amur, China, Japan. Nördliches Europa und nördliches Asien. Dianthoecia carpophaga Bkh. 1862 Dianthoecia carpophaga, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 145. Europa, Asien, England bis Altai, 60—40° n Br. 1869 .. „ Tengström, Cat., p. 307. Ostrob. austr. 1885 ,, .. Lampa, Verz., p. 60. Bis Upland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 98. 1901 „ ,. Staudinger und Bebel, Cat., p. 163. Eur. (exe. reg. pol.), Altai, Fergana. Nördliches Europa und Asien, Grenze der arktischen Gebiete. Gattung: Polia Tr. Polia pol ymita (L.) 1862 Polia polymita, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 139. (61—46° n. Br.). 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 60. Schwedisch Lappland, Norwegen. 1887 ,. „ Petersen, F., p. 98. Nach Zetterstedt Lappland. 1901 ,. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 79. Scand. c. et m., Ross. s. oc. Grenzbewohnerin. Polia chi (L.) 1758 Noctua chi, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 514. 1862 Polia chi, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. II, p. 141. 60—44° n. Br. 1869 .. „ Tengström, Cat., p. 307. 0. a., 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 60. Schweden, Norwegen, Finnland. I.ss7 „ „ Petersen, F., p. 98. Nach Wallengren bis 59° in Skandinavien. 1901 ,. „ Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, 1, p. 531. Laerdalsören, Bergen, Aal. 1901 ,. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 180. Eur. c. et. s. (exe. reg. bor.), Altai. Grenzbewohnerin. Gattung: Luperina B. Luperina haworthii Curtis 1862 Celaena haworthii, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 167. Nordeuropa, Island bis Wolga, 48—57° n. Br. und weiter nördlich. 1869 Luperina haworthii, Tengström, Cat., p. 307. 0. a. 1885 „ ,. Lampa, Verz., p. 61. Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 98. Nach Wallengren Läpp, intermed. et bor. 1901 Celaena haworthii, Staudinger und Rebel, Cat., p. 169. Skandinavien, Ural. Grenzbewohnerin. Die arktische Lepidopterenfauna. 28^ Gattung: Madena Tr. Hadena adusta Esp. 1862 Hadena adusta, Speyer, Geogr. Verbr. Sohmett., Bd. II, p. 157. England bis Altai, vom 60—44° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 307. 0. b. 1880 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 69: Bejern ; p. 88: Grötö. 1882 .. .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 27. Saltdalen. 1882 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 40. Saisan. 1885 „ ,. Lampa, Verz., p. 63. Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 99. Nach Wallengren Bottn. sept. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 52 u. 141. Saltdalen, Tromsö. 1893 ,. .. Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 128. Kuusamo, var. seplentrionalis Staud. 1898/99 „ ., Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 7. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 171. Eur. s., c. et rn. or., Altai, Amur, Kamtschatka. Arktisches Norwegen. Hadena maillardi Hb. (exulis Lef., gelata Lef., marmorata Zett.) 1840 Noctua marmorata, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 937. 1857 Hadena exulis, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 238. Island. 1859 „ maillardi, SchiOdte, Grönl. Lep., p. 150. 1860 Crymodes exnlis, Möschler, Wien. Ent. Mon., p. 364. Labrador. 1862 Hadena maillardi, Speyer, Geogr. Verbr. Schinett., Bd. II, p. 159. Alpen, Pyrenäen. 1864 „ .. Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 183. Dovrefjeld. 1870 „ .. Möschler, Stett, Ent, Ztg., p. 269. Labrador (exulis). 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 67. Kuusamo. 1882 „ ,, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 40. Tarbagatai. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 62. Norwegen. 1885 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 197.' Sydvaranger. 1885 .. „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. AVien, Bd. XXXIV, p. 290. Island, Norwegen, Schottland, Grün- land, Labrador. 1887 „ „ Petersen, F., p. 99. 1890 „ .. Aurivillius, Grönl. Insektf., p. 16. Grönland, Labrador, Island, Schottland, Do vre, Finmarken. 1892 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 51 u. 141. Tromsö, Sydvaranger. 1893 Xylophasia exulis, Smith, Cat. Noct,, p. 137. Labrador, Grönland, Island. 1895 Hadena mailardi, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 38. Sydvaranger. 1896 „ „ Bang Haas, Lep. Grönl., p. 183 [exulis). Grönland, Finmarken, Schottland, Island, Labrador, 1898 „ exulis, Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 44: Grönland; p. 60: Island; p. 68: Faröer. 1898/99 „ maillardi, Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 7. Tromsö. 1900 „ .. Aurivillius, Ofvers. Vetensk. Acad. Förhandl., Bd. X, p. 1138. Grönland. 1901 „ „ Staudinger und Rebe, Cat., p. 172. Alpen, Norwegen, Tarbagatai, Labrador, Grönland, Island, Faröer. Die sehr veränderliche Eule wird unter den verschiedensten Namen aufgeführt. Nach Staudinger (1857, Stett. Ent. Ztg., p. 238) als exulis, galata, groenlandica Dup., borea Boisd., cervina Guer., difflua Hb., aretica Thnbg., gelida Gn., poli Gn., marmorata Zett., oleracea L. Arktisches Europa, Asien und Amerika. Hadena gemmea Tr. 1862 Hadena gemmea, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 158. Lappland, Nordwestrußland. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 307. K. r., 0. a. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 62. Lappland, Norwegen. Finnland. 1887 „ .. Petersen, F., p. 99. Nach Wallengben zwischen 64 und 67° n. Br., Bottn. sept., Lappland. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 53. Norwegen, Laerdalen. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 173. Eur. s. Vorkommen : Arktisches Europa. Fauna Aretica, Bd. II. 37 286 ARNOLD PAGENSTECHER, Hadena rubrirena Tr. 1862 Hadena rubrirena, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 159. Alpen. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 68. Kmisamo (66° n. Br.). 1875 „ „ Tengström, Notiser for Sälsk. pro Fauna et Flora fenn., p. 30. 1885 „ „ Sven" Lampa, Verz., p. 62. Norwegen, Trondhjem, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 99. 1901 „ n Staudingei: und Rebel, Cat., p. 173. Alpen, Fen. et Norv. c. Nördliches Europa. Hadena lateritia Hfn. 1862 Hadena lateritia Hfn., Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 160. Frankreich bis Altai, zwischen 60 und 44° n. Br. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 184. Drivdalen, Norwegen. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 307. Finnland, Ostrob. b. 1875 „ „ Speyer, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXVI, p. 146. 1880 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 88. Grötö (68°). 1882 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 41. Saisan. 1882 „ ., Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 27. Saltdalen (67°). 1885 „ „ Sven Lampa, Verz., p. 62. Norwegen, Grötö, Finnland. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 291 (var. dubitans Wlk.): Nordamerika und Nordeuropa mit Ausnahme der Polargegend, Altai, Amur. 1887 „ „ Petersen, F., p. 99. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 257. Witim. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 173. Eur. s. et c. (exe. Angl. et reg. pol.), Sib. or., Amur, Japan. Am. s. Vorkommen : Arktisches Europa, nördliches Asien und Amerika. Hadena exornata Möschler 1860 Hadena exornata, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 304, t. 9, f. 5. Labrador. 1866/68 „ „ Packard, Proc. Bost. Soc. N. H, p. 39. Labrador. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 269. Labrador. 1901 Xylophasia exornata, Smith, Cat., Noct., p. 131. Labrador, Colorado. Vorkommen : Labrador, nördliches Amerika. Hadena sommeri Lefeb. 1836 Hadena sommeri, Lepebure, Ann. Soc. Ent. France, (1) Bd. V, p. 591, t. 10, f. 1. 1840/42 „ „ Düponciiel, Hist. nat. Lep. France, Suppl. III, p. 586, t. 19, f. 1. 1840 „ picticollis, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 939, No. 8. 1840 „ groenlandica, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 939, No. 9. 1852 „ surtur, Herr. Schäffer, Syst. Bearb. Schmett. Europas, Bd. VI, p. 178, t. 128, f. 638. 1857 „ sommeri, Staudinger, Stett, Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 246. Island. 1857 „ „ Staudinger, [Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 304. Grönland. 1859 „ „ Schiödte, Grönl. Arthr., in Berl. Ent. Zeitschr. (groenlandica, picticollis). 1865 Crymodes sommeri, Milliere, Ann. Soc. Linn. Lyon, Bd. XI, p. 282, t. 58, f. 46. 1865 Hadena islandica, Millere, Icones, Bd. III, p. 459. 1885 „ sommeri, Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 290. 1890 „ „ Aurivillius, Grönl. Insektf., in Bih. K. Sven. Vet. Akad. Handl., Bd. XV, Afd. IV, No. 161 p. 15, t. 1, f. 9, 10; t. 3, f. 1. Grönland, Island. 1893 Xylophasia sommeri, Smith, Cat. Noct., p. 137. Labrador, Grönland, Island. 1896 Hadena sommeri, Bang Haas, Lepid. Grönl., in Vidensk. Meddel. naturh. For. Kjöbenhavn, p. 182. Grönland, Island. 1898 „ „ Jacorson, Ins. Nov. Semlja, p. 44: Grönland; p. 60: Island; p. 68: Faröer. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 171. Grönland, Island, Faröer. Vorkommen im arktischen Gebiet: Island, Grönland, Labrador. Die arktische Lepidopterenfauna. 287 Hadena basilinea F. 1862 Hadena basilinea, Speyer, Geogr. Verbr. Sehrnett, Bd. II, p. 163. England bis Altai, 61 — 45° n. Br. 1869 ,, „ Tengstköm, Cat, p. 307. K., 0. a., 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 63. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 100. Uleaborg, nach Wallengren bis 60° n. Br. 1893 Xylophasia finistima Gr., Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 134. 1898 Hadena basilinea, Herz, Iris, Bd. XI, p. 257. Wilui. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 174. Eur. c. (exe. reg. pol. , Alt., Am. s., Japan, Norv. Nördliches Europa, Asien und Amerika. Hadena rurea F. 1862 Hadena rurea, Speyer, Geogr. Verbr. Sehmett., Bd. II, p. 161. England bis Altai, zwischen 60 und 45° n. Br. 1869 .. „ Tengström, Cat., p. 307. K, 0. a., 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 63. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 100. Uleaborg. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 174. Eur. c. et s., Alten, Sibirien, Amur. Vorkommen : Nördliches Europa und Asien. Hadena geinina Hb. var. retnissa Tr. 1862 Hadena gemina, Speyer, Geogr. Verbr. Sehmett., Bd. II, p. 163. Von England bis Ostasieu, Nordamerika, vom 60—46° n. Br. 1869 .. „ Tengström, Cat., p. 308. K. r. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 68. Kuusamo (66°). 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 63. Upland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 100. Nach Wallengren Südschweden. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 175. Eur. c, Livl., Fem, Alt, Japan. Nördliches Europa und Asien. Gattung: Dipterygia Steph. Dipterygia scabriuscula (L.) (pinastri L.) 1758 Nocf.ua scabriuscula, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 516. 1862 Dipterygia scabriuscula, Speyer, Geogr. Verbr. Sehmett., Bd. II, p. 173. England bis Ural, 62 — 42° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 308. 0. b. 1885 „ ,. Lampa, Verz., p. 64. Upland, Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Moschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 291. Nordamerika, Siid- rußland, Amur. 1887 „ .. Petersen, F., p. 104. Nach Wallengren 62° n. Br. 1893 ,, ,. Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 15(i. 1901 „ .. Staudinger und Rebel, Cat., p. 182. Eur. c. et s. (exe. reg. pol. ), Amur, Japan, China, Am. s. Nördliches Europa, Asien und Amerika. Gattung: Hyppa Dup. Hyppa rectilinea Esp. 1861 Hyppa rectilinea, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 367. Finmarken. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Sehmett., Bd. II, p. 173. Lappland bis Meeralpen, England bis Altai. zwischen 67 und 44° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 308. 0. a , 0. b., L. 1874 .. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 68. Kuusamo. 1885 .. ,. Lampa, Verz., p. 65. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finnland. 37* 288 ARNOLD PAGENSTECHER, 1887 Eyppa rectüinea, Petersen, F., p. 100. Nach Wallengren 60—67° n. Br. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Alten. 1893 „ xylinoides Gu., Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 155. 1901 ,, rectüinea, Staudinger und Rebel, Cat., p. 152. Eur. s. et c, Ural, Sib. or., Amur, Am. s. Arktisches Europa, nördliches Asien und Amerika. Gattung: Hydroecia Gn. Hydroecia nictitans L. 1862 Hydroecia nictitans, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 169. Westeuropa bis Ostasien, Nordamerika, 64—45° n. Br. 1869 „ „ Tengstköm, Cat., p. 308. K. r., 0. a. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 66. Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Möschler, Verb. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 292. Mittel- und Nordeuropa, Nord- amerika, Ural, Sibirien, exkl. Polarregion. 1887 „ „ Petersen, F., p. 100. Nach Zetterstedt Lappland. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen, 67° n. Br. 1893 „ „ Smith, Cat, Noct. Am. bor., 174. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 186. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Sib. or., Amur, Japan, Am. s. Im Norden der drei Weltteile, arktisches Norwegen. Gattung: Anomogyna Staudinger Anomogyna laetabilis (Zett.) (schönherri H. S.) 1840 Hadena laetabilis, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 940. 1S40 „ obliterata, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 941. 1861 Agrotis laetabilis, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 361. Finmarken. 1862 Anomogyna laetabilis, Möschlek, Wien. Ent. Mon., Bd. VI, p. 135. Labrador. 1869 Agrotis laetabilis, Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 180. Kongsvold. 1869 Aplecta laetabilis Z., Tengström, Cat., p. 307. L. n. 1870 Agrotis laetabilis, Möschlek, Stett. Ent. Ztg., p. 269. Labrador. 1882 Anomogyna laetabilis, Schoten, Tr. Mus. Aarsb., Bd. V, p. 27. Saltdalen. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 78. Sydvaranger. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 69. Lappland. 1885 „ „ Möschler, Verb. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV. p. 292. Labrador, Nordlappland, Gebirge Norwegens. 1887 „ „ Petersen, F., p. 101. Muonio 68°. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen, Alten, Sydvaranger. 1895 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 38. Sydvaranger. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 195. Scand. s. (pol.) et c, Fen., Sib. or., Labrador. Arktisches Europa, Labrador, nördliches Asien. Gattung: Caradrina O. Caradrina quadripunetata F. {cubicularis S. V.) 1862 Caradrina cubicularis, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 74. Süd- und Mitteleuropa bis 62°, Altai, Ostindien, Südamerika. 1869 „ quadripunetata, Tengström, Cat., p. 309. K., 0. a. 1874 „ cubicularis var. menetriesi, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 68. Kuusamo. 1880 „ quadripunetata var. leueoptera, Spaxgberg, Ent. Tidskrift, p. 92, t. 1, f. 3. 1881 „ menetriesi, Schoten, Ent. Tidskrift, p. 216. 1885 „ quadripunetata, Lampa, Verz., p. 69. Norwegen, Finnland. 1885 „ menetriesi, Kretschmar (Berl. Ent. Zeitschr., 1863, p. 432, t. 7, f. 7) = cinerascens Tengstr., Cat., p. 309; Lampa, Verz., p. 69. Upland, Norwegen, Gudbrandsdalen, Finnland, Lappland. Die arktische Lepidopterenfauna. 280, 1887 Caradrina quadripunctata F., Petersen, F., p. 101. 0. austr. 1887 „ menetriesi Vab., Petersen, F., p. 101. 1 90 1 „ quadripunctata, Staudixger und Rebel, Cat., p. 196. Eur. (exe. reg. pol.), Altai, Sib. or., var. leueoptera: Scand. c. Arktisches Europa und Asien. Caradrina palustris Hb. 1840 Caradrina transfuga, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 946. Läpp. torn. 1862 Hydrylla palustris, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 70. Mitteleuropa 57 — 46° n. Br., Lappland?. 1869 Caradrina palustris, Tengström, Cat., p. 309. L. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 70. Norwegen, Finnland. 1887 „ ., Petersen, F., p. 101. Nach Wallengren Botin, sept., Läpp, interm. 1897 „ „ Alpherakt, Mein. Lep., Bd. IX, p. 336. Kamtschatka. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 258. Wilui. 1901 Hydrilla palustris, Staudinger und Rebel, Cat., p. 198. Eur. c. et s., Sib. s. or., Kamtschatka, ab. aboleta Gu. : Lap., Norv. Nördliches Europa und Asien. Gattung: Amphipyra O. Amphipyra tragopogonis L. 1862 Amphipyra tragopogonis, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. II, p. 224. England bis Altai (62 — 30° n. Br.). 1869 ,. ,. Tengström, Cat., p. 309. 0. b. 1885 ., ,. Moschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 292 (= repressus Gr.): N. Am., N. Eur., Altai. 1885 „ .. Lampa, Verz., p. 71. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 101. Nach Wallengren Läpp, merid. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 200. Eur. (exe. reg. pol.), Altai, var. turcomana Staud.: Tura, Fergana. Nördliches Europa und Asien, Nordamerika. Gattung: Taeniocampa Gu. Taeniocampa gothica L. et var. gothicina H. S. 1861 Taeniocampa gothica, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 367. Finmarken. 1862 .. .. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett,, Bd. II, p. 76. England bis Altai (64—44° n. Br.), Süd- lappland bis Ligurien. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 184. Christienraad. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 310. K. r. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 71. Schweden, Norwegen, Finnland; var. gothicina: Schwedisch Lappland, Norwegen, Saltdalen, Finnland. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 201. Eur. c. et s., Altai, Amur. Arktisches Norwegen, nördliches Asien. Gattung: Pachnobia Gu. Pachnobia carnea auet. 1860 Pachnobia carnea, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 361. 1861 „ „ Thunberg, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 367. Finmarken. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 184. Kongsvold. 1866/68 Agrotis littoralis, Packard, Proc. Bost. Soc. N. H., p. 36. Labrador. 1869 Pachnobia carnea, Tengström, Cat., p. 310. Läpp. 1870 „ „ Mischler, Stett. Ent. Ztg., p. 271. Labrador. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 89. Sydvaranger. 29O ARNOLD PAGENSTECHER, 1882 Pachnobia carnea, Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 28. Saltdalen. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p, 78. Sydvaranger. 1883 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 22. Metamorphosis. 1883 „ ., Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 117: Agrotis okakensis Pack. 1885 „ tecta Hb. (ampla Hb., carnea auct.), Lampa, Yerz., p. 72. Schwedisch Lappland, Norwegen, Dovre, Finmarken, Lappland (carnea Thunberg alia Noct.). 1885 „ carnea, Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 293. Labrador, Californien, Lappland, Gebirge Norwegens. 1887 „ „ Petersen, E., p. 101. Muonio, Pallas Teudari. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen, Alten, Sydvaranger. 1893 „ „ Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 64. 1895 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 36. 1!"»1 Agrotis tecta, Staudinger und Rebel, Cat., p. 138. Scand. c. et s., Labrador. Vorkommen : Arktisches Norwegen. Gattung: Dyschorista Led. Dyschorista suspecta Hb. 1862 Dyschorista suspecta, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 86. Nordosten Europas. 1869 „ .. Tengstrom, Cat., p. 310. 0. b. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 68. Uleaborg (65° n. Br.) 1875 .. ,. Tengström, Notiser pro Fauna et Flora fenn., p. 31. 1885 ,. „ LAMrA, Verz., p. 73. Norwegen, Finnland; var. iners: Upland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 102. 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 368. Kentei-Gebirge. 1896 . „ „ Staudinger, Iris, Bd. IX, p. 266. Uliassutai (Mongolei). 1897 „ „ Alpherakv, Mem. Lep., Bd. IX, p. 337. Kamtschatka. 1898 „ .. Herz, Iris, Bd. XI, p. 258. Witim. 1901 „ .. Staudinger und Rebel, Cat, p. 200. Eur. c. et s. iexc. reg. bor.), Altai, Sib. or., Amur, Kamtschatka. Nördliches Europa und Asien. Gattung: Plastenis B. Plastenis retusa L. 1862 Plastenis retusa, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett,, Bd. II, p. 84. England bis Altai, Lapplaud, 66° n. Br. ? 1869 „ „ Tengstrom, Cat., p. 310. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 73. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 102. Nach Zetterstedt Lappland. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 205. Eur. c. et s. (exe. reg. bor.), Altai, Amur, Japan. Grenzbewohnerin. Gattung: Cleoceris Boisd. Cleoceris viminalis Fabr. (saliceti Bkh.) 1861 Cleoceris viminalis, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 369. Bodo. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 85. England bis Altai, Lappland bis Provence. 1869 „ „ Tengström, Cat,, p. 310. 0. a. 1882 ,. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 28. Saltdalen. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 73. Norwegen, Finnland. 1^87 „ „ Petersen, F., p 102. Nach Wallengren Läpp. inf. 1892 „ „ Staudingbr, Iris, Bd. V, p. 368. Kentei-Gebirge. 1901 Bombycia „ Staudingee und Rebel, Cat., p. 164. Eur. c. et s., Altai, Kentei, Amur s. or. Arktisches Europa, nördliches Asien. Die arktische Lepidopterenfauna. tqj Gattung : Orthosia Tr. Orthosia crasis H. S. 1840 Orthosia iris, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 941. 1874 „ crasis, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 68. Kuusamo 1874 Agrotis erdmanni, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 158. Labrador. 1883 Orthosia crasis, Müschlek, Stett. Ent. Ztg., p. 117. Südlabrador. 1885 „ iris, Lamva, Verz., p. 74. Lappland. ISS.") „ crasis, Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 197. Sydvaranger. 1885 „ .. Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 293. Labrador, Lappland, Schweden. 1887 ,, ., Petersen, F., p. 102. Nach Wallengren Läpp, interm. 1892 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Sydvaranger. 1893 Hillia crasis, Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 147. 1895 Orthosia crasis, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 39. Sydvaranger. 1901 Crasia iris, Staudinger und Rebel, Cat., p. 205. Scand. et Ross. s. et pol., Amur s., Labrador. Arktisches Europa, Labrador, nördliches Asien. Gattung: Xanthia Tr. Xanthia flavago F. (togata Esp., silago Hb.) 1862 Xanthia flavago, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. II, p. 92. England bis Altai, zwischen 60 und 44° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 311. K., Ostrob. b. itogata Esp.). 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, p. 293. Nordamerika, Sibirien, Nordeuropa. 1885 „ • lutea Strom, Sven Lampa, Verz., p. 75. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ flavago, Petersen, F., p. 103. 1893 .. „ Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 223. 1901 „ lutea Ström, Staudinger und Rebel, Cat., p. 257. Enr. s., Scand. m., Altai, Sib. or., Amur, Am. s. Nördliches Europa, Asien, Amerika. Xanthia fulvago L. (cerago W. F.) 1862 Xanthia fulvago, Speyer, Geogr. Yerbr. Schmett., Bd. II, p. 91 u. 262. England bis Ural. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 311. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 76. Norwegen, Finnland. 1887 „ ., Petersen, F., p. 103. Nach Wallengren Läpp. inf. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 208. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Altai, Amur, Japan. Nördliches Europa, Asien. Gattung: Orrhodia Hb. Orrhodia rubiginea F. 1862 Orrhodia rubiginea, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 96. England bis Ural, Lappland (GG°?) bis Corsica 42°. 1869 „ .. Tengström, Cat., p. 311. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 76. Schweden, Norwegen, Nordland, Finnland. lss7 „ „ Petersen, F., p. 103. Nach Wallengren durch ganz Skandinavien, nach Zetterstedt Lappland. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 210. Enr. c. et s. (exe. reg. bor.), Japan. Grenzbewohnerin. Gattung: Xylina Tr. Xylina fareifera Hufn. (conformis S. V.) 1862 Xylina fureifera, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 110. Europa 62 — 42° n. Br.. von Frankreich bis zur Wolga. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 311. 292 ARNOLD PAGENSTECHER, 1885 Xylina furcifera, Lampa, Verz., p. 76. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 103. Nach Wallengren Läpp, interm. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 210. Eur. c. et s. (exe. reg. bor.), Ural, Altai. Grenzbewohnerin. Xylina ingrica H. S. 1869 J1 ) 11 1 1885 11 1 1887 11 ) 1892 n 1897 n i 1901 11 • 1861 Xylina ingrica, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 369. Finmarken. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 180. Alpen, Petersburg. Tengström, Cat., p. 311. K. r. Lampa, Verz., p. 77. Lappland, Norwegen, Finnland. Petersen, F., p. 103. Nach Wallengren Läpp. Staudinger, Mein. Lep., Bd. IV, p. 519. Amur. Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 337. Kamtschatka. Staudinger und Rebel, Cat., p. 210. Eur. s. et c. (exe. reg. pol.), Sib. s. or., Kamtschatka. Nördliches Europa, nördliches Asien. Xylina lamda F. (var. somniculosa Har., var. zinckenii Tr.) 1862 Xylina lamda, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 181. Norddeutschland, Skandinavien bis 67 °, Rußland var. somniculosa in Lappland. 1869 „ .. Tengström, Cat., p. 311. K. r. 1885 „ ., Lampa, Verz., p. 77. Lappland, Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 293. Nordamerika. 1887 „ „ Petersen, F., p. 103. Nach Wallengren Lappland. 1893 „ thaxteri Gr., Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 230. 1901 „ lamda, Staudinger und Rebel, Cat., p. 211. Scand. et Ross. s. et pol., Amur. Arktisches Europa, Nordamerika. Gattung: Calocampa Steph. Calocampa solidaginis Hb. 1862 Calocampa solidaginis, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 182. Nördliches Europa, Sibirien, England bis Altai, Lappland. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 311. K. r., Läpp., Läpp. r. 1874 .. ,. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 89. Kuusamo. 1885 ,. .. Lampa, Verz., p. 77. Lappland, Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 294. Nordamerika, Nordeuropa, Ural, Altai. 1887 „ „ Petersen, F., p. 103. Nach Wallengren Läpp. mer. et interm. 1892 „ „ Staudinger, Mem. Lep., Bd. VI, p. 530. Amur. 1893 Lithomia germana Morr., Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 235. 1901 Calocampa solidaginis, Staudinger und Rebel, Cat., p. 211. Eur. et s. c, Ural, Altai, Amur, Am. s. Nördliches Europa und Asien, Grenze des arktischen Gebietes. Calocampa vetusta Hb. 1862 Calocampa vetusta, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 181. England bis Altai (60° n. Br. i. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 311. 0. a. iss.') n v Lampa, Verz., p. 77. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 103. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 258. Wilui. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 211. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Altai, Sibirien, Amur. Nördliches Europa und Asien, Grenze des arktischen Gebietes. Die arktische Lepidopterenfauna. 2Q3 Gattung: Plusia Tr. Plusia festucae (L.) 1758 Noctua festucae, Linke, Syst. Nat., ed. X, p. 513. 1862 Plusia festuvae, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. II, p. 217. England bis Altai (62—42° n. Br.). 1869 „ .. Tengström, Cat., p. 312. 0. a. 1874 „ .. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 69. Kuusamo 66° . 1882 .. .. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 48. Saisan. 1885 „ .. Lampa, Verz., p. 80. Lappland, Norwegen. Finnland. 1885 .. .. Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 294. Nordamerika, Europa, Altai, Amur. 1887 „ .. Petersen, F., p. 104. 1892 " .. ,. Staudinger, Mem. Lep., Bd. VI, p. 543. Amur. 1897 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 258. Wilui. 1901 „ ,, Staudinger und Rebel, Cat., p. 237. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Altai, Sib. or., Amur, Japan. Nördliches Europa, Asien. Plusia jota (L.) 1758 Noctua jota, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 513. 1837 Plusia jota, Richardson, Kirbv, Fauna bor. americ, p. 308. Canada, Nova Seotia. 1862 .. „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. II, p. 218. England, China, Nordamerika, in Europa 67—44° n. Br. 1869 „ .. Tengström, Cat, p. 312. 0. a. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 80. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 104. Nach Zetterstedt und Wallengren Lappland. 1901 „ pulclirina Haur., Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 53. Arktisches Norwegen, Tysfjorden. 1901 „ jota, Staudinger und Rebel, Cat., p. 238. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Altai, Amur. Arktisches Norwegen, Nordamerika, Asien. Plasia gamma (L.) 1758 Noctua gamma, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 513. 1837 Plusia gamma, Kirsby, in Richardson, Fauna bor. americ, p. 307. Canada. 1857 .. „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 305. Grönland. 1859 „ Schiödte, Berl. Ent. Zeitschr., p. 150. Grönland. 1862 .. ,. Speyer, Geogr. Verbr. Schmett, Bd. IL, p. 219. Europa bis 63° n. Br., Asien bis Japan und Kaschmir, Nordafrika, Grönland, Nordamerika, cirkumpolar, vom 63 — 10° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 312. K., 0. a., 0. b., L. r. 1885 „ .. Lampa, Verz., p. 80. Schweden, Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 295. Nordamerika, Labrador, Grönland, Europa, Centralasien. 1887 .. .. Petersen, F., p. 104. Nach Zetterstedt Lappland, nach Wallengren Läpp, merid. 1890 .. .. Aurivillu's, Grönl. Insektf., p. 16. Grönland, Nordamerika, Mexico, Europa, Centralasien. 1893 .. .. Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 251. 1896 „ .. Bang Haas, Lepid. Grönl., p. 183. Grönland, Kleinasien, Centralasien, Ural, Europa, Algier, Nordamerika, Texas, Mexico. 1898 .. „ Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 45: Grönland, p. 60: Island. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 30. Aal, Lödingen, arktisches Norwegen. 1901 .. „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, p. 53. Lödingen, arktisches Norwegen. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 238. Territ. Arktisches Amerika, Europa, nördliches Asien u. s. w. Plusia macrogamma Ev. 1869 Plusia macrogamma, Tengström, Cat., p. 312. 0. b., L. r. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 80. Schweden. Lappland, Finnland. 1887 „ .. Petersen, F., p. 104. Nach Wallengben Läpp, iuterm. Fauna Arctica, Bd. II. 3° 294 ARNOLD PAGENSTECHER, 1892 Plusia macrogamma, Staudinger, Iris, Bd. V, p. 371. Kentei-Gebirge. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 258. Witim. 1901 „ ., Staudinger und Rebel, Cat., p. 238. Lap. or., Fen., Ural, Altai, Amur, Sib. or. Nördliches Europa und Asien. IHiisia interrogationis (L.) (var. u. aureum Gn.) 1758 Plusia interrogationis, Linke, Syst. Nat., ed. X. p. 513. 1857 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 251. Island. 1857 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 306. Grönland. 1859 „ .. Schiödte, Grönl. Arthr., in Berl. Ent. Zeitschr., p. 150. Grönland. 1860 „ „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 371 (u: aureum) Labrador. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 220 (interrogationis). Nord- und Mitteleuropa von England bis zum Ural, zwischen 67 und 44° n. Br. (Lappland bis Toscana), Island und — wenn die dort vorkommenden Formen nur Lokalvarietäten sind — auch Grönland und Sibirien. 1869 „ „ Tengstrom, Cat., p. 312. K., 0. a., 0. b., L. r. 1870 „ u. aureum Bdv., Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 272. Labrador. 1874 „ interrogationis, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 69. Kuusamo. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 89. Sydvaranger. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 295. Labrador; var. u. aureum Grönland, (var. arctica) Mittel- und Nordeuropa, Ural, Sibirien, Amur. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 80. Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 104. 1890 „ „ Aurivillius, Grönl. Insektf'., p. 16 (u. aureum;, t. 1, f. 7. Grönland, Labrador. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Sydvaranger. 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 371. Kentei-Gebirge (var.). 1893 „ „ Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 254 (u. atcrenmi 1896 „ „ Bang Haas, Grönl. Lep., p. 184. Grönland, Labrador (u. aureum Gn.). 1895 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 40: Grönland, p. 60: Island. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, 1, p. 30. Aal (Norwegen). 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 239. Eur. c. et s. ; u. aureum: Grönland, Labrador, Am. s. Arktisches Europa, Amerika, Asien. Plasia parilis Hb. 1840 Plusia parilis, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 948. 1857 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 299. Grönland. 1859 „ „ Schiödte, Grönl. Arthr., in Berl. Ent. Zeitschr., p. 150. Grönland. 1860 „ „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 371. Labrador. 1861 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 370. Kantokeino. 1869 „ „ Tengstrom, Cat., p. 312. Lappland. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 272. Labrador. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 70. Kuusamo. 1878 „ „ Mac Lachlan, Journ. Linn. Soc. Lond., Zool., p. 114. Grinnelland 79°. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 89. Sydvaranger. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 80. Norwegen, Finnland, Lappland. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 296. Labrador, Norwegen, Grönland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 105. Muonio. 1890 „ „ Auuivii.lius, Grönl. Insektf., p. 17, t. 1, f. 6. Grönland, Grinnelland, Labrador, Lappland, Fin- marken. 1893 „ ., Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 256. L892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Tromsö, Südvaranger. 1892 „ „ Skinneb and Mexoel, Proc. Acad. Nat. Soc. Philacl., p. 158. Grönland. 1896 „ „ Bang Haas, Grönl. Lep., p. 184. Grönland, Finnland, Finmarken, Lappland, Island, Grinnel- land 79°, Labrador. L898 „ .. Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 44: Grönland; p. 50: Am. arot. Die arktische Lepidopterenfauna. 295 1901 Plusia parilis, Strand, Nyt Mag. f. Naturv., p. 30 u. 54. Bossekop, Sydvaranger, Kantokeino, Mulselven, Porsanger, T)'sfjorden, Labrador, Grönland, Finmarken, Schwedisch Lappmarken. 1901 „ „ Staudikgee und Rebel, Cat., p. 240. Labrador, Grönland, Lap. s., Suec. c. montes, Fen. Arktisches Europa und Nordamerika. Plusia diasema B. 1840 Plusia diasema, Zettbrstbdt, Ins. Läpp., p. 948, 1857 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 305. Grönland. 1859 „ „ Schiödte, Berl. Ent. Zeitschr., p. 150. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 70. Kuusamo. 1875 .. „ Tbnsstköm, Notiser f. Sellsch. pro Fauna et Flora fenn., p. 31. Lappmarken. 1885 ,, .. Lamfa, Verz., p. 80. Lappland, Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrif't, p. 197. Sydvaranger. 1885 „ ,. Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 296. Finnland, Nordlappland. 1887 „ ,. Petersen, F., p. 105. Nach Zetterstedt Läpp, bor., nach Wallengren Läpp, mer., interm., bor. 1890 „ .. Aurivillius, Grönl. Insektf., p. 17, t. 1, f. 8. Grönland: var. borea. 1892 .. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Sydvaranger. 1893 „ „ Smilh, Cat. Noct. Am. bor., p. 256. 1896 „ .. Bang Haas, Lep. Grönl., p. 184. Grönland. 1898 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Senilja, p. 40. Grönland. 1901 „ „ Statoinger und Rebel, Cat., p. 239. Scand. pol. et montes. Fen., Amur, Grönland. Arktisches Europa und Amerika, Asien. Plusia microgamma Hb. 1862 Plusia microgamma, Speyer, Geogr. Verbr. Schinett., Bd. II, p. 220. 1874 1869 1885 1887 1901 Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Kuusamo. Tengstri'im, Cat., p. 312. 0. b. Lampa, Verz., p. 80. Helsingland, Finnland. Petersex, F., p. 105. Koskeniemi, Lappea. Staudinger und Rebel, Cat., p. 239. Scand. et Ross. (exe. reg. pol. 1. Nördliches Europa. Plusia hochenwarthi Hoch, (divergens F.) Plusia hochenwarthi, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 370. Labrador. Alpen, Labrador, Norden Europas. Staudingei;, Stett. Ent. Ztg., p. 370. Finmarken. Labrador, Alpen, Skandinavien. 1860 1861 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 221. 1869 „ ,. Tengström, Cat., p. 312. Lappland. 1870 „ ,. Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 272. Labrador. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 90. Sydvaranger. 1882 „ ,, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 49. Tarbagatei. 1885 ,. .. Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 296. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 80. Lappland, Norwegen, Finnland. 1**5 .. „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 197. Sydvaranger. 1887 „ .. Petersen, F., p. 106. Nach Zetterstedt Läpp, bor., nach Wallengren Läpp, merid., interm., bor. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1893 Caloplusia hochenwarthi, Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 25s. 1897 Plusia hochenivarthi, Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 338. Kamtschatka. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 258. Wilui. 1901 „ .. Staudinger und Rebel, Cat., p. 239. Alpen, Lap., Scand. montes, Labrador, Altai, Sib. or., Kamtschatka. Arktisches Europa und Amerika, Asien. 38' 296 ARNOLD PAGENSTECHER, Plusia devergens Hb. 1862 Plusia devergens, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 221. Alpen. 1882 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 49. Ala Tau. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 296. Labrador, Alpen. 1893 „ „ Smith, Cat. Xoct. Arn. bor., p. 259. 1801 „ „ Staudinger und Bebel, Cat., p. 240. Sum. Alp., Pamir, Labrador. Arktisches Amerika, Alpen Europas, Asien. Gattung: Anarta Ochs (Sympistis Hb.) Diese Gattung ist besonders charakteristisch für die arktische Lepidopterenfauna. Fast alle der sie zusammensetzenden heliophilen Arten sind arktisch und viele cirkumpolar, mehrere sind den hohen Gebirgen Europas und Amerikas eigen. In Island ist die Gattung nicht vertreten. Anarta myrtilU (L.) 1761 Noctua myrtilU, Linke, Fauna suecica, ed. II, p. 311. 1840 Anarta „ Zettekstedt, Ins. Läpp., p. 949. 1857 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII. p. 290. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 197. 63—37° n. Br. 1869 „ „ Texgström, Cat., p. 312. Alandia, Nilandia, Tavastia, Karelia, Ostrobottnia borealis, Läpp, i'enn. 1880 „ „ Spangberg, Ent. Tidskrift, p. 5. Schweden, Upland, Helsingland, Xorwegen. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 297. 1885 „ „ Lampa, Förtekning etc., p. 80. Schweden, Lappland, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 106. Nach Wallengren bis 63° n. Br. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 218. Eur. s. et c. (exe. reg. pol.). Vorkommen : Nördliches Europa. Anarta cordigera (Thunberg) 1788 Noctua cordigera, Thunberg, Mus. Nat. Acad. Upsal., p. 6 u. 72, f. 4. „ Zettekstedt, Ins. Läpp., p. 951. „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 291. Lappland, Deutschland, Alpen. ., Christoph, Stett. Ent. Ztg., p. 512. Labrador. „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 370. Finmarken. „ Spe\ t er, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 198. Nord- und Mitteleuropa, zwischen 70 und 45° n. Br. „ Wocke Stett. Ent. Ztg., p. 184. Dovrefjeld. „ Packard, Proc. Bost. Soc. N. FL, p. 42. Labrador. „ Tengström, Cat, p. 312. 0. b., L., L. r. „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 272. Labrador. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Ivuusamo. „ Spaxgberg, Ent. Tidskrift, p. 6. Helsingland, Lappland, Dovrefjeld, Finmarken. „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 50. Sydvaranger. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 28. Saltdalen. „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 78. Sydvaranger. ., Lampa, Verz., p. 81. Schweden, Norwegen, Finnland, Lappland. „ Möscher, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 297. Labrador, Canada, Maine, England. Petersen, F., p. 106. Nach Wallengren 60 — 68°. ,, Staudingee, Mem. Lep., Bd. VI, p. 550. Amur. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. „ Christoph, Iris, Bd. VI, p. 92 : var. cineraria. „ Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 292. Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 28. Kuusamo: var. aethiops Staud. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 42. Sydvaranger. 1840 . Ana; 1857 » 1858 » 1861 n 1862 » 1864 n 1866 )J 1869 IT 1870 M 1874 » 1880 I) 1881 n 1882 1883 » 1885 n 1885 n 1887 " 1892 51 1892 )) 1893 n L893 n 1893 17 1895 11 Die arktische Lepidopterenfauna. 1898 Anarta cordigcra, Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 258: var. carbonaria. 1898 „ „ Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 7. Tromsö. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. '218. Eur. s. et c, Amur, Labrador. Weit verbreitet im arktischen Europa, Asien und Amerika. 297 Anarta bohemani Staudinger 1861 Anarta bohemani, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p. 370. Finmarken, Bossekop. 1863 „ ,. Milliere, Ann. Soc. de Lyon, Bd. X, p. 203, t. 39, f. 6. 1869 „ „ Tengström, Cat, p. 312. Läpp. ross. 1875 „ Tengström, Notiser Seilst pro Fauna et Flora fenn., p. 31. Lappmarken. 1 ssi 1 „ „ Spangberg, Ent. Tidskrift, p. 7. Finmarken. iss.", n ., Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 7s. Sydvaranger. 1885 , Lampa, Cat., p. 81. Lappland, Norwegen, Finmarken, Bossekop, Finnland, Lappland, Muonioniske 68°. 1887 „ „ Petersen, F., p. 106. Bossekop. 1892 .. ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 141. Alten, Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 41. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 258. Witim. 1901 „ „ Staudingeu und Rebel, Cat., p. 218. Lap. pol., Scand. et Ross.. Sib. s. or. Arktisches Norwegen, nördliches Asien. Anarta melaleuca (Thunberg) 1791 Noclua melaleuca, Thunberg, Diss. ent. Ins. suec, Bd. II, p. 42, f. 12. 1793 „ Jieliopliila, Paykull, Skiift. Nat. Selsk., Bd. II, p. 2 u. 102. 1794 „ leueoeyela, Esper, Schmett. Abb., Bd. IV, t. 189, f. 3. 1799 „ incerta, Hübner, S. Eur. Schmet., Bd. III, t, 77, f. 357. 1826 Anarta melaleuca, Treitsciike, Schmett. Eur., Bd. V, Abt. 3, p. 205. 1827 „ „ Duponchel, Hist. nat. Lep. de France, Bd. VII, p. 1 u. 291, t. 118, f. 3. IS. in Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 949. 1857 „ „ Staudinger, Stett. Ent, Ztg., p. 291. Lappland, Schweden, Norwegen. 1858 „ „ Christoph, Stett. Ent, Ztg., p. 312. Labrador. 1860 „ „ Müschlek, Wien. Ent, Mon., Bd. IV, p. 370. Labrador. 1861 „ „ Staitdinger, Stett. Ent. Ztg., p. 382. Finmarken. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent, Ztg., p. 185. Dovrefjeld. 1868 „ bicycla, Packard, Proc. Bost. Soc. N. H, Bd. XI, p. 41. Atlantic coast of Labrador. 1869 „ melaleuca, Tengström, Cat, p. 313. L., L. r. 1870 „ „ Moschler, Stett. Ent, Ztg., p. 272. Labrador. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Kuusamo. 1880 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 69. Bejern. 1880 Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 8. Finmarken, Lappland. 1881 „ ., Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 90. Sydvaranger. 1882 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 28. Saltdalen. 1883 „ .. Sandberg, Ent Tidskrift, p. 28. Saltdalen. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 79. Sydvaranger. 1885 Lampa, Verz., p. 81. Schweden, Lappland, Norwegen, Finmarken, Finnland. 1885 „ „ Möschler, Verb. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 297. Labrador. 1887 .. .. Petersen, F., p. 106. L. r, Muonio. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1893 „ „ Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 292. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 43. Sydvaranger. 1898 Stjmpistis „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 259. Witim, Wilui. 1901 Anarta „ Strand, Nyt Mag. f. Naturvid., Bd. XXXIX, p. 30 u. 54. LödingeD, Hadsel. 1901 „ Si vrjDiNGER und Rebel, Cat., p. 218. Lap., Scand. et Ross., Sib. s. or.. Labrador. Vorkommen : Arktisches Europa, Asien, Nordamerika, cirkumpolar. 29S ARNOLD PAGENSTECHER, Anarta melanopa (Thunberg) 1791 Noctua melanopa, Thunberg, Diss. ent. Ins. suec, p. 2 u. 42. 1799/1804 Noctua vidua, Hübner, Samml. Eur. Schmett., Bd. III, t. 86, f. 403. 1802 Noctua alpicola, Acerbi, Travels Sv., Finl. Expl., Bd. II, p. 253, t. 1. f. 5 u. 6. Finnland, Lappland. 1804/18 Noctua tristis, Hübner, Samml. Eur. Schmett, t. 95, f. 446. 1804/18 Noctua rupestris, Hübner, 1. c, t. 141, f. 644 11. 645. 1826 Anarta vidua, Treitschke, Schmett. Eur., Bd. V. Abt. 3, p. 207. 1840 ,. melanopa, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 950. L850 .. „ Herr. Schäffer, Syst. Bearb. Schmett.. B. II, p. .372. t. 84. f. 433 u. 434. 1857 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 292. Lappland. L858 „ vidua Christoph, Stett. Ent. Ztg., p. 312. Labrador. 1860 ,. melanopa, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 367. Labrador. 1861 „ „ St.udixger, Stett. Ent. Ztg., p. 372. Einmarken. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 198. Alpen, hoher Norden Europas und Amerikas. 1864 .. „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 165. Dovrefjeld. 1866 „ nigrolunata, Packard, Proc. Bost. Soc. N. H., Bd. XI, p. 40. Okak, Labrador. 1869 .. melanopa, Tengström, Cat., p. 312. Läpp. r. 1870 .. „ Möschler, Stett. Ent Ztg., p. 364. Labrador. 1875 ,. ,. Texgstrom, Notiser Sellsk. pro Fauna et Flora f'enn., p. 31. 1880 .. .. Spangberg, Ent. Tidskrift, p. 9. Lappland, Dovrefjeld, Fiumarken. 1880 .. .. Spangberg, Ent. Tidskrift, p. 9. 1881 ,. .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 91. Sydvaranger. 1883 ,. „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 79. Sydvaranger. 1885 ,. ,. Lampa, Verz., p. 81. Lappland, Norwegen, Finnland (var. tvislrömi Lampa). 1885 .. .. Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 297. Labrador, Mount Washington (62° 26'), Lappland, Alpen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 107. Muonio. 1892 , „ St. Schneider, Tr. Mus. Aarsh.. Bd. XV, p. 141. Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1893 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVI, p. 193. Tromsö (var. rupestralis Hb.). 1893 „ .. Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 292. 1895 ,. ,, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 44. Sydvaranger. 1898 ,. „ Strand, Bei-. Naturw. Ver. Begensburg, Bd. VII, p. 7. Tromsö (var. rupestralis Hb.) var. wiströmi Lampa. 1901 .. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 218. Lap., Scand. et Scot. mont., Labrador. Vorkommen: Im arktischen Gebiet von Europa und Amerika. Anarta funebris (Hübner) 1773 Noctua funesta, Paykull, Skrif. Nat. Selsk., Bd. II, Abt. 2, p. 100. 1799/1804 Noctua funesta, Hübner, Samml. Eur. Schmett.. Bd. III, t. 92, f 433. 1826 Anarta funebris, Treitschke, Schmett. Eur., Bd. V, Abt. 3, p. 209. 1836 „ amissa, Lefebure, Ann. Soc. Ent. France, Bd. V, p. 397 5, t. 10, f. 7. 1836 „ funesta, Duponchel, Hist. nat. Lep. France, Suppl. Bd. III, p. 598, t. 49, f. 7. 1840 , amissa, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 950. Enontekis (69° n. Br.). 1842 .. nigrita, Deponchel, Hist, Nat. Lep. France, Suppl. IV, p. 97, t. 58, f. 7. 1846 „ funebris, Herrich Schäffer, Syst. Bearb. Schm. Eur., Bd. II, p. 373, t. 42, f. 209 u. 210. 1857 „ funesta, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 295. Lappland. 1860 .. „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 370. Labrador. 1861 .. .. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 362. Finmarken. 1862 Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 199. Hochalpen der Schweiz, Norden Europas und Amerikas. 1864 ,, „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 155. Dovrefjeld. 1869 ,, funebris, Tengström, Cat, p. 312. L. n. 1870 , .. Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 365. Labrador. 1874 .. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Kuusamo. 1875 Tengström, Notiser Sellsk. pro Fauna et Flora fenn.. p. 81. Lappmarken. 1881 n 1882 i) 1883 ii 1885 ii 1 SS.", •• 1887 *• 1892 n 1895 •• 1898 Symj/isti* 1901 Anarta Die arktische Lepidopterenfauna. 299 1880 Anarta funebris, Spangberg, Ent. Tidskrift, p. 15. Lappland, Dovrefjeld, Finmarken. Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 90. Sydvaranger. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 28. Saltdalen (69—70» n. Br). Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 79. Sydvaranger. Moschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 297. Labrador, Alpen, Gebirge Norwegens, Lappland. Lampä, Verz., p. 81. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finmarken, Finnland, Lappland. Petersen, F., p. 107. Kolari, Muonio. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen, Alten, Sydvaranger. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII. p. 4 t. Sydvaranger. Hin/, Reise XO. Sibirien, Iris, Bd. XI, p. -25!». Witim, Wilui. Staudinger und Rebel, Cat., p. 218. Sum. Alp., Labr., Scand. c. et s. mont., Labrador, Sib. s, Vorkommen: Hochalpen Europas, hohe Breiten Europas, Asiens, Amerikas. Cirkumpolar. Anarta richardsoni (Curtis) 1780 Phalaena myrtilli, 0. Fabricius, Fauna Grönl., No. 147 p. 194. 1835 Hadena richardsoni, Curtis, App. to the narrat. of the second voy. of Ross, Nat. Hist., p. 72, t. A, f. 11. 1836 Anarta algida, Lefebure, Ann. Soc Ent. France, Bd. V, p. 395, t. 10, f. 5, $. 1836 „ richardsoni, Duponchel, Hist. nat. Lep. France, Suppl., Bd. III, p. 596, t. 49, f. 6. 1840 ., algida, Zetterstedt, Ins. Läpp, p. 950. 1849 .. ,. Herr. Schaffer, Syst. Bearb. Schmett. Eur., Bd. II, t. 78, f. 400. 185. 1 Hadena richardsoni, White, in Richardsox, Arct. search exp., Journal of a boats voyage to Ruperts Land and the arctic sea : Arctic coast. 1852 .. .. Güenee, Hist. nat. Ins. noct., Bd. II, p. 192 u. 954. 1857 Anarta septentrionis, Walker, List. Lep. Br. Mus., Bd. XI, p. 700. 1857 .. algida, Staudingeb, Stett. Ent. Ztg., p. 297. Grönland. 1858 .. richardsoni, Christoph, Stett. Ent. Ztg., p. 312. Labrador. 1859 ., „ Schiödte, in Berl. Ent. Zeitschrift, p. 134. Grönland. 1860 „ algida, Möscbxer, Wien. Ent, Mon., Bd. TV, p. 367. Labrador. L864 .. „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 185. Dovrefjeld 1866 ., richardsoni, Packard, Proc Bost. Soc. N. H., p. 39. Okak, Labrador. 1870 .. „ Moschler, Stett, Ent. Ztg., p. 305. Labrador 1*78 Mamestra? f'eildeni, Mac Lachlan, Journal Line. Soc. Zool, Bd. XIV, p. 113. Grinuelland. L880 Anaria richardsoni, Spangberg, Ent, Tidskrift, p. 10. Lappland, Dovrefjeld, Finmarken. L883 .. .. Aurivillius, Ent. Tidskrift, p. 194. Xowaja Semlja. 1885 .. .. Moschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 297. Labrador, Grönland, Norwegens Gebirge. 1885 ., .. Lamra, Verz., p. 81. Quickjock (67° n. Br.), Norwegen, Finmarken. 1885 .. .. Aurivillius, Vegas Exped. Vet. Jakt., Bd. IV, p. 79. Ostasien, Sibirien, arktisches Skandinavien, Dovre, Labrador, Grinnelland, Grönland. 1887 „ .. Petersex, F., p. 107. Ist 111 ,. Aurivillius, Grönl. Insektfauna, Kgl. Vet. Acarl. Handl., Bihang, Bd. XV, Afd. 4, p. 19. Grönland, Polaris-Bay, Grinnelland, Labrador, Finmarken. Dovre, Lappland, Ostasien. L892 ., .. Skinner and Mengel, Grönl. Lepid., in Proc. Acad. Nat. Sc. of Philad., p. 158. 1892 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Porsanger (70° n. Br.). 1893 .. .. Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 293. 1896 „ .. Vanhöffen, Grönl. Fauna et Flora, p. 145. Grönland. L896 .. .. Bang Haas, Lep. Grönl., p. 184. Grönland, Tschutschken-Halbinsel, Sibirien (Irkutski, Lappland, Finmarken, Dovrefjeld, Grinnelland, Labrador. 1898 ,. .. Jacobsox, Ins. Nov. Semlja, p. 27, 4L 50 1900 .. .. Aurivillius, Öf'v. Ak. Förh., Bd. X, p. 1138. Grönland. 1901 „ ., Staudixger und Rebel, Cat., p. 218. Am. s. pol, Nowaja Semlja, var. dovrensis: Norv., var. asiatica Sib. s. Diese am meisten nach Norden vordringende Anarta wurde im arktischen Europa, Asien, Amerika gefunden, Grönland, Nowaja Semlja und Labrador. Cirkumpolar. 300 ARNOLD PAGEN'STECHER, Anarta leucocycla Staud. 1857 Anarta leucocycla, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 296 u. 306. Grönland. 1859 „ „ Schiödte, Grönl. Arthr., in Berl. Ent. Zeitschrift, p. 136. Grönland. 1860 Sympistis leucocycla, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 367, t. 9, f. 6. Labrador. 1861 Anarta schönherri, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p- 373. Einmarken. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 185. Dovrefjeld. 1866/68 Anarta leucocycla, Packard, Proc. Bost. Soc. N. H., p. 41. Okak, Labrador, Grönland. 1869 Anarta schönherri, Tengström, Cat., p. 312. Läpp. norv. 1870 .. „ Möschleb, Stett. Ent. Ztg., p. 366. Labrador. 1880 .. .. Spangberg, Ent. Tidskrift, p. 11. Lappland, Quickjock, Norwegen, Dovrefjeld. 1882 .. Sciioyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. II, p. 28. Saltdalen. 1885 ,. .. Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 297. Labrador, Grönland, Gebirge Nor- wegens. 1885 ,. ,, Lampa, Verz., p. 81. Lappland, Norwegen. 1887 ,, „ Petersex, F., p. 107. Nach Zetterstedt Lappland. 1890 „ leucocycla, Aürivillius, Grönl. Insektf., p. 19, No. 17, t. 1, f. 11; t. 3, f. 3. Grönland, Labrador. 1892 .. schönherri, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Alten, Saltdalen. 1896 ,. leucocycla, Bang Haas, Lep. Grönl, p. 185. Grönland, Labrador. 1896 ,. „ Vanhöffen, Grönlands Fauna et Flora, p. 145. Grönland. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 210. Grönland, var. moeschleri Staud., Labrador, var. staudingeri Aur., Lap. et Norv. montes. Vorkommen : Arktisches Europa und Amerika. Anarta qiiieta (Hb.) 1804/18 Noctua quieta, Hübneb, Samml. Eur. Schmett., Bd. III, t. 103, f. 4S5. 1840 Anarta schönherri, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 950, pro parte. 1861 „ quieta, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXIII, p. 378. Finmarken, Gebirge, ab. nigricans. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 312. Läpp. norv. 1880 „ .. Spangberg, Ent. Tidskrift, p. 12. Lappland, Norwegen, Finmarken. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 79. Sydvaranger. 1885 .. .. Lampa, Verz., p. 82. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finmarken, Alten, Porsanger ; var. nigricans St. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finmarken, Alten. 1887 ,. .. Petersen, F., p. 108. 1892 ,. ., Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Alten, Sydvaranger. 1893 ,. „ Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 295. 67 72—68° n. Br. 1895 .. .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 44. Sydvaranger, Porsanger, Alten. 1901 „ ,. Staudinger und Rebel, Cat., p. 219. Lap. s. montes, Sil), oi\, Amer. aret. Vorkommen : Arktisches Europa, Asien und Amerika. Anarta lapponica (Thunberg) (amissa Lefeb.) 1791 Noctua lapponica, Thunberg, Diss. Ins. suec, Bd. II, p. 42, f. 10. 1836 Anarta amissa $, Lf.febure, Ann. Soc. Ent. France, p. 397, t. 10, f. 6. IS In „ melanopa var. lapponica, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 950. 1840 „ amissa $, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 950. 1840/42 Anarta amissa S, Duponchel, Hist. Nat. Lep., Suppl. III, p. 598, t. 49, f. 7a. 1846 Anarta lapponica, Herr. Schäiter, Syst. Bearb. Eur. Schmett., Bd. II, p. 372, t. 42, f. 211 u. 212. 1852 „ amissa, Guenin, Spec. Noct., Bd. II, p. 192 u. 953. 1857 „ lapponica, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 293, No. 5; p. 306. 1859 ,. .. Schiödte, Grönl. Arthr., in Berl. Ent. Zeitschr., p. 150. Grönland. 1860 .. „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 367. Labrador. 1861 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 381, No. 46. Finmarken. 1866/68 Anarta amissa, Packard, Proc. Bost. Soc. N. H, Bd. XI, p. 42. Okak, Labrador, Grönland, Lappland. 1869 Anarta lapponica, Tengström, Cat., p. 312. Läpp. norv. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 366. Labrador. 1880 .. „ Spangberg, Ent. Tidskrift, p. 13. Lappland, Finmarken. 1883 ? „ „ Spangberg, Ent. Tidskrift, p. 25. Larve. Die arktische Lepidopterenfauna. 301 1883 Anaria lapponica, Aurivillius, Ent. Tidskrift, p. 194. Nowaja Semlja. 1883 ,. „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 79. Sydvaranger. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 81. Schwedisch Lappland, Quickjock, Norwegen, Finmarken. 1885 „ „ Moschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 297. Labrador, Grönland, Gebirge Norwegens. L887 „ „ Petersen, F., p. 108. Porsanger, Hammerfest (Schoten). 1890 „ „ Aurivillius, Grönl. Insekt!'., p. 19, t. 2, f. 2. Grönland, Labrador, Lappland. 1892 .. „ Sp. Schneider, Tr. Mus Aarsh., Bd. XV, p. 141. Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1893 .. „ Smith, Gat. Noct. Am. bor., p. 294. IS'.i.") „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 44. Sydvaranger. 1896 .. „ Vanhöffen, Grönlands Fauna et Flora, p. 145. 1896 „ „ Bang Haas, Lep. Grönl., p. 185. Grönland, Lappland, Labrador. 1897 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., ßd. XX, p. 153. Hammerfest (Knotven). liS9S „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 27 u. 44. 1898/99 Anartu lapponica, Strand, Ber. Naturw. Ver. Begensburg, Bd. VII, p. 7. Tromsö. 1901 Anaria lapponica, Staudincjer und Rebel, Cat., p. 219. Lap., Suec. c. montes, Nowaja Semlja; var. tenebricosa Moschler, Labrador, Grönland, Lap. Vorkommen : Lappland, Finmarken, Grönland, Labrador, Nowaja Semlja. Var. Anarta tenebricosa Moschler 1877 Anarta tenebricosa, Moschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XX, p. 498. Grönland. 1890 „ „ Aurivillius, Grönl. Insektf., p. 26. 1896 .. „ Bang Haas, Lep. Grönl., p. 186. Grönland, Lappland. 1896 ,. „ Vanhöffen, Grönlands Fauna et Flora, p. 156. Grönland. ls'.is „ ,. Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 44. 1901 „ „ Statjdinger und Rebel, Cat., p. 219. Labrador, Grönland, Lap. Vorkommen: Grönland. Nach Bang Haas Lappland (Keitel). Anarta setterstedti Staudinger 1851 Anarta zettcrstedti, Staudingeb, Stett. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 294. Lappland. 1864 .. „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 186. Dovrefjeld. 1870 „ „ Moschler, Stett. Ent. Ztg., p. 365. Labrador. 1880 „ „ Spangberg, Ent. Tidskrift, p. 14. Lappland, Quickjock, Norwegen, Drivdalen, Dovre, Finmarken, 1884 ,. „ Moschler, Verb. Z.-b. Ges. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 298. Labrador, Gebirge Norwegens, Nordlappland. 1S-S5 „ „ Lampa, Verz., p. 81. Lappland, Quickjock, Porsanger, Sydvaranger. 1887 .. .. Petersen, F., p. 108. Porsanger. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1892 „ „ Skinner and Mexgel, Proc. Acad. Nat. Sc. Philad., p. 158. Grönland, Westküste. 1893 ,. „ Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 295. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 45. Sydvaranger. 1898 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 44. 1898/99 Anarta zettcrstedti, Strand, Ber. naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 7. Tromsö. 1901 Anarta zettersledti, Staudinger und Rebel, Cat., p. 219. Lap., Norv. montes, var. labradoris: Labrador. Vorkommen : Arktisches Europa und Amerika. Var. Anarta kolthoffi Aurivillius 1890 Anarta kolthoffi, Aurivillius, Grönl. Insektf., in Bihang K. Sv. Vet. Akad. Handl., Bd. XV, Afd. IV, No. 1, p. 20, t. 2, f. 1; t. 3, f. 2. Grönland. 1896 „ „ Bang Haas, Lep. Grönl., p. 187. Grönland (amissa ? Lefeb.), Ann. Soc. Ent. France, (1) Bd. V, p. 397, t. 10, f. 7. 1896 „ „ Vanhöffen, Grönl. Fauna et Flora, p. 145 u. 156. Grönland. 1898 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 44. 1900 „ zetterstedti Staud. var. kolthoffi, Aurivillius, Arkt. Lep., in Öfversigt af K. Sv. Vet. Akad. FörhandL, No. 10, p. 1138. Vorkommen : Die Stammart in Norwegen, Labrador, die Var. in Grönland. Fauna Arctica, Bd. IL 39 302 ARNOLD PAGENSTECHER, Anarta besla Skinner u. Mengel 1892 Anarta besla, Skinnek and Mengel, Proc. Acad. Nat. Sc. of Philad., p. 156. Grönland, Westküste (an var setterstedti?). 1896 „ „ Vanhöffen, Grönl. Fauna et Flora, p. 156. 1898 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 44. Grönland. Gattung: Sehoyenia Auriv. Schoyenia arctica Auriv. 1853 Amphidasys unifasciata, Menetries, in Middendorff's Reise Sibirien, Bd. III, p. 59, t. 3, f. 12. Boganida. 1883 Schoyenia arctica, Aurivillius, Ent. Tidskrift, p. 193. Nowaja Semlja (Nordenskjöld 1875). 1898 „ unifasciata Men., Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 28. Arktisches Asien. Gattung: Heliaca H. S. Heliaca tenebrata Scop. 1864 Heliaca tenebrata, Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 186. Dovrefjeld. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 313. 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 82. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 108. Dovre. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 22<>. Eur. (exe. reg. bor.). Nördliches Europa. Gattung: Heliothis Tr. Heliothis dipsaceus L. 1862 Heliothis dipsaceus, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 196. . Zwischen 60 und 33° n. Br. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 313. 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 82. Finnland, Kardia, Ostrob. 1887 „ „ Petersen, F., p. 108. Wallengren: Schonen. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 221. Territ. (exe. reg. bor.), As. c, China s., Lap. Nördliches Europa. Von der Gattung Catocala Schrank geht Catocala pacta L. am weitesten nach Norden (Petersen, p. 109). Sie ist über den Nordosten Europas bis zum Altai verbreitet, geht in Rußland (Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 233) bis Finnland und wurde nach Tengström, Cat., p. 313, in Kar. ross. und Ostrob. austr. gefunden (Lampa, Verz., p. 84). Im arktischen Gebiet nicht nachgewiesen. Gattung : Herminia Let. Herminia tentacularia (L.) 1758 Noctua tentacularia, Syst. Nat., ed. X, p. 522 {tentacularia). 1862 Herminia tentacularia, Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 240. 64 — 38° n. Br. 1864 „ , ,. Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 186. Dovrefjeld. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 315. K., K. bor., K. r., Ostrob. a. und bor. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 85. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 109. Nach Wallengren bis 64 °, nach Boheman in Läpp, norv., Pallas Tuuturi (68°). 1892 ,, „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 373. Kentei. 1897 „ „ var. modestalis, Alpheraky, Mein. Lep., p. 339. Kamtschatka. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 259. Lenagebiet. 1901 „ „ Staudinger und Reisel, Cat., p. 257. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Sib. s., Altai, Amur. Arktisches Europa und Asien. Die arktische Lepidopterenfauna. 303 Gattung: Hypena Tr. Hypena proboscidalis (L.) 1758 Noctun proboscidalis, Linne, Syst. Nat, ed. X, p. 533. 1862 Eypena „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 245. 62 — 38° n. Br. 1869 „ „ Tengsteöm, Cat., p. 314. K., K. r., 0. b. 1882 „ „ S, hoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 28. Saltdalen. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 56. Norwegen, Fininarken. 1887 „ „ Petersen, F., p. 109. Nach Wallengren bis 62°. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen. 1897 „ „ var. deletu Stkaud., Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 339. Kamtschatka. 1901 ., „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, p. 55. 1901 .. „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 257. Eur. (exe. reg. bor.). Nördliches Europa und Asien. Gattung: Bre/dtos O. Brephos parthenias L. 1860 Brephos parthenias, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 371. Labrador. 1861 ,. „ Staudixoer, Stett. Ent. Ztg., p. 382. Alten. 1862 „ „ Speyer, Geogr. Verbr. Schmett., Bd. II, p. 253. 70 — 45° n. Br., Sibirien, Labrador. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 187. Dovreljeld. 1869 „ ,, Tengström, Cat., p. 314. Lappland. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV. Sydvaranger. 1882 ,. „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 57. Lepsa. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 86. Norwegen, Finnland, Lappland. 1885 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 197. Sydvaranger. 1887 „ ,. Petersen, F., p. 109. 1892 „ ,. Staudinger, Iris, Bd. V, p. 373. Kentei-Gebirge. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1895 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 45. Porsanger 70° 75'. 1897 „ „ Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 339. Kamtschatka (var.). 1898/99 Brephos parthenias, .Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 8. Tromsdalen. 1901 Brephos parthenias, Staudinger und Rebel, Cat., p. 260. Eur. c. et s., Sib. or., Amur, Kamtschatka. Arktisches Europa, Asien, Amerika. Brephos nothum Hb. 1882 Brephos nothum, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 57. Lepsa (an parthenias^). l.ss."i n n Lampa, Verz., p. 86. Lappland, Norwegen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 109. Lulea Lappmark nach Rudolphe 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 373. Kentei-Gebirge. 1901 „ ,, Staudinger und Rebel, Cat,, p. 260. Eur. c. (exe. reg. pol.;, Ala Tau. Nördliches Europa und Asien. Brej>hos in/ans Möschler 1862 Brephos infans, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VI, p. 143, t, 1, f. 6. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 366. Labrador. 1893 „ „ Smith, Cat. Noct. Am. bor., p. 396. Labrador. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 260. Labrador, Amer. bor. Nördliches Amerika. Brephos middendorffi Men. 1859 Amphidasys middendorffi, MenEtries, in Schrenck's Reise Amurland, Bd. II, 1, Lep., p. 66, t. 5, f. 9. 1883 Brephos middendorffi, Möschler, Stett, Ent. Ztg., p. 117. Labrador 55° 15' n. Br. 39* 304 ARNOLD PAGENSTECHER, 1885 Brephos middendorffi, Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, p. 298. Labrador, Amur. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 260. Sib. s. or., Labr. m., Canada. Arktisches Amerika, Asien. Unter den vorstehend aufgeführten Noctuen sind : i) cirkumpolar: 23; 2) im arktischen Europa und Asien gefunden: 9; 3) im arktischen Amerika und Asien: 8; 4) im arktischen Europa und Amerika: 9; 5) im arktischen Europa allein : 8 ; 6) im arktischen Asien allein : 1 ; 7) im arktischen Amerika allein: 7; 8) bis jetzt als Grenzbewohner und gelegentliche Ueberläufer, und noch nicht mit Sicherheit über 65 ° (in Europa) beobachtet : 57. Familie : Geometrae. Gattung: Geometra ß. Geometra papilionaria (L.) 1758 Phalaena papilionaria, Linke, Syst. Nat, ed. X, p. 522. „ Tengström, Cat., p. 314. Ostrob. bor. „ Schotex, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 29. Saltdalen. „ La.mpa, Verz., p. 87. Finnland, Finmarken. „ Petersen, F., p. 109. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen. „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 4. Amur. „ Staüdingeb und Rebel, Cat., p. 261. Eur. c. et s. (exe. reg. bor.), Altai, Sibirien, Amur, Japan. Vorkommen : Arktisches Europa. Geometra vernaria Hb. kommt nach Zetterstedt in Läpp, merid. vor (cf. Petersen, p. 1 10). Gattung: Thalera Hb. Thalera putata (L.) 1758 Phalaena putata, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 523. 1869 Jodis putata, Tengström, Cat., p. 315. Ostrob. bor. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Kuusamo. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 81. Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 110. Wasa (63° n. Br). 1901 Thalera putata, Staudinger und Rebel, Cat, p. 268. Eur. c. et s. Nördliches Europa. Gattung: Acidalia Tr. Acidalia perochraria F. R. 1869 Acidalia perochraria, Tengström, Cat., p. 315. Ostrob. bor. 1882 „ ,. Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 58. Saisan. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 89 (similata Thunberg). Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. HO. 1892 „ .. Staudinger, Iris, Bd. V, p. 373. Kentei-Gebirge. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 259. 1901 „ similata Thdnb., Staudinger und Rebel, Cat., p. 245. Eur. c., s. et m. (exe. reg. pol.), Altai, Kentei, Sib. or. s., Amur. Nördliches Europa und Asien. 1869 Geometra 1882 » 1885 » 1887 H 1892 « 1897 11 1901 11 Die arktische Lepidopterenfauna. -30=; Acidalia aversata L. lNi^J Acidalia aversata, Tengstböm, Cat., p. 315. Ostrob. bor. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 90. Finnland. 1887 „ Petersen, F., p. 110. Nach Wallengren Läpp, mer., Bottu. septentr. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. '29'.'. Eur. e.xc. reg. bor.). Nördliches Europa. Acidalia fumata Steph. {commutata Tr.) 1801 Acidalia commutata, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 383. Finmarken. 1861 „ fumata, Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 1G7. Dovre. 1 s « ; ! i B commutata, Tengström, Cat., p. 315. Ostrob. bor., Läpp. 1874 „ fumata, Schilde, Stett. Ent. Ztg.. p. 72. Kuusamo. 1880 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 69: Bejern, p. 89: Grötö. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 90. Sydvaranger. 1882 „ .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 29. Saltdalen. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent. Tidskrift, p. 80. Sydvaranger. 1885 „ „ Sa.ndberg, Ent. Tidskrift, p. 197. Sydvaranger. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 90. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 110. Lappland. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1895 „ ., Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., B<1. XVIII, p. 46. Sydvaranger. 1897 „ ,, Staudinger, Iris, Bei. X, p. 19. Amur. 1898/99 Acidalia fumata, Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 8. 1901 Acidalia fumata, Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, p. 30. PHanimerö, Tysfjorden. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 274. Eur. s., Norv. pol. or., Altai, Amur. Vorkommen : Arktisches Norwegen, nördliches Asien. Acidalia schoyeni Sp. Schneider (an var. von fumata?) 1883 Acidalia schoyeni, Sp. Schneider, Eut. Tidskrift, p. 80. Sydvaranger. 1885 „ „ Sandberg, Ent, Tidskrift, p. 198. 1885 „ .. Lampa, Verz., p. 90. Finmarken. 1887 „ .. Petersen, F., p. 110. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 46. 1898/99 Acidalia schoyeni, Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 8. 1901 Acidalia frigidaria var. schoyeni, Staudinger und Rebel, Cat., p. 274. Norv. pol. or., Fen. pol. Vorkommen: Arktisches Norwegen. Acidalia sentinaria Hb. (spuriaria Chr.) 1858 Aspilates spuriaria, Christoph, Stett. Ent, Ztg., p. 312. Labrador. 1860 Acidalia sentinaria, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 372, t. 10, f. 6, 7. Labrador. 1866 „ „ Packard, Proc. Bost. Soc. N. H, Bd. XI, p. 43. Okak, Labrador. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 368. 1876 „ „ Packard, Kon. Geom. U. St., p. 542. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 272. Labrador; var. rufociliaria Bremer: Sib. or. s. Vorkommen : Labrador. Acidalia frigidaria Möschler 186h Acidalia frigidaria, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 373, t. 10, f. 1. Labrador. 1866 „ okalcaria, Packard, Proc. Bost. Soc. N. H., p. 43. Labrador. 1866 „ frigidaria, Packard, Proc. Bost. Soc. N. H., p. 43. Labrador. 1870 „ „ Möschler, Stett, Ent. Ztg., p. 366. 1876 „ induetata Gr., Packard, Mon. Geom. U. St., p. 340. 1758 Phalaena arm 1869 Timundra „ 1885 11 n 1887 n r 1897 11 11 1901 11 11 306 ARNOLD PAGENSTECHER, 1897 Acldalia frigidaria, Ali>heraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 340. Kamtschatka. (Polarform von fumata Steph. V 1901 „ „ Staudixger und Rebel, Cat., p. 274. Labrador, Kamtschatka. Arktisches Amerika und Asien. Gattung: Zonosoma Led. Zonosoma pendularia L. 1869 Zonosoma pendularia, Tengsthöm, Cat., p. 315. 0. b. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Kuusamo. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 91. Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 111. Nach Zetterstedt Lappland, nach Wallengren Läpp. bor. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 141. Alten. 1901 ,. „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv.. Bd. XXXIX, 1, p. 30. Ulefos. 1901 Ephyra pendularia, Staudinger und Rebel, Cat., p. 277. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Sib. or. ; var. griseriata Staud.: Fen., Amur. Arktisches Europa, Asien. Gattung: Timandra B. (Timandra amata L.) Linke, Syst. Nat., ed. X, p. 524. Tengsteöm, Cat., p. 316. 0. b. Lampa, Verz., p. 91. Finnland. Petersen, F., p. 111. Staudinger, Iris, Bd. X, p. 23. Aimirgebiet. Staudinger und Rebel, Cat., p. 279. Eur. (exe. reg. bor.), Ferg., Altai, Sibirien. Amur, Japan. Nördliches Europa, Asien. Gattung: ffliyparia Hb. ffliyparia melanaria (L.) 1758 Phalaena melanaria, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 521. Tengström, Cat., p. 316. K. r. Lampa, Verz., p. 91. Norwegen, Finnland. Petersen, F., p. 111. Staudinger, Iris, Bd. V, p. 374. Kentei-Gebirge. Staudinger, Iris, Bd. X, p. 23. Amurgebiet. Staudingee und Rebel, Cat., p. 323. Scand. et Ross. s. (exe. reg. pol.), Altai, Sib. or., Amur, Japan. Nördliches Europa, Asien. Gattung: Abraxas Leach (Zerene Tr.) Abraxas -marginata L. 1869 Abraxas marginata, Tengström, Cat., p. 316. 0. b. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Kuusamo. 1880 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 69. Bejern. 1882 „ ,. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 29, ab. nigrofasciata. Saitdalen. 1885 „ ,. Lampa, Verz., p. 92. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 111. Nach Zetterstedt Lappland, nach Wallengren Lappland, Uleaborg, Hammerö. 1892 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saitdalen. 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 374. Kentei-Gebirge. 1897 ,. „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 24. Amurgebiet. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, p. 221. Witim. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 30. Hammerö. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 324. Eur. c. et s., Altai, Kentei, Sib. s. or., Kamtschatka. Arktisches Norwegen, Asien. 1869 ffliyparia 1885 11 1887 11 1892 11 1897 11 1901 11 Die arktische Lepidopterenfauna. yyj Gattung: Cabera Tr. Cabera pusaria (L.) 1758 Phalaena pusaria, Linne, Syst. Nat, ed. X, p. 522, 1840 Cabera pusaria, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 958. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 316. 0. 1> 1885 .. „ Lampa, Verz., p. 92. Norwegen, Finnland. 18S7 „ „ Petersen, F., p. 111. Nach Zetterstedt und Wallengben Lappland. 1897 „ „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 30. Amurgebiet. 1901 „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 30 u. 45. Skien, Ulefos, Norwegen. 1901 Dailinia pusaria, Staudinger und Bebet,, Cat., p. 325. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Sib. or., Amur. Nördliches Norwegen, Asien. Cabera exanthemata Scop. 1840 Cabera exanthemata, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 959. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 316. 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 92. Norwegen, Finnland. 1887 ,. ,. Petersen, F., p. 111. Nach Zetterstedt und Wallengren Lappland. 1898 .. Herz, Iris, Bd. XI, p. 260. Witim, Wilui. 1901 Dailinia exanthemata, Statjdinger und Rebel, Cat., p. 325. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Sib. or., Amur. Arktisches Norwegen, Asien. Gattung: Numeria Dup. Numeria pulveraria (L.) 1758 Phalaena pulveraria, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 521. „ Menetries, Middendorff's Reise Sibirien, Bd. II, 1, p. 56. Udskoy Ostrog. „ Tengström, Cat., p. 316. 0. b. „ Packard, Mon. Geom. ü. St., p. 487. „ Lampa, Verz., p. 92. Norwegen, Finnland. „ Möschleb, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 298. Central-, Mittel-, Nordamerika, ausgenommen Polarregion, Ural, Altai, Amur. Petersen, F., p. 112. Staudinger, Iris, Bd. V, p. 374. Kentei-Gebirge. „ Staudinger, Iris, Bd. IX, p. 273. Uliassatai (Mongolei). Staudinger, Iris, Bd. X, p. 30. Amurgebiet. „ Herz, Reise NO -Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 206. Witim, Wilui „ Stauhixger und Rep.el, Cat., p. 325. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Sib. or., Amur, Japan. Nördliches Europa und Asien, Amerika. Gattung: Ellopia Tr. Ellopia prosapiaria (L.) 1758 Phalaena prosapiaria, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 522. 1869 Ellopia fasciaria, Tengstsöm, Cat, p. 316. K., K. b., K. r. 1885 „ prosapiaria, Lampa, Verz., p. 93. Norwegen, Finnland. 1892 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen. Staudinger und Rebel, Cat., p. 326. Eur. c. et s., Altai, Sib. or. Arktisches Norwegen, nördliches Asien. 1853 Numeria 1869 n 1876 Anagoga 1885 Numeria 1885 1887 ii 1892 ■■ 1896 1 QQ7 » 1898 » 1901 n 1901 Gattung: Selenia Hb. Selenia bilunaria Esp. et ab. Juliaria Hew. 1869 Selenia bilunaria, Tengstböm, Cat., p. 316. 0. b., L. 1881 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 90. Sydvaranger. 308 ARNOLD PAGENSTECHER, 1882 Seletiia bilunaria, Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 29. Saltdalen. 1883 „ ,. Sandberg, Ent Tidskrift, p. 26. Metamorphose. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 93. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finmarken, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 112. Nach Zetterstedt und Wallengren Lappland. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen, Malselvsdalen, Sydvaranger. 1895 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 47. Sydvaranger. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 261. Wilui. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 31 u. 56. Langoen, Hadsel, Lödingen. Arktisches Europa und Asien. Selenia lunaria Schiff. 1869 Selenia lunaria, Tengström, Cat., p. 316. K. r. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Kuusamo. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 94. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 112. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat, p. 325. Eur. (exe. reg. bor.), Iss. K. Vorkommen : Nördliches Norwegen, Asien. Gattung: Crocallis Tr. Crocallis elinguaria (L.) 1758 Phalaena elinguaria, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 520. 1869 Crocallis „ Tengström, Cat., p. 316. 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 94. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 112. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 329. Eur. c. et s. (exe. reg. pol), Sib. or., Altai. Nördliches Norwegen, Asien. Gattung: üuniia Dup. Rumia luteolata (L.) 1758 Phalaena luteolata, Linne, Syst. Nat, ed. X, p. 523. 1869 Rumia luteolata, Tengström, Cat., p. 317. 0. a. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 95. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 112. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 330. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Altai, Amur. Grenzbewohner. Gattung: Epione Dup. Epione apiciaria Schiff. 1869 Epione apiciaria, Tengström, Cat, p. 317. K., K. r., 0. b. 1885 „ ,. Lampa, Verz., p. 95. Norwegen, Finnland, Nordbottnien. 1887 „ „ Petersen, F., p. 111. 1897 „ ,. Staudinger, Iris, Bd. X, p. 38. Amurgebiet. 1901 „ „ Staudingee und Rebel, Cat., p. 331. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Altai, Amur. Nördliches Norwegen und Asien. Epione vespertaria (L.) (parallelaria Schiff.) 1784 Phalaena vesperdaria, Thunberg, Ins. suec.; Bd. I, p. 5, f. 2. 1869 Epione vespertaria, Tengström, Cat, p. 317. 0. b. 1885 „ „ Lamra, Verz., p. 95. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 112. 1897 „ „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 38. Amurgebiet. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 261. Witim. Die arktische Lepidopterenfauna. -jqq 1901 Epione vespertaria, Strand, Nyt Mag. f. Naturv ., Bd. XXXIX. 1, p. 31. Aal. 1901 „ .. Statjdingeb und Rebel, Cat., p. 330. Eur. c, Scand. m., Altai, Amur. Nördliches Europa und Asien. Gattung: Hypoplectis Hb. Hypoplectis adspersaria Fabr. 1869 Hypoplectis adspersaria, Tengström, Cat, p. 317. K. r. 1885 „ „ La.mpa, Verz., p. 95. Lappland, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 112. 1901 ., „ Staudinger und Rebkl, Cat., p. 331. Eur. c, Altai, Sib. or. Grenzbewohner. Gattung: Macaria Curtis Macaria notata (L.) 1758 Phalaena notata, Linxe, Syst. Nat., ed. X, p. 523. 1869 Macaria „ Tengström, Cat., p. 317. K. r., 0. a. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 96. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 ,, „ Petersen, F., p. 112. Nach Zetterstedt und Staudingeu Lappland, nach Wallengren Läpp. Bottn. sept. 1897 .. „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 40. Amur. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 452. Witim. 1901 Semiothisa „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 332. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Altai, Sib. or., Amur. Nördliches Europa und Asien. Macaria alternaria Hb. 1869 Macaria alternaria, Tengström, Cat., p. 317. 0. a. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 96. Schweden, Norwegen, Finnland, K., Ostrob. 1887 .. „ Petersen, F., p. 113. 1897 „ „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 41. Amurgebiet. 1901 „ „ Staüdinger und Rebei., Cat., p. 332. Eur. c, Scand. m., Amur. Nördliches Europa, Asien. Macaria Uta rata (L.) 1861 Macaria liturata, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 384. Finmarken. Tengström, Cat, p. 317. 0. a. Lampa, Verz., p. 96. Schweden, Norwegen, Finnland. Petersen, F., p. 113. Nach Wallengren Bottn. sept., Läpp. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Alten, var. pressaria, Christoph, Iris, Bd. VI, p. 95. Amur. Staudinger, Iris, Bd. X, p. 42. Amurgebiet. Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 261. Wilui. Staudinger und Rebel, Cat., p. 333. Eur. c. et s., Sib. or. Arktisches Europa, Nordasien. Macaria sexmaculata Packard 1866 Macaria sexmaculata, Packard, Proc. Bost. Soc. X. H, Bd. XI, p. 44 Labrador. 1876 Semiothisa granitata, Packard, Mon. Geom. U. St., p. 285. 1901 „ „ var. sexmaculata, Staudini ;er und Rebel, Cat., p. 232. Am. s., Labrador. Macaria labradoriata Möschl. 1883 Semiothisa labradoriata, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 118. Labrador. 19iU „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 332, Labrador. Fauna Arctica, Bd. II. 40 1869 I 1885 ?? H 1887 11 ) 1892 11 )1 1893 « 1 1897 » 1 1898 1901 Semiothisa , 1885 B n 1887 J1 n 1892 » n 1895 Jl n 1901 )1 pom\ man«, 3IO ARNOLD PAGENSTECHER, Gattung: Ploseria B. Bloseria pulverata Thunberg (diversaria Hb) 1784 Ploseria pulverata, Thunberg, Ins. suec, Bd. I, p. 9, f. 7. 1853 „ „ Menetbies, in Middendorff's Reise Sibirien, Bd. II, 1. Udskoy Ostrog. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 317. Lajip. (diversaria . 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 91. Sydvaranger. 1882 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 29. Saltdalen. 1885 „ „ Saxdberg, £nt. Tidskrift, p. 199. Sydvaranger. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 96. Saltdalen, Sydvaranger, Finnland, Karelia, Lappland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 113. Nach Zetterstedt und Wallexgrex Lappland. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen, Sydvaranger. 1895 „ .. Si>. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 48. Sydvaranger. 1901 „ „ Staddingei: und Rebei.. Cat.. p. 323. Scand., Sib. or. Arktisches Europa, Nordasien. Gattung: Biston Leach Biston pomonarins S. V. 1869 Biston pomonarius, Tengström, Cat., p. 317. K. r. Lampa, Verz., p. 97. Schwedisch Lappland, Finnland. Petersex, F., p. 113. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen, Sydvaranger. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 49. Sydvaranger. Staudingei: und Rebel, Cat., p. 335. Eur. c. et s. Vorkommen: Arktisches Norwegen. Biston lapponariits B. 1869 Biston lapponarius, Tengström, Cat,, p. 317. 0. b., L. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 91. Sydvaranger. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 97. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 199. Sydvaranger. 1887 „ „ Petersen, F., p. 113. Nach Wallengren Läpp. bor. 1901 „ lapjwnuria, Staudinger und Rebel, Cat., p. 335. Lap., Scot., Alp. Vorkommen: Arktisches Norwegen. Biston hirtaritts (L.) 1861 Biston hirtarius, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXII, p. 38r>. Trondlrjeni. 1869 „ „ Tengström, Cat,, p. 317. K. r. 1876 „ ursaria, Wlk. Packard, Mon. Geom. U. St, p. 414, t. 11, f. 7. 1882 „ hirtarius, Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 30. Saltdalen. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 97. Schweden (Helsingland), Norwegen, Saltdalen, Finnland. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 300. Europa; var. ursarius: Nordamerika Labrador. 1887 „ „ Petersen, F., p. H.H. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen. 1898 „ .. Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 262. Wilui. 1901 „ hirtaria, Staudinker und Rebel, Cat., p. 336. Eur. (exe. reg. pol.), Sib. or. Vorkommen: Arktisches Norwegen, Nordasien, Nordamerika. Gattung: Amphidasys Tr. Ami>]iiüasys betularia (L.) 1758 Pludaena betularia, Linne, Syst. Nat, ed. X, p. 521. 1869 Amphidasys betularia, Tengström, Cat., p. 317. a. Die arktische Lepidopterenfauna. 311 1885 Amphidasys beMaria, Lampa, Verz., p. 98. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 114. 1897 „ „ Staüdinger, Iris, Bd. X, p. 15. Amurgebiet. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 336. Eur. (exe. reg. pol.), Sib. or., Amur, Japan. Grenzbewohner in Norwegen, Nordasien. Gattung: Boarmia Tr. Boomt hi cinctaria Schiff. 1840 Boarmia cinctaria, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 958. 1869 „ „ Tbngström, Cat., p. 318. K. r. 1885 .. .. Lampa. Verz., p. 98. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 .. „ Petersen, F., p. 114. Nach Wallengren Läpp, nierid. 1897 „ .. Staudingek, Iris, Bd. X, p. 51. Amur. lüiil n Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 31. 1901 „ „ Staudingek und Rebel, Cat., p. 339. Eur. s., Tarb., Sib., Amur, Japan. Grenzbewohner in Norwegen. Nordasien. Boarmia repandata (L.) 1869 Boarmia repandata, Tbngström, Cat., p. 318. 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 98. Schweden, Norwegen (61°), Finnland. 1887 „ .. Petersen, F., p. 114. 1897 ,. .. Staudinger, Iris, Bd. X, p. 55. Amur. 1901 „ .. Staudingeb "nd Rebel, Cat., p. 341. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), As. s. Nördliches Europa und Asien. Gattung: Gnophos Tr. Gnophos sordaria Thunbg. (mendicaria H. S.) 1792 Gnophos sordaria, Thunberg, Ins. suec, Bd. IV, p. 60, f. 5. 1861 .. Staudingeh, Stett. Ent Ztg., Bd. XXII, p. 384. Finmarken. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 187. Gudbrandsdalen. 1869 .. „ Tbngström, Cat., p. 318. 0. b., L, L. r. 1874 ,. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Kuusamo. 1881 ,. .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 91. Sydvaranger. 1882 ,. .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 30. Saltdalen. 1883 .. „ Sp Schneider, Ent. Tidskrift, p. 81. Sydvaranger. 1885 ,. „ Lampa, Verz., p. 100. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finnland, Lappland. 1887 .. „ Petersen, F., p. 114. Nach Zetterstedt und Wallengren Lappland. 1892 .. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 49. Sydvaranger. 1898/i»9 Gnophos sordaria, Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 8. 1901 Gnoj)hos sordaria, Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX. 1, p. 32. Hammerö. 1901 „ „ Staudinger und Bebel, Cat., p. 347. Scand. montes et pol., Fen. Vorkommen : Arktisches Norwegen. Gattung: Psodos Tr. Psodos coracina Esp. (ehaonaria Fr., trepidata Dup) 1861 Psodos coracina, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 3S5. Alten (ehaonaria Fbr.), 18154 ,. „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXV. p. 187. Dovrefjeld, Fokstuen. 1869 .. .. Tengström, Cat, p. 318. L. n. 1880 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 70. Bejern. 1881 „ ,. Schoyen, Tromsö Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 91. 1882 .. .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 30. Saltdalen. 1883 „ Auriyillius, Ent. Tidskrift, p. 194. Nowaja Semlja (v. Baku 1S37 . 40* 312 ARNOLD PAGENSTECHER, 1885 Psodos coracina, Lampa, Verz., p. 100. Schwedisch Lappland, Norwegen. 1887 „ „ Petersen, F., p. 114. Nach Wallengken Läpp., nach v. Wahlberg nördliches Lappland. 1892 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh Bd. XVIII, p. 50. Sydvaranger. 1898 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlj., p. 28. 1898/99 Psodos coracina, Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 9. Tromsö, Porsanger. 1901 Psodos coracina, Staudinger und Rebel, Cat., p. 348. Suva. Alp., Scot., Norv. et Lap. montes, Nov. Senilja. Arktisches Norwegen. Nowaja Semlja. Psodos trepidaria Hb. 1869 Psodos trepidaria, Tengström, Cat., p. 318. L. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 100. ? Finnland, Lappland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 114. Nach Zetterstedt Lappland. Nördliches Europa. Gattung: Pygmaena B. {Colutogyna Led.) Pygmaena fusca Thunberg {verietaria Hb.) 1792 Bombyx fusca, Thunberg, Diss. Ent., Bd. IV, p. 53, 72. 1840 Psodos fuscaria, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 956. 1861 Colutogyna fusca, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 385. Finmarken. Wocke, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXV, p. 187. Dovrefjeld. „ Tengström, Cat., p. 318. L., L. r. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 187. Kuusamo. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 70. Bejern, Grötö. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 91. Sydvaranger. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 30. Saltdalen. „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 143. Metamorphosis. „ Lampa, Verz., p. 100. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finnland. ,. Petersen, F., p. 114. Muonio, Pallas Tunturi. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 65 u. 142. Saltdalen, Malselvsdalen, Alten, Syd- varanger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 51. Sydvaranger. 1898/99 Pygmaena fusca, Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Bd. VII, p. 9. Tromsö. 1901 Pygmaena fusca, Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 31 und 57. Lödingen, Hammerö, Tysfjorden. 1Ü01 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 348. Scand., Fenn., Snm. Alp. Vorkommen: Arktisches Norwegen. Gattung: Fidonia Tr. Fidonia carbonaria Cl. (picearia Hb., amnicularia Zett., voscidaria Hb.) 1861 Fidonia carbonaria, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 387. Alten. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXV p. 187. Fokstuen, Dovrefjeld. 1869 ,. „ Tengström, Cat., p. 318. L. 1874 „ ,. Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Kuusamo. 1880 „ .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 70. Bejern, Grötö. 1881 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 91. Sydvaranger. 1882 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 30. Saltdalen. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 100. Schweden, Gotland, Upland, Lappland, Norwegen, Finnland; var. roscidaria: Lappland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 115. Nach Zetterstedt und Wallengren Läpp. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider. Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 51. Sydvaranger. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, p. 262. Wilui. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 31. Hammerö, Tysfjorden. 1901 „ „ Staudinijer und Rebel, Cat., pag. 349. Scand. c. et s. (pol.), Sib. s. or. Vorkommen: Arktisches Norwegen, Nordasien. 1864 )) 1869 T> 1874 )) 1880 Pygmaena 1881 » 1882 » 1884 1 £££» " loOO 1887 17 1853 Ematurga 1864 r> 1869 n 1874 n 1880 ,, 1882 n 1 882 ** 1885 n 1S87 n 1892 n 1897 ■• 1897 1 Ü Q Q » 1901 1901 ii Die arktische Lepidopterenfauna. 313 Gattung: Ematurga Led. Ematurga atomar ia (L.) (ab. obsoletaria Zett.) 1758 Phalaena atomar ia, Linne, Syst. Nat., ed X, p. 521. „ Menetries, in Middendorff's Reise Sibirien, Bd. II. Udskoy Ostrog. „ Wocke, Stett. Eut. Ztg., p. 187. Dovrefjeld. ,, Tengstköm, Cat., p. 318. 0. a. „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 72. Kuusamo. „ Si». Schneide?!, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 70: Bejern ; p. 89: Grötö. „ Staüdinger, Stett. Ent. Ztg., p. 63. Saisan, Lepsa. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 30. Saltdalen. La.mpa, Verz., p. 101. Norwegen, Finnland. „ Petersen, F., p. 115. Nach Zettekstedt Läpp, torn., nach Wallengren Läpp, et Bottn. sept. „ Sp. Schneider. Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV. p. 142. Saltdalen. „ Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 341. Kamtschatka. „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 63. Amurgebiet. „ Herz, Reise NO.-Sibirieu, Iris, Bd. XI, p. 262. Lenagebiet. „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 31. Lödingen, Hammerö, Tysljorden. „ Statdinger und Rebel, Cat., p. 351. Eur., Sib. or., Amur. Vorkommen: Arktisches Europa, Nordasien. Gattung: Bupalus Leach. Bupalus piniarlus (L.) 1758 Phalaena piniarius, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 520. 186!) Bupalus piniarius, Tengström, L'at., p. 317. K. r. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 101. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 115. Nach Wallengren Läpp., Dovre. 1897 „ „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 63. Amur. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 351. Eur. c. et s. (exe. ?reg. pol.), Sib. or., Amur. Nördliches Europa und Asien. Gattung: Halia Dup. (Thamnonoma Led.) Halia loricaria Ev. 1869 Halia loricaria, Tengström, Cat., p. 318. 0. b. (64—67° n. Br.). 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 101. Schweden, Helsingland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 115. 1892 „ ., Staudinger, Iris, Bd. V, p. 379. Kentei-Gebirge. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 262. Witim. 1901 ,. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 352. Ross. et Scand. c. et s. (exe. reg. pol.), Ural, Kent., Sib. s. or. Nördliches Europa und Asien. Halia wawaria (L.) 175* Phalaena wawaria, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 522. 1869 Halia wawaria, Tengström, Cat., p. 317. 0. a., 0. b. 1871 „ .. Schildk, Stett, Ent. Ztg., p. 73. Brakestad, Nordfinnland, 65" n. Br. 1876 Thamnonoma wawaria, Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 253, t. 9, f. 72. iss.") Halia wawaria, Lampa, Verz., p 101. Helsingland, Norwegen, Finnland. 1885 „ Moschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 301. Mittel-, Norleuropa (Polarregion fehlend), Dalmatien, Griechenland, Südrußland, Nordamerika. 1 887 „ ., Petersen, F., p. 115. 1897 Thamnonoma wawaria, Staudinger, Iris, Bd. X, p. 64. Amurgebiet. 1901 „ .. Staudixger und Rebel, Cat, p. 382. Eur. c. et s. 1 exe. reg. pol.), Amur, Altai, var. halituaria Gn. Alt., Sib. or. Nördliches Europa und Amerika, Asien. 314 ARNOLD PAGENSTECHER, Var. Halia fusearia Thnbg. 1792 Halia fusearia, Thunberg, Ins. suec, Bd. IV, p. 58. 18S5 „ „ Lampa, Verz., p. 101. Schweden, Upland, Lappland. 1887 „ „ Petersen, F.. p. 116. Nach Wallengren Läpp. 1901 Thamnonoma wawaria var. fusearia, Staudixger und Rebel, Cat, p. 382. Lap., Suec. etc. Nördliches Europa. Var. Halia packardaria Möschler 1883 Halia packardaria, M< >schler, Stett. Ent. Ztg., p. 119. Südlabrador. 1901 Tliamnonoma icawaria var. paclcardaria, Staudinger und Eebel, Cat., p. 382. Labrador. Halia brunneata Thunberg (pinetaria Hb., qninquaria Hb.) 1861 Halia brunneata, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 387. Alten. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 318. K., 0. b., L., L. r. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 73. Knusamo. 1876 Tliamnonoma brunnearia, Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 257, t. 9, f. 63. 1880 Halia brunneata, Si\ Schneider, Tr. Mus Aarsh., Bd. III, p. 70. Bejern. 1882 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 30. Saltdalen. 1885 ,. „ Lampa, Verz., p. 102. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 116. Nach Zetterstedt Lappland, nach Wallengren Bottn. sept., Läpp., Muonio. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen, Alten. 1892 Thamnonoma brunneata, Staudinger, Iris, Bd. V, p. 379. Kentei-Gebirge. 1897 ,, „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 65. Amurgebiet. 1898 Halia brunneata, Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 262. Witim, Wilui. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 31. Tysfjorden. 1901 Thamnonoma brunneata, Staudinger und Eebel, Cat., p. 352. Eur. c. et s., Amur, Japan. Arktisches Norwegen, nördliches Asien, nördliches Amerika. Gattung: Phasiana Dup. Pliasiane clathrata (L.) 1758 Geometra clathrata, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 524. 1861 Phasiane clathrata, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 387. Alten. 1864 „ „ Wockk, Stett, Ent, Ztg., p. 187. Loiten. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 319. K. r., 0. b. 1880 „ ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 70: Bejern; p. 89: Grötö. 1882 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 63. Saisan, Lepsa. 1882 .. .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 31. Saltdalen. 1885 „ „ Lampa. Verz., p. 102. Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 116. Nach Zetterstedt und Wallengren Lappland. 1892 „ ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen, Tromsö, Alten. 1897 „ „ Alpheraky, Mem. Lep., Bd. IX, p. 342. Kamtschatka. 1897 .. „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 66. Amurgebiet. 1898 ,. Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 262. Wilui. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 31 und 57. Hammerö. 1901 „ „ Staidinger und Rebel, Cat., p. 353. Eur., Alt., Sib. or., Amur. Kamt., Japan. Arktisches Europa, Nordasien. Gattung: Scoria Steph. Scoria dealbata Hb. (lineata Scop.) 1869 Scoria dealbata, Tengström, Cat., p. 319. K. r., 0. b. 1882 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 63. Saisan, Lepsa. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 102. Upland, Norwegen, Finnland. 1887 .. „ Petersen, F., p. 116. Die arktische Lepidopterenfauna. 315 1892 Scoria dealbata, Staudinger, Iris, Bd. V, p. 380. Kentei-Gebirge. 1897 „ „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 68. Amurgebiet, 1901 ,. „ Staudingeb und Bep.el, Cat, p. 356. Eur. c, Alt.. Amur. Arktisches Europa, Nordasien. Gattung: Lythria Hb. Lythria purpururia (L.) 1758 Geomära purpurarid, Linke, Syst. Nat., ed. X, p. 522 1869 Lythria „ 1882 1885 1887 1893 1901 % Tengstriui, Cat., p. 319. K. i\, 0. b. Staudingeb, Stett. Ent. Ztg., p. (13. Saisan, Lepsa. Lampa, Verz., p. 103. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finnland. Petersen, F., p. 116. Nach Wallengren Läpp, ruerid. Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 128. Kuusamo (ab. rotaria F.;. Staudinger und Rbbel, Cat, p. 280. Eur. (exe. reg. pol.), Lap. m., Asia minor, oc. et c. Nördliches rZuropa, Asien. Gattung: Aspilates Tr. Aspilates gilvaria F. 1864 Aspilates gilvaria, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VIII, p. 198. Labrador. 1870 „ „ JiiiscHLER, Stett. Ent. Ztg., p. 368. Labrador. 1876 „ „ Packard, Mod. Geom. Un. St., p. 564. 1882 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 63. Saisan. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 102. Finnland. lss;, „ Moschler, Verb. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 301. Labrador, West- und Osteuropa, Südrußland, Armenien, Altai, Amur. 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 380. Kentei-Gebirge. 1897 „ ,. Staudinger, Iris, Bd. X, p. 69. Amurgebiet. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 263. Lenagebiet. 1901 .. „ Spaudixger und Rebel, Cat., p. 357. Eur. c, Sib. or. s., Amur, var. conspersaria Labr., var. itisignis Alph. Alt. m. or.. Thian. Nördliches Europa, Asien, Labrador. Gattung: Ortholitha Hb. Ortholitha limitalata Sc. 1869 Ortholitha limitata, Tengstböm, Cat,, p. 319. 0. b, L. r. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 103. Norwegen, Finnland. 1SS7 „ „ Petersen, F., p. 116. 1897 „ „ 8tal;dinger, Iris, Bd. X, p. 69. Amur. 1898/99 Ortholitha limitata, Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 30. Aal (Norwegen). 1901 Ortholitha limitata, Staudinger und Rebel, Cat., p. 281. Eur., Alt., Amur. Nördliches Europa, Asien. Gattung: Odezia Boisd. Odezia tibiale Esp. 1869 Odezia tibialata Hu. var. eversmannaria H. S., Tengström, Cat, p. 319. K. r. 1885 ,, eversmannaria, Lampa, Verz., p. 104. Norwegen, Finnland. 1887 „ tibialata, Petersen, F., p. 117. 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 380. Kentei-Gebirge. 1897 „ „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 71. Amurgebiet. 1901 „ tibiale, Staudinger und Rebel, Cat., p. 284. Georm., Amur, Japan, var. moeroraria Frr. Ural, Altai, var. eversmannaria Norv., Fem, Amur. Arktisches Europa, nördliches Asien. 1860 n 1861 y 1866 n 1869 » 1870 » 1874 '* 1876 Carsia 1881 1 QQ1 Anaitis löol 1882 n 1885 n 3l6 ARNOLD PAGENSTECHER, Gattung: Anaitis Dup. Anaitis paludata (Thunberg) 1788 Geometra paludata, Thunberg, Mus. Nat. 76, f. 12. 1840 Larentia „ Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 961. 1858 Anaitis „ Christoph, Stett. Ent. Ztg., p. 313. Labrador. sororaria, Hb., Möschlee, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 373. Labrador. paludata, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 387. Finmarken. „ I'aikard, Proc. Bost. Soc. N. H., p. 43. Labrador. „ Tengström:, Cat., p. 319. 0. b., L. sororaria, Moschler, Stett. Ent. Ztg., p. 368. Labrador. paludata, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 73. Kuusatno. Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 186. Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 91. var. obscurata, Schoyen, Ent. Tidskrift, p. 122, t. 1, f. 5. Schoten, Tr Mus. Aarsh., Bd. V, p. 31. Saltdalen. Lampa, Verz., p. 104. Norwegen, Finnland; var. sororaria Tr. (pruinaria Ev.): Lappland, Norwegen, Finmarken; var. obscurala Schoyen: Lappland, Norwegen, Finmarken. boreata Pack., alpinata Pack., Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 301. Lapp- Finnland, Ostsibirien; var. imbutata: NorJdeutschland, Alpen, Schottland, Berge Norwegens. Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 199. Sydvaranger. Petersen, F., p. 117. Nach Zetterstedt Lappland. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 66 u. 142. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. Staudinger, Iris, Bd. V, p. 380. Kentei-Gebirge. . - Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 52. var. labradoriensis, Sommer, Iris, Bd. X, p. 256. Staudinger, Iris, Bd. X, p. 72. Amurgebiet. Herz, Iris, Bd. XI, p. 263. Witim. Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. Hl. Tysfjorden, Norwegen. Staudinger und Rebel, Cat., p. 286. Scand. et Eoss. pol., Sib. or., Amur, Kent, var. labra- doriensis Labr. 1901 „ ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XXIII, p. 195. Tromsö. Arktisches Europa, Asien, Labrador. Gattung: Lobophora Curtis Lobophora varpinata Bkh. 1869 Lobophora carpinata, Tengström, Cat., p. 319. 0. b. 1876 „ n Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 182. Eur., Sib. or., Amur. 1882 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 31. Saltdalen. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 105. Schweden, Norwegen, Finmarken, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 117. 1892 „ „ Sp. Schneidrr, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 267. Eur. c et s. (exe. reg. pol.), Sib. or., Ural. Arktisches Norwegen, Nordasien. Lobophora sexalisata Hb. 1869 Lobophora sexalisata, Tengström, Cat., p. 319. 0. b. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 105. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 117. 1901 „ n Staudinger und Rebel, Cat., p. 287. Eur. c. et s. (exe. reg. bor. Norwegen und Finnland. Gattung : Malacodea Tengström 3Ialacodea regelaria Tengström 1869 Malacodea regelaria, Tengström, Cat., p. 319 u. 357. Läpp. ross. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 105. Finnland Lappland. 1885 1885 1887 1892 1892 1895 1897 1897 1898 1901 1901 Die arktische Lepidopterenfauna. 217 1887 Malacoclea regelaria, Petersen, F., p. 117. Kittilae. 1901 „ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 288. Lap., Ross., Suec, Petrop. Nördliches Europa. Gattung: Cheimatobia Steph. Cheimatobia brumata (L.) 1857 Cheimatobia brumata, Staudinger, Stett. Ent Ztg., p. 308. Grönland. 1859 ,. „ Schiödte, Grönl. Arthr., in Berl. Ent. Zeitschrift, p. 150. Grönland. 1869 ,. „ Tengström, Cat, p. 319. 0. a. 1885 „ „ Lami'a, Verz., p. 106. Upland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 117. 1896 „ „ Vanhöffen, Fauna et Flora Grönl., p. 156. lsiMi „ „ Bang Haas, Lep. Grönl., p. 187. Grönland, Europa, Amurland, Südrußland, Spanien. 1898 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlja, p. 44. 1901 „ ■ „ Staudinger und Rebel, Cat., p. "288. Eur. c. et s. Amur., '? Grönl. 1901 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XXIII, p. 195. Trömsö. Arktisches Amerika, Europa und Asien. Cheimatobia boreata Hb. 1869 Cheimatobia boreata, Tengström, Cat., p. 319. 1885 „ „ Lajipa, Verz., p. 106. Upland, Norwegen. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 68 und 142. Tromsö. 1898/99 Cheimatobia boreata, Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Heft VII, p. 9. Tromsö. 1901 Cheimatobia boreata, Staudinger und Rebel, Cat., p. 288. Eur. c. et s. (exe. reg. bor.). Nördliches Europa. Gattung : Triphosa Steph. Triphosa dubitata (L.) 1758 Geometra dubitata, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 524. „ Tengström, Cat., p. 319. Nyland. „ Möschler, St. Ent. Ztg., p. 368. Labrador. „ Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 177, t. 9, f. 18. „ Lampa, Verz., p. 106 Upland, Norwegen, Finnland. Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 301. Mitteleuropa, Livland. Finnland, Nordamerika, Sicilien, Balkan. „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 77. Amurgebiet. „ Staudingek und Rebel, Cat., p. 288. Eur. c, Japan et China or. Grenzbewohnerin in Europa und Asien, Labrador. Gattung: Eucosmia Steph. Eucosmia undulata (L.) 1758 Ceometra undulata, Linnb, Syst. Nat, ed. X, p. 524. Tengström, Cat., p. 320. 0. b. „ Packard, Mon. Geom. Un. St, p. 172, t. 9, f. 17. Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 301. Mittel- und Nordeuropa, Ural, Altai, Amur, Nordamerika. „ Lampa, Verz., p. 106. Schweden, Norwegen, Finnland. „ Petersen, F., 117. Nordfinnland. „ Staudingek, Iris, Bd. X, p. 79. Amurgebiet. „ Jacobson, Ins. Nov. Semlj., p. 60. Staudinger und Rebel, Cat., p. 289. Eur. c et s. (exe. reg. bor.}, Alt, Amur. Nördliches Europa, Amerika, Asien. Fauna Arctica, Bd. II. ^j 1869 Triphosa 1870 jj 1876 n 1885 n 1885 •• 1897 >j 1901 1869 Eucosmia 1876 jj 1885 jj 1885 jj 1887 " 1897 jj 1898 jj 1901 3l8 ARNOLD PAGENSTECHER, Gattung: Lygris Hb. Lygris prunata (L.) 1758 Geometra prunata, Linke, Syst. Nat,, ed. X, p. 526. 1869 Lygris prunata, Tengström, Cat., p. 320. K. r., 0. a., 0. b. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 73. Brakestad. 1876 Petrophora prunata, Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 116, t. 8, f. 47 var. f. 46 und 48. 1881 Lygris prunata, Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 92. Sydvaranger. 1882 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 31. Saltdalen. 1885 „ „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 192. Sydvaranger. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 106. Quickjock (Lappland), Norwegen, Sydvaranger, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 118. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen, Sydvaranger. 1895 ,, „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 52. 1897 „ „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 83. Amurgebiet. 1898 B „ Jacobson, Ins. Nov. Semlj., p. 60. 1898 „ „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 263. Witim, Wilui. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 31 und 58; var. arctica. 1901 „ „ Stacdinger und Rebel, Cat., p. 290. Eur. c. et s., Ural, Sib. or., Amur, Am. s. Arktisches Europa, nördliches Asien, Amerika. Var. Lygris lugubrata Möschler 1862 Lygris lugubrata, Möschler, Wien. Ent, Mon., Bd. VI, p. 136, t. 1, f. 7. Labrador. 1866 „ „ Packard, Proc. Bost. Soc. N. H., p. 49. Morovian-Station, Labrador. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 368. Labrador. 1876 Petrophora prunata, Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 116, t. 8, f. 48. Var. Lygris destinata Möschler 1860 Lygris destinata, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 375, t. 10, f. 2. Labrador (var. populata). 1866 „ „ Packard, Proc. Bost. Soc. N. H., p. 48. Hopedale. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 370 = nubilata, Packaed, Proc. Bost. Soc. N. H., p. 48. Labrador. 1874 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 160. Labrador. 1876 Petrophora prunata, Packaed, Mon. Geom. Un. St., p. 116, t, s, f. is. 1877 Lygris destinata, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 417 = var. von lugubrata Möschler. 1883 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 120. Labrador. 1901 „ „ Staudingeb und Rebel, Cat,, p. 291. Labr. (nubilata Pack.), var. lugubrata Möschl. Labrador. Vorkommen : Labrador. Lygris testata L. 1869 Lygris testata, Tengström, Cat., p. 320. K. r., 0. a., 0. b. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 73. Kuusamo. 1876 Petrophora testata, Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 122, t, 8, f. 53. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 107. Helsingland, Norwegen, Finnland. 1885 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, p. 302. Nordamerika. 1887 „ „ Petersen, F., p. 118. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Bodo. 1897 „ „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 84. Amurgobiet. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 263. Witim, Wilui (var. achatin ellaria Ob.). 1901 „ „ Stand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 31. Bergen, Tysfjorden. 19H1 „ „ Staudusger und Rebel, Cat., p. 291. Eur. c et s., Ural, Alt., Am. s. Vorkommen: Arktisches Norwegen, Nordamerika, Asien. Lygris populata L. und var. musatiaria F. 1758 Lygris populata, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 528. 1860 .. „ Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. IV, p. 375. Labrador. 1882 1883 n 1885 •■ 1885 n 1885 V 1887 V 1892 1 öop; « 1897 1897 H 1897 » 1898 Yl 1898/99 V 1901 TD 1901 n Die arktische Lepidopterenfauna. ^iq 1861 Lygris populata, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 388. Finmarken. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 188. Dovrefjeld. 1866 „ „ Packard, Proc. Bost. Soc. N. H., Bd. XI, p. 52. Labrador. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 320. 0. a., 0. b., L. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 73. Kuusamo. 1876 Petrophora populata, Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 124, t. 8, f. 52. 1880 Lygris populata, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 90. Grötö. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 92. Sydvaranger. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh.. Bd. V, p. 31. Saltdalen. ,, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 120. Südlabrador, Colorado, White Mountains. ,. Lampa, Verz., p. 107. Norwegen, Pinnland; ab. musawtrin Frr.: Norwegen, Grötö, Hammerö und Bodo. „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 302. Labrador. „ Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 199. Sydvaranger. „ Petersen, F., p. 118. Muonio. „ Si>. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 67 u. 142. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 52. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XX, p. 153. „ Alpheraky, in Romanoff Mem. Lep., Bd. IX, p. 342. Kamtschatka. ., Staudinger, Iris, Bd. X, p. 84. Amurgebiet. „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 263. Witim. „ Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Heft VII, p. 9; ab. musauaria Frr. an der Küste. „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 31 u. 57. Bergen, Aal, Lavik, Tysfjorden. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 299. Eur. c. et s., Alt., Sib. or., Amur, Am. s., Labrador. Vorkommen: Arktisches Europa und Asien, Amerika. Gattung : Cidaria Tr. Diese Gattung ist im arktischen Gebiete mit sehr zahlreichen Arten vertreten. Cidaria dotata (L.) (pyraliata F.) 1758 Geometra dotala, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 528. 1869 Cidaria dotata, Texgström, Cat., p. 320 (pyraliata . 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 107. Schwedisch Lappland, Norwegen, Bodo, Hammerö, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 118. Nach Zettersteüt Läpp, torn.; nach Wallengren Lappland. 1892 „ „ Staudinger, Iris, Bd. V, p. 382. Kentei-Gebirge. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Bodo, Frondenaes. 1897 n B Staudinger, Iris, Bd. X, p. 84. Amurgebiet. 1898 .. „ Herz, Reise NO.-Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 263. Witim. 1902 Larentia „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 291. Eur. c et in. or. (exe. reg. pol. i, Alt., Sib. or., Amur. Vorkommen : Arktisches Europa, Asien. Cidaria ocellata (L.) 1758 Geometra ocellata, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 527. 1869 Cidaria ocellata, Tengström, Cat., p. 320. 0. b. 1882 „ „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 32. Saltdalen. 1882 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 69. Saisan, Lepsa. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 107. Schweden, Norwegen, Saltdalen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F.. p. 118. Nach Zetterstedt Lappland. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen. 1901 Larentia ,, Staudinger und Rebel, Cat., p. 291. Eur. (exe. reg. pol.), Alt., Tarb. Vorkommen: Arktisches Norwegen, Asien. Cidaria bicolorata Hufn. 1864 Cidaria bicolorata, Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 188. 1869 „ .. Tengström, Cat., p. 320. 0. a, 0. b. 41* 1869 n n 1885 i) ii 1887 n i) 1892 n ii 1901 Larentia n o 20 ARNOLD PAGENSTECHER, 1874 Cidaria Ucolorata, Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 73. Kuusamo. 1882 , „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 32. Saltdalen. 1885 „ Lampa, Verz., p. 107. Norwegen, Saltdalen, Finnland. 1887 .. „ Petersen, F., p. 118. 1892 .. ,. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen. 1897 , „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 85. Amurgebiet. 1901 „ ., Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 32. Laerdal. 1901 Larentia „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 291. Eur. c. et s. (exe. reg. pol), Alt., Sib. or., Amur, Japan. Vorkommen: Arktisches Norwegen, Asien. Cidaria variata Schiff. 1861 Cidaria variata, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 389. Finmarken; var. obeliscata Hb. Tengström, Cat, p. 320. O. b. Lampa, Verz., p. 107. Schweden, Norwegen, Finnland. Petersen, F., p. 119; var. obeliscata: Finmarken, Muonio. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Alten. Staudinger und Rebel, Cat., p. 292. Eur. c. et s. (exe. reg. bor.), Alt, Sib. or., China, Japan. Vorkommen : Arktisches Norwegen. Cidaria juniperata Hb. 1869 Cidaria juniperata, Tengström, Cat., p. 320. K., ü. a. 1885 ,, „ Lampa, Verz., p. 108. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 119. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 32 und 60. Aal. 1901 Larentia „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 292. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.). Nördliches Norwegen. Cidaria simulata Hb. 1792 Cidaria cognata, Thunberg, Ins. suec, Bd. IV, p. 60. simulata, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 389. Bossekop. Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 108. Bergen. Tengström, Cat., p. 320. L. n. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 32. Saltdalen. Lampa, Verz., p. 108. Upland, Norwegen, Hammerö, Alten | cognata Thbg., genearia H. S.). Petersen, F., p. 119. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Alten. cognata Thbg., Strand, Nyt. Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 32. Bergen, Lavik, Tysfjorden. Staudixger und Rebel, Cat., p. 292. Eur. s. Arktisches Norwegen. Cidaria miata (L.) (coraciata Hb.) 1758 Geometra miata, Linne, Syst. Nat., ed. X, p. 526. 1840 Cidaria viridulata, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 962. 1861 „ miata, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 389. Christiansand. 1864 „ „ Wocke, Stett. Ent. Ztg., p. 188. Gudbrandsdalen. 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 220. K., 0. a., 0. b. 1882 „ „ Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 69. Lepsa. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 108. Schweden, Norwegen, Finnland. 1887 „ ,, Petersen, F., p. 119. Nach Wallengren Läpp, merid. 1897 Larentia „ StaudinGer und Rebel, Cat., p. 292. Eur. c. et s. (exe. reg. pol.), Ala Tau. Arktisches Norwegen, nördliches Asien. Cidaria taeniata Steph. 1869 Cidaria taeniata, Tengström, Cat., p. 320. 0. a., 0. b. 1880 „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 71. Bejern. 1861 „ si mu\ 1864 n n 1869 n ii 1882 n -■ 1885 ii ii 1887 n ii 1892 ii ii 1901 ii c< ygnt 1901 Larentia ii Die arktische Lepidopterenfauna. 3 21 1882 Cidaria iaeniata, Schoten, Tr. Mus. Aarsb., Bd. V, p. 32. Saltdalen. 1885 „ Lampa, Verz., p. 108. Upland, Helsingland, Norwegen, Saltdaleu, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 119. Moldfjord, Storfjord. 1892 .. .. Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen. L897 .. .. Staüdinger, Iris, Bd. X, p. 86. Amurgebiet. l'.MU .. .. Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 33 u. 64. Tysfjorden. 1901 Larentia ,. Staudinger und Rebel, Cat., p. 294. Angl., Scand. c. et s., Kann., Amur, Japan, China s. Arktisches Norwegen, nördliches Asien. Cidaria truncata Hufn. 1N57 Cidaria truncata, Staudinger, Stett. Ent. Ztg., p. 252. Island. 1861 .. „ Staüdinger, Stett. Ent. Ztg., p. 389. Finmarken irussata S. V. . [867 .. Packard, Proc. Bost. Soe. N. H., p. 47. Caribon, Island, Labrador (russata, brunneata). 1869 „ „ Tengström, Cat., p. 320. 0. a., 0. b. 1870 „ „ Möschler, Stett. Ent. Ztg., Bd. XXXI, p. 371. Labrador. 1874 „ SUSpectata, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 160. Labrador. 1874 „ truncata, Stett. Ent. Ztg.. p. 73. Kuusamo {russata, immanata Hw. . 1876 Petrophora truncata, Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 105, t. 8, f. 38. 39, 40. 1880 Cidaria truncata, Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III. p. 71: Bejern; p. 90: Grötö. 1882 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 32. Saltdalen. 1883 „ suspectata, Möschler, Stett. Ent. Ztg., p. 121. Labrador i brunneata Packard). 1883 .. truncata, Sc. Schneider, Ent. Tidskr., p. 83. 1885 „ ., Sandberg, Ent. Tidskrift, p. 199. Sydvaranger: var. schneiden Sandb. 1885 „ ., Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 302. Nordamerika, Labrador. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 108. Norwegen, Finnland; var. perfurcata: Lappland. 1S37 „ .. Petersion, F., p. 119. ls:i_' „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 70 u. 142. Saltdalen, Malselvsdalen, Alten, Sydvaranger. 1892 „ .. Staüdinger, Iris, Bd. V, p. 282. Kentei-Gebirge. 1893 „ „ Hoffmann, Stett. Ent. Ztg., p. 128. Kuusamo. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 53, var. schneideri Sandb. IM) 7 „ „ Alpheraky, Mein. Lep., Bd. IX, p. 343. Kamtschatka; ab. thiagcallata St. 1897 „ „ Staüdinger, Iris, Bd. X, p. 85. Amurgebiet. 1898 „ „ Herz, Iris, Bd. XI, p. 263. Witim : ab. perfurcata Hw. 189K/99 Cidaria truncata, Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Heft VII, p. 9. 1901 Cidaria truncata, Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, p. 32 u. 61; var. schneideri: Tysfjorden; ab. perfuscata Hw. ; var. immanata, ab. tysfjordensis Str. L901 Larentia „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 293. Eur. c. et s., Alt., Sib. or., Kamt., Amur, Japan, China oe. Arktisches Europa, Asien, Amerika. Cidaria immanata Hw. 1885 Cidaria immanata, Lampa, Verz., p. 108. Schwedisch Lappland, Norwegen, Hammerö, Grötö, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 120. 1892 ,. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 142. Saltdalen, Tromsö. 1898 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlj., p. 60. 1901 „ „ Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, p. 62 i var. von truncata). 190J Larentia „ Stai dinger und Rebel, Cat., p. 293. Eur. c. et s., IsL, Kamt., Ins. Behring, Jap.?, China c et oe., var. thimjvallata St. Island, Kamt., var. unicolorata Stuck. Isl. Arktisches Norwegen, Island, Asien. Cidaria serraria Z. 1869 Cidaria serraria, Tengström, Cat., p. 320. 1874 „ „ Schilde, Stett. Ent. Ztg., p. 74. Kuusamo. 1885 „ „ Lampa, Verz., p. 109. Schwedisch Lappland, Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 120. Nach Wallengren Läpp, mer., Muonio. 322 ARNOLD PAGENSTECHER, 1808 Cidaria Serratia, Herz, Reise NO. -Sibirien, Iris, Bd. XI, p. 2G3. Wilui. 1901 Lareniia „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 292. Scand. c. et s., Sib. s. or. Nördliches Europa und Asien. Ciäaria munitata Hb. 1840 Cidaria arcticaria, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 904. 1857 „ munitata, Staudinger, St. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 253. Island. 1861 „ „ Staudinger, St. Ent. Ztg., p. 390. Finnmarken. 1864 „ „ Wocke, St. Ent. Ztg., p. 188. Kongsvold, Dovre. 1866 Corenüa labradoriensis, Packard, Proc. Bost. Soc. N. H., p. 45. Labrador. 1869 Cidaria munitata, Tengström, Cat., p. 320. L., L. r. 1S70 Coremia labradoriensis, Möschler, St. Ent. Ztg., p. 371. Labrador. 1S74 Cidaria munitata, Schilde, St. Ent. Ztg., p. 73. Kuusamo. 1880 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. III, p. 71, Bejern, p. 91, Grötö. 1S76 Ochyria „ Packard, Mon. Geom. Un. St., p. 136, t. 8, f. 66, 67. 1881 „ .. Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 92. Sydvaranger. 1882 „ .. Staudinger, St. Ent. Ztg., p. 69. Ala Tau (Lepsa) 1882 „ „ Schoten, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 32. Saltdaleu. 1883 „ „ Sp. Schneider, Ent, Tidskrift, p. 82. Sydvaranger. 1882 „ „ Möschler, St. Ent. Ztg., Bd. XLIV, p. 121. Labrador = Cor. labradoriensis Pack. = C. strigata Pack. 18S5 „ „ Möschler, Verh. Z.-b. Ges. Wien , p. 302. Labrador (californiata Pack.) , Nordamerika. Vaucouver, Alpen, England, Island, Lappl., Finnland. 1885 „ „ LAMrA, Verz., p. 109. Upland, Lappl., Norwegen, Finnland. 1887 „ „ Petersen, F., p. 120. Muonio. 1892 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 72 und 142. Saltdalen , Tromsö , Alten, Sydvaranger. 1895 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 53. Sydvaranger. 1897 „ „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XX, p. 153. Hammerfest. 1897 „ „ Staudinger, Bd. X, p. 88, Iris. Amurgebiet. 1898 „ „ Jacobson, Ins. Nov. Semlj., p. 60, 1885 n 1887 n 1892 » 1895 ■** 1897 n 1901 Larentia 326 ARNOLD PAGENSTECHER, 1901 Cidaria ferrugata, Strand, Nyt Mag. f. Naturv., Bd. XXXIX, 1, p. 33 und 64. Lödingen, Hammerö, Tysfjorden, Hadsel, Langoen (corculata Hüfn.). 1901 Larentia „ Staudinger und Rebbl, Cat., p. '297. Eur., Alt., Amur, Kamt. Arktisches Europa, Asien, Nordamerika. Cidaria suffumata Hb. 1864 Cidaria suffumata, Wocke, St. Ent. Ztg., p. 189. Fokstuen. „ Tengström, Cat., p. 321. L. n., L. r. „ Schilde, St. Ent. Ztg., p. 74. Uleaborg, Kuusamo. ., Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV., p. 93. Sydvaranger. „ Staudinger, St. Ent. Ztg., p. 71. Saisan, Centralasien. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 34. Saltdalen. „ Lampa, Verz., p. 111. Schwed. Lappl., Helsingland, Norwegen, Dovre, Saltdalen, Finmarken, Lappl. „ Petersex, F, p. 123 (var. piceata Stph.). „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 77 und 143. Saltdalen, Malselvsdalen, Alten, Sydvaranger. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVIII, p. 56. Sydvaranger (var. arctica Schm.) „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 90. Amurgebiet. „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 297. Eur. c. et s., Alt, var. pinata, Angl., Norv. c, Ferg., var. minna Btlr., Amur, Japan. Arktisches Europa, nördlliches Asien. Cidaria designata Hufn. (projmgnata Fab.) 1857 Cidaria designata, Staudinger, St. Ent. Ztg., Bd. XVIII, p. 256. Island (islandicaria St., propugnata F.). „ Staudinger, St. Ent. Ztg., p. 396. Finmarken. „ Tengström, Cat., p. 321. K. r. „ Packard, Mon. Geoni., p. 144, t. 8, f. 63. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. IV, p. 93. Sydvaranger. „ Schoyen, Tr. Mus. Aarsh., Bd. V, p. 34. Saltdalen. „ Möschler, St. Ent. Ztg., p. 121. Labrador. „ Möschler, Verb. Z.-b. Ges. Wien, Bd. XXXIV, p. 304. Canada, Mittel- und Nordeuropa, Altai, Westsibirien, Island, Labrador (55° 33' n. Br.). „ Lampa, Verz., p. 111. Schwed. Lappl, Norwegen, Finnland. „ Petersen, F., p. 124. Nach Zettekstedt Lappl. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XV, p. 77 und 143. Saltdalen, Tromsö, Alten, Sydvaranger. „ Sp. Schneider, Tr. Mus. Aarsh., Bd. XVII, p. 56. Sydvaranger. „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 90. Amurgebiet. „ Jacobson, Ins. Now. Semlj., p. 60, 69. 1898/99 Cidaria designata, Strand, Ber. Naturw. Ver. Regensburg, Hel't VII, p. 10. Tromsö. 1901 Larentia designata, Staudinger und Rebel, Cat., p. 298. Eur. c et s., Alt., Japan, Am. s. Arktisches Europa und Asien, Amerika. Cidaria poemoeraria Ev. 1885 Cidaria poemoeraria, Lampa, Verz., p. 111. Schweden, Norwegen, Dovre, Finnland. 1887 „ „ Petersen, p. 124. Nach Zettekstedt Lappl. 1897 „ „ Staudinger, Iris, Bd. X, p. 90. Amurgebiet. 1901 Larentia „ Staudinger und Rebel, Cat., p. 298. Eur. c, Alt., Sib. or., Amur, Japan. Wohl nur Grenzbewohnerin. Cidaria phocata Möschl. 1862 Cidaria phocata, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VI, p. 137, t. 1, f. 8. Labrador. 1870 „ „ Möschler, St. Ent. Ztg., p. 370. Labrador. 1876 Glaucopteryx p)liocata, Packard, Mon. Geom., p. 76, t. 8, f. 2. 1901 Larentia phocata, Staudinger und Rebel, Cat., p. 298. Labrador. 1861 H 1869 11 1876 Ochyria 1881 Cidaria 1882 » 1883 V 1865 11 1885 11 1887 n 1892 V 1895 11 1897 11 1898 11 Die arktische Lepidopterenfauna. ^27 Oidaria lotaria Bsd. 1882 Cidaria lotaria, Möschler, Wien. Ent. Mon., Bd. VI, p. 139. Labrador. 1901 Larentia aqueata, Staudinger und Rebel, Cat., p. 295. Cidaria abrasaria Hb. (ligularia Gn.) 1840 Cidaria abrasaria, Zetterstedt, Ins. Läpp., p. 965 ^sjjarsata Z.). 1861 „ „ Staudinger, St. Ent. Ztg., p. 395. Alten, Finmarken. 1869 „ „ Tengströ.m, Cat., p. 321. K. r., E. 1870 „ n Möschler, St. Ent. Ztg., p. 370. Labrador (Cidaria nigrofa